Raumlufttechnische Anlagen (RLT): Definition, EnEV-Anforderungen & dezentrale Lüfter?
BAU-Forum: Lüftung

Raumlufttechnische Anlagen (RLT): Definition, EnEV-Anforderungen & dezentrale Lüfter?

Hallo,
nach EnEVAbk. Anhang 4 ist für Häuser mit raumlufttechnischen Anlagen eine Luftdichtigkeit von maximal 1,5 zu erreichen.
Da fragt man sich doch (zumindest als Laie), was sind raumlufttechnische Anlagen?
Zählt dazu schon, wenn man einzelne Räume mit dezentralen Lüftern (LTM, Siegenia, GFAbk.-Sol-Air, etc.) belüftet?
Und was ist mit einer einfachen dezentralen Abluftanlage (also Fensterventile und kleine, teilweise feuchtigkeitsgesteuerte Abluftventilatoren in Bad, WC, Küche)?
Ab wann ist eine raumlufttechnische Anlage eine raumlufttechnische Anlage?
Hat jemand nen Link dazu oder eine passende Antwort?
Danke
rb
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Eine raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) ist eine Anlage, die die Zuluft und/oder Abluft eines Gebäudes oder Raumes maschinell behandelt. Dies umfasst in der Regel das Filtern, Erwärmen, Kühlen und Befeuchten oder Entfeuchten der Luft.

    Ob dezentrale Lüfter als RLT-Anlage im Sinne der EnEVAbk. gelten, hängt von ihrer Auslegung und Funktion ab. Wenn die dezentralen Lüfter lediglich die Abluft abführen (z.B. in Bad oder Küche) und keine Zuluft zuführen oder behandeln, werden sie in der Regel nicht als RLT-Anlage betrachtet. Wenn die dezentralen Lüfter jedoch über eine Wärmerückgewinnung verfügen und sowohl Zuluft als auch Abluft behandeln, können sie als RLT-Anlage gelten.

