Innendämmung im Altbau: Risiken, Kosten & Alternativen für 60er-Jahre Haus?
In diesem Forum sind Sie: InnenwändeInnendämmung im Altbau: Risiken, Kosten & Alternativen für 60er-Jahre Haus?
wir wohnen zur Miete in einem sechziger Jahre Haus (Mauerwerk, Außenputz, Innenputz, fertig) Nun dteht die Frage im Raum ob eine Innendämmung sinnvoll und möglich ist. Mitr ist das Problem mit der eventuellen Schimmelbildung hinter einer Dämmschicht genannt worden. Habe gemerkt wenn man in den Geschäften sich erkundigen will bekommt man auf fünf Fragen sechs verschiedene Antworten.
Wir dachten an Gipskartonplatten mit 20 mm Styroporauflage. Lassen uns aber gerne von Euren Erkenntnissen belehren.
Viele Grüße aus Wiesbaden
Matthias
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Innendämmung mit 20 mm Styropor – hohe Schimmelgefahr durch Taupunktwanderung und fehlende Feuchteabfuhr.
🔴 KRITISCH: Vor jeder Innendämmung zwingend bauphysikalische Feuchtesimulation und Glaser-Berechnung nach DINAbk. 4108-3 durch einen unabhängigen Bauphysiker oder Energieberater.
⚠️ WICHTIG: Diffusionsoffene Dämmstoffe (z. B. Kalziumsilikat, Holzfaser, Mineralschaum) sind zwingend erforderlich – Styropor ist für Innendämmung im Altbau ungeeignet.
⚠️ WICHTIG: Vor Maßnahme: Feuchtemessung (Hygrometer + Thermografie), Bestandsaufnahme aller Fugen, Anschlüsse und Wärmebrücken – besonders an Fensterlaibungen und Deckenauflagern.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Innendämmung im Altbau kritisch, da sie Risiken birgt.
🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Ausführung kann es zur Schimmelbildung zwischen Dämmung und Außenwand kommen, da der Taupunkt sich innerhalb der Konstruktion verschiebt.
- Ich empfehle, diffusionsoffene Materialien wie Kalziumsilikatplatten zu verwenden, um Feuchtigkeit zu regulieren.
- Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung der Dampfsperre, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum zu verhindern.
- Eine detaillierte bauphysikalische Berechnung ist unerlässlich, um die Risiken zu minimieren.
Alternativ zur Innendämmung sollten Sie eine Außendämmung (WDVSAbk.) in Betracht ziehen, falls dies möglich ist. Diese ist bauphysikalisch unproblematischer.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Bauphysiker umfassend beraten, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer erwägt eine Innendämmung in einem Altbau der 1960er Jahre mit 20 mm Styropor-gedämmten Gipskartonplatten. Diese Maßnahme birgt erhebliche bauphysikalische Risiken, insbesondere das Risiko von Tauwasserausfall und Schimmelbildung hinter der Dämmung. Die genannte Dämmstärke von 20 mm ist zudem wärmetechnisch nahezu wirkungslos und kann zu einer Verschiebung des Taupunkts in die Konstruktion führen.
🔴 Gefahr: Die geplante Innendämmung mit 20 mm Styropor stellt ein hohes Schimmelrisiko dar. Durch die unzureichende Dämmstärke kühlt die Wandoberfläche hinter der Platte stark aus, während die Raumluftfeuchte kondensieren kann. Dies führt zu dauerhafter Durchfeuchtung und Schimmelbildung im Mauerwerk, was gesundheitsschädlich ist und die Bausubstanz schädigt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass 20 mm Styropor eine wirksame Dämmung darstellt, ist fachlich falsch. Für eine Innendämmung sind deutlich höhere Dämmstärken (ab 60-80 mm) und vor allem ein diffusionsoffener Aufbau (z.B. mit Holzfaser- oder Mineralschaumplatten) erforderlich. Styropor ist als Dämmstoff für Innendämmungen im Altbau ungeeignet, da es dampfdicht ist und Feuchte nicht abtransportieren kann.
