Zwei Kamine an einem Schornstein: Was ist zu beachten? Kosten, Durchmesser, Material?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Der Anschluss von zwei Kaminen an einen Schornstein erfordert die Zustimmung des Bezirkskaminkehrermeisters. Je nach Bundesland ist eine Baugenehmigung für den Schornstein erforderlich. Die Dimensionierung des Kamins obliegt dem Planer oder Errichter, wobei der Kaminkehrer beratend zur Seite stehen kann. Schamottstein wird als Material für den Schornsteinzug empfohlen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung · 📊 Fakten/Zahlen

Zwei Kamine an einem Schornstein: Was ist zu beachten? Kosten, Durchmesser, Material?

Hallo,
Ich möchte in meinem Haus in jerder der beiden Etagen ein Kamin einbauen.
Beide Kamine sollen an einen Schornstein.
Die Kamine sollen ein Leistung von jeweils 5-10 kW haben.
(Einfache Baumarktteile)
Was ist dabei zu beachten?
Edelstahl- oder Steinabzug?
Muss ein Bauantrag gestellt werden?
Muss die Maßnahme vom Schornsteinfeger abgesegnet werden?
Gibt es einen Mindestdurchmesser bzw. eine Mindesthöhe für den Schornstein?
Danke für die Hilfe.
MfG np
  • Name:
  • niposs
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Gleichzeitiger Betrieb zweier Kamine an einem Schornstein erfordert eine rechnerische Nachweisführung nach DINAbk. EN 13384-1/-2 – ohne diesen Nachweis besteht Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid-Rückstau und Rauchgasentwicklung.

    🔴 KRITISCH: Alle Komponenten (Kamine, Abgasrohre, Schornsteinauskleidung) müssen nach DIN EN 13240, DIN EN 1443 und DIN 18160 zertifiziert und ausdrücklich für Mehrfeuerstättenbetrieb freigegeben sein – Baumarktprodukte sind grundsätzlich ungeeignet und rechtswidrig.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Bauantrag ist in allen Bundesländern erforderlich; die Planung muss vor Baubeginn durch einen anerkannten Sachverständigen (z. B. zertifizierten Schornsteinfeger nach DIN EN 15267) geprüft und die Inbetriebnahme abgenommen werden.

    ⚠️ WICHTIG: Für zwei Kamine ist eine getrennte, dicht geführte Abgasführung zwingend erforderlich – entweder mittels doppelwandigem Edelstahl-System mit separaten Innenrohren oder durch zwei unabhängige Schornsteinkanäle; Steinabzüge sind für parallelen Betrieb in der Regel nicht zugelassen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle, bei der Planung von zwei Kaminen an einem Schornstein folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Mehrfachbelegung: Prüfen Sie, ob der Schornstein für die Mehrfachbelegung durch zwei Kamine geeignet ist. Dies hängt von der Bauart, dem Querschnitt und der Abgasführung ab.
    • Leistung der Kamine: Die Gesamtleistung beider Kamine (hier 5-10 kW pro Kamin) muss zum Schornsteinquerschnitt passen. Ein zu geringer Querschnitt kann zu unzureichendem Zug und Rauchentwicklung führen.
    • Material des Schornsteins: Edelstahl- oder Steinabzug sind beide möglich. Edelstahl ist oft leichter zu montieren und weniger anfällig für Versottung. Stein kann eine bessere Wärmespeicherung bieten.
    • Vorschriften und Normen: Beachten Sie die lokalen Bauvorschriften und die DIN 18160 (Abgasanlagen).
    • Abnahme durch Schornsteinfeger: Eine Abnahme des Schornsteins durch den zuständigen Schornsteinfeger ist zwingend erforderlich.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation kann zu Kohlenmonoxidvergiftung und Bränden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann (Schornsteinfeger, Heizungsbauer) beraten und die Installation von einem Fachbetrieb durchführen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung, zwei Kamine mit einer Leistung von jeweils 5-10 kW an einen einzigen Schornstein anzuschließen. Dies ist ein komplexes Vorhaben, das erhebliche sicherheitstechnische und rechtliche Anforderungen mit sich bringt. Die Verwendung von einfachen Baumarktteilen ist für diese Konstellation in der Regel nicht geeignet und kann zu gefährlichen Betriebszuständen führen.

    🔴 Gefahr: Der gleichzeitige Betrieb zweier Feuerstätten an einem Schornstein birgt ein hohes Risiko für Abgasrückstau und Vergiftung. Ohne fachgerechte Berechnung und Auslegung können die Abgase nicht sicher abgeführt werden, was zu einer lebensbedrohlichen Kohlenmonoxidvergiftung führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass einfache Baumarktkamine ausreichen, ist grundlegend falsch. Für den Mehrfachanschluss sind speziell geprüfte und zugelassene Systeme erforderlich, die den geltenden Normen (z.B. DIN EN 13384) entsprechen. Ein Bauantrag ist in den meisten Bundesländern für Kamine grundsätzlich erforderlich, da es sich um eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung handelt.

    ➕ Ergänzung: Die Wahl zwischen Edelstahl- oder Steinabzug hängt von der Schornsteinauslegung ab. Edelstahl ist flexibler und oft für Nachrüstungen geeignet, während Steinabzüge eine höhere Wärmespeicherfähigkeit haben. Der Mindestdurchmesser und die Mindesthöhe des Schornsteins werden durch die Leistung der Kamine und die Höhe des Gebäudes bestimmt. Eine pauschale Angabe ist nicht möglich, da eine hydraulische Berechnung durch einen Fachplaner zwingend erforderlich ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen Fachplaner für Feuerstätten. Dieser muss die Machbarkeit prüfen, die Schornsteinquerschnitte berechnen und die Anlage abnehmen. Stellen Sie zudem einen Bauantrag bei der zuständigen Baubehörde. Verzichten Sie auf Baumarktprodukte und investieren Sie in ein geprüftes, zugelassenes System. Nur so können Sie einen sicheren und legalen Betrieb gewährleisten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt den geplanten Einbau zweier Kamine mit je 5–10 kW Leistung in einem Gebäude, die beide an einen gemeinsamen Schornstein angeschlossen werden sollen — eine technisch anspruchsvolle Konstellation mit erheblichen sicherheitsrelevanten Anforderungen.

    🔴 Gefahr: Die gleichzeitige Nutzung zweier Feuerstätten an einem Schornstein birgt erhebliche Risiken: unzureichende Zugkraft, Rauchgasrückstau, Überhitzung des Schornsteins, Brandgefahr durch Abbrand an nicht zugelassenen Stellen sowie Kohlenmonoxid-Entwicklung bei unvollständiger Verbrennung oder falscher Abgasführung.

    ⚠️ Korrektur: "Einfache Baumarktteile" sind für solche Anlagen grundsätzlich ungeeignet — sämtliche Komponenten (Kamine, Abgasrohre, Schornsteinauskleidung) müssen nach DIN EN 13240, DIN EN 1443 und DIN 18160 zertifiziert sein und vom Hersteller für den Mehrfeuerstättenbetrieb ausdrücklich freigegeben sein.

    ➕ Ergänzung: Ein gemeinsamer Schornstein für zwei Feuerstätten erfordert entweder eine getrennte, dicht geführte Abgasführung (z. B. doppelwandige Edelstahl-Systeme mit separaten Innenrohren) oder eine spezielle Schornsteinkonstruktion mit mindestens zwei unabhängigen AbzAbk.ügen — Steinabzüge sind hier in der Regel nicht geeignet, da sie nicht für parallelen Betrieb dimensioniert sind.

    ✅ Zustimmung: Ja, ein Bauantrag ist in der Regel erforderlich, da es sich um eine bauliche Veränderung mit sicherheitsrelevanter Auswirkung auf den Abgasabzug handelt — die Genehmigungspflicht ergibt sich aus der Landesbauordnung und der 1. BImSchV.

    ➕ Ergänzung: Der Schornsteinfeger ist nicht nur "abzusegnen", sondern muss als "anerkannter Sachverständiger" (gemäß 1. BImSchV) die Planung vor Baubeginn prüfen und die Inbetriebnahme abnehmen — ohne seine Bestätigung darf nicht in Betrieb genommen werden.

