Außenwände: Tonziegel & Kalksandstein kombiniert? Vor- & Nachteile prüfen!
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Kombination von Tonziegeln und Kalksandstein in Außenwänden birgt Risiken aufgrund unterschiedlichen Schwindverhaltens. Mörtelart und Fugendicke beeinflussen das Kriechen und Schwinden maßgeblich. Statische Berechnungen sind entscheidend, besonders bei monolithischer Bauweise. Eine sorgfältige Bauausführung minimiert das Risiko von Rissen im Putz. Die Gewährleistung des Bauträgers bei auftretenden Rissen sollte beachtet werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 📊 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Außenwände: Tonziegel & Kalksandstein kombiniert? Vor- & Nachteile prüfen!
Wir interessieren uns für ein REH vom Bauträger (Montag ist Besprechung, der Rohbau steht schon). Lt. Baubeschreibung wird für die Haustrennwände Kalksandstein verwendet (zweischalig), für die anderen Außenwände 15 cm Hohllochziegel mit 15 cm Polystyrol-Dämmung. Mit der Forumsuche bin ich das Problem der unterschiedlichen Schwundmaße von KS und HLZ (siehe Link) gestoßen, was mir doch Kopfzerbrechen bereitet.
Also: Taugt das was oder lieber Finger weg?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vor Vertragsabschluss muss eine fachlich geprüfte statisch-bauphysikalische Nachweisführung vorliegen – insbesondere zu Dehnfugen, Gleitlagern oder bewehrten Ringankern an HLZ/KS-Übergängen.
🔴 KRITISCH: Rissrisiko durch unterschiedliches Schwund- und Kriechverhalten (KS: geringer, HLZ: höher) ist real – ohne konstruktive Ausgleichsmaßnahmen drohen Putz- und Mauerwerksrisse an Anschlussstellen.
⚠️ WICHTIG: Die Wärmedämmung (15 cm HLZ + 15 cm Polystyrol) muss eine durchgängige luftdichte Ebene und feuchtegerechte Konstruktion nachweisen – andernfalls Gefahr von Tauwasserbildung und Schimmel.
⚠️ WICHTIG: Schallschutz der Haustrennwände (KS) muss individuell nach DINAbk. 4109 berechnet sein – bloße Materialangabe reicht nicht aus.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe, Sie interessieren sich für ein Reihenendhaus, bei dem die Außenwände aus Hohllochziegeln und die Haustrennwände aus Kalksandstein bestehen. Das ist eine gängige Bauweise.
🔴 Gefahr: Unterschiedliche Materialien können unterschiedliche Schwundmaße haben, was zu Rissen führen kann.
Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:
- Wärmedämmung: Wie ist die Wärmedämmung der Außenwände (Hohllochziegel + Polystyrol)🔴 Entspricht sie den aktuellen Anforderungen?
- Schallschutz: Wie ist der Schallschutz der Haustrennwände (Kalksandstein)🔴 Ist er ausreichend?
- Bauphysik: Wurden die unterschiedlichen Materialeigenschaften (z.B. Schwundverhalten) bei der Planung berücksichtigt?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich vom Bauträger die bauphysikalischen Berechnungen zeigen und sprechen Sie mit einem unabhängigen Bausachverständigen, um die Details zu prüfen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Bauvorhaben eines Bauträgers, bei dem für die Außenwände eine Kombination aus 15 cm Hohllochziegel (HLZ) mit 15 cm Polystyrol-Dämmung und für die Haustrennwände zweischaliges Kalksandstein (KS) vorgesehen ist. Der Nutzer hat berechtigte Bedenken hinsichtlich der unterschiedlichen Schwund- und Setzungseigenschaften dieser Materialien geäußert.