➕ Ergänzung: Vor einer Innendämmung ist zwingend eine bauphysikalische Berechnung nach DIN 4108-3 erforderlich. Zudem müssen alle Wärmebrücken (z.B. an Deckenauflagern, Fensterlaibungen) detailliert geplant werden. Alternativ sollte geprüft werden, ob eine Außendämmung (WDVS) möglich ist, da diese bauphysikalisch sicherer und effizienter ist. Auch eine Dämmung der Kellerdecke oder der obersten Geschossdecke kann oft sinnvoller sein.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keine Eigenmaßnahme mit Styroporplatten durch. Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Bauphysiker mit einer Vor-Ort-Begutachtung und einer dynamischen Feuchtesimulation. Lassen Sie sich ein detailliertes Konzept für eine fachgerechte Innendämmung (z.B. mit Capillaraktivem Dämmstoff) oder prüfen Sie die Möglichkeit einer Außendämmung. Nur so können Sie Schimmel und Bauschäden vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Innendämmung an massiven Außenwänden in Altbauten der 1960er-Jahre ist grundsätzlich technisch möglich, aber mit erheblichen bauphysikalischen Risiken verbunden – insbesondere bei unsachgemäßer Ausführung oder fehlender Planung.
🔴 Gefahr: Die vorgeschlagene Kombination aus Gipskartonplatten und 20 mm Styropor stellt ein hohes Risiko für interstitielle Kondensatbildung und Schimmelwachstum hinter der Dämmschicht dar, da Styropor dampfbremst und die Wandkonstruktion nicht ausreichend trocknen kann.
⚠️ Korrektur: 20 mm Dämmstärke ist bauphysikalisch unzureichend – sie verschiebt den Taupunkt in die Wand, ohne die Oberflächentemperatur signifikant zu erhöhen; zudem fehlt jede Dampfdiffusionsberechnung (z. B. Glaser-Verfahren) und eine Feuchtesimulation für den konkreten Fall.
➕ Ergänzung: In den 1960er-Jahren verbreitete Mauerwerkskonstruktionen (z. B. Hochlochziegel mit Kalk-Zement-Mörtel) weisen oft geringe Dampfdiffusionswiderstände auf – eine innenliegende Dampfbremse oder Dampfsperre ist daher meist kontraproduktiv und gefährlich.
✅ Zustimmung: Die Skepsis gegenüber widersprüchlichen Aussagen aus dem Fachhandel ist vollkommen berechtigt – Innendämmung erfordert eine individuelle, bauphysikalisch abgesicherte Planung durch einen unabhängigen Energieberater oder Sachverständigen, nicht pauschale Verkaufsberatung.
🔴 Gefahr: Ohne vorherige Feuchtemessung (z. B. mit Hygrometer und Thermografie), Bestandsaufnahme der Fugen, Anschlussdetails und einer detaillierten Wärmebrückenanalyse besteht akute Gefahr der Bauschädigung, die später hohe Sanierungskosten nach sich zieht.
➕ Ergänzung: Alternativen wie Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) an der Fassade oder gezielte Sanierung von Fenstern und Lüftung sind bei Mietobjekten zwar nicht direkt umsetzbar, aber für den Eigentümer langfristig sicherer und effizienter.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor einer Entscheidung einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten (z. B. nach DIN EN 16247 oder mit Zertifizierung durch die Energie-Effizienz-Expertenliste des BAFA), der eine bauphysikalische Vor-Ort-Analyse inkl. Feuchtemessung, Tauwasseranalyse und individuelle Lösungsempfehlung erstellt – dies ist zwingend erforderlich, um Schäden und Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bewerten die geplante Innendämmung mit 20 mm Styropor als hochriskant und warnen einhellig vor Schimmelbildung durch interstitielle Kondensatbildung.
- Alle drei betonen die Zwingendkeit einer bauphysikalischen Vorab-Berechnung (DIN 4108-3, Glaser-Verfahren, Feuchtesimulation).
- Alle drei lehnen Styropor für Innendämmung im Altbau ab und fordern diffusionsoffene Alternativen (Kalziumsilikat, Holzfaser, Mineralschaum).
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Kalziumsilikatplatten als Beispiel, ohne auf die Notwendigkeit einer kapillaraktiven, feuchteregulierenden Wirkung einzugehen; DeepSeek und Qwen betonen stärker den feuchteregulierenden Charakter ("capillaraktiv") als zentrale Anforderung.
- Qwen hebt besonders die bauspezifische Eigenheit der 1960er-Jahre-Mauerwerke (z. B. Hochlochziegel mit Kalk-Zement-Mörtel) hervor und warnt explizit vor Dampfbremsen – GoogleAI erwähnt dies nicht, DeepSeek nur indirekt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek präzisiert fachlich die unzureichende Dämmwirkung von 20 mm Styropor und nennt konkrete Mindeststärken (60–80 mm) – GoogleAI und Qwen nennen keine Zahlenwerte.
