wir haben vor einigen Monaten ein Einfamilienhaus in Südhessen/Rheinebene gekauft.
Das Haus ist Baujahr 1959; 2002 wurde es komplett saniert (Elektro- und Sanitärleitungen, Fenster) und ein Anbau angefügt. Der alte Teil ist komplett unterkellert; der Keller ist bis auf einige "bröselige" Stellen im Putz trocken.
Der Anbau hat nur einen ca. 70 cm hohen Kriechkeller, der durch eine bisher unverschlossene Öffnung unter der angrenzenden Terrasse zugänglich ist und aus einem einzigen "Raum" besteht, d.h. es existiert keine Aufteilung wie im darüber liegenden Erdgeschoss. Die Wände des Kriechkellers sind gemauert und stehen auf einem "Streifen" Fundament", d.h. der restliche Boden ist unbefestigt (Sand, Erde, Bauschutt). Fenster sind keine vorhanden. Der Kriechkeller ist komplett trocken.
Da der Boden in den darüber liegenden Räumen im Winter ziemlich kalt war, möchte ich ihn von der Kellerseite her isolieren. Dabei stellen sich mir nun folgende Fragen:
- Eher die Kellerwände oder die Decke isolieren oder beides? Ersteres wäre mir Aufgrund der geringen (Arbeits) Höhe lieber. Allerdings müsste dann auch die Öffnung durch eine Tür verschlossen werden, sodass wiederum keine Belüftung mehr stattfindet. Bekomme ich dann z.B. durch den unbefestigten Boden ein Feuchtigkeitsproblem?
- Welches Isoliermaterial ist idealerweise zu verwenden, Mineralwolle, PU-Platten oder etwas ganz anderes?
- Ist eine Dampfsperre notwendig und wenn ja, wie müsste die genau aussehen?
- Bei Isolierung der Wände: sollte auch die Wand zum alten Keller hin isoliert werden?
Bitte entschuldigen Sie meine vielleicht etwas laienhafte Ausdrucksweise.
Vorab vielen Dank für Ihre Hinweise und Anregungen!
Gruß
Ekkehard