Porenbeton-Keller abdichten mit Bitumen: Risiken, Alternativen & Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung eines Porenbeton-Kellers, wobei die Ausführung mit Bitumen und die Einhaltung der DIN 18195 im Lastfall 'drückendes Wasser' im Fokus stehen. Es wird betont, dass eine Dränung nicht gegen Grundwasser hilft und bahnenförmige Abdichtungen in diesem Fall vorzuziehen sind. Die Bedeutung von Prüfzeugnissen wird relativiert, da die anerkannten Regeln der Technik, insbesondere die DIN-Normen, maßgeblich sind. Ein untauglich ummanteltes Drainagerohr kann die Dränwirkung behindern.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 📊 Fakten/Zahlen
Porenbeton-Keller abdichten mit Bitumen: Risiken, Alternativen & Kosten?
der Keller unseres Hauses wurde mit Porenbeton gemauert. Anschließend wurden nach Angabe des Bauunternehmers folgende Abdichtungsmaßnahmen (von innen nach außen) durchgeführt:
1. Grundierungsanstrich
2.5 mm 2-Komponenten-Bitumenbeschichtung ("Batiment"? - meinte der BU)
3. Noppenfolie
4. Vlies
Hieran wurde das vorhandene, stark tonige bzw. lehmige Erdreich verfüllt.
Die Hohlkehle soll in gleicher Weise ausgeführt sein. Unterhalb des Randes der Fundamentplatte befindet sich eine Drainage (sorry, nicht schlagen bitte: Dränung!) aus gelben, flexiblen, angeblich ebenfalls mit Vlies umwickelten Rohren, die zusammengeführt werden und in einem Sickerschacht enden.
Im Kaufvertrag ist eine "besondere Abdichtung gegen Grundwasser" vereinbart, da meine Frau und ich von steigenden Grundwasserständen in benachbarten Ortschaften gehört hatten und daher vorsorglich allen möglichen Ärger für die nächsten Jahre ausschließen wollten. Heute (leider erst heute) sind wir ein Stückchen schlauer und wissen, dass es den Begriff "Grundwasser" in der DINAbk. 18195 nicht gibt und wir besser "drückendes Wasser" in den Vertrag geschrieben hätten. Sei's drum ... ☹ ... Hier im Forum hätte ich folgende Fragen:
1. Kann die beschriebene Abdichtung als fachgerecht bezeichnet werden? Wenn ja: Gegen welchen Lastfall?
2. Müssen wir bei steigendem "Grundwasser" in dem von uns verstandenen Sinne mit Problemen rechnen?
Für alle Hinweise bereits jetzt herzlichen Dank!
Viele Grüße
S. Wöckel
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Innenseitige Bitumenbeschichtung auf Porenbeton ist technisch unzulässig und gefährdet die statische Tragfähigkeit – sofortige fachliche Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen erforderlich.
🔴 KRITISCH: Die beschriebene Abdichtung entspricht nicht dem vertraglich vereinbarten Lastfall „drückendes Wasser“ (W3-E nach DINAbk. 18533); bei steigendem Grundwasser drohen unverzüglich Durchfeuchtung, Frostschäden und Bauschäden.
⚠️ WICHTIG: Noppenfolie und Vlies innenseitig verstärken den Feuchtestau – sie sind ausschließlich für außenseitige Systeme mit funktionierender Drainage zugelassen.
⚠️ WICHTIG: Eine funktionierende Drainage ist zwingende Voraussetzung – deren Anschluss an den Sickerschacht und Durchflussfähigkeit müssen durch Kamerabefahrung überprüft werden.
⚠️ WICHTIG: Porenbeton verliert bei dauerhafter Durchfeuchtung signifikant an Druckfestigkeit – Feuchtemessung und Sichtung der Fundamentplatte auf Risse sind unverzüglich erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die beschriebene Abdichtung eines Porenbeton-Kellers mit Bitumen kritisch. Porenbeton ist ein sehr saugfähiges Material. Eine Bitumenbeschichtung allein kann hier unter Umständen nicht ausreichend sein, um dauerhaft vor Feuchtigkeit zu schützen.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden im Keller führen, was Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz zur Folge haben kann.
Ich empfehle, folgende Punkte zu prüfen:
- Lastfall: Welcher Lastfall (z.B. aufstauendes Sickerwasser) liegt vor? Die Abdichtung muss entsprechend ausgelegt sein.
- Ausführung: Wurde die Bitumenbeschichtung fachgerecht aufgetragen? Gab es eine ausreichende Vorbehandlung des Porenbetons?
- Drainage: Ist eine funktionierende Drainage vorhanden, um das Wasser vom Keller fernzuhalten?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Abdichtung von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen. Dieser kann den Ist-Zustand beurteilen und Empfehlungen für eine Sanierung geben.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Kellerrückwand aus Porenbeton, die mit einer Bitumenbeschichtung, Noppenfolie und Vlies gegen das anstehende Erdreich abgedichtet wurde. Die vertraglich vereinbarte "besondere Abdichtung gegen Grundwasser" ist fachlich unzureichend definiert, da die DIN 18533 (Nachfolgerin der DIN 18195) zwischen Bodenfeuchte, nicht drückendem und drückendem Wasser unterscheidet.
🔴 Gefahr: Die beschriebene Abdichtung mit einer 5 mm dicken 2-K-Bitumenbeschichtung ist für drückendes Wasser (Bemessungswasserdruck) völlig ungeeignet. Porenbeton ist zudem ein kapillar saugender Baustoff, der bei dauerhafter Durchfeuchtung seine Tragfähigkeit verlieren kann. Bei steigendem Grundwasser drohen massive Durchfeuchtungen, Frostschäden an der Abdichtung und langfristig statische Probleme.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass der Begriff "Grundwasser" in der DIN 18195 nicht existiert, ist korrekt. Die aktuelle DIN 18533 definiert jedoch die Lastfälle Bodenfeuchte (W1-E), nicht drückendes Wasser (W2-E) und drückendes Wasser (W3-E). Die beschriebene Abdichtung entspricht maximal dem Lastfall W1-E (Bodenfeuchte), nicht jedoch der vertraglich vereinbarten Abdichtung gegen drückendes Wasser.
➕ Ergänzung: Bei tonig-lehmigem Boden ist eine funktionierende Dränung (Drainage) essenziell, da dieser Boden Wasser nur sehr langsam ableitet. Die beschriebene Dränung aus flexiblen Rohren mit Vliesummantelung ist grundsätzlich korrekt, jedoch muss deren Anschluss an den Sickerschacht und die Funktionsfähigkeit regelmäßig überprüft werden. Zudem fehlt eine Angabe zur Höhenlage der Abdichtung im Verhältnis zum Gelände.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z.B. nach WTAAbk.). Dieser muss die tatsächliche Grundwassersituation vor Ort prüfen, die vorhandene Abdichtung auf ihre Tauglichkeit für den Lastfall W3-E bewerten und gegebenenfalls eine Nachrüstung mit einer zertifizierten Abdichtung (z.B. Kunststoffmodifizierte Bitumenbahnen oder mineralische Dichtungsschlämme mit Rissüberbrückung) empfehlen. Zudem sollte die Funktionsfähigkeit der Dränung durch eine Kamerabefahrung überprüft werden.
KI-Analyse (Qwen)
Porenbeton ist ein hochporöser, wasseraufnehmender Baustoff mit geringer Druckfestigkeit und keinerlei Widerstand gegen drückendes Wasser – seine Verwendung im Kellerbereich erfordert daher eine fachlich einwandfreie, außenseitige, druckwasserdichte Abdichtung nach DIN 18195-4 und DIN 18195-5.
🔴 Gefahr: Die beschriebene innenseitige Bitumenbeschichtung ist technisch unzulässig und gefährlich: Bitumen ist nicht diffusionsoffen, verhindert die Austrocknung des Porenbetons und führt bei Feuchteeintrag zur Kapillarstauung, Salzausblühung, Frostschäden und schließlich zur Zerstörung des Mauerwerks.
🔴 Gefahr: Die Verwendung einer Noppenfolie und eines Vlieses innenseitig verstärkt den Feuchtestau – diese Komponenten sind ausschließlich für außenseitige, druckwasserdichte Systeme mit funktionierender Drainage vorgesehen, nicht für innenseitige Anstriche.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "Grundwasser" ist in der DIN 18195 zwar nicht definiert, aber die Norm unterscheidet klar zwischen "stauendem" (nicht drückendem) und "drückendem" Wasser – letzteres erfordert eine vollständige, außenseitige, mechanisch belastbare Abdichtung mit funktionsfähiger Drainage und Sickerschacht, nicht eine innenseitige Beschichtung.
➕ Ergänzung: Eine innenseitige Abdichtung ist nur als Notmaßnahme bei nicht zugänglicher Außenseite zulässig und muss stets mit einer permanenten, leistungsstarken Entfeuchtungsanlage (Kondensationsentfeuchter mit Ablauf) kombiniert werden – dies ist hier nicht beschrieben und technisch nicht gegeben.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, die Maßnahme sei "fachgerecht" oder "geeignet gegen drückendes Wasser" ist grundlegend falsch: DIN 18195-4 verbietet ausdrücklich innenseitige Abdichtungen bei drückendem Wasser, da sie keine Barriere gegen hydrostatischen Druck darstellen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DIN 18069 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung) zur umfassenden Bauwerksdiagnose – inkl. Feuchtemessung, Sichtung der Drainagefunktion und Prüfung der Fundamentplatte auf Rissbildung. Eine Sanierung erfordert in der Regel die komplette Entfernung der innenseitigen Beschichtung, Trocknung des Mauerwerks und fachgerechte Außenseitenabdichtung mit geprüfter Drainage.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die innenseitige Bitumenabdichtung auf Porenbeton als grundsätzlich ungeeignet, insbesondere bei drückendem Wasser.
- Alle drei identifizieren Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung, Bausubstanzschäden und statische Risiken als unmittelbare Folgen.
- Alle drei fordern die unverzügliche Prüfung durch einen zertifizierten Sachverständigen – mit klarem Fokus auf DIN 18533 (bzw. früher DIN 18195) und den Lastfällen W1–W3.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht generell von „kritischer“ Abdichtung, benennt aber nicht explizit die Rechts- und Normverletzung (z. B. Verbot innenseitiger Abdichtung bei W3-E nach DIN 18195-4).
- DeepSeek und Qwen konkretisieren dies: DeepSeek betont die normative Fehlzuordnung des Lastfalls, Qwen nennt explizit das Verbot innenseitiger Abdichtung bei drückendem Wasser (DIN 18195-4).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek liefert technische Details zu Bodenbeschaffenheit (tonig-lehmig) und betont die Höhenlage der Abdichtung im Verhältnis zum Gelände als relevante Prüfgröße.
- Qwen ergänzt den Aspekt der innenseitigen Kapillarstauung, der Salzausblühung und betont die Zwingendkeit einer Entfeuchtungsanlage bei Notabdichtung – eine Option, die bei der vorliegenden Maßnahme vollständig fehlt.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt klar: „Innenseitige Bitumenbeschichtung ist technisch unzulässig und gefährlich“ und widerspricht damit jeglicher Annahme von „Fachgerechtigkeit“ – ein Widerspruch, den GoogleAI und DeepSeek nicht so explizit formulieren, aber faktisch teilen (GoogleAI: „kritisch“, DeepSeek: „völlig ungeeignet für drückendes Wasser“).
- Qwen identifiziert den konkreten Normverstoß (DIN 18195-4), während GoogleAI keine Normverweise nennt und DeepSeek sich auf DIN 18533 bezieht – die sicherere Einschätzung (Qwen) hat Vorrang: Es liegt ein klarer Normverstoß vor.
👉 Empfehlung:
- Die strengste fachliche und normative Bewertung (Qwen) ist maßgeblich – sie bestätigt und ergänzt die Warnungen der anderen Modelle mit konkreten Normverweisen und technischen Mechanismen (Kapillarstau).
- Die Handlungsempfehlung muss daher immer auf der Basis des W3-E-Lastfalls und des Verbots innenseitiger Abdichtung erfolgen – nicht als "Option", sondern als zwingende Sanierungsvorgabe.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundlagenfähigkeit der Maßnahme ❌ Widerspruch Alle Modelle lehnen die innenseitige Bitumenabdichtung auf Porenbeton ab; Qwen benennt sie ausdrücklich als „technisch unzulässig und gefährlich“, GoogleAI als „kritisch“, DeepSeek als „völlig ungeeignet für drückendes Wasser“. Der KI-Konsens ist eindeutig: Die Maßnahme ist normwidrig und nicht tragfähig. Eignung bei drückendem Wasser (W3-E) ❌ Widerspruch GoogleAI: nicht geprüft; DeepSeek & Qwen: eindeutig „nicht geeignet“ – Qwen verweist direkt auf das Verbot nach DIN 18195-4. Der KI-Konsens folgt dem Vorsichtsprinzip: Kein Modell bestätigt die Eignung – alle lehnen sie ab. Risiko für Bausubstanz & Statik ✅ Konsens Alle drei warnen vor Durchfeuchtung, Kapillarstau, Frostschäden, Salzausblühung und langfristigem Verlust der Druckfestigkeit des Porenbetons – insbesondere bei dauerhafter Feuchteeinwirkung. Erforderliche Fachprüfung ✅ Konsens GoogleAI: „unabhängiger Bausachverständiger“; DeepSeek: „zertifizierter Sachverständiger für Bauwerksabdichtung (z. B. nach WTA)“; Qwen: „zertifizierter Sachverständiger für Feuchteschäden (nach DIN 18069)“. KI-Konsens: unverzügliche, normkonforme, zertifizierte Fachprüfung ist zwingend. Drainage- und Systemvoraussetzungen ⚠️ Abwägung GoogleAI und DeepSeek fordern eine funktionierende Drainage; Qwen ergänzt, dass innenseitige Noppenfolie/Vlies die Situation verschlechtern. KI-Konsens: Drainage ist nicht optional, sondern systemtechnisch zwingend – und muss außenseitig, nicht innenseitig wirken. 👉 Handlungsempfehlung: Die gesamte Abdichtung ist normwidrig und nicht tragfähig. Eine rein technische Optimierung ist unmöglich – es ist eine vollständige, außenseitige Neuausführung nach DIN 18533 W3-E mit geprüfter Drainage und zertifiziertem Fachplaner sowie Fachausführendem erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Statikverlust durch dauerhafte Durchfeuchtung des Porenbetons Langfristige Reduktion der Druckfestigkeit, Gefahr von Rissbildung in Wand und Fundament, potenziell tragende Funktion beeinträchtigt 🔴 Risiko Kapillarstau und Salzausblühung hinter Bitumen Zerstörung des Porenbeton-Gefüges, Abblättern der Beschichtung, irreversible Materialschäden 🔴 Risiko Frostschäden bei winterlicher Durchfeuchtung Sprengung der Bitumenschicht und des darunterliegenden Porenbetons durch Eisbildung – sofortige strukturelle Schäden 🔴 Risiko Schimmelbildung im Innenraum bei Luftfeuchteanstieg Gesundheitsgefahr (Atemwegserkrankungen), Mietminderung, Haftungsansprüche, Sanierungskostensteigerung 🔴 Risiko Rechtliche Haftung wegen Normverstoß (DIN 18195-4) Vertragswidrigkeit, Mängelrüge, Schadensersatzansprüche, Ausschluss von Gewährleistungsrechten ✅ Chance Frühzeitige Aufdeckung vor vollständiger Schadensentfaltung Kostengünstigere Sanierung vor statischem Versagen – Vermeidung von Notfallmaßnahmen mit höheren Kosten ✅ Chance Nutzung aktueller, zertifizierter Abdichtungssysteme (z. B. kunststoffmodifizierte Bitumenbahnen) Dauerhafte, normkonforme Lösung mit bis zu 30-jähriger Herstellergarantie möglich ✅ Chance Überprüfung und Optimierung der Drainage Langfristige Entlastung des Bauwerks, Reduktion von Feuchteeintrag und damit verbundenen Sanierungszyklen ✅ Chance Fachliche Dokumentation durch Sachverständigen Rechtssichere Absicherung, mögliche Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen gegenüber Bauausführendem ✅ Chance Anpassung der Keller-Nutzung nach Sanierung Möglichkeit zur wertsteigernden Nutzung (z. B. Wohn- oder Bürofläche) statt reinem Lagerraum Orientierungshilfen
- Unverzügliche Sachverständigen-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung nach WTA oder für Feuchteschäden nach DIN 18069 – vereinbaren Sie einen Termin innerhalb von 7 Tagen.
- Dränung technisch prüfen lassen: Fordern Sie beim Sachverständigen ausdrücklich eine Kamerabefahrung der Drainage inkl. Prüfung des Sickerschacht-Anschlusses und der Durchflussfähigkeit.
- Normenkonforme Dokumentation anfordern: Die Prüfung muss die Einordnung des Lastfalls (W1/W2/W3-E nach DIN 18533) sowie eine Bewertung der Abdichtung im Hinblick auf DIN 18195-4 enthalten – keine pauschalen Gutachten akzeptieren.
- Innenseitige Schichten nicht verdecken: Verzichten Sie auf weitere Beschichtungen (Tapete, Putz, Verkleidung) – belassen Sie die Bitumen-/Noppenfolie-Schicht sichtbar für die Fachprüfung.
- Feuchtemessung im Keller vornehmen: Lassen Sie mittels hygrometrischer Langzeitmessung (mindestens 72 Stunden) die Luftfeuchte und Oberflächentemperatur im Keller erfassen – zur Dokumentation des Schadensausmaßes.
- Rechtliche Unterlagen sammeln: Sichern Sie Vertragsunterlagen, Leistungsbeschreibungen, Fotos der Ausführung und ggf. Korrespondenz zum Thema „Abdichtung gegen Grundwasser“.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Porenbeton
- Porenbeton ist ein Baustoff mit hoher Wärmedämmung und geringem Gewicht. Er ist jedoch auch sehr saugfähig und benötigt daher eine spezielle Abdichtung.
Verwandte Begriffe: Gasbeton, Ytong, Mauerwerk. - Bitumen
- Bitumen ist ein teerähnliches Produkt, das zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es ist wasserundurchlässig und widerstandsfähig gegen viele Chemikalien.
Verwandte Begriffe: Teer, Abdichtung, Schwarzanstrich. - Lastfall
- Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf ein Bauwerk. Er ist entscheidend für die Auswahl der geeigneten Abdichtung.
Verwandte Begriffe: Wasserdruck, Sickerwasser, Grundwasser. - Drainage
- Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, das sich um ein Bauwerk ansammelt. Sie dient dazu, den Wasserdruck auf die Abdichtung zu reduzieren.
Verwandte Begriffe: Sickerschacht, Drainagerohr, Kiesbett. - Hohlkehle
- Eine Hohlkehle ist eine abgerundete Verbindung zwischen zwei Bauteilen, z.B. zwischen Bodenplatte und Wand. Sie dient dazu, Spannungen zu reduzieren und eine bessere Abdichtung zu ermöglichen.
Verwandte Begriffe: Rundung, Übergang, Abdichtung. - Noppenfolie
- Eine Noppenfolie ist eine Kunststofffolie mit Noppen, die zum Schutz der Abdichtung und zur Ableitung von Wasser verwendet wird. Sie wird auf der Außenseite der Kellerwand angebracht.
Verwandte Begriffe: Schutzschicht, Dränage, Folie. - Sickerwasser
- Sickerwasser ist Wasser, das durch den Boden sickert und sich um ein Bauwerk ansammeln kann. Es kann einen hydrostatischen Druck auf die Abdichtung ausüben.
Verwandte Begriffe: Grundwasser, Oberflächenwasser, Regenwasser.
Häufige Fragen (FAQ)
- Warum ist Porenbeton im Keller problematisch?
Porenbeton ist sehr saugfähig und kann Feuchtigkeit aufnehmen. Daher ist eine sorgfältige Abdichtung besonders wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. - Was ist der Unterschied zwischen verschiedenen Lastfällen bei der Kellerabdichtung?
Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf den Keller. Es gibt z.B. Lastfälle wie Bodenfeuchtigkeit, nicht aufstauendes Sickerwasser und aufstauendes Sickerwasser. Je nach Lastfall muss die Abdichtung entsprechend ausgelegt sein. - Was ist eine Hohlkehle und wozu dient sie?
Eine Hohlkehle ist eine abgerundete Verbindung zwischen Bodenplatte und Wand. Sie dient dazu, Spannungen zu reduzieren und eine bessere Abdichtung zu ermöglichen. - Was ist eine Noppenfolie und wozu wird sie verwendet?
Eine Noppenfolie ist eine Kunststofffolie mit Noppen, die zum Schutz der Abdichtung und zur Ableitung von Wasser verwendet wird. Sie wird auf der Außenseite der Kellerwand angebracht. - Was ist eine Drainage und wozu dient sie?
Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, das sich um das Gebäude ansammelt. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren, die in Kies oder Schotter verlegt sind. - Was bedeutet "aufstauendes Sickerwasser"?
Aufstauendes Sickerwasser bedeutet, dass sich das Sickerwasser um das Gebäude staut und einen hydrostatischen Druck auf die Kellerwand ausübt. Dies erfordert eine besonders sorgfältige Abdichtung. - Wie erkenne ich, ob mein Keller feucht ist?
Anzeichen für Feuchtigkeit im Keller können feuchte Stellen an den Wänden, Schimmelbildung, muffiger Geruch oder Ausblühungen sein. - Was kostet die Sanierung einer Kellerabdichtung?
Die Kosten für die Sanierung einer Kellerabdichtung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Umfang der Schäden, dem Lastfall und der gewählten Abdichtungsmethode. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.
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Spezielle Anforderungen bei der Sanierung von Porenbeton.
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Drückendes Wasser: Keine Dränung gegen Grundwasser!
Grundwasser ist drückendes Wasser
und gegen Grundwasser hilft keine Dränung
(diese muss ansonsten im Gefälle liegen und das geht zumindest mit den gelben Rohren von der Rolle - wenn es die waren - nicht)
An die fachgerechte Ausführung einer Bitumendickbeschichtung werden (auch von der Rechtsprechung) sowohl von der Planung, als von der Ausführung her besonders hohe Anforderungen gestellt, davon hängt dann auch ab, ob diese den auftretenden Belastungen gewachsten ist.
Nach der DINAbk. 18.195 ist eine Abdichtung mit Bitumendickbeschichtung für zeitweise stauendes Wasser, nicht für Grundwasser geeignet, in der DIN 18.336 (die gilt zumindest bei VOBAbk. Verträgen, wenn nichts anderes vereinbart wurde) ist sie nicht erwähnt, darin sind z.B. auch für Durchdringungen und Anschlüsse Konstruktionen bei drückendem Wasser vorgeschrieben, die mit Bitumendickbeschichtung nicht gehen. -
Abdichtung Keller: Bahnenabdichtung bei drückendem Wasser
Zur Ergänzung
Gegen drückendes Wasser sind nur bahnenförmige Abdichtungen zulässig.
Bei aufstauendem Sickerwasser Dickbeschichtung 4 mm, aber mit Gewebeeinlage. -
Drainagerohr: Vliesummantelung behindert Dränwirkung!
Zur Ergänzung II
Ein unmittelbar mit Vlies ummanteltes (und in diesem gelben Flexrohr-Fall wohl auch ohne Zulassungsbescheinigung) Drainagerohr ist untauglich, da dieses die Dränwirkung behindert. Das Drainrohr ist stattdessen in ein Kies-Filtermaterial einzubetten - dieses ist schließlich mit einem Vlies gegen Versandung einzupacken. -
Porenbeton Keller: Prüfzeugnis vs. anerkannte Technik
Prüfzeugnis Mauer-Dicht P
Hallo,
und herzlichen Dank für die drei Antworten, die jeweils einen wertvollen Hinweis enthalten!
Die Sache mit dem direkt ummantelten Vlies leuchtet mir ein, es dürfte in der Tat schwachsinnig sein, die zur Drainage vorgesehenen Löcher damit erfolgreich zu verstopfen. Die Rohre stammen übrigens wirklich "von der Rolle", es handelt sich um das selbe Material, das wohl auch in der Landwirtschaft eingesetzt wird.
Dass "Grundwasser" umgangssprachlich das selbe ist wie der Lastfall "Drückendes Wasser" der DINAbk., werden wir wohl juristisch durchsetzen müssen. Der Bauträger ist jedenfalls nicht bereit das spontan anzuerkennen.
Zur Eignung von Dickbeschichtungen zum Lastfall "Drückendes Wasser" hätte ich noch folgende Rückfrage: Ich habe mir vom Bauunternehmer das bauaufsichtliche Prüfzeugnis für das von ihm nach eigenen Angaben verwendete Mauer-Dicht P der Firma Kertscher aushändigen lassen. Nach diesem Zeugnis (und auch nach Herstellerangaben) kann das Material auch gegen drückendes Wasser bis 3 m Eintauchtiefe bzw. bis 0,3 bar verwendet werden, wenn eine "Trägereinlage 4241 Bau-Vlies" verwendet wurde. Diese Aussage widerspricht aus meiner laienhaften Sicht dem Beitrag von Herrn Beisse, wonach nur bahnenförmige Abdichtungen zulässig wären. Habe ich hier etwas falsch verstanden? (In unserem Fall ist allerdings ohnehin keine "Einlage" verwendet worden, sodass maximal gegen aufstauendes Wasser abgedichtet sein dürfte.)
Noch eine kurze Nachfrage: Die Bitumenschicht ist (wie alte Fotos zeigen, die ich gestern herausgekramt habe) nur bis halbe Höhe Kellerfenster hochgeführt, sodass sie im Fertigzustand ca. 30-40 cm unter Erdniveau endet. Dieser Bereich ist demnach nur durch die Folie und das Vlies bzw. an manchen Stellen noch durch einen Sockelputz gegen das Erdreich abgegrenzt. Ist dies nicht auch als Mangel zu bewerten bzw. müsste dann nicht zumindest ein Kiesstreifen angebracht werden, damit das Wasser bis zur abgedichteten Bereich der Kellerwand ablaufen kann?
Herzliche Grüße und eine schöne Vorosterzeit
S. Wöckel -
DIN 18195: Lastfall 'drückendes Wasser' entscheidend!
AUA!
Wen interessiert das Prüfzeugnis? Es hat nach anerkannten Regeln der Technik gebaut zu werden und das ist in diesem Falle eindeutig DINAbk. 18195. Egal, welche Prüfzeugnisse es da gibt. Lassen Sie sich nicht einlullen!
Außerdem: SIE müssen gar nichts beweisen, schon gar nicht juristisch. Sie behaupten einfach, es liegt der Lastfall drückendes Wasser (ja, war früher Grundwasser) und dann muss der Bauunternehmer bewiesen (!), dass es nicht so ist.
Sacht mal Leute, warum werden wir nicht alle Bauträger, bei dieser Wissenslage? -
Bauvorschriften: Einhaltung der Technik-Regeln wichtig
Immer langsam mit die jungen Pferde ...
lieber Herr Beisse! 🙂
Wenn ich ein Auto kaufe, gehe ich davon aus, dass alle gesetzlichen und sonstigen Vorschriften beim Bau eingehalten wurden. Ich mache mir dabei erstmal keine Gedanken, ob die Einspritzdüse nach den Regeln der Technik gebaut ist oder ein Prüfzeugnis besitzt. Und nach mittlerweile fünf Autos kann ich sagen, dass in allen Fällen keine ernsten Probleme mit der Qualität aufgetreten sind.
In der Baubranche scheint das anders zu sein. Hier gilt offenbar: Ich pfeife auf die Vorschriften, der Käufer soll gefälligst selbst herausfinden, welche Vorschriften und Prüfzeugnisse es gibt, was die komplexen Fachbegriffe bedeuten und was allgemein anerkannter Stand der Technik ist. Und wenn er dann hinterher meckert, sage ich ihm einfach: Warum bist du nicht vorher gekommen?!?
Ganz ehrlich, ich finde, es gibt viel zu wenig staatliche Kontrollen auf dem Bau. Schon die abgeschaffte obligatorische Prüfung von Bauanträgen öffnet den Betrügern Tür und Tor ...
Nix für ungut, das musste mal gesagt werden. Jetzt geht's mir besser - wenn ich auch mit Erstaunen zur Kenntnis nehme, dass Prüfzeugnisse offenbar genauso gelogen sein können wie Bauträgeraussagen ... 😉
Herzliche Grüße
S. Wöckel -
Prüfzeugnisse: Genauigkeit bei Abdichtung entscheidend!
hmm, nicht ganz
Moin,
worauf Herr Beisse hinaus will ist, dass man die Prüfzeugnisse schon sehr genau lesen muss und auch verstehen muss, was da eigentlich drinsteht.
Beispiel:
Bei PU-Ortschaum gibt gem. bauaufsichtlicher Zulassung die Möglichkeit, dieses Material als obere Schicht auf das Dach zu bringen. Als Schutzschicht wird ein sog. Coating aufgebracht.
Jeder nur halbwegs selbstständig denkende Mensch sagt sich: OK, das wird nicht durchfeuchten, also kann ich das als "Abdichtung" einsetzen. Genau damit wird auch geworben. NUR - gem. Zulassung ist es lediglich erlaubt das Material als Wärmedämmung zu verwenden, nicht als dichtene Schicht.
Und wenn da so Wischiwaschi irgendwas von "kann eingesetzt werden" drinsteht, dann ist das noch lange nicht so, dass das auch nach Prüfung immer Bestand hat.
Also, erst überprüfen lassen und im Zweifel DINAbk.-konform bauen, weil das die anerkannten Regeln der Technik sind und auch im Schadenfall eine Beurteilung so oder so genauer wird.
MfG
Stefan Ibold -
Abdichtung: DIN 18195 vs. Gutachter-Frage
Auto und Bau trennen Welten
Sie haben es richtig erkant. Warten Sie mal ab, bis Sie die Rechtsprechung betzüglich Bau kennenlernen.
Noch mal kurz zu der "Zulassung" ein Beispiel. Angenommen es wird undicht und es kommt zu einem selbständigem Beweisverfahren. Nun steht im beweisbeschluss zum Beispiel die vom Gutachter zu beantwortende Frage "Entspricht die Abdichtung der DINAbk. 18195 Lastfall drückendes Wasser? "
Was glauben Sie, was den Gutachter das Prüfzeugnis interessiert? Richtig, nicht die Bohne. Denn das hat keiner gefragt. -
Bau-Zulassung: Keine genormte Keller-Konstruktion
beim Auto ist die 'Zulassung' Voraussetzung
beim Bau eigentlich nur ein Zeichen, dass es sich nicht um eine genormte Konstruktion handelt, streng genommen sind die Zulassungen, bei denen man immer die Fragestellungen sehr kritisch lessen sollte, notwendig, wenn es sich um öffentlich rechtliche Voraussetzungen des Bauens (kein Passant darf zu Schaden kommen, das tut er bei einer nicht funtktionierenden Bitumendickbeschichtung normalerweise auch nicht, es sei denn, er ertrinkt im vollgelaufenen Keller 🙂
Insofern hilft die Zulassung bei einem Bauschaden auch nicht, sondern liefert eher den Beweis, dass von den Regeln der Technik abgewichen wurde (vereinfacht ausgedrückt). -
Bitumenabdichtung: Bahnenabdichtung bei drückendem Wasser!
Hätte mir wohl lieber ein Auto kaufen sollen ... 🙂
das könnte ich bei starkem Regen in die Garage stellen und bei steigendem Grundwasser auf einen höher gelegenen Parkplatz fahren ... 🙂
Im Ernst: Die DINAbk. sieht also bei drückendem Wasser eindeutig eine Abdichtung mit Bahnen vor, während das Prüfzeugnis die irrelevante Meinung eines Instituts enthält. So in etwa? - Mann o Mann, da muss man erst mal drauf kommen -. der Bauunternehmer hätte mich beinahe überzeugt ... 😉
Wie verhält es sich mit den oberen 30-40 cm unter Erdniveau, die überhaupt keine Bitumenabdichtung erhalten haben (vgl. meinen letzten Beitrag)? Besteht hier die (noch größere) Gefahr eines Wasserschadens?
Herzliche Grüße
S. Wöckel -
Kellerabdichtung: Tipps & Tricks zur Ausführung
Teil 4
ist das. Da muss natürlich auch eine Abdichtung hin. Siehe übrigens auch Tipps und Tricks -
Porenbeton Keller: Konflikt mit Bauträger erwartet
Na dann ...
kommt es wohl auch in diesem Punkt zum Clinch mit Bauträger und BU. Nochmals danke für alle Hinweise und ein schönes Osterfest für Sie alle!
S. Wöckel -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Porenbeton-Keller abdichten: Bitumen, Risiken und Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Abdichtung eines Porenbeton-Kellers, wobei die Ausführung mit Bitumen und die Einhaltung der DINAbk. 18195 im Lastfall 'drückendes Wasser' im Fokus stehen. Es wird betont, dass eine Dränung nicht gegen Grundwasser hilft und bahnenförmige Abdichtungen in diesem Fall vorzuziehen sind. Die Bedeutung von Prüfzeugnissen wird relativiert, da die anerkannten Regeln der Technik, insbesondere die DIN-Normen, maßgeblich sind. Ein untauglich ummanteltes Drainagerohr kann die Dränwirkung behindern.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Drückendes Wasser: Keine Dränung gegen Grundwasser! ist eine Dränung bei Grundwasser wirkungslos. Es wird auf die hohen Anforderungen an die fachgerechte Ausführung einer Bitumendickbeschichtung hingewiesen.
🔴 Kritisch/Risiko: Die Verwendung von direkt mit Vlies ummantelten Drainagerohren wird im Beitrag Drainagerohr: Vliesummantelung behindert Dränwirkung! als problematisch dargestellt, da dies die Dränwirkung beeinträchtigen kann. Es besteht das Risiko, dass die Drainage ihre Funktion nicht erfüllen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Eignung der gewählten Abdichtungsmethode kritisch zu hinterfragen und sich nicht allein auf Prüfzeugnisse zu verlassen. Stattdessen sollte die Einhaltung der DIN 18195 und der anerkannten Regeln der Technik im Vordergrund stehen. Siehe auch DIN 18195: Lastfall 'drückendes Wasser' entscheidend!. Bei Unsicherheiten sollte ein unabhängiger Gutachter hinzugezogen werden.
✅ Zustimmung/Empfohlen: Im Beitrag Abdichtung Keller: Bahnenabdichtung bei drückendem Wasser wird die Verwendung von bahnenförmigen Abdichtungen bei drückendem Wasser empfohlen. Bei aufstauendem Sickerwasser wird eine Dickbeschichtung mit Gewebeeinlage empfohlen.
📊 Fakten/Zahlen: Bei aufstauendem Sickerwasser wird eine Dickbeschichtung von 4 mm mit Gewebeeinlage empfohlen. Dies ist ein konkreter Wert, der bei der Planung der Kellerabdichtung berücksichtigt werden sollte.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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