- Qwen ergänzt die Forderung nach vorheriger Thermografie und Feuchtemessung sowie die Notwendigkeit einer Wärmebrückenanalyse an kritischen Anschlussstellen – diese Details fehlen bei GoogleAI und sind bei DeepSeek nur teilweise enthalten.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI erwähnt Dampfsperren als "sorgfältig auszuführen", während Qwen und DeepSeek (vor allem Qwen) ausdrücklich vor jeder Dampfbremse oder Dampfsperre warnen – da diese bei 1960er-Jahre-Mauerwerk kontraproduktiv und schadensfördernd ist. Der sicherere KI-Konsens (Qwen/DeepSeek) wird hier priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Alle KI-Modelle einigen sich auf die Priorisierung von Außendämmung (WDVS) als sicherste und effizienteste Alternative – bei Nutzungs- oder Denkmalschutz-Einschränkungen ist eine Innendämmung nur mit vollständiger bauphysikalischer Absicherung zulässig.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Innendämmung mit 20 mm Styropor ❌ Widerspruch Alle KI-Modelle lehnen diese Maßnahme einhellig ab – sie ist bauphysikalisch unzulässig und schadensfördernd. Notwendigkeit bauphysikalischer Berechnung ✅ Konsens Glaser-Berechnung nach DIN 4108-3 und dynamische Feuchtesimulation sind zwingend vor Durchführung. Geeignete Dämmstoffe ✅ Konsens Styropor ist ungeeignet; ausschließlich diffusionsoffene, kapillaraktive Materialien (z. B. Kalziumsilikat, Holzfaser) sind zulässig. Dampfbremse / Dampfsperre ⚠️ Abwägung GoogleAI sieht eine sorgfältige Ausführung als möglich an; Qwen und DeepSeek warnen kategorisch davor – sicherere Einschätzung (keine Dampfbremse) gilt als KI-Konsens. Alternative Maßnahmen ✅ Konsens WDVS (Außendämmung) ist bauphysikalisch sicherer und wirksamer; ergänzend: Fenstersanierung, Lüftungsoptimierung und Kellerdeckendämmung. 👉 Handlungsempfehlung: Eine Innendämmung im 1960er-Jahre Altbau ist nur bei fachlich abgesicherter, individueller Planung durch einen unabhängigen Bauphysiker oder zertifizierten Energieberater zulässig – ohne diese Vorabprüfung ist jede Maßnahme risikobehaftet und nicht zu verantworten.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Interstitielle Kondensatbildung durch Taupunktwanderung Schimmelbildung hinter der Dämmung, gesundheitsgefährdend, langfristiger Substanzverlust am Mauerwerk 🔴 Risiko Unzureichende Dämmstärke (20 mm Styropor) Keine nennenswerte Verbesserung der Oberflächentemperatur, aber massive Verschiebung des Taupunkts – erhöhte Schimmelgefahr 🔴 Risiko Fehlende oder falsche Dampfbremse Feuchte bleibt im Mauerwerk eingeschlossen, beschleunigt Salzausblühungen und Gefrier-Schäden 🔴 Risiko Fehlende Wärmebrückenanalyse (z. B. Fensterlaibung, Deckenanschluss) Lokale Auskühlung, Kondensat an Anschlussstellen, Schimmel im sichtbaren Bereich 🔴 Risiko Fehlende Vor-Ort-Feuchtemessung (Thermografie, Hygrometer) Versteckte Feuchteschäden werden übersehen – Sanierungskosten steigen exponentiell bei Nachbesserung ✅ Chance Energieeinsparung durch fachgerechte Innendämmung mit kapillaraktivem Material Verringerung des Heizwärmebedarfs um 15–25 % bei vollständiger Umsetzung, erhöhter Wohnkomfort ✅ Chance Erhalt historischer Fassade bei Denkmalschutz Keine Veränderung der äußeren Erscheinung – wichtige Option bei denkmalgeschützten Gebäuden ✅ Chance Verbesserte Raumklimaqualität durch feuchteregulierende Dämmstoffe Reduzierte Luftfeuchte-Spitzen, geringere Schimmelneigung in beheizten Räumen ✅ Chance Einbindung in Energieeffizienzprogramme (z. B. BAFA-Förderung) Förderfähigkeit bei nachgewiesener Fachplanung und zertifiziertem Dämmstoff – bis zu 15 % Zuschuss ✅ Chance Steigerung des Wohnwertes und der Vermarktbarkeit Energieausweis verbessert sich spürbar, Mieterakzeptanz und Mietpreis steigen bei nachweislich schadensfreier Sanierung Orientierungshilfen
- Keine Eigenmaßnahme mit Styropor: Verzichten Sie umgehend auf jede Verwendung von Styroporplatten – auch in vermeintlich "dünner" Ausführung wie 20 mm.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater der BAFA-Expertenliste (DIN EN 16247) für eine Vor-Ort-Begutachtung mit Thermografie und Feuchtemessung.
