wir haben eine Doppelhaushälfte gekauft und werden den Keller nun entsprechend ausbauen um dort eine Werkstatt einrichten zu können.
Da ich dort immer wieder Instrumentalverstärker austesten werde, wird es mitunter recht laut werden (Band-Lautstärke).
Der Raum soll daher so nach außen gedämmt werden, dass sowohl Nachbarn als auch der Rest der Familie nicht über Gebühr belastet wird.
Der Raum selbst geht auf zwei Seiten zum Erdreich, eine Seite grenzt an den Heizungskeller. Lediglich eine Seite mit Türe (das wird dann wohl das Problemkind) zeigt zum Treppenhaus.
Die andere Seite des Treppenhauses ist die Verbindungsmauer zur anderen Haushälfte. Es sind beides 24er Wände mit Dämmung dazwischen, die Haushälften haben keine durchgehende Verbindung, was eine Körperschallübertragung schon mal vermeiden sollte.
Bisher geplant haben wir folgendes:
Der Keller selbst hat bisher nur eine Bodenplatte. Auf diese sollen eine PE-Folie, 35 mm Schüttung, 30 mm Trockenestrich mit 10 mm Dämmfilz, Pe-Folie, Schalldämmung 5 mm mit möglichst höhem Dämmwert, Laminat. Das ganze schwimmend ohne Wandverbindung verlegt.
Die Außenwände und die Wand zum Heizungskeller sollen lediglich gestrichen werden.
Um den Lärm nach oben (Wohnzimmer ist darüber) etwas abzuschirmen wollen wir 30 mm Styroporplatten an die Decke kleben, die dann ebenfalls weiß gestrichen werden sollen.
Um die Wand zum Gang schaldichter zu bekommen haben wir uns 2 Alternativen überlegt:
1) Styroporplatten
2) Holzlatten mit Silikon (wenn das auf Beton überhaupt hält?) an der Wand festkleben um keinen Körperschall durch Schrauben zu übertragen. Darauf Trockenbauplatten mit Dämmung dazwischen. An der Türe das selbe. Ggf. noch Akustikschaumstoff aufkleben.
Ein weiterer Schritt wäre an der Türzarge eine zweite Türe anzubringen, also eine innen und eine außen.
Was halten Sie/Ihr davon? Ist dieses Vorgehen sinnvoll oder gibt es andere / bessere Wege?
Viele Grüße und schon mal vielen Dank im Voraus,
Alexander