36,5 Ziegel vs. 24 Ziegel + 8cm WDVS: Kosten, Dämmwerte & Vor-Nachteile im Vergleich?
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion vergleicht 36,5 cm Ziegel mit 24 cm Ziegel + 8 cm WDVS hinsichtlich Kosten, Dämmwerte und Wohnklima. WDVS bietet bessere WSVO-Werte, während HLZ ein besseres Wohnraumklima verspricht. Die Wahl hängt stark von individuellen Präferenzen und Prioritäten ab. Porenbeton als Alternative für energieeffizientes Bauen wird ebenfalls diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 📊 Fakten · 👉 Handlungsempfehlung
36,5 Ziegel vs. 24 Ziegel + 8cm WDVS: Kosten, Dämmwerte & Vor-Nachteile im Vergleich?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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🔴 KRITISCH: Die 36,5 cm Ziegelwand allein erfüllt bei Verwendung herkömmlicher Ziegel (λ ≥ 0,6 W/(mK)) die gesetzlichen GEG-Anforderungen (U ≤ 0,23 W/(m²K)) nicht – Nachweis durch bauphysikalische Berechnung zwingend erforderlich.
🔴 KRITISCH: Bei der 24 cm + 8 cm WDVSAbk.-Variante ist die Dämmstärke von 8 cm bauphysikalisch und gesetzlich unzureichend; mindestens 14 cm hochwertige Dämmung (z. B. Mineralwolle oder EPS-F35) erforderlich, um den GEG-U-Wert sicher einzuhalten.
🔴 KRITISCH: WDVS-Anschlüsse (Fenster, Sockel, Balkone) sind hochanfällig für Feuchteeintritt – fachgerechte Ausführung durch zertifiziertes Fachunternehmen mit Dokumentation aller Anschlussdetails (z. B. nach WTAAbk.-Merkblatt 6-2) zwingend notwendig.
⚠️ WICHTIG: Die 36,5 cm Variante benötigt keine zusätzliche Putz- oder Armierungsschicht – aber nur bei Verwendung hochwärmedämmender Ziegel (z. B. Porenbeton mit λ ≤ 0,09 W/(mK)); bei Standard-Ziegeln ist Ergänzungsdämmung (z. B. innen oder außen) zwingend.
⚠️ WICHTIG: Für beide Bauweisen ist ein Blower-Door-Test und eine Wärmebrückenanalyse vor Baubeginn sowie nach Fertigstellung verpflichtend, um Bauherrenhaftung und Energieeffizienz zu sichern.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich helfe Ihnen gerne bei der Entscheidung zwischen einem 36,5 cm Ziegel und einem 24 cm Ziegel mit 8 cm Vollwärmeschutz für Ihr Einfamilienhaus im Raum München. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die ich im Folgenden erläutere:
36,5 cm Ziegel:
- Vorteile: Einfache Bauweise, guter Schallschutz, hohe Wärmespeicherfähigkeit (träges Heizverhalten), diffusionsoffen.
- Nachteile: Erreicht möglicherweise nicht die besten Dämmwerte ohne zusätzliche Maßnahmen, höhere Materialkosten im Vergleich zu dünneren Ziegeln.
24 cm Ziegel + 8 cm Vollwärmeschutz (WDVS):
- Vorteile: Bessere Dämmwerte (niedrigerer U-Wert), geringere Heizkosten, flexiblere Gestaltung der Fassade.
- Nachteile: Komplexere Bauweise, anfälliger für Schäden (z.B. durch unsachgemäße Anbringung oder Beschädigung der Dämmplatten), geringere Wärmespeicherfähigkeit, mögliche Probleme mit Algenbefall bei bestimmten WDVS-Systemen.
Wichtige Kriterien für die Entscheidung:
- Dämmwerte (U-Wert): Achten Sie auf die geforderten Dämmwerte gemäß Gebäudeenergiegesetz (GEG).
- Kosten: Vergleichen Sie die Gesamtkosten beider Varianten (Material, Arbeitskosten).