- Feuchte-Daten sammeln: Messen Sie über mindestens 7 Tage Raumluftfeuchte und Oberflächentemperatur an betroffenen Außenwänden mit einem digitalen Hygrometer mit Oberflächenthermometer-Funktion.
- Bauphysikalische Berechnung einfordern: Fordern Sie vom beauftragten Experten schriftlich eine Glaser-Berechnung nach DIN 4108-3 und eine dynamische Feuchtesimulation – ohne diese Unterlagen darf nicht begonnen werden.
- Alternativen prüfen: Lassen Sie vom Experten prüfen, ob eine Außendämmung (WDVS) oder ein Fenstertausch mit Wärmedämmverbund-System an Fensterlaibungen möglich ist – oft effizienter als Innendämmung.
- Dämmstoffliste einholen: Fordern Sie eine schriftliche Empfehlung für zertifizierte, kapillaraktive Dämmstoffe (z. B. "Capatect Innendämmung", "Mineralwolle mit kapillaroffenem Deckvlies", "Kalziumsilikatplatte nach DIN 1104").
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Innendämmung
- Die Innendämmung ist eine nachträgliche Dämmmaßnahme, bei der Dämmstoffe an der Innenseite der Außenwände angebracht werden. Sie dient dazu, den Wärmeverlust zu reduzieren und den Wohnkomfort zu erhöhen. Die Innendämmung ist eine Alternative zur Außendämmung, wenn diese aus baulichen oder gestalterischen Gründen nicht möglich ist.
Verwandte Begriffe: Außendämmung, Kerndämmung, Wärmedämmung. - Dampfsperre
- Die Dampfsperre ist eine Folie oder Beschichtung, die auf der Innenseite der Dämmung angebracht wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum in die Dämmung zu verhindern. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Innendämmung, um Schimmelbildung und Bauschäden zu vermeiden. Die Dampfsperre muss lückenlos verlegt und an den Anschlüssen sorgfältig abgedichtet werden.
Verwandte Begriffe: Dampfbremse, Diffusionsfähigkeit, Taupunkt. - Diffusionsoffen
- Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Baustoff oder eine Konstruktion in der Lage ist, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien sind wichtig für die Innendämmung, da sie Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können, wodurch das Risiko von Schimmelbildung reduziert wird. Beispiele für diffusionsoffene Materialien sind Kalziumsilikatplatten, Holzfaserplatten und Mineralschaumplatten.
Verwandte Begriffe: Diffusionsdicht, Dampfdiffusion, Feuchtigkeitstransport. - Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Bei der Innendämmung ist es wichtig, den Taupunkt innerhalb der Konstruktion zu berücksichtigen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Der Taupunkt sollte idealerweise außerhalb der Dämmschicht liegen.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, relative Luftfeuchtigkeit. - Kalziumsilikatplatten
- Kalziumsilikatplatten sind mineralische Dämmplatten, die sich besonders gut für die Innendämmung eignen. Sie sind diffusionsoffen, feuchtigkeitsregulierend und schimmelresistent. Kalziumsilikatplatten können auch zur Schimmelsanierung eingesetzt werden.
Verwandte Begriffe: Mineralschaumplatten, Holzfaserplatten, Innendämmplatten. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Wärmeverlusten und Schimmelbildung führen. Bei der Innendämmung ist es wichtig, Wärmebrücken zu vermeiden oder zu minimieren.
Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Dämmwirkung, Energieeffizienz. - Energieberater
- Ein Energieberater ist ein Experte für Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Er kann Sie bei der Planung und Umsetzung von Dämmmaßnahmen beraten und Ihnen bei der Beantragung von Fördermitteln behilflich sein. Ein Energieberater kann auch eine Energieberatung durchführen, um den energetischen Zustand Ihres Gebäudes zu analysieren und Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Fördermittel, Energieausweis.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Dämmstoffe eignen sich für die Innendämmung?
Ich empfehle diffusionsoffene Materialien wie Kalziumsilikatplatten, Holzfaserplatten oder Mineralschaumplatten. Diese Materialien können Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, wodurch das Risiko von Schimmelbildung reduziert wird. Vermeiden Sie diffusiondichte Materialien wie Styropor oder Polyurethan, da diese die Feuchtigkeit einschließen und Schimmelbildung begünstigen können. - Wie vermeide ich Schimmelbildung bei der Innendämmung?
Eine sorgfältige Planung und Ausführung ist entscheidend. Achten Sie auf eine lückenlose Dampfsperre auf der Innenseite der Dämmung, um das Eindringen von Feuchtigkeit aus dem Innenraum zu verhindern. Verwenden Sie diffusionsoffene Materialien und lassen Sie eine bauphysikalische Berechnung durchführen, um die Risiken zu minimieren. Regelmäßiges Lüften ist ebenfalls wichtig, um die Luftfeuchtigkeit im Raum zu reduzieren. - Welche Alternativen gibt es zur Innendämmung?
Die Außendämmung (WDVS) ist bauphysikalisch unproblematischer und bietet in der Regel eine bessere Dämmwirkung. Weitere Alternativen sind die Kerndämmung (Einblasen von Dämmstoff in den Hohlraum zwischen den Mauern) oder die Verwendung von Klimaplatten zur Schimmelsanierung und Verbesserung des Raumklimas. - Was kostet eine Innendämmung?
Die Kosten für eine Innendämmung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art des Dämmmaterials, der Dicke der Dämmung und der Größe der zu dämmenden Fläche. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen und die Kosten sorgfältig zu vergleichen. Beachten Sie auch, dass möglicherweise zusätzliche Kosten für die Erneuerung von Fensterbänken oder Heizkörpern anfallen können. - Benötige ich eine Baugenehmigung für die Innendämmung?
In einigen Bundesländern ist eine Baugenehmigung für die Innendämmung erforderlich, insbesondere wenn die Dämmung die äußere Erscheinung des Gebäudes verändert oder die Statik beeinflusst. Ich empfehle, sich vor Beginn der Arbeiten bei der zuständigen Baubehörde zu erkundigen. - Wie dick sollte die Innendämmung sein?
Die Dicke der Innendämmung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem gewünschten Dämmwert, der Art des Dämmmaterials und den bauphysikalischen Gegebenheiten. Ich empfehle, eine bauphysikalische Berechnung durchführen zu lassen, um die optimale Dämmstärke zu ermitteln. Beachten Sie, dass eine zu dicke Dämmung das Raumklima negativ beeinflussen kann. - Kann ich die Innendämmung selbst anbringen?
Ich rate davon ab, die Innendämmung selbst anzubringen, da eine fachgerechte Ausführung entscheidend ist, um Schimmelbildung und Bauschäden zu vermeiden. Überlassen Sie die Arbeiten einem erfahrenen Fachbetrieb, der über das notwendige Know-how und die entsprechenden Werkzeuge verfügt. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Innendämmung?
Es gibt verschiedene Förderprogramme für die Innendämmung, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Ich empfehle, sich bei der KfW-Bank oder der BAFA über die aktuellen Fördermöglichkeiten zu informieren. Ein Energieberater kann Ihnen ebenfalls bei der Beantragung von Fördermitteln behilflich sein.
Verwandte Themen
- Außendämmung (WDVS)
Die Anbringung einer Dämmung auf der Außenseite der Fassade. - Kerndämmung
Das Einbringen von Dämmmaterial in den Hohlraum eines zweischaligen Mauerwerks. - Schimmelbildung in Innenräumen
Ursachen, Folgen und Sanierung von Schimmelbefall. - Dämmstoffe im Vergleich
Vor- und Nachteile verschiedener Dämmmaterialien (Mineralwolle, Holzfaser, etc.). - Fördermöglichkeiten für energetische Sanierung
Überblick über staatliche Zuschüsse und Kredite.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Innendämmung, Altbau, Jahr, Haus". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Sonnenkollektor ohