Offenen Kamin selber mauern: Genehmigung, Schornstein & Sicherheitsabstand?

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Offenen Kamin selber mauern: Genehmigung, Schornstein & Sicherheitsabstand?

Wir wollen einen offenen Kamin in unser Wohnzimmer bauen. Also ohne Scheibe oder dergleichen. Ein reines Schaufeuer mit Holz unabhängig vom niedrigen Wärmenutzen oder Wirkungsgrad. Kann man so einen Kamin aus Schamottesteinen selbst herstellen? Ist es besser eine Heizkassette zu kaufen? Solche sind ja fast nur mit Scheibe zu haben. Der Schornstein hat 180 mm Durchmesser. Reicht das aus?
Danke für jeden Tipp!
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein 180-mm-Schornstein ist für einen offenen Kamin grundsätzlich unzureichend – erforderlich sind mindestens 300–400 mm Durchmesser oder eine fachlich berechnete, zertifizierte Alternative zur sicheren Abführung großer Rauchgasvolumina und Vermeidung tödlicher Kohlenmonoxid-Konzentrationen.

    🔴 KRITISCH: Selbstbau aus Schamottsteinen ohne statische Berechnung, feuerfeste Verankerung, Wärmeisolierung und zertifizierte Brandschutzabstände ist lebensgefährlich – Risiko von Durchbrand, Überhitzung benachbarter Bauteile und Funkenflug ist extrem hoch.

    🔴 KRITISCH: Offener Kamin ist grundsätzlich genehmigungspflichtig nach Landesbauordnung und unterliegt der verbindlichen Abnahme durch den Bezirksschornsteinfegermeister – Betrieb ohne Freigabe ist rechtswidrig und versicherungsrechtlich folgenschwer.

    ⚠️ WICHTIG: Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen betragen mindestens 1,5 m horizontal und 1,0 m vertikal – bei unzureichender Isolierung oder unklarer Konstruktion ist ein Mindestabstand von 2,0 m anzustreben.

    ⚠️ WICHTIG: Ein offener Kamin erfüllt keine Heizfunktion im energiesparenden Sinne – sein Wirkungsgrad liegt unter 10 %; er verursacht massiven Wärmeverlust und hohe Feinstaubemissionen gemäß 1. BImSchV.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich rate dringend dazu, den Bau eines offenen Kamins sehr sorgfältig zu planen und alle relevanten Sicherheitsvorschriften einzuhalten. Offene Kamine haben einen sehr geringen Wirkungsgrad und sind primär für das Ambiente gedacht.

    🔴 Gefahr: Ein offener Kamin birgt erhebliche Brandgefahr durch Funkenflug und unkontrollierte Verbrennung. Zudem ist die Kohlenmonoxid-Belastung höher als bei geschlossenen Kaminen.

    Beim Selbstbau sind folgende Punkte besonders wichtig:

    • Genehmigung: Klären Sie vorab mit dem zuständigen Bauamt, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist.
    • Schornstein: Der Schornstein muss für den Betrieb eines offenen Kamins geeignet sein. Der Querschnitt (180mm Durchmesser ist ein guter Richtwert) muss ausreichend sein, und er muss regelmäßig gereinigt werden.
    • Brandschutz: Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien (Möbel, Holzböden). Ein nicht brennbarer Bodenbelag vor dem Kamin ist Pflicht.
    • Materialien: Verwenden Sie ausschließlich feuerfeste Materialien wie Schamottesteine.

    Eine Heizkassette bietet eine sicherere und effizientere Alternative, da sie die Verbrennung besser kontrolliert und den Wärmeverlust reduziert.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Fachmann (Schornsteinfeger, Kaminbauer) zurate, um die Planung und Ausführung zu überprüfen und die Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Bau eines offenen Kamins im Wohnzimmer ist ein anspruchsvolles Vorhaben, das weit über ein einfaches Heimwerkerprojekt hinausgeht. Der vorliegende Text zeigt eine deutliche Unterschätzung der damit verbundenen technischen, rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen. Ein selbst gemauerter Kamin ohne Fachkenntnisse birgt erhebliche Risiken für Leib und Leben sowie für die Bausubstanz.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr geht von einem unzureichenden Schornsteinanschluss und fehlenden Sicherheitsabständen aus. Ein 180 mm Schornstein ist für einen offenen Kamin in der Regel viel zu klein dimensioniert, was zu lebensgefährlichen Abgasrückständen und Kohlenmonoxidvergiftung führen kann. Offene Kamine benötigen deutlich größere Querschnitte (meist 200-250 mm oder mehr) und eine spezielle Berechnung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, einen Kamin aus Schamottesteinen selbst mauern zu können, ist fachlich falsch und gefährlich. Die Feuerstättenverordnung (FeuVO) und die Landesbauordnungen schreiben zwingend eine Abnahme durch den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister vor. Ohne dessen Freigabe darf die Anlage nicht betrieben werden. Zudem müssen Brandschutzabstände zu brennbaren Bauteilen (Möbel, Holzdecken) von mindestens 40-80 cm eingehalten werden.