- Bauphysik: Berücksichtigen Sie Aspekte wie Schallschutz, Wärmespeicherfähigkeit und Diffusionsoffenheit.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, sich von einem Energieberater oder Architekten beraten zu lassen, um die optimale Lösung für Ihr Bauvorhaben zu finden. Lassen Sie sich die U-Werte und Kosten beider Varianten detailliert aufzeigen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Bauherr vergleicht zwei gängige Wandkonstruktionen für ein Einfamilienhaus im Raum München: monolithisches Mauerwerk aus 36,5 cm Ziegeln versus einen zweischaligen Aufbau aus 24 cm Ziegeln mit 8 cm WDVS (Wärmedämmverbundsystem). Beide Systeme haben spezifische Vor- und Nachteile, die über die reine Dämmwirkung hinausgehen.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Fragestellung ist fachlich korrekt und relevant. Beide Varianten sind im deutschen Wohnungsbau üblich und erfüllen die aktuellen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk.) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Der U-Wert beider Konstruktionen liegt im Bereich von ca. 0,20 bis 0,28 W/(m²K), wobei der genaue Wert von der Ziegelrohdichte und der Dämmstoffqualität abhängt.
➕ Ergänzung: Ein entscheidender, oft übersehener Punkt ist der sommerliche Wärmeschutz. Monolithische 36,5 cm Ziegel haben aufgrund ihrer höheren Speichermasse eine deutlich bessere Phasenverschiebung und dämpfen Hitze besser ab als die leichtere 24 cm Ziegel-Kombination mit WDVS. Zudem sind die Kosten für das WDVS-System inklusive Putz und Armierung nicht zu unterschätzen; der monolithische Ziegel spart diese Gewerke teilweise ein.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 8 cm WDVS ausreichen, ist kritisch zu hinterfragen. Um die heutigen GEG-Standards sicher zu erreichen, sind bei 24 cm Ziegeln meist 12-16 cm Dämmung erforderlich. Eine Reduzierung auf 8 cm könnte zu einem unzureichenden U-Wert führen und spätere Nachbesserungen oder höhere Heizkosten verursachen.
🔴 Gefahr: Bei der WDVS-Variante besteht ein erhöhtes Risiko für Bauschäden durch unsachgemäße Montage, insbesondere an Fensteranschlüssen und Sockelbereichen. Feuchteeintritt hinter die Dämmung kann zu Schimmelbildung und einer massiven Minderung der Dämmleistung führen. Dies erfordert eine besonders sorgfältige Ausführung durch einen zertifizierten Fachbetrieb.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie von einem unabhängigen Energieberater eine detaillierte Berechnung des U-Wertes und der Wirtschaftlichkeit für Ihr konkretes Bauvorhaben erstellen. Berücksichtigen Sie dabei die Grundstücksausrichtung, Fensterflächen und Ihre persönlichen Komfortansprüche. Für die WDVS-Variante empfehle ich dringend eine Dämmstärke von mindestens 14 cm und die Beauftragung eines spezialisierten Fachunternehmens mit nachweislicher Referenz. Planen Sie zudem einen Blower-Door-Test zur Qualitätssicherung der Gebäudehülle ein.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die Wahl zwischen einer massiven 36,5-cm-Ziegelaußenwand ohne zusätzliche Dämmung und einer schlankeren 24-cm-Ziegelwand mit 8 cm Wärmedämmverbundsystem (WDVS) – eine zentrale Entscheidung für Energieeffizienz, Behaglichkeit, Statik und langfristige Schadensanfälligkeit.
🔴 Gefahr: Bei der 24-cm-Wand mit WDVS besteht ein erhöhtes Risiko für Feuchteschäden, wenn die Planung oder Ausführung der Anschlussdetails (z. B. Fensteranschlüsse, Balkonplatten, Dachanschlüsse) nicht fachgerecht erfolgt – insbesondere bei fehlender diffusionsoffener Ausführung oder unzureichender Regensicherung.
🔴 Gefahr: Die 36,5-cm-Ziegelwand allein erreicht in der Regel nicht die aktuellen Anforderungen der EnEV bzw. GEG 2023 an den Transmissionswärmeverlust (U-Wert ≤ 0,23 W/(m²K) für Außenwände), sodass ohne zusätzliche Dämmung eine Überschreitung der gesetzlichen Mindestanforderungen wahrscheinlich ist.
✅ Zustimmung: Beide Varianten sind grundsätzlich bauphysikalisch realisierbar und im Wohnbau etabliert – die Wahl hängt entscheidend von der Gesamtkonzeption (Heizsystem, Lüftungskonzept, Feuchtemanagement) ab.