    Die in EnEV Anhang 4 genannte Luftdichtigkeit von maximal 1,5 bezieht sich auf Gebäude mit RLT-Anlagen, um unnötige Energieverluste durch unkontrollierte Luftströmungen zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Im Zweifelsfall sollte eine Fachfirma für Lüftungstechnik oder ein Energieberater hinzugezogen werden, um die spezifische Situation zu beurteilen und die Anforderungen der EnEV korrekt zu erfüllen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage)
    Eine RLT-Anlage ist ein System zur maschinellen Behandlung von Luft in Gebäuden. Sie dient der Zufuhr von Frischluft, der Abfuhr von verbrauchter Luft sowie der Filterung, Heizung, Kühlung und Befeuchtung oder Entfeuchtung der Luft. RLT-Anlagen tragen zur Verbesserung der Luftqualität und des Raumklimas bei.
    Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Klimaanlage, Wärmerückgewinnung.
    EnEV
    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) war eine deutsche Verordnung, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellte. Sie wurde durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst. Die EnEV enthielt unter anderem Vorgaben zur Luftdichtigkeit von Gebäuden mit RLT-Anlagen.
    Verwandte Begriffe: Gebäudeenergiegesetz (GEG), Energieeffizienz, Wärmeschutz.
    Luftdichtigkeit
    Die Luftdichtigkeit eines Gebäudes beschreibt, wie gut die Gebäudehülle gegen unkontrollierten Luftaustausch abgedichtet ist. Eine hohe Luftdichtigkeit ist wichtig, um Energieverluste zu minimieren und ein behagliches Raumklima zu gewährleisten. Die Luftdichtigkeit wird in der Regel mit dem Blower-Door-Test gemessen.
    Verwandte Begriffe: Blower-Door-Test, Gebäudehülle, Wärmeverluste.
    Dezentrale Lüfter
    Dezentrale Lüfter sind Einzelgeräte, die in einzelnen Räumen installiert werden und die Luft direkt dort be- und entlüften. Sie können mit oder ohne Wärmerückgewinnung betrieben werden. Dezentrale Lüfter sind eine Alternative zu zentralen Lüftungsanlagen, insbesondere bei Sanierungen oder in Gebäuden, in denen eine zentrale Anlage nicht möglich ist.
    Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Einzelraumlüftung, Wärmerückgewinnung.
    Abluftanlage
    Eine Abluftanlage ist eine Lüftungsanlage, die lediglich verbrauchte Luft aus Räumen abführt, ohne Zuluft zuzuführen. Abluftanlagen werden häufig in Bädern, Küchen oder WC-Räumen eingesetzt, um Feuchtigkeit und Gerüche abzuführen.
    Verwandte Begriffe: Lüftungsanlage, Zuluftanlage, Entlüftung.
    Wärmerückgewinnung
    Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren, bei dem die Wärme der Abluft genutzt wird, um die Zuluft vorzuwärmen. Dadurch kann der Energieverbrauch für die Heizung reduziert werden. Wärmerückgewinnung wird häufig in RLT-Anlagen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Heizung, Lüftung.
    Blower-Door-Test
    Der Blower-Door-Test ist ein Verfahren zur Messung der Luftdichtigkeit eines Gebäudes. Dabei wird ein Ventilator in eine Tür oder ein Fenster eingesetzt, um einen Unterdruck oder Überdruck im Gebäude zu erzeugen. Anhand der gemessenen Luftmenge kann die Luftdichtigkeit des Gebäudes bestimmt werden.
    Verwandte Begriffe: Luftdichtigkeit, Gebäudehülle, Messverfahren.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet der Begriff "raumlufttechnische Anlage" (RLT-Anlage)?
      Eine raumlufttechnische Anlage (RLT-Anlage) ist ein System, das die Luftqualität in Innenräumen durch mechanische Mittel beeinflusst. Dies beinhaltet in der Regel die Zufuhr von Frischluft, die Abfuhr von verbrauchter Luft sowie die Filterung, Heizung, Kühlung und Befeuchtung oder Entfeuchtung der Luft. RLT-Anlagen werden eingesetzt, um ein angenehmes und gesundes Raumklima zu gewährleisten und die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern.
    2. Gelten dezentrale Lüfter als raumlufttechnische Anlagen im Sinne der EnEV?
      Ob dezentrale Lüfter als RLT-Anlage im Sinne der EnEV gelten, hängt von ihrer Funktionalität ab. Wenn sie lediglich Abluft abführen, sind sie meist keine RLT-Anlage. Wenn sie jedoch Zuluft zuführen und/oder die Luft behandeln (z.B. durch Wärmerückgewinnung), können sie als RLT-Anlage eingestuft werden. Eine genaue Prüfung der technischen Daten und Funktionen ist erforderlich.
    3. Warum ist die Luftdichtigkeit bei Häusern mit RLT-Anlagen so wichtig?
      Eine hohe Luftdichtigkeit ist bei Häusern mit RLT-Anlagen wichtig, um unkontrollierte Luftströmungen und damit verbundene Energieverluste zu minimieren. Durch eine dichte Gebäudehülle wird sichergestellt, dass die RLT-Anlage effizient arbeiten kann und die gewünschte Luftqualität und Temperatur erreicht werden, ohne dass Wärme oder Kälte unkontrolliert entweichen.
    4. Was passiert, wenn die Luftdichtigkeit eines Hauses mit RLT-Anlage nicht den Anforderungen der EnEV entspricht?
      Wenn die Luftdichtigkeit eines Hauses mit RLT-Anlage die Anforderungen der EnEV nicht erfüllt, kann dies zu erhöhten Energieverlusten und einem ineffizienten Betrieb der Anlage führen. Zudem können Zuglufterscheinungen und ein unangenehmes Raumklima entstehen. Es ist daher wichtig, die Luftdichtigkeit des Gebäudes zu überprüfen und gegebenenfalls Maßnahmen zur Verbesserung der Dichtheit zu ergreifen.
    5. Welche Vorteile bieten raumlufttechnische Anlagen?
      RLT-Anlagen bieten zahlreiche Vorteile, darunter eine verbesserte Luftqualität durch Filterung von Schadstoffen und Allergenen, eine kontrollierte Be- und Entlüftung zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung, eine effiziente Wärmerückgewinnung zur Reduzierung des Energieverbrauchs sowie ein angenehmes und konstantes Raumklima.
    6. Wie finde ich heraus, ob mein Haus eine raumlufttechnische Anlage hat?
      Ob Ihr Haus eine RLT-Anlage hat, können Sie in den Bauunterlagen oder Installationsplänen einsehen. Auch eine Inaugenscheinnahme der Anlage kann Aufschluss geben. Typische Merkmale sind Zuluft- und Abluftkanäle, Ventilatoren, Filter und gegebenenfalls Geräte zur Wärmerückgewinnung. Im Zweifelsfall kann ein Fachmann für Lüftungstechnik Auskunft geben.
    7. Was ist der Unterschied zwischen einer zentralen und einer dezentralen RLT-Anlage?
      Eine zentrale RLT-Anlage versorgt das gesamte Gebäude oder mehrere Räume über ein zentrales Lüftungsgerät und ein Kanalsystem mit Frischluft und führt verbrauchte Luft ab. Eine dezentrale RLT-Anlage besteht aus mehreren Einzelgeräten, die in den jeweiligen Räumen installiert werden und die Luft direkt dort be- und entlüften.
    8. Wie oft muss eine RLT-Anlage gewartet werden?
      Eine RLT-Anlage sollte regelmäßig gewartet werden, um einen effizienten und hygienischen Betrieb sicherzustellen. Die Wartung umfasst in der Regel den Austausch von Filtern, die Reinigung von Ventilatoren und Kanälen sowie die Überprüfung der Dichtheit und Funktion der Anlage. Die genauen Wartungsintervalle sind abhängig von der Art der Anlage und den Herstellerangaben, sollten aber mindestens einmal jährlich erfolgen.

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  2. RLT-Anlage: Wohnungslüftung nur mit zentraler Lösung effektiv

    gesamter Wohnbereich
    Hallo Herr Bischof,
    eine Textpassage mit der Definition habe ich momentan nicht zur Hand. Sinn macht das ganze aber nur wenn der gesamte Wohnbereich in die Lüftung einbezogen ist. Ob Sie eine Abluftanlage oder ein Gerät mit Wärmerückgewinnung nehmen ist egal. Mit Einzelraumlüftern ist eine effektive Wohnungslüftung sicher nicht zu erreichen  -  zumindest nicht preisgünstiger als bei einem Zentralgerät.
    Eine andere Frage ist natürlich noch, ob man die verschäften Neubaubedingungen nicht mit einer Lüftungsanlage nicht einfacher und komfortabler erreicht.
    Mit freundlichen Grüßen Bernd Hüneburg
  3. Luftdichtigkeit: Hohe Dichtigkeit zur Energieeinsparung anstreben

    Warum ist das für Sie denn ein Problem?
    Es ist zur Energieeinsparung grundsätzlich eine hohe Luftdichtigkeit anzustreben.
    Kontrollieren tut das ja leider eh keiner (wenn man als Bauherr nicht darauf besteht).
  4. Neubau-Förderung: Blower-Door-Test (BDT) ab nächstem Jahr Pflicht

    Kontrolle bei Förderung
    Das mit der fehlenden Kontrolle ändert sich im nächsten Jahr. Wer dann Fördergelder für den Neubau haben möchte, der muss an einigen Stellen Nachweise über die Bauqualität bringen u.a. auch einen Blower-Door-Test (BDT).
  5. EnEV-Vorschrift: Bauqualität durch BDT endlich sinnvoll kontrolliert

    Da wird sich Herr Trauernicht aber freuen!
    Endlich mal eine sinnvolle Vorschrift. Das kann ich nur unterstützen. Vielleicht gibt es dann mehr Häuser, deren angepeilter Energieverbrauch mit dem tatsächlichen deckt.
  6. Luftdichtigkeit im Bauträgervertrag: BDT mit Konsequenzen fordern!

    Vertrauen ist gut
    aber Kontrolle ist besser!
    Ich möchte die Erreichung der Luftdichtigkeit in den Bauträger-Vertrag aufnehmen, incl BDT mit entsprechenden Konsequenzen (wer pfuscht, bessert aus und zahlt erforderliche Nachtests bis alles OK ist).
    Ich möchte des weiteren eine möglichst einfache Zwangslüftung einbauen, damit keine Bau- und Gesundheitsschäden (Bauschäden, Gesundheitsschäden) anstehen.
    Die einfachste Lüftung, die ich mir vorstellen kann, ist eine dezentrale Abluft mittels separater Lüfter in Bad, WC, Küche. Dazu passend in den Wohnräumen Fensterventile oder Belüftungsprofile in den Fenstern. Mag energetisch vielleicht nicht so doll sein, aber mir geht wie gesagt zunächst um Bau- und Gesundheitsschäden (Bauschäden, Gesundheitsschäden), nicht um die letzte kwh. Auch wenn ich für den letzten Kommentar jetzt wahrscheinlich Haue beziehe 😉
    Für mich stellt sich da die Frage, kann man mit einer Anlage nach o.g. Muster eine raumlufttechnische Anlage im Sinne der EnEVAbk. aufbauen? Dann würde ja der niedrigere Luftwechsel-Grenzwert von 1.5 gelten und unser Bauträger müsste sich anstrengen, den auch zu erreichen.
    Ist halt besser, wenn man dem Bauträger das auch vorher so klar macht, als wenn hinterher dann das Gejammer kommt, wenn der Pfuschbau erstmal steht.
    Danke
    rb
  7. Vertragsfreiheit: n50-Wert von 1,5 im Bauträgervertrag festlegen

    Legen Sie doch einfach einen n50-Wert von 1,5 fest
    Wenn der Bauträger sich darauf nicht einlässt, wissen Sie, was davon zu halten ist. Sie können auch 0,1 festlegen, wenn er das unterschreibt, muss er Ihnen das machen (nennt sich Vertragsfreiheit). Bis er das schafft, ist er aber wahrscheinlich pleite : =>
    Und ob Ihre Lösung preiswerter ist als eine zentrale Abluftanlage, kann ich mir kaum vorstellen. Bedenken Sie die vielen Luftöffnungen, die Sie erstellen lassen müssen!
    Lassen Sie sich mal ein Angebot über eine solche dezentrale Abluftanlage erstellen.
    Und mit dem verhauen wg. der letzten kWh: das passiert nicht, obwohl ich es ja manchmal gerne täte : =>
  8. Kritik: Unseriöse Knebelauflagen bei Luftdichtigkeit vermeiden

    Foto von Helmuth Plecker

    @Herr Rinninsland
    Ich halte Ihren letzten Beitrag für etwas unseriös. Ich möchte mich hier nicht gegen die Vertragsfreiheit stellen, aber Sie propagieren hier Knebelauflagen, die technisch nicht machbar sind, aber ggf. nachher vom Bauherren gefordert werden und davon den Auftrag abhängig machen. Wenn es eine EnEVAbk. gibt, in der die Mindestanforderung steht, wird diese automatisch zum Vertragsbestandteil.
    • Name:
  9. Erhöhte Dichtigkeit: Auch bei konventionellen Häusern sinnvoll

    Genau Herr Rinninsland,
    warum nicht auch bei konventionellen Häusern eine erhöhte Dichtigkeit vereinbaren. Schließlich kann man doch die raumlufttechnische Anlage später nachrüsten, und dann werden die 1,5 ja benötigt.
  10. Fenster mit Lüftung: KH-Ries Homepage für Infos

    Foto von Andrea Leidenbach

    Für die Fenster
    mit Lüftung können sie bei Herrn Ries auch einmal auf die Homepage schauen.
  11. Kostenvergleich: Kontrollierte Be-/Entlüftung vs. Fensterventile

    Preise ...
    für 2 identische DH-Hälften:
    1.) mit kontr. Be- / Entlüftung (Belüftung, Entlüftung), WRG: 16000,- zzgl. MwSt.
    2.) mit Fensterventilen, zentrale Abluft: 4000,- zzgl. MwSt.
    . aus einem LVAbk., dass ich allerdings nicht kompetent bewerten kann, der Preisunterschied ist aber wohl erklärlich, immerhin entfällt bei Lösung 2.) die Hälfte der Luftleitungen und das Zentralgerät  -  nebst hydraulischen (oder pneumatischen?) Abgleich.
    @HP:
    natürlich ist der Spruch mit n50=0,1 plakativ  -  merkt doch jeder, oder 😉
    n50=1,5 ist dagegen eher traurig schwach, oder? Nur weil das Schlechtwert einer Vorschrift ist, kann man sich durchaus überlegen, ob nicht ein besserer Wert mit nur geringem Mehraufwand zu erreichen ist.
  12. n50-Wert im Vertrag: Festgeschriebene Vorgabe zur Luftdichtigkeit

