Kamin und Schornstein Abstand: 2,20 m zu viel? Mögliche Nachteile & Risiken

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Kamin und Schornstein Abstand: 2,20 m zu viel? Mögliche Nachteile & Risiken

ca 2,20 m. Ist das nicht zu viel? Mit welche Nachteile muss ich rechnen?
M. C.
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Unzureichender Kaminzug durch 2,20 m Abstand kann zu Kohlenmonoxid-Rückstau und unvollständiger Verbrennung führen – sofortige Prüfung durch Schornsteinfeger erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Hohe Kondensatbildung bei unisoliertem oder flach verlegtem Rohr begünstigt sauren Schornsteinbrand und Versottung – Isolierung (mind. 50 mm Mineralwolle) und Neigung ≥ 3 % zwingend.

    ⚠️ WICHTIG: Der Abstand von 2,20 m ist nur zulässig bei strenger Einhaltung aller technischen Randbedingungen gemäß DINAbk. 18160-1 und 1. BImSchV – ohne Nachweis durch Fachmann gilt er als kritisch.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ein Abstand von 2,20 m zwischen Kamin und Schornstein kann tatsächlich problematisch sein.

    Mögliche Nachteile:

    • 🔴 Gefahr: Erhöhter Wärmeverlust des Abgases auf dem Weg zum Schornstein. Dies kann zu schlechterem Zug im Schornstein führen, was wiederum die Verbrennung beeinträchtigt und die Bildung von Kondensat begünstigt.
    • 🔴 Gefahr: Kondensatbildung im Verbindungsstück kann zu Versottung des Schornsteins führen.
    • 🔴 Gefahr: Bei zu geringer Abgastemperatur kann es zu Problemen mit der Abgasableitung kommen, insbesondere bei ungünstigen Witterungsbedingungen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Abstand und die gesamte Installation von einem Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachbetrieb überprüfen. Diese können beurteilen, ob der Abstand den geltenden Normen und Vorschriften entspricht und ob Maßnahmen zur Verbesserung erforderlich sind.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt bezieht sich auf einen Kamin- oder Schornsteinabstand von 2,20 Metern, der vom Fragesteller als potenziell zu groß eingeschätzt wird. Aus fachlicher Sicht ist zunächst zu klären, ob es sich um den Abstand zu brennbaren Bauteilen, zur Grundstücksgrenze oder um die Höhe des Schornsteins handelt. Die Angabe von 2,20 m allein lässt keine abschließende Beurteilung zu, da die zulässigen Maße in der Feuerungsverordnung (FeuVO) und den Landesbauordnungen geregelt sind.

    🔴 Gefahr: Ein zu großer Abstand kann zu unzureichendem Kaminzug führen, was wiederum eine unvollständige Verbrennung, erhöhte Rußbildung und im schlimmsten Fall einen Schornsteinbrand begünstigt. Zudem können bei einem zu hohen Schornstein statische Probleme oder Windlasten auftreten.

    ➕ Ergänzung: Die Nachteile eines zu großen Abstands können auch in einer schlechteren Wärmeausbeute liegen, da die Abgase länger im Kamin verweilen und auskühlen. Dies führt zu höherem Brennstoffverbrauch und stärkerer Kondensatbildung im Schornstein, was die Bausubstanz schädigen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 2,20 m grundsätzlich "zu viel" seien, ist nicht pauschal richtig. Entscheidend sind die örtlichen Bauvorschriften, die Dachneigung und die Höhe des Firstes. In vielen Fällen sind 2,20 m über Dach sogar vorgeschrieben, um einen ausreichenden Abgaszug zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die konkrete Situation von einem zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister vor Ort begutachten. Nur dieser kann verbindlich sagen, ob der Abstand den örtlichen Vorschriften entspricht und ob technische Nachteile wie Zugprobleme oder Kondensatbildung zu erwarten sind. Planen Sie keinesfalls eigenmächtige Änderungen am Schornstein, da dies zu erheblichen Sicherheitsrisiken und zum Verlust des Versicherungsschutzes führen kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Ein Abstand von 2,20 m zwischen Kaminanschluss und Schornstein ist deutlich größer als die üblichen technischen Vorgaben und birgt erhebliche funktionale und sicherheitstechnische Risiken.

    🔴 Gefahr: Zu lange horizontale Kaminrohre führen zu starkem Wärmeverlust, unzureichender Zugentwicklung und erhöhter Kondensatbildung – dies begünstigt Korrosion, Rußablagerungen und erhöht das Risiko von Schornsteinbränden oder Kohlenmonoxid-Rückstau.

