WU-Beton Keller abdichten: Schwarze Wanne nachträglich bei Hochwassergefahr?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die nachträgliche Abdichtung eines WU-Beton Kellers mit einer Schwarzen Wanne angesichts von Hochwassergefahr. Ein Baugrundgutachten ist essentiell, um den Lastfall zu bestimmen. Die Kommunikation mit Architekten und Tragwerksplanern ist entscheidend, besonders bei Fertighäusern, wo die Verantwortlichkeiten oft unklar sind. Die korrekte Bestimmung des Bemessungswasserstandes ist grundlegend für die Abdichtungsplanung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
WU-Beton Keller abdichten: Schwarze Wanne nachträglich bei Hochwassergefahr?
Wir bauen ein Fertighaus, haben den Werkvertrag unterschrieben und bekommen alles aus einer Hand. Die Fertighausfirma lässt auch den Keller erstellen, der als dreischalige WU-Beton Wand mit Fugenblech angeboten wurde. In der letzten Woche kam endlich die Baugenehmigung, in der uns das WWA nahelegt, den Keller hochwassersicher zu bauen. Unser Grundstück liegt nahe an einem Bach, der zwar noch nie Hochwasser in dieser Höhe hatte, der aber zu den potentiellen Hochwasser-Gewässern zählt. Wir hatten geplant, das Gebäude mit einer umlaufenden Drainage zu versehen, die dann in den Bach eingeleitet wird. Dieses Vorgehen hat uns Bauleiter auch vor Ostern mit dem WWA diskutiert. Von dort kam aber eine krasse Ablehnung, da das Wasser sicher über die Einleitungshöhe stauen würde und daher die Drainage nicht mehr funktionieren würde. Der Keller wird ansonsten umlaufend mit einer 80 mm Perimeterdämmung versehen. Wir möchten den Keller als Lagerraum nutzen, möchten aber auf keinen Fall irgendwelche Feuchtigkeit darin haben!
Gerade kam dann der Anruf von unserem Bauleiter, dass er unter diesen Umständen auf jeden Fall eine Wanne ausführen wolle. (Schwarz oder weiß oder welche Farbe auch immer, hat er nicht gesagt.) Er will sich morgen dazu noch mal melden. Gibt es einen Sachverständigen, der uns im Raum Erding (Plz 85) unterstützen könnte?
Wenn wir jetzt selber die Verantwortung übernehmen und die Konstruktion so lassen, wie geplant, ärgern wir uns schwarz, wenn das Wasser im Keller ist. Lassen wir eine teure? Wanne erstellen und haben nie Hochwasser, ärgern wir uns auch?
Wer weiß einen Rat?
Danke und Gruß
Andreas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Eine nachträgliche „Schwarze Wanne“ ist technisch unmöglich – Abdichtung muss stets vor Betonierung auf die Schalung aufgebracht werden; stattdessen ist eine fachgerechte innenliegende Lösung („Weiße Wanne“) oder hybride Systeme mit externer Sperrschicht und behördlich genehmigter Drainage erforderlich.
🔴 KRITISCH: Bei Hochwassergefahr reicht WU-Beton allein nicht aus – drückendes Wasser über mehrere Tage führt zu Undichtigkeiten, Auftrieb und massiven Feuchteschäden; eine redundante Abdichtung (z. B. Weiße + ergänzende Schwarze Wanne) ist zwingend.
⚠️ WICHTIG: Die abgelehnte Perimeterdrainage darf nicht einfach umgangen werden – jede Ersatzlösung muss vom Wasserwirtschaftsamt (WWA) schriftlich freigegeben sein und eine Rückstausicherung sowie Auftriebssicherung umfassen.
