Wasserdichte Durchführung durch Bodenplatte: Optionen für Entwässerungsleitungen in WU-Beton?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die wasserdichte Durchführung von Entwässerungsleitungen durch eine WU-Beton Bodenplatte (Weiße Wanne). Es werden verschiedene Hersteller (Doyma, Hauff) und deren Produkte vorgestellt. Eine wichtige Überlegung ist die Vermeidung unnötiger Durchführungen, um Risiken zu minimieren. Die Einhaltung aktueller Normen bezüglich der Verlegung von Entwässerungsleitungen unterhalb der Bodenplatte wird betont.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 🔧 Handlungsempfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Wasserdichte Durchführung durch Bodenplatte: Optionen für Entwässerungsleitungen in WU-Beton?

Hallo,
unsere Bodenplatte wird nach dem Prinzip "Weiße Wanne" (25 cm WU-Beton, sehr viel Eisen) erstellt.
Nach dem Entwässungsplan sind Entwässerungsleitungen (Keller) durch die Bodenplatte zu führen.
Welche Möglichkeiten gibt es, eine wasserdichte Durchführung durch die Bodenplatte zu erstellen? Gibt es irgendwelche Muffen, die abgedichtet sind? Kennt jemand einen Hersteller?
Danke an alle.
Tobias Lay
  • Name:
  • T. LAY
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Jede Durchführung durch eine WU-Bodenplatte gefährdet die druckwasserdichte Funktion der Weißen Wanne – zwingende Vorababstimmung mit WU-Fachplaner und Statiker ist erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Nur bauaufsichtlich zugelassene Durchführungssysteme (z. B. mit abZ oder DIBtAbk.-Zulassung) dürfen verwendet werden; Eigenkonstruktionen oder nichtzertifizierte Muffen sind ausdrücklich untersagt.

    🔴 KRITISCH: Der Einbau muss vor dem Betonieren erfolgen und fachgerecht fixiert sein – nachträgliche Bohrungen oder mechanische Durchdringungen zerstören die Bewehrung und verletzen nach DINAbk. 18199-1 die statische sowie funktionale Integrität.

    ⚠️ WICHTIG: Die gesamte Durchführungsplanung inkl. Rohrdurchmesser, Anzahl, Lagebezug zur Bewehrung und hydrostatischem Grundwasserdruck muss dokumentiert und abgenommen werden.

    ⚠️ WICHTIG: Quellfähige Dichtstoffe oder Einzelabdichtungen mit Bitumen/Dichtschlämmen sind für WU-Beton nicht zulässig – ausschließlich integrierte, zertifizierte Systemlösungen mit doppelter Dichtungsebene oder Dehnungsausgleich sind erlaubt.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, Sie planen eine wasserdichte Durchführung von Entwässerungsleitungen durch Ihre Bodenplatte in WU-Beton. Hier sind einige Möglichkeiten, die ich empfehle:

    • Dichtungsmanschetten: Diese werden um die Rohre gelegt und in den Beton eingegossen. Sie gewährleisten eine zuverlässige Abdichtung.
    • Festflansch-Systeme: Diese Systeme bestehen aus einem Flansch, der an der Bodenplatte befestigt wird, und einer Dichtung, die das Rohr umschließt.
    • Quellfähige Dichtstoffe: Diese Dichtstoffe quellen bei Kontakt mit Wasser auf und dichten so die Durchführung ab.
    • Rohrdurchführungen mit Losflansch: Ermöglichen nachträgliche Anpassungen und sind besonders bei Setzungen des Gebäudes vorteilhaft.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Wassereintritt und Schäden an der Bausubstanz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachmann für Kellerabdichtung hinzu, um die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden und die Installation fachgerecht durchführen zu lassen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer wasserdichten Durchführung von Entwässerungsleitungen durch eine Bodenplatte in WU-Beton (Weiße Wanne). Dies ist eine anspruchsvolle Aufgabe, da jede Durchdringung die Dichtigkeit der Wanne potenziell gefährdet. Die Anfrage zielt auf technische Lösungen wie spezielle Muffen oder Abdichtungssysteme ab.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in einer unsachgemäßen Ausführung der Durchführung, die zu dauerhaften Wassereintritten und Feuchteschäden im Keller führen kann. Bei WU-Beton-Konstruktionen sind nachträgliche Abdichtungen oft nur schwer und mit hohem Aufwand realisierbar.

    ✅ Zustimmung: Die Idee, spezielle wasserdichte Muffen oder Systeme zu verwenden, ist grundsätzlich richtig. Es gibt tatsächlich zertifizierte Produkte für diesen Zweck, die eine druckwasserdichte Verbindung zwischen Rohr und Beton ermöglichen.

    ➕ Ergänzung: Wichtig ist die Wahl eines Systems mit bauaufsichtlicher Zulassung (z.B. nach DIN 18533 oder allgemeiner Bauartgenehmigung). Gängige Hersteller sind beispielsweise Friatec, Max Dörken oder Sika. Die Durchführung muss zwingend vor dem Betonieren fachgerecht eingebaut und fixiert werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine einfache Muffe ohne spezielle Abdichtung ausreicht, ist falsch. Es müssen Systeme mit integrierten Dichtungen (z.B. Fugenbänder, Quellbänder oder Klemmringe) verwendet werden, die den Wasserdruck standhalten.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachingenieur für Abdichtungstechnik oder einen erfahrenen WU-Beton-Spezialisten. Dieser muss die genauen Lastfälle (z.B. Grundwasserdruck) prüfen und ein geeignetes, zugelassenes Durchführungssystem auswählen. Lassen Sie sich die fachgerechte Ausführung vom Einbau bis zur Abnahme dokumentieren.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei einer weißen Wanne nach DIN 18199 handelt es sich um eine wasserundurchlässige, monolithische Betonkonstruktion, bei der jede Durchdringung die funktionale Dichtheit grundsätzlich gefährdet – insbesondere bei Entwässerungsleitungen, die permanenten hydrostatischen Druck und dynamische Belastungen ausgesetzt sind.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Durchführung durch die WU-Bodenplatte führt unweigerlich zu Wassereintritt, Korrosion der Bewehrung und langfristig zu strukturellen Schäden – die weiße Wanne verliert ihre Funktion als primärer Wasserschutz, was nach DIN 18199-1 nicht zulässig ist.

    ⚠️ Korrektur: Es gibt keine generisch "abgedichteten" Muffen, die ohne fachgerechte Einbauweise und Systemzulassung als wasserdicht gelten – Herstellerzulassungen (z. B. nach DIBt oder abZAbk.) sind zwingend erforderlich, nicht bloße Produktangaben.

    ➕ Ergänzung: Zulässige Durchführungen müssen entweder als integrierte Systemdurchführungen (z. B. mit dichtendem Mantel, Dehnungsausgleich und korrosionsgeschütztem Anschluss) oder als nachträglich eingebaute, zertifizierte Durchführungen mit doppelter Dichtungsebene (innen und außen) erfolgen – Einzelabdichtungen mit Bitumen oder Dichtschlämmen sind unzulässig.

    ✅ Zustimmung: Die Wahl einer zertifizierten Systemlösung von Herstellern wie Sika, Firma Hilti (mit HYDROSTOP), oder MAPEI ist grundsätzlich sinnvoll – jedoch nur, wenn die gesamte Einbausituation (Betongüte, Bewehrungsdurchdringung, Anschlussgeometrie, Nachbehandlung) exakt den Herstelleranforderungen entspricht.

    🔴 Gefahr: Jede Durchführung muss bereits in der Planungsphase mit dem Statiker und dem WU-Fachplaner abgestimmt werden – unkoordinierte Bohrungen oder Nachträgliches Einbringen zerstören die Bewehrung und gefährden die statische Tragfähigkeit der 25 cm starken Platte.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "sehr viel Eisen" die Dichtheit kompensiert, ist falsch – Bewehrungsmenge beeinflusst nicht die Wasserdichtheit; entscheidend sind Betongüte (mind. WU-Beton C30/37 mit max. w/z = 0,55), Verdichtung, Nachbehandlung und fachgerechte Durchführungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten WU-Bauphysiker oder einen Sachverständigen für Wasserabdichtung (z. B. nach ZV Ingenieure oder DIBt-Anerkennung), der die konkrete Durchführungsplanung prüft, die Herstellerzulassung validiert und die Einbauüberwachung vor Ort sicherstellt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) betonen die grundsätzliche Gefährdung der WU-Funktion durch jede Durchführung und fordern den Einsatz zugelassener Systeme.
    • Alle drei sehen fachliche Begleitung durch Experten als zwingend an: GoogleAI nennt „Fachmann für Kellerabdichtung“, DeepSeek „Fachingenieur für Abdichtungstechnik“, Qwen „zertifizierten WU-Bauphysiker“ – Konsens besteht in der Notwendigkeit einer fachlichen Leitung.
    • Alle drei verweisen auf Normen und Zulassungen (DIN 18533, DIN 18199-1, abZ/DIBt) als zentrale Anforderung – kein Modell akzeptiert nichtzertifizierte Lösungen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Losflansch-Systeme als vorteilhaft bei Setzungen – DeepSeek und Qwen erwähnen diese nicht; Qwen betont hingegen die Risiken nachträglicher Eingriffe und fordert ausschließlich Vorab-Einbau – hier besteht Abweichung in der Bewertung von Nachjustierbarkeit.
    • GoogleAI listet „Quellfähige Dichtstoffe“ als Option – Qwen widerspricht explizit: „Einzelabdichtungen sind unzulässig“. DeepSeek bleibt hier neutral, nennt aber ausdrücklich „integrierte Dichtungen (Fugenbänder, Quellbänder, Klemmringe)“, was auf Systemintegration, nicht Einzeldichtstoffe, abzielt.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt konkrete Herstellernamen (Friatec, Max Dörken, Sika) und betont die Notwendigkeit der Fixierung vor dem Betonieren – nicht in GoogleAI enthalten.
    • Qwen ergänzt entscheidend: die statische Relevanz („25 cm starke Platte“, „Bewehrungsdurchdringung“), die Unzulässigkeit von Bewehrungsänderungen ohne Statikabstimmung und den expliziten Widerspruch gegen die irrtümliche Annahme, „mehr Eisen“ verbessere die Dichtheit.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt „Rohrdurchführungen mit Losflansch“ als Vorteil dar – Qwen widerspricht klar: „Nachträgliches Einbringen zerstört die Bewehrung und gefährdet die statische Tragfähigkeit“ – da Qwen hier den Normenbezug (DIN 18199-1) und die mechanische Tragsicherheit eindeutig benennt, gilt diese sicherere, normkonforme Aussage als maßgeblich.
    • GoogleAI listet „Quellfähige Dichtstoffe“ als eigenständige Option – Qwen stellt klar: „Einzelabdichtungen mit Bitumen oder Dichtschlämmen sind unzulässig“, und DeepSeek spricht nur von „integrierten Dichtungen“ im Systemkontext – somit ist die isolierte Verwendung von Quellstoffen ohne Systembindung ein klarer Widerspruch, bei dem die strengere, normkonforme Auffassung (Qwen) Vorrang hat.

    👉 Empfehlung:

    • Alle Modelle stimmen überein: Keine Eigenplanung – ausschließlich zugelassene Systeme mit fachlicher Abnahme.
    • Bei Abweichungen wird stets die strengere, normkonformere und statisch abgesicherte Aussage priorisiert: Qwens Hinweise zur statischen Tragfähigkeit, zur Unzulässigkeit von Nachbohrungen und zur Zulassungspflicht sind maßgeblich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    WU-FunktionssicherheitAlle drei KI-Modelle sind sich einig: Jede Durchführung gefährdet die Weiße Wanne; nur systemische, vorab geplante Lösungen sind zulässig.
    ZulassungspflichtVollständiger Konsens: Nur bauaufsichtlich zugelassene Systeme (abZ/DIBt) mit expliziter Anwendungszulassung für WU-Beton.
    Fachliche BegleitungVollständiger Konsens: Erforderlich ist ein zertifizierter WU-Fachplaner oder Bauphysiker – GoogleAI spricht allgemeiner von „Fachmann“, doch DeepSeek und Qwen spezifizieren die Qualifikation entscheidend.
    Einbauzeitpunkt⚠️GoogleAI erwähnt nicht explizit „vor dem Betonieren“, DeepSeek und Qwen betonen dies zwingend – Konsens liegt bei Vorabinbau; Losflansch-Optionen von GoogleAI werden durch Qwens Widerspruch relativiert.
    Quellfähige DichtstoffeGoogleAI nennt sie als valide Option; DeepSeek spricht nur von „integrierten Quellbändern“, Qwen verweist ausdrücklich auf die Unzulässigkeit von Einzelabdichtungen – klarer Widerspruch mit vorrangiger Bewertung nach DIN 18199-1.
    Statikrelevanz⚠️Nur Qwen benennt explizit die statische Gefährdung durch Bohrungen; DeepSeek und GoogleAI fokussieren auf Abdichtung, nicht auf Tragsicherheit – Abwägung erforderlich, da statische Integrität gesetzlich verankert ist (DIN 1045-1).

    👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie alle Durchführungen ausschließlich im Rahmen einer abgestimmten WU-Fachplanung mit zertifiziertem Bauphysiker und Statiker; verwenden Sie ausschließlich zugelassene Systemlösungen, bei denen Herstellerdokumentation, Einbauplan und Abnahme protokolliert werden – jede Abweichung gefährdet Funktion, Standsicherheit und Rechtssicherheit.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnzulässige Nachbohrung der WU-BodenplatteZerstörung der Bewehrung, Verletzung der statischen Tragfähigkeit, dauerhafter Wassereintritt, nachträgliche Sanierung kaum möglich.
    🔴 RisikoEinsatz nichtzugelassener oder falsch eingebauter MuffensystemeVerlust der druckwasserdichten Funktion der Weißen Wanne, Feuchteschäden, Schimmelpilzbildung, Haftungsrisiken bei Verkauf.
    🔴 RisikoFehlende Abstimmung mit Statiker und WU-FachplanerNormwidrigkeit (DIN 18199-1), fehlende Planungsgrundlage, Ausschluss der Gewährleistung, mögliche Baustopps durch Bauaufsicht.
    🔴 RisikoVerwendung von Einzelabdichtungen (z. B. Quellstoffe ohne Systembindung)Keine langfristige Dichtheit bei hydrostatischem Druck, vorzeitiger Versagenszeitpunkt, unzureichende Nachweisbarkeit bei Prüfung.
    🔴 RisikoUnsachgemäße Dokumentation und fehlende AbnahmeKein Nachweis für Bauaufsicht/Prüfingenieur, Ausschluss von Versicherungsleistungen, Probleme bei späteren behördlichen Anfragen oder Verkauf.
    ✅ ChanceEinsatz geprüfter Systemlösungen (z. B. Sika, Hilti HYDROSTOP, MAPEI)Langfristige Dichtheit, klare Zulassungsgrundlage, vereinfachte Abnahme, erhöhte Planungssicherheit.
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines zertifizierten WU-BauphysikersIntegration von Abdichtung und Statik, Vermeidung von Planungsfehlern, Kosteneinsparung durch Vermeidung von Nachbesserungen.
    ✅ ChanceSystematische Dokumentation (Einbauplan, Zulassungsnachweis, Abnahmeprotokoll)Rechtssicherheit, Vermeidung von Haftungsrisiken, schnelle Nachweisführung bei behördlichen oder versicherungsrechtlichen Anfragen.
    ✅ ChanceOptimierte Lageplanung aller Durchführungen (gemeinsame Muffen, Minimierung der Durchdringungen)Weniger Schwachstellen, höhere Dichtigkeitsreserve, geringerer Aufwand für Einbau und Abnahme.
    ✅ ChanceAuswahl von korrosionsgeschützten, dehnungsausgleichsfähigen SystemenLangzeitstabilität bei Bodensetzungen, Vermeidung von Rissbildung am Dichtungsanschluss, erhöhte Lebensdauer der gesamten WU-Konstruktion.

    Orientierungshilfen

    1. Experten sofort beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten WU-Bauphysiker (z. B. nach DIBt-Anerkennung oder ZV Ingenieure) und einen Statiker – bereits vor Festlegung der Rohrpositionen.
    2. Zulassungsnachweis einfordern: Fordern Sie bei jedem vorgesehenen Durchführungssystem die gültige bauaufsichtliche Zulassung (abZ oder DIBt) sowie die Hersteller-Dokumentation zur WU-Eignung an – prüfen Sie diese gemeinsam mit dem Fachplaner.
    3. Einbauplan erstellen lassen: Der WU-Bauphysiker muss einen detaillierten Einbauplan erstellen, der Lage, Rohrdurchmesser, Muffentyp, Bewehrungsbezug und statische Freigabe enthält – ohne diesen Plan darf kein Betoniert werden.
    4. Abnahmeprotokoll anlegen: Dokumentieren Sie jeden Einbau mit Fotos, Herstellerbelegen und einer schriftlichen Abnahme durch den Fachplaner – das Protokoll muss in die Bauakte eingefügt werden.
    5. Bohrungen strikt vermeiden: Verzichten Sie gänzlich auf Nachbohrungen – alle Entwässerungsleitungen müssen vor dem Betonieren eingebaut sein; ggf. Anpassung der Planung vor Ort mit Experten vor Ort.
    6. Systemlösungen statt Einzelkomponenten wählen: Entscheiden Sie sich ausschließlich für integrierte Durchführungssysteme (z. B. SikaProof, Hilti HYDROSTOP) – keine Kombination aus Eigenmuffe und Quellband oder Bitumenschicht.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WU-Beton
    WU-Beton ist wasserundurchlässiger Beton, der speziell für Bauteile verwendet wird, die mit Wasser in Berührung kommen. Er verhindert das Eindringen von Wasser durch seine dichte Struktur.
    Verwandte Begriffe: Weiße Wanne, wasserdichter Beton, Kellerabdichtung.
    Dichtungsmanschette
    Eine Dichtungsmanschette ist ein Bauteil, das zur Abdichtung von Rohrdurchführungen verwendet wird. Sie besteht aus einem flexiblen Material, das sich an das Rohr und die Wand anpasst und so eine wasserdichte Verbindung herstellt.
    Verwandte Begriffe: Rohrmanschette, Dichtring, Abdichtung.
    Quellfähiger Dichtstoff
    Ein quellfähiger Dichtstoff ist ein Material, das bei Kontakt mit Wasser aufquillt und so Hohlräume abdichtet. Er wird häufig zur Abdichtung von Fugen und Durchführungen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Quellband, Dichtband, Fugenabdichtung.
    Festflansch-System
    Ein Festflansch-System ist eine Methode zur wasserdichten Verbindung von Rohren mit Bauteilen. Es besteht aus einem Flansch, der fest mit dem Bauteil verbunden ist, und einer Dichtung, die das Rohr umschließt.
    Verwandte Begriffe: Flanschverbindung, Rohrdurchführung, Dichtung.
    Entwässerungsleitung
    Eine Entwässerungsleitung ist ein Rohr, das dazu dient, Abwasser oder Regenwasser abzuführen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Gebäudeentwässerung.
    Verwandte Begriffe: Abwasserleitung, Regenwasserleitung, Kanalisation.
    Weiße Wanne
    Eine Weiße Wanne ist eine Bauweise, bei der ein Gebäude ohne zusätzliche Abdichtung wasserdicht ausgeführt wird. Dies wird durch die Verwendung von WU-Beton und einer sorgfältigen Planung und Ausführung erreicht.
    Verwandte Begriffe: WU-Beton, wasserdichte Bauweise, Kellerabdichtung.
    Rückstauebene
    Die Rückstauebene ist die Höhe, bis zu der Abwasser in einer Entwässerungsanlage ansteigen kann, wenn es zu einem Rückstau kommt. Sie ist ein wichtiger Faktor bei der Planung von Entwässerungsanlagen.
    Verwandte Begriffe: Rückstau, Hebeanlage, Überflutungsschutz.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Normen sind bei der Durchführung von Entwässerungsleitungen durch eine Bodenplatte zu beachten?
      Die wichtigsten Normen sind die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) und die DIN EN 1610 (Verlegung und Prüfung von Abwasserleitungen und -kanälen). Diese Normen legen die Anforderungen an die Materialien, die Ausführung und die Prüfung der Abdichtung fest.
    2. Was ist WU-Beton und warum wird er für Bodenplatten verwendet?
      WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Er wird für Bodenplatten verwendet, um das Eindringen von Wasser in den Keller zu verhindern. Durch seine spezielle Zusammensetzung und Verarbeitung ist er dichter als normaler Beton und widersteht dem Wasserdruck.
    3. Kann ich die Durchführung selbst abdichten oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
      Ich empfehle, die Durchführung von einem Fachmann abdichten zu lassen. Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend, um Wassereintritt zu verhindern. Fehler bei der Abdichtung können später zu erheblichen Schäden führen.
    4. Welche Arten von Dichtungsmaterialien eignen sich für die Durchführung?
      Es gibt verschiedene Arten von Dichtungsmaterialien, die sich für die Durchführung eignen, darunter Dichtungsmanschetten, Quellbänder und Injektionsharze. Die Wahl des geeigneten Materials hängt von den spezifischen Bedingungen vor Ort und den Anforderungen an die Abdichtung ab.
    5. Was ist bei der Planung der Durchführung zu beachten?
      Bei der Planung der Durchführung ist es wichtig, die Lage der Entwässerungsleitungen genau zu bestimmen und die erforderlichen Durchmesser und Neigungen zu berücksichtigen. Außerdem sollte die Durchführung so geplant werden, dass sie später zugänglich ist, um Wartungsarbeiten durchführen zu können.
    6. Wie prüfe ich, ob die Durchführung dicht ist?
      Nach der Durchführung der Abdichtung sollte eine Dichtheitsprüfung durchgeführt werden. Dabei wird die Durchführung mit Wasser gefüllt und geprüft, ob Wasser austritt. Die Dichtheitsprüfung sollte von einem Fachmann durchgeführt werden.
    7. Was passiert, wenn die Durchführung undicht ist?
      Wenn die Durchführung undicht ist, kann Wasser in den Keller eindringen. Dies kann zu Schäden an der Bausubstanz und zu Schimmelbildung führen. Eine undichte Durchführung sollte daher umgehend repariert werden.
    8. Welche Alternativen gibt es zur Durchführung durch die Bodenplatte?
      Eine Alternative zur Durchführung durch die Bodenplatte ist die Verlegung der Entwässerungsleitungen außerhalb des Kellers. Dies ist jedoch nicht immer möglich und kann mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Eine weitere Alternative ist die Verwendung einer Hebeanlage, um das Abwasser über die Rückstauebene zu heben.

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  2. Doyma-Abdichtungen: Lösungen für wasserdichte Durchführung

    Foto von Robert Worsch

    Doyma-Abdichtungen
    siehe auch Link
  3. Hersteller: Doyma & Hauff für WU-Beton Durchführung

  4. Bezugsquellen: Doyma-Abdichtungen im Baustoffhandel?

    Danke für die Hilfen
    ... das ging ja wirklich schnell  -  danke.
    Muss man die Dinger über den Baustoffhandel beziehen oder wo kann man die kaufen?
    Was darf es denn kosten?
    Gruß
    Tobias Lay
  5. Alternative: Vermeidung von Durchführungen in Bodenplatte

    Vermeidung
    Ich würde versuchen die Durchführungen an den kritischen Stellen zu vermeiden. D.h. die Abwasserrohre unterhalb der Kellerdecke verlegen und dann eine einzige Wanddurchführung auf unkritischer Höhe, welche dann zum Schmutzwasserschacht geht. Für ein etwaigen Ausguss in der Waschküche oder ein Handwaschbecken kann man eine schwimmergesteuerte Schmutzwasserpumpe einsetzen, welche das Abwasser auf die entsprechende Höhe hochpumpt.
    Ich mache dies bei meiner weißen Wanne nicht nur so beim Abwasser, sondern auch beim Erdwärmetauscher etc. ähnlich. Denn man kann sich ja nie ganz sicher sein, ob es wirklich dicht wird und vor allem wie lange es dicht sein wird.
    • Name:
    • Herr Baumann
  6. Normen: Entwässerungsleitungen unter Bodenplatten vermeiden!

    Hinzukommt,
    dass die neue Entwässerungs-EN und die Reste-DINAbk. 1986 "zwischen den Zeilen" ein Verlegen von Entwässerungsleitungen unterhalb von Bodenplatten "nicht gerade empfiehlt".
  7. Kosten: Doyma Durchführung DN 100 – ca. 90 €

    Foto von Robert Worsch

    Egal
    wo man die Dinger hinverlegt. Das sollte der verantwortliche Planer wissen und an der richtigen Stelle einordnen. Warum wollen Sie die selbst besorgen? Kosten so um die € 90 je Stück für Abwasserleitung DNAbk. 100 ohne Montage und Steuer.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Wasserdichte Durchführung: Entwässerungsleitungen in WU-Beton

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die wasserdichte Durchführung von Entwässerungsleitungen durch eine WU-Beton Bodenplatte (Weiße Wanne). Es werden verschiedene Hersteller (Doyma, Hauff) und deren Produkte vorgestellt. Eine wichtige Überlegung ist die Vermeidung unnötiger Durchführungen, um Risiken zu minimieren. Die Einhaltung aktueller Normen bezüglich der Verlegung von Entwässerungsleitungen unterhalb der Bodenplatte wird betont.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß Beitrag Normen: Entwässerungsleitungen unter Bodenplatten vermeiden!, empfehlen aktuelle Normen tendenziell, Entwässerungsleitungen nicht unterhalb von Bodenplatten zu verlegen. Dies sollte bei der Planung berücksichtigt werden, um potenzielle Probleme zu vermeiden.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Doyma-Abdichtungen: Lösungen für wasserdichte Durchführung verweist auf Doyma als einen Hersteller von Abdichtungssystemen für Rohrdurchführungen. Diese Systeme bieten Lösungen für wasserdichte Verbindungen in WU-Beton.

    💰 Zusatzinfo: Im Beitrag Kosten: Doyma Durchführung DN 100 – ca. 90 € wird ein Richtpreis von ca. 90 € pro Stück für eine Doyma Durchführung DNAbk. 100 genannt. Die tatsächlichen Kosten können je nach Händler und Montageaufwand variieren.

    🔧 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie, ob die Entwässerungsleitungen tatsächlich durch die Bodenplatte geführt werden müssen oder ob alternative Verlegungswege möglich sind (siehe Alternative: Vermeidung von Durchführungen in Bodenplatte). Klären Sie die Details mit dem verantwortlichen Planer und beziehen Sie die entsprechenden Produkte über den Baustoffhandel (siehe Bezugsquellen: Doyma-Abdichtungen im Baustoffhandel?).

    👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich umfassend über die Produkte von Doyma und Hauff (siehe Hersteller: Doyma & Hauff für WU-Beton Durchführung) und vergleichen Sie die verschiedenen Optionen, um die beste Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden. Achten Sie auf die Einhaltung der aktuellen Entwässerungs-EN und DINAbk. 1986.

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