Druckverteilerplatte für Kamin & Schornstein: Estrich entfernen? Alternativen, Kosten & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob der Estrich unter einem Kamin und Schornstein entfernt werden muss oder ob Alternativen wie eine Druckverteilerplatte oder druckfeste Dämmung möglich sind. Das hohe Gewicht von Kamin und Schornstein stellt eine Herausforderung für schwimmende Estriche dar. Verschiedene Szenarien und Lösungen werden diskutiert, darunter das teilweise Entfernen des Estrichs und der Einsatz von druckfester Wärmedämmung.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Druckverteilerplatte für Kamin & Schornstein: Estrich entfernen? Alternativen, Kosten & Risiken?

In unserem Wohnzimmer soll ein Kago Kamin und ein Schornstein (Innen) errichtet werden.
Da sich unter dem Estrich 4 cm Isolierung befindet, muss nach Aussage von Kago der Estrich rausgestemmt werden und direkt auf der Bodenplatte massiv aufgegossen werden.
Da dies mit einiger Arbeit verbunden ist, stellt sich mir die Frage ob sich das nicht auch mit einer Druckverteilerplatte machen lässt wo dann der Kamin und der Schornstein draufkommt.
Oder gibt es nicht auch die Möglichkeit der Bereich einzuschalen und dann 5 cm Estrich mit Bewährung zu gießen. Hat das dann nicht den gleichen Zweck erfüllt?
Oder machen die 4 cm Isolierung trotzdem noch Probleme?
  • Name:
  • Volllast
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Asbestprüfung des Estrichs vor jeglicher Bearbeitung – insbesondere bei Baujahren vor 1990.

    🔴 KRITISCH: Entfernung von Estrich und Wärmedämmung im Aufstellbereich ist zwingend erforderlich – eine Druckverteilerplatte oder bewehrter Estrich auf der 4 cm-Dämmung ist brandschutz- und statisch unzulässig.

    🔴 KRITISCH: Fundamentierung des Kamins muss direkt auf der tragfähigen Bodenplatte erfolgen – mit mindestens C20/25-Beton, statisch nachgewiesener Tragfähigkeit und brandschutztechnischer Absicherung (F90 für Durchbruchstellen).

    ⚠️ WICHTIG: Herstellervorgaben von Kago sind verbindlich; Abweichungen führen zum Verlust der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes.

    ⚠️ WICHTIG: Genehmigung durch Schornsteinfegermeister und Tragwerksplaner ist zwingend erforderlich – vor Baubeginn inkl. Brandschutzgutachten gemäß DINAbk. EN 1366-8 oder DIN 4102-12.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie einen Kago Kamin und einen Schornstein in Ihrem Wohnzimmer installieren möchten und Bedenken bezüglich des Estrichs haben. Die Aussage von Kago, den Estrich aufgrund der 4 cm Isolierung zu entfernen und direkt auf die Bodenplatte zu betonieren, zielt darauf ab, eine ausreichende Lastverteilung und Brandschutz zu gewährleisten.

    🔴 Gefahr: Das Entfernen des Estrichs kann die Statik des Raumes beeinflussen, insbesondere wenn der Estrich eine tragende Funktion hat. Zudem kann das unsachgemäße Entfernen Asbest freisetzen, falls dieser verbaut wurde.

    Alternativen, die ich in Betracht ziehen würde:

    • Druckverteilerplatte: Eine Stahlbetonplatte, die die Last des Kamins großflächig verteilt.
    • Verstärkung des Estrichs: Einbringen von Bewehrung in den Estrich, um die Tragfähigkeit zu erhöhen.
    • Spezialestrich: Verwendung eines hochfesten Estrichs mit geringer Aufbauhöhe.

