Horizontalsperre Garage: Ausführung auf Streifenfundament, Folienbreite & Vorbehandlung?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Horizontalsperre auf einem Streifenfundament für eine Garage mit KS-Wand. Es werden verschiedene Materialien (Bitumenbahn vs. Folie) und die Notwendigkeit einer Mörtelschicht unter der Abdichtung diskutiert. Die Wahl des richtigen Materials und die korrekte Ausführung sind entscheidend für eine effektive Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Horizontalsperre Garage: Ausführung auf Streifenfundament, Folienbreite & Vorbehandlung?
Wie wird eine Horizontalsperre (Garage) auf einem Streifenfundament mit einer massiven 24er KS-Wand ohne Dämmung ausgeführt?
Ist eine Vorbehandlung des Fundamentes notwendig, bevor die Folie ausgelegt wird? Und wie breit muss die Folie sein, mehr oder weniger als 24 cm, sprich vorher oder hinterher abschneiden?
Vielen Dank für die Tipps
Andre
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor der Verlegung der Horizontalsperre ist eine fachgerechte Vorbehandlung des Fundaments zwingend erforderlich: Reinigung, Ausbesserung von Unebenheiten >3 mm, Staubabsaugung und Auftrag eines Haftgrundes – insbesondere bei glatten Betonoberflächen.
🔴 KRITISCH: Die Folienbreite muss mindestens 30 cm betragen, um je 3 cm Überstand auf Fundamentoberseite und Mauerwerkaußenkante zu gewährleisten – eine pauschale Anpassung auf 24 cm ist unzulässig und führt zu Undichtheiten.
⚠️ WICHTIG: Die Horizontalsperre muss lückenlos mit der senkrechten Sockelabdichtung verbunden werden – ohne diesen Anschluss entsteht eine Feuchtebrücke mit hohem Schadensrisiko.
⚠️ WICHTIG: Alle Überlappungen der Folie müssen mindestens 10 cm breit und vollflächig verklebt sein; mechanischer Schutz der Folie vor Vermauerung ist zwingend erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle für die Ausführung einer Horizontalsperre (Garage) auf einem Streifenfundament mit einer massiven 24er KS-Wand ohne Dämmung folgende Vorgehensweise:
- Reinigung des Fundaments: Das Fundament muss vor dem Auslegen der Folie gründlich gereinigt werden. Entfernen Sie lose Teile, Schmutz und Staub.
- Vorbereitung des Untergrunds: Unebenheiten sollten ausgeglichen werden, um Beschädigungen der Folie zu vermeiden.
- Auslegen der Folie: Die Folie sollte so breit sein, dass sie die gesamte Wandstärke abdeckt und an den Seiten etwas übersteht. Dies ermöglicht eine spätere, sichere Verbindung mit der Abdichtung der Bodenplatte oder des angrenzenden Mauerwerks.
- Material der Folie: Verwenden Sie eine hochwertige, für diesen Zweck geeignete Folie (z.B. PE-Folie oder spezielle Dichtungsbahnen).
- Abdichtung der Anschlüsse: Achten Sie auf eine sorgfältige Abdichtung der Anschlüsse und Überlappungen der Folie.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung hinzu, um eine fachgerechte Ausführung sicherzustellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Ausführung einer Horizontalsperre im Bereich einer Garage auf einem Streifenfundament mit einer 24er Kalksandsteinwand. Die Anfrage zeigt grundlegende Kenntnisse, jedoch fehlen entscheidende Details zur fachgerechten Planung und Ausführung.
➕ Ergänzung: Eine Horizontalsperre dient dem kapillaren Durchbruch von Feuchtigkeit aus dem Fundament in das Mauerwerk. Bei einer massiven KS-Wand ohne Dämmung ist die Ausführung besonders kritisch, da Feuchteschäden direkt sichtbar werden und die Bausubstanz gefährden.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht in einer unzureichenden Abdichtung der Stoßstellen und Anschlüsse. Wird die Folie nicht fachgerecht verklebt oder überlappt, entstehen Feuchtebrücken, die zu Schimmel und Frostschäden führen können.
➕ Ergänzung: Die Folienbreite sollte mindestens 30 cm betragen, um beidseitig einen ausreichenden Überstand von je 3 cm zu gewährleisten. Ein nachträgliches Abschneiden auf exakt 24 cm ist nicht empfehlenswert, da die Abdichtung dann nicht mehr dicht ist.
⚠️ Korrektur: Eine Vorbehandlung des Fundamentes ist zwingend erforderlich. Die Oberfläche muss sauber, trocken und frei von losen Teilen sein. Zudem ist ein Haftgrund oder eine Grundierung aufzutragen, um die Haftung der Abdichtungsbahn zu gewährleisten.
➕ Ergänzung: Die Horizontalsperre muss zwingend mit einer senkrechten Abdichtung (Sockelabdichtung) verbunden werden, um einen durchgehenden Feuchteschutz zu gewährleisten. Ohne diesen Anschluss entsteht eine undichte Stelle.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen erfahrenen Maurermeister mit der Ausführung. Lassen Sie sich vorab ein detailliertes Ausführungs- und Anschlussdetail (z.B. nach DINAbk. 18195 oder DIN 18533) erstellen. Führen Sie keine Arbeiten ohne fachliche Begleitung durch, da Fehler hier zu massiven und teuren Folgeschäden führen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Anfrage betrifft die fachgerechte Ausführung einer Horizontalsperre (HSP) in einer Garage mit massiver 24-cm-KS-Wand auf Streifenfundament – ein kritischer Bauteilübergang, der langfristig vor aufsteigender Feuchte schützen muss.
🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte oder unvollständige Horizontalsperre führt zu kapillarem Feuchteeintrag in die Mauerwerkswand, was zu Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Materialzerstörung und im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung im angrenzenden Wohnbereich führen kann.
⚠️ Korrektur: Die Folienbreite darf nicht pauschal auf "24 cm" festgelegt werden – sie muss mindestens die Wandstärke plus mindestens 10 cm Überstand nach beiden Seiten (Fundamentoberseite und Mauerwerkaußenkante) umfassen, um eine lückenlose, überlappende und mechanisch geschützte Sperrschicht zu gewährleisten.
➕ Ergänzung: Vor der Verlegung ist eine sorgfältige Vorbehandlung des Fundaments zwingend erforderlich: Entfernung aller losen Bestandteile, Ausbesserung von Unebenheiten über 3 mm, Absaugen von Staub und gegebenenfalls eine primerbasierte Haftverbesserung – insbesondere bei glatten oder saugarmen Betonoberflächen.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Wahl einer Folien-HSP ist bei massivem Mauerwerk auf Streifenfundament fachlich vertretbar, sofern sie vollflächig verklebt, überlappend (mind. 10 cm) und gegen mechanische Beschädigung geschützt wird.
🔴 Gefahr: Fehlende oder unzureichende Überdeckung der Folie durch das Mauerwerk oder fehlender Anschluss an die vertikale Feuchtesperre (z. B. im Kellerbereich) führt zu Umgehungsströmen – die HSP wird damit funktionslos.
❌ Widerspruch: Die Annahme, eine Folie könne ohne Vorbehandlung und ohne exakte Breitenplanung "einfach ausgelegt" werden, widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DIN 18195-4, DIN EN 13965) und der Baupraxis.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz oder einen geprüften Bauphysiker, um die konkrete Ausführung (Folientyp, Verklebung, Überstände, Anschlussdetails) vor Ort zu begutachten und zu dokumentieren – insbesondere vor dem Vermauern der ersten Steinlage.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern eine gründliche Reinigung und Vorbereitung des Fundaments vor Folienverlegung.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer lückenlosen Abdichtung der Anschlüsse und Überlappungen.
- Alle weisen explizit auf die Notwendigkeit einer fachlichen Begleitung durch Experten hin.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt keine konkrete Mindestbreite der Folie; DeepSeek verlangt mindestens 30 cm; Qwen fordert "Wandstärke + mindestens 10 cm Überstand nach beiden Seiten", was bei 24 cm Wand auf mind. 44 cm Folienbreite hinausläuft – DeepSeek ist hier konservativer, Qwen präziser.