✅ Zustimmung: Die Bedenken des Nutzers sind fachlich absolut nachvollziehbar und korrekt. Kalksandstein und Hohllochziegel haben tatsächlich unterschiedliche Schwund- und Kriechverhalten. Kalksandstein neigt zu einem geringeren Schwinden als Ziegel, was bei einer starren Verbindung (z.B. durch Ringanker oder Decken) zu Spannungen und Rissen im Mauerwerk führen kann.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist nicht nur der Materialmix, sondern auch die konstruktive Durchbildung. Ein erfahrener Statiker muss die unterschiedlichen Verformungen durch Dehnungsfugen, Gleitlager oder eine entsprechende Bewehrung der Ringanker ausgleichen. Fehlt diese Planung, sind Risse in den Außenwänden oder an den Anschlüssen vorprogrammiert.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der mangelhaften Abstimmung der Bauteile. Wenn der Bauträger die unterschiedlichen Setzungen nicht durch eine fachgerechte Fugenplanung oder eine flexible Anbindung der Wände berücksichtigt hat, drohen langfristige Schäden wie Risse im Putz, undichte Anschlüsse oder sogar statische Probleme.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vor der Besprechung am Montag vom Bauträger die statische Berechnung und die Detailplanung für die Wandanschlüsse an. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, wie die unterschiedlichen Setzungen (Schwinden, Kriechen) zwischen KS und HLZ ausgeglichen werden. Ziehen Sie einen unabhängigen Bau-Sachverständigen hinzu, der die Pläne prüft. Nur wenn eine durchdachte konstruktive Lösung (z.B. Dehnungsfugen, Gleitlager) vorliegt, ist das Konzept tragbar. Ohne diese Nachweise sollten Sie vom Kauf Abstand nehmen.
KI-Analyse (Qwen)
Die Kombination aus Kalksandstein (KS) für Haustrennwände und Ton-Hohllochziegeln (HLZ) für übrige Außenwände ist technisch realisierbar, erfordert aber eine sorgfältige konstruktive Ausführung, insbesondere an den Übergängen zwischen den unterschiedlichen Baustoffen.
🔴 Gefahr: Unterschiedliche Trocknungsschwund- und Feuchteschwundverhalten von KS (geringer Schwund) und Tonziegeln (höherer Schwund) können zu Rissbildung an Fugen, Anschlussstellen und Putzträgerschichten führen – besonders bei unzureichender Dehnfugenausführung oder fehlender Bewehrung.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Materialkombination grundsätzlich ‚untauglich‘ sei, ist falsch – sie ist in der Praxis verbreitet, aber nur bei fachgerechter Planung und Ausführung risikoarm; pauschale Ablehnung ist nicht sachgerecht, ebenso wenig wie unkritische Zustimmung.
➕ Ergänzung: Entscheidend sind nicht nur die Materialien selbst, sondern die Ausführung der Fugen: Dehnfugen zwischen KS- und HLZ-Bereichen müssen fachgerecht angeordnet, mit geeignetem Dichtungsmaterial ausgeführt und ggf. mit Putzarmierung (z. B. Glasfasergewebe) überbrückt werden.
✅ Zustimmung: Die gewählte Dämmstrategie mit 15 cm Polystyrol hinter 15 cm HLZ ist energetisch sinnvoll und entspricht aktuellen Anforderungen – vorausgesetzt, die luftdichte Ebene ist durchgängig und die Konstruktion feuchtegerecht geplant.
❌ Widerspruch: Die Forumseinträge allein sind keine verbindliche Grundlage für eine bauphysikalische Bewertung – sie dokumentieren Einzelfälle ohne vollständige Bauakten, Materialdaten oder Ausführungsqualität; eine pauschale Übertragung auf das vorliegende REH ist nicht zulässig.
👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie vor Vertragsabschluss die detaillierte statisch-bauphysikalische Konstruktionszeichnung für alle Anschlussstellen (insb. KS/HLZ-Übergänge) sowie die Nachweise zur Rissvermeidung gemäß DIN 18195 und DIN 18516 ein – und beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Bauingenieur oder Sachverständigen für Bauphysik mit einer fachlichen Prüfung der Ausführungsplanung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen das bestehende Rissrisiko durch unterschiedliches Schwundverhalten von Kalksandstein (geringer Schwund) und Ton-Hohllochziegeln (höherer Schwund).