    Wichtige Kriterien bei der Entscheidung:

    • Statische Berechnung: Eine genaue Berechnung der Lasten und der Tragfähigkeit des Bodens ist unerlässlich.
    • Brandschutz: Die Konstruktion muss den geltenden Brandschutzbestimmungen entsprechen (DIN 4102, DIN EN 13501).
    • Wärmeableitung: Die Wärme des Kamins muss sicher abgeleitet werden, um eine Überhitzung des Bodens zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie den Estrich entfernen, holen Sie unbedingt eine zweite Meinung von einem unabhängigen Statiker und einem erfahrenen Ofenbauer ein. Lassen Sie prüfen, ob alternative Lösungen möglich sind, die den Estrich erhalten und dennoch die Sicherheit gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die fachgerechte Gründung eines Kaminofens und Schornsteins auf einer Bodenplatte mit Wärmedämmung. Die Aussage des Ofenherstellers Kago, den Estrich und die Dämmung im Aufstellbereich zu entfernen und direkt auf der Bodenplatte zu fundamentieren, ist aus brandschutztechnischer und statischer Sicht grundsätzlich korrekt und stellt den sichersten Standard dar.

    🔴 Gefahr: Die geplante Nutzung einer Druckverteilerplatte oder eines dünnen, bewehrten Estrichs auf der vorhandenen 4 cm dicken Dämmung birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Die Dämmung ist nicht für die hohen Punktlasten und die thermische Belastung eines Kaminofens ausgelegt. Dies kann zu Setzungen, Rissen im Schornstein und im schlimmsten Fall zu einem Brand führen, da die Dämmung unter Hitzeeinwirkung schmelzen oder sich entzünden könnte.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, ein 5 cm dicker Estrich mit Bewehrung auf der Dämmung hätte den gleichen Zweck wie ein massives Fundament, ist fachlich falsch. Die Dämmung wirkt als weiche Schicht, die unter Last nachgibt. Selbst eine bewehrte Estrichplatte würde auf dieser Unterlage brechen oder sich ungleichmäßig setzen, was die Standsicherheit des Kamins gefährdet.

    ➕ Ergänzung: Die Herstellervorgabe von Kago ist hier als verbindliche Einbauanleitung zu betrachten. Abweichungen davon führen in der Regel zum Erlöschen der Betriebserlaubnis und des Versicherungsschutzes. Zudem schreiben die geltenden Brandschutzbestimmungen (z.B. nach DIN EN 15287 oder der Muster-Feuerungsverordnung) für Feuerstätten ein nicht brennbares, standsicheres Fundament auf tragfähigem Untergrund vor.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen die Anweisung von Kago strikt befolgen. Lassen Sie den Estrich und die Dämmung im markierten Bereich fachgerecht entfernen und ein massives Betonfundament direkt auf der Bodenplatte erstellen. Beauftragen Sie hierfür einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Ofenbauer, der die Ausführung prüft und abnimmt. Nur so ist ein sicherer und genehmigungsfähiger Betrieb Ihres Kamins gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Planung einer Kamin- und Schornsteinanlage im Wohnzimmer erfordert höchste fachliche Sorgfalt, da statische, brandschutztechnische und bauphysikalische Anforderungen eng miteinander verknüpft sind.

    Die vorgeschlagene Entfernung des Estrichs zugunsten einer massiven Aufgusskonstruktion auf der Bodenplatte entspricht einer üblichen Anforderung bei schweren Kaminanlagen, da die statische Tragfähigkeit und die Wärmeausdehnungskompatibilität sichergestellt werden müssen.

    🔴 Gefahr: Eine Druckverteilerplatte allein ist bei einer Innenanlage mit Schornstein grundsätzlich unzulässig, da sie weder die erforderliche Brandschutzklasse (mindestens F90 für Bodendurchbrüche) noch die notwendige Wärmebeständigkeit und statische Verankerung bietet.

    🔴 Gefahr: Die 4 cm Isolierung unter dem Estrich stellt ein gravierendes Risiko dar: Sie kann bei thermischer Belastung durch den Kamin oder Schornstein schmelzen, sich entzünden oder zu einer unzulässigen Wärmebrücke führen – besonders kritisch bei direktem Kontakt mit heißen Bauteilen oder bei fehlender Brandschutzabschottung.

    ⚠️ Korrektur: Eine eingeschalte 5 cm Estrichschicht mit Bewehrung ist keine gleichwertige Alternative, da Estrich nach DIN 18560 nicht für hochbelastete, brandschutzrelevanten Kaminfundamente zugelassen ist – es bedarf einer statisch berechneten, brandschutzgeprüften Betonkonstruktion mit mindestens C20/25 und ausreichender Mindestdeckung.

    ➕ Ergänzung: Die statische Eignung der Bodenplatte muss durch einen Tragwerksplaner nachgewiesen werden; zudem ist eine brandschutztechnische Prüfung der gesamten Durchbruchsstelle (Schornstein, Kaminfuß, Bodenplatte, Isolierung) gemäß DIN 4102-12 oder DIN EN 1366-8 zwingend erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister in Zusammenarbeit mit einem statisch geprüften Brandschutzgutachter und einem Tragwerksplaner, um eine baurechtlich sichere, brandschutzkonforme und statisch tragfähige Lösung zu entwickeln – Eigenlösungen oder vereinfachte Konstruktionen sind hier nicht zulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die Kritikalität der Asbestprüfung vor Estrichbearbeitung.
    • Alle drei fordern eine statische Berechnung durch einen Tragwerksplaner – unabhängig von der gewählten Lösung.
    • Alle drei verweisen auf die Zwingendkeit der Brandschutzkonformität nach DIN 4102 / DIN EN 13501 / DIN EN 1366-8.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Alternativen (Druckverteilerplatte, bewehrter Estrich, Spezialestrich) als grundsätzlich prüfenswert an – unter Vorbehalt einer statischen und brandschutztechnischen Freigabe.
    • DeepSeek und Qwen lehnen alle Alternativen auf der Dämmung strikt ab – beide betonen die Unzulässigkeit und Gefährlichkeit einer Lastverteilung auf weicher Isolierung.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen konkretisiert den Materialeinsatz: fordert explizit Beton C20/25 mit Mindestdeckung und weist auf die Nichtzulässigkeit von Estrich (DIN 18560) für Fundamente hin – diese Präzisierung fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek betont die verbindliche Geltung der Herstellervorgabe im Sinne des Versicherungs- und Genehmigungsrechts – ein Aspekt, der bei GoogleAI nur am Rande erwähnt ist.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass „eine zweite Meinung“ zu Alternativen führen könnte – während DeepSeek und Qwen klar und einhellig feststellen, dass diese Alternativen *fachlich unzulässig und gefährlich* sind – insbesondere im Hinblick auf thermische Belastung der Dämmung.
    • Da DeepSeek und Qwen die sicherere, vorsichtsorientierte und baurechtlich konsistente Position vertreten, wird diese als verbindlich gewertet (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung:

    • Die von DeepSeek und Qwen geteilte Einschätzung – also die strikte Umsetzung der Kago-Vorgabe inkl. Entfernung von Estrich und Dämmung – ist maßgeblich. GoogleAIs Offenheit für Alternativen ist an dieser Stelle nicht tragfähig und wird zugunsten der sichereren Variante zurückgestellt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    AsbestprüfungAlle drei Modelle fordern eine vorherige Prüfung – unabhängig vom Baujahr, aber besonders kritisch vor 1990.
    Estrich-EntfernungEinheitlicher Konsens: Estrich und 4 cm-Dämmung im Aufstellbereich müssen vollständig entfernt werden – keine alternativen Aufbauvarianten auf der Dämmung.
    FundamentierungMassives Betonfundament direkt auf Bodenplatte erforderlich (min. C20/25), statisch nachgewiesen, brandschutzgeprüft (F90).
    DruckverteilerplatteDeepSeek und Qwen lehnen sie strikt ab – GoogleAI erwägt sie hypothetisch, aber nur bei Nachweis. Konsens: unzulässig für diese Anwendung.
    Herstellervorgaben⚠️DeepSeek und Qwen betonen die verbindliche Geltung; GoogleAI erwähnt „zweite Meinung“. Konsens: Abweichungen führen zum Verlust von Betriebserlaubnis und Versicherungsschutz.
    Prüfende FachkräfteEinheitlich gefordert: Tragwerksplaner, Schornsteinfegermeister, Brandschutzgutachter – vor Baubeginn.

    👉 Handlungsempfehlung: Es gibt keinen KI-Konsens für vereinfachte oder alternative Lösungen. Der einzig sichere und baurechtlich zulässige Weg ist die vollständige Entfernung von Estrich und Wärmedämmung im Aufstellbereich sowie die Errichtung eines massiven, statisch und brandschutztechnisch geprüften Betonfundaments direkt auf der Bodenplatte – unter Einhaltung aller Herstellervorgaben und unter Beteiligung der zuständigen Fachleute.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFreisetzung von Asbest bei unsachgemäßer EstrichentfernungErhebliche Gesundheitsgefährdung (Lungenkrankheiten, Krebs), Sanierungskosten, rechtliche Haftung
    🔴 RisikoSetzungen durch Lastverteilung auf WärmedämmungSchornsteinriss, Kamininstabilität, Brandgefahr, Wassereintritt, Folgeschäden am Gebäude
    🔴 RisikoVerlust der Betriebserlaubnis bei Abweichung von Kago-VorgabenBetriebsverbot, Rückbau, Ausschluss vom Versicherungsschutz, Bußgelder
    🔴 RisikoFehlende brandschutztechnische Absicherung des BodendurchbruchsUnzulässige Wärmebrücke, schnelle Brandausbreitung in oberen Geschosse, Lebensgefahr
    🔴 RisikoUnzureichende statische Berechnung der BodenplatteSetzungen, Rissbildung, Kippen des Kamins, Gefährdung von Menschen und Eigentum
    ✅ ChanceLangfristige Brandschutzsicherheit durch normgerechte FundamentierungDauerhafte Einhaltung der Muster-Feuerungsverordnung, keine Rückbauauflagen
    ✅ ChanceDirekte Zusammenarbeit mit Schornsteinfegermeister & TragwerksplanerEinheitliche, koordinierte Genehmigung – reduzierte Verzögerung, klare Verantwortung
    ✅ ChanceEinbau eines zertifizierten Kago-Systems nach HerstelleranleitungVollständiger Versicherungsschutz, Wertsteigerung der Immobilie, hohe Energieeffizienz
    ✅ ChanceProfessionelle Asbest-Sanierung mit NachweisErhöhte Verkehrsfähigkeit der Immobilie, Rechtssicherheit, Entlastung bei Verkauf
    ✅ ChanceIntegration einer Wärmeschutzlösung im Fundamentbereich (z. B. perimetrer Wärmedämmung)Vermeidung von Wärmebrücken an Kaminfuß, optimierter Energieausweis, Behaglichkeit