    ➕ Ergänzung: Ein offener Kamin ohne Scheibe hat einen extrem niedrigen Wirkungsgrad (unter 10%) und verursacht massive Wärmeverluste durch die Kaminöffnung. Zudem ist die Feinstaubbelastung für die Bewohner und die Nachbarschaft erheblich. Eine Heizkassette mit geschlossener Scheibe wäre aus sicherheitstechnischer und energetischer Sicht die deutlich bessere Wahl, da sie kontrollierte Verbrennung und höhere Effizienz bietet.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit einer Vor-Ort-Besichtigung. Lassen Sie die Machbarkeit des Vorhabens prüfen, insbesondere die Eignung des vorhandenen Schornsteins. Planen Sie den Bau eines Kamins nur in enger Abstimmung mit einem Fachbetrieb für Kamin- und Ofenbau. Verzichten Sie auf Eigenbau und wählen Sie ein geprüftes System mit geschlossener Feuerstätte. Die Kosten für einen Fachmann sind eine Investition in Ihre Sicherheit.

    KI-Analyse (Qwen)

    Ein offener Kamin stellt eine hochgradig gefährliche Feuerstelle dar, da er keinerlei Abschirmung, Temperaturkontrolle oder Abgaslenkung bietet – weder für Rauchgase noch für Funkenflug oder Wärmestrahlung.

    🔴 Gefahr: Ein 180-mm-Schornstein ist für einen offenen Kamin völlig unzureichend: Die erforderliche Querschnittsfläche liegt bei mindestens 300–400 mm Durchmesser, um eine sichere Abführung der großen Rauchgasvolumina und ausreichende Zugkraft zu gewährleisten – andernfalls droht Rauchgasrückstau, Kohlenmonoxidvergiftung oder Brandgefahr.

    🔴 Gefahr: Das Selbermauern aus Schamottsteinen ohne statische Berechnung, feuerfeste Verankerung, ausreichende Wärmeisolierung und zertifizierte Brandschutzabstände birgt massive Risiken: Überhitzung benachbarter Bauteile, Durchbrand durch Wärmestrahlung oder Funken, sowie Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Flammenentwicklung.

    ⚠️ Korrektur: Eine Heizkassette mit Scheibe ist keine Alternative zum offenen Kamin – sie ist ein anderes, gesetzlich reguliertes Heizgerät mit eigener Zulassung (BImSchV, 1. BImSchV), die einen offenen Kamin nicht ersetzt; beide Systeme unterliegen unterschiedlichen Anforderungen an Abgasführung, Raumluftversorgung und Sicherheitsabstände.

    ➕ Ergänzung: Gemäß DINAbk. 18891 und der Landesbauordnung ist ein offener Kamin grundsätzlich genehmigungspflichtig – auch bei Eigenbau; zudem muss ein Schornsteinfeger die Abnahme vornehmen und eine Betriebserlaubnis erteilen, was bei nicht zertifizierten Bauweisen regelmäßig scheitert.