    uih
    das geht hier aber teilweise fix mit den Antworten. Da kommt man ja kaum hinterher ...
    @dr: Stimmt, eigentlich reicht es, einen n50 fest in den Vertrag zu schreiben. Dann hat er auch gleich eine festgeschriebene Vorgabe. Wird also gemacht.
    Was die Kosten angeht, kann ich mir kaum vorstellen, dass eine zentrale Abluftanlage günstiger ist als eine dezentrale. Klar habe ich drei kleine Öffnungen für die Ventilatoren sowie dreifache Kosten für Ventilatoren, Abdeckhauben, Luftklappen, etc. aber dafür habe ich keine Rohrverlegung über 3 Etagen (Küche EG, Bad OG, Ventilator im DGAbk.) und kann auf drei einfache Standardventilatoren zurückgreifen anstelle der teuren Abluftbox.
    Ich muss meinen Grundriss auch nicht an eine optimale Abluftverrohrung anpassen.
    @al: Der Link mit der Fensterlüftung ist übrigens super, danke! Ich hatte zwar schon Kömmerling gefunden, aber dort steht doch noch einiges mehr. An die Fensterdichtungen hatte ich auch gedacht, die kann man bei Problemen bzw. bei Nachrüstung einer anderen Belüftung einfach wieder entfernen.
    Mal generell: Kann man mit solch einfachen Mitteln ohne Berücksichtigung der energetischen Nachteile eine sinnvolle Belüftung gewährleisten?
    Nochmals danke für die flotten Antworten!
    rb
  13. Frischluftzufuhr: Problem bei Abluftsystemen und Fensterdichtungen

    Habe ich auch vor
    Ihre Frage hätte auch von mir stammen können, denn ich plane ähnlich: Je ein venti im Bad, ein "Loch" in der Außenwand für die Speisekammer (Naturkühlung), zwei weitere Öffnungen für Ablufthaube, Wäschetrockner. Daneben Grundlüftung über Spezialdichtungen in den Fenstern (Rehau). Eine ausreichende Belüftung kann man da nicht erreichen. Mein Problem: Woher soll die restliche Frischluft kommen, geerade wenn die Ventis anlaufen. Tellerventile unter den Ferstern zusätzlich?
  14. Abluftbox: Helios Abluftbox für kontrollierte Belüftung sinnvoll

    reine Abluftbox ...
    reine Abluftbox meine von Helios war gar nicht so teuer rund 500,-. dreifach Stufenschalter min 90 m³/Std. max 380 m³/Std.
    Wenn sie die Fenster wirklich zulassen, ist die kontrollierte Belüftung immer sinnvoll. Sie steuern die Luftwechselrate ja über die Leistung/Regulierung der Anlage  -  bei Fensterlüftung haben Sie allenfalls Einfluss, wenn sie wirklich nur minutenweise kippen/öffnen  -  und wer hat das schon im Griff (gilt aber auch fürs Zulassen wie gesagt 😉. Gruß
    • Name:
    • Ulf Eberhard
  15. Zwangsbelüftung: Lindert Probleme bei Mietobjekten

    Lüften
    @ue:
    Lüften ist nun mal nicht einfach. Und wenn man dann auch noch nicht mal selber im Haus ist, sondern ein Mieter, ist der Ärger vorprogrammiert. Deswegen Zwangsbelüftung, das lindert zumindest die Probleme.
    @fpt:
    Sollten die Spezialdichtungen als Gesamtzuluft nicht genügen? Hr Kries gibt an, dass die Fenster alleine schon genügen, um die Belüftung zu verbessern. Wenn dann noch ein Ventilator nachhilft, sollte es doch wohl klappen, oder?
    rb
  16. Abluftleistung: Frischluftbedarf bei Herdabzugshaube beachten

    @rb
    Die Grundlüftungs-Dichtungen lassen ja auch nur max. 1,0 m³/m bei xyz Pa (Wert habe ich gerade nicht zur Hand) durch. Wenn jemand die Herdabzugshaube anschmeißt (500-600 m³/h) und gleichzeitig jemand die Feuchtigkeit aus der Dusche "wegventiliert" (auch 500 m³/h), dann bekommt das Haus Magersucht und zieht sich zusammen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle Dichtungen die nötige Frischluft, die nachströmen muss, zur Verfügung stellen. Dann bräuchte ich ja
    einige hundert Meter an Dichtungslänge.
  17. Vergleich: Vor- und Nachteile zentraler vs. dezentraler Abluft

    Vor/Nachteile
    Ich sehe folgende Vor / Nachteile einer zentralen Abluft im Vergleich zu einer dezentralen mittels einfacher Ventilatoren. Komplette Zu/Abluftanlagen mit WRG lass ich jetzt mal außen vor. Sind natürlich alles nur Vermutungen, da ich davon ja eigentlich keine Ahnung habe.
    zentral:
    + ein Lüfter statt drei oder noch mehr
    + eine Maueröffnung (weniger Pfusch-Risiko )
    + leiser, da Ventilator nicht direkt im Raum
    + leiser, da kein direkter Wanddurchbruch
    • Verrohrungsaufwand (Massiv mit ungünstigem Grundriss)
    • Telefonie (im Bad nicht so wild, denk ich)
    • komplexeres System, einfache Lüfter sind dagegen überschaubar
    • teurer (denk ich zumindest, hängt natürlich von der Anzahl und notwendigen Qualität der Lüfter zusammen)
    • Wartungsaufwand (? keine Ahnung)
    • schwer zu reinigen (im Vergleich zu einfachen Abluftventilatoren wie sie jeder aus Bäder kennt)