    ⚠️ Korrektur: Nach DIN 18160-1 und der 1. BImSchV darf die horizontale Länge eines Kaminrohrs bei Einzelraumfeuerstätten grundsätzlich 3 m nicht überschreiten – jedoch nur bei optimaler Ausführung (Steigung ≥ 3 %, geringe Krümmungen, hochwertige Isolierung); 2,20 m ist daher nicht per se unzulässig, aber nur bei strenger Einhaltung aller Randbedingungen akzeptabel.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend sind nicht nur die Länge, sondern auch die Anzahl der Krümmungen (max. 2 x 45° oder 1 x 90°), die Dämmung (mind. 50 mm Mineralwolle), die Mindestneigung (3 %) und die regelmäßige Reinigung nach DIN 18116 – ohne diese Maßnahmen ist der Abstand bereits kritisch.

    🔴 Gefahr: Bei fehlender oder unzureichender Isolierung kann sich im Rohr Kondensat bilden, das bei Holzfeuerstätten zu saurem Schornsteinbrand führt und die statische Integrität des Schornsteins langfristig gefährdet.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, ein größerer Abstand sei grundsätzlich unbedenklich oder gar vorteilhaft, ist falsch – er verschlechtert die Abgasströmung und erhöht die Betriebsunsicherheit erheblich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen geprüften Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen (z. B. nach DIN 4751-1), um die konkrete Anlage auf Zugverhältnisse, Temperaturverlauf, Isolierung und Konformität mit der 1. BImSchV zu prüfen – eine Inbetriebnahme ohne diese Prüfung ist rechtlich und sicherheitstechnisch nicht zulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Kondensatbildung, unzureichenden Zug und erhöhte Schornsteinbrandgefahr als zentrale Risiken bei 2,20 m Abstand.
    • Alle empfehlen eine unverzügliche Prüfung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Fachmann – keines schlägt Eigenkorrekturen vor.

    ⚠️ Abweichung:

    • DeepSeek betont die Kontextabhängigkeit: 2,20 m kann laut FeuVO oder Landesbauordnung sogar vorgeschrieben sein – z. B. bei Firsthöhe oder Grundstücksgrenze. GoogleAI und Qwen fokussieren ausschließlich auf den horizontalen Verbindungsabstand zwischen Kamin und Schornstein.
    • Qwen nennt konkrete Normgrenzen (DIN 18160-1, 1. BImSchV) und technische Mindestanforderungen (Neigung ≥ 3 %, max. 2 Krümmungen), während GoogleAI und DeepSeek diese detailliert nicht benennen.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Anforderung an die Isolierung (mind. 50 mm Mineralwolle) und verweist auf DIN 18116 für Reinigungshäufigkeit – beide Punkte fehlen bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek ergänzt die statischen Aspekte (Windlast, Standsicherheit bei hoher Schornsteinhöhe), die bei den anderen Analysen nicht thematisiert werden.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt klar: "Die Annahme, ein größerer Abstand sei grundsätzlich unbedenklich oder gar vorteilhaft, ist falsch" – im Widerspruch zu einer möglichen Fehlinterpretation einzelner Formulierungen in DeepSeek, die "2,20 m über Dach sogar vorgeschrieben" seien (hier geht es jedoch um Schornsteinhöhe über Dach, nicht um horizontale Verbindungslänge – Qwen korrigiert diesen potenziellen Verständnisfehler konsequent).