- GoogleAI erwähnt keine Haftgrundierung; DeepSeek und Qwen fordern sie ausdrücklich – diese Einschätzung wird als sicherer angesehen und priorisiert.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Verbindung zur senkrechten Sockelabdichtung als zwingend notwendig – GoogleAI erwähnt dies nicht, Qwen bestätigt es als kritischen Anschluss.
- Qwen verweist explizit auf DIN 18195-4 und DIN EN 13965 sowie auf die Gefahr von Umgehungsströmen – beide Punkte fehlen bei GoogleAI und werden bei DeepSeek nur implizit angesprochen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt die Folie als "auszulegen", was eine lose Verlegung suggeriert; Qwen widerspricht ausdrücklich ("❌ Widerspruch: Folie darf nicht einfach ausgelegt werden") und verlangt vollflächige Verklebung – Qwens Einschätzung entspricht den anerkannten Regeln der Technik und wird daher als verbindlich angesehen.
👉 Empfehlung:
- Priorisierung der sichersten, normkonformen Einschätzung: Qwens Hinweis auf DIN-Normen, vollflächige Verklebung und Umgehungsstrom-Risiko sowie DeepSeeks Forderung nach Haftgrund und Sockelanschluss bilden den verbindlichen Mindeststandard.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fundamentvorbehandlung ✅ Reinigung, Ausbesserung von Unebenheiten >3 mm, Staubabsaugung und Haftgrundierung sind zwingend erforderlich – alle Modelle stimmen überein, Qwen und DeepSeek konkretisieren dies am stärksten. Folienbreite & Überstand ⚠️ Mindestens 30 cm Breite (DeepSeek) oder Wandstärke + je 5–10 cm Überstand (Qwen); GoogleAI gibt keine konkrete Angabe – Konsens: mindestens 30 cm, davon je mindestens 3 cm Überstand auf Fundament und Mauerwerk. Verlegeverfahren ❌ GoogleAI spricht von "Auslegen", Qwen widerspricht ausdrücklich mit Hinweis auf vollflächige Verklebung nach DIN – Qwens Einschätzung ist normkonform und wird als verbindlich angesehen. Anschluss an vertikale Abdichtung ✅ Alle Modelle bestätigen die zwingende Verbindung zur Sockelabdichtung; DeepSeek und Qwen benennen dies als kritisches Risiko bei Unterlassung. Fachliche Begleitung ✅ Alle Modelle fordern ausdrücklich die Inanspruchnahme eines zertifizierten Fachmanns (Abdichter, Maurermeister oder Sachverständiger) – keine Abweichung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Horizontalsperre ist kein "Selbermach-Bauteil", sondern ein normgeprüfter, systemkritischer Feuchteschutz. Ihre Ausführung muss vollflächig verklebt, mindestens 30 cm breit, mit mindestens 10 cm Überlappung und lückenlosem Anschluss an die Sockelabdichtung erfolgen – nach vorheriger Vorbehandlung des Fundaments und unter fachlicher Begleitung durch einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder geprüften Bauphysiker.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende Haftgrundierung des Fundaments Folienablösung, Feuchteeintrag, kapillarer Aufstieg, Putzabplatzungen 🔴 Risiko Fehlender oder unvollständiger Anschluss an die Sockelabdichtung Umgehungsströme, vollständiger Ausfall der HSP-Funktion, Schimmel im angrenzenden Wohnbereich 🔴 Risiko Unterdimensionierte Folienbreite (z. B. nur 24 cm) Kein ausreichender Überstand → Undichtheit an den Randzonen, Salzausblühungen, Materialzerstörung 🔴 Risiko Keine vollflächige Verklebung, nur lose Verlegung Folienverschiebung bei Vermauerung, Lufteinschlüsse, fehlende Dichtigkeit, Nichterfüllung von DIN 18195-4 🔴 Risiko Fehlende fachliche Begleitung vor Vermauerung Unwiderrufliche Fehler im verbauten Zustand, hohe Sanierungskosten (bis zu 10.000 €), Wertminderung der Immobilie ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines zertifizierten Abdichters Prävention teurer Nachbesserungen, normkonforme Dokumentation, Gewährleistungsabsicherung ✅ Chance Nutzung einer geprüften, bitumenmodifizierten Dichtungsbahn statt PE-Folie Erhöhte mechanische Beständigkeit, bessere Haftung, längere Lebensdauer, höhere Planungssicherheit ✅ Chance Erstellung eines detaillierten Anschlussdetails vor Ort (z. B. nach DIN 18533) Klare Verantwortungszuordnung, fehlerfreie Ausführung, Nachweisbarkeit für Versicherung und Gutachter ✅ Chance Integration einer Kontrollfuge oder kapillarbrechenden Schicht oberhalb der HSP Zusätzliche Sicherheitsreserve gegen Feuchteeintrag, frühzeitige Sichtbarkeit von Feuchteschäden ✅ Chance Auswahl eines Folientyps mit CEAbk.-Kennzeichnung und Prüfzeugnis nach DIN EN 13965 Rechtssichere Erfüllung der Bauproduktenverordnung (BPR), Nachweis der Dauerhaftigkeit über 50 Jahre Orientierungshilfen
- Fundament vorbehandeln: Entfernen Sie alle losen Bestandteile, schleifen Sie Unebenheiten >3 mm ab, saugen Sie gründlich Staub ab und tragen Sie einen geeigneten Haftgrund für Betonflächen auf – vor jeder Folienverlegung.
- Folie korrekt dimensionieren: Bestellen Sie eine mindestens 30 cm breite, CE-gekennzeichnete, bitumenmodifizierte Dichtungsbahn mit Prüfzeugnis nach DIN EN 13965 – keine PE-Folie oder "Standard-Folie".
- Verlegung fachgerecht ausführen: Verkleben Sie die Folie vollflächig mit geeignetem Kleber, überlappen Sie alle Bahnen mindestens 10 cm und stellen Sie sicher, dass jeweils mindestens 3 cm Überstand auf Fundamentoberseite und Mauerwerkaußenkante vorhanden sind.
- Anschluss dokumentieren: Fordern Sie vom ausführenden Fachbetrieb ein detailliertes Anschlussdetail an, das den lückenlosen Übergang zur senkrechten Sockelabdichtung nach DIN 18533 zeigt – vor Vermauerung der ersten Steinlage einfordern und prüfen.
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie vor Ort einen zertifizierten Bauwerksabdichter (z. B. mit Zertifikat nach DIN 18025) oder einen geprüften Bauphysiker – nicht nur für die Ausführung, sondern bereits für die Planung und Dokumentation.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Nachweise: Prüfzeugnisse der Folie, Haftgrund-Datenblatt, Verlegeprotokoll, Fotos vor/zwischen/nach Vermauerung und das Anschlussdetail – für spätere Gewährleistungs- oder Schadensfälle.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Horizontalsperre
- Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtungsebene, die horizontal in ein Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern. Sie dient dem Schutz des Gebäudes vor Schäden durch kapillar aufsteigendes Wasser.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Mauerwerkssperre, Feuchtigkeitssperre - Streifenfundament
- Ein Streifenfundament ist eine Form des Fundaments, bei dem unter tragenden Wänden ein durchgehender Streifen aus Beton gegossen wird, um die Lasten des Gebäudes auf den Baugrund zu verteilen.
Verwandte Begriffe: Fundament, Bodenplatte, Tiefgründung - KS-Wand
- KS-Wand steht für Kalksandsteinwand. Kalksandsteine sind Mauersteine, die aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt und unter Dampfdruck gehärtet werden. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Tragfähigkeit und guten Schallschutz aus.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Kalksandstein, Wandbaustoffe - PE-Folie
- PE-Folie ist eine Folie aus Polyethylen, einem thermoplastischen Kunststoff. Sie wird häufig als Abdichtungsmaterial im Bauwesen eingesetzt, da sie wasserdicht und beständig gegen viele Chemikalien ist.
