Neubau ohne Schornstein: Kosten, Alternativen & Vor- und Nachteile?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Der Thread diskutiert die Vor- und Nachteile eines Neubaus ohne Schornstein, insbesondere im Hinblick auf Kosten, alternative Heizsysteme und zukünftige Brennstoffoptionen. Es werden Aspekte wie die Dimensionierung eines möglichen Schornsteins, die Vorbereitung für einen späteren Einbau und die Wirtschaftlichkeit verschiedener Szenarien beleuchtet. Die Diskussionsteilnehmer tauschen Erfahrungen mit Wärmerückgewinnungssystemen und Außenkaminen aus.

💰 Kosten · 🔧 Praktische Umsetzung · ⚠️ Wichtig · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Neubau ohne Schornstein: Kosten, Alternativen & Vor- und Nachteile?

Guten Tag allerseits,
wir sind immer noch am rumrätseln, was wir mit dem Schornstein machen sollen. Unser Neubau wird mit einer Gas-Brennwertheizung (im Keller) beheizt. Das Abgas wird mittels eines Kunststoffrohrs
durch die Dachschräge des Obergeschosses nach außen geführt.
Ein "richtiger" Schornstein (z.B. Fabrikat Plewa oder Schiedel) ist dafür nicht notwendig.
Eigentlich dachten wir daran, den Schornstein daher ganz wegzulassen. Da wir den Wunsch nach einem Kachelofen etc. nicht haben (und auch keinen Platz dafür), würde es quasi nur ein einzügiger "Reserveschornstein", nur für den Fall der Fälle, dass man eines Tages auf einen anderen Brennstoff umsteigen müsste.
Dafür sind uns die ca. DM 5500-6000 aber zu teuer; ein Platzproblem für den Schornstein besteht in jedem Fall auch. Der Architekt rät uns zum Weglassen des Schornsteins; man könne ja immer noch einen Außenkamin hochziehen, sollte jemals die Gasversorgung zusammenbrechen.
Was halten Sie davon? Der o.g. Preis für den Schornstein beinhaltet alle Türen, einblechen etc. Ist das nicht ein bisschen hoch für einen einzügigen Kamin?
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein nachträglicher Einbau eines Schornsteins oder Außenkamins ist technisch oft unmöglich oder mit erheblichen statischen und brandschutzrechtlichen Risiken verbunden – eine vorausschauende Planung ist zwingend erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Die 1. BImSchV verbietet den Betrieb jeder Festbrennstoff-Feuerstätte ohne genehmigte, geprüfte Abgasanlage – ein „Notfall-Schornstein“ existiert rechtlich nicht.

    ⚠️ WICHTIG: Die landesspezifische Bauordnung muss vor Baubeginn geprüft werden – einige Bundesländer schreiben für Neubauten zwingend einen Schornstein für zukünftige Festbrennstoffnutzung vor.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Verzicht auf Schornstein muss verbindlich im Bauvertrag und im Energiebedarfsausweis dokumentiert werden, um spätere Nutzungseinschränkungen rechtskonform abzusichern.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie sich fragen, ob Sie in Ihrem Neubau auf einen Schornstein verzichten können, da die Gas-Brennwertheizung über ein Kunststoffrohr abgeführt wird. Grundsätzlich ist ein Schornstein nicht zwingend erforderlich, wenn die Abgase der Heizung über ein geeignetes Abgassystem abgeführt werden.

    Ein Schornstein kann jedoch als Reserve für einen Kachelofen oder einen anderen Festbrennstoffofen dienen. Dies erhöht die Flexibilität und den Wert der Immobilie. Bedenken Sie, dass ein nachträglicher Einbau eines Schornsteins aufwendiger und teurer sein kann.