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von Qwen wird priorisiert: Ein horizontaler Abstand von 2,20 m ist technisch nur bei vollständiger Einhaltung aller Normanforderungen zulässig – anderenfalls gilt er als kritisch. Der Verweis auf kontextuelle Ausnahmen (DeepSeek) darf nicht als Freigabe für unkritische Installation missverstanden werden.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Kondensatbildung & Versottung Alle drei KI-Modelle bestätigen: Hohe Risikolage bei fehlender Isolierung oder zu flacher Neigung – führt zu saurem Schornsteinbrand und Bausubstanzschäden.
    Zugverhältnisse & Abgasableitung Einheitliche Bewertung: 2,20 m horizontale Länge verschlechtert den Zug signifikant – erhöht Risiko für Kohlenmonoxid-Rückstau und unvollständige Verbrennung.
    Normkonformität (DIN / BImSchV) ⚠️ Qwen nennt konkrete Grenzwerte (max. 3 m, min. 3 % Neigung); GoogleAI und DeepSeek erwähnen Normen allgemein, aber ohne Zahlen – Konsens besteht, dass Konformität geprüft werden muss, aber nicht, ob 2,20 m per se zulässig ist.
    Statik & Windlast ⚠️ Nur DeepSeek thematisiert statische Aspekte – GoogleAI und Qwen fokussieren auf funktionale Sicherheit; Konsens: Relevanz nur bei Schornsteinhöhe, nicht bei Verbindungsrohr.
    Handlungsempfehlung Vollständiger Konsens: Prüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder geprüften Sachverständigen (DIN 4751-1) ist zwingend – vor Inbetriebnahme verpflichtend.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor der Kamin in Betrieb genommen wird, muss ein zertifizierter Fachmann Zugmessung, Temperaturverlauf, Isolierungsqualität und Konformität mit DIN 18160-1 sowie der 1. BImSchV dokumentiert bestätigen – andernfalls besteht unmittelbare Sicherheitsgefahr.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Rückstau durch unzureichenden Zug Lebensbedrohlich – akute Vergiftungsgefahr für Bewohner
    🔴 Risiko Saurer Schornsteinbrand durch Kondensat bei Holzfeuerung Massive Bausubstanzschäden, Feuerübergreifen, hohe Sanierungskosten
    🔴 Risiko Versottung durch langfristige Kondensatbildung Verlust der statischen Tragfähigkeit des Schornsteins, Einsturzgefahr
    🔴 Risiko Unzulässige Installation ohne Prüfung durch Schornsteinfeger Verlust des Versicherungsschutzes bei Schadensfall, Bußgelder nach 1. BImSchV
    🔴 Risiko Fehlende Isolierung oder Neigung unter 3 % Systematische Kondensatansammlung – technische Funktion nicht gewährleistet
    ✅ Chance Frühzeitige fachliche Prüfung ermöglicht gezielte Optimierung Kostengünstige Nachbesserung (z. B. Isolierung, Neigungskorrektur) statt späterem Austausch
    ✅ Chance Einhaltung aller Normen schafft langfristige Betriebssicherheit Keine Nachbesserungen nötig, voller Versicherungsschutz, geringere Wartungskosten
    ✅ Chance Professionelle Optimierung des Abgaswegs verbessert Wirkungsgrad Reduzierter Brennstoffverbrauch, geringere Emissionen, bessere Umweltbilanz
    ✅ Chance Klare Dokumentation durch Schornsteinfeger sichert rechtliche Absicherung Rechtssicherheit bei Behördenkontrollen oder Immobilienverkauf
    ✅ Chance Erkennung von zusätzlichen Schwachstellen (z. B. Dichtungen, Reinigungsöffnungen) Präventive Beseitigung von latenter Gefahrenquelle vor Schadenseintritt

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Bezirksschornsteinfegermeister oder einen geprüften Sachverständigen nach DIN 4751-1 – vereinbaren Sie einen Termin mit Zug- und Temperaturmessung vor Inbetriebnahme.
    2. Isolierung und Neigung überprüfen lassen: Fordern Sie beim Termin explizit die Prüfung der Mineralwoll-Dämmung (mind. 50 mm) und der Rohr-Neigung (mindestens 3 %) an – dokumentieren Sie das Ergebnis schriftlich.
    3. Normkonformität nachweisen: Bitten Sie um schriftliche Bestätigung, dass die Anlage den Anforderungen aus DIN 18160-1, DIN 18116 und der 1. BImSchV entspricht – ohne diesen Nachweis darf nicht betrieben werden.
    4. Krümmungen und Reinigungsöffnungen prüfen: Stellen Sie sicher, dass nicht mehr als zwei 45°-Krümmungen oder eine 90°-Krümmung im Abgasweg vorhanden sind und dass alle erforderlichen Reinigungsöffnungen nach DIN 18116 zugänglich sind.
    5. Alle Unterlagen archivieren: Sammeln Sie die Prüfprotokolle, die Bescheinigung der Abnahme und die Bauzeichnung – diese benötigen Sie bei Versicherung, Behörden oder beim Hausverkauf.
    6. Keine Eigenreparaturen durchführen: Verzichten Sie darauf, das Rohr selbst zu kürzen, zu isolieren oder zu verschieben – jede nicht fachgerechte Änderung macht die Anlage rechtswidrig und gefährlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schornsteinzug
    Der Schornsteinzug bezeichnet die Saugwirkung im Schornstein, die durch den Temperaturunterschied zwischen den heißen Abgasen und der kühleren Umgebungsluft entsteht. Ein ausreichender Zug ist für die sichere Abführung der Abgase erforderlich.
    Verwandte Begriffe: Abgas, Verbrennung, Feuerstätte
    Versottung
    Versottung ist die Durchfeuchtung und Zerstörung des Schornsteinmauerwerks durch Kondensat, das aus den Abgasen der Feuerstätte stammt. Sie entsteht durch zu niedrige Abgastemperaturen und mangelnde Dämmung.
    Verwandte Begriffe: Kondensat, Abgas, Schornstein
    Feuerstätte
    Eine Feuerstätte ist eine Anlage zur Verbrennung von Brennstoffen, z.B. ein Kaminofen, eine Heizungsanlage oder ein Kachelofen. Sie muss den geltenden Vorschriften entsprechen und regelmäßig gewartet werden.
    Verwandte Begriffe: Verbrennung, Abgas, Schornstein
    Abgas
    Abgas ist das Produkt der Verbrennung von Brennstoffen in einer Feuerstätte. Es enthält neben Kohlendioxid auch Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Stickoxide und Feinstaub.
    Verwandte Begriffe: Verbrennung, Feuerstätte, Schornstein
    Kondensat
    Kondensat ist Wasser, das durch Abkühlung von Wasserdampf entsteht. Im Zusammenhang mit Feuerstätten entsteht Kondensat, wenn die Abgase im Schornstein abkühlen und die enthaltene Feuchtigkeit kondensiert.
    Verwandte Begriffe: Abgas, Versottung, Schornstein
    Brandschutz
    Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren. Im Zusammenhang mit Feuerstätten sind insbesondere der Brandschutz des Schornsteins und der Umgebung wichtig.
    Verwandte Begriffe: Feuerstätte, Schornstein, Feuerungsverordnung
    Feuerungsverordnung
    Die Feuerungsverordnung (FeuVO) ist eine landesrechtliche Verordnung, die die Anforderungen an Feuerungsanlagen und deren Betrieb regelt. Sie enthält Bestimmungen zum Brandschutz, zur Abgasabführung und zur Wartung der Anlagen.
    Verwandte Begriffe: Feuerstätte, Schornstein, Brandschutz

