wir haben mit den Sanierungsarbeiten in unseren Wohnungen im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhaus (MFH) ca. 1961 angefangen.
Ich habe zwei Fragen.
1.
Eine Wand zwischen den beiden Wohnungen und der "Kniestock" zwischen den alle Außenwände sind nicht gemauert, sondern nur eine Art dickerer, grober Zementputz. Dieser ist auch nicht armiert oder verstärkt.
Diese Schicht ist ca. 3 cm dick, bzw. im Fall der Wand zwischen den beiden Wohnungen ist ca. 5 cm dick, dann 10-15 cm Luft und dann wohl nochmal ca. 5 cm. Im Zwischenraum sind u.A. auch Holzstützen die wohl zum Dachbauwerk gehören.
Wie bezeichnet man diese Art von Mauerwerk?
Ist das ungefähr mit einer Trockenbauwand zu vergleichen, oder erfüllt diese Konstruktion auch ohne Ziegel eine statische Funktion, die eine Trockenbauwand nicht erfüllt?
Was wäre im Rahmen einer kompletten Sanierung am sinnvollsten, wenn teilweise auch Elektro und Rohrinstallationen hinter bzw. in diese Wände kommen. Mit dem Luftdruckmeißel tue ich mir schwer, weil keine Ziegel.
Mit der Sanierfräse einen halben cm abtragen, oder lieber komplett abreißen und mit Rigips Ständerwand neu aufbauen?
2.
Die zweite Frage die ich habe, es geht um aktuell bestehenden Platten die verwendet sind in der Decke und an den Dachschrägen.
Es handelt sich um ein Platten die schwarz-dunkelblau sind und aus einer Art Holzfaser (wie grobe Holzspäne) zu bestehen scheinen. Ich konnte keine feinen Fasern oder ähnliches erkennen, das Zeug zerbröselt sehr leicht in der Hand.
Kann jemand dieses Material leicht identifizieren? Siehe letztes Foto. Ist es sinnvoll, eine Asbestanalyse des Materials durchführen zu lassen?
Gibt es ein übliches, asbesthaltiges Baumaterial was diese Eigenschaften hat?
Viele Grüße und Vielen Dank für die Hilfe





