Kamin sanieren, umbauen oder abreißen? Kosten, Risiken & Vorgehensweise im Altbau

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Kamin sanieren, umbauen oder abreißen? Kosten, Risiken & Vorgehensweise im Altbau

Hallo Netzgemeinde,
ich habe folgendes Problem  -  ich besitze ein Altbau-Wochenendhaus mit einem Flachdach. (ja  -  eigentlich ist das mein Problem 🙂 ).. dort gibt es einen offenen Kamin. Dieser ist jedoch von innen schon etwas bröckelig und bröselig  -  außerdem steht er trotz runder Form mit einer gemauerten Kante im Raum. Erstmal habe ich da ein paar Grundfragen:
Der Kamin ist fast in einem Stück aus Stahlbeton gegossen. Auf diesem "Sockel" steht der Kamin auch noch ca. 1.5 Meter aus dem Dach nach oben raus. D.h. Ich habe Angst, wenn ich das ganze Stück wegbreche, bricht der Kamin von oben herunter  -  oder?
Was kann man da machen? Sowas wie Ständer mauern und das alte abstützen? Nur wie?
Ich habe eine Zeichnung (kurz angedeutet) unter dem unten stehendem Link.
Am liebsten hätte ich einen Schwedenofen, da diese viel bessere Heizwerte haben. Falls das also unmöglich ist wird das Teil etwas modifiziert  -  ich wollte die Ecke (grün angedeutet) wegbrechen und den Kamin von innen neu verputzen  -  mit Schamottemörtel. Da kam mir eine Idee  -  kann man nicht eine Brennkammer einbauen oder sowas, um sich eine Menge Arbeit mit dem Mörtel zu sparen?
Wer kann mir da weiterhelfen?
Vielen Dank für eure Antworten..
  • Name:
  • Hendrik Waltenberg
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenarbeiten am Kaminsockel oder der Kaminwand vor fachlicher statischer und schornsteinfegerlicher Prüfung – akutes Einsturz- und Verletzungsrisiko.

    🔴 KRITISCH: Kohlenmonoxid-Gefahr durch undichte oder bröckelige Abgasführung – vor Inbetriebnahme jeder Heizfunktion unbedingt rauchgasdichte Prüfung durch Schornsteinfeger.

    🔴 KRITISCH: Statische Gefährdung des Flachdachs durch den 1,5 m freistehenden Stahlbetonkamin – Prüfung durch Bauingenieur oder zertifizierten Statiker vor jeglicher Veränderung zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Einbau eines Schwedenofens oder einer Brennkammer ist baurechtlich und brandschutztechnisch nur nach vorheriger Sanierung, statischer Freigabe und schornsteinfegerlicher Abnahme zulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Feuchteschäden im Kamin können Schimmelbildung und Bausubstanzschädigung begünstigen – Feuchtemessung und Sanierung der Ursache (z. B. Dachanschluss, Kondensat) gehören zur Erstprüfung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie unsicher sind, wie Sie mit Ihrem bröckeligen Kamin im Altbau-Wochenendhaus umgehen sollen. Da der Kamin bereits Schäden aufweist, gibt es mehrere Optionen: Sanierung, Umbau oder Abriss. Die Entscheidung hängt vom Zustand des Kamins, Ihren Vorstellungen und dem Budget ab.

    🔴 Gefahr: Ein bröckeliger Kamin kann eine Brandgefahr darstellen und die Abgasführung beeinträchtigen.

    Ich empfehle folgende Schritte:

    • Zustandsanalyse: Lassen Sie den Kamin von einem Schornsteinfeger oder einem erfahrenen Ofenbauer begutachten. Dieser kann den Zustand beurteilen und Empfehlungen geben.
    • Statik prüfen: Da der Kamin auf einem Sockel steht und möglicherweise Stahlbeton enthält, sollte ein Statiker die Konstruktion prüfen, besonders im Hinblick auf das Flachdach.
    • Optionen prüfen:
      • Sanierung: Wenn der Kamin grundsätzlich in Ordnung ist, kann eine Sanierung mit Schamottemörtel oder anderen geeigneten Materialien ausreichend sein.
      • Umbau: Ein Umbau könnte sinnvoll sein, wenn Sie den Kamin für einen Schwedenofen oder eine andere Heizquelle nutzen möchten.
      • Abriss: Wenn der Kamin stark beschädigt ist oder nicht mehr benötigt wird, kann ein Abriss die beste Option sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von Fachbetrieben ein und lassen Sie sich umfassend beraten, bevor Sie eine Entscheidung treffen. Die Sicherheit sollte oberste Priorität haben.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen offenen Kamin in einem Altbau-Wochenendhaus, der aus Stahlbeton gegossen ist und innen bröckelt. Der Kamin ragt 1,5 Meter über das Flachdach hinaus, was ein erhebliches statisches Risiko darstellt. Der Nutzer erwägt, Teile des Kamins abzubrechen oder eine Brennkammer einzubauen, was ohne fachliche Prüfung gefährlich ist.