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Normen regeln den Abstand zwischen Kamin und Schornstein?
      Die genauen Anforderungen an den Abstand zwischen Kamin und Schornstein sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und den technischen Regeln für Feuerungsanlagen (z.B. Feuerungsverordnung) festgelegt. Diese Vorschriften dienen dem Brandschutz und der sicheren Abgasabführung.
    2. Was ist Versottung und wie entsteht sie?
      Versottung ist die Durchfeuchtung und Zerstörung des Schornsteinmauerwerks durch Kondensat, das aus den Abgasen der Feuerstätte entsteht. Sie entsteht, wenn die Abgase zu stark abkühlen und die enthaltene Feuchtigkeit kondensiert.
    3. Warum ist ein guter Zug im Schornstein wichtig?
      Ein guter Zug im Schornstein sorgt dafür, dass die Abgase der Feuerstätte sicher und vollständig abgeführt werden. Ein mangelhafter Zug kann zu einer unvollständigen Verbrennung, einer erhöhten Schadstoffemission und einer gefährlichen Kohlenmonoxidbildung führen.
    4. Kann man den Abstand zwischen Kamin und Schornstein nachträglich verringern?
      Ob eine nachträgliche Verringerung des Abstands möglich ist, hängt von den baulichen Gegebenheiten und den geltenden Vorschriften ab. In der Regel ist dies mit baulichen Veränderungen verbunden und erfordert die Zustimmung des zuständigen Schornsteinfegers.
    5. Welche Rolle spielt die Dämmung des Verbindungsstücks?
      Eine gute Dämmung des Verbindungsstücks zwischen Kamin und Schornstein kann den Wärmeverlust der Abgase reduzieren und somit die Kondensatbildung minimieren. Dies trägt dazu bei, die Versottung des Schornsteins zu verhindern.
    6. Was sind die Folgen eines Schornsteinbrands?
      Ein Schornsteinbrand entsteht durch die Entzündung von Rußablagerungen im Schornstein. Er kann zu erheblichen Schäden am Gebäude führen und eine Gefahr für die Bewohner darstellen.
    7. Wie oft sollte ein Schornstein gereinigt werden?
      Die Häufigkeit der Schornsteinreinigung ist in den Kehr- und Überprüfungsordnungen der Länder geregelt und hängt von der Art der Feuerstätte und dem verwendeten Brennstoff ab. In der Regel ist eine jährliche Reinigung erforderlich.
    8. Was ist Kohlenmonoxid und warum ist es gefährlich?
      Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist hochgiftig und kann bereits in geringen Konzentrationen zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.

    Verwandte Themen

    • Schornsteinsanierung
      Informationen zu verschiedenen Methoden der Schornsteinsanierung, um Schäden durch Versottung zu beheben.
    • Abgasanalyse
      Details zur Durchführung und Bedeutung einer Abgasanalyse zur Überprüfung der Verbrennungseffizienz und Schadstoffemissionen.
    • Kaminofen richtig anschließen
      Anleitung zum korrekten Anschluss eines Kaminofens an den Schornstein unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften.
    • Dämmung von Abgasleitungen
      Informationen über die Vorteile und Materialien zur Dämmung von Abgasleitungen zur Reduzierung von Wärmeverlusten und Kondensatbildung.
    • Gesetzliche Bestimmungen für Feuerstätten
      Überblick über die wichtigsten gesetzlichen Bestimmungen und Normen für den Betrieb von Feuerstätten.
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