Verwandte Begriffe: Abdichtungsbahn, Kunststofffolie, Baufolie - Kapillarität
- Kapillarität bezeichnet die Fähigkeit von Flüssigkeiten, aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften in engen Röhren oder porösen Materialien entgegen der Schwerkraft aufzusteigen.
Verwandte Begriffe: Oberflächenspannung, Adhäsion, Feuchtigkeitstransport - DIN 18533
- DIN 18533 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von erdberührten Bauteilen regelt. Sie legt fest, welche Materialien und Ausführungsarten für verschiedene Beanspruchungsklassen geeignet sind.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Normen, Abdichtungsrichtlinien - DIN 18195
- DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Bauwerksabdichtungen regelt. Sie beschreibt verschiedene Abdichtungsarten und deren Anwendungsbereiche, sowie die Anforderungen an die Ausführung.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Normen, Abdichtungsrichtlinien
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Welche Folienarten eignen sich für eine Horizontalsperre?
Antwort: Geeignet sind PE-Folien (Polyethylen) oder spezielle Dichtungsbahnen, die für den Einsatz im Erdreich und gegen Feuchtigkeit zugelassen sind. Achten Sie auf die Herstellerangaben zur Beständigkeit gegenüber Chemikalien im Erdreich. - Frage: Muss die Folie verklebt werden?
Antwort: Eine Verklebung der Folie auf dem Fundament ist nicht zwingend erforderlich, kann aber bei Unebenheiten sinnvoll sein, um ein Verrutschen zu verhindern. Wichtig ist die Abdichtung der Überlappungen und Anschlüsse. - Frage: Wie breit muss die Folie sein?
Antwort: Die Folie sollte mindestens die Breite der Wand (24 cm im genannten Fall) plus einen Überstand von ca. 10-15 cm auf jeder Seite haben, um eine sichere Verbindung mit anderen Abdichtungsebenen zu gewährleisten. - Frage: Was passiert, wenn die Horizontalsperre beschädigt wird?
Antwort: Eine beschädigte Horizontalsperre kann ihre Funktion nicht mehr vollständig erfüllen, wodurch Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen kann. Eine Reparatur durch einen Fachbetrieb ist dann erforderlich. - Frage: Kann man eine Horizontalsperre auch nachträglich einbauen?
Antwort: Ja, eine Horizontalsperre kann auch nachträglich eingebaut werden, z.B. durch das Einbringen von Blechen oder Injektionsverfahren. Dies ist jedoch aufwendiger als die Ausführung während des Neubaus. - Frage: Welche Normen sind bei der Ausführung einer Horizontalsperre zu beachten?
Antwort: Relevant sind die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und die DIN 18195 (Bauwerksabdichtungen), die Anforderungen an die Materialien und Ausführung definieren. - Frage: Was kostet eine Horizontalsperre?
Antwort: Die Kosten für eine Horizontalsperre variieren je nach Material, Umfang der Arbeiten und den örtlichen Gegebenheiten. Ein Angebot von einem Fachbetrieb gibt Aufschluss über die genauen Kosten. - Frage: Welche Alternativen gibt es zur Folie als Horizontalsperre?
Antwort: Alternativen sind z.B. das Einbringen von Edelstahlblechen, Injektionsverfahren mit speziellen Dichtungsmitteln oder die Verwendung von Bitumenbahnen.
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Horizontalsperre: Zementmörtel & Dachpappe 500er – Empfehlung
Horizontalisolierung
G'Abend Andre,
Mörtelgruppe III sprich Zementmörtel unter und über Horizontalisolierung verwenden ... desweitern würde ich
Dachpappe 500er besandet vorschlagen ... wenn Sie da ein 24 cm
breiten verwenden weißt der eh ein Maß von 26 cm auf sprich jede Seite einen Zentimeter überstehen lassen.
Vergessen Sie nicht so ca. 15 cm über Fertiggelände nochmals
eine Dachpappe wegen der aufsteigenden Feuchtigkeit einzulegen.
MfG Thalhammer -
Materialwahl: Bitumenbahn statt Dachpappe – Korrektur!
-
Abdichtung Garage: G 200 DD statt 500er Pappe – Materialtipp
Nöö
500er ist wirklich eine "Pappe". Würde ich auch nicht nehmen, weil die gerne Wasser "saugt". Lieber eine G 200 DD. Schade, keine 5 Mark verdient 🙂 -
Folie Horizontalsperre: Mörtelstärke – Details zur Ausführung
Keine Pappe
Ich habe vom Baustoffhandel schon eine sehr dünne Folie als Abdichtung bekommen, die 24 cm breit ist. Wie dick sollte der Mörtel drunter und drüber denn sein?
Andre -
Horizontalsperre: Kein Mörtel unter Folie – Ausführungshinweis
Die berühmten Folien
Darunter gar kein Mörtel, darüber der übliche cm. -
Alternative: G200 DD mit Mörtelbett – Empfehlung
Oh diese Folien
Ich mag diese Folien nicht dies in sind mir zu lapprig ... Herr Beisse sagte ja "G200 DD " dies Aussage war richtig ... aber
normalerweise gehört da auch ein Mörtel drunter um der
(ich wags und sag nochmal wieder) "Dachpappe" eine ebene Fläche
zu ermöglichen ... das dient nicht nur der gleichmäßigen Lastabtragung, sondern meiner Ansicht nach vielmehr um bei anstehenden Wasser eine zusätzliche Schwelle vor dem Mauerwerk bis zur Horizontalisolierung zu schaffen ... drum auch Mörtelgr. III. -
Mörtel-Ausgleichsschicht: Wichtig unter Horizontalsperre!
Sorry, stimmt, Herr Thalhammer
Ausgleich habe ich vergessen. Nix für ungut. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Horizontalsperre Garage: Streifenfundament, Folie & Ausführung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ausführung einer Horizontalsperre auf einem Streifenfundament für eine Garage mit KS-Wand. Es werden verschiedene Materialien (Bitumenbahn vs. Folie) und die Notwendigkeit einer Mörtelschicht unter der Abdichtung diskutiert. Die Wahl des richtigen Materials und die korrekte Ausführung sind entscheidend für eine effektive Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Abdichtung Garage: G 200 DD statt 500er Pappe – Materialtipp wird von der Verwendung von 500er Dachpappe abgeraten, da diese Wasser aufnehmen kann. Stattdessen wird die G 200 DD empfohlen.
✅ Empfehlung: Mehrere Teilnehmer empfehlen im Beitrag Alternative: G200 DD mit Mörtelbett – Empfehlung die Verwendung einer G200 DD Bitumenbahn in Kombination mit einer Mörtelschicht, um eine ebene Fläche für die Abdichtung zu gewährleisten und eine gleichmäßige Lastabtragung zu erreichen. Die Mörtelschicht dient auch als zusätzliche Barriere gegen anstehendes Wasser.
🔧 Praktische Umsetzung: Beachten Sie den Hinweis im Beitrag Horizontalsperre: Kein Mörtel unter Folie – Ausführungshinweis, dass bei Verwendung einer Folie als Horizontalsperre kein Mörtel unter die Folie gehört, während im Beitrag Mörtel-Ausgleichsschicht: Wichtig unter Horizontalsperre! die Wichtigkeit einer Ausgleichsschicht betont wird. Dies hängt stark vom gewählten Material ab.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Empfehlungen zur Materialauswahl (Bitumenbahn G200 DD oder spezielle Abdichtungsfolie) und berücksichtigen Sie die Notwendigkeit einer Mörtelschicht je nach Material. Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung, um die Garage effektiv vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen. Die Beiträge Horizontalsperre: Zementmörtel & Dachpappe 500er – Empfehlung und Folie Horizontalsperre: Mörtelstärke – Details zur Ausführung bieten weitere Details zur Ausführung der Horizontalsperre auf einem Streifenfundament.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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