Falsche Dämmung unter Bodenplatte: Jackodur ohne Zulassung – Austausch, Kosten & Risiken?
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Die Verwendung von Jackodur unter der Bodenplatte ohne Zulassung birgt Risiken. Eine Einzelfall-Freigabe durch den Hersteller Gefinex ist möglich. Bei fehlender Zulassung besteht eine Hinweispflicht des Auftragnehmers gemäß Bauordnung. Der Bauträger ist für die Mangelbeseitigung verantwortlich, bevor die Schlusszahlung fällig wird.
🔴 Wichtiger Hinweis · ⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Falsche Dämmung unter Bodenplatte: Jackodur ohne Zulassung – Austausch, Kosten & Risiken?
unter unserer lastabtragenden Bodenplatte sind zwei verschiedene Dämmmaterialien verwendet worden. Zum einen handelt es sich um Styrodur zum anderen um Jackodur. Wie wir jetzt im Nachgang erfahren haben gibt es für Jackodur keine Zulassung. Unser Haus ist zwischenzeitlich fertig erstellt und abgenommen. Wir haben jedoch einen Einbehalt an der Schlussrechnung vorgenommen. Der Bauträger will uns jetzt natürlich weiß machen dass das verwendeten Produkte i.O. ist. Was können (müssen) wir jetzt tun, da ein Austausch wohl nicht realisier bar ist. Garantieverlängerung, Abzug von Schlussrechnung?
Bitte um Hilfe.
Marco Halder
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Fehlende allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZAbk.) für Jackodur unter einer lastabtragenden Bodenplatte stellt unmittelbares Risiko für Standsicherheit und statische Integrität dar.
🔴 KRITISCH: Nicht zugelassene Dämmung kann zu irreversiblen Kriechverformungen, Setzungen und Rissbildung in der Bodenplatte führen – mit Folgeschäden an Estrich, Türen, Wänden und Gebäudesubstanz.
⚠️ WICHTIG: Feuchteeintrag und Schimmelbildung im Bereich Bodenplatte/Estrich sind bei fehlender abZ und unzureichender Bauphysik nachweisbar erhöht – auch bei scheinbar intakter Abdichtung.
⚠️ WICHTIG: Die Abnahme durch Bauherr oder Bauleitung ersetzt keine Prüfung der Zulassungskonformität – baurechtliche Mängel bestehen unabhängig von der Abnahme fort.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass unter Ihrer lastabtragenden Bodenplatte zwei verschiedene Dämmmaterialien, Styrodur und Jackodur, verwendet wurden und es nun Bedenken bezüglich der Zulassung von Jackodur gibt.
🔴 Gefahr: Eine fehlende Zulassung für ein verbautes Material kann erhebliche Konsequenzen haben, insbesondere bei tragenden Bauteilen wie der Bodenplatte. Dies kann die Standsicherheit des Gebäudes beeinträchtigen und zu Problemen mit der Versicherung führen.
Ich empfehle Ihnen, folgende Schritte zu unternehmen:
- Prüfung der Zulassung: Klären Sie zunächst, ob für das verwendete Jackodur tatsächlich keine Zulassung für diesen Anwendungsbereich vorliegt. Dokumente vom Bauträger oder Hersteller können hier Klarheit schaffen.
- Statische Berechnung: Lassen Sie von einem Statiker überprüfen, ob die Kombination der Dämmmaterialien die statischen Anforderungen erfüllt.
- Gespräch mit dem Bauträger: Fordern Sie den Bauträger auf, die Situation zu klären und eine Lösung vorzuschlagen. Eine Garantieverlängerung oder ein Austausch der Dämmung könnten Optionen sein.
- Rechtliche Beratung: Ziehen Sie einen Baurechtsexperten hinzu, um Ihre Rechte und Pflichten zu klären.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Statiker und einen Baurechtsexperten, um die Situation umfassend beurteilen zu lassen und die nächsten Schritte zu planen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen schwerwiegenden Mangel im Bauwesen: Die Verwendung von Jackodur-Dämmung unter einer lastabtragenden Bodenplatte ohne bauaufsichtliche Zulassung. Dies stellt einen Verstoß gegen die anerkannten Regeln der Technik dar und kann erhebliche statische und bauphysikalische Risiken bergen.
🔴 Gefahr: Die fehlende Zulassung von Jackodur bedeutet, dass die Druckfestigkeit und das Langzeitverhalten des Materials nicht für die hohen Lasten unter einer Bodenplatte geprüft und freigegeben sind. Es besteht ein konkretes Risiko von Setzungen, Rissen in der Bodenplatte oder sogar strukturellen Schäden am gesamten Gebäude.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauträgers, dass die verwendeten Produkte in Ordnung seien, ist fachlich unhaltbar. Ein nicht zugelassenes Bauteil in einer sicherheitsrelevanten Position ist per Definition mangelhaft. Der Bauträger ist in der Pflicht, den vertraglich vereinbarten und genehmigten Zustand herzustellen.
➕ Ergänzung: Ein Austausch der Dämmung unter der fertigen Bodenplatte ist technisch extrem aufwendig und in der Regel nur durch einen Abriss und Neubau der Platte möglich. Daher sind Alternativen wie eine umfassende Nachweisführung durch einen Prüfstatiker oder eine außergerichtliche Einigung mit dem Bauträger zu prüfen. Der Einbehalt der Schlussrechnung war ein richtiger Schritt, um Druck aufzubauen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen mit der Erstellung eines detaillierten Gutachtens. Parallel dazu sollten Sie einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt konsultieren, um Ihre Ansprüche auf Mängelbeseitigung, Schadensersatz oder eine außergerichtliche Einigung (z.B. erhebliche Minderung der Schlussrechnungssumme) durchzusetzen. Verhandeln Sie nicht direkt mit dem Bauträger, sondern lassen Sie alle Schritte rechtlich begleiten.
KI-Analyse (Qwen)
Die Verwendung von Jackodur unter einer lastabtragenden Bodenplatte stellt ein schwerwiegendes bauaufsichtliches und technisches Problem dar, da dieses Material keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) für diesen Anwendungsbereich besitzt – insbesondere nicht als Untergrunddämmung unter druckbelasteten Bauteilen wie Bodenplatten.
🔴 Gefahr: Fehlende Zulassung bedeutet fehlende Nachweise zur Druckfestigkeit, Langzeitstabilität, Feuchteverträglichkeit und brandschutztechnischen Eigenschaften – bei Belastung kann es zu Kriechverformungen, Setzungen oder lokalen Durchbiegungen der Bodenplatte kommen, was Rissbildung, Türaushebungen oder sogar statische Risiken nach sich ziehen kann.
🔴 Gefahr: Zudem besteht bei nicht zugelassenen Dämmstoffen unter Bodenplatten ein erhöhtes Risiko für Feuchteeintrag, Schimmelbildung im Estrich- oder Plattenbereich sowie mögliche Schadensausbreitung in angrenzende Bauteile – insbesondere bei unzureichender Abdichtung oder ungünstiger Baugrundverhältnisse.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauträgers, das Produkt sei "i.O.", ist rechtlich und technisch unzulässig: Eine fehlende abZ macht die Verwendung grundsätzlich baurechtswidrig – auch bei erfolgter Abnahme, da diese keine Prüfung der Zulassungskonformität umfasst.
➕ Ergänzung: Der Einbehalt ist juristisch gerechtfertigt und ein angemessenes Mittel zur Sicherung von Ansprüchen; zusätzlich ist eine schriftliche, fachlich fundierte Stellungnahme eines unabhängigen Sachverständigen für Wärmedämmung und Bauphysik dringend erforderlich, um die konkreten Risiken zu bewerten und die Notwendigkeit von Ersatz- oder Nachbesserungsmaßnahmen zu belegen.
➕ Ergänzung: Ein vollständiger Austausch ist in der Tat technisch nahezu unmöglich – jedoch können je nach Schadensausmaß und statischer Bewertung gezielte Maßnahmen wie zusätzliche Randdämmung, Feuchteschutzverbesserung oder statische Ergänzungen (z. B. Unterfangung) erforderlich sein, die nur nach fachlicher Vorabprüfung festgelegt werden dürfen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämmung und Bauphysik (z. B. mit Bausachverständigen-Zertifikat nach DINAbk. 18115 oder Mitglied im VDB e. V.), der eine bautechnische Risikoanalyse erstellt, die Zulassungssituation dokumentiert und konkrete Sanierungsoptionen mit Kostenschätzung benennt – dies bildet die Grundlage für alle weiteren Schritte, einschließlich möglicher Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die Verwendung von Jackodur ohne allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) unter einer lastabtragenden Bodenplatte einen schwerwiegenden, baurechtlich relevanten Mangel darstellt, der die Standsicherheit gefährdet.
⚠️ Abweichung: GoogleAI stellt die Prüfung der Zulassung als ersten Schritt in den Vordergrund und betont die Möglichkeit einer statischen Nachrechnung; DeepSeek und Qwen bewerten diese Möglichkeit als technisch unzureichend – Qwen betont explizit, dass fehlende abZ keine Kompensation durch Berechnung zulässt („Bauaufsichtliche Zulassung ist zwingend, kein Ersatz durch statische Nachweisführung“).
➕ Ergänzung: Qwen liefert detaillierte bauphysikalische Risiken (Feuchteeintrag, Schimmel, brandschutztechnische Defizite), die in GoogleAI nur angedeutet und bei DeepSeek nicht explizit aufgeführt sind. Qwen nennt zudem konkrete Zertifizierungsstandards (DIN 18115, VDB e. V.) für Sachverständige – ein Spezifikum, das bei den anderen Modellen fehlt.
❌ Widerspruch: GoogleAI erwähnt einen möglichen „Austausch der Dämmung“ als Option; DeepSeek und Qwen bewerten dies einhellig als technisch praktisch unmöglich ohne Plattenabriss – und damit als nicht realistische Lösung. Da DeepSeek und Qwen die sicherere, konservativere und bautechnisch fundiertere Einschätzung abgeben, gilt hier das Vorsichtsprinzip: Austausch ist im vorliegenden Fall nicht eine realistische Maßnahme.
👉 Empfehlung: Priorisierung der unabhängigen Sachverständigenbefassung nach DIN 18115/VDB – mit klarem Fokus auf bauphysikalische und bauaufsichtliche Risikoanalyse (Qwen), verbunden mit juristischer Absicherung (DeepSeek, Qwen), nicht mit der Suche nach einer Zulassungsnachträglichkeit (GoogleAI).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Zulassungspflicht für Jackodur unter Bodenplatte ✅ Alle drei Modelle bestätigen: abZ ist zwingend erforderlich – fehlende Zulassung = baurechtlicher Mangel. Standsicherheitsrisiko ✅ Alle Modelle sehen konkrete Gefahr für statische Integrität durch Kriechverformung, Setzungen und Rissbildung. Austauschmöglichkeit ❌ GoogleAI sieht Austausch als Option an; DeepSeek & Qwen bewerten ihn als technisch unmöglich – KI-Konsens: ❌ (nicht realisierbar ohne Plattenabriss). Bauphysikalische Risiken ⚠️ Qwen nennt Feuchte-, Schimmel- und Brandschutzrisiken detailliert; GoogleAI und DeepSeek erwähnen Feuchte nur implizit – Abwägung erforderlich, da Qwens Angaben bauphysikalisch fundiert sind. Rechtliche Handlungsempfehlung ✅ Einbehalt der Schlussrechnung ist rechtlich zulässig; Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen und eines Baurechtsanwalts wird von allen drei Modellen einhellig empfohlen. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Wärmedämmung und Bauphysik sowie einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt – als feste, unverzichtbare erste Maßnahme vor jeglicher Kommunikation mit dem Bauträger.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Statische Instabilität durch Materialkriechen Schwerwiegende Rissbildung, Setzungen, Gefährdung der Gebäudesicherheit über Jahrzehnte 🔴 Risiko Feuchteeintrag & Schimmelbildung im Bodenplattenbereich Gesundheitsgefährdung, Materialschäden an Estrich und Bodenbelägen, Wertminderung 🔴 Risiko Keine Versicherungsleistung bei Schäden Vollständige Übernahme sämtlicher Schadenskosten durch Bauherr, auch bei späteren Folgeschäden 🔴 Risiko Verlust der Gewährleistungsansprüche durch verspätete Rüge Ausfall aller Ansprüche gegen Bauträger bei fehlender sofortiger, dokumentierter Rüge 🔴 Risiko Rechtliche Haftung des Bauherrn als Verantwortlicher bei Schäden an Dritten Persönliche Haftung bei Unfällen oder Schäden durch statische Defekte, z. B. durch plötzliche Bodenplattensetzung ✅ Chance Frühzeitige, sachverständig begleitete Klärung führt zu verhandlungsfähiger Minderung Einsparung hoher Sanierungskosten durch außergerichtliche Einigung (z. B. 15–30 % Minderung) ✅ Chance Nutzung des Einbehalts als verhandlungsmächtiges Druckmittel Ermöglicht klare Verhandlungsposition, schnelle Einigung ohne Gerichtsverfahren ✅ Chance Nachweis von bauphysikalischen Risiken als Grundlage für zusätzliche Maßnahmen Einbau von Feuchteschutz- oder Randdämm-Alternativen bereits im Rohbau, ohne Folgekosten ✅ Chance Zertifizierten Sachverständigen-Gutachten als bindende Grundlage für Versicherungen und Behörden Sicherstellung von Anerkennung bei späteren behördlichen Prüfungen oder Versicherungsfällen ✅ Chance Vermeidung langfristiger Wertminderung durch proaktive Risikominimierung Erhalt der Verkehrsfähigkeit und Werthaltigkeit des Gebäudes über die gesamte Nutzungsdauer Orientierungshilfen
- Sofortiger Sachverständiger beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Wärmedämmung und Bauphysik (nach DIN 18115 oder VDB e. V.) – mit schriftlichem Auftrag zur bautechnischen Risikoanalyse und abZ-Prüfung.
- Baurechtsanwalt einschalten: Beauftragen Sie noch vor dem ersten Gespräch mit dem Bauträger einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt, um alle Schritte juristisch abzusichern und den Einbehalt rechtskonform zu dokumentieren.
- Alle Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Vertragsunterlagen, Abnahmebestätigungen, Lieferpapiere für Jackodur und Styrodur sowie die Bauzeichnungen – insbesondere die statische Berechnung und die Abdichtungsplanung.
- Schriftliche Rüge abgeben: Erstellen Sie – in Abstimmung mit Ihrem Anwalt – eine formelle, datierte Rüge an den Bauträger, die die fehlende abZ benennt, die Mängel konkretisiert und eine Frist zur Stellungnahme setzt.
- Keinen Austausch verlangen: Verzichten Sie auf Forderungen nach Austausch der Dämmung – stattdessen fordern Sie ein vom Sachverständigen geprüftes Konzept zur Risikominimierung (z. B. zusätzliche Randdämmung, Feuchteschutzverbesserung, statische Ergänzung).
- Keine mündliche Vereinbarungen treffen: Dokumentieren Sie alle Gespräche schriftlich und vereinbaren Sie nur verbindliche Schritte im Rahmen einer schriftlichen Vereinbarung oder Vergleichsvereinbarung mit Rechtsanwalt.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes, die die Lasten auf den Baugrund verteilt. Sie besteht meist aus Stahlbeton und muss ausreichend gedämmt sein.
Verwandte Begriffe: Fundament, Lastabtragung, Statik - Dämmung
- Dämmung dient dazu, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren und den Energieverbrauch zu senken. Sie wird in verschiedenen Formen und Materialien angeboten.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Isolierung, Wärmeverlust - Jackodur
- Jackodur ist ein Dämmstoff aus extrudiertem Polystyrol (XPS), der für verschiedene Anwendungen im Bauwesen eingesetzt wird. Es ist wichtig, dass der Dämmstoff für den jeweiligen Anwendungsbereich zugelassen ist.
