Gewölbekeller im Altbau trockenlegen: Ursachen, Methoden & Kosten für Drainage?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Trockenlegung eines Gewölbekellers in einem Altbau von 1899. Es werden verschiedene Aspekte wie die Standsicherheit beim Tieferlegen, die Problematik von Lehm im Mauerwerk und alternative Instandsetzungsmethoden beleuchtet. Die hohen Kosten einer professionellen Sanierung werden betont, ebenso wie die Wichtigkeit einer fachgerechten Entwässerung.
🔴 Wichtig/Achtung · ⚠️ Wichtig/Achtung · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung
Gewölbekeller im Altbau trockenlegen: Ursachen, Methoden & Kosten für Drainage?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Vertiefung des Kellers (auch nicht um 20 cm) ohne vorherige statische Berechnung durch einen Bauingenieur mit Erfahrung in historischer Bausubstanz – das Fehlen eines Fundaments und die Lastabtragung über Naturstein-Mauerwerk in Lehm machen Eingriffe im Erdreich hochgradig standsicherheitsrelevant.
🔴 KRITISCH: Keine zementhaltigen Materialien (Betonsockel, Zementestrich, zementgebundene Dichtschlämme) an oder in Kontakt mit dem historischen Naturstein-Lehm-Mauerwerk – dies führt zwangsläufig zu Salzausblühungen, Spannungsrissen und Zerfall der Bausubstanz.
⚠️ WICHTIG: Vor jeder Maßnahme ist ein geotechnisches Gutachten zur Grundwassersituation sowie eine bauphysikalische Feuchteanalyse durch einen zertifizierten Sachverständigen (z. B. DIBtAbk.- oder VDB-geprüft) erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Eine Drainage darf nur als Teil eines gesamtheitlichen, diffusionsoffenen Konzepts mit kapillarbrechender Schicht, mineralischer Außenabdichtung und rückverfüllungsfähigem Material ausgeführt werden – isolierte Drainage ist wirkungslos und risikobehaftet.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation in Ihrem Gewölbekeller als potenziell kritisch, da Feuchtigkeit in Altbauten erhebliche Schäden verursachen kann. Ein Gewölbekeller ohne Fundament, gemauert aus Natursteinen mit Lehm, ist besonders anfällig für aufsteigende Feuchtigkeit und seitliches Eindringen von Wasser.
Mögliche Ursachen für Feuchtigkeit im Gewölbekeller:
- Fehlende oder defekte Horizontalsperre: Verhindert das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich.
- Undichte Außenwände: Eindringen von Wasser durch Risse oder poröse Stellen im Mauerwerk.
- Fehlende oder mangelhafte Drainage: Stauwasser an den Kellerwänden.
- Kondensation: Entsteht durch Temperaturunterschiede und hohe Luftfeuchtigkeit im Keller.
- Defekte Fugen: Eindringen von Wasser durch beschädigte Fugen im Mauerwerk.
🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung, Schädigung der Bausubstanz und gesundheitlichen Problemen führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle Ihnen dringend, einen Fachmann (Bauingenieur, Architekt mit Erfahrung in Altbausanierung oder einen spezialisierten Kellerabdichter) zu beauftragen, der eine umfassende Analyse der Situation durchführt und ein Sanierungskonzept erstellt. Eine Drainage kann eine sinnvolle Maßnahme sein, sollte aber fachgerecht geplant und ausgeführt werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen historischen Gewölbekeller aus dem Jahr 1899 mit einer Mischung aus Ziegelgewölbe und Natursteinmauerwerk in Lehm. Die vorhandene Feuchtigkeit im Boden und in den unteren Wandbereichen ist typisch für Altbauten ohne horizontale Sperre. Die geplante Vertiefung um 20 cm und die Trockenlegung sind ambitioniert, aber mit erheblichen statischen und bauphysikalischen Risiken verbunden.
🔴 Gefahr: Das Entfernen von Erdreich zur Vertiefung des Kellers kann die Standsicherheit des gesamten Gebäudes gefährden, da kein Fundament vorhanden ist und die Lasten über das Natursteinmauerwerk abgetragen werden. Ein Eingriff in den Boden ohne vorherige statische Berechnung ist hochriskant.
⚠️ Korrektur: Die Idee, einen Betonsockel an den Außenwänden zu gießen, ist fachlich falsch. Zementhaltiger Mörtel oder Beton in direktem Kontakt mit historischem Natursteinmauerwerk in Lehm führt zu Salzausblühungen, Spannungsrissen und einer Verschlechterung des Feuchtehaushalts. Zement ist für diese Konstruktion ungeeignet.
➕ Ergänzung: Eine Drainage allein wird das Problem nicht lösen, da die Feuchtigkeit kapillar aus dem Erdreich aufsteigt. Notwendig ist eine Kombination aus einer funktionierenden Außenabdichtung (z.B. mit mineralischen Dichtschlämmen oder Tonplatten) und einer vertikalen Sperre gegen aufsteigende Feuchte. Die vorhandenen Tonrohre und die Sammelgrube mit Pumpe deuten auf einen hohen Grundwasserstand hin, der eine professionelle Planung erfordert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Bauingenieur mit Erfahrung in historischer Bausubstanz und einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie vor jedem Eingriff eine statische Bewertung und ein Bodengutachten erstellen. Führen Sie keine Eigenleistungen an der Bausubstanz durch, insbesondere keine Vertiefung oder Zementarbeiten. Planen Sie eine fachgerechte Außenabdichtung und eine kapillarbrechende Schicht unter dem neuen Fußbodenaufbau.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen historischen Gewölbekeller aus dem Jahr 1899 mit massiven bauzeitlichen Materialien: Ziegeln, Natursteinen und Lehm-Mörtel, ohne modernes Fundament und mit unklarer hydrologischer Entwässerungssituation – lediglich Tonrohre und eine Pumpensammelgrube sind vorhanden.
🔴 Gefahr: Das Vorhaben, den Keller um 20 cm zu vertiefen und mit zementgebundenem Betonsockel sowie Estrich abzudichten, birgt ein extrem hohes Risiko: Zement- und Dichtungssysteme verhindern die natürliche Diffusion von Feuchte und führen bei historischen, kapillar aktiven Mauerwerken zu Aufstau, Salzausblühungen, Ausblätterungen und schließlich zum Zerfall der Natursteine und des Lehmverbandes.
🔴 Gefahr: Das Entfernen der Feuchte von außen ohne vorherige fachkundige hydrogeologische Untersuchung und ohne kontrollierte, diffusionsoffene Entwässerung kann zu Setzungen im Mauerwerk führen – insbesondere bei fehlendem Fundament und lehmgebundener Vermauerung der Natursteine.
⚠️ Korrektur: Eine Drainage 'an den Außenwänden' ohne fachgerechte Trennung von Erdfeuchte, ohne kapillarbrechende Schicht und ohne diffusionsoffene Rückverfüllung verstärkt statt mindert das Feuchteproblem und gefährdet die Standsicherheit des Gewölbes.
➕ Ergänzung: Historische Keller benötigen keine 'Trockenlegung' im Sinne moderner Abdichtung, sondern eine kontrollierte Feuchteregulierung – das bedeutet: natürliche Luftzirkulation, kapillaroffene Materialien, ggf. innenseitige Trockenlegung mit Kalkputz und gezielte Entfeuchtung, niemals zementgebundene Systeme.
➕ Ergänzung: Die Annahme, dass Feuchte 'ins Gewölbe und in die Wohnungen zieht', ist missverständlich: Bei intaktem Gewölbe und trockenen Obergeschossen liegt die Feuchtequelle eindeutig im Bodenbereich – nicht in der Wandkonstruktion selbst. Die Ursache ist daher hydrologisch (Grundwasser, Sickerwasser, fehlende Entwässerung), nicht konstruktiv.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für historische Bauwerke (DIBt- oder VDB-geprüft) sowie einen geotechnischen Gutachter zur Bestimmung der Grundwassersituation, der Tragfähigkeit des Untergrunds und der Feuchtemechanismen – bevor auch nur ein Spatenstich erfolgt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die fehlende Horizontalsperre als zentrale Ursache für aufsteigende Feuchtigkeit.
- Alle bestätigen die extreme Gefährdung der Bausubstanz durch Feuchtigkeit, Schimmel und falsche Sanierungsmaßnahmen.
- Alle fordern dringend den Einsatz von Fachleuten – speziell Bauingenieure oder Sachverständige mit Erfahrung in historischer Bausubstanz.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Kondensation als mögliche Feuchteursache; DeepSeek und Qwen fokussieren konsequent auf hydrologische Ursachen (Grundwasser, Sickerwasser, fehlende Entwässerung) und relativieren Kondensation als sekundär oder irreführend – Qwen betont ausdrücklich, dass bei intaktem Gewölbe und trockenen Obergeschossen die Feuchtequelle im Bodenbereich liegt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek konkretisiert den Fehler des „Betonsockels“ als fachlich falsch und erklärt die Schädigung durch Zement im Detail (Salzausblühungen, Spannungsrissbildung).
- Qwen ergänzt entscheidend den Begriff der kontrollierten Feuchteregulierung statt „Trockenlegung“ und betont die Notwendigkeit diffusionsoffener Materialien (Kalkputz, mineralische Systeme) sowie natürlicher Luftzirkulation.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt „Drainage“ als sinnvolle Maßnahme, sofern fachgerecht geplant. DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Drainage allein ist wirkungslos (DeepSeek) bzw. verstärkt das Problem (Qwen), wenn nicht in ein gesamtheitliches, kapillarbrechendes, diffusionsoffenes System eingebunden.
- GoogleAI erwägt Drainage als mögliche Lösung – DeepSeek und Qwen priorisieren stattdessen außenliegende mineralische Abdichtung (z. B. Tonplatten, mineralische Dichtschlämme) kombiniert mit kapillarbrechender Bodenschicht – dies ist die sicherere, konsensfähige Einschätzung nach Vorsichtsprinzip.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen wird priorisiert: Drainage nur im Verbund mit fachlich abgestimmter Außenabdichtung, kapillarbrechender Schicht und diffusionsoffener Rückverfüllung; zementlose, mineralische Materialien sind zwingend – keine eigenständige Drainage.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Statische Sicherheit bei Vertiefung ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt Risiko, DeepSeek und Qwen bewerten Vertiefung als hochriskant ohne statische Berechnung – Konsens: ❌ Vertiefung ist unzulässig ohne vorherige statische Prüfung durch Fachmann. Eignung von Zement/Beton ✅ Konsens Alle drei Modelle warnen einhellig vor Zement in Kontakt mit Naturstein-Lehm-Mauerwerk – ✅ absolute Ablehnung zementhaltiger Maßnahmen. Ursache der Feuchtigkeit ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt mehrere mögliche Ursachen (inkl. Kondensation); DeepSeek und Qwen legen den Fokus klar auf hydrologische Ursachen (Grundwasser/Sickerwasser) – Konsens: ⚠️ Primärursache ist kapillares Aufsteigen aus dem Boden, nicht Kondensation. Fachliche Erfordernisse ✅ Konsens Alle drei verlangen unabhängig voneinander: geotechnisches Gutachten, bauphysikalische Feuchteanalyse und Planung durch spezialisierte Fachleute (Bauingenieur, Sachverständiger für historische Bausubstanz) – ✅ vollständige Übereinstimmung. Sanierungskonzept ⚠️ Abwägung GoogleAI sieht Drainage als mögliche Maßnahme; DeepSeek/Qwen fordern ein kombiniertes System mit Außenabdichtung + kapillarbrechende Schicht + diffusionsoffene Materialien – Konsens: ⚠️ Drainage allein ist unzureichend; nur als Teil eines mineralischen, kapillarbrechenden Gesamtkonzepts zulässig. 👉 Handlungsempfehlung: Kein Eingriff im Erdreich oder an der Bausubstanz ohne vorherige fachliche Abklärung. Priorisieren Sie eine auf historische Bausubstanz abgestimmte, mineralische Sanierung mit kapillarbrechender Bodenschicht und ausschließlich diffusionsoffenen Materialien – unter Leitung eines zertifizierten Sachverständigen für historische Bauwerke.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Schädigung der historischen Bausubstanz durch Zementkontakt Schwerer, irreversibler Zerfall von Naturstein und Lehmverband durch Salzausblühungen und Spannungsrissbildung 🔴 Risiko Standsicherheitsverlust durch unkontrollierte Vertiefung Setzungen, Rissbildung im Mauerwerk oder Gewölbe, mögliche Einsturzgefahr bei fehlendem Fundament 🔴 Risiko Fehlende oder falsche Entwässerung Langfristiger Feuchteeintrag, Schimmelbildung, gesundheitliche Belastung, Wertminderung des Gebäudes 🔴 Risiko Unzureichende Fachplanung (z. B. alleinige Drainage) Verschlechterung der Feuchtesituation, unnötige Kosten, Nachsanierung mit erheblichem Aufwand 🔴 Risiko Ignorierung des hydrogeologischen Gutachtens Fehlinterpretation der Feuchteursache, falsche Maßnahmen, langfristige Schäden trotz scheinbarer kurzfristiger Besserung ✅ Chance Fachgerechte, diffusionsoffene Sanierung Dauerhafte Stabilisierung der Feuchtesituation, Erhalt der historischen Substanz, Wertsteigerung des Objekts ✅ Chance Nutzung historischer Materialkenntnis (Kalk, Lehm, Ton) Nachhaltige, ökologische Sanierung mit geringem CO₂-Fußabdruck und optimaler Raumklimaregulierung ✅ Chance Gezielte Feuchtemechanismenanalyse Prazise, kosteneffiziente Maßnahmen – Vermeidung teurer Fehlinvestitionen in oberflächliche Lösungen ✅ Chance Zertifizierte Fachplanung (DIBt/VDB) Rechtssichere Dokumentation, ggf. Förderfähigkeit, Sicherstellung der Versicherbarkeit ✅ Chance Verbesserte Raumluftqualität nach Sanierung Entfall von Schimmelsporen und Feuchtebelastung – messbare gesundheitliche Verbesserung für Bewohner Orientierungshilfen
- Unverzügliche fachliche Einbindung: Beauftragen Sie sofort einen zertifizierten Sachverständigen für historische Bauwerke (DIBt- oder VDB-geprüft) und einen geotechnischen Gutachter – keine weiteren Bauarbeiten vor Abschluss dieser Gutachten.
- Keine Vertiefung vor statischer Prüfung: Unterlassen Sie jegliche Erdarbeiten im Kellerbereich, insbesondere die geplante 20-cm-Vertiefung, bis ein Bauingenieur mit Altbauspezialisierung die Standsicherheit schriftlich bestätigt hat.
- Absolut zementfreie Materialien: Verwenden Sie bei allen Maßnahmen ausschließlich mineralische, diffusionsoffene Systeme – z. B. Kalkputz, Tonplatten, mineralische Dichtschlämme; kein Zement, kein Beton, keine zementhaltigen Estriche oder Sockel.
- Feuchtemechanismus klären: Lassen Sie eine bauphysikalische Feuchteanalyse durchführen, um zwischen aufsteigender Feuchtigkeit, seitlichem Wassereintrag und Grundwasserdruck zu differenzieren – die Sanierung richtet sich nach der dominanten Ursache.
- Kapillarbrechende Schicht einplanen: Fordern Sie im Sanierungskonzept explizit eine kapillarbrechende Schicht (z. B. Kies-Schotter-Lage mit Mineralisolierung, keine Folien!) unter dem neuen Fußbodenaufbau.
- Außensanierung priorisieren: Planen Sie eine fachgerechte Außenabdichtung (z. B. mit mineralischer Dichtschlämme oder Tonplatten) statt innenseitiger Dichtung – nur so wird die Feuchteursache langfristig adressiert.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Horizontalsperre
- Eine Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die in das Mauerwerk eingebracht wird, um das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern. Es gibt verschiedene Verfahren zur Herstellung einer Horizontalsperre, z.B. das Injektionsverfahren oder das Mauersägeverfahren.
Verwandte Begriffe: Vertikalsperre, Abdichtung, Feuchtigkeitssperre - Drainage
- Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, das sich an den Kellerwänden staut. Sie besteht in der Regel aus einem Drainagerohr, das in einer Kiesschicht um das Gebäude verlegt wird.
Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Entwässerung, Dränung - Kapillarität
- Kapillarität ist die Fähigkeit eines Materials, Flüssigkeiten aufgrund von Oberflächenspannung und Adhäsionskräften entgegen der Schwerkraft aufzusaugen. In Kellern kann Kapillarität dazu führen, dass Feuchtigkeit aus dem Erdreich in das Mauerwerk aufsteigt.
Verwandte Begriffe: Adhäsion, Oberflächenspannung, Feuchtigkeitstransport - Ausblühungen
- Ausblühungen sind weiße oder gelbliche Ablagerungen auf der Oberfläche von Mauerwerk, die durch die Auskristallisation von Salzen entstehen. Sie sind ein Zeichen für Feuchtigkeit im Mauerwerk.
Verwandte Begriffe: Salpeter, Salzausblühungen, Effloreszenz - Kondensation
- Kondensation ist die Umwandlung von gasförmigem Wasser (Wasserdampf) in flüssiges Wasser. Sie entsteht, wenn feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft.
Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Schwitzwasser - Lehm
- Lehm ist ein natürlicher Baustoff, der aus Ton, Schluff und Sand besteht. Er wird seit Jahrhunderten für den Bau von Häusern verwendet, insbesondere im Altbau. Lehm hat gute feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften, ist aber anfällig für Schäden durch stehendes Wasser.
Verwandte Begriffe: Ton, Schluff, Sand, Baustoff - Naturstein
- Naturstein ist ein Sammelbegriff für Gesteine, die in der Natur vorkommen und als Baumaterial verwendet werden. Natursteine sind in der Regel sehr widerstandsfähig, können aber auch porös sein und Feuchtigkeit aufnehmen.
Verwandte Begriffe: Granit, Sandstein, Kalkstein, Baumaterial
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Anzeichen deuten auf Feuchtigkeit im Gewölbekeller hin?
Anzeichen sind feuchte Wände, Ausblühungen (Salpeter), Schimmelbildung, muffiger Geruch, abblätternde Farbe oder Putz und Kondenswasserbildung. - Welche Methoden gibt es, um einen Gewölbekeller trocken zu legen?
Mögliche Methoden sind das Anbringen einer Horizontalsperre, die Abdichtung der Außenwände, die Installation einer Drainage, die Verbesserung der Belüftung und die Sanierung von Rissen und Fugen. - Was kostet es, einen Gewölbekeller trocken zu legen?
Die Kosten hängen von der Ursache und dem Umfang der Feuchtigkeitsschäden sowie der gewählten Sanierungsmethode ab. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung durch einen Fachmann erfolgen. - Ist eine Drainage immer notwendig, um einen Gewölbekeller trocken zu legen?
Nein, eine Drainage ist nicht immer notwendig. Ob eine Drainage erforderlich ist, hängt von der Ursache der Feuchtigkeit und den örtlichen Gegebenheiten ab. Ein Fachmann kann beurteilen, ob eine Drainage sinnvoll ist. - Kann ich einen Gewölbekeller selbst trocken legen?
In einfachen Fällen, wie z.B. bei Kondenswasserbildung durch mangelnde Belüftung, können Sie selbst Maßnahmen ergreifen. Bei größeren Feuchtigkeitsschäden sollten Sie jedoch unbedingt einen Fachmann hinzuziehen. - Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Sanierung meines Gewölbekellers?
Achten Sie auf Qualifikationen, Erfahrung und Referenzen des Fachmanns. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese sorgfältig. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Sanierung eines Gewölbekellers?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen für die Sanierung von Altbauten. Informieren Sie sich bei Ihrer Kommune oder einem Energieberater über die aktuellen Fördermöglichkeiten. - Wie kann ich meinen Gewölbekeller richtig belüften?
Regelmäßiges Stoßlüften ist wichtig, um Feuchtigkeit abzuführen. Vermeiden Sie jedoch Querlüftung, da dies zu Kondenswasserbildung führen kann. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung kann ebenfalls sinnvoll sein.
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Methoden zur Messung der Feuchtigkeit in Kellerräumen.
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🔴 Gewölbekeller: Einsturzgefahr durch unsachgemäßes Tieferlegen!
Gewölbe einfach mal so tiefer legen, das geht nicht! Halt!
Warum, Holgi?
1. Sie gefährden die Standsicherheit, wenn Sie einfach ausschachten. Obacht, die abrupte Einsturzgefahr ist sehr groß!
2. Ein Gewölbe zu unterfangen ist für einen Baulaien nicht möglich, das ist auch für Fachleute eine schwierige Sache.
3. Gewölbe (ohne Standsicherheitsnachweis für die verschiedenen Lastzustände), von außen vom Baulaien aufgegraben, kann (wenn im Erdreich gebaut) fatale Einsturzfolgen haben. Halt!
4. Das Gewölbe wird vermutlich auch später feucht bleiben, weil es hier bei einer anderen Nutzung (als wie als feuchter Lagerungskeller einmal ausgeführt) wegen der großen Masse zu neuen Problemen durch Kondensationsfeuchte kommen wird.
Fazit: lassen Sie den Gewölbekeller in der jetzigen Funktion, also in der Art, wofür er mal gebaut worden ist: zum Lagern. Alles andere ist ein Ausgabenfass ohne Boden und der Erfolg wird sich nicht so einstellen, wie Sie es sich vorstellen. Viele Grüße -
✅ Zustimmung: Unterstreichung der Expertise zur Gewölbekellersanierung
volle Zustimmung
für Herrn Rüpke. Damit nicht der Eindruck entsteht es handle sich um eine Einzelmeinung unterstreiche ich jedes Wort.
Elias Brunn -
💰 Gewölbekeller tieferlegen: Hohe Kosten für Privatpersonen!
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⚠️ Lehm im Gewölbekeller: Austrocknung vermeiden!
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Keller-Sockel freilegen: Entwässerung im Altbau sicherstellen!
ich bin es nochmal.. Holger
zuerst mal danke für die regen Antworten.
ich denke ich habe mich etwas falsch ausgedrückt: ich möchte nicht unter die mauern gehen. Ich möchte lediglich bis an den unteren Sockel der mauern schachten, dies hat übrigens der Vorbesitzer des Hauses bereits in 2 Kellerräumen gemacht. in diesen räumen ist also das Ende der mauern frei, logischerweise keine vernünftige Entwässerung mehr. Ich habe also in den 2 räumen (von 4) bei regen Wasserstand. und da muss was geschehen. deshalb dachte ich eben damit nichts am Sockel passiert ich gieße in der Höhe wie früher die Erde im Keller war n stahlbetonringkern und was ich dann da rein setze sollte eben trocken werden. denn wenn das so bleibt wird mir der Sockel in den räumen ausgespült. jetzt bitte nicht abreißen oder so schreiben. Ich mag das Haus und den Keller. aber ich möchte keine fische züchten. früher warn das kohlenkeller, heute kann ich da nicht mal eine farbdose eine Woche hinstellen. eine stofftasche mit Ersatz abflussrohren war nach einer Woche weggefault. bzgl. Lehm: der wird mir ja teilweise aus den spalten gespült. deshalb will ich doch was an den mauern machen. aber einfach zuschmieren halt ich für falsch. vielleicht hätte ich doch was zum Haus passEndes studieren sollen.
bis dann, Gruß Holger -
Alternative: Feuchte Keller instandsetzen mit I-Bau-System
Instandsetzung von feuchten Kellern von Innen.
Herr Weber oben hat schon Recht, auch an die Kosten denken!
Es gibt allerdings auch noch die Möglichkeit die Wände feucht zu belassen und trotzdem eine saubere und trockene Oberfläche zu erzielen.
Zum Beispiel mit dem I-Bau-System.
Wenn Keller feucht sind ist es mit dem angenehmen und gesunden Wohnklima vorbei.
Der Modergeruch verbreitet sich im Haus, die Wände und der Boden fangen an zu schimmeln, das Werkzeug und andere Materialien aus Eisen fangen an zu rosten.
Die Nutzung ist somit sehr stark eingeschränkt. An den Wänden zeigen sich Feuchteschäden und Ausblühungen. Es kommt zu Farbabplatzungen an den Oberflächen und zum Teil werden auch die Putze geschädigt. Das Wasser läuft die Wände entlang, der Belag auf dem Boden fängt an zu faulen.
"Die Wand muss atmen".
Dies hört man sehr oft, auch von "Fachleuten".
Es herrscht die Meinung - nur nicht dicht machen, sondern offenporig - und gut dampfdurchlässig!
Aber was soll es bedeuten?
Zunächst handelt es sich nur um Phrasen, es wird nichts definiert. Eine Wand "atmet" nicht.
Sicher wäre die beste Instandsetzung, das Haus von außen aufzugraben, aufzuheben um so außen und unten eine neue Abdichtung und eine Wärmedämmung herzustellen.
In einigen Fällen könnte auch eine Drainanlage oder ein Lüftungsschacht eingebaut werden.
Ein Teil dieser Maßnahmen ist technisch nicht möglich ein anderer unter ökonomischer Betrachtung unsinnig. Selbst Teillösungen nur von außen sind fraglich, führen auch diese noch nicht zu einem "trockenen" Keller und /oder einer sauberen, salzfreien Oberfläche.
Nur mit Sanierputzen?
Sanierputzsysteme wurden entwickelt, um die Restfeuchte (die auch nach einer erfolgreichen Abdichtung - oder Trockenlegung in einer Wand verbleibt) ausdiffundieren zu lassen. Wenn eine Wand austrocknet, werden dabei bauschädliche Salze im Baustoff als Lösung an die Oberfläche transportiert. Das Wasser verdunstet. Salze und andere lösliche Bestandteile verbleiben an der Oberfläche.
Es entstehen Salzkristalle und beim Kristallisationsvorgang entstehen laut Literaturangaben dabei Drücke von 50 bis 200 N/mm². Daher ist es notwendig ein sehr großporiges bzw. offenporiges Verputzsystem aufzubringen.
Gips-, Kalk-, Kalkzement-, und auch Zementputze sind bei der Instandsetzung von feuchten Wänden ungeeignet.
Dies wegen einer zu hohen Wasseraufnahme und eines zu geringen Anteils von Poren und /oder geringen Wasserdampfdiffusion.
Sanierputze haben Aufgrund ihrer Rohdichte einen großen Porenraum. Die Rohdichte dieser Putze liegt im Normalfall unter 1300 kg. pro m³. Im Vergleich zu einem Kalkputz von mehr als 1800 kg. Dieser Porenanteil ist notwendig um die Salzkristallisation und die dadurch entstehenden Volumenvergrößerungen ohne Probleme in der Putzschicht zu ermöglichen.
Es gibt noch eine Reihe anderer wesentlicher Vorteile und Merkmale von Sanierputzen, jedoch sollte der Einsatz wohl bedacht werden, da es sonst schnell zu Schäden kommt.
Es ist aber auch sicher, je besser ein Sanierputz für eine Abtrocknung oder Verdunstung sorgt, um so mehr wird von außen oder unten aufgesaugt.
Wenn keine dampfdichte Abdichtung von außen oder eine Horizontalsperre im Mauerwerk vorhanden ist, wird durch die Kapillarwirkung weiter Wasser und Salz nachgesaugt.
Mit Sanierputzen nach WTAAbk. - Richtlinien geprüft ist es möglich nach einer Abdichtung oder einer Trockenlegung über Oberkante Gelände die Mauer schadensfrei zu verputzen.
Die Wand ist normalerweise nach 1 bis 3 Jahren ausgetrocknet. Die Wärmedämmung wird verbessert und Aufgrund der wasserabweisenden Oberflächen findet eine Feuchteaufnahme so gut wie nicht mehr statt.
Anders ist es in einem Keller unter Oberkante Gelände, dessen Wände ständig feucht bleiben.
Es ergeben sich dabei folgende Effekte: je mehr innen abgesaugt wird, je besser also eine Verdunstung stattfindet, um so mehr kommt von außen oder unten nach. Es ist jedoch nicht nur Wasser, sondern es sind auch bauschädliche Salze, die von außen oder unten mittransportiert werden. Außerdem werden vom Mauerwerksquerschnitt Baustoffeigene freie und lösliche Bestandteile mit an die Oberfläche transportiert.
Auch hier gilt, je mehr und besser die Feuchtigkeit an der Innenseite abgegeben wird, um so schlechter ist
letztendlich die Wirkung. Die Sanierputze haben bei unsachgemäßer Anwendung nur eine begrenzte Lebensdauer oder diese sind von vornherein schon zum scheitern verurteilt. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann die Salze an der Oberfläche erscheinen.
Lösungsvorschläge.
Es gibt eine Reihe von Verfahren um auch diese unangenehmen Effekte zu verhindern oder zumindest eine Schädigung zeitlich stark zu verzögern.
Dazu gehören unter anderem diverse Vorarbeiten mit relativ dicht schließenden zementgebundenen oder kunststoffvergüteten Mörteln und auch Dichtungsschlämmen. Es ist dabei darauf zu achten, insbesondere bei alten feuchtigkeitsgeschädigten Ziegeln, dass die Dicke und die Festigkeit die aufgebracht wird auf die Oberflächenfestigkeit abzustimmen ist. Die Festigkeit ist in der Regel sehr gering.
Wenn zu dicke oder zu feste Schichten oder Putze aufgebracht werden, so stellt man sehr schnell fest, dass sich diese schalenförmig - großflächig von dem Untergrund ablösen. Dies trifft insbesondere auch auf die gesamten Abdichtungsmaßnahmen mit sogenannten Sperrputzen zu. In der Regel sind diese schon nach wenigen Jahren entweder als lose Platte (hohl) noch an der Wand oder sie liegen nach kurzer Zeit auf dem Boden.
Beim Aufbringen von Zwischenschichten, ohne Luftaustausch z.B. mit Filtervlies einschl. Putzträger und Verputz bleibt die Problematik der Kondenswasserbildung und/oder der Verdunstung (Abkühlung) dabei bestehen. Jedoch mit einer Veränderung, der Putz der aufgebracht wird, hat keinen direkten Kontakt zum feuchtigkeitsbelasteten Altmauerwerk und kann somit wenigstens seine wasserabweisende Wirkung erreichen. Damit wird zwar eine Verlängerung der Lebensdauer möglich, aber:
Bei allen diesen dampfdurchlässigen Systemen ist auch die sogenannte Verdunstungskälte zu berücksichtigen. Im Inneren eines Raumes kühlt es ab. Hier gelten die gleichen Gesetze wie bei alten Sandsteinkühlschränken. Je mehr Wasser verdunstet, um so kühler. Es kommt zu Abkühlungen der Oberflächen und des Raumes.
Vorsatzschalen
Auch das Verkleiden (mit mehr oder weniger Abstand) der Oberflächen, führt ebenfalls zu keinen empfehlenswerten Ergebnissen. Es wird suggeriert, ähnlich wie bei einem Kamin, sollte die warme Luft nach oben entweichen können und somit für eine Luftumwälzung sorgen. Diesem Austausch steht jedoch das absinken der kalten Luft gegenüber, es wird sich hinter der Verkleidung nichts wesentliches ereignen.
In der Praxis zeigt sich jedoch, dass hinter diesen Verkleidungen oft ein "ideales" Klima für Schimmelpilze oder Schwamm entsteht. Erst Recht wenn mit einem Unterbau aus organischen Produkten wie z.B. Holzlatten gearbeitet wird. Es kommt daher oft zu Modergeruch und Fäulnisschäden.
Systembeschreibung des I-Bau Saniersystems für Sanierungen im Altbaubestand
Auf den "alten" Untergrund, gleich welcher Art, wird vorzugsweise entweder eine Folie und /oder eine Noppenbahn aus unverrottbarem Kunststoff z.B. Polypropylen aufgebracht. Diese ist in der Regel mit einer Noppenhöhe von ca. 1-2 cm. Unebenheiten werden ausgeglichen und / oder überbrückt.
Wichtig ist, dass kein Luftaustausch stattfindet, so dass:- eine Dampfbremse /sperre entsteht
- kein Kondenswasser anfällt und / oder entsteht
- keine Fäulnisschäden (Schimmelpilze) hinter dem I-Bau Saniersystem auftreten und dadurch der Modergeruch entfällt
Auf diese Folie oder Noppenbahn kann ein Putzträger z.B. Rabitzgewebe vorzugsweise aus "Edelstahl Rostfrei" aufgedübelt werden oder es werden Noppenbahnen mit verbundenen (aufgeschweißten) Putzträger verwendet (wie beim Wärmedämmsystem) um die Lasten des Putzes aufzunehmen.
Die so vorbereitete Fläche kann anschließend mit jedem Verputzmaterial verputzt werden.
Oder mit einer "Platte" trocken verkleidet werden.
In der Regel wird jedoch Sanierputz "WTA" verwendet um die unterschiedlichen Klima- und Temperaturdifferenzen (Klimadifferenzen, Temperaturdifferenzen) besser auszugleichen.
Um jedoch Kondenswasserbildung zu vermeiden soll oder muss die Oberfläche erwärmt, und/oder die Luftfeuchte abgesenkt werden.
Dies kann z.B. dadurch erreicht werden, dass das Bestehende (oder ein anderes) Heizungssystem integriert wird. (Es reicht normalerweise aus, den Rücklaufstrang der Heizungsanlage an der Außenwand, innenseitig am Boden-Wandanschluss entlang zu leiten). Außerdem kann auch mittels Elektroheizkabel und dementsprechender Zeitsteuerung ebenfalls eine Erwärmung stattfinden.
Oder es wird die Raumluftfeuchte mittels Luftentfeuchter so reguliert bzw. abgesenkt, dass der Taupunkt an der Oberfläche nicht unterschritten wird.
Wenn kein Kondenswasser anfällt, nimmt die Wand auch kein Wasser auf. Hinter dem I-Bau System stellt sich eine Gleichgewichtsfeuchte ein. Es bildet sich ein stationärer Zustand, die Poren der Wände bleiben mit Wasser gefüllt - die Wände "dichten" sich selbst ab.
Daraus ergeben sich folgende Vorteile!
Das Aufgraben von außen entfällt. Dadurch werden enorme Kosten eingespart.
Sparten müssen nicht verlegt werden.
Lichtschächte; Treppen und Eingänge werden nicht zerstört.
Eine Entlastung durch den Anpressdruck aus dem Erdreich findet nicht statt.
Die Erschütterungen durch die Verdichtung beim Wiederauffüllen entfallen.
Der alte Verputz kann verbleiben. Weniger Staub- und Schmutzanfall (Staubanfall, Schmutzanfall). Es fällt fast kein Bauschutt an.
Weniger Lärm wird verursacht.
Die Versalzung ist nicht relevant. Hinter dem I-Bau-Saniersystem bleibt die Wand gleichmäßig durchfeuchtet. Salze bleiben in Lösung, dadurch fällt die Volumensvergrößerung (Sprengdruck) weg.
Sehr zeitsparend. Die Oberflächen können ohne Wartezeiten fertiggestellt werden.
In der Regel kann die Nutzung der Räume beibehalten werden.
Weniger Wasser wird bei der Verarbeitung verbraucht.
Die Luftfeuchtigkeit im Raum wird geringer. Ein wesentlicher Teil der Feuchte entfällt durch die dichte Oberfläche.
Keine Schimmelpilzbildung. Sowohl an den Oberflächen als auch und hinter dem Saniersystem. Es gibt keinen Modergeruch.
Gute wärmedämmende Eigenschaften. Es kann jederzeit mit wärmedämmenden und dampfsperrenden und/oder anderen Belägen die Oberfläche weiter bearbeitet werden.
Auf das I-Bau Saniersystem kann "trocken" weitergearbeitet werden z.B. mit (Kalzium) Dämmplatten.
In Verbindung mit der Sockelleistenheizung kommt es zur Strahlungswärme von den Wandflächen. Ähnlich dem Hypokausten-Heizsystem.
Die Raumtemperatur bleibt wärmer. Weil keine Wasserdampfdiffusion stattfindet entfällt die "Verdunstungskälte" an den Oberflächen.
Und weitere Vorteile!
Das I-BAU Saniersystem kann u.a. ohne Probleme in den Fällen eingesetzt werden wo geringe Wassereinbrüche sind. Das System kann z.B. an eine innen- oder außenliegende (innenliegende, außenliegende) Drainage oder an einen Pumpensumpf angeschlossen werden.
Anmerkung: Bisher ist in der Literatur, den Normen und Patenten; Patentanmeldungen; Werksvorschriften und Merkblättern von Firmen und Verbänden, nicht eindeutig getrennt:
Maßnahmen gegen das Eindringen von Feuchte, am Neubau oder in der Bauinstandsetzung insbesondere am Baudenkmal.
Abdichtungen über und/oder unter Gelände. Dabei ist u.a. die Wärmedämmung des Baustoffs sowie die Wasserführung oder das Eindringen von Wasser entscheidend.
Oberflächenbearbeitung: In sehr vielen Fällen ist es nur Kosmetik (oft auch ausreichend) wie die Oberflächen bearbeitet werden.
Raumklimaveränderungen: Eine gute Austrocknung des Baustoffes ist über OKGAbk.. gewünscht, unter OKG ist dies jedoch entscheidend von der Nutzung abhängig.
Unterschiede bei der Feuchte: Flüssig oder Dampfförmig. Kondenswasser oder Kapillarkondensation; Es gibt auch keine klare Definitionen für "trocken und feucht".
Wärmedämmung: Welcher Aufwand ist gerechtfertigt. Es wird sehr oft nach Gefühl entschieden - selten gerechnet. Was spricht gegen eine gut ausgebildete Wärmedämmung von innen auch unter OKG.?
Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Wird die Wand nicht noch mehr feucht, wenn innen nichts mehr verdunsten kann?
Nachdem es Jahre dauert bis eine Wand über die Kapillaren vollgesaugt ist, ist davon auszugehen, dass wenn innen keine Verdunstung stattfindet, die Kapillaren als seit Jahren mit Wasser gefüllt sind auch von außen nichts mehr aufgenommen werden kann. Die Wand "dichtet" sich, je feuchter sie wird, bis zur maximalen Sättigung mehr oder weniger selbst ab.
Wenn innen nichts mehr verdunsten kann steigt die Feuchte um so höher auf?
Es gibt keine Gesetze die der Feuchte vorschreiben welchen Weg sie nehmen soll, also auch nicht, "wenn
nicht nach innen dann nach oben".
Wie vor erwähnt, ist die Mauer erst einmal gesättigt, kann ein nachwandern nur erfolgen, wenn etwas verdunstet. Dies geschieht normalerweise, sowohl nach innen wie nach oben. Wenn ein Abdichtung in der Mauer (im Querschnitt) fehlt, sollte eine eingebaut werden. Diese Leistung ist völlig unabhängig von der Maßnahme einer Innenabdichtung.
Was geschieht hinter der Abdichtung?
Nichts von Bedeutung. Es fault nichts, die Salze bleiben in Lösung. Die Festigkeit der Ziegel oder des Betons verändert sich nicht
(zum verputzten Mauerwerk). Da die Innenkondensation im wesentlichem wegfällt, ist eher mit einem Rückgang der Feuchtebelastung zu rechnen. Es stellt sich ein stationärer Zustand ein. Es kommt zu keiner Schädigung der Wände. Die Mauern bleiben so feucht wie bisher. (Unter einem Putz bleibt die Wand auch feucht).
Können hinter der Abdichtung Schimmelpilze oder Schwamm entstehen?
Nein. Es bedarf immer mehrerer Parameter und /oder Voraussetzungen für das Wachstum von Pilzen. Dazu gehört:
das Eindringen oder Vorhandensein von organischem Material
die "richtige" Temperatur eine "ideale" Feuchte und ausreichend Licht; (Sauerstoff und Säuregrad spielen ebenfalls eine wesentliche Rolle).
Wenn auch nur einer der aufgeführten Punkte nicht zutrifft, kann kein Schimmel wachsen.
Wie ist die Umweltbelastung der Folie zu bewerten?
Diese Folien werden durch nichts geschädigt und geben keine umweltbelasteten Stoffe ab.
Zu den Umweltverträglichkeiten dieser Niederdruck-Polyethylen-Folien einige technische Angaben:
Niederdruckpolyethylen (PE - HD) auch alle andern Polyäthylene sind der Kunststoff, der im täglichen Leben am häufigsten zur Anwendung kommt, weil er kein Chlor, keinen Weichmacher und auch keine anderen Zusatzstoffe enthält.
Polyethylen besteht aus Kohlenstoff und Wasserstoff und ist der ökologisch sinnvollste Werkstoff, weil:- für seine Herstellung und Verarbeitung im Vergleich mit anderen Werkstoffen relativ wenig Energie benötigt wird.
- das werkstoffliche Recycling gebrauchter Polyäthylenprodukte zu wieder verwendbarem Granulat möglich ist.
- Polyäthylene in der Deponie keine Grundwasserbeeinträchtigung verursachen.
- Polyäthylene nach den Empfehlungen des Bundesgesundheitsamtes für die Herstellung von Bedarfsgegenständen im Sinne des Lebensmittel- und Bedarfsgegenständegesetzes (Lebensmittelgesetzes, Bedarfsgegenständegesetzes) zugelassen sind.
- Polyäthylenrohre für öffentliche Trinkwasseranlagen Verwendung finden.
Somit ist sicher, dass im Normalfall eine Instandsetzung der Kelleraußenwände an der Innenseite mit dem
I-Bau System eine kostengünstige und ökonomisch sinnvolle Alternative ist.
Das Verfahren ist seit November 1998 beim Patentamt unter Nr. : 295 21 952.1 als Gebrauchsmuster eingetragen. Es wird von unserer Firma seit Jahren mit Erfolg eingesetzt.
Hersteller der Noppenbahn ist die Fa. Dörken. Die am meisten eingesetzte Folie ist die Delta PT. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Gewölbekeller im Altbau trockenlegen: Methoden und Kosten
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Trockenlegung eines Gewölbekellers in einem Altbau von 1899. Es werden verschiedene Aspekte wie die Standsicherheit beim Tieferlegen, die Problematik von Lehm im Mauerwerk und alternative Instandsetzungsmethoden beleuchtet. Die hohen Kosten einer professionellen Sanierung werden betont, ebenso wie die Wichtigkeit einer fachgerechten Entwässerung.
🔴 Wichtig/Achtung: Im Beitrag 🔴 Gewölbekeller: Einsturzgefahr durch unsachgemäßes Tieferlegen! wird eindringlich vor den Gefahren gewarnt, die mit dem eigenmächtigen Tieferlegen eines Gewölbekellers verbunden sind. Die Standsicherheit kann gefährdet sein, und es besteht akute Einsturzgefahr. Ein Standsicherheitsnachweis ist unerlässlich.
⚠️ Wichtig/Achtung: Der Beitrag ⚠️ Lehm im Gewölbekeller: Austrocknung vermeiden! thematisiert die Problematik von Lehm im Mauerwerk. Es wird darauf hingewiesen, dass Lehm seine Eigenschaften verändert, wenn er austrocknet, was zu weiteren Problemen führen kann. Daher sollte die Austrocknung des Lehms vermieden werden.
💰 Kosten: Mehrere Beiträge weisen auf die hohen Kosten hin, die mit einer professionellen Sanierung und Tieferlegung eines Gewölbekellers verbunden sind. Im Beitrag 💰 Gewölbekeller tieferlegen: Hohe Kosten für Privatpersonen! wird betont, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis für Privatpersonen oft nicht gegeben ist.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie mit der Trockenlegung oder Tieferlegung Ihres Gewölbekellers beginnen, sollten Sie unbedingt einen Fachmann konsultieren. Lassen Sie die Standsicherheit prüfen und holen Sie sich Angebote für verschiedene Sanierungsmethoden ein. Beachten Sie auch alternative Instandsetzungsmethoden wie im Beitrag Alternative: Feuchte Keller instandsetzen mit I-Bau-System beschrieben.
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