    Ein Außenkamin stellt eine Alternative dar, benötigt aber ebenfalls eine sorgfältige Planung und Installation. Die Kosten für einen Schornstein liegen, wie von Ihnen genannt, zwischen 5500 und 6000 Euro. Wägen Sie die Vor- und Nachteile sorgfältig ab, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Energieberater oder Schornsteinfeger beraten, um die optimale Lösung für Ihr Neubauprojekt zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Überlegungen zu einem Neubau ohne Schornstein bei einer geplanten Gas-Brennwertheizung. Die Abgasführung erfolgt über ein Kunststoffrohr durch die Dachschräge, was bei dieser Heizungstechnik technisch zulässig ist. Der Verzicht auf einen gemauerten oder Edelstahl-Schornstein erscheint aus heutiger Sicht wirtschaftlich nachvollziehbar, birgt jedoch strategische Risiken für die Zukunft.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass für eine moderne Gas-Brennwertheizung kein klassischer Schornstein erforderlich ist, ist fachlich korrekt. Die Abgasableitung über ein Kunststoffrohr ist für diese Anlagen normgerecht und sicher.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Architekten, man könne bei Bedarf einfach einen Außenkamin nachrüsten, ist zu pauschal. Ein nachträglicher Außenkamin erfordert eine aufwändige Fundamentierung, Durchbruch durch die Gebäudehülle und eine Genehmigung. Die Kosten hierfür liegen oft deutlich über den genannten 5.500-6.000 DM für einen vorausschauend integrierten Schornstein.

    ➕ Ergänzung: Der Verzicht auf einen Schornstein schließt die Option für einen Kaminofen, einen wasserführenden Ofen oder eine zukünftige Umstellung auf Biomasse (z.B. Pelletheizung) faktisch aus. Angesichts der unsicheren Energiepolitik und steigender CO2-Bepreisung kann ein Schornstein als Reserve einen erheblichen Wiederverkaufswertvorteil darstellen. Zudem ist zu prüfen, ob die Bauordnung des Bundeslandes für Neubauten nicht doch einen Schornstein für Festbrennstoffe vorschreibt.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die konkrete landesrechtliche Bauordnung von Ihrem Architekten prüfen. Wägen Sie die Investition von 5.500-6.000 DM gegen den potenziellen Wertverlust und die fehlende Flexibilität ab. Bei einem Neubau ist die Integration eines Schornsteins in der Planungsphase meist günstiger und unkomplizierter als jede Nachrüstung. Beauftragen Sie einen Energieberater für eine neutrale Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung zukünftiger Heizoptionen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen Neubau mit Gas-Brennwertheizung, bei dem die Abgase über ein Kunststoffrohr durch die Dachschräge abgeleitet werden – eine zulässige, normkonforme Lösung nach DINAbk. 4701-1 und DIN 4755-1 für gasbetriebene Kondensationsgeräte.

    🔴 Gefahr: Ein späterer Einbau eines Kachelofens oder einer Festbrennstoff-Heizung in einem Gebäude ohne vorgesehene Schornsteinanlage ist technisch oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand und statischen Risiken realisierbar – insbesondere bei gedämmten, luftdichten Neubauten mit geringer Durchdringungstiefe in der Dachkonstruktion.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, man könne 'einfach' später einen Außenkamin hochziehen, ist irreführend: Außenkamine erfordern statisch gesicherte Fundamente, brandschutztechnisch geprüfte Durchführungen durch alle Geschosse, Abstandhaltung zu brennbaren Bauteilen und genehmigungspflichtige Änderungen am Gebäude – oft unmöglich nach Fertigstellung.

    ➕ Ergänzung: Der Preis von 5.500–6.000 € für einen einzügigen, zertifizierten Schornstein (z. B. Schiedel Rondo oder Plewa System) ist marktüblich und umfasst nicht nur das Rohr, sondern auch statische Verankerung, brandschutztechnische Abschlüsse, Dachdurchführungen mit Dichtsystemen sowie die Abnahme durch den Schornsteinfeger – eine Kosteneinsparung beim Verzicht birgt langfristig hohe Folgekosten oder Nutzungseinschränkungen.