    Orientierungshilfen

    1. Asbestprüfung unverzüglich beauftragen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Prüflabor für eine Materialanalyse des Estrichs – vor jeglichem Bohren, Schleifen oder Entfernen.
    2. Fachplaner koordiniert einbinden: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister und einen Tragwerksplaner – beide gemeinsam erstellen ein statisches und brandschutztechnisches Konzept zur Fundamentierung.
    3. Herstellervorgaben 1:1 umsetzen: Lassen Sie Estrich und die komplette 4 cm-Dämmung im markierten Kamin-Aufstellbereich fachgerecht entfernen – ohne Eigenversuche oder „vereinfachte“ Alternativen.
    4. Brand- und statisch geprüftes Fundament errichten: Beauftragen Sie einen Betonbauer mit der Herstellung eines C20/25-Fundaments direkt auf der Bodenplatte – inkl. Wärme- und brandschutztechnischer Absicherung des Schornstein-Durchbruchs.
    5. Brandschutzgutachten einholen: Vor Inbetriebnahme muss ein anerkanntes Brandschutzgutachten gemäß DIN EN 1366-8 vorliegen – durch einen zugelassenen Sachverständigen gemäß § 26 MBOAbk..
    6. Dokumentation archivieren: Sammeln Sie alle Nachweise (Asbestbefund, statische Berechnung, Brandschutzgutachten, Einbauzertifikat von Kago, Abnahmeurkunde des Schornsteinfegers) in einer eigenen Bauakte.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Estrich
    Estrich ist eine Schicht aus Mörtel oder Beton, die auf den Rohboden aufgebracht wird, um eine ebene und tragfähige Oberfläche zu schaffen. Er dient als Untergrund für Bodenbeläge wie Fliesen, Parkett oder Laminat.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Anhydritestrich, Trockenestrich.
    Druckverteilerplatte
    Eine Druckverteilerplatte ist eine Stahlbetonplatte, die die Last eines Bauteils (z.B. Kamin) großflächig auf den Untergrund verteilt. Sie dient dazu, die Punktlast zu reduzieren und die Tragfähigkeit des Bodens zu erhöhen.
    Verwandte Begriffe: Lastverteilung, Fundamentplatte, Bodenplatte.
    Bodenplatte
    Die Bodenplatte ist die unterste tragende Schicht eines Gebäudes, die direkt auf dem Erdreich aufliegt. Sie dient als Fundament für das Gebäude und trägt die Lasten der Wände und Decken.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Gründungsplatte, Sohlplatte.
    Isolierung
    Isolierung dient dazu, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren und den Energieverbrauch zu senken. Sie wird in Wänden, Dächern und Böden eingebaut.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Schallschutz, Dämmstoff.
    Statik
    Die Statik ist ein Teilgebiet der Mechanik, das sich mit der Berechnung von Kräften und Spannungen in Bauwerken befasst. Sie dient dazu, die Standsicherheit und Tragfähigkeit von Gebäuden zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Festigkeitslehre.
    Brandschutz
    Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Sicherheit von Personen und Sachwerten zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Feuerwiderstand, Rauchmelder, Brandschutzverordnung.
    Kago Kamin
    Kago Kamin ist ein Hersteller von Kaminöfen und Heizkaminen. Die Produkte zeichnen sich durch hohe Qualität, Effizienz und Design aus.
    Verwandte Begriffe: Kaminofen, Heizkamin, Feuerstätte.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum muss der Estrich entfernt werden?
      Der Estrich muss entfernt werden, wenn die vorhandene Isolierung unter dem Estrich die Last des Kamins nicht tragen kann oder die Brandschutzbestimmungen nicht erfüllt werden. Eine Druckverteilerplatte kann eine Alternative sein.
    2. Was ist eine Druckverteilerplatte?
      Eine Druckverteilerplatte ist eine Stahlbetonplatte, die die Last des Kamins großflächig auf die Bodenplatte verteilt. Sie dient dazu, die Punktlast des Kamins zu reduzieren und die Tragfähigkeit des Bodens zu erhöhen.
    3. Welche Alternativen gibt es zum Entfernen des Estrichs?
      Alternativen zum Entfernen des Estrichs sind die Verstärkung des Estrichs durch Einbringen von Bewehrung, die Verwendung eines hochfesten Estrichs oder der Einsatz einer Druckverteilerplatte.
    4. Welche Brandschutzbestimmungen sind zu beachten?
      Beim Kaminbau sind die Brandschutzbestimmungen nach DIN 4102 und DIN EN 13501 zu beachten. Diese Normen regeln die Anforderungen an die Feuerwiderstandsfähigkeit von Bauteilen und die Entflammbarkeit von Baustoffen.
    5. Was kostet eine Druckverteilerplatte?
      Die Kosten für eine Druckverteilerplatte variieren je nach Größe, Material und Einbauaufwand. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort und einer statischen Berechnung erfolgen.
    6. Kann ich den Estrich selbst entfernen?
      Das Entfernen des Estrichs sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, da dabei Asbest freigesetzt werden kann und die Statik des Gebäudes beeinträchtigt werden kann.
    7. Wie lange dauert der Einbau eines Kamins mit Druckverteilerplatte?
      Die Dauer des Einbaus hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Kamins, der Beschaffenheit des Bodens und der Komplexität der Installation. In der Regel dauert der Einbau mehrere Tage.
    8. Was ist bei der Auswahl eines Ofenbauers zu beachten?
      Bei der Auswahl eines Ofenbauers sollten Sie auf dessen Erfahrung, Qualifikation und Referenzen achten. Ein guter Ofenbauer berät Sie umfassend, plant den Kamin fachgerecht und führt die Installation sauber und sicher durch.