    Hat jemand Ergänzungen / korrekturen?
    rb

  18. Luftdichtigkeit: n50 = 1,5 ist Stand der Technik!

    Was ist an der Forderung n50 = 1,5 unseriös?
    Das ist keine Knebelauflage, sondern einfach Stand der Technik. Ist einfach zu realisieren, wenn man sich etwas Mühe gibt.
    Und solange es eben nicht automatisch Vertragsbestandteil ist, es einem aber (verständlicherweise) wichtig ist, kann ich es in einen Vertrag aufnehmen. (und n50=0,1 war ja nun wirklich nicht so richtig ernst gemeint 😉.
    Allerdings würde ich dann auch nicht mehr auf eine Kontrollierte Lüftung (min. Abluft) verzichten wollen, ansonsten gibt es dann doch noch die Schimmelproblematik.
    Und eine ordentliche Durchlüftung müsste doch auch mit einer reinen Abluftanlage gewährleistet sein, solange in _jedem_ Zimmer eine entsprechende Nachströmung gewährleistet ist (es gibt dafür so spezielle Außenluftdurchlässe).
    (Nicht dass mir hier jemand fähnchen-Wechsel-dich vorwirft: empfehlen würde ich immer eine kontrollierte Be- und Entlüftung (Belüftung, Entlüftung), wenn aber jemand auf keinen Fall so etwas haben will  -  so what?)
  19. Zentrale Abluft: Weniger Ausfallrisiko, aber Nachströmung beachten

    ein Lüfter statt drei oder noch mehr ...
    >+ ein Lüfter statt drei oder noch mehr
    Ausfallrisiko ist geringer, weniger Stromverkabelung ...
    > + eine Maueröffnung (weniger Pfusch-Risiko )
    Bitte berücksichtigen, dass Sie Nachströmungen brauchen, und die müssen nach draußen gelegt sein. Dies betrifft aber beide Konstellationen
    > + leiser, da Ventilator nicht direkt im Raum
    Richtig! Die meisten Ventilatoren liegen bei ca. 30 dbA und darüber (ist schon recht störend)
    > + leiser, da kein direkter Wanddurchbruch
    Wenn das Ihre Topographie erfordert
    > - Verrohrungsaufwand (Massiv mit ungünstigem Grundriss)
    Der hält sich aber in Grenzen. Die paar Rohre sind mit Flex-Flachkanälen schnell gelegt. Nur an die Deckendurchbrüche muss man vorher (vor dem Gießen der Decke!) denken.
    > - Telefonie (im Bad nicht so wild, denk ich)
    Dafür gibt es Schalldämpfer (- komplexeres System, einfache Lüfter sind dagegen überschaubar
    Glaube ich nicht. Ein Ventilator ist einfacher als 3 oder mehr (s.o.)
    > - teurer (denk ich zumindest, hängt natürlich von der Anzahl und notwendigen Qualität der Lüfter zusammen)
    kann ich nichts dazu sagen
    > - Wartungsaufwand (? keine Ahnung)
    beschränkt sich auf Filterwechsel (ca. jedes 1/2 Jahr)
    > - schwer zu reinigen (im Vergleich zu einfachen Abluftventilatoren wie sie jeder aus Bäder kennt)
    durch die Filter braucht man das eigentlich auch nicht
  20. Alternative Auslegung: Umluft-Abzugshaube und Kleinlüfter

    @fpt
    Ich dachte eigentlich an eine etwas andere Auslegung, die nicht gleich das Haus wie eine Blechdose zusammenzeiht 😉
    Herdabzugshaube als Umluft, um den Luftfresser rauszubekommen. Des weiteren in Bad, WC, Küche permanent laufende, evtl. feuchtigkeitsabhängig drehzahlgesteuerte Kleinlüfter, die eher so jeweils max 80 m³/h absaugen.
    Das sollte für einen maximalen Luftaustausch von ca. 0.9/h reichen (110 m² Wohnfläche).
    Damit sollten die Fensterventile doch klarkommen, oder?
    Einen höheren Luftaustausch braucht es eigentlich nicht. Wenn es nach einer Party mal etwas muffelt, macht man halt doch ein Fenster auf.
    Es geht hier ja wie gesagt nur darum, Bau und Gesundheitsschäden zu verhindern, nicht um Energiesparmaßnahmen. Über die streiten sich ja genug andere, daher lass ich die einfach außen vor.
  21. Zentrale Abluft: Stellplatzbedarf und Reparaturkosten beachten

    Vor / Nachteile
    ein weiteres Minus für die zentrale Abluft:
    • Stellplatz für Anlage benötigt

    @dr:
    > Ausfallrisiko ist geringer
    Ja, aber einen billigen Papst-Lüfter für 50 DM werfe ich nach 5 oder 10 Jahren einfach weg, eine Abluftanlage will dann wieder "richtig" repariert werden
    > Stromverkabelung
    sollte eh kein Problem sein, jedenfalls kleiner als zwei Deckendurchbrüche sowie mindestens zwei Durchbrüche von Innenmauern "nur" für die Rohre
    > Nachströmöffnungen
    Die Nachströmöffnungne kommen für mich nur in den (mehr oder weniger) nicht so stark feuchtigkeitsgefährdeten Fenster in Frage, also als Spezialdichtungen, Rahmenventile, was auch immer.
    In die Mauer direkt würd ich sowas nur ungern setzen, wegen Pfuschproblematik
    > + leiser, da kein direkter Wanddurchbruch
    Damit meinte ich, dass z.B. im Bad für den Einzelventilator ein Wanddurchbruch erfolgen muss, für die zentrale Abluft dagegen irgendwo anders im nicht lärmempfindlichen Bereich (Dach, Keller)
    Ich werde mal diverse Dinge mit meinem Bauträger, Architekt, etc. durchsprechen, vielleicht mach ich mir ja auch völlig überflüssige Gedanken und der hat schon n Konzept in der Tasche? 😉
    rb

  22. Praxiserfahrung: Ablufthaube und Fensterdichtungen für Grundlüftung

    @rb
    Hatte ich erst überlegt, aber die Praxiserfahrung spricht nun eindeutig für eine Ablufthaube.
    Im Grunde habe ich den gleichen Gedankenansatz wie Sie: Schutz der Bausubstanz durch hohe Dichtigkeit (z.B. Dach), Grundlüftung über perforierte Fensterdichtungen (Die Kids sind zu faul zum Lüften) und Feuchtigkeit sofort nach Anfall, also in der Regel nach dem Duschen, zeitgesteuert wegfördern (Motto: Kurz und schmerzlos). Dann kommt auch erst die energetische Betrachtung. Die Steuerung über Feuchtigkeitsschalter hatte ich auch erst vor, denke jedoch, dass die Ventis auch nächtens "unmotiviert" anlaufen und mich wecken (Badzugang nur über Schlafzimmer). Ich habe also kurzzeitig einen enormen Frischluftbedarf. Nur woher nehmen? Zugerscheinungen sollen auch vermieden werden. Ventile in den Räumen schaffen das bestimmt, perforierte Dichtungen leider nicht mehr.
  23. Baukonstruktion hinterfragen: Keine Lüftungsanlage nötig?

    @FPT
    "Ich habe also kurzzeitig einen enormen Frischluftbedarf. Nur woher nehmen? ".
    Wie wäre es mit Fenster auf oder ist das in Deutschland nimmer erlaubt? 😉
    Wenn man ohne zentrale Lüftungsanlage nicht mehr schadensfrei und ohne Gesundheitsgefährdung bauen kann, sollte man glaube ich die Baukonstruktion hinterfragen.
    MfG (froh in Ö zu wohnen, wo es solche Probleme (noch?) nicht gibt.
  24. Erfahrungsaustausch: Kleinlüfter gegen Schimmel und Erstickungsanfälle?

    Erfahrung
    Hat denn jemand praktische Erfahrungen mit so einem Ansatz? Also das schon durchgeführt und womöglich _keinen_ Schimmel und keine Erstickungsanfälle?
    Hat jemand Links zu sinnvollen Kleinablüftern oder macht das dann jeder mit Marke Eigenbau bzw. mit den nervigen Standard-Badlüftern?
    rb
  25. EnEV vs. Praxis: Fenster öffnen statt Lüftungsanlage im Winter?

    @aku
    Ist ja mein Reden, nur (a) gibt's 'ne EnEVAbk. mit vorgeschriebenen n50 und (b) scheitert's an der Praxis. Warum baue ich denn die Ventis ein? Könnte ja gleich das Fenster im Bad für 10-15 Minuten aufreißen  -  aber im Winter, während der Heizperiode? Gerade das will ich vermeiden. ++++ Bspw. Küche: Wozu eine Abzugshaube, das gute alte Küchenfenster tut es ja auch? Wozu eigentlich Fenster zum Lüften? Ein ein eingeputztes Loch tut's ja auch. Seien Sie froh dass Sie in Ö wohnen.
  26. Luftdichte Hülle: Vorteile für Bausubstanz und Energiekosten

    @aku
    Würde ja bei FPT bedeuten, dass man nach dem Duschen, wenn also die Badventilatoren richtig ziehen, auf der anderen Seite des Hauses ein Fenster aufmachen muss. Möglich, aber unpraktisch. Dann schon lieber in einer Unterdruckdose hausen ...
    Ich denke, eine luftdichte Hülle ist von den positiven Auswirkungen auf Bausubstanz und Energiekosten her eine gute Sache und steht eigentlich Dank EnEVAbk. u.ä. nicht zur Diskussion (auch wenn anscheinend meist die Ausführung magelhaft ist).
    Eine luftdichte Hülle erfodert jedoch entweder diszipliniertes Heizen & Lüften, undichte Fenster oder eine mehr oder weniger kontrollierte Lüftung. Alternativ könnte man auf Kochen, Duschen, Blumengießen und sowie alle anstrengenden Tätigkeiten zugunsten eines trockenen Hauses verzichten.
    Wobei ich mir die Sache mit den undichten Fenstern nochmal überlege: Einfach alle Dichtungen weglassen. Dann friert der Mieter zwar, aber wen stört das denn schon? Kontrollierte Lüftung zu einem unschlagbar günstigen Preis 😉
    rb
  27. Lüftungsprobleme: Frohe Grüße aus Österreich!

    Qftp
    Je mehr ich über Eure Lüftungsprobleme les, dest froher bin ich:-)
    Grüße aus Ö
  28. Kritik an EnEV: Kampf gegen das 'Ganzkörperkondom'

    @aku
    Was Sie hier mitbekommen ist der (verzweifelte) Versuch von zwei Bauherren (rb und fpt), diesem "Schwachfug" irgendwie zu entkommen, weil es gegen die Natur des Menschens gerichtet ist, in einem Ganzkörperkondom wohnen zu müssen und durch Belüftungsanlagen entmündigt zu werden.  -  Nur am Rande ..
  29. Blower-Door-Test: Wie bei Lüftungsdichtungen in Fenstern?

    Blower Door
    Wie macht man eigentlich einen BDT, wenn man in allen Fenstern Lüftungsdichtungen hat? Alle abkleben kann man ja nun schlecht. Oder erst normale Dichtungen rein, BDT und danach die Lüftungsdichtungen nachrüsten?
    rb
  30. Blower-Door-Test: Fenster mit Lüftungsdichtungen abkleben!

    @Hatte ich auch schon gefragt.
    Suchen Sie mal im Fensterforum. Antwort kam: Abkleben!
  31. Klarstellung: Wert 0,1 nicht so ernst gemeint!

    Foto von

    @rinninsland
    Ich meinte den doch nicht so ernst gemeinten Wert 0,1 mit unseriös. Es gibt bestimmt jemandem, der das nun auch falsche verstehen kann und deshalb habe ich der guten Ordnung halber darauf hingewiesen. Mehr nicht!
    • Name:
  32. Frage unbeantwortet: Ähnliche Frage im Neubau-Forum

    Na wo ist denn?
    Unter Neubau. 1463 kam eine ähnliche Frage, leider unbeantwortet.
    Meine Frage (und die Antworten) sind wohl futsch (oder waren zu alt).
  33. Mechanische Lüftung: Alternativen und Risiken der 'Plastiktüte'

    Fenster sind zum Lüften da? Oder zum Durchgucken ... oder Reingucken oder was?
    gab ja schon Gedanken, warum jemand eine mechanische Lüftung braucht ... siehe Link eins Beitrag 3 ... und ... es gab auch schon Meinungen was passieren kann, wenn man in so einer Plastiktüte wohnt  -  Link zwei Beitrag 8 🙂
  34. Korrektur: Schallgedämmte Ventile statt Fensterspaltlüftung

    übrigens ...
    übrigens in dem Link oben steht bei mir eine unzutreffende Produktbeschreibung: ich habe keine Fensterspaltlüftung, sondern oben auf den Fensterrahmen geschraubte, schallgedämmte und verschließbare Ventile der Fa. Fresh  -  Luftdurchsatz so um die 40 m³ pro Std. (müsste nochmal nachschauen ...
    • Name:
    • Ulf Eberhard
  35. BDT: Abkleben der Lüftungslöcher ist Unfug!

    Ich habe davon ja keine Ahnung
    aber das abkleben von den perforierten Löchern ist doch wohl Unfug. Das hat dann ja nichts mehr mit dem tatsächlichen Wert zu tun. Wäre ja so, als wenn ich meine Löcher für die Rollladenbänder zum BDT zuklebe und danach wieder wegmache, da ich meine Rollläden nicht mehr aufbekomme.
    Außerdem widerrufe ich öffentlich meine Forderung n50=0,1 😉
  36. BDT: Nicht Löcher, sondern Blend- und Flügelrahmen abkleben!

    Nicht die Löcher abkleben,
    sondern Blend- und Flügelrahmen (Blendrahmen, Flügelrahmen). Was hilft Ihnen der tatsächliche Wert n50, wenn die Fenster doch den ganzen Tag offen stehen? Ihr Beispiel mit dem Rollladen zeigt doch sehr gut, welche Perversionen dabei entstehen können (äh: leider entstehen müssen, Aufgrund gesetzl. Vorgaben).
  37. Warum Fenster offen? Wieso Blendrahmen abkleben?

    Nun kann ich nicht folgen
    Wieso stehen den ganzen Tag die Fenster offen?
    Wieso soll ich Blendrahmen abkleben, wenn dies nicht der Realität entspricht?
  38. BDT: Theorie vs. Praxis - Gekippte Fenster nach dem Test

    Theorie und Praxis
    BDT, n50  -  alles Prima. BDT zum Schutz der Bausubstanz ein MUSS.
    Luftwechselraten im Haus von 1,5. Diesen Wert, bzw. darunter  -  vielleicht bis 0,1 🙂, haben Sie dann auf dem Papier stehen und können damit noch ein Paar Mark abgreifen. Mehr nicht.
    Praxis: Gekippte Fenster, künstliche "Löcher" nach BDT-Test. Sie können ja die perforierten Fensterdichtungen auch später einbauen. Der n50 steigt, man lebt gesünder, keiner merkt was, die Fördergelder fließen trotzdem weiter. Sinn macht das alles nur, wenn BDT in einem bestimmten Turnus wiederholt wird, quasi eine HU für's Haus. Dann ist es doch in meinen Augen legitim, zu Erreichung der gesetzl. Vorgaben (1,5 /3,0 für n50) jede Öffnung abzukleben und hinterher wieder zu entfernen.
  39. Passivhaus: Gekippte Fenster als energetisches und Komfortproblem

    Da sehe ich allerdings nicht so
    aber wer  -  wie wir  -  in einem Passivhaus lebt, macht sich über gekippte Fenster wohl mehr Gedanken als jemand, dessen Heizung das einfach überdeckt.
    Für mich ist ein gekipptes Fenster auf dem Klo (wie man es auch im Winter oft sieht) nicht nur ein energetisches Problem, sondern auch eine Komfortfrage. Wer setzt sich denn schon gerne auf eine Brille, die knapp über dem Gefrierpunkt ist.
    Wo gibt es denn künstliche Löcher? In die Wand geschlagene und nachher wieder herausgezogene Nägel dichtet man halt wieder ab.
    Wenn ich das nicht mache, brauche ich mir erst gar keine Gedanken um BDT zu machen.
    Die Luftwechselrate steigt ja auch nicht automatisch dadurch, dass man Löcher hat. Diese sind nämlich im schlimmsten Fall dort, wo man sie nicht gebrauchen kann, nämlich in den Ablufträumen. Wenn es dann keine kontrollierte Zuluft gibt, sinkt! die Luftwechselrate in den anderen Räumen.
    Und wer den BDT nur als notwendiges Übel zum Abgreifen von Fördergeldern sieht, hat den Sinn irgendwie noch nicht verstanden.
    Damit ist für mich nicht nachvollziehbar, warum das Abkleben von Löchern Sinn machen soll. Dadurch verfälsche ich mein Ergebnis und kann den Test gleich sein lassen.
  40. Grundlüftung: Dauerlüftung wie gekipptes Fenster?

    Jetzt mal eine grundlegende Frage zur "Grundlüftung"
    Die hier diskutierten Möglichkeiten zur Grundlüftung im ansonsten luftdichten Haus führen zu einem ständigen Luftaustausch.
    Damit ist es doch das gleiche Prinzip wie ein (geringfügig) gekipptes Fenster. Und diese Art der Dauerlüftung ist doch bekanntlich die falsche Art zu Lüften!
    Richtig hingegen ist doch ein vollständiges Öffnen der Fenster mehrmals täglich, um jeweils den SCHNELLEN vollständigen Luftaustausch ohne Abkühlung der wärmespeichernden Massen (Wände / Möbel) sicherzustellen.
    Bei Dauerlüftung über gekippte Fenster kühlt Mauerwerk aus und zusätzliche Heizenergie wird benötigt. Nichts anderes ist doch die diskutierte "Grundlüftung" über perforierte Dichtungen oder sonstige "Dauerlüftungssysteme" doch auch!
    Hier wird doch nur ein alter Fehler (Dauerlüftung) mit neuen Mitteln wiederholt, oder?
  41. Grundlüftung: Kalkulierbare Fugendurchlässigkeit nutzen

    Das ist aber kalkulierbar, WAAbk.
    Diese Grundlüftung, wie ich sie verstanden habe, basiert auf der Ausnutzung der maximal zulässigen Fugendurchlässigkeit. Die sind in DINAbk. EN xxx geregelt. Das ist weniger als die "Spaltlüftung" durch die Stellung zwischen Fenster zu und Kipp. Sie müssen am Tag 100 % lüften. Hierbei ist es doch egal, ob Sie 100 % Ihres Frischluftbedarfes durch 100 % Stoßlüftung, oder zu 100 % aus einer Lüftungsanlage oder zu 20 % Grundlüftung durch "künstliche Ritzen" und die restlichen 80 % durch eine Stoßlüftung erhalten.
    Wer reißt denn in Ihrer Abwesenheit, wenn die Blumentöpfe "schwitzen" die Fenster auf?
  42. Grundlüftung: Kontrollierte Luftwechselrate unabhängig von Wind

    Grundlüftung
    So wie ich mir das vorstelle, sollte eine Grundlüftung (z.B. mittels perforierter Dichtungen und Abluft-Ventilatoren) permanent eine geringe, kontrollierte Luftwechselrate erzeugen, die zudem noch unabhängig von den Windverhältnissen möglichst konstant sein sollte. Die frische Luft wird also langsam genug in die Räume gebracht, um ohne deutliche Abkühlung der benachbarten Gebäudeteile erwärmt zu werden.
    Gekippte Fenster dagegen haben eine höhere Luftwechselrate, die sich je nach Windverhältnissen in einen kleinen Wohnzimmerorkan verwandeln kann. Dann habe ich natürlich komplette und somit teure Abkühlung des Mauerwerks und sonstigen Inventars.
    rb
  43. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Raumlufttechnische Anlagen (RLT): EnEVAbk., Luftdichtigkeit & Lüfter

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Definition von raumlufttechnischen Anlagen (RLT) gemäß EnEV, die Notwendigkeit von Luftdichtigkeit, den Einsatz dezentraler Lüfter und die Vor- und Nachteile verschiedener Lüftungssysteme. Der Blower-Door-Test (BDT) wird als wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung hervorgehoben. Es wird diskutiert, ob und wie die EnEV-Anforderungen in der Praxis umgesetzt werden können, insbesondere im Hinblick auf das Nutzerverhalten und die Akzeptanz von Lüftungsanlagen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Beim Blower-Door-Test (BDT) müssen Fenster mit Lüftungsdichtungen abgeklebt werden, um realistische Ergebnisse zu erzielen (siehe BDT: Fenster mit Lüftungsdichtungen abkleben!).

    ✅ Empfehlung: Eine hohe Luftdichtigkeit ist zur Energieeinsparung grundsätzlich anzustreben. Der n50-Wert sollte im Bauträgervertrag festgelegt werden (siehe Vertragsfreiheit: n50-Wert von 1,5 im Bauträgervertrag festlegen).

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten die Vor- und Nachteile zentraler und dezentraler Lüftungssysteme sorgfältig abwägen und ihre Entscheidung auf Basis ihrer individuellen Bedürfnisse und Gegebenheiten treffen. Weitere Informationen zu Fenstern mit Lüftung finden Sie auf der Homepage von KH-Ries (siehe Fenster mit Lüftung: KH-Ries Homepage für Infos).

    Die Diskussionsteilnehmer erörtern intensiv die Frage, ob eine mechanische Lüftung tatsächlich notwendig ist oder ob ein ausreichendes Lüften auch durch das Öffnen der Fenster gewährleistet werden kann. Dabei werden sowohl die Vorteile einer kontrollierten Lüftung (z.B. Vermeidung von Schimmelbildung) als auch die potenziellen Nachteile (z.B. Beeinträchtigung des Wohnkomforts) beleuchtet. Einige Teilnehmer äußern Kritik an der EnEV und den damit verbundenen Anforderungen an die Luftdichtigkeit, da sie diese als zu restriktiv und lebensfremd empfinden (siehe Kritik an EnEV: Kampf gegen das 'Ganzkörperkondom').

    Es wird auch auf die Bedeutung einer korrekten Auslegung und Einstellung der Lüftungsanlage hingewiesen, um eine optimale Luftqualität und Energieeffizienz zu gewährleisten. Die Teilnehmer tauschen sich über ihre persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Lüftungssystemen und -komponenten aus und geben praktische Tipps zur Umsetzung der EnEV-Anforderungen. Die Diskussion zeigt, dass das Thema Raumlufttechnische Anlagen (RLT) und Luftdichtigkeit ein komplexes Feld ist, das eine sorgfältige Planung und Ausführung erfordert.

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