- Alle verlangen konstruktive Ausgleichsmaßnahmen wie Dehnfugen, Gleitlager oder spezielle Ringanker-Ausführung – keine Modelle akzeptieren eine starre Verbindung ohne Nachweis.
- Alle fordern die Prüfung durch einen unabhängigen Bausachverständigen oder Bauingenieur vor Vertragsabschluss.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt "Schwundmaße" allgemein, DeepSeek und Qwen spezifizieren präziser "Trocknungs- und Feuchteschwund" sowie "Kriechverhalten".
- GoogleAI erwähnt Wärmedämmung und Schallschutz als Prüfpunkte, Qwen bestätigt die energetische Sinnhaftigkeit der 15 cm-Dämmung (unter Vorbehalt), DeepSeek fokussiert stärker auf statisch-konstruktive Aspekte.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die Notwendigkeit schriftlicher Bestätigung durch den Bauträger zur Ausgleichsstrategie – diese Forderung fehlt bei GoogleAI und ist bei Qwen nur implizit in der Forderung nach Konstruktionszeichnungen enthalten.
- Qwen ergänzt explizit die Bedeutung der Putzarmierung (z. B. Glasfasergewebe) an Übergängen – nicht erwähnt bei GoogleAI oder DeepSeek.
- Qwen korrigiert das Missverständnis, die Kombination sei "untauglich" (❌ pauschale Ablehnung), und betont die Praxisrelevanz bei fachgerechter Ausführung – ein Hinweis auf sachgerechte Risikoeinschätzung, den GoogleAI und DeepSeek so nicht leisten.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme (verbreitet in Foren, implizit bei GoogleAI nicht korrigiert), dass die Kombination "grundsätzlich untauglich" sei – GoogleAI und DeepSeek stellen die Kombination nicht grundsätzlich in Frage, aber Qwen formuliert diesen Klarstellungspunkt als direkten ❌ Widerspruch gegenüber pauschalen negativen Forumseinschätzungen.
👉 Empfehlung:
- Die sicherste Einschätzung folgt dem Vorsichtsprinzip: Keine Annahme der Bauweise ohne konstruktive Nachweise – daher wird die Forderung nach statisch-bauphysikalischen Zeichnungen und schriftlichen Ausgleichsnachweisen (wie von DeepSeek und Qwen gefordert) priorisiert gegenüber der allgemeineren Empfehlung von GoogleAI.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Schwindverhalten HLZ/KS ✅ Konsens Unterschiedliches Trocknungs- und Feuchteschwundverhalten (KS: geringer, HLZ: höher) führt bei fehlender konstruktiver Kompensation zu Rissen – alle Modelle einig. Konstruktive Ausgleichsmaßnahmen ✅ Konsens Dehnfugen, Gleitlager oder bewehrte Ringanker sind zwingend erforderlich; starre Verbindung ohne Nachweis ist nicht zulässig – alle Modelle fordern dies. Notwendigkeit unabhängiger Prüfung ✅ Konsens Prüfung durch Bauingenieur oder Bausachverständigen vor Vertragsabschluss ist unverzichtbar – alle drei Modelle stimmen überein. Energetische Bewertung der Dämmung ⚠️ Abwägung Qwen bestätigt die prinzipielle Eignung der 15 cm HLZ + 15 cm Polystyrol, GoogleAI stellt Anforderungskonformität in Frage, DeepSeek bleibt hier neutral – Konsens: Nachweis der luftdichten Ebene und feuchtegerechten Ausführung ist entscheidend. Grundsätzliche Tauglichkeit der Kombination ❌ Widerspruch Qwen widerspricht pauschaler Kritik ("untauglich") und betont Praxisrelevanz bei fachgerechter Ausführung; GoogleAI und DeepSeek stellen sie nicht grundsätzlich infrage, aber warnen stärker vor Risiken – sicherere Einschätzung: "tauglich nur mit Nachweis". 👉 Handlungsempfehlung: Die Kombination ist bautechnisch möglich, aber nicht "selbstverständlich sicher" – sie wird erst dann akzeptabel, wenn der Bauträger vor Vertragsabschluss schriftliche, geprüfte Nachweise zur konstruktiven Ausgleichsplanung (Dehnfugen, Lagerung, Ringanker) sowie zur bauphysikalischen Durchgängigkeit (luftdicht, feuchtegerecht) vorlegt – prüfen lassen durch unabhängigen Sachverständigen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende Dehnfugenplanung zwischen HLZ- und KS-Bereichen Einschränkung der Gebrauchstauglichkeit durch Putz- und Mauerwerksrisse; nachträgliche Sanierung teuer und aufwändig. 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Bewehrung der Ringanker an Materialübergängen Spannungseintrag in Wandanschlüsse mit Risiko für statische Instabilität im Extremfall und schwerwiegende Bauschäden. 🔴 Risiko Mangelhafte luftdichte Ebene bei 15 cm Polystyrol-Dämmung Tauwasserbildung in der Hinterlüftung oder im Mauerwerk, Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung und langfristige Substanzschädigung. 🔴 Risiko Ungeprüfter Schallschutz der KS-Haustrennwände Unzulässige Schallübertragung zwischen Wohnungen, Rechtsansprüche durch Nachbarn, nachträgliche Schallsanierung oft nicht möglich oder nur mit hohem Aufwand. 🔴 Risiko Keine schriftliche Bestätigung des Bauträgers zu Setzungsausgleichsmaßnahmen Rechtlich kaum durchsetzbare Ansprüche bei Schadenseintritt; fehlende Nachweisbarkeit im Streitfall. ✅ Chance Kostengünstige, bewährte Materialkombination bei fachgerechter Ausführung Wirtschaftlicher Bau mit hoher Massivität, guter Wärmespeicherfähigkeit und langjähriger Erfahrung in der Praxis. ✅ Chance Hohe Flexibilität bei der Dämmkonstruktion (z. B. hinterlüftet oder WDVSAbk.) Individuelle Optimierung des Wärme- und Feuchteschutzes auf Grundlage aktueller Bauphysik-Standard. ✅ Chance Gute Brandwiderstandsklasse beider Materialien (HLZ und KS) Erhöhte Sicherheit bei Brandereignissen, bauordnungsrechtlicher Vorteil, ggf. geringere Versicherungsprämien. ✅ Chance Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für Fassade und Innenwände Architektonische Vielfalt, klare Materialtrennung ermöglicht differenzierte Oberflächen- und Farbkonzepte. ✅ Chance Nachweisbare Lebenszyklusvorteile durch mineralische, langlebige Baustoffe Hohe Nachhaltigkeit, geringe Instandhaltungskosten über die Nutzungsphase, attraktive Wertstabilität. Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor der Besprechung am Montag einen unabhängigen Bauingenieur oder Bausachverständigen für Bauphysik – mit schriftlichem Auftrag zur Prüfung der statisch-bauphysikalischen Konstruktionszeichnungen.
- Nachweise anfordern: Fordern Sie vom Bauträger schriftlich die vollständigen Detailplanungen für HLZ/KS-Übergänge ein – insbesondere Dehnfugenpositionen, Gleitlagerausführung, Ringankerbewehrung und Nachweis der luftdichten Ebene.
- Schriftliche Bestätigung einholen: Verlangen Sie eine vom Bauträger unterzeichnete Erklärung, wie die unterschiedlichen Setzungen (Schwinden, Kriechen) zwischen Kalksandstein und Hohllochziegel ausgeglichen werden – ohne diese ist der Vertragsabschluss risikoreich.
- Schallschutz prüfen lassen: Lassen Sie die geplante Schalldämmung der Haustrennwände (KS) nach DIN 4109 durch den Sachverständigen berechnen und dokumentieren – nicht auf Herstellerangaben verlassen.
- Putzkonzept abklären: Klären Sie mit dem Bauträger, ob an allen HLZ/KS-Übergängen eine Putzarmierung (z. B. Glasfasergewebe) vorgesehen ist – verlangen Sie dies schriftlich als Bestandteil der Ausführungsplanung.
- Dämmkonstruktion validieren: Überprüfen Sie gemeinsam mit dem Sachverständigen, ob die 15 cm Polystyrol-Dämmung luftdicht verlegt wird und ob die Konstruktion an allen Anschlussstellen (z. B. Fenster, Balkon) feuchtegerecht durchgeführt ist.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Hohllochziegel
- Hohllochziegel sind Mauerziegel mit Löchern, die das Gewicht reduzieren und die Wärmedämmung verbessern. Sie werden häufig für Außenwände verwendet.
Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Wärmedämmung, porosierte Ziegel. - Kalksandstein
- Kalksandstein ist ein Mauerstein aus Kalk, Sand und Wasser. Er zeichnet sich durch hohe Festigkeit und guten Schallschutz aus. Wird oft für tragende Innenwände und Haustrennwände verwendet.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Schallschutz, Rohdichte. - Polystyrol
- Polystyrol (EPS) ist ein Dämmstoff aus expandiertem Polystyrol. Es wird zur Wärmedämmung von Fassaden und Dächern eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmung, EPS. - Schwundmaße
- Schwundmaße bezeichnen die Volumenänderung von Baustoffen durch Trocknung oder Temperaturänderung. Unterschiedliche Schwundmaße können zu Spannungen und Rissen führen.
Verwandte Begriffe: Materialausdehnung, Rissbildung, Bauphysik. - Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luftfeuchtigkeit kondensiert. In der Bauphysik ist es wichtig, den Taupunkt innerhalb der Bauteile zu berücksichtigen, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Feuchtigkeit, Schimmelbildung. - Wärmedämmung
- Wärmedämmung reduziert den Wärmeverlust eines Gebäudes und trägt zur Energieeffizienz bei. Sie wird durch Dämmstoffe wie Polystyrol, Mineralwolle oder Holzfaser erreicht.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Energieeffizienz, Heizkosten. - Schallschutz
- Schallschutz reduziert die Übertragung von Schall in Gebäuden. Er wird durch schwere Baustoffe wie Kalksandstein oder spezielle Schallschutzmaßnahmen erreicht.
Verwandte Begriffe: Lärmschutz, Schalldämmung, Trittschall.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum werden unterschiedliche Materialien für Außen- und Innenwände verwendet?
Oft werden für Außenwände Ziegel wegen ihrer Wärmedämmung und für Innenwände Kalksandstein wegen des Schallschutzes verwendet. Die Kombination soll die Vorteile beider Materialien nutzen. - Was sind Schwundmaße und warum sind sie wichtig?
Schwundmaße beschreiben die Volumenänderung von Baustoffen durch Trocknung. Unterschiedliche Schwundmaße können zu Spannungen und Rissen im Mauerwerk führen. - Welche Rolle spielt die Dämmung bei Außenwänden?
Die Dämmung reduziert den Wärmeverlust und trägt zur Energieeffizienz des Gebäudes bei. Eine gute Dämmung hilft, Heizkosten zu sparen und das Raumklima zu verbessern. - Wie kann ich die Qualität der Bauausführung überprüfen?
Lassen Sie die Bauausführung von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen. Dieser kann Mängel erkennen und Empfehlungen zur Behebung geben. - Was ist bei der Kombination von Ziegel und Kalksandstein zu beachten?
Wichtig ist, dass die Materialien fachgerecht verbunden werden und die unterschiedlichen Eigenschaften (z.B. Feuchtigkeitsaufnahme, Ausdehnung) berücksichtigt werden. - Welche Vorteile bietet Kalksandstein im Vergleich zu Ziegel?
Kalksandstein hat eine höhere Rohdichte und bietet daher einen besseren Schallschutz. Zudem ist er dimensionsstabiler als Ziegel. - Wie wirkt sich Polystyrol-Dämmung auf die Wandkonstruktion aus?
Polystyrol-Dämmung verbessert die Wärmedämmung der Wand. Es ist wichtig, dass die Dämmung fachgerecht angebracht wird, um Wärmebrücken zu vermeiden. - Was bedeutet der Begriff "Taupunkt" im Zusammenhang mit Außenwänden?
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Luftfeuchtigkeit kondensiert. Eine korrekte Dämmung soll verhindern, dass der Taupunkt innerhalb der Wandkonstruktion erreicht wird, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
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Warum ein Bausachverständiger bei der Bauabnahme sinnvoll ist.
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Mischmauerwerk: Warnung vor unterschiedlichem Schwindverhalten
Mischmauerwerk
Hallo Herr Hege, ich habe mir zwar die weiterleitenden Links nicht angesehen dennoch sind diese Probleme die Sie oben erwähnen mehr als bekannt.
Im Klartext: Ich persönlich würde Ihnen dazu abraten!
Begründung: Unterschiedliches Schwindungsverhalten der
verschiedenen Materialien. (siehe E-Modul)
Weisen Sie Ihren Bauträger darauf hin ... "Für Trennwände
gibt es auch Verfüllziegel bzw. Schwerziegel"!
MfG Thalhammer -
15 cm Hohllochziegel + 15 cm Polystyrol: Unübliche Maße?
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E-Modul vs. Schwindmaß: Zusammenhang bei Mauerwerk?
E-Modul und Schwindmaß?
Was haben die denn nun miteinander zu tun? Oder meinen Sie kriechen und schwinden? -
Kriechen und Schwinden: Auswirkungen auf Mischmauerwerk
Ja Herr Beisse
Ja Herr Beisse ich meinte damit auch das Kriechen und Schwinden der unterschiedlichen Materialien zueinander.
MfG Thalhammer -
Probleme bei Ziegelmauerwerk mit Wärmedämmung: Erfahrungen?
Danke sehr ...
für die bisherigen Antworten.
Herr Worsch: Lt. Baubeschreibung ist der Wandaufbau "Ziegelmauerwerk mit 15 cm Wärmedämmung", als Baulaie habe ich das aus dem Kopf wohl etwas falsch beschrieben, sorry. Die Stärke des Ziegelmauerwerks ist ca. 15 cm.
Herr Thalhammer (und gerne andere Fachleute): Mich würde natürlich gerne brennend interessieren, was bei solchen Konstruktionen für Probleme auftauchen können, also auf was ich mich worst-case einstellen müsste an Bauschäden?
Ich werde den Bauträger gerne morgen auf Schwerziegel und Verfüllziegel hinweisen, glaube aber kaum, dass die jetzt den Rohbau noch mal abreißen und vernünftig hochziehen. Bin mal gespannt auf unser Gespräch. Wolfgang -
Mörtel und thermische Ausdehnung: Risse im Putz vermeiden
Das "Problem" liegt woanders
Kriechen (unter Last) und Schwinden (Lastunabhängig) findet hauptsächlich im Mörtel statt. Demzufolge kommt es auf die Mörtelart und die Fugendicke an. Aber das ist alles Millimeterbereich.
