Wir haben ein Einfamilienhaus 1,5 Stockwerke. Die Heizungsanlage ist im, nach vonr vergrößerten, Kniestock verbaut. Vor einigen Wochen hatten wir einen deftigen Wasserschaden an der Frischwasser-Zuleitung zur Heizung. Es liefen vermutlich bis zu 2 Qm. Wasser in den Fußboden. Der Fußboden hat folgenden Aufbau: (von oben nach unten)
1. Laminat; 2.26 mm Spanplatte, 3.20 mm Polysterolstreifen auf 4. Bohlen 140x 50 mm im Abstand von 300 mm; 5. Deckenbalken 200x100 mm, dazwischen Ursa Dämmplatten 180 mm.
6. Leisten 50x10 mm, 7. Dampfsperre, 8. Leisten 38x45 mm, 9. quer dazu Leisten 38x 45 mm im Abstand von 400 mm, 10. Gipskarton verspachtelt.
Eine Baufirma entfernte zunächst Laminat, Spanplatten und nahm die nasse Dämmwolle aus den Balkenzwischenräumen, sodass die Dampfbremse dadurch sichtbar wurde, wo sich das Wasser gesammelt hatte. Das Wasser wurde weitestgehend rausgeschöpft und es wurden 2 Bautrockner aufgestellt. Um zu sehen, ob die unter der Dampfsperre befindlichen Gipskartonplatten beschädigt sind, wurde die Dampfsperre großflöchig eingeschnitten und aufgeklappt.
Nun meine Frage: Bekommt man die Dampfsperre überhaupt wieder dicht? Die liegt ja nicht auf dem Gipskarton auf, sondern " schwebt" zwischen Balken und Gipskarton und ist ehemals straff gespannt gewesen.
Was ist der sinnvolle Weg zur Reparatur: Die Baufirma möchte die Dampfsperre mit Klebeband großzügig wieder verkleben. Genügt das, oder muss die gesamte Dampfsperre erneuert werden? Raum oben - mit Heizungstherme = Bad; Raum darunter Wohnzimmer.
Ich möchte keine unliebsamen Spätfolgen bekommen, denn die werden gewiss sehr teuer und noch aufwändiger zu sanieren sein.
Herzlichen Dank für jeden Impuls.