    🔴 Gefahr: Die geplante Eigeninitiative, Teile des Kamins abzubrechen, birgt ein hohes Risiko für Einsturz oder herabfallende Teile. Der Kamin aus Stahlbeton ist schwer und könnte bei unsachgemäßem Abbruch das Dach beschädigen oder Personen verletzen. Zudem ist die Standsicherheit des gesamten Bauwerks gefährdet.

    ➕ Ergänzung: Vor jedem Eingriff muss die Statik des Kamins und des Dachs durch einen Bauingenieur oder Statiker geprüft werden. Der bröckelnde Innenputz deutet auf Feuchteschäden oder Materialermüdung hin, was die Tragfähigkeit weiter mindert. Ein Schwedenofen erfordert einen korrekten Schornsteinanschluss mit ausreichendem Querschnitt und Brandschutz.

    ⚠️ Korrektur: Das Einbauen einer Brennkammer ohne vorherige Sanierung des Kamins ist nicht zulässig. Der Kamin muss zuerst fachgerecht instand gesetzt werden, um die Abgasführung und Dichtheit zu gewährleisten. Eigenständiges Verputzen mit Schamottemörtel reicht nicht aus, da die Statik und der Brandschutz nicht gewährleistet sind.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger und einen Statiker zur Begutachtung. Lassen Sie die Standsicherheit prüfen und klären Sie, ob eine Sanierung oder ein Rückbau möglich ist. Planen Sie den Einbau eines Schwedenofens nur mit einem Fachbetrieb für Kaminbau, der die Abgaswerte und den Brandschutz sicherstellt. Führen Sie keine Eigenarbeiten an der Bausubstanz durch.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt einen massiven, stahlbetonernen Kamin in einem Altbau-Wochenendhaus mit Flachdach, der innen bröckelig ist und statisch bedenklich erscheint – insbesondere aufgrund seiner freistehenden, 1,5 m über das Dach ragenden Konstruktion sowie der unklaren Verankerung im Gebäudebestand.

    🔴 Gefahr: Ein unkontrollierter Abriss oder Umbau des Kaminsockels birgt akute Einsturzgefahr: Der stahlbetonene Kaminkörper ist keine eigenständige Tragkonstruktion, sondern wahrscheinlich in die Dachkonstruktion oder Mauerwerk eingebunden; mechanische Belastung durch Abbrechen oder Ausschlagen kann zu plötzlichem Versagen führen – besonders bei altersbedingter Betonabplatzung und unbekanntem Bewehrungszustand.

    🔴 Gefahr: Der Einsatz von Schamottemörtel für eine innere Verputzung ohne vorherige statische Prüfung und fachgerechte Sanierung der Kaminwand ist technisch unzulässig – bröckeliger Untergrund führt zu Haftungsverlust, thermischer Rissbildung und potenzieller Brandweiterleitung in angrenzende Bauteile.

    ⚠️ Korrektur: Ein Schwedenofen kann nicht einfach in einen bestehenden Kamin eingebaut werden – er erfordert eine vollständig eigenständige, brandschutztechnisch geprüfte Abgasanlage mit ausreichendem Querschnitt, Dichtung, Isolierung und statisch gesicherter Aufstellung; eine ‚Brennkammer-Einbauten-Idee‘ ohne Bauphysik- und Brandschutznachweis ist hochgradig gefährlich und baurechtlich unzulässig.

    ➕ Ergänzung: Vor jeglicher Maßnahme ist eine fachliche Bestandsaufnahme erforderlich: Prüfung der Betonfestigkeit (z. B. mit Schmidt-Hammer), Sichtung der Bewehrung, Klärung der statischen Einbindung in Dach und Mauerwerk sowie Abklärung der Schornsteinfunktion (ob noch in Betrieb, ob zugelassen, ob rauchgasdicht).