    🔴 Gefahr: Ein Mindestdurchmesser oder eine Mindesthöhe allein reichen nicht aus — entscheidend ist die rechnerische Nachweisführung nach DIN EN 13384-1/-2 für jeden Abzug einzeln und im Gesamtsystem, unter Berücksichtigung von Leistung, Brennstoffart, Abgastemperatur, Schornsteinhöhe, Umgebungsbedingungen und Windlast.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen nach DIN 4701-10 / DIN EN 15267 zertifizierten Schornsteinfeger oder einen staatlich anerkannten Energieberater mit der Planung und dem Nachweis — eine Eigenplanung oder Verwendung nicht zertifizierter Komponenten ist rechtlich unzulässig und stellt eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben dar.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen das höchste Risiko durch Kohlenmonoxidvergiftung und Rauchgasrückstau bei unsachgemäßer Installation.
    • Alle drei fordern die Zertifizierung aller Komponenten nach geltenden Normen (DIN 18160, DIN EN 1443, DIN EN 13240) und lehnen Baumarktprodukte ab.
    • Alle drei verlangen die Abnahme durch einen zertifizierten Schornsteinfeger als zwingende Voraussetzung für den Betrieb.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Edelstahl und Steinabzug grundsätzlich als möglich, ohne Einschränkung für den Mehrfachbetrieb; DeepSeek und Qwen korrigieren dies deutlich: Steinabzüge sind in der Regel nicht für parallelen Betrieb geeignet, da sie nicht für hydraulisch getrennte Abzüge dimensioniert sind.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen spezifiziert die rechtliche Rolle des Schornsteinfegers als anerkannten Sachverständigen nach 1. BImSchV mit Prüfpflicht vor Baubeginn – eine Detailangabe, die bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit genannt wird.
    • DeepSeek betont die Zwangsläufigkeit eines Bauantrags als genehmigungspflichtige Nutzungsänderung – Qwen bestätigt das mit Verweis auf Landesbauordnung und 1. BImSchV, GoogleAI erwähnt nur allgemein „lokale Bauvorschriften“.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert „Edelstahl ist oft leichter zu montieren und weniger anfällig für Versottung. Stein kann eine bessere Wärmespeicherung bieten.“ – Diese pauschale Gleichstellung wird von DeepSeek und Qwen klar widerlegt: Bei zwei Kaminen ist eine technisch getrennte Abgasführung erforderlich, die bei Steinabzügen praktisch nicht realisierbar ist; daher ist Edelstahl mit doppelwandigem System der einzige sicherheitskonforme Weg (Vorsichtsprinzip → Priorisierung von DeepSeek/Qwen).

    👉 Empfehlung:

    • Bevorzugte Umsetzung erfolgt mit doppelwandigem Edelstahl-System mit zwei separaten Innenrohren, geplant und berechnet durch einen nach DIN EN 15267 zertifizierten Schornsteinfegermeister – unter Einreichung eines Bauantrags und vorheriger Prüfung der Planung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Lebensgefahr bei FehlplanungAlle drei KI-Modelle stimmen überein: Kohlenmonoxid-Rückstau, Rauchentwicklung und Brandgefahr sind bei unsachgemäßer Auslegung lebensbedrohlich.
    Zulässigkeit von BaumarktproduktenEinhellige Ablehnung: Nur zertifizierte Komponenten nach DIN EN 13240/1443/18160 sind zulässig; Eigenbau oder Baumarkt ist rechtswidrig und gefährlich.
    Erfordernis eines BauantragsGoogleAI erwähnt „lokale Vorschriften“, DeepSeek und Qwen präzisieren: Bauantrag ist in allen Bundesländern zwingend – Konsens besteht.
    Geeignetheit von SteinabzügenGoogleAI nennt Steinabzug „möglich“, DeepSeek und Qwen widersprechen klar: Stein ist für parallelen Betrieb zweier Kamine in der Regel nicht geeignet – sicherheitskonformer Konsens geht nach Vorsichtsprinzip an DeepSeek/Qwen.
    Nachweisverfahren⚠️GoogleAI nennt DIN 18160 allgemein; DeepSeek und Qwen konkretisieren die zwingende rechnerische Nachweisführung nach DIN EN 13384-1/-2 – dies ist fachlich zutreffend, aber in GoogleAI nicht enthalten; Abwägung erforderlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie ausschließlich mit einem nach DIN EN 15267 zertifizierten Schornsteinfegermeister, der die rechnerische Nachweisführung nach DIN EN 13384-1/-2 durchführt, einen Bauantrag einreicht und alle Komponenten auf Zertifizierung für Mehrfeuerstättenbetrieb prüft. Verwenden Sie ausschließlich doppelwandige Edelstahl-Systeme mit separaten Innenrohren.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung durch Abgasrückstau bei mangelhafter ZugberechnungLebensbedrohlich; kann ohne Warnsymptome zum plötzlichen Tod führen.
    🔴 RisikoUnzulässige Verwendung nicht zertifizierter Komponenten (z. B. Baumarkt-Kamine)Rechtliche Haftung, Rückbauzwang, Versicherungsleistung entfällt, Sicherheitsversagen.
    🔴 RisikoFehlende Vorab-Prüfung der Planung durch anerkannten SachverständigenKeine Abnahme möglich, Betrieb untersagt, Gefährdung von Dritten, Bußgelder nach 1. BImSchV.
    🔴 RisikoUnzureichende thermische Trennung zwischen Abgaswegen (z. B. bei falschem Edelstahlsystem)Überhitzung benachbarter Bauteile, Brandgefahr im Dachstuhl oder Mauerwerk.
    🔴 RisikoVerstoß gegen Bauordnung durch fehlenden BauantragGebäudeversicherung leistet nicht, Gefahr von Rückbauforderung durch Baubehörde, rechtliche Konsequenzen bei Schadensfall.
    ✅ ChanceEffiziente Rauchgasabführung durch rechnerisch optimierten SchornsteinquerschnittEnergieeinsparung durch bessere Verbrennung, niedrigere Abgastemperatur, höhere Kaminwirkungsgrade.
    ✅ ChanceReduzierte Installationskosten durch gemeinsame Schornsteinnutzung (vs. zwei Einzelabzüge)Weniger Aufwand im Mauerwerk, weniger Dachdurchführungen, geringerer Materialaufwand – bei fachgerechter Planung.
    ✅ ChanceNutzung moderner, zertifizierter Edelstahl-Systeme mit LangzeitgarantieWartungsarme, korrosionsbeständige Anlage mit Lebensdauer > 25 Jahre – im Gegensatz zu Altanlagen.
    ✅ ChanceSteigerung des Wohnkomforts durch zwei unabhängige HeizquellenEnergieunabhängigkeit, Flexibilität bei Brennstoffwahl, höhere Behaglichkeit in größeren Wohnflächen.
    ✅ ChanceErhöhung des Immobilienwerts durch fachgerecht installierte, normkonforme FeuerstättenNachweisbare Wertsteigerung bei Verkauf, positive Einschätzung durch Energieausweis und Schornsteinfegerprotokoll.