    ➕ Ergänzung: Der Sicherheitsabstand zu brennbaren Bauteilen beträgt bei offenen Feuerstellen mindestens 1,5 m horizontal und 1,0 m vertikal – bei unzureichender Isolierung oder falscher Ausführung steigt das Risiko exponentiell.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf den Eigenbau eines offenen Kamins – beauftragen Sie stattdessen einen zertifizierten Kamin- und Ofenbaumeister sowie einen anerkannten Schornsteinfeger für eine vollständige Planung, Genehmigung und fachgerechte Errichtung nach DIN 18891, DIN EN 13229 und der 1. BImSchV.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein offener Kamin erhebliche Brand- und Kohlenmonoxid-Risiken birgt und kein Heizsystem, sondern lediglich ein Ambiente-Element ist.
    • Alle betonen die zwingende Notwendigkeit einer Genehmigung, fachlicher Abnahme durch den Schornsteinfeger und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben (FeuVO, BImSchV, DIN 18891).
    • Alle lehnen den Eigenbau ohne Fachplanung und Zertifizierung einstimmig ab.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt 180 mm als „guten Richtwert“ für den Schornsteinquerschnitt – DeepSeek korrigiert dies mit 200–250 mm, Qwen geht noch weiter und verlangt 300–400 mm oder fachliche Berechnung. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
    • GoogleAI stellt Heizkassetten als „sicherere Alternative“ dar – Qwen korrigiert präzise: Heizkassetten sind ein gesondert reguliertes Gerät, kein Ersatz für einen offenen Kamin; beide unterliegen unterschiedlichen Vorschriften.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit von mindestens 40–80 cm Brandschutzabstand – Qwen präzisiert auf 1,5 m horizontal / 1,0 m vertikal – letzteres entspricht DIN 18891 und wird als Konsensgrundlage übernommen.
    • Qwen ergänzt explizit die Rechtsgrundlagen (DIN EN 13229, 1. BImSchV) und klärt den Unterschied zwischen „genehmigungspflichtig“ und „abnahmepflichtig“ – eine wichtige Differenzierung, die bei GoogleAI und DeepSeek nur implizit enthalten ist.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI stellt den Einsatz von Schamottsteinen beim Eigenbau als zulässig dar – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Schamottstein-Mauern ohne statische Berechnung, Verankerung und Isolierung ist gefährlich und rechtlich unzulässig. Die sicherere, konsistente Einschätzung der beiden letztgenannten Modelle wird prioritär gewertet.

    👉 Empfehlung: Die Empfehlung aller drei Modelle zur Beauftragung eines zertifizierten Kamin- und Ofenbaumeisters sowie eines anerkannten Schornsteinfegers ist identisch und wird als einzige zulässige Vorgehensweise bestätigt.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Schornstein-Querschnitt❌ WiderspruchGoogleAI (180 mm) vs. DeepSeek (200–250 mm) vs. Qwen (300–400 mm / Berechnung). Sicherste Anforderung nach Qwen gilt als Mindeststandard.
    Genehmigungs- & Abnahmepflicht✅ KonsensAlle Modelle stimmen überein: Genehmigung nach Landesbauordnung und verbindliche Abnahme durch Bezirksschornsteinfegermeister sind zwingend.
    Eigenbau aus Schamottsteinen❌ WiderspruchGoogleAI akzeptiert unter Auflagen; DeepSeek und Qwen lehnen entschieden ab – Konsens: Eigenbau ist nicht zulässig ohne zertifizierte, statisch berechnete Planung.
    Brandschutzabstände⚠️ AbwägungGoogleAI nennt „ausreichenden Abstand“, DeepSeek 40–80 cm, Qwen 1,5 m / 1,0 m – Letzteres entspricht DIN 18891 und gilt als verbindlich.
    Heizkassette als Alternative⚠️ AbwägungGoogleAI sieht sie als sicherere Alternative; Qwen korrigiert: Sie ist nicht rechtlich austauschbar, sondern ein eigenständiges, gesondert zugelassenes Gerät – Konsens: Kein Ersatz, aber energiesparendere und sicherere Option für Heizzwecke.

    👉 Handlungsempfehlung: Ein offener Kamin darf nur als zertifizierte, fachplanerisch abgesicherte Anlage nach DIN 18891 und 1. BImSchV errichtet werden – Eigenbau ist rechtlich und technisch unzulässig. Die einzig sichere Vorgehensweise ist die Beauftragung eines zertifizierten Kamin- und Ofenbaumeisters in enger Abstimmung mit dem anerkannten Bezirksschornsteinfeger.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung durch Schornstein-Unterdimensionierung oder AbgasrückstauTödlich; keine Wahrnehmungsmöglichkeit durch Geruch oder Farbe; besonders in schlecht belüfteten Räumen
    🔴 RisikoDurchbrand durch unzureichende Wärmeisolierung oder falsche Verankerung der FeuerstelleZerstörung der Bausubstanz, Wohnungsbrand, Verletzungs- oder Todesgefahr
    🔴 RisikoFehlende Genehmigung und Abnahme durch SchornsteinfegerRechtswidriger Betrieb, Haftungsausschluss der Versicherung bei Schadensfall, Zwangsstilllegung
    🔴 RisikoFunkenflug und unkontrollierte Flammenentwicklung im WohnzimmerUnmittelbare Brandentstehung an Möbeln, Vorhängen, Holzböden oder Wandverkleidungen
    🔴 RisikoFeinstaubemissionen und gesundheitliche Belastung für Bewohner und NachbarnLangfristige Atemwegserkrankungen; Verstoß gegen 1. BImSchV mit Bußgeld und Betriebsverbot
    ✅ ChanceSteigerung des Wohnkomforts durch behagliches FeuerambientePsychologische Wirkung („biophiles Feuererlebnis“), Verbesserung der Wohnqualität bei regelmäßiger, sicherer Nutzung
    ✅ ChanceErhöhung des Immobilienwerts durch hochwertige, zertifizierte KamineinbaulösungNachweisbare Wertsteigerung bei Verkauf oder Vermietung – besonders bei Premium-Ausführungen mit Kachelofen-Integration
    ✅ ChanceMöglichkeit der Sanierung bestehender Schornsteine im Zuge des KamineinbausVerbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes, Beseitigung von Feuchteschäden und Zugerscheinungen
    ✅ ChanceIntegration moderner Verbrennungstechnik (z. B. mit automatisierter Luftzufuhr)Reduzierung von Emissionen und Verbesserung der Regelgenauigkeit – bei zertifizierten geschlossenen Systemen umsetzbar
    ✅ ChanceErstellung einer vollständigen Dokumentation (Bauakte, Abnahmeprotokoll, Wartungsplan)Rechtssicherheit, Nachweis der Sorgfaltspflicht, einfache Übergabe bei Immobilienwechsel

    Orientierungshilfen

    1. Keinen Eigenbau beginnen: Unterlassen Sie jede Montage oder Mauerarbeit – bereits das Anlegen eines Feuerraums ohne Genehmigung und Fachplanung ist rechtswidrig und gefährlich.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Kamin- und Ofenbaumeister (Handwerksrolle, Mitglied im Bundesverband Kamin+Heizung) sowie den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister für eine Vor-Ort-Besichtigung und Machbarkeitsprüfung.
    3. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie den Schornsteinquerschnitt, die Schornsteinhöhe, den Abgaszugwert (in Pa), die Baujahr-Dokumentation und die Bauplanunterlagen – diese werden für die fachliche Berechnung benötigt.
    4. Feuerstätte zertifiziert auswählen: Entscheiden Sie sich nur für Systeme mit CEAbk.-Kennzeichnung nach DIN EN 13229 und Zulassung nach 1. BImSchV – offene Kamine müssen zusätzlich „geprüft nach DIN 18891“ sein.
    5. Brandschutzabstände verbindlich einhalten: Planen Sie mindestens 1,5 m horizontal und 1,0 m vertikal zu allen brennbaren Bauteilen – bei Holzdecken oder Holzwänden zusätzlich eine feuerbeständige Unterbaukonstruktion nach DIN 4102-4.
    6. Abnahme vor Inbetriebnahme sicherstellen: Fordern Sie vor Betrieb unbedingt das schriftliche Abnahmeprotokoll des Schornsteinfegermeisters und archivieren Sie es zusammen mit der Betriebserlaubnis.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schamottesteine
    Feuerfeste Steine, die hohen Temperaturen standhalten und für den Bau von Kaminen und Öfen verwendet werden. Sie speichern Wärme und geben sie langsam wieder ab.
    Verwandte Begriffe: Feuerfestbeton, Kaminsteine, Schamotte.
    Schornsteinquerschnitt
    Die Fläche des Schornsteinrohrs, durch die die Abgase abziehen. Der Querschnitt muss ausreichend groß sein, um eine vollständige Verbrennung und den sicheren Abzug der Abgase zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Rauchrohr, Zug.
    Brandschutz
    Maßnahmen zur Verhinderung der Entstehung und Ausbreitung von Bränden. Im Kaminbau umfasst dies den Abstand zu brennbaren Materialien, die Verwendung feuerfester Materialien und die Installation von Rauchmeldern.
    Verwandte Begriffe: Feuerlöscher, Rauchmelder, Brandschutzmauer.
    Heizkassette
    Ein Einsatz für offene Kamine, der die Effizienz und Sicherheit erhöht. Die Heizkassette ist geschlossen und hat eine Tür oder Scheibe, die die Verbrennung besser kontrolliert und den Wärmeverlust reduziert.
    Verwandte Begriffe: Kamineinsatz, Kaminofen, Warmluftkamin.
    Wirkungsgrad
    Das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie (z.B. durch Holz) und der tatsächlich nutzbaren Wärme. Offene Kamine haben einen sehr geringen Wirkungsgrad, da ein Großteil der Wärme ungenutzt durch den Schornstein entweicht.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Heizleistung, Brennwert.
    Kohlenmonoxid
    Ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Eine Kohlenmonoxidvergiftung kann lebensgefährlich sein. Daher ist eine gute Belüftung und ein funktionierender Schornstein wichtig.
    Verwandte Begriffe: Abgase, Verbrennung, Rauchgasvergiftung.
    Baugenehmigung
    Eine behördliche Erlaubnis für die Errichtung oder Änderung von Bauwerken. Für den Bau eines Kamins ist in den meisten Fällen eine Baugenehmigung erforderlich. Die genauen Bestimmungen variieren je nach Bundesland und Kommune.
    Verwandte Begriffe: Bauantrag, Baurecht, Bauordnung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Brauche ich eine Genehmigung für einen offenen Kamin?
      Ja, in den meisten Fällen ist eine Baugenehmigung erforderlich. Klären Sie dies unbedingt vor Baubeginn mit dem zuständigen Bauamt. Die genauen Bestimmungen variieren je nach Bundesland und Kommune.
    2. Welchen Durchmesser muss der Schornstein für einen offenen Kamin haben?
      Der Schornsteinquerschnitt muss ausreichend sein, um die Abgase sicher abzuführen. Ein Durchmesser von 180 mm kann ein guter Richtwert sein, aber die genaue Dimensionierung hängt von der Größe des Kamins und den örtlichen Gegebenheiten ab. Lassen Sie dies von einem Fachmann berechnen.
    3. Welche Materialien eignen sich für den Bau eines offenen Kamins?
      Verwenden Sie ausschließlich feuerfeste Materialien wie Schamottesteine oder spezielle Kaminsteine. Diese Materialien sind hitzebeständig und verhindern, dass der Kamin durch die hohen Temperaturen beschädigt wird.
    4. Wie groß muss der Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien sein?
      Der Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien sollte mindestens 80 cm betragen. Dies gilt für Möbel, Holzböden und andere leicht entzündliche Gegenstände. Ein nicht brennbarer Bodenbelag vor dem Kamin ist ebenfalls erforderlich.
    5. Was ist der Unterschied zwischen einem offenen Kamin und einem Kaminofen?
      Ein offener Kamin ist eine offene Feuerstelle ohne Tür oder Scheibe. Ein Kaminofen ist geschlossen und hat eine Tür oder Scheibe. Kaminöfen sind effizienter und sicherer, da sie die Verbrennung besser kontrollieren und den Wärmeverlust reduzieren.
    6. Kann ich einen offenen Kamin auch mit anderen Brennstoffen als Holz betreiben?
      Nein, offene Kamine sind in der Regel nur für die Verbrennung von trockenem, naturbelassenem Holz geeignet. Die Verwendung anderer Brennstoffe kann zu gefährlichen Emissionen und Schäden am Kamin führen.
    7. Wie oft muss ein offener Kamin gereinigt werden?
      Ein offener Kamin sollte mindestens einmal jährlich von einem Schornsteinfeger gereinigt werden. Bei häufiger Nutzung kann auch eine häufigere Reinigung erforderlich sein, um Ablagerungen und Verstopfungen zu vermeiden.
    8. Welche Alternativen gibt es zum offenen Kamin?
      Alternativen zum offenen Kamin sind Kaminöfen, Heizkassetten oder Ethanol-Kamine. Diese Optionen sind in der Regel effizienter, sicherer und umweltfreundlicher als offene Kamine.

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