Wasser im Keller: Grundwasser abdichten ohne Chemie? Methoden, Kosten & Risiken
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Möglichkeit, Grundwasser im Keller ohne chemische Injektionen abzudichten. Es werden alternative Methoden wie wasserfester Putz und die Bedeutung einer umfassenden Ursachenforschung erörtert. Ein wichtiger Punkt ist das Risiko, dass Feuchtigkeit durch unsachgemäße Abdichtung weiterwandern kann. Die Notwendigkeit eines detaillierten Gutachtens zur Feststellung der genauen Ursache des Wassereintritts wird betont.
Wasser im Keller: Grundwasser abdichten ohne Chemie? Methoden, Kosten & Risiken
Es wurde bereits von einem Gutachter festgestellt das dies Grundwasser ist. Die Wände sind bis zu einer Höhe von ca60 cm Nass danach sink die Feuchtigkeit der Wand deutlich.
Nun würde ich gerne wissen ob ich auch ohne Chemie wir Injektioen oder ähnliches die Wände trocken bekomme (zumindest die Innenwand).
Hilft es z.B. mit einem Wasserfesten Putz die Wand von Innen zu erneuern?
MfG
A. Jäger
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Bei nachgewiesenem drückendem Grundwasser ist jede rein innenseitige Abdichtung ohne Druckentlastung (z. B. Außendrainage, Pumpensumpf oder fachgerechte Außenabdichtung) technisch nicht tragfähig und führt zu Putzabplatzung, Schimmel hinter dem Putz und struktureller Schädigung des Mauerwerks.
🔴 KRITISCH: Ein wasserfester Innenputz oder mineralischer Sanierputz allein ist keine Abdichtung – er verstärkt bei Grundwasserdruck die Feuchtesituation und widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. 18195, DIN EN 1504-2).
⚠️ WICHTIG: Vor jeglicher Sanierungsmaßnahme muss eine bauphysikalische Grundlagenanalyse erfolgen: Grundwasserpegel-Monitoring, Mauerwerkszustand, Drainagefunktion, Geländeneigung und statische Tragfähigkeit – ohne diese Daten ist jede Lösung risikobehaftet.
⚠️ WICHTIG: Chemiefreie Verfahren wie Elektroosmose oder mechanische Horizontalsperren sind nur bei spezifischen, gut definierten Bauzuständen wirksam – sie ersetzen keine fachgerechte Druckentlastung bei drückendem Grundwasser.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie nach einer Möglichkeit suchen, Ihr 40 Jahre altes Einfamilienhaus mit Wasser im Keller ohne chemische Injektionen abzudichten. Da es sich um Grundwasser handelt, ist eine umfassende Lösung erforderlich.
Mögliche Alternativen zu chemischen Injektionen:
- Äußere Abdichtung: Freilegung der Kellerwände und Anbringen einer wasserdichten Schicht (z.B. Bitumen). Dies ist die effektivste, aber auch aufwändigste Methode.
- Horizontalsperre: Mechanisches Einbringen von Blechen oder Edelstahl zur Unterbrechung der Kapillarwirkung.
- Elektroosmose: Einbringen von Elektroden in die Wand, um das Wasser durch elektrische Spannung abzuleiten.
- Dichtungsschlämme und wasserfester Putz: Können bei geringer Belastung durch Feuchtigkeit helfen, sind aber bei Grundwasser oft nicht ausreichend.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Abdichtung kann zu Schimmelbildung, Bauschäden und Wertverlust der Immobilie führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann für Kellerabdichtung beraten, um die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden. Er kann die Gegebenheiten vor Ort beurteilen und Ihnen ein individuelles Angebot erstellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein 40 Jahre altes Einfamilienhaus mit nachgewiesenem Grundwassereintritt im Keller. Die Feuchtigkeit steigt bis ca. 60 cm Höhe an den Wänden, was auf kapillare Feuchteleitung und hydrostatischen Druck hindeutet. Eine fachliche Beurteilung muss hier klar zwischen oberflächlicher Feuchtigkeit und drückendem Grundwasser unterscheiden.
🔴 Gefahr: Bei drückendem Grundwasser handelt es sich um eine der schwerwiegendsten Feuchtebelastungen. Ein bloßes Abdichten der Innenwand mit wasserfestem Putz ist keine Lösung, da der Wasserdruck von außen weiterhin auf das Mauerwerk einwirkt und die Feuchtigkeit hinter dem Putz aufsteigen oder diesen absprengen kann. Zudem besteht bei dauerhafter Durchfeuchtung die Gefahr von Schimmelbildung, Frostschäden am Mauerwerk und einer Beeinträchtigung der Bausubstanz.
➕ Ergänzung: Die vom Gutachter bestätigte Diagnose "Grundwasser" erfordert in der Regel eine fachgerechte Außenabdichtung (z. B. nach DIN 18533) oder eine druckwasserdichte Innenabdichtung mit zertifizierten Systemen. Chemiefreie Methoden wie wasserfester Putz oder mineralische Sanierputze sind nur bei aufsteigender Feuchtigkeit ohne Wasserdruck geeignet, nicht aber bei drückendem Grundwasser.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Innenwandabdichtung ohne Chemie (wie Injektionen) ausreicht, ist fachlich falsch. Injektionen oder spezielle Dichtungsschlämmen sind bei Grundwasser oft unvermeidbar, um eine dauerhafte Trockenheit zu gewährleisten. Ein reiner Putzauftrag kann die Ursache nicht beheben und führt zu Folgeschäden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie ein detailliertes Sanierungskonzept erstellen, das die Außenabdichtung oder eine geprüfte Innenabdichtung (z. B. mit mineralischen Dichtungsschlämmen und ggf. Injektionen) umfasst. Verzichten Sie auf eigenständige Maßnahmen mit wasserfestem Putz, da diese das Problem verschlimmern können. Prüfen Sie zudem die Drainage und die Geländeneigung um das Haus.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein 40 Jahre altes Einfamilienhaus mit nachgewiesenem Grundwasserdruck, der zu einer bis 60 cm hohen Feuchteaufnahme in die Kellerwände führt – ein klassisches Anzeichen für horizontale und/oder vertikale Grundwasserbelastung ohne ausreichende oder intakte Sperrschicht.
🔴 Gefahr: Eine reine Innenabdichtung mit wasserfestem Putz ohne fachgerechte Entlastung des Grundwasserdrucks ist technisch nicht tragfähig und führt fast zwangsläufig zu Schäden wie Putzabplatzung, Salzausblühungen, Schimmelbildung hinter dem Putz und langfristig zu struktureller Schädigung der Mauerwerkssubstanz.
⚠️ Korrektur: Ein wasserfester Innenputz allein ist keine Abdichtung – er ist lediglich eine Feuchtesperre bei geringer, nicht drückender Feuchte; bei nachgewiesenem Grundwasserdruck ist er ungeeignet und widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (z. B. DIN 18195, DIN EN 1504-2).
➕ Ergänzung: Chemiefreie Lösungen existieren zwar (z. B. innenseitige Druckentlastung durch Drainage + Pumpensumpf, kapillarbrechende Horizontalsperren mittels mechanischer Trennschicht), doch alle wirksamen Verfahren erfordern eine umfassende bauphysikalische Analyse, statische Abklärung und fachgerechte Ausführung – nicht nur Materialwahl.
🔴 Gefahr: Der Versuch einer reinen Innenabdichtung ohne Druckentlastung kann den Feuchteeintrag sogar verstärken, da das Wasser im Mauerwerk eingeschlossen wird und sich an der kälteren Innenseite kondensiert oder durch kapillare Aufstiegswege umgeleitet wird.
✅ Zustimmung: Die Feststellung des Gutachters, dass es sich um Grundwasser handelt, ist entscheidend – dies schließt oberflächennahe Feuchteursachen wie Leckagen oder mangelnde Dachentwässerung aus und verlangt nach einer hydrogeologisch abgestimmten Lösung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18069 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung) zur Erstellung eines detaillierten Sanierungskonzepts – inkl. Grundwasserpegel-Monitoring, Mauerwerksanalyse und Prüfung der statischen Tragfähigkeit vor jeglicher Sanierungsmaßnahme.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass bei nachgewiesenem drückendem Grundwasser eine reine Innenabdichtung mit wasserfestem Putz oder Dichtungsschlämmen ohne vorherige Druckentlastung technisch unzulässig ist und zu schwerwiegenden Folgeschäden führt.
⚠️ Abweichung: GoogleAI listet "Elektroosmose" und "Dichtungsschlämme" als mögliche chemiefreie Alternativen; DeepSeek und Qwen korrigieren dies: Elektroosmose ist zwar chemiefrei, aber ihre Wirksamkeit bei drückendem Grundwasser ist stark begrenzt und nicht standardmäßig zertifiziert; Dichtungsschlämme sind meist mineralisch, aber bei hydrostatischem Druck ohne Druckentlastung unwirksam.
➕ Ergänzung: Qwen betont die Notwendigkeit eines Pumpensumpfs mit Druckentlastung als chemiefreie Option – ein Aspekt, den GoogleAI nicht nennenswert erwähnt und DeepSeek nur implizit in der Drainage-Prüfung berücksichtigt.
❌ Widerspruch: GoogleAI stellt "Horizontalsperre durch Blech/Edelstahl" als eigenständige Lösung dar; DeepSeek und Qwen klären eindeutig, dass eine mechanische Horizontalsperre nur bei aufsteigender Feuchtigkeit ohne Druck wirkt – bei drückendem Grundwasser allein nicht ausreichend. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Alle drei Modelle sind sich einig: Eine zertifizierte Fachperson (Bauwerksabdichter oder Sachverständiger nach DIN 18069) muss vor Ort prüfen – GoogleAI formuliert dies allgemein als "Fachmann", DeepSeek und Qwen konkretisieren das mit klaren Zertifizierungsstandards und Sanierungskonzept-Anforderungen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundwasserdiagnose ✅ Konsens Die Feststellung "Grundwasser" durch den Gutachter ist entscheidend und schließt oberflächennahe Ursachen aus – alle drei KIs bestätigen dies vollständig. Innenputz als Abdichtung ❌ Widerspruch GoogleAI sieht Dichtungsschlämme/wasserfesten Putz "bei geringer Belastung" als Option; DeepSeek und Qwen widerlegen dies strikt für drückendes Grundwasser – KI-Konsens folgt dem Sicherheitsprinzip: ❌ ungeeignet. Äußere Abdichtung ✅ Konsens Alle drei KIs nennen Außenabdichtung (z. B. Bitumen nach DIN 18533) als effektivste, fachlich gesicherte Methode – mit Hinweis auf hohe Aufwändigkeit. Chemiefreie Alternativen ⚠️ Abwägung Alle drei nennen Elektroosmose oder mechanische Horizontalsperren – aber mit unterschiedlichen Einschränkungen: Qwen betont Druckentlastung via Pumpensumpf als einzige robuste chemiefreie Option; DeepSeek und GoogleAI sind zurückhaltender – Konsens: nur bei vorheriger fachlicher Prüfung und nicht als Standardlösung. Fachliche Durchführung ✅ Konsens Alle drei KIs verlangen unbedingt eine fachkundige Vor-Ort-Beurteilung durch zertifizierten Sachverständigen oder Bauwerksabdichter – mit klarem Bezug zu DIN-Normen (18533, 18195, 18069). 👉 Handlungsempfehlung: Keine Sanierungsmaßnahme ohne vorherige bauphysikalische Grundlagenanalyse durch einen zertifizierten Sachverständigen. Bei drückendem Grundwasser ist der Einsatz chemiefreier Verfahren nur im Rahmen eines abgestimmten, zertifizierten Sanierungskonzepts mit Druckentlastung zulässig.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Reine Innenabdichtung ohne Druckentlastung Putzabplatzung, Salzausblühungen, Schimmelbildung hinter dem Putz, dauerhafte Mauerwerkschädigung 🔴 Risiko Fehlende Drainage- und Geländeanalyse Fortlaufender Grundwassereintritt – Sanierung wird wirkungslos, erhöhte Baukosten durch Nachbesserung 🔴 Risiko Verzicht auf statische Abklärung vor Sanierung Gefährdung der Tragfähigkeit bei Bohrungen, Injektionen oder mechanischen Eingriffen – Risiko für Gebäudesicherheit 🔴 Risiko Unzertifizierte "chemiefreie" Anbieter ohne Bauphysik-Kompetenz Fehlberatung, nicht normkonforme Ausführung, Haftungsrisiko bei Schäden, keine Gewährleistung durch Fachverbände 🔴 Risiko Langfristige Feuchteschäden ohne Sanierung Wertverlust der Immobilie, gesundheitliche Schäden durch Schimmel, Beeinträchtigung der Wohnqualität und Nutzbarkeit des Kellers ✅ Chance Außenabdichtung nach DIN 18533 Dauerhafte, normkonforme Lösung mit bis zu 30 Jahren Herstellergarantie – langfristige Werterhaltung ✅ Chance Druckentlastung mittels Pumpensumpf & Innendrainage Ganzheitliche, chemiefreie Lösung mit kontrollierter Wasserableitung – hohe Planungssicherheit bei Grundwasser ✅ Chance Fachliche Grundlagenanalyse vor Sanierung Präzise Diagnose, maßgeschneidertes Konzept, Vermeidung von Fehlinvestitionen, langfristige Kostenersparnis ✅ Chance Nutzung des Kellers nach Sanierung Zusätzliche Wohn- oder Nutzfläche (z. B. Heizungsraum, Hobbyraum), steigendes Immobilienwertpotenzial ✅ Chance Zuschüsse durch KfW oder lokale Förderprogramme Kostenersparnis bis zu 20–25 % bei nachweislich energiesparender oder barrierearmer Sanierung mit Feuchteschutz Orientierungshilfen
- Sofortige Fachperson beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (mit DIN 18069-Zertifizierung oder DGfM-Anerkennung) zur Vor-Ort-Grundlagenanalyse – inkl. Grundwasserpegel-Monitoring und Mauerwerksprüfung.
- Drainage & Gelände prüfen lassen: Lassen Sie von einem Geotechniker oder Drainagespezialisten die bestehende Außenentwässerung, die Geländeneigung und das Vorhandensein einer funktionstüchtigen Außendrainage überprüfen – notfalls sanieren.
- Sanierungskonzept anfordern: Fordern Sie vom Fachmann ein schriftliches, normkonformes Sanierungskonzept mit klarem Verweis auf DIN 18533 (Außenabdichtung) oder DIN EN 1504-2 (Innenabdichtung), inkl. Garantieaussagen und Prüfzeugnissen.
- Keine Eigenleistung bei Innenabdichtung: Verzichten Sie vollständig auf selbst gekaufte "wasserfeste" Putze, Schlämme oder DIY-Dichtsysteme – diese sind bei drückendem Grundwasser schädlich und nicht baurechtlich zulässig.
- Chemiefreie Option prüfen – aber nur mit Druckentlastung: Falls Sie ausdrücklich auf Chemie verzichten möchten, lassen Sie vom Sachverständigen prüfen, ob ein kombiniertes System aus Innendrainage, Pumpensumpf und kapillarbrechender Horizontalsperre für Ihren Fall tragfähig ist.
- Förderantrag vorbereiten: Sammeln Sie alle Unterlagen (Gutachten, Sanierungskonzept, Kostenvoranschläge) für einen KfW-Antrag (z. B. Programm 431 – Altersgerecht Umbauen mit Feuchteschutz-Komponente).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Grundwasser
- Grundwasser ist unterirdisches Wasser, das Hohlräume im Boden vollständig ausfüllt und durch die Erdoberfläche gespeist wird. Es kann in Keller eindringen, wenn die Abdichtung nicht ausreichend ist.
Verwandte Begriffe: Sickerwasser, Kapillarwasser, Wasserdruck. - Kapillarwirkung
- Kapillarwirkung beschreibt das Aufsteigen von Wasser in engen Spalten und Poren, entgegen der Schwerkraft. In feuchten Wänden steigt Wasser durch Kapillarwirkung auf.
Verwandte Begriffe: Adhäsion, Kohäsion, Oberflächenspannung. - Horizontalsperre
- Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die das Aufsteigen von Feuchtigkeit in Wänden verhindern soll. Sie wird meist nachträglich eingebaut.
Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Injektionsverfahren, Mauerwerkstrockenlegung. - Injektionsverfahren
- Injektionsverfahren sind Methoden, bei denen chemische Substanzen in das Mauerwerk injiziert werden, um es abzudichten. Sie werden oft zur nachträglichen Abdichtung eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Gel-Injektion, Harz-Injektion, Schleierinjektion. - Dichtungsschlämme
- Dichtungsschlämme sind wasserundurchlässige Beschichtungen, die auf die Wand aufgetragen werden, um sie abzudichten. Sie werden oft bei der Kellersanierung eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Sperrputz, wasserfester Putz, Abdichtungssysteme. - Elektroosmose
- Elektroosmose ist ein Verfahren zur Mauerwerkstrockenlegung, bei dem durch Anlegen einer elektrischen Spannung das Wasser aus der Wand transportiert wird.
Verwandte Begriffe: Elektrophysikalische Mauerwerkstrockenlegung, Potentialausgleich, Erdung. - Bitumen
- Bitumen ist ein teerähnliches Produkt, das zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es ist wasserundurchlässig und widerstandsfähig.
Verwandte Begriffe: Bitumenanstrich, Bitumenbahn, Abdichtungsmaterialien.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Risiken bestehen bei einer Abdichtung ohne Chemie?
Das größte Risiko ist, dass die Abdichtung nicht ausreichend ist, um das Grundwasser dauerhaft fernzuhalten. Dies kann zu erneuten Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen. Eine fachgerechte Planung und Ausführung sind daher entscheidend. - Welche Kosten sind für eine Kellerabdichtung zu erwarten?
Die Kosten für eine Kellerabdichtung variieren stark und hängen von der gewählten Methode, dem Umfang der Arbeiten und den örtlichen Gegebenheiten ab. Eine äußere Abdichtung ist in der Regel teurer als eine Innenabdichtung mit Dichtungsschlämmen. Holen Sie mehrere Angebote von Fachfirmen ein, um die Preise zu vergleichen. - Wie lange dauert eine Kellerabdichtung?
Die Dauer einer Kellerabdichtung hängt ebenfalls von der gewählten Methode ab. Eine äußere Abdichtung kann mehrere Wochen dauern, während eine Innenabdichtung mit Dichtungsschlämmen in wenigen Tagen abgeschlossen sein kann. - Kann ich eine Kellerabdichtung selbst durchführen?
Eine Kellerabdichtung erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung. Bei Grundwasserbelastung empfehle ich dringend, die Arbeiten von einem Fachmann durchführen zu lassen, um Folgeschäden zu vermeiden. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für eine Kellerabdichtung?
Es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten für energetische Sanierungen, die auch eine Kellerabdichtung umfassen können. Informieren Sie sich bei der KfW oder der BAFA über die aktuellen Förderprogramme. - Was ist eine Horizontalsperre?
Eine Horizontalsperre ist eine Maßnahme, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit in den Wänden zu verhindern. Sie wird in der Regel durch das Einbringen von Blechen oder Edelstahl in die Wand realisiert. - Was ist Elektroosmose?
Elektroosmose ist ein Verfahren, bei dem durch das Anlegen einer elektrischen Spannung das Wasser aus der Wand transportiert wird. Es wird oft als Alternative zu chemischen Injektionen eingesetzt. - Was ist wasserfester Putz?
Wasserfester Putz ist ein spezieller Putz, der wasserabweisend ist und das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wand verhindern soll. Er wird oft in Kombination mit anderen Abdichtungsmaßnahmen eingesetzt.
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-
🔴 Risiko: Feuchtigkeit kann durch Abdichtung wandern
Nun ja,
nur besteht die Gefahr, dass 'dann die Feuchtigkeit weiter wandert und Neue Feuchtehorizonte erreicht, da die Nässe nun nicht mehr nach Innen weg diffundieren kann. Es ist eher Sinnvoll, die Ursache beim Schopf zu packen und ein geplantes und durchdachtes Sanierungskonzept aufzustellen. -
Ursachenforschung: Warum steigt Grundwasser bis 60cm?
-
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Wasser im Keller: Grundwasserabdichtung ohne Chemie – Methoden und Risiken
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Möglichkeit, Grundwasser im Keller ohne chemische Injektionen abzudichten. Es werden alternative Methoden wie wasserfester Putz und die Bedeutung einer umfassenden Ursachenforschung erörtert. Ein wichtiger Punkt ist das Risiko, dass Feuchtigkeit durch unsachgemäße Abdichtung weiterwandern kann. Die Notwendigkeit eines detaillierten Gutachtens zur Feststellung der genauen Ursache des Wassereintritts wird betont.
🔴 Wichtig/Achtung: Im Beitrag 🔴 Risiko: Feuchtigkeit kann durch Abdichtung wandern wird darauf hingewiesen, dass eine Abdichtung ohne vorherige Ursachenforschung dazu führen kann, dass die Feuchtigkeit in andere Bereiche des Mauerwerks wandert und dort neue Schäden verursacht.
📊 Zusatzinfo: Die Höhe des Wasserstands im Keller (bis ca. 60 cm) deutet auf ein Problem mit dem Grundwasser hin. Die Analyse des Gutachtens ist entscheidend, um die genaue Ursache und die geeigneten Sanierungsmaßnahmen zu bestimmen.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor mit der Abdichtung begonnen wird, sollte die Ursache des Grundwassereintritts durch ein detailliertes Gutachten ermittelt werden. Im Beitrag Ursachenforschung: Warum steigt Grundwasser bis 60cm? wird die Bedeutung der Gutachter-Aussage hervorgehoben. Anschließend sollte ein durchdachtes Sanierungskonzept erstellt werden, das die spezifischen Gegebenheiten des Hauses berücksichtigt. Alternativ kann wasserfester Putz in Betracht gezogen werden, jedoch sollte das Risiko der Feuchtigkeitswanderung beachtet werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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