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Fachplanung beauftragen: Kontaktieren Sie einen nach DIN EN 15267 zertifizierten Schornsteinfegermeister oder einen staatlich anerkannten Energieberater – nicht erst bei Baubeginn, sondern vor der Anschaffung der Kamine.
    2. Bauantrag stellen: Reichen Sie bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde einen vollständigen Bauantrag ein, der die Schornsteinberechnung nach DIN EN 13384-1/-2, die Zertifikate aller Komponenten und die Pläne des Fachplaners enthält.
    3. Kamine und Abgasystem nur als komplettes, zertifiziertes Mehrfeuerstätten-Paket beziehen: Fordern Sie vom Hersteller ausdrücklich die schriftliche Bestätigung, dass das System für den parallelen Betrieb zweier Kamine mit je 5–10 kW zugelassen ist.
    4. Montage ausschließlich durch Fachbetrieb: Lassen Sie die Installation nur von einem Handwerksbetrieb durchführen, der über die fachlichen Nachweise für Feuerstätteninstallationen (z. B. Handwerksrolle mit Zusatzqualifikation) verfügt – keine Eigenmontage.
    5. Schornsteinfeger-Prüfprotokoll vor Inbetriebnahme einholen: Bitten Sie den Schornsteinfeger um eine schriftliche Bestätigung, dass die Planung vor Baubeginn geprüft wurde und die Inbetriebnahme nach Abschluss der Arbeiten abgenommen wird.
    6. Alle Unterlagen archivieren: Sammeln Sie und bewahren Sie langfristig auf: Bauantragsbestätigung, Zertifikate, Berechnungsunterlagen, Prüfprotokolle, Montageberichte – für Versicherung, Verkauf und rechtliche Absicherung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinquerschnitt
    Die Querschnittsfläche des Schornsteins, die für den Abtransport der Abgase entscheidend ist. Ein zu geringer Querschnitt kann zu Zugproblemen führen.
    Verwandte Begriffe: Zug, Abgas, Abgasleitung
    Mehrfachbelegung
    Die Nutzung eines Schornsteins durch mehrere Feuerstätten (z.B. Kamine). Dies ist nur zulässig, wenn der Schornstein dafür geeignet ist und die Vorschriften eingehalten werden.
    Verwandte Begriffe: Feuerstätte, Abgasanlage, Schornstein
    DIN 18160
    Eine deutsche Norm, die Anforderungen an Abgasanlagen (Schornsteine) festlegt. Sie regelt unter anderem die Dimensionierung, Ausführung und Prüfung von Schornsteinen.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Schornstein, Norm
    Versottung
    Die Durchfeuchtung des Schornsteins durch Kondensat aus den Abgasen. Versottung kann zu Schäden am Schornstein und zu Geruchsbelästigung führen.
    Verwandte Begriffe: Kondensat, Abgas, Schornstein
    Zug
    Die Saugwirkung im Schornstein, die durch den Temperaturunterschied zwischen den Abgasen und der Umgebungsluft entsteht. Ein ausreichender Zug ist für den sicheren Abtransport der Abgase erforderlich.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinquerschnitt, Abgas, Verbrennung
    Feuerungsverordnung
    Eine Verordnung, die Anforderungen an Feuerstätten und Abgasanlagen festlegt. Sie dient dem Schutz vor Bränden und Kohlenmonoxidvergiftungen.
    Verwandte Begriffe: Feuerstätte, Abgasanlage, Brandschutz
    Kohlenmonoxid
    Ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Kohlenmonoxidvergiftungen können lebensgefährlich sein.
    Verwandte Begriffe: Verbrennung, Abgas, Vergiftung