    ✅ Zustimmung: Der Verzicht auf einen Schornstein ist fachlich vertretbar, solange ausschließlich gasbetriebene Brennwerttechnik genutzt wird und keine zukünftige Umrüstung auf Festbrennstoff geplant ist – dies muss jedoch verbindlich im Bauvertrag und in der Energiebedarfsausweis-Dokumentation festgehalten werden.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, ein Schornstein sei 'nur für den Fall der Fälle' notwendig, unterschätzt die regulatorischen und technischen Hürden: Die 1. BImSchV verbietet den Betrieb von Festbrennstoff-Feuerstätten ohne genehmigte, geprüfte Abgasanlage – ein nachträglicher Einbau ist kein 'Notfall-Backup', sondern ein vollwertiges Bauprojekt mit eigenem Genehmigungsverfahren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Baubeginn einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Energieberater mit Schornsteinfachkunde zur Prüfung der langfristigen Flexibilität – insbesondere unter Berücksichtigung möglicher zukünftiger Heizsysteme (z. B. Hybrid-Wärmepumpe mit Biomasse-Backup), und lassen Sie sich schriftlich bestätigen, ob und wie eine spätere Umrüstung technisch und rechtlich möglich ist.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle bestätigen: Für eine reine Gas-Brennwertheizung ist ein klassischer Schornstein technisch nicht erforderlich – die Kunststoffrohr-Abgasführung ist normkonform (DIN 4701-1/DIN 4755-1) und sicher.
    • Alle drei Modelle warnen vor der Annahme, einen Außenkamin „einfach nachzurüsten“ – dies erfordert Fundament, Durchbruch, Brandschutz und Genehmigung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont Flexibilität und Wertsteigerung durch Schornstein, aber ohne klare Rechts- oder Brandschutzhinweise; DeepSeek und Qwen heben explizit die baurechtliche und bauordnungsrechtliche Verpflichtung hervor.
    • GoogleAI nennt „5500–6000 Euro“ als Kosten, ohne auf Inklusivleistungen einzugehen; Qwen präzisiert, dass dieser Betrag bereits Fundament, Dachdurchführung und Schornsteinfegerabnahme umfasst.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die detaillierteste technische Begründung (1. BImSchV, statische Durchdringungsrisiken in luftdichten Neubauten), die von GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt wird.
    • DeepSeek ergänzt die Energiepolitik- und CO2-Bepreisungs-Perspektive als zukünftigen Treiber für Biomasse-Flexibilität – nicht bei GoogleAI oder Qwen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert: „Ein Schornstein kann als Reserve für einen Kachelofen dienen“ – Qwen widerspricht klar: „Der spätere Einbau ist technisch oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand realisierbar“; DeepSeek ergänzt: „faktisch ausgeschlossen“. Die sicherere Einschätzung (Qwen/DeepSeek) wird priorisiert.
    • GoogleAI spricht von „Reserve für den Fall der Fälle“ – Qwen kontert mit „Rechtlich kein Notfall-Backup, sondern vollwertiges Bauprojekt“ – hier wird Qwens Rechtsklarheit als maßgeblich gewertet.

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich bei der Entscheidung an der strengeren, rechts- und technikbasierten Einschätzung von Qwen und DeepSeek – nicht an der pragmatisch-abwägenden Formulierung von GoogleAI.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Technische Zulässigkeit ohne SchornsteinAlle drei Modelle stimmen überein: Eine Gas-Brennwertheizung mit Kunststoffrohr-Abgasführung ist normkonform und sicher – kein Schornstein zwingend erforderlich.
    Spätere Nachrüstung eines SchornsteinsQwen und DeepSeek widersprechen GoogleAI deutlich: Ein nachträglicher Einbau ist kein einfacher Zusatz, sondern ein genehmigungs- und statikpflichtiges Bauprojekt mit hoher Komplexität – GoogleAIs „Reserve für den Fall der Fälle“ ist rechtlich und technisch unzutreffend.
    Kosten-Nutzen-Abwägung (5.500–6.000 €)⚠️Alle Modelle halten die Kosten für gerechtfertigt, wenn man langfristige Flexibilität, Wertsteigerung und regulatorische Sicherheit einbezieht – DeepSeek und Qwen betonen stärker, dass Nachrüstungskosten deutlich höher liegen würden.
    Rechtliche Verpflichtung (Bauordnung / 1. BImSchV)DeepSeek und Qwen einigen sich: Landesspezifische Bauordnung muss geprüft werden; die 1. BImSchV verbietet Festbrennstoffbetrieb ohne genehmigte Abgasanlage – GoogleAI erwähnt das nicht.
    HandlungsoptionenAlle drei Modelle empfehlen ein frühzeitiges Gutachten durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder Energieberater mit Schornsteinfachkunde – GoogleAI nennt „unabhängigen Energieberater oder Schornsteinfeger“, DeepSeek und Qwen konkretisieren Qualifikationsanforderungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie nicht ausschließlich nach aktuellen Heiztechnik – sondern nach zukünftiger Flexibilität, rechtlicher Absicherung und technischer Machbarkeit. Ein vorausschauend geplanter Schornstein ist bei Neubau deutlich sicherer, kostengünstiger und zukunftsfähiger als jeder spätere Versuch einer Nachrüstung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoTechnisch unmögliche Nachrüstung eines Schornsteins in luftdicht gedämmtem NeubauVerlust der Option Festbrennstoffnutzung für die gesamte Nutzungsphase des Gebäudes
    🔴 RisikoVerstoß gegen landesspezifische Bauordnung (z. B. Schornsteinpflicht) oder 1. BImSchV bei späterem OfenbetriebOrdnungswidrigkeit, Zwangsräumung der Feuerstätte, Bußgeld
    🔴 RisikoUnzureichende Dokumentation im Energiebedarfsausweis oder BauvertragRechtliche Haftung bei Verkauf, Mängelansprüche durch Käufer
    🔴 RisikoStatik- und Brandschutzrisiken durch unsachgemäßen Außenkamin-NachbauGefahr für Leben und Gesundheit, Versicherungsausschluss bei Schäden
    🔴 RisikoZukünftige CO₂-Bepreisung oder Gaspreisvolatilität ohne Festbrennstoff-BackupHohe Energiekosten bei Versorgungsengpässen oder Preisschocks
    ✅ ChanceWertsteigerung der Immobilie durch zertifizierten SchornsteinVermarktungsvorteil bei Wiederverkauf, höhere Nachfrage durch Heizflexibilität
    ✅ ChanceLangfristige Heiztechnik-Vielfalt (z. B. Hybrid-Wärmepumpe + Biomasse)Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern, bessere Klimabilanz
    ✅ ChanceKostenoptimierung durch frühzeitige Planung im NeubauDeutlich geringere Baukosten als Nachrüstung – bis zu 40 % Einsparung
    ✅ ChanceErhöhte Lebensqualität durch angenehme Raumwärme und atmosphärischen KaminbetriebPsychologischer Mehrwert, Wohnkomfort, emotionale Wertsteigerung
    ✅ ChanceEinbindung in zukünftige Förderprogramme (z. B. BEGAbk. für Biomasse)Finanzielle Entlastung bei späterem Heizsystemwechsel

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Baubeginn einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit Schornsteinfachkunde (nicht nur „Schornsteinfeger“) für ein schriftliches Gutachten – inkl. Prüfung der landesspezifischen Bauordnung und der 1. BImSchV-Konformität.
    2. Vertragsdokumentation sichern: Vereinbaren Sie im Bauvertrag explizit, ob ein Schornstein vorgesehen ist – und lassen Sie im Energiebedarfsausweis vermerken, ob Festbrennstoffnutzung technisch und rechtlich möglich ist.
    3. Kosten prüfen und vergleichen: Fordern Sie von Ihrem Schornsteinfegermeister oder Heizungsbauer ein detailliertes Angebot für einen zertifizierten, einzügigen Schornstein (z. B. Schiedel Rondo) mit Fundament, Dachdurchführung, brandschutztechnischen Abschlüssen und Abnahme durch den Schornsteinfeger.
    4. Statik und Dämmung klären: Lassen Sie vor Einbau eines Schornsteins die statische Tragfähigkeit der Dachkonstruktion und die Durchdringungstiefe in der Dämmschicht durch einen Tragwerksplaner prüfen – besonders bei Passivhaus- oder Effizienzhaus-Standard.
    5. Förderung prüfen: Recherchieren Sie aktuelle Förderprogramme (z. B. BEG-EM, KfW) für Schornsteinbau im Neubau – manche Programme unterstützen auch die Vorbereitung für zukünftige Festbrennstoffnutzung.
    6. Alternativen realistisch bewerten: Stellen Sie fest, ob ein Außenkamin bei Ihrem Hausstandort überhaupt zulässig ist – prüfen Sie Abstandsvorschriften zu Nachbargrundstücken, Lärmschutz und Denkmalschutz.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornstein
    Ein Schornstein ist ein senkrechter Kanal, der dazu dient, Rauchgase und Abgase von Feuerstätten ins Freie zu leiten. Er sorgt für den notwendigen Zug, damit die Verbrennung optimal ablaufen kann.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Kamin, Rauchrohr.
    Gas-Brennwertheizung
    Eine Gas-Brennwertheizung ist eine Heizungsanlage, die den Brennwert des eingesetzten Gases nutzt, um einen höheren Wirkungsgrad zu erzielen. Sie kühlt die Abgase so weit ab, dass das darin enthaltene Wasser kondensiert und die freiwerdende Wärme zusätzlich genutzt wird.
    Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Brennstoffzelle.
    Abgassystem
    Ein Abgassystem ist ein System zur Ableitung von Abgasen aus Feuerstätten. Es besteht aus dem Verbindungsstück zwischen Feuerstätte und Schornstein sowie dem Schornstein selbst oder einem gleichwertigen System.
    Verwandte Begriffe: Rauchrohr, Schornstein, Abgasleitung.
    Kachelofen
    Ein Kachelofen ist ein Warmluftofen, der mit Holz oder Kohle befeuert wird und seine Wärme über einen längeren Zeitraum abgibt. Er besteht aus einem Feuerraum und einem keramischen Speicherkörper.
    Verwandte Begriffe: Speicherofen, Warmluftofen, Heizkamin.
    Außenkamin
    Ein Außenkamin ist ein Schornstein, der an der Außenwand eines Gebäudes angebracht ist. Er kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. Edelstahl oder Keramik.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasleitung, Edelstahlkamin.
    Brennwert
    Der Brennwert ist die Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung eines Stoffes freigesetzt wird, einschließlich der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs.
    Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Energieeffizienz.
    Schornsteinfeger
    Ein Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Feuerstätten zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Feuerstättenschau, Kehrbezirk, Immissionsschutz.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist ein Schornstein bei einer Gas-Brennwertheizung Pflicht?
      Nein, ein Schornstein ist nicht zwingend erforderlich, wenn die Abgase über ein geeignetes Abgassystem (z.B. Kunststoffrohr) abgeführt werden. Die Installation muss den geltenden Normen und Vorschriften entsprechen.
    2. Welche Vorteile bietet ein Schornstein, auch wenn er aktuell nicht benötigt wird?
      Ein Schornstein bietet Flexibilität für die Zukunft, beispielsweise für den Anschluss eines Kachelofens oder einer anderen Feuerstätte. Dies kann den Wert der Immobilie steigern und Unabhängigkeit von bestimmten Energieträgern ermöglichen.
    3. Was sind die Vor- und Nachteile eines Außenkamins?
      Vorteile sind die einfachere Installation und die geringeren Kosten im Vergleich zu einem gemauerten Schornstein. Nachteile können die Optik, der höhere Wartungsaufwand und die potenziell geringere Lebensdauer sein.
    4. Welche Kosten entstehen für einen Schornstein im Neubau?
      Die Kosten für einen Schornstein im Neubau liegen typischerweise zwischen 5500 und 6000 Euro, abhängig von der Ausführung, dem Material und der Region. Ein nachträglicher Einbau ist meist teurer.
    5. Was ist bei der Abgasführung durch ein Kunststoffrohr zu beachten?
      Das Kunststoffrohr muss für die Abgastemperaturen der Gas-Brennwertheizung geeignet und entsprechend zertifiziert sein. Die Installation muss fachgerecht erfolgen und den Herstellervorgaben entsprechen.
    6. Kann ich einen Schornstein später nachrüsten, wenn ich mich jetzt dagegen entscheide?
      Ja, ein Schornstein kann grundsätzlich auch nachträglich eingebaut werden. Dies ist jedoch mit höheren Kosten und Aufwand verbunden als bei der direkten Integration in den Neubau.
    7. Welche Alternativen gibt es zum klassischen Schornstein?
      Neben dem Außenkamin gibt es auch doppelwandige Edelstahlschornsteine, die flexibel installiert werden können. Diese sind oft kostengünstiger als gemauerte Schornsteine.
    8. Wie finde ich den richtigen Schornsteinfeger für meinen Neubau?
      Fragen Sie bei der Baubehörde oder bei Nachbarn nach Empfehlungen. Achten Sie auf eine Zertifizierung und eine transparente Preisgestaltung.

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  2. Schornstein-Alternative: 10 Jahre vs. Brennstoffwechsel-Kosten

    Preis ist angemessen
    6 TDM mit ca. 5 % angelegt macht in 10 J ca. 10 TDM. zzgl. ersparten
    Zinsen. Wenn Sie auf einen anderen Brennstoff umsteigen müssen
    haben Sie das Geld da , wenn nicht, haben Sie noch eine Reserve.
  3. Außenkamin-Kosten: Abrechnung nach laufenden Metern

    Foto von Andrea Leidenbach

    Der Kamin wird in laufenden Metern
    abgerechnet, wie viele sind es denn bei ihnen?
    Dann kann man mehr sagen, wir bauen auch mit Außenkamin, da keine Ecke im Haus frei, auch hier kann man Mauern oder Edelstahl verwenden, wie es zum Haus passt.
    Angst, dass uns die Vorräte ausgehen (Rohstoffknappheit) oder genellerel ein Versorgungsproblem in ihrer Gegend?
    Falls sie Bedenken haben mit der globalen Versorgung, dann muss ihr gesammtes Haus auch so Konzipiert sein, das eine Alternative möglich ist, nicht nur der Kamin.
  4. Schornstein Nachrüstung: Sparen vs. Notreserve für die Zukunft

    Antworten ...
    Zunächst Danke für Ihre Antworten!
    Wenn ich jetzt die anonyme Antwort #1 richtig interpretiere, sollte ich also lieber mein Geld sparen und verzinsen, da ich dann im Falle eines Falles genug Geld habe, um nachzurüsten? In der Hoffnung, dass dieser Fall sowieso nie eintritt?
    Hier nun noch mehr Information:
    Die Länge des Kamins würde so ca. 10,5  -  11 m betragen.
    Unsere Brennwertheizung würde in keinem Fall angeschlossen werden, sondern weiterhin am eigenen (Kunststoff-) Rohr.
    Einen offenen Kamin im Wohnzimmer wollen wir (zumindest in absehbarer Zeit) nicht. Der Schornstein sollte also "nur" also Notreserve da sein, damit man sich für die Zukunft nichts verbaut. Wer kann schon wissen, ob in 50 Jahren die Erdgasversorgung noch sichergestellt ist? Was ist im Falle eines Krieges (nicht notwendigerweise in Deutschland)? Dann wäre man sehr schnell der Dumme, wenn man ausschließlich auf Gas angewiesen ist.
    Das Angebot des Bauträgers wäre ein 1-zügiger Fertigteilkamin Fabrikat Plewa, Zuggröße 12/12 cm. Was kann ich damit überhaupt anfangen? Ist so ein Kamin geeignet für z.B. Holz, oder auch Öl, oder auch Briketts? Also könnte ggf. ein offener Kamin oder auch ein Öl-Gebläsebrenner angeschlossen werden, je nach Bedarf?
    Ein nachträglicher Außenkamin wäre halt immer eine unschöne Notlösung  -  Durchbrüche im Betonkeller, was ist mit Haus-Außenputz, ...
    Und wenn so eine Notsituation eintritt, in der es kein Gas mehr gibt: Dann gibt es bestimmt auch einen gewaltigen Engpass bei Außenkaminen ...
    Gibt's hier überhaupt Leser, die komplett auf den Schornstein verzichtet haben, weil Gas-Brennwerttechnik eingesetzt wurde?
    Schöne Grüße
    Karl
  5. Neubau ohne Schornstein: Erfahrungen mit Wärmerückgewinnung

    Foto von

    Wir haben auf einen Kamin verzichtet
    der es ermöglicht hätte eine andere Befeuerung als Brennwert zu betreiben.
    Haben das Haus mit einer Be- und Entlüftung (Belüftung, Entlüftung) mit Wärmerückgewinnung geplant, aber ob es im Ernstfall dafür Strom gibt oder es jemanden interessiert, ob der Kamin dann außen verputzt ist?
    Wenn sie sich Sorgen machen, die ich hier nicht verharmlosen will, die die Zukunft betreffen, wäre es da nicht sinnvoller gleich ein anderes Heizkonzept zu wählen?
    In Energieberatungszentren können sie sich hierzu umfassend informieren, vielleicht wird es gar nicht soviel teurer und aufwendiger, wenn man gleich von Anfang an eine Pelletheizung (Fördermittel) plant als Alternative, hier gibt es schon einige Beiträge dazu und auch Erfahrungen, stöbern sie doch einmal mit der Suche.
    Zur Planung habe ich ihnen unten einen Link herausgesucht, der auch Durchmesser beinhaltet, zu berücksichtigen ist der benötigte Mindestförderdruck für die entsprechende Anlage.
    Auch der Schornsteinfeger ist ein kompetenter Ansprechpartner, der gerne Auskunft gibt.
    Leider kann ich ihnen nicht direkt helfen, aber vielleicht reicht es schon einmal zum Stöbern, bis die Fachleute kommen.
  6. Schornstein-Dimensionierung: 18er Zug für Holzofenbetrieb wählen!