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  2. Estrich schneiden: Fuge für Kamin & Schornstein

    Wenn ...
    Hallo,
    wen in diesen Bereich keine Leitungen (z.B. Fußbodenheizung) laufen eine fuge im Estrich reinschneiden und elastisch versiegeln. Die fuge soll auch im Fußbodenbelag übernommen werden.
    MfG
    Yilmaz
  3. Kamin & Schornstein: Gewichtsprobleme bei schwimmendem Estrich?

    Hohes Gewicht
    Bekomme ich keine Probleme durch das hohe Gewicht.
    Der Kamin wiegt ca. 700 kg, und die 8 m Schornstein werden auch noch so einige hundert wiegen.
    Und die 4 cm Estrich liegen ja schwimend auf der 4 cm starken Dämmung.
  4. Kamin & Schornstein: Gewichtsprobleme bei schwimmendem Estrich?

    Hohes Gewicht
    Bekomme ich keine Probleme durch das hohe Gewicht.
    Der Kamin wiegt ca. 700 kg, und die 8 m Schornstein werden auch noch so einige hundert wiegen.
    Und die 4 cm Estrich liegen ja schwimend auf der 4 cm starken Dämmung.
  5. Estrich-Alternativen: Druckverteiler für Kamin ungeeignet?

    Sorry..
    Der Schornstein wird auch nachträglich hergestellt, dann ist es auf jedenfall ratsam in dem Bereich den Estrich ohne Dämmung neu zu verlegen. Mit druckverteiler kommt man auch nicht weiter wen man von einer Verkehrslast von 150 kg/m² ausgeht.
    MfG
    Yilmaz
  6. Teil-Estrichentfernung: Druckverteilerplatte für Kamin möglich?

    Aber es würde doch nichts dagegen sprechen wenn ...
    Aber es würde doch nichts dagegen sprechen wenn ich nur in dem Bereich des Schornsteins sagen wir mal 50x50 den Estrich rausstemme und direkt auf die Bodenplatte gieße und im restlichen Bereich (dort wo der Kamin später steht) mit einer Druckverteilerplatte arbeite, oder? Auch wenn die eine Wand des Kamins direkt an den Schornstein anschließt? Oder kann es dort dann zu rissen kommen?
    Wäre ja um einiges weniger Arbeit und Dreck.
  7. Kaminbau: Szenarien für Kaminfuß auf Verbundestrich

    Vorschläge zur Problemlösung
    Vorbemerkung: aus dem vorher geschriebenen
    gehe ich davon aus, das es sich um ein Haus ohne
    Keller handelt, da sonst der Kaminfuß im Untergeschoss
    säße, der Kamin wahrscheinlich im Erdgeschoss!
    Szenario I :
    Kaminfuß setzt direkt auf einen Verbundestrich
    Kaminofen setzt auf schwimmendem Estrich
    Vorteil: keine Setzungen im Bereich des Kamins, keine
    Gefahr der Abrisse der Kaminsegmente voneinander, keine
    Abrisse im Bereich der Dachandichtung.
    Nachteil: mögliche Rissbildung zwischen Kaminofen & Kamin
    als Folge unterschiedlichen Setzungsverhaltens
    Szenario II :
    Kaminfuß setzt direkt auf Verbundestrich auf
    Kaminofen setzt direkt auf Verbundestrich auf
    Vorteil: keine Setzungen im Bereich des Kamins, keine
    Gefahr der Abrisse der Kaminsegmente voneinander, keine
    Abrisse im Bereich der Dachandichtung, keine unterschiedlichen Setzungen im Bereich zwischen Kaminofen & Kamin
    Nachteil: Schallübertragung aus dem Kaminofen möglich,
    ggf. unterschiedliche Setzungen zwischen Kaminbereich & Restboden möglich, schlechtere Wärmedämmung im Bereich des Verbundestrichs
    Szenario III :
    Kaminfuß & Kaminofen setzt direkt auf Estrich druckfester Wärmedämmung (z.B. XPS, Schaumglas) auf,
    Vorteil: keine Setzungen im Bereich des Kamins, keine
    Gefahr der Abrisse der Kaminsegmente voneinander, keine
    Abrisse im Bereich der Dachandichtung, keine unterschiedlichen Setzungen im Bereich zwischen Kaminofen & Kamin
    Nachteil: Schallübertragung aus dem Kaminofen gering möglich,
    ggf. geringe unterschiedliche Setzungen zwischen Kaminbereich & Restboden möglich,
    Bewertung :
    Ich würde mich für Lösung III entscheiden, dabei beim Estrich Randdämmstreifen nicht vergessen.
  8. Druckfeste Dämmung: XPS/Schaumglas für Kamin & Schornstein?

    Das mit der druckfesten Wärmedämmung (z.B. XPS, Schaumglas) ...
    Das mit der druckfesten Wärmedämmung (z.B. XPS, Schaumglas) ist natürlich auch noch eine Möglichkeit die ich noch nicht in Erwägung gezogen habe. Das liegt daran das es mir bis jetzt noch nicht bekannt war, das es soetwas gibt.
    Und diese Wärmedämmung hält soviel Gewicht aus? Gerade wenn ich dort an den Schornstein denke ...
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Druckverteilerplatte für Kamin & Schornstein: Estrich-Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob der Estrich unter einem Kamin und Schornstein entfernt werden muss oder ob Alternativen wie eine Druckverteilerplatte oder druckfeste Dämmung möglich sind. Das hohe Gewicht von Kamin und Schornstein stellt eine Herausforderung für schwimmende Estriche dar. Verschiedene Szenarien und Lösungen werden diskutiert, darunter das teilweise Entfernen des Estrichs und der Einsatz von druckfester Wärmedämmung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Beitrag Estrich-Alternativen: Druckverteiler für Kamin ungeeignet? sind Druckverteilerplatten möglicherweise nicht geeignet, wenn man von einer Verkehrslast von 150 kg/m² ausgeht. Dies sollte bei der Planung berücksichtigt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Kaminbau: Szenarien für Kaminfuß auf Verbundestrich werden verschiedene Szenarien für den Kaminfuß auf einem Verbundestrich und den Kaminofen auf einem schwimmenden Estrich vorgestellt, inklusive Vor- und Nachteilen bezüglich Setzungen und Rissbildung.

    🔧 Praktische Umsetzung: Eine Möglichkeit ist, nur im Bereich des Schornsteins den Estrich zu entfernen und direkt auf die Bodenplatte zu gießen, während im restlichen Bereich (Kamin) eine Druckverteilerplatte verwendet wird. Siehe Teil-Estrichentfernung: Druckverteilerplatte für Kamin möglich?. Es sollte geprüft werden, ob es zu Rissen kommen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Tragfähigkeit des Estrichs und der Dämmung unter Berücksichtigung des Gewichts von Kamin und Schornstein zu prüfen. Alternativ kann der Estrich im Bereich des Kamins und Schornsteins entfernt und durch eine massive Konstruktion ersetzt werden. Der Einsatz von druckfester Wärmedämmung (XPS, Schaumglas) sollte ebenfalls in Erwägung gezogen werden, wie im Beitrag Druckfeste Dämmung: XPS/Schaumglas für Kamin & Schornstein? erwähnt.

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