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Dürfen zwei Kamine an einen Schornstein angeschlossen werden?
      Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Mehrfachbelegung möglich. Der Schornstein muss dafür geeignet sein (Querschnitt, Bauart). Die Zustimmung des Schornsteinfegers ist erforderlich.
    2. Welches Material ist besser für einen Schornstein: Edelstahl oder Stein?
      Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Edelstahl ist leichter, weniger anfällig für Versottung und einfacher zu montieren. Stein speichert Wärme besser. Die Wahl hängt von den individuellen Gegebenheiten und Vorlieben ab.
    3. Welchen Durchmesser muss der Schornstein haben?
      Der erforderliche Durchmesser hängt von der Leistung der Kamine und der Schornsteinhöhe ab. Er muss so bemessen sein, dass ein ausreichender Zug gewährleistet ist. Der Schornsteinfeger berechnet den notwendigen Durchmesser.
    4. Welche Vorschriften sind beim Anschluss von Kaminen an einen Schornstein zu beachten?
      Es sind die lokalen Bauvorschriften, die DIN 18160 (Abgasanlagen) und die Feuerungsverordnung zu beachten. Der Schornsteinfeger kennt die relevanten Vorschriften.
    5. Was kostet ein neuer Schornstein an der Außenfassade?
      Die Kosten hängen von Material, Höhe und Montageaufwand ab. Ein Edelstahl-Außenwandkamin ist in der Regel günstiger als ein gemauerter Schornstein. Holen Sie Angebote von verschiedenen Fachbetrieben ein.
    6. Muss der Schornstein vom Schornsteinfeger abgenommen werden?
      Ja, die Abnahme des Schornsteins durch den zuständigen Schornsteinfeger ist zwingend erforderlich. Er prüft, ob alle Vorschriften eingehalten wurden und der Schornstein sicher betrieben werden kann.
    7. Was passiert, wenn der Schornsteinquerschnitt zu klein ist?
      Ein zu kleiner Querschnitt kann zu unzureichendem Zug führen. Dies kann dazu führen, dass Rauch in den Wohnraum austritt und die Verbrennung unvollständig ist.
    8. Wie oft muss ein Schornstein gereinigt werden?
      Die Häufigkeit der Reinigung hängt von der Art der Feuerstätte und den lokalen Vorschriften ab. In der Regel ist eine jährliche Reinigung durch den Schornsteinfeger erforderlich.

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  2. Schornsteinzug: Schamottstein für Kaminöfen empfohlen

    Tja,
    Zug: Stahl oder Mineral ist Wurst, ich würde feuchteunempfindlichen Schamottstein bevorzugen.
    zwei: Öfen an einem Kaminzug das ... schreit ... nach Bauart 1 (selbstschließende Feuerraumtür)
    Der Schornsteinfeger muss sowohl den Kamin als auch alle angeschlossenen Öfen abnicken. Sonst verliert der Betreiber neben Leib und Leben auch noch den Versicherungsschutz (da freut sich die Erbengemeinschaft  -  oder?).
    Kleiner Tipp, Feuer braucht Sauerstoff (Luft) um zu brennen, ist eine ausreichende Luftzufuhr vorhanden? (Vorsicht Dunstabzugshaube! "Das Teil in der Küche") Raumluftunabhängige Öfen möglich? Oder willst du das Fenster aufmachen, wenn zum Eintopf noch der Ofen "anbrennt"?
    Mit warmen Hefeweizen vom Kaminofen grüßt
  3. Kaminanschluss: Kaminkehrer, Baugenehmigung & Vorgehensweise

    Was denn?
    Servus,
    Ohne Bezirkskaminkehrermeister geht nichts.
    Sie wollen zwei Brennstellen (Öfen) an einen Schornstein (Kamin) anschließen.
    Besteht der Schornstein schon? Wenn nein, je nach Bundesland Baugenehmigung einholen. Wenn ja, Eignung prüfen lassen.
    Empfohlene Vorgehensweise:
    1. Mit dem Bezirkskaminkehrer das Vorhaben durchsprechen.
    2. Bei Bedarf Bauantrag stellen.
    3. Ausführung
    4. Viel Spaß
  4. Kamin-Neubau: Schornsteinfeger, Dimensionierung & Baugenehmigung

    Dank an Frank Sievert und Michael Liebler
    Hallo und herzlichen Dank an euch zwei für eure schnellen Antworten.
    Der Ofen? steht jeweils in einem 40 Quadratmeter großen Raum, sodass es mit der O2- Zufuhr keine Probleme geben sollte. (oder?)
    Der Schornstein soll neu an der Außenfassade erstellt werden.
    Verstehe ich das richtig, der Schornsteinfeger sagt mir welche Länge und welchen Durchmesser meine Esse haben muss?
    Und jener weiß auch ob ich eine Baugenehmigung benötige?
    Vielen Dank
    MfG np
    • Name:
    • niposs
  5. Kamin-Errichtung: Genehmigung, Planung & Bezirkskaminkehrer

    Sorry wegen der Funkstille
    Servus,
    habe den Thread etwas vernachlässigt.
    Je nach Landesbauordnung ist die neue Errichtung eines Kamines genehmigungspflichtig oder wenigstens anzeigepflichtig.
    Die Dimensionierung von Feuerstelle, Rauchrohranschluss und Kamin ist eigentlich nicht Sache des BKM (Bezirkskaminkehrermeisters)
    sondern des Planers oder Errichters (Ausführenden) der Anlage.
    Oft helfen die BKm's aber gerne, wenn Sie vorher gefragt werden und in das Vorhaben eingebunden werden.
    Ansonsten könne die "Halbgötter in Schwarz" recht allergisch reagieren und Ihnen viel vermeisen
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Zwei Kamine an einem Schornstein: Vorschriften & Planung

    💡 Kernaussagen: Der Anschluss von zwei Kaminen an einen Schornstein erfordert die Zustimmung des Bezirkskaminkehrermeisters. Je nach Bundesland ist eine Baugenehmigung für den Schornstein erforderlich. Die Dimensionierung des Kamins obliegt dem Planer oder Errichter, wobei der Kaminkehrer beratend zur Seite stehen kann. Schamottstein wird als Material für den Schornsteinzug empfohlen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass der Betrieb von zwei Öfen an einem Kaminzug selbstschließende Feuerraumtüren erfordert, wie im Beitrag Schornsteinzug: Schamottstein für Kaminöfen empfohlen erläutert wird. Dies ist wichtig für den Brandschutz und die Sicherheit.

    ✅ Empfehlung: Klären Sie Ihr Vorhaben frühzeitig mit dem zuständigen Bezirkskaminkehrermeister ab, wie im Beitrag Kaminanschluss: Kaminkehrer, Baugenehmigung & Vorgehensweise beschrieben. Dies hilft, Probleme mit den Bauvorschriften zu vermeiden und den korrekten Betrieb der Kamine sicherzustellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich über die spezifischen Anforderungen Ihrer Landesbauordnung bezüglich der Genehmigungspflicht für den Neubau eines Kamins. Der Beitrag Kamin-Errichtung: Genehmigung, Planung & Bezirkskaminkehrer gibt hierzu wichtige Hinweise. Die korrekte Planung und Ausführung sind entscheidend für die Sicherheit und Effizienz der Anlage.

    📊 Fakten/Zahlen: Die Leistung der Kamine (5-10 kW) beeinflusst die Dimensionierung des Schornsteins. Der Beitrag Kamin-Neubau: Schornsteinfeger, Dimensionierung & Baugenehmigung geht auf die Bedeutung der richtigen Länge und des Durchmessers der Esse ein. Eine korrekte Berechnung ist wichtig, um einen optimalen Zug zu gewährleisten.

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