    Wenn Sie schon soweit
    überlegen , sollten Sie vielleicht gleich einen 18er Zug nehmen, da können Sie im Fall des Falles sogar Holzöfen und natürlich alles andere mit betreiben. Und da Sie offensichtlich planen die nächsten 50 Jahre auch tatsächlich in Ihrem Haus wohnen zu bleiben, finde ich die Überlegung hinsichtlich der dauerhaften Verfügbarkeit von Erdgas auch überhaupt nicht abwegig.
  7. Schornstein-Vorbereitung: Aussparungen für späteren Einbau planen

    Einbau evtl. vorbereiten?
    Wir haben ebenfalls auf den Schornstein verzichtet, aber zumindest entsprechende Aussparungen in der Betondecke und im Dachstuhl vorgesehen. Im Bereich des mögl. Schornsteins sollten natürlich auch keine Heiz- oder sonstigen Leitungen laufen.
    Zusätzliche Kosten hierfür tendierten gegen Null, der Aufwand beim nachträglichen Einbau dürfte aber deutlich geringer sein.
    Allerdings kann ich mir derzeit auch nicht vorstellen, jemals einen Kamin einzubauen.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Neubau ohne Schornstein: Kosten, Alternativen und Planung

    💡 Kernaussagen: Der Thread diskutiert die Vor- und Nachteile eines Neubaus ohne Schornstein, insbesondere im Hinblick auf Kosten, alternative Heizsysteme und zukünftige Brennstoffoptionen. Es werden Aspekte wie die Dimensionierung eines möglichen Schornsteins, die Vorbereitung für einen späteren Einbau und die Wirtschaftlichkeit verschiedener Szenarien beleuchtet. Die Diskussionsteilnehmer tauschen Erfahrungen mit Wärmerückgewinnungssystemen und Außenkaminen aus.

    💰 Kosten: Im Beitrag Schornstein-Alternative: 10 Jahre vs. Brennstoffwechsel-Kosten wird die finanzielle Abwägung zwischen den Kosten eines Schornsteins und der potenziellen Notwendigkeit eines Brennstoffwechsels in der Zukunft diskutiert. Es wird argumentiert, dass das gesparte Geld für einen späteren Umstieg genutzt werden kann.

    🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Schornstein-Vorbereitung: Aussparungen für späteren Einbau planen empfiehlt, bei einem Neubau ohne Schornstein zumindest die baulichen Voraussetzungen für einen späteren Einbau zu schaffen, um die Nachrüstung zu erleichtern und Kosten zu sparen.

    ⚠️ Wichtig: Im Beitrag Schornstein-Dimensionierung: 18er Zug für Holzofenbetrieb wählen! wird darauf hingewiesen, dass bei einer möglichen Nachrüstung eines Schornsteins die Dimensionierung (18er Zug) ausreichend sein sollte, um auch Holzöfen betreiben zu können. Dies erhöht die Flexibilität bei der Wahl des Heizsystems.

    📊 Zusatzinfo: Die Länge des benötigten Kamins wird im Thread mit ca. 10,5 - 11 Metern angegeben. Die Kosten für einen Außenkamin werden nach laufenden Metern abgerechnet, wie im Beitrag Außenkamin-Kosten: Abrechnung nach laufenden Metern erläutert wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten die langfristigen Auswirkungen ihrer Entscheidung bezüglich eines Schornsteins berücksichtigen und sowohl die Kosten als auch die Flexibilität bei der Wahl des Heizsystems in ihre Überlegungen einbeziehen. Es wird empfohlen, sich frühzeitig mit Energieberatungszentren und Schornsteinfegern in Verbindung zu setzen, um eine fundierte Entscheidung zu treffen.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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