    ➕ Ergänzung: Auch bei scheinbar reinem ‚Kaminumbau‘ sind baurechtliche Genehmigungen (Bauantrag/Bauanzeige) sowie die Einbindung eines Schornsteinfegers zur Abnahme nach § 16 der 1. BImSchV zwingend – insbesondere bei Änderung der Abgasführung oder Heizleistung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Baukonstruktionen (z. B. nach DINAbk. 18202 oder mit Schornsteinfeger-Prüfbescheinigung) sowie einen geprüften Schornsteinfegermeister zur umfassenden Gefährdungsanalyse – bis dahin ist jede mechanische Bearbeitung des Kaminsockels oder der Kaminwand strikt zu unterlassen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den bröckeligen Kamin als akute Sicherheitsgefahr (Brandgefahr, Abgasaustritt, Einsturzrisiko).
    • Alle fordern eine fachliche Begutachtung durch Schornsteinfeger – GoogleAI nennt zusätzlich Ofenbauer, DeepSeek und Qwen betonen die Notwendigkeit eines Statikers/Bauingenieurs.
    • Alle lehnen unbefugte Eigenarbeiten (Abbrechen, Verputzen, Einbauen) strikt ab, solange keine Prüfung vorliegt.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI behandelt Sanierung, Umbau und Abriss als gleichwertige Optionen – DeepSeek und Qwen bewerten Umbau bzw. Einbau ohne vorherige Sanierung als technisch unzulässig und baurechtlich riskant.
    • GoogleAI erwähnt Schamottemörtel als mögliche Sanierungsmethode, DeepSeek und Qwen korrigieren dies als unzureichend ohne vorherige statische und bauphysikalische Sanierung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont das Risiko herabfallender Teile und Dachbeschädigung bei unsachgemäßem Abbruch.
    • Qwen ergänzt konkrete Prüfmethoden (Schmidt-Hammer, Bewehrungssichtung) und verweist auf baurechtliche Anzeigepflicht (§ 16 1. BImSchV) sowie Genehmigungsbedarf.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI sieht "Sanierung mit Schamottemörtel" als Option an – DeepSeek und Qwen widersprechen klar: "nicht ausreichend", "technisch unzulässig", "Haftungsverlust", "Brandweiterleitung". → Vorsichtsprinzip: Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung (DeepSeek/Qwen) aufgelöst.

    👉 Empfehlung: Alle drei Modelle stimmen in der Reihenfolge der Handlungsschritte überein: 1. Sofortige Prüfung durch Schornsteinfeger + Statiker → 2. Dokumentation von Feuchte, Betonfestigkeit und Einbindung → 3. Entscheidung über Sanierung/Umbau/Abriss erst nach schriftlichem Gutachten.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Unmittelbare Gefahrenlage Bröckelnder Stahlbetonkamin stellt akutes Risiko für Einsturz, Kohlenmonoxidaustritt und Brandweiterleitung dar – Handlungsdruck hoch.
    Sanierung mit Schamottemörtel GoogleAI sieht Möglichkeit, DeepSeek und Qwen lehnen dies klar ab: ohne vorherige statische Sanierung und Untergrundstabilisierung ist dies unzulässig und gefährlich.
    Statische Prüfung Zwingend erforderlich vor jeglichem Eingriff – insbesondere wegen 1,5 m freistehender Höhe über Flachdach und unbekannter Verankerung.
    Einbau Schwedenofen / Brennkammer ⚠️ Nur zulässig nach fachgerechter Sanierung, statischer Freigabe, schornsteinfegerlicher Abnahme und baurechtlicher Genehmigung – keine "Einbau-Idee" ohne Nachweis.
    Verantwortliche Fachkräfte Schornsteinfegermeister (zur Abgasführung, Sicherheit, § 16 1. BImSchV) + Bauingenieur/Statiker (zur Standsicherheit) sind unverzichtbar – Ofenbauer allein reicht nicht aus.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Eigeninitiative ergreifen. Sofort zwei getrennte Fachgutachten einholen: 1. Schornsteinfegermeister mit Prüfbescheinigung (für Abgasführung, Dichtheit, rauchgasdichte Funktion), 2. Bauingenieur (mit statischer Berechnung und Einbindungsanalyse des Kamins ins Dach und Mauerwerk). Erst nach schriftlichem, abgestimmtem Ergebnis entscheiden – bis dahin: Kamin unbenutzt lassen, Zugang sichern.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Einsturz des freistehenden Kamins bei unsachgemäßem Abbruch oder Alterung Schwere Verletzung oder Todesfall, Schäden am Dach und Wohnraum, Haftungsansprüche Dritter
    🔴 Risiko Kohlenmonoxidaustritt durch bröckelnde oder undichte Abgaswanne Lebensbedrohliche Vergiftung ohne Warnsymptome, besonders bei Nutzung im Wochenendhaus mit geringer Luftzirkulation
    🔴 Risiko Feuchteschäden im Kamin und angrenzender Bausubstanz Materialermüdung, Schimmelbildung, langfristiger Wertverlust und Sanierungskostensteigerung
    🔴 Risiko Baurechtlicher Verstoß durch ungenehmigte Änderung (z. B. Schwedenofen-Einbau) Amtliche Unterbindung, Rückbauforderung, Ordnungsgeld, Rückstufung der Versicherungsleistung bei Schadensfall
    🔴 Risiko Brandweiterleitung über nicht brandschutzgerechte Sanierung (z. B. falscher Mörtel) Übergreifen von Feuer auf Dachstuhl oder Mauerwerk, Totalverlust des Gebäudes
    ✅ Chance Fachgerechte Sanierung mit modernen Brandschutzmaterialien Nachhaltige Wiederherstellung der Funktion bei erheblich gesteigerter Sicherheit und Energieeffizienz
    ✅ Chance Einsatz eines zertifizierten Schwedenofens mit externem Schornsteinanschluss Effiziente, saubere Heizung ohne Belastung des bestehenden Kamins – Entlastung der Bausubstanz
    ✅ Chance Abbruch des überflüssigen Kamins und Dachsanierung Entfall von Wartungskosten, bessere Dachdichtheit, mögliche Dachbegrünung oder Photovoltaik-Nutzung
    ✅ Chance Holung von Fördermitteln für Heizungserneuerung (z. B. BEGAbk.-EM) Kostenreduktion bis zu 40 % bei fachgerechtem Ersatz durch emissionsarmes Heizsystem
    ✅ Chance Dokumentierte Bestandsaufnahme als Grundlage für Wertsteigerung Transparenz beim künftigen Verkauf, Nachweis für Versicherung und Bauaufsicht, Vermeidung späterer Haftungsfragen

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Sperrung und Sicherung: Verschließen Sie den Kaminzugang, legen Sie Warnhinweise an – bis zur Prüfung keinerlei Nutzung oder Berührung des Kamins.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister (mit Prüfbescheinigung nach 1. BImSchV) und einen Bauingenieur für Statische Nachweise – beide sollten unabhängig voneinander beauftragt werden.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Baupläne, alte Gutachten, Baujahr des Hauses und ggf. vorherige Reparaturberichte – für die Fachleute unverzichtbar.
    4. Feuchtemessung anordnen: Beauftragen Sie bei der ersten Besichtigung eine Feuchtemessung im Sockel und der Kaminwand – zur Klärung der Ursache (Kondensat, Dachleck, kapillare Aufstiegsfeuchte).
    5. Keine Baumaßnahme ohne Genehmigung: Vor Einbau eines Ofens oder Abriss Anzeige beim zuständigen Bauamt einreichen und § 16-Abnahme durch Schornsteinfeger vereinbaren.
    6. Förderung prüfen: Informieren Sie sich beim BAFA oder über die Energieberatung der Verbraucherzentrale über aktuelle BEG-Fördermöglichkeiten für Heizungsersatz.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinfeger
    Ein Schornsteinfeger ist ein Fachmann, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Feuerungsanlagen und Abgasanlagen zuständig ist. Er berät auch in Fragen der Brandsicherheit und Energieeffizienz.
    Verwandte Begriffe: Rauchfangkehrer, Abgasanlage, Feuerstättenschau
    Schamottemörtel
    Schamottemörtel ist ein hitzebeständiger Mörtel, der zum Vermauern von Schamottsteinen in Feuerungsanlagen verwendet wird. Er hält hohen Temperaturen stand und sorgt für eine dichte Verbindung.
    Verwandte Begriffe: Feuerfestmörtel, Ofenmörtel, Feuerungsanlage
    Statiker
    Ein Statiker ist ein Bauingenieur, der die Standsicherheit von Bauwerken berechnet und überprüft. Er stellt sicher, dass ein Gebäude oder eine Konstruktion den auftretenden Belastungen standhält.
    Verwandte Begriffe: Tragwerksplaner, Baustatik, Standsicherheit
    Kaminquerschnitt
    Der Kaminquerschnitt bezeichnet die Innenfläche des Kamins, durch die die Abgase abgeleitet werden. Der Querschnitt muss ausreichend groß sein, um einen optimalen Abzug zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Schornsteinzug, Abgasleitung
    Abgasanlage
    Eine Abgasanlage ist ein System, das die Abgase von Feuerungsanlagen ins Freie leitet. Sie besteht aus dem Kamin oder Schornstein sowie den Verbindungsstücken und Reinigungsöffnungen.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Rauchrohr, Abgasleitung
    Feuerungsanlage
    Eine Feuerungsanlage ist eine Anlage, in der durch Verbrennung Wärme erzeugt wird. Dazu gehören beispielsweise Kamine, Öfen und Heizkessel.
    Verwandte Begriffe: Heizungsanlage, Verbrennung, Brennstoff
    Altbau
    Als Altbau werden Gebäude bezeichnet, die vor einer bestimmten Zeit errichtet wurden, oft vor dem Zweiten Weltkrieg oder vor bestimmten Bauvorschriften. Altbauten haben oft besondere bauliche Merkmale und erfordern spezielle Sanierungsmaßnahmen.
    Verwandte Begriffe: Bestandsbau, Sanierung, Renovierung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Was kostet eine Kaminsanierung?
      Antwort: Die Kosten für eine Kaminsanierung variieren stark und hängen vom Umfang der Arbeiten ab. Eine einfache Ausbesserung mit Schamottemörtel kann wenige hundert Euro kosten, während eine umfassende Sanierung mehrere tausend Euro kosten kann. Holen Sie sich Kostenvoranschläge von verschiedenen Fachbetrieben ein.
    2. Frage: Kann ich einen Kamin selbst sanieren?
      Antwort: Kleine Ausbesserungsarbeiten können Sie eventuell selbst durchführen. Bei größeren Schäden oder Unsicherheiten sollten Sie jedoch unbedingt einen Fachmann hinzuziehen. Unsachgemäße Sanierungen können die Sicherheit beeinträchtigen.
    3. Frage: Welche Genehmigungen benötige ich für einen Kaminumbau?
      Antwort: Ein Kaminumbau kann genehmigungspflichtig sein, insbesondere wenn er die Statik des Gebäudes beeinflusst oder das äußere Erscheinungsbild verändert. Informieren Sie sich vorab bei Ihrem zuständigen Bauamt.
    4. Frage: Wie lange dauert eine Kaminsanierung?
      Antwort: Die Dauer einer Kaminsanierung hängt vom Umfang der Arbeiten ab. Kleinere Reparaturen können innerhalb eines Tages erledigt sein, während größere Sanierungen mehrere Tage oder Wochen dauern können.
    5. Frage: Was ist Schamottemörtel?
      Antwort: Schamottemörtel ist ein hitzebeständiger Mörtel, der speziell für den Einsatz in Feuerungsanlagen wie Kaminen und Öfen entwickelt wurde. Er hält hohen Temperaturen stand und sorgt für eine dichte Verbindung der Schamottsteine.
    6. Frage: Woran erkenne ich einen defekten Kamin?
      Antwort: Anzeichen für einen defekten Kamin können Risse im Mauerwerk, bröckelnder Mörtel, Feuchtigkeitsschäden, Rußablagerungen oder ein ungewöhnlicher Geruch sein. Lassen Sie den Kamin bei solchen Anzeichen umgehend von einem Fachmann überprüfen.
    7. Frage: Was muss ich beim Anschluss eines Schwedenofens an einen vorhandenen Kamin beachten?
      Antwort: Beim Anschluss eines Schwedenofens an einen vorhandenen Kamin müssen Sie sicherstellen, dass der Kaminquerschnitt für den Ofen geeignet ist und dass der Kamin dicht ist. Lassen Sie den Anschluss von einem Fachmann durchführen und vom Schornsteinfeger abnehmen.
    8. Frage: Welche Alternativen gibt es zum offenen Kamin?
      Antwort: Alternativen zum offenen Kamin sind beispielsweise Kaminöfen, Heizkamine oder Pelletöfen. Diese sind in der Regel effizienter und umweltfreundlicher als offene Kamine.

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