Perimeterdämmung Keller: Styrodur oder Polystyrol – Ist die Dämmplatte geeignet?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Polystyrol (PS 30 SE) als Perimeterdämmung im Vergleich zu Styrodur (extrudierter Polystyrol, XPS). Entscheidend sind die Zulassung des Materials für Perimeterdämmung nach DIN 18164, die Wärmeleitfähigkeit und die Wasseraufnahme. Einige Hersteller bieten Polystyrol mit speziellen Zulassungen an, aber Vorsicht ist geboten. Der Preisunterschied zwischen Styrodur und Polystyrol kann erheblich sein.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Perimeterdämmung Keller: Styrodur oder Polystyrol – Ist die Dämmplatte geeignet?
an unseren Keller sollen Dämmplatten angebracht werden, nach den Unterlagen Perimeterdämmung Styrodur. Heute sehe ich die Dämmplatten und ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt die richtigen sind. Auf dem Etiket steht: Polysterol-Hartschaum, Wärmedämmplatte WS+WD n. DINAbk. 18164 PSP-WS-B1 für Perimeterdämmung nach Zulassungsbescheid ... Wärmeleitfähigkeitsgruppe: 035 Nenndicke 40 mm
Güteschutzgruppe PS 30 SE.
Ich dachte immer, Styrodur sein grün? Die Platten sind aber weiß (achselzuck). Reicht das überhaupt für eine ausreichende Wärmedämmung (auf 30 cm Beton). Muss zwischen Beton (WU) und Dämmung nicht auch noch irgendeine Noppenfolien?
Vielen Dank
Schuster
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Automatisch generierte KI-Ergänzungen
Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Fehlende mechanische Schutzschicht (z. B. Noppenfolie oder Schutzplatte) zwischen WU-Beton und Dämmung führt zu Dämmplattenschädigung, Wärmebrücken und langfristiger Durchfeuchtung des Kellers.
🔴 KRITISCH: Unzureichende oder lückenhafte Anschlussdetailausbildung (z. B. an Fundamentplatte, Geländeübergang, Fensterlaibung) verursacht versteckte Feuchteschäden und Tauwasserbildung – oft erst nach Jahren sichtbar, aber mit hohem Sanierungsaufwand.
⚠️ WICHTIG: Die Farbe der Dämmplatte (weiß vs. grün) ist kein Qualitätskriterium – entscheidend ist die bauaufsichtliche Zulassung (PSP-WS-B1), die Druckfestigkeit (mindestens PS 30 SE = 300 kPa) und die Einhaltung der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 sowie der Nenndicke gemäß GEG-Berechnung.
⚠️ WICHTIG: Die Dämmung muss lückenlos und kontinuierlich bis zur Geländeoberkante geführt werden – ungedämmter Beton (auch bei 30 cm Stärke) wirkt als massive Wärmebrücke und verhindert die gewünschte Energieeinsparung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe Ihre Unsicherheit bezüglich der Dämmplatten für Ihre Keller-Perimeterdämmung. Es ist wichtig, die richtigen Materialien zu verwenden, um eine effektive Wärmedämmung und Schutz vor Feuchtigkeit zu gewährleisten.
Polystyrol-Hartschaum (PS), zu dem auch Styrodur gehört, ist ein gängiges Material für Perimeterdämmung. Die Bezeichnung "WS+WD n. DINAbk. 18164 PSP-WS-B1" deutet auf eine Dämmplatte hin, die für den Wand- und Sockelbereich geeignet ist (WS = Wand, WDAbk. = Wärmedämmung). Die DIN 18164 regelt die Anforderungen an Polystyrol-Hartschaum für Dämmzwecke.
Wichtig ist die Wärmeleitfähigkeit (angegeben als Wärmeleitfähigkeitsgruppe, z.B. 035 oder 040) und die Nenndicke der Platten. Diese Werte bestimmen die Dämmwirkung. Vergleichen Sie diese Werte mit den Anforderungen aus Ihrem Zulassungsbescheid oder den Empfehlungen Ihres Energieberaters.
🔴 Gefahr: Eine falsche Dämmung kann zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung im Keller führen.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Übereinstimmung der Dämmplatten mit den Anforderungen Ihres Bauvorhabens (Zulassungsbescheid, EnEVAbk.-Nachweis). Im Zweifelsfall sollten Sie einen Energieberater oder einen Fachbetrieb für Kellerabdichtung konsultieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Verwendung von Dämmplatten für die Perimeterdämmung eines Kellers. Der Nutzer ist verunsichert, da die gelieferten Platten weiß sind und er grüne Styrodur-Platten erwartet hat. Die Bezeichnung auf dem Etikett lautet "Polystyrol-Hartschaum, Wärmedämmplatte WS+WD n. DIN 18164 PSP-WS-B1 für Perimeterdämmung nach Zulassungsbescheid". Dies ist ein entscheidender Hinweis, denn die Norm DIN 18164 und der Zulassungsbescheid bestätigen die Eignung für die Perimeterdämmung. Die Farbe allein ist kein Qualitätsmerkmal; weiße Platten können ebenfalls aus extrudiertem Polystyrol (XPS) bestehen, das für diese Anwendung zugelassen ist. Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 und die Nenndicke von 40 mm sind für eine Perimeterdämmung grundsätzlich geeignet, jedoch sollte die erforderliche Dämmstärke gemäß der Energieeinsparverordnung (EnEV) oder dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) berechnet werden. Eine Noppenfolie ist in der Regel nicht zwischen Beton und Dämmung erforderlich, sondern dient dem Schutz der Dämmung und der Dränage auf der Außenseite. 🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass die Platten nicht fachgerecht verarbeitet werden oder die Dämmstärke nicht den Anforderungen entspricht, was zu Wärmebrücken und Feuchteschäden führen kann. 👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Eignung der Platten durch einen Bausachverständigen oder den Hersteller schriftlich bestätigen und prüfen Sie die erforderliche Dämmstärke gemäß GEG. Beauftragen Sie zudem einen Fachbetrieb mit der fachgerechten Montage inklusive Abdichtung und Dränage.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die fachgerechte Auswahl und Verarbeitung einer Perimeterdämmung am Kellerbauwerk, konkret die Verwendung einer Polystyrol-Hartschaumplatte mit Kennzeichnung PSP-WS-B1 und Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 (λ = 0,035 W/(m·K)) – ein technisch zulässiges, aber nicht automatisch ausreichendes Material für alle Anwendungsfälle.
✅ Zustimmung: Die verwendete Platte entspricht der DIN 18164 und besitzt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Perimeterdämmung – das Etikett ist korrekt und die Bezeichnung "Polystyrol-Hartschaum" ist fachlich korrekt; Styrodur ist lediglich eine Marke (BASF), nicht die Materialbezeichnung – Farbe (weiß vs. grün) ist kein Qualitätskriterium.
➕ Ergänzung: Für Perimeterdämmung ist nicht nur die Wärmeleitfähigkeit entscheidend, sondern auch die Druckfestigkeit (hier PS 30 SE = mindestens 300 kPa), die Feuchtebeständigkeit und die Verträglichkeit mit der Bauwerksabdichtung – insbesondere bei WU-Beton (Wasserundurchlässiger Beton) ist eine zusätzliche mechanische Schutzschicht (z. B. Noppenfolie oder Schutzplatte) zwingend erforderlich, um die Dämmung vor Erdlast, Wurzeldruck und Verformung zu schützen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "30 cm Beton" eine ausreichende Wärmedämmung ersetzen könnte, ist falsch: Ungedämmter Beton wirkt als Wärmebrücke – die Dämmung muss kontinuierlich und lückenlos bis zur Geländeoberkante geführt werden, um Tauwasserbildung, Feuchteschäden und erhöhte Heizkosten zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Fehlende oder unzureichende mechanische Schutzschicht zwischen WU-Beton und Dämmung führt langfristig zu Beschädigung der Dämmplatte, Verlust der Dämmwirkung und potenzieller Durchfeuchtung der Kellerwand – besonders bei wechselnden Bodenfeuchteverhältnissen oder Frost.
➕ Ergänzung: Die Brandklasse B1 ist für Perimeterdämmung ausreichend, jedoch muss die gesamte Dämmung inkl. Anschlussdetails (z. B. an Bodenplatte, Fensterlaibung, Geländeübergang) bauphysikalisch abgesichert sein – eine reine Materialprüfung reicht nicht aus.
🔴 Gefahr: Bei fehlender oder fehlerhafter Anschlussdetailausbildung (z. B. fehlende Abdichtung an der Dämmkante oder ungedämmte Fundamentplatte) entstehen massive Wärmebrücken und Feuchteschäden, die erst nach Jahren sichtbar werden – aber dann oft nur mit hohem Sanierungsaufwand behoben werden können.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599) oder einen Sachverständigen für Wärmedämm- und Abdichtungssysteme (z. B. mit Zertifizierung nach VDIAbk. 4610), um die Planung, Materialauswahl und Ausführung der Perimeterdämmung vor Ort zu prüfen – insbesondere die Anordnung der Noppenfolie bzw. Schutzschicht, die Dichtigkeit der Anschlüsse und die Kompatibilität mit der bestehenden WU-Ausführung.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Die Bezeichnung „Polystyrol-Hartschaum, WS+WD n. DIN 18164 PSP-WS-B1“ ist eine korrekte, zugelassene Kennzeichnung für Perimeterdämmung – Styrodur ist nur eine Marke, nicht der Materialtyp.
- Alle betonen die Farbunabhängigkeit (weiß vs. grün) als Qualitätsmerkmal – entscheidend ist die Norm- und Zulassungskonformität.
- Alle weisen auf die Feuchterisiken bei unsachgemäßer Ausführung hin (Schimmel, Durchfeuchtung, Tauwasser).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont primär die Wärmeleitfähigkeit und Nenndicke als entscheidende Kriterien, ohne explizit Druckfestigkeit oder mechanischen Schutz zu thematisieren.
- DeepSeek erwähnt Druckfestigkeit indirekt im Kontext der fachgerechten Verarbeitung, verweist aber nicht auf konkrete Mindestwerte (z. B. PS 30 SE).
- Qwen benennt explizit die zwingende Notwendigkeit einer mechanischen Schutzschicht bei WU-Beton (300 kPa) – diese Aussage fehlt bei GoogleAI und ist bei DeepSeek nur implizit in „fachgerechter Montage inkl. Abdichtung und Dränage“ enthalten.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die kritische Bedeutung der Anschlussdetails (Fundamentplatte, Geländeübergang) und weist auf die bauphysikalische Absicherung als zwingende Voraussetzung hin – diese Detailtiefe fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
- Qwen korrigiert die falsche Annahme, „30 cm Beton ersetze Dämmung“ – ein Punkt, auf den weder GoogleAI noch DeepSeek explizit eingehen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI sieht die Noppenfolie als „in der Regel nicht zwischen Beton und Dämmung erforderlich“, während Qwen sie bei WU-Beton ausdrücklich als zwingend erforderlich für Schutz vor Erdlast und Wurzeldruck einstuft. DeepSeek bleibt hier vage („dient dem Schutz … auf der Außenseite“), ohne klare Zuordnung zur Lage. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der bauphysikalischen Notwendigkeit bei WU-Beton gilt Qwens Einschätzung als sicherere und verbindliche Richtschnur.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung von Qwen zum Schutz vor mechanischer Belastung und zu den Anschlussdetails ist verbindlich zu übernehmen.
- Die Handlungsempfehlung aller drei Modelle zur Einbindung eines Experten (Energieberater, Sachverständiger, Fachbetrieb) ist konsistent und unbedingt umzusetzen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Materialidentität (Styrodur vs. Polystyrol) ✅ Styrodur ist eine eingetragene Marke für XPS; „Polystyrol-Hartschaum“ ist die fachlich korrekte Bezeichnung – Farbe (weiß/grün) ist irrelevant, Zulassung (PSP-WS-B1) und Norm (DIN 18164) entscheidend. Wärmeleitfähigkeit & Dicke ✅ Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035 und Nenndicke 40 mm sind grundsätzlich geeignet – endgültige Dicke muss aber GEG-konform berechnet sein. Mechanische Schutzschicht (Noppenfolie) ❌ GoogleAI: „in der Regel nicht erforderlich“; DeepSeek: vage; Qwen: „zwingend bei WU-Beton“. KI-Konsens folgt Qwens sichererer, bauphysikalisch begründeter Einschätzung – ❌ Widerspruch, aber eindeutige Priorisierung nach Vorsichtsprinzip. Druckfestigkeit ⚠️ Qwen nennt explizit PS 30 SE = mindestens 300 kPa; GoogleAI und DeepSeek erwähnen Druckfestigkeit nicht oder nur implizit – Abwägung erforderlich, da für Perimeterdämmung zwingend. Anschlussdetails & Kontinuität ✅ Alle drei Modelle betonen zwingende Lückenlosigkeit bis Geländeoberkante und kritisches Risiko bei fehlerhaften Anschlüssen – höchste bauphysikalische Relevanz. 👉 Handlungsempfehlung: Die Auswahl und Verarbeitung der Dämmung muss sich an der bauaufsichtlichen Zulassung (PSP-WS-B1), der Druckfestigkeit (≥300 kPa), der lückenlosen Systemausführung samt schriftlich geprüften Anschlussdetails und einer mechanischen Schutzschicht bei WU-Beton orientieren – eine reine Materialprüfung reicht nicht aus.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Noppenfolie oder mechanische Schutzschicht bei WU-Beton Langfristige Dämmplattenschädigung, Verlust der Dämmwirkung, Durchfeuchtung, Sanierungskosten > 15.000 € 🔴 Risiko Ungedämmte oder lückenhafte Anschlüsse (Fundament, Geländeübergang) Versteckte Wärmebrücken, Tauwasserbildung in Kellerwänden, Schimmel nach 2–5 Jahren 🔴 Risiko Verwendung von Dämmplatten mit zu niedriger Druckfestigkeit (unter 300 kPa) Plattendruckverformung durch Erdlast, Dicke- und Dämmwirkungsverlust, Feuchteeintrag über Risse 🔴 Risiko Fehlende fachliche Prüfung durch Energieberater oder Sachverständigen vor Ausführung Planungsfehler mit Haftungsrisiko, GEG-Mängel bei Abnahme, Nachbesserungspflicht 🔴 Risiko Annahme, „Beton ersetze Dämmung“ (z. B. bei 30 cm Wandstärke) Massive Heizkostensteigerung, unzureichender sommerlicher Hitzeschutz, erhöhte Kondensatgefahr ✅ Chance Korrekte XPS-Perimeterdämmung mit kompatibler Abdichtung Nachhaltige Senkung der Heizkosten um 15–25 %, langfristiger Schutz vor Feuchteschäden ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines VDI 4610-zertifizierten Sachverständigen Vermeidung teurer Nachbesserungen, reibungslose Bauabnahme, Förderfähigkeit (z. B. BEGAbk.) ✅ Chance Nutzung einer allgemein bauaufsichtlich zugelassenen Systemlösung (PSP-WS-B1) Rechtssichere Ausführung, haftungsrechtliche Absicherung, einfache Dokumentation für Energieausweis ✅ Chance Fachgerechte Kombination aus Dämmung, Dränage und Noppenfolie Langfristige Funktionsfähigkeit auch bei wechselnden Grundwasserständen und Frost ✅ Chance Verwendung einer λ = 0,035-Werte-Dämmung mit ausreichender Dicke Einhaltung höchster GEG-Anforderungen, mögliche Förderung für KfW-Effizienzhaus-Standard Orientierungshilfen
- Mechanischen Schutz prüfen und einbauen: Stellen Sie sicher, dass eine Noppenfolie oder Schutzplatte (mindestens PS 30 SE = 300 kPa Druckfestigkeit) zwischen WU-Betonwand und Dämmplatte angeordnet wird – keine Ausnahme, auch nicht bei scheinbar „stabilen“ Bodenverhältnissen.
- Zulassungsbescheid & GEG-Berechnung abgleichen: Vergleichen Sie die gelieferten Platten (PSP-WS-B1, λ035, 40 mm) schriftlich mit Ihrem Zulassungsbescheid und der GEG-konformen Dämmstärkeberechnung – bei Abweichung unverzüglich Rückfrage beim Energieberater.
- Anschlussdetails vor Ort prüfen lassen: Beauftragen Sie einen VDI 4610-zertifizierten Sachverständigen, um die Ausführung der Anschlüsse (Fundamentplatte, Geländeübergang, Fensterlaibung) vor dem Erdankippen zu begutachten – Fotodokumentation aller Details anfertigen.
- Abdichtung und Dränage systemisch abstimmen: Klären Sie mit Ihrem Kellerabdichtungsfachbetrieb, ob die gewählte Dämmung mit der verwendeten Bauwerksabdichtung (z. B. bituminöse Bahn, kunststoffmodifizierte Bitumenbahn) verträglich ist – schriftliche Herstellerkompatibilitätsbestätigung einfordern.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle Dokumente: Etikett der Dämmplatte, Zulassungsbescheid, GEG-Berechnung, bauaufsichtliche Zulassung (AbZAbk.), Hersteller-Datenblätter (insb. Druckfestigkeit, Wasseraufnahme, Verträglichkeit), Kompatibilitätsnachweise.
- Fachfirma mit Referenzen beauftragen: Wählen Sie einen Fachbetrieb mit nachweisbaren Referenzen in Keller-Perimeterdämmung an WU-Beton – fragen Sie nach mindestens drei abgeschlossenen Projekten mit gleicher Systemausführung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Perimeterdämmung
- Die Perimeterdämmung ist die Dämmung der erdberührten Bauteile eines Gebäudes, wie Kellerwände und Bodenplatten. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu minimieren und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Eine korrekte Ausführung ist entscheidend für den Schutz des Gebäudes vor Schäden.
Verwandte Begriffe: Kellerdämmung, Sockeldämmung, Bauwerksabdichtung - Styrodur
- Styrodur ist ein Markenname für extrudiertes Polystyrol (XPS), einem Dämmstoff mit hoher Druckfestigkeit und geringer Wasseraufnahme. Es wird häufig für die Perimeterdämmung eingesetzt. Styrodur ist besonders widerstandsfähig gegenüber Umwelteinflüssen.
Verwandte Begriffe: XPS, Polystyrol, Dämmstoff - Polystyrol
- Polystyrol ist ein synthetischer Kunststoff, der in verschiedenen Formen als Dämmstoff eingesetzt wird. Es gibt expandiertes Polystyrol (EPS) und extrudiertes Polystyrol (XPS). Polystyrol ist ein vielseitiges Material mit guten Dämmeigenschaften.
Verwandte Begriffe: EPS, XPS, Dämmstoff - DIN 18164
- Die DIN 18164 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Polystyrol-Hartschaum (PS) als Dämmstoff regelt. Sie legt unter anderem Anforderungen an die Wärmeleitfähigkeit, die Druckfestigkeit und das Brandverhalten fest. Die Norm dient der Qualitätssicherung von Dämmstoffen.
Verwandte Begriffe: Norm, Dämmstoff, Qualitätssicherung - Wärmeleitfähigkeit
- Die Wärmeleitfähigkeit ist eine physikalische Größe, die angibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit, desto besser ist die Dämmwirkung. Die Wärmeleitfähigkeit wird in der Einheit W/(m·K) angegeben.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Dämmstoff, Wärmedurchgangskoeffizient - Noppenfolie
- Eine Noppenfolie ist eine Kunststofffolie mit Noppen, die als Schutzschicht für die Perimeterdämmung dient. Sie leitet Wasser ab und schützt die Dämmung vor Beschädigungen. Die Noppenfolie wird zwischen der Dämmung und dem Erdreich angebracht.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Drainage, Schutzschicht - Wärmedämmung
- Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Sie wird durch den Einsatz von Dämmstoffen erreicht. Eine gute Wärmedämmung trägt zur Energieeinsparung und zum Wohnkomfort bei.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Energieeffizienz, Wärmeschutz
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet Perimeterdämmung?
Perimeterdämmung ist die Dämmung der erdberührten Bauteile eines Gebäudes, also hauptsächlich Kellerwände und Bodenplatten. Sie dient dazu, Wärmeverluste zu reduzieren und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. - Was ist der Unterschied zwischen Styrodur und Polystyrol?
Styrodur ist ein Markenname für extrudiertes Polystyrol (XPS). Polystyrol ist der Oberbegriff für verschiedene Arten von Kunststoffen, die als Dämmstoffe eingesetzt werden, darunter auch expandiertes Polystyrol (EPS). XPS ist druckfester und weniger wasseraufnahmefähig als EPS. - Welche Dämmstoffdicke ist für die Perimeterdämmung erforderlich?
Die erforderliche Dämmstoffdicke hängt von den energetischen Anforderungen (EnEV oder GEG) und der Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffs ab. Ein Energieberater kann die optimale Dicke für Ihr Gebäude berechnen. - Was bedeutet die DIN 18164?
Die DIN 18164 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an Polystyrol-Hartschaum (PS) als Dämmstoff für verschiedene Anwendungen regelt. Sie legt unter anderem Anforderungen an die Wärmeleitfähigkeit, die Druckfestigkeit und das Brandverhalten fest. - Brauche ich eine Noppenfolie bei Perimeterdämmung?
Ja, eine Noppenfolie dient als Schutzschicht für die Perimeterdämmung und leitet Wasser ab. Sie wird zwischen der Dämmung und dem Erdreich angebracht. - Was bedeutet Wärmeleitfähigkeitsgruppe?
Die Wärmeleitfähigkeitsgruppe (WLG) gibt die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs an. Je kleiner die Zahl, desto besser ist die Dämmwirkung. - Was ist ein Zulassungsbescheid?
Ein Zulassungsbescheid ist ein Dokument, das die Eignung eines Bauprodukts für eine bestimmte Anwendung bestätigt. Er enthält Informationen über die Eigenschaften des Produkts und die Bedingungen für seine Verwendung. - Kann ich Perimeterdämmung selbst anbringen?
Die Anbringung von Perimeterdämmung erfordert Fachkenntnisse, insbesondere im Bereich der Bauwerksabdichtung. Fehler bei der Ausführung können zu Feuchtigkeitsschäden führen. Es ist ratsam, einen Fachbetrieb zu beauftragen.
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Styrodur Farben: Herstellerabhängigkeit bei Perimeterdämmung
Styrodur gibt es in vielen Farben,
je nach Hersteller. Als Laie würde ich mal sagen, das was Sie da haben, ist Styrodur mit Zulassung als Perimeterdämmung. Das hat man mir auch angeboten. Ich habe lieber die Finger davon gelassen und Styrodur genommen. 40 mm sind nicht gerade viel. Was die bringen, da gebe ich lieber an die Experten ab. Zwischen Beton und Dämmung muss keine Noppenfolie. -
Korrektur: Styropor als Perimeterdämmung – Zulassung beachten!
blöder Tippfehler
oben meinte ich natürlich Styropor mit Zulassung als Perimeterdämmung. -
💰 Perimeterdämmung: Styrodur vs. Styropor – Preisunterschied
Noch ein Nachtrag,
je nachdem was in Ihrem Vertrag steht, Styrodur mit den gleichen Werten wie die bei Ihnen verwendeten Platten kostet ca. 1,5 mal soviel (jedenfalls nach einem Angebot, welches ich vor ca. 1 Monat erhielt). Also hat Ihr Häuslebauer wohl etwas gespart. -
Perimeterdämmung: Extrudiertes Polystyrol (XPS) – Markenbezeichnung
Styrodur ist eine Markenbezeichnung
Der technische Begriff lautet extrudiertes Polystyrol. Das muss irgendwo auf der Packung stehen.
Die Farbe hängt vom Hersteller ab, lässt also keine direkten Rückschlüsse zu.
Nur, PS 30 SE macht mich stutzig ... ist eigentlich die Bezeichnung für expandiertes Polystyrol (Markenname u.A. Styropor) -
PS30SE: Eignung als Perimeterdämmung – Erfahrungen gefragt!
PS30SE
wurde mir wie schon erwähnt letztens auch vom Baustoffhandel als Styropor mit Zulassung als Perimeterdämmung angeboten. Interessieren würde mich mal, ob dies auch wirklich als Perimeterdämmung taugt oder nicht. -
Perimeterdämmung: PS 30 SE – Wärmedämmwerte ausreichend?
Mich eben auch ...
Danke für die Antworten!
Obs was taugt, genau das würde mich halt auch interessieren. Das Zeug wird ja nun bei meinem Keller drangeklebt. Sieht auf der einen Seite zumindest aus wie Polystyrol (Kügelchen) aber auf der Klebeseite ziemlich glatt. Erreicht man mit der Dicke überhaupt die vorgeschriebenen Wärmedämmwerte für einen Wohnkeller?
PS 30 SE? SE für "expandiert" oder "extrudiert"? Auf der Verpackung steht halt nichts davon.
Gruß
Schuster -
PS 30 SE Hersteller: HDS und Philippine – Zulassungen geprüft!
was gefunden
Moin zusammen,
Als Hersteller mit zugelassenenr PS 30 SE WDAbk. + WS habe ich gefunden die Firmen HDS mit HDS Perimeterdämmplatte und HDS ThermoDrain WSD sowie Philippine mit Perimeter Dämmplatte und Periplus-Platte. Andere haben nach meinen Unterlagen, Stand Ende 99, keine Zulassungen.
Es muss halt der Hersteller herauszufinden sein, dann kann man gezielt nachschauen.
Polystyrole sid halt weiß, Extruderschaum irgendwie farbig.
MfG
Stefan Ibold -
Perimeterdämmung: Schwenk als möglicher Hersteller identifiziert
Schwenk, glaube ich
Der Hersteller ist Schwenk, glaube ich.
Schuster -
EPS vs. XPS: Vor- und Nachteile bei Perimeterdämmung Keller
Hallo Experten
Hat denn wirklich keiner ein paar Infos dazu, wo nun eigentlich die Vor- und Nachteile (Vorteile, Nachteile) von EPS und XPS als Perimeterdämmung liegen? Laut der Schwenk-Homepage ist das EPS als Perimeterdämmung zugelassen. Auf der Seite von Philippine habe ich gefunden, das 2 % (glaube es waren Volumen-%) Wasser bei 7 Tagen Unterwasserlagerung aufgenommen werden. Ist das nun gut oder schlecht im Vergleich zu XPS? Ist es auch korrekt, das EPS als Perimeterdämmung zugelassen ist oder ist es hier das Gleiche wie bei Dickbeschichtung und drückendem Wasser (es steht ja generell drauf, das auch geeignet)? -
⚠️ Perimeterdämmung: Normales PS ungeeignet – Zulassung beachten!
Normales PS ist nicht geeignet
Das hat sich bei Untersuchungen rausgestellt. Vermutlich haben die eine besondere Behandlung erfahren, um die Zulassung zu bekommen. Achten Sie mal drauf, ob die Zulassung eingeschränkt ist. Das gibt es nämlich auch.
Aber wenn die Zulassung dafür gilt, können Sie das auch nehmen. Dickbeschichtung hat übrigens keine Zulassung gegen drückendes Wasser. -
Perimeterdämmung nachträglich behandeln: Bitumenanstrich sinnvoll?
Nachbehandeln?
Also die Platte kleben nun schon dran. Ist es sinnvoll, da jetzt noch was aufzubringen, Bitumenanstrich oder so?
Schuster -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Perimeterdämmung Keller: Styrodur vs. Polystyrol – Die richtige Wahl
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Polystyrol (PS 30 SE) als Perimeterdämmung im Vergleich zu Styrodur (extrudierter Polystyrol, XPS). Entscheidend sind die Zulassung des Materials für Perimeterdämmung nach DINAbk. 18164, die Wärmeleitfähigkeit und die Wasseraufnahme. Einige Hersteller bieten Polystyrol mit speziellen Zulassungen an, aber Vorsicht ist geboten. Der Preisunterschied zwischen Styrodur und Polystyrol kann erheblich sein.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Perimeterdämmung: Normales PS ungeeignet – Zulassung beachten! ist normales Polystyrol in der Regel nicht für die Perimeterdämmung geeignet. Es ist entscheidend, auf eine entsprechende Zulassung zu achten, da diese oft eingeschränkt sein kann. Eine Dickbeschichtung allein bietet keinen ausreichenden Schutz gegen drückendes Wasser.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag PS 30 SE Hersteller: HDS und Philippine – Zulassungen geprüft! nennt HDS und Philippine als Hersteller, die Polystyrol (PS 30 SE) mit Zulassung für Perimeterdämmung anbieten. Es ist ratsam, den Hersteller der verwendeten Platten zu ermitteln und die entsprechenden Zulassungsunterlagen zu prüfen.
📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag 💰 Perimeterdämmung: Styrodur vs. Styropor – Preisunterschied wird erwähnt, dass Styrodur mit gleichen Werten ca. 1,5 mal so viel kostet wie das verwendete Polystyrol. Dies sollte bei der Kostenkalkulation berücksichtigt werden.
🔧 Praktische Umsetzung: Wenn bereits Polystyrol-Platten verklebt wurden, stellt sich die Frage nach einer nachträglichen Behandlung. Der Beitrag Perimeterdämmung nachträglich behandeln: Bitumenanstrich sinnvoll? wirft die Frage auf, ob ein Bitumenanstrich sinnvoll ist. Hier sollte man sich fachkundigen Rat einholen, um die bestmögliche Lösung zu finden.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Zulassung der verwendeten Dämmplatten (Polystyrol oder Styrodur) für Perimeterdämmung gemäß DIN 18164. Achten Sie auf die Wärmeleitfähigkeit und Wasseraufnahme des Materials. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Hersteller und berücksichtigen Sie den Preisunterschied. Weitere Informationen zu den Vor- und Nachteilen von EPS und XPS finden Sie im Beitrag EPS vs. XPS: Vor- und Nachteile bei Perimeterdämmung Keller.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Perimeterdämmung, Kellerdämmung, Styrodur, Polystyrol". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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