➕ Ergänzung: Die 24-cm-Variante bietet mehr Gestaltungsfreiheit (z. B. größere Fensterflächen, geringere Wandstärke im Grundriss), während die 36,5-cm-Wand eine höhere Wärmespeicherfähigkeit und geringere Anfälligkeit für thermische Brücken aufweist – vorausgesetzt, sie wird mit geeignetem, hochwärmedämmendem Ziegelmaterial (z. B. Porenbeton mit λ ≤ 0,09 W/(mK)) realisiert.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 36,5 cm Ziegel automatisch ausreichend gedämmt sind, ist irreführend: Der U-Wert hängt vom Wärmeleitwert (λ) des verwendeten Ziegels ab – Standard-Ziegel (λ ≈ 0,6–0,8 W/(mK)) erreichen bei 36,5 cm nur U ≈ 0,35–0,45 W/(m²K), was deutlich über der gesetzlichen Grenze liegt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater oder zertifizierten Bauphysiker, der auf Grundlage einer detaillierten Wärmebrücken- und Feuchtesimulation beide Varianten für Ihren konkreten Standort (München: klimatisch anspruchsvoll, hohe Niederschlagsmenge), Bauteilaufbau und Heizkonzept bewertet – eine pauschale Entscheidung ohne Berechnung ist baurechtlich und energetisch nicht vertretbar.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KIs bestätigen, dass beide Systeme grundsätzlich bauphysikalisch realisierbar und im deutschen Wohnbau etabliert sind.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen, individuellen Beratung durch Energieberater, Architekten oder Bauphysiker – pauschale Empfehlungen sind unzulässig.
- Alle identifizieren Feuchteschäden (insbes. bei WDVS-Anschlüssen) als kritisches Risiko.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt 8 cm WDVS als ausreichend – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: beide verlangen mindestens 12–14 cm für GEG-Konformität. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
- GoogleAI stellt 36,5 cm Ziegel pauschal als „diffusionsoffen“ dar – Qwen korrigiert: Diffusionsoffenheit hängt vom Ziegeltyp ab; Standard-Ziegel sind nicht automatisch diffusionsoffen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont ausdrücklich den sommerlichen Wärmeschutz (Phasenverschiebung) zugunsten der 36,5 cm Variante – ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht nennen.
- Qwen ergänzt die Relevanz der Heizsystemwahl und des Lüftungskonzepts für die Systemwahl – ein systemischer Zusammenhang, den die anderen KIs nicht thematisieren.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass 36,5 cm Ziegel „einfache Bauweise“ und „guten Schallschutz“ bieten – Qwen relativiert dies: Schallschutz hängt von Aufbau und Rohdichte ab; bei Standard-Ziegeln kann die 24 cm + WDVS-Konstruktion mit geeigneter Dämmung (z. B. Mineralwolle) gleichwertigen oder besseren Trittschall- und Luftschallschutz erzielen.
👉 Empfehlung: Die sicherste, konsensbasierte Linie folgt dem Vorsichtsprinzip: 36,5 cm Wand nur mit nachgewiesen hochwärmedämmendem Ziegel (λ ≤ 0,09 W/(mK)) oder mit ergänzender Dämmung; WDVS nur ab 14 cm Dicke, mit zertifizierter Ausführung und vollständiger Anschlussdokumentation.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens GEG-Konformität 36,5 cm Ziegel ❌ Widerspruch GoogleAI suggeriert mögliche Konformität; DeepSeek und Qwen eindeutig ablehnend – Nachweis durch Berechnung zwingend, Standard-Ziegel reichen nicht aus. GEG-Konformität 24 cm + 8 cm WDVS ❌ Widerspruch GoogleAI nennt 8 cm als ausreichend; DeepSeek („12–16 cm“) und Qwen („unzureichend“) widersprechen entschieden → 8 cm ist baurechtlich und energetisch nicht tragbar. Feuchteschutz bei WDVS ✅ Konsens Alle drei KIs warnen vor hohem Schadensrisiko bei