Dazu kommen aber auch noch unterschiedliche thermisch bedingte Längenausdehnung. Das "schlimmste" was ihnen passieren kann, sind Risse im Putz. Aus diesem Grund ist das sofortige Putzen eben problematisch, obwohl das die Handwerker vor Ort größtenteils schon im Griff haben. -
Statik prüfen: Abmessungen und tragende Innenwände relevant
Interessant
Könnten Sie einmal die Abmaße des Hauses durchgeben und ob weitere tragende Innenwände im Gebäude wie angeordnet sind? Die Deckenspannweiten wären interessant. Wie dick sind die zweischaligen Haustrennwände? -
Bauträger-Aussage: Gewährleistung bei Rissen im Ziegelmauerwerk
Heute morgen ...
haben wir mit dem Bauträger gesprochen. Er meinte, sie hätten bei dieser Konstruktion bislang noch keine Probleme gehabt. Falls je Risse im Putz wg. Schwund auftauchen, dann aber auf jeden Fall innerhalb der 5-jährigen Gewährleistungsfrist. Also deren, nicht unser Problem. Ich neige dazu, dies so zu akzeptieren.
Zu den Abmessungen: Außenmasse 10,60 m x 6,0 m, 3 Seiten mit Ziegelmauerwerk 17,5 cm, 1 Seite KS-Wand ohne Maßangabe, aber vermutlich auch etwa 17,5 cm. Als tragende Innenwände nur eine 1,60 m lange Wand aus Beton, in der Mitte der KS-Haustrennwand längs zu dieser angeordnet im Abstand von 1 m (da kommt die Treppe hin). Wolfgang -
Statik-Berechnung: Ziegelwände und vereinfachtes Verfahren
Passt,
denn die von Ihnen vorher angegebenen 15 cm der Ziegelwände bei einer Deckenspannweite von 6 m hätten nicht mehr im Geltungsbereich des vereinfachten Rechenverfahrens der DINAbk. 1053 gelegen. Viele Mauerwerkssteine, auch viele Ziegel, sind aber ohne Ausnahmegenehmigung nur für den Geltungsbereich des vereinfachten Verfahrens für die Statikberechnung erlaubt.
Sicher ist ein monolithischer Bau für die Risssicherheit günstiger. Bei den für die Kommunwände einsetzbaren Planfüllziegeln war in der Vergangenheit immer nicht ganz unstrittig, ob sie überhaupt für Endauflager zugelassen sind. Bei Endauflagern treten neben Druckspannungen auch Zugspannungen auf.
Da sind sie mit Kalksandsteinen nicht schlecht dran. Ich denke, wenn die Bauausführung mit der entsprechenden Sorgfalt stattfindet, gibt es auch da keine Risse. Entsprechende vorbeugende Maßnahmen müssten den Baufachleuten bekannt sein. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Mischmauerwerk: Warnung vor unterschiedlichem Schwindverhalten ist von der Kombination von Tonziegeln und Kalksandstein abzuraten, da das unterschiedliche Schwindungsverhalten der Materialien zu Problemen führen kann.
🔧 Praktische Umsetzung: Die Wahl der richtigen Mörtelart und die Einhaltung der Fugendicke sind entscheidend, um das Kriechen und Schwinden zu minimieren, wie im Beitrag Mörtel und thermische Ausdehnung: Risse im Putz vermeiden erläutert wird.
📊 Zusatzinfo: Die Abmessungen des Hauses und die Anordnung der tragenden Innenwände sind wichtige Faktoren für die statische Berechnung, wie im Beitrag Statik prüfen: Abmessungen und tragende Innenwände relevant hervorgehoben wird. Die Deckenspannweiten spielen ebenfalls eine Rolle.
✅ Empfehlung: Es wird empfohlen, die statische Berechnung der Ziegelwände gemäß dem vereinfachten Verfahren der DIN 1053 zu überprüfen, wie im Beitrag Statik-Berechnung: Ziegelwände und vereinfachtes Verfahren beschrieben wird. Dies ist besonders wichtig, um die Risssicherheit zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Details der Bauausführung und die verwendeten Materialien (Tonziegel, Kalksandstein, Mörtel) mit dem Bauträger. Achten Sie auf die Einhaltung der Gewährleistungsfristen bezüglich möglicher Risse im Putz, wie im Beitrag Bauträger-Aussage: Gewährleistung bei Rissen im Ziegelmauerwerk erwähnt.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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