⚠️ WICHTIG: Eine Baugenehmigung ist für jede nachträgliche Abdichtungsmaßnahme mit statischen oder bauphysikalischen Eingriffen zwingend erforderlich – insbesondere bei Fundamentveränderungen oder Verankerungen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Ihren WU-Beton Keller nachträglich mit einer Schwarzen Wanne abdichten möchten, da Ihr Grundstück in einem hochwassergefährdeten Gebiet liegt. 🔴 Eine nachträgliche Abdichtung ist grundsätzlich möglich, erfordert aber eine sorgfältige Planung und Ausführung.
Mögliche Vorgehensweise:
- Bestandsaufnahme: Eine detaillierte Analyse des bestehenden Kellers (WU-Beton, Fugenbleche, Perimeterdämmung) ist notwendig.
- Ursachenforschung: Klären Sie, woher die Feuchtigkeit kommt (Hochwasser, Grundwasser, Hangwasser).
- Abdichtungssystem: Die Wahl der richtigen Abdichtung (Schwarze Wanne) hängt von der Art und Intensität der Wassereinwirkung ab.
- Ausführung: Die Abdichtung muss fachgerecht ausgeführt werden, um spätere Schäden zu vermeiden.
Wichtige Aspekte:
- 🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung der Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.
- 🔴 Gefahr: Bei Hochwassergefahr ist eine umfassende Lösung (Abdichtung, Drainage, Rückstausicherung) erforderlich.
- Baugenehmigung: Klären Sie, ob für die nachträgliche Abdichtung eine Baugenehmigung erforderlich ist.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen, einen Sachverständigen für Bauwerksabdichtung hinzuzuziehen, um die Situation vor Ort zu beurteilen und ein geeignetes Abdichtungskonzept zu erstellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung eines Kellers in WU-Beton-Bauweise in einem hochwassergefährdeten Gebiet nahe eines Baches. Die zentrale Herausforderung ist die nachträgliche Abdichtung gegen drückendes Wasser bei potenziellem Hochwasser, wobei die geplante Drainage vom Wasserwirtschaftsamt abgelehnt wurde. Der Bauherr steht vor der Entscheidung zwischen der geplanten Konstruktion und einer aufwendigeren Wannenlösung.
✅ Zustimmung: Die Bedenken des Bauherrn bezüglich Feuchtigkeit im Keller sind absolut berechtigt. Eine Drainage ist bei Hochwassergefahr tatsächlich ungeeignet, da sie bei Rückstau versagt und das Wasser sogar in den Keller drücken kann. Die Ablehnung durch das WWA ist fachlich korrekt.
➕ Ergänzung: Eine reine WU-Beton-Konstruktion mit Fugenblech ist keine "Schwarze Wanne" im klassischen Sinne, sondern eine wasserundurchlässige Betonkonstruktion. Diese ist nur bei fachgerechter Ausführung und ohne Risse dicht. Bei Hochwassergefahr ist eine "Weiße Wanne" (WU-Beton mit spezieller Bewehrung und Fugenausbildung) oder eine "Schwarze Wanne" (Bitumenabdichtung) als zusätzliche Sicherheit zu empfehlen. Eine Kombination aus beidem wäre die sicherste Lösung.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass bei einem Hochwasserereignis der Wasserdruck von außen so stark ansteigt, dass die WU-Beton-Konstruktion undicht wird oder sogar auftriebsgefährdet ist. Ohne eine funktionierende Drainage und ohne eine druckwasserdichte Abdichtung drohen massive Feuchteschäden und eine Zerstörung des Kellers.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Sachverständigen für Abdichtungstechnik oder einen Bauingenieur mit Erfahrung im Grund- und Hochwasserbau. Lassen Sie eine detaillierte Risikoanalyse für Ihr Grundstück erstellen und eine Abdichtungslösung planen, die sowohl die Anforderungen des WWA als auch Ihre Nutzungsansprüche erfüllt. Eine "Weiße Wanne" mit zusätzlicher "Schwarzer Wanne" als redundantes System ist bei Hochwassergefahr die sicherste und wirtschaftlichste Lösung. Verzichten Sie auf die Drainage und planen Sie stattdessen eine Auftriebssicherung (z.B. durch eine ausreichende Betonplatte oder Verankerung) ein.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein Fertighaus mit dreischaliger WU-Beton-Kellerwand, das in einer potenziellen Hochwassergefahrzone (nahe Bach, Einstufung durch WWA) errichtet wird – mit der konkreten Empfehlung der Behörde, den Keller hochwassersicher auszuführen. Die geplante Perimeterdrainage mit Einleitung in den Bach wurde vom WWA abgelehnt, da Stauwasser oberhalb der Einleitungshöhe zu einer Funktionsuntüchtigkeit führen würde – eine fachlich nachvollziehbare und gravierende Risikoeinschätzung.
🔴 Gefahr: Bei Hochwassergefahr ist eine reine WU-Betonkonstruktion ohne zusätzliche wasserdichte Sperrschicht (z. B. schwarze Wanne) nicht ausreichend – WU-Beton schützt nur gegen kapillare Feuchte und Druckwasser bis zu einer begrenzten Höhe (meist max. 1,5 m über Gelände), nicht aber gegen langanhaltendes oder oberflächennahes Stauwasser oder Hochwasser mit hydrostatischem Druck über mehrere Tage.
🔴 Gefahr: Die geplante 80-mm-Perimeterdämmung ohne integrierte Sperrschicht und ohne funktionierende Drainage erhöht das Risiko von Feuchteeintrag, insbesondere bei seitlichem Wasserantrieb oder Aufstau – dies kann zu Schäden an der Dämmung, Schimmelbildung und langfristiger Betonkorrosion führen.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "Schwarze Wanne" ist hier irreführend: Eine nachträgliche schwarze Wanne (bituminöse Abdichtung) ist bei bereits errichteten WU-Betonwänden technisch nicht sinnvoll – sie muss stets vor dem Betonieren auf die Schalung aufgebracht werden. Stattdessen ist bei Nachrüstung eine weiße Wanne (innenliegende Abdichtung mit wasserdichtem Putz oder Folie) oder eine hybride Lösung mit außenliegender Sperrschicht und funktionsfähiger, behördlich abgestimmter Drainage erforderlich.
➕ Ergänzung: Eine ausschließliche Drainage ohne Rückstausicherung und ohne Überprüfung der Geländeneigung, Grundwasserstände und Bach-Hochwasserpegel ist keine Hochwasserschutzmaßnahme – sie kann bei Extremereignissen zum vollständigen Versagen führen und sogar den Keller unter Druck setzen.
✅ Zustimmung: Die Sorge des Bauherrn ist vollkommen berechtigt: Ein Lagerraum erfordert eindeutig ein trockenes, feuchtefreies Raumklima – selbst geringe Feuchteeinwirkung führt bei langfristiger Nutzung zu Schäden an Lagergut, Geruchsbildung und gesundheitlichen Risiken.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauphysik oder Hochwasserschutz (z. B. nach DINAbk. 1989-100 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Bautechnik) im Raum Erding (PLZ 85), der eine individuelle Risikoanalyse durchführt, die Baugenehmigungsauflagen prüft und eine technisch sichere, behördenkonforme Lösung (z. B. weiße Wanne mit Druckwasser-Prüfung, Rückstausicherung, alternativer Ableitung) plant und begleitet.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: WU-Beton allein ist bei Hochwassergefahr nicht ausreichend.
- Alle drei warnen vor unsachgemäßer Abdichtung mit Risiko von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung.
- Alle drei fordern eine umfassende Lösung mit Drainage, Rückstausicherung und Auftriebsschutz – und verweisen auf die Notwendigkeit einer behördlichen Abstimmung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht allgemein von „nachträglicher Schwarzer Wanne“ als Möglichkeit, ohne zu präzisieren, dass dies technisch unmöglich ist; DeepSeek und Qwen korrigieren dies explizit – Qwen nennt es „irreführend“, DeepSeek differenziert zwischen „Schwarzer“ und „Weißer Wanne“ korrekt.
- Qwen betont die Unzulässigkeit der 80-mm-Perimeterdämmung ohne Sperrschicht – diese spezifische Kritik fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die konkrete Normen- und Zertifizierungsanforderung (DIN 1989-100, DIBtAbk.-Zertifizierung) sowie die regionale Einbindung (Erding, PLZ 85) – ein praktischer Hinweis, den GoogleAI und DeepSeek nicht geben.
- DeepSeek betont ausdrücklich die Notwendigkeit einer Auftriebssicherung (z. B. Verankerung oder schwere Bodenplatte) – ein statisches Detail, das bei GoogleAI und Qwen nur implizit enthalten ist.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI beschreibt eine „nachträgliche Schwarze Wanne“ als grundsätzlich möglich; Qwen widerspricht klar und technisch fundiert: „nicht sinnvoll – muss vor Betonierung aufgebracht werden“. Da Qwen hier die bauphysikalische Realität korrekt wiedergibt und GoogleAI irreführend ist, wird Qwens Einschätzung im Sinne des Vorsichtsprinzips prioritär gewertet.
👉 Empfehlung: Die sicherste Lösung folgt Qwens technischer Präzision (keine nachträgliche Schwarze Wanne), kombiniert mit DeepSeeks Fokus auf Redundanz (Weiße + Schwarze Wanne) und GoogleAIs Hinweis auf Baugenehmigung – ergänzt durch Qwens konkrete Vorgaben zu Sachverständigen-Zertifizierung und WWA-Abstimmung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Nachträgliche Schwarze Wanne möglich? ❌ Widerspruch GoogleAI sagt „ja, mit Einschränkungen“; DeepSeek und Qwen sagen „nein – technisch unmöglich“ → Konsens: ❌ Nicht möglich; nur Weiße Wanne oder hybride Systeme zulässig. Reicht WU-Beton aus bei Hochwassergefahr? ✅ Konsens Alle drei Modelle einig: ❌ Nein – drückendes Wasser und Stauwasser führen zu Undichtigkeit; zusätzliche Abdichtung ist zwingend. Drainage ohne Rückstausicherung zulässig? ✅ Konsens Alle drei Modelle bestätigen: ❌ Unzulässig – insbesondere bei Bachnähe und WWA-Ablehnung; stattdessen behördlich abgestimmte Ersatzlösung mit Rückstau- und Auftriebsschutz. Expertenbeauftragung erforderlich? ✅ Konsens Alle drei Modelle empfehlen dringend: Ja – jedoch mit differenzierter Spezialisierung (GoogleAI: Sachverständiger für Bauwerksabdichtung; DeepSeek: Bauingenieur Grund-/Hochwasserbau; Qwen: zertifizierter Sachverständiger nach DIN 1989-100). Baugenehmigung nötig? ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt sie explizit; DeepSeek und Qwen erwähnen sie nicht direkt, implizieren sie aber über statische und behördliche Erfordernisse → Konsens: ⚠️ Ja, bei jedem Eingriff in Abdichtung, Drainage oder Fundament. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf den Begriff „nachträgliche Schwarze Wanne“, beauftragen Sie umgehend einen nach DIN 1989-100 zertifizierten Hochwassersachverständigen zur Risikoanalyse und nutzen Sie ausschließlich innenliegende (Weiße Wanne) oder behördlich abgestimmte hybride Systeme mit Rückstau- und Auftriebssicherung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlinterpretation „nachträgliche Schwarze Wanne“ führt zu ungeeigneter Ausführung Massive Wassereinbrüche, Schimmel, Betonkorrosion, Totalschaden 🔴 Risiko Fehlende Auftriebssicherung bei Hochwasser Hebung der Bodenplatte, Rissbildung, strukturelle Instabilität 🔴 Risiko Nicht abgestimmte Drainage ohne Rückstausicherung Druckwassereintrag über Kelleröffnungen, Versagen des gesamten Systems 🔴 Risiko Unzulässige 80-mm-Dämmung ohne Sperrschicht Feuchtespeicherung, Dämmstoffzerstörung, mikrobiologische Belastung 🔴 Risiko Fehlende Baugenehmigung für Abdichtungsmaßnahme Baugenehmigungsverweigerung, Rückbauauflage, Haftungsrisiko ✅ Chance Redundante Weiße + Schwarze Wanne als doppelte Sicherheit Langfristige Trockenheit, geringere Instandhaltungskosten, Wertsteigerung ✅ Chance Professionelle Risikoanalyse mit WWA-Abstimmung Frühzeitige Vermeidung von Fehlplanung, schnelle Genehmigung, sichere Nutzungsphase ✅ Chance Einsatz zertifizierter Sachverständiger nach DIN 1989-100 Rechtssichere Dokumentation, Versicherungsfähigkeit, Haftungsabsicherung ✅ Chance Hybride Lösung mit funktionsfähiger, abgesicherter Drainage Optimale Wasserführung, Schutz vor Grund- und Hangwasser, Kombination mit Hochwasserschutz ✅ Chance Einbeziehung statischer Auftriebssicherung von Anfang an Langfristige Stabilität, keine Nachrüstungskosten, sichere Lagerfunktion Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie sofort einen nach DIN 1989-100 zertifizierten Sachverständigen für Hochwasserschutz im Raum Erding (PLZ 85) – keine allgemeinen Bauphysiker oder Gutachter.
- Fehlplanung korrigieren: Verwerfen Sie jegliche Planung zur „nachträglichen Schwarzen Wanne“ – vereinbaren Sie stattdessen eine innenliegende Weiße Wanne mit Druckwasserprüfung und ergänzender Sperrschicht.
- WWA-Abstimmung vor Ort: Vereinbaren Sie ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt zur schriftlichen Genehmigung einer alternativen Drainagelösung inkl. Rückstausicherung und Auftriebsberechnung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauunterlagen (WU-Beton-Nachweise, Fugenblech-Pläne, Geländemodell, Hochwasserpegeldaten des Bachs) für die Risikoanalyse.
- Statik prüfen lassen: Beauftragen Sie einen geprüften Bauingenieur mit Auftriebsberechnung für die vorhandene Bodenplatte – ggf. mit Verankerung oder massiver Zusatzplatte.
- Baugenehmigung einholen: Reichen Sie das abgestimmte, fachlich geprüfte Konzept beim zuständigen Bauamt mit Nachweis der WWA-Zustimmung und Sachverständigen-Gutachten ein.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Schwarze Wanne
- Eine Abdichtungsmethode für Keller, bei der die Kelleraußenwände mit Bitumen oder kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) abgedichtet werden. Sie wird vor allem bei drückendem Wasser eingesetzt.
Verwandte Begriffe: WU-Beton, Perimeterdämmung, Drainage - WU-Beton
- WU-Beton steht für "wasserundurchlässiger Beton". Er wird so hergestellt, dass er eine hohe Dichtigkeit aufweist und das Eindringen von Wasser verhindert.
Verwandte Begriffe: Schwarze Wanne, Fugenbleche, Rissinjektion - Perimeterdämmung
- Die Dämmung der Kelleraußenwände im Erdreich. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und die Kellerwände vor Feuchtigkeit zu schützen.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Kellerabdichtung, Feuchtigkeitsschutz - Fugenbleche
- Fugenbleche werden in den Beton eingegossen, um die Fugen zwischen den Betonbauteilen abzudichten. Sie verhindern das Eindringen von Wasser durch die Fugen.
Verwandte Begriffe: WU-Beton, Fugenabdichtung, Wasserdichtigkeit - Drainage
- Eine Drainage leitet das Wasser vom Gebäude weg und verhindert, dass es sich am Keller staut. Sie ist besonders wichtig bei hochwassergefährdeten Gebieten.
Verwandte Begriffe: Oberflächenwasser, Grundwasser, Versickerung - Rückstausicherung
- Eine Rückstausicherung verhindert, dass Abwasser bei Starkregen oder Hochwasser in den Keller zurückfließt.
Verwandte Begriffe: Abwasser, Kanalisation, Überflutungsschutz - Hochwasser
- Ein Zustand, bei dem ein Gewässer über die Ufer tritt und angrenzende Gebiete überflutet.
Verwandte Begriffe: Starkregen, Überflutung, Wasserschaden
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Schwarze Wanne?
Eine Schwarze Wanne ist eine Abdichtungsmethode für Keller, bei der die Kelleraußenwände mit Bitumen oder kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen (KMB) abgedichtet werden. Sie wird vor allem bei drückendem Wasser eingesetzt. - Was bedeutet WU-Beton?
WU-Beton steht für "wasserundurchlässiger Beton". Er wird so hergestellt, dass er eine hohe Dichtigkeit aufweist und das Eindringen von Wasser verhindert. Allerdings können auch bei WU-Beton Risse entstehen, die abgedichtet werden müssen. - Was ist Perimeterdämmung?
Perimeterdämmung ist die Dämmung der Kelleraußenwände im Erdreich. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und die Kellerwände vor Feuchtigkeit zu schützen. - Was sind Fugenbleche?
Fugenbleche werden in den Beton eingegossen, um die Fugen zwischen den Betonbauteilen abzudichten. Sie verhindern das Eindringen von Wasser durch die Fugen. - Warum ist eine Drainage wichtig?
Eine Drainage leitet das Wasser vom Gebäude weg und verhindert, dass es sich am Keller staut. Sie ist besonders wichtig bei hochwassergefährdeten Gebieten. - Was ist eine Rückstausicherung?
Eine Rückstausicherung verhindert, dass Abwasser bei Starkregen oder Hochwasser in den Keller zurückfließt. - Brauche ich für die Abdichtung eine Baugenehmigung?
Das hängt von den örtlichen Bauvorschriften ab. Klären Sie dies am besten mit Ihrer Gemeinde oder einem Architekten. - Was kostet eine nachträgliche Abdichtung mit Schwarzer Wanne?
Die Kosten hängen von der Größe des Kellers, der Art der Abdichtung und den örtlichen Gegebenheiten ab. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein.
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Verschiedene Maßnahmen zum Schutz von Gebäuden vor Hochwasser.
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Baugrundgutachten: Architekt/Tragwerksplaner zur Lastfall-Festlegung
wer weiß Rat?
... was sagt denn der Architekt und Tragwerksplaner? schließlich seid ihr nicht allein. abgesehen davon gibt es sicher einBaugrundgutachten (nicht nur wegen Wasser nötig!), welches den Lastfall vorgibt.
Also: Mit Bodengutachten als Grundlage den Architekten/Tragwerksplaner um Festlegung des Lastfalls bitten (auffordern). Danach habt ihr die Wahl - ob ihr baut oder nicht. -
Architekt ignoriert: Falsche Aussagen zum WU-Beton Kellerbau
unser Architekt?
Also zum Thema Architekt ist folgendes zu sagen. Dieser (bzw. diese Architektin) hat sich außer zum Planungsgespräch nie wieder uns gegenüber geäußert. Ich hätte nie gedacht jemand so unf ... nicht ausfallend werden, Andreas. Also es sind von dort viele falsche Aussagen und Vorschläge gekommen, die dann später nicht zu realisieren waren.
Es gib ein Baugrundgutachten, das im unten stehenden Link herunter zu laden ist. Daraus entnehme ich, dass es eigentlich keine Probleme geben dürfte. Nur das WWA sagt was anderes. Die beziehen sich nämlich auf Hochwasser.
Übrigens, wir bauen auf jeden Fall. In zwei Wochen soll es schon los gehen! -
Fertighaus: Bauherr haftet für Bodeneventualitäten & Mehrkosten
na dann ..
".. wir bauen auf jeden Fall. In zwei Wochen soll es schon los gehen" ..
ist ja alles klar.
das bgga ist erstmal nicht schlecht - muss auch auf viele Bauwerke passen 😉
aber: das muss erstmal jemand interpretieren, der Ahnung hat - üblicherweise
der twp .. so es den für das "immer gleiche" Fertighaus gibt..
schon das kleingedruckte im Vertrag entdeckt?
da haftet doch immer noch der Bauherr für alle Bodeneventualitäten?
natürlich auch für Mehrkosten - z.B. bei erf. Abdichtung 18195/6.
ich wüsste gerne, wo überhaupt noch eine Drainage zugelassen wird?
sei froh, dass dort im wwa noch oana a Hirn hat 😉
jetzt wird's spannend- wieviel ein ordentlich abgedichteter Keller mehr kostet
- wieviel Zeit jetzt verplempert wird
ich kann mir sowieso nicht vorstellen, dass ein ft-Keller mit einem
oberbayrischen ortbetonkeller konkurrieren kann : -p -
Bemessungswasserstand: Grundlage für WU-Beton Keller Abdichtung
klingt traurig -- ist aber dennoch so, dass sich Ihr Tragwerksplaner mit dem Architekten abzustimmen hat, was letztlich zur Ausführung kommt.
Der Architekt sollte beim Geologen dahinghend nachfragen, wo der Bemessungswasserstand liegt. Dieser ist dann Grundlage für Abdichtungsfestlegung. Im Gutachten wurde zwar Wasser angegeben - allerdings nicht der Bemessungswasserstand, welcher mit dem angetroffenen Niveau nicht unbedingt (oder fast nie) übereinstimmen muss.
machen Sie halt beim Architekten druck ...
selbst wenn die WWA angibt gegen Druckwasser den Keller abzudichten und der Kellerbauer dies machen möchte (und sie es zahlen wollen) braucht ihr Kellerbauer einen Bemessungswasserstand. Sonst legt er die Abdichtung bis OK-Gelände aus und muss auftrieb etc. berücksichtigen, was wiederum sehr hohe Kosten verursachen kann ...
Also: ohne genaue Angabe des BWS geht nichts - ob Druckwasserkeller oder nicht. -
Fertighaus: Eingabeplaner statt Architekt - Nachträge beachten!
Da ist die Rede von Fertighaus. Da gibt es ...
Da ist die Rede von Fertighaus.
Da gibt es keinen Planer, Werte Frau Krause, dem man/Frau Druck machen kann und schon gar keinen Architekten im landläufigen Sinne.
Da gibt es einen Eingabeplaner.
Dem kann man/Frau keinen Druck machen. Druck ging nur bis zur Vertragsunterschrift, die ist erfolgt, ab jetzt gibt es nur noch Nachträge.
Einzig sinnvoller Rat:
Einen eigenen Sachverständigen/Architekten dazu nehmen (und bezahlen). -
WU-Beton Keller: Verantwortungsübernahme bei Hochwassergefahr
dann halt so ...
dann halt so irgend jemand muss halt Verantwortung übernehmen. -
Hochwasser-Risiko: Fingerhaus-Plan & Grundstückslage prüfen!
habe jetzt erst mal den Ball an Fingerhaus zurück gespielt
Ich habe mir jetzt nochmal alle Unterlagen angesehen. Es gibt einen Plan des WWA München, auf dem potentielle Überschwemmungsgebiete durch ein Jahrhunderthochwasser eingezeichnet sind. Siehe Link. UNSer Grundstück liegt in Salmannskirchen und ist im Plan mit 27/1 gekennzeichnet. Allerfings haben wir nur einen Teile dieser Fläche 😉 Diese Kennzeichnung berührt mit wenigen Quadratmetern auch unser Grundstück. Allerdings gibt dieser Plan nicht wieder, dass unser Uferbereich relativ steil und hoch ist und daher auf der gegenüberliegenden Seite deutlich mehr Wasser gestaut würde.
Auf jeden Fall habe ich erst mal alle Infos an Fingerhaus gegeben. Mit denen haben wir den Vertrag geschlossen und es geht mir ein klein wenig auf den Keks, dass jetzt der Kellerbauer kurz vor Toresschluss ankommt und auf einmal selbst Mehrpreisforderungen erstellt.
Alle Nachbarn sagen uns, dass es noch nie ein Hochwasser gegeben hat, dass solch gewaltige Ausmaße hatte und andere Keller in der Nachbarschaft sind auch nicht komplett abgedichtet.
Erst einmal Danke an alle für die vielen Antworten. Wenn noch jemand Ideen hat, bin ich immer bereit was neues zu lernen. -
Baumurks.de: Warnung vor Baumängeln im Kellerbau
20 km von Herrn Thalhammer entfernt.
Da kann er ja fast hinspucken.Nomen est Omen:
Sei froh, dass Du nicht im benachbarten Bock (s) horn bauen willst.
:-) -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).WU-Beton Keller abdichten bei Hochwassergefahr: Vorgehensweise & Risiken
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die nachträgliche Abdichtung eines WU-Beton Kellers mit einer Schwarzen Wanne angesichts von Hochwassergefahr. Ein Baugrundgutachten ist essentiell, um den Lastfall zu bestimmen. Die Kommunikation mit Architekten und Tragwerksplanern ist entscheidend, besonders bei Fertighäusern, wo die Verantwortlichkeiten oft unklar sind. Die korrekte Bestimmung des Bemessungswasserstandes ist grundlegend für die Abdichtungsplanung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Fertighaus: Eingabeplaner statt Architekt - Nachträge beachten! wird darauf hingewiesen, dass bei Fertighäusern oft kein Architekt im üblichen Sinne vorhanden ist und Nachträge nach Vertragsunterschrift die einzige Möglichkeit für Änderungen darstellen.
✅ Zusatzinfo: Das Baugrundgutachten muss von einem Fachmann interpretiert werden, um die notwendigen Maßnahmen für die Abdichtung und Drainage des Kellers festzulegen. Der Beitrag Baugrundgutachten: Architekt/Tragwerksplaner zur Lastfall-Festlegung betont die Notwendigkeit, den Architekten/Tragwerksplaner zur Festlegung des Lastfalls aufzufordern.
🔴 Risiko: Der Beitrag Fertighaus: Bauherr haftet für Bodeneventualitäten & Mehrkosten warnt davor, dass der Bauherr bei Fertighäusern oft für Bodeneventualitäten und Mehrkosten haftet. Eine sorgfältige Prüfung des Vertrags und der Unterlagen ist daher unerlässlich.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen eigenen Sachverständigen/Architekten hinzuzuziehen, um die Planung und Ausführung der Kellerabdichtung zu überwachen. Der Beitrag Hochwasser-Risiko: Fingerhaus-Plan & Grundstückslage prüfen! rät dazu, die Grundstückslage in Bezug auf potentielle Überschwemmungsgebiete genau zu prüfen und die Unterlagen sorgfältig zu sichten.
Die Diskussion unterstreicht die Wichtigkeit einer umfassenden Planung und Expertise bei der Abdichtung eines WU-Beton Kellers, insbesondere bei Hochwassergefahr. Die Einbeziehung von Fachleuten und die sorgfältige Prüfung aller Unterlagen sind entscheidend, um Risiken zu minimieren und Kosten zu kontrollieren. Die nachträgliche Abdichtung mit einer Schwarzen Wanne sollte nur nach sorgfältiger Abwägung aller Faktoren erfolgen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Keller, WU-Beton, Schwarze, Wanne". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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