fehlerhaften Anschlüssen – fachgerechte Ausführung durch zertifiziertes Fachunternehmen ist zwingend. Sommerlicher Wärmeschutz ➕ Ergänzung Nur DeepSeek thematisiert die entscheidende Vorteilhaftigkeit der 36,5 cm Variante bei Hitze – hohe Wärmespeichermasse = bessere Phasenverschiebung. Wirtschaftlichkeit & Gewerkreduktion ⚠️ Abwägung GoogleAI und DeepSeek nennen Kostenvorteile für 36,5 cm (kein WDVS-Gewerk); Qwen relativiert durch höhere Materialkosten bei hochwärmedämmendem Ziegel – Gesamtkosten müssen individuell berechnet werden. 👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich nicht auf Basis von Wandstärken allein, sondern ausschließlich nach einer vorab erstellten, bauphysikalisch validierten Gesamtbilanz – inklusive U-Wert-Berechnung, Wärmebrückenbewertung, Feuchtesimulation und sommerlichem Wärmeschutz. Ohne diese Unterlagen ist jede Entscheidung baurechtlich riskant.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungenaue oder fehlende U-Wert-Berechnung führt zu GEG-Verstößen Erhebliche Nachbesserungskosten, behördliche Rüge, keine Bauabnahme 🔴 Risiko Feuchteeintritt hinter WDVS bei mangelhaften Fensteranschlüssen Schimmelbildung, Holzzerstörung, Dämmleistungsverlust, gesundheitliche Gefährdung 🔴 Risiko Unzureichende Dämmstärke (8 cm WDVS) bei klimatisch anspruchsvollem Standort München Deutlich erhöhte Heizkosten, sommerliche Überhitzung, Unbehaglichkeit 🔴 Risiko Verwendung nicht diffusionsoffener Putzsysteme auf WDVS in feuchtem Klima (München) Kondensatbildung, Algen- und Moosbefall, Putzabplatzung 🔴 Risiko Fehlende Wärmebrückenanalyse führt zu unerkannten thermischen Schwachstellen Lokale Kondensationsbildung, Schimmelpilz, reduzierte Energieeffizienz ✅ Chance 36,5 cm Wand mit hochwärmedämmendem Ziegel ermöglicht schlankeres Lüftungskonzept (z. B. ohne zentrale Lüftung) Kosteneinsparung bei Haustechnik, geringerer Platzbedarf, höhere Behaglichkeit ✅ Chance WDVS mit ≥14 cm Dämmstärke erlaubt großzügige Fensterflächen ohne Energieverluste Verbesserte Tageslichtnutzung, bessere Raumakustik, höhere Wohnqualität ✅ Chance Monolithische 36,5 cm Wand reduziert Anschlussdetails (keine WDVS-Übergänge) Weniger Planungs- und Ausführungsfehler, geringere Bauherrenhaftung ✅ Chance WDVS ermöglicht moderne Fassadengestaltung (Farbvielfalt, Strukturen, Putzarten) Individuelle Architektur, höhere Werterhaltung, bessere Vermarktbarkeit ✅ Chance Beide Systeme ermöglichen Integration von Photovoltaik-Dachhaut (bei geeigneter Dachkonstruktion) Langfristige Energiekostenreduktion, CO₂-Reduktion, staatliche Förderung möglich Orientierungshilfen
- U-Wert-Berechnung beauftragen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. mit Energieausweis-Berechtigung nach GEG) mit der Berechnung des exakten U-Werts für beide Varianten – unter Einbeziehung Ihres konkreten Ziegels, der Dämmstoffe und aller Anschlussdetails.
- WDVS-Ausführung absichern: Falls Sie sich für WDVS entscheiden: Wählen Sie ausschließlich ein zertifiziertes Fachunternehmen mit Nachweis nach DINAbk. EN 1097-1 und WTA-Merkblatt 6-2; verlangen Sie vor Baubeginn detaillierte Anschlusspläne für alle Fenster, Sockel und Balkone.
- Ziegeltyp genau prüfen: Fordern Sie vom Ziegelhersteller das Prüfzeugnis mit Angabe des genauen Wärmeleitwerts (λ) an – bei λ > 0,09 W/(mK) ist die 36,5 cm Variante ohne Ergänzungsdämmung nicht GEG-konform.
- Blower-Door-Test einplanen: Vereinbaren Sie den Blower-Door-Test vertraglich mit dem Bauunternehmer – sowohl als Zwischenprüfung nach Fertigstellung der Gebäudehülle als auch als Abschlussprüfung vor Abnahme.
- Feuchtesimulation anfordern: Lassen Sie vom Bauphysiker eine bauteilbezogene Feuchtesimulation (z. B. nach WUFI) für WDVS-Anschlüsse durchführen – insbesondere für Sockel, Fenster und Dachanschluss.
- Sommerlichen Wärmeschutz bewerten: Fordern Sie vom Energieberater zusätzlich die Berechnung der Phasenverschiebung (in Stunden) und der Dämpfung für beide Systeme – München erfordert besonderen Schutz vor Hitze.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- U-Wert
- Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Er wird in W/(m²K) angegeben.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Gebäudeenergiegesetz (GEG) - WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
- Ein WDVS ist ein System zur Wärmedämmung von Fassaden, bei dem Dämmplatten auf die Außenwand geklebt und anschließend verputzt werden. Es dient dazu, den Wärmeverlust zu reduzieren und Heizkosten zu sparen.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Fassadendämmung, Dämmplatten - Diffusionsoffenheit
- Diffusionsoffenheit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Raumklima, Schimmelbildung - Wärmespeicherfähigkeit
- Die Wärmespeicherfähigkeit gibt an, wie viel Wärme ein Baustoff speichern kann. Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima und reduziert Temperaturschwankungen.
Verwandte Begriffe: Trägheit, Raumklima, Temperaturstabilität - GEG (Gebäudeenergiegesetz)
- Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) legt die energetischen Anforderungen an Neubauten und Sanierungen fest. Es dient dazu, den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und den Klimaschutz zu fördern.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Wärmedämmung, EnEV (alte Bezeichnung) - Ziegel
- Ziegel sind gebrannte Tonbaustoffe, die für den Bau von Mauern und Wänden verwendet werden. Sie sind robust, langlebig und bieten gute Wärmedämm- und Schallschutzeigenschaften.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Tonbaustoffe, Massivbau - Vollwärmeschutz
- Umgangssprachliche Bezeichnung für ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), das die gesamte Fassade eines Gebäudes umschließt und so den Wärmeverlust reduziert.
Verwandte Begriffe: WDVS, Fassadendämmung, Wärmedämmung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Dämmwerte muss ich beim Neubau einhalten?
Die Dämmwerte für Neubauten sind im Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt. Achten Sie darauf, dass beide Varianten (36,5 cm Ziegel oder 24 cm Ziegel + WDVS) die Anforderungen des GEG erfüllen. Ein Energieberater kann Ihnen dabei helfen, die passenden Dämmwerte zu erreichen. - Was bedeutet Diffusionsoffenheit?
Diffusionsoffenheit bedeutet, dass Wasserdampf aus dem Inneren des Hauses durch die Wand nach außen transportiert werden kann. Dies ist wichtig, um Schimmelbildung zu vermeiden und ein gesundes Raumklima zu gewährleisten. Ziegel sind von Natur aus diffusionsoffen. - Welche Rolle spielt die Wärmespeicherfähigkeit?
Die Wärmespeicherfähigkeit gibt an, wie gut ein Baustoff Wärme speichern kann. Eine hohe Wärmespeicherfähigkeit sorgt für ein träges Heizverhalten, was im Sommer vor Überhitzung schützt und im Winter für eine gleichmäßige Temperatur sorgt. - Sind Ziegel nachhaltige Baustoffe?
Ja, Ziegel sind in der Regel nachhaltige Baustoffe, da sie aus natürlichen Rohstoffen hergestellt werden und eine lange Lebensdauer haben. Achten Sie auf Ziegel mit Umweltzeichen. - Was ist ein U-Wert?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmung. - Was sind die Vorteile eines WDVS?
Ein WDVS (Wärmedämmverbundsystem) bietet eine sehr gute Wärmedämmung und kann dazu beitragen, Heizkosten zu sparen. Es ermöglicht auch eine flexible Gestaltung der Fassade. - Wie lange hält ein WDVS?
Die Lebensdauer eines WDVS hängt von der Qualität der Materialien und der Ausführung ab. Bei fachgerechter Ausführung kann ein WDVS 30 Jahre oder länger halten. - Was kostet ein WDVS?
Die Kosten für ein WDVS variieren je nach Material, Dicke der Dämmung und Ausführungsaufwand. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb ein Angebot erstellen.
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WDVS vs. HLZ: Kosten, Wohnklima & Fassaden-Vergleich
Ob blond ob braun ...
Habe das gleiche Problem gehabt. Dazu gibt es mehre Aspekte:1. WSVO: 24+ Vollwärmeschutz ist besser als 36,5 HLZ+LM25 etc. 2. Preis 36.5 HLz ist 50 % mehr Material (450,- pro m³), VWDS kostet 50,- mehr je m² als Putz
3. Wohnraumklima (umstritten, aber mit HLZ wohl besser) 4. Außenfassade VDWS verdreckt m.E. schneller (schauen Sie sich mal in Wohngebiten um) und lässt sich nur aufwendig reparieren.
5. Platzverlust (eher gering) Habe mich trotzdem für 36.5 HLZ entschieden (aber ohne nachzurechnen).
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Info: Ziegelbau – Glaubensfrage oder Fakten?
Suche Funktion
x|Das Thema wurde schon ungefähr 2 Millionen mal hier behadelt. Nutzen Sie einfach die Suche Funktion oder stöbern die selber. Aber bei allen Diskussionen ka dasselbe raus, wie mein Vorredner richtig sagt. Es ist eher eine Glaubensfrage. -
Alternative: Porenbeton für Niedrigenergiehaus – Greisel
Ihr geplantes Objekt
Da ich Ihre genauen Planungsdaten nicht kenne und auch nicht weiß, . wie die örtlichen Baumaßnahmen ausgeführt werden, könnte ich Ihnen aber trotzdem eine andere Möglichkeit anbieten, wie Sie zu einem perfektgedämmten Niedrigenergiehaus kommen könnten. Wir die Fa. Greisel, sind der größte bayrische Porenbetonhersteller mit Sitz in Ortenburg bei Passau, Dorfgütingen-Feuchtwangen, Langendorf-Staschwitz und Neuss-Norf. In diesen Werken produzieren wir Porenbetonsteine bis Lambda-Wert 0,09! Ich zeige Ihnen mal kurz auf, welche K-Werte Bauteil Außenwand mit unserem Stein möglich sind: Wandstärke 24 cm = 0,345 30 cm = 0,281 36.5 cm = 0,233 40 cm = 0,214 Erreichter K-Wert x 10 ergibt näherungsweise den Jahresheizölbedarf je m² Wand Werde werden erreicht mit 1 cm Innenputz und 1,5 cm Außenputz. Sollten Sie noch Fragen haben bin ich gerne bereit, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Mit freundlichen Grüßen [email protected] -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion vergleicht 36,5 cm Ziegel mit 24 cm Ziegel + 8 cm WDVS hinsichtlich Kosten, Dämmwerte und Wohnklima. WDVS bietet bessere WSVO-Werte, während HLZ ein besseres Wohnraumklima verspricht. Die Wahl hängt stark von individuellen Präferenzen und Prioritäten ab. Porenbeton als Alternative für energieeffizientes Bauen wird ebenfalls diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut WDVS vs. HLZ: Kosten, Wohnklima & Fassaden-Vergleich kann die Außenfassade bei WDVS schneller verschmutzen und ist aufwendiger zu reparieren. Dies sollte bei der Entscheidung berücksichtigt werden.
💰 Zusatzinfo: Die Materialkosten für 36,5 HLZ sind höher (ca. 50% mehr pro m³) als für 24 Ziegel, während WDVS zusätzliche Kosten pro m² verursacht, wie im Beitrag WDVS vs. HLZ: Kosten, Wohnklima & Fassaden-Vergleich erläutert wird.
📊 Fakten: Der Beitrag Alternative: Porenbeton für Niedrigenergiehaus – Greisel stellt Porenbeton als Alternative vor, wobei der Lambda-Wert und K-Wert für die Dämmung relevant sind. Die Firma Greisel bietet hierzu detaillierte Informationen.
👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie die Suchfunktion des Forums, um weitere Diskussionen zu diesem Thema zu finden, wie im Beitrag Info: Ziegelbau – Glaubensfrage oder Fakten? empfohlen wird. Wägen Sie die Vor- und Nachteile von Ziegelbau und WDVS basierend auf Ihren individuellen Bedürfnissen und Prioritäten ab.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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