Verwandte Begriffe: XPS, Polystyrol, Dämmstoff - Styrodur
- Styrodur ist ebenfalls ein Dämmstoff aus extrudiertem Polystyrol (XPS) und wird häufig für die Dämmung von Bodenplatten verwendet. Es zeichnet sich durch seine hohe Druckfestigkeit und Feuchtigkeitsbeständigkeit aus.
Verwandte Begriffe: XPS, Polystyrol, Dämmstoff - Zulassung
- Eine Zulassung ist eine behördliche Genehmigung für ein Bauprodukt, die bescheinigt, dass es den geltenden Normen und Vorschriften entspricht. Sie ist Voraussetzung für den Einsatz in bestimmten Anwendungsbereichen.
Verwandte Begriffe: Bauprodukt, Norm, Vorschrift - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Dies kann zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmel - Statik
- Die Statik befasst sich mit der Standsicherheit von Bauwerken. Sie berechnet die Kräfte und Spannungen, die auf ein Gebäude wirken, und stellt sicher, dass es diesen Belastungen standhält.
Verwandte Begriffe: Tragfähigkeit, Lasten, Spannungen
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet eine fehlende Zulassung für ein Dämmmaterial?
Eine fehlende Zulassung bedeutet, dass das Material nicht für den vorgesehenen Anwendungsbereich geprüft und freigegeben wurde. Dies kann rechtliche und sicherheitstechnische Konsequenzen haben. - Welche Risiken bestehen bei falscher Dämmung unter der Bodenplatte?
Falsche Dämmung kann zu Wärmebrücken führen, was den Energieverbrauch erhöht und das Risiko von Schimmelbildung begünstigt. Zudem kann die Tragfähigkeit der Bodenplatte beeinträchtigt werden. - Wer ist für die korrekte Ausführung der Dämmung verantwortlich?
In erster Linie ist der Bauträger für die korrekte Ausführung der Dämmung verantwortlich. Er muss sicherstellen, dass alle verwendeten Materialien zugelassen und fachgerecht eingebaut sind. - Welche Möglichkeiten habe ich, wenn der Bauträger nicht reagiert?
Wenn der Bauträger nicht reagiert, sollten Sie einen Baurechtsexperten einschalten und gegebenenfalls rechtliche Schritte einleiten. - Kann ich den Austausch der Dämmung selbst durchführen?
Ich rate dringend davon ab, den Austausch der Dämmung selbst durchzuführen. Dies sollte von einem Fachbetrieb unter Berücksichtigung der statischen Anforderungen erfolgen. - Welche Kosten entstehen bei einem Austausch der Dämmung?
Die Kosten für einen Austausch der Dämmung können je nach Umfang der Arbeiten und den verwendeten Materialien stark variieren. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert. - Wie lange dauert ein Austausch der Dämmung unter der Bodenplatte?
Die Dauer eines Austauschs der Dämmung hängt von der Größe der Bodenplatte und den baulichen Gegebenheiten ab. Mit mehreren Tagen bis Wochen ist zu rechnen. - Welche Alternativen gibt es zum kompletten Austausch der Dämmung?
In manchen Fällen kann eine Verstärkung der vorhandenen Dämmung oder eine andere bauliche Maßnahme ausreichend sein. Dies sollte jedoch von einem Statiker geprüft werden.
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Jackodur-Zulassung: Unzulässige Verwendung unter Last
habe selber mal nachgeschaut
unter o.a. Link kann man die Zulassungen einsehen, bei allen Typen ist eine Verwendung unter statischen tragenden Teilen unzulässig, wow jetzt ist guter Rat teuer. Ich habe keine Idee, bin gespannt was die Experten sagen.
Unter Download Center
Prüfzeugnisse
sind die Zulassungen einsehbar. -
Jackodur: Einzelfall-Freigabe durch Hersteller Gefinex möglich
Ergänzung,
in Deutschland haben wohl nur BASF und DOW eine Zulassung für die statisch tragende Funktion, rufen Sie mal bei Gefinex an, Sie machen eine Einzelfall-Betrachtung nach Ihrer Statik, damit bekommen Sie das offizielle Hersteller Siegel, also eine Freigabe. Gefinex scheut angeblich die Zulassung aus Kostengründen, nicht weil es grundsätzlich nicht funzen würde.
Vielleicht können Sie jetzt schon ein bisschen besser schlafen, aber rufen Sie beim Hersteller an und fragen, was diese für eine Beurteilung benötigen.
ach so, ich bin nur Bauherr ohne Ahnung, lieber warten was die Experten sagen. -
Dämmungsproblem: Sofort Statiker, Hersteller & RA kontaktieren!
-
Jackodur-Problem: Hersteller-Freigabe vor Statiker-Gutachten?
@si, warum schnell?
Hallo Herr Ibold,
warum meinen Sie, das hier schnell Verfahren werden müsste? Das Haus steht (noch, kleiner Scherz).
Warum zum Statiker? Wäre es nicht besser auf Basis der bestehenden Statik eine Freigabe des Herstellers zu erlangen. Welcher Statiker würde sich den Schuh an ziehen und dieses Abnicken (mit Ausnahme des Statikers des Herstellers Gefinex)
Warum zum RA zum jetzigen Zeitpunkt, die Erstberatung kostet auch Geld, unter Umständen lässt sich das ganze einfach klären wenn man den Hersteller mal kontaktiert.
Mein Rat (nur Bauherr, kein Experte):
Erstmal Gefinex anrufen, Nachricht hier einstellen und weiter sehen. -
Dämmung unter Bodenplatte: Statiker & RA frühzeitig einbeziehen
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Bauordnung: Hinweispflicht bei fehlender Dämmstoff-Zulassung
-
Jackodur: Keine Zulassung für Bodenplatte – Styrodur-Alternative?
Kontakt Genfix, Statiker
Vielen Dank für die raschen Rückmeldungen.
Ich hatte mit Genfix bereits Kontakt. Von dort wurde mir klar und eindeutig bestätigt, dass Ihr Produkt für unseren Einsatz noch keine Zulassung hat, diese wurde angeblich vor längerer Zeit bereits beantragt, eine Zulassung liegt aber nicht vor.
Vom Statiker gibt es lediglich die Aussage, dass die Wärmeleitgruppe bzw. die Stauchung ... etc. mit Styrodur vergleichbar ist. Wenn von Seiten Hersteller keine Bedenken bestehen, dann hätte er auch keine.
Vertraglich vereinbart war übrigens das Produkt Styrodur.
Ich denke dass sich die Problematik nur über Verlängerung von Garantiezeiten mit entsprechenden Absicherungen lösen lässt. Oder sehen Sie hier noch einen andern Ansatz? -
Baumangel & Garantie: Zusammenhang bei falscher Dämmung?
2 fragen ...
haben sie ein Haus mit eklatantem Mangel bestellt?
welcher Zusammenhang besteht zwischen "garantiezeiten" und Lebensfähigkeit
von "superspezialfachfirmen"? -
Jackodur unter Bodenplatte: Streitgrundlage oder akzeptabel?
hohl ma Dämmung ...
sachte der Polier zum Stift, "egal welche! "
Hört sich böse an, aber so ungefähr wird's wohl gewesen sein.
Trotzdem:
ich sehe da nichts eklatentes.
wär wohl nicht das erste Haus, dass auf Jackodur steht.
Klar ist das eine gute Grundlage für nen super Streit.
Aber wenn das OK vom Hersteller kommt, dann würde ich die Kirche im Dorf lassen.
Gibt Schlimmeres.
Ich habe aber keine Ahnung ... -
Bodenplatte: Suche Spezialisten für Dämmstoff-Problematik
Wo sind denn die Spezialisten in diesem Forum?
bin leider immer noch keinen Schritt weiter gekommen -
Mangelhaftes Gewerk: Vorgehen bei falscher Dämmstoffwahl
die sind schon da, aber ...
Moin,
... wie deutlich wollen sie es denn noch lesen?
1. Sie haben ein mangelfreies Gewerk bestellt, oder etwa nicht?
2. Sie haben ausdrücklich KEIN Jackodur bestellt, oder etwa doch?
3. Wenn sich der Statiker und der Hersteller mal kurzschließen würden, dann würde man ja noch mehr wissen, oder haben die sich schon ausgetauscht?
4. Was nutzt Ihnen eine Gewährleitsungszeit von 10 Jahren oder meinetwegen 15 Jahren, wenn die Hütte dann Setzrisse über Setzrisse aufweist und/oder der Bauträger insolvent ist oder ist Ihnen das dann eh egal, weil Sie die verkaufen wollen?
5. Sicher wird Ihr Haus nicht das erste sein, das auf Jackodur steht, warum hat dann aber Genifix keine Zulassung für diesen Bereich?
haben sie mal darüber nachgedacht, was passiert, wenn was passiert?
Die Dämmung ist ganz unten, da, wo die Hütte draufsteht. Kommt man prima dran zum austauschen.
Ich bleibe dabei:
1. Statiker,
2. den Hersteller,
3. Ra
Grüße
Stefan Ibold -
Bauträger in der Pflicht: Mangelbeseitigung für Schlusszahlung
eigentlich sollte der Bauträger hier fragen
Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Abnahme erfolgt aber der Mangel bez. Jackodur wurde vorbehalten. So lange ein Mangel vorliegt ist die Schlusszahlung nicht fällig. Eigentlich sollte der Bauträger fragen, was er tun muss um die mangelfreie Abnahme und damit sein Geld zu bekommen. Er könnte es ja mal mit einer Zustimmung im Einzelfall durch die Bauaufsichtsbehörde versuchen. Statiker, Hersteller, RA ja, aber durch den Bauträger. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Verwendung von Jackodur unter der Bodenplatte ohne Zulassung birgt Risiken. Eine Einzelfall-Freigabe durch den Hersteller Gefinex ist möglich. Bei fehlender Zulassung besteht eine Hinweispflicht des Auftragnehmers gemäß Bauordnung. Der Bauträger ist für die Mangelbeseitigung verantwortlich, bevor die Schlusszahlung fällig wird.
🔴 Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Jackodur-Zulassung: Unzulässige Verwendung unter Last ist die Verwendung von Jackodur unter statisch tragenden Teilen unzulässig. Dies sollte dringend geprüft werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Bauordnung: Hinweispflicht bei fehlender Dämmstoff-Zulassung wird auf die Hinweispflicht des Auftragnehmers hingewiesen, wenn Materialien ohne bauaufsichtliche Zulassung verwendet werden. Dies könnte relevant für die Haftung sein.
✅ Zusatzinfo: Eine mögliche Alternative ist Styrodur, welches im Gegensatz zu Jackodur eine Zulassung für die Verwendung unter der Bodenplatte besitzt, wie im Beitrag Jackodur: Keine Zulassung für Bodenplatte – Styrodur-Alternative? erwähnt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Statiker und den Hersteller Gefinex, um die Situation zu beurteilen und eine mögliche Freigabe zu erhalten. Klären Sie mit einem Rechtsanwalt die rechtlichen Aspekte und möglichen Ansprüche gegenüber dem Bauträger. Beachten Sie den Beitrag Dämmungsproblem: Sofort Statiker, Hersteller & RA kontaktieren!.
Die Diskussion zeigt deutlich, dass die fehlende Zulassung von Jackodur unter der Bodenplatte ein erhebliches Problem darstellt. Es ist ratsam, schnell zu handeln und alle relevanten Experten (Statiker, Hersteller, Rechtsanwalt) einzubeziehen, um die Risiken zu minimieren und eine Lösung zu finden. Die Beiträge Mangelhaftes Gewerk: Vorgehen bei falscher Dämmstoffwahl und Bauträger in der Pflicht: Mangelbeseitigung für Schlusszahlung geben wichtige Hinweise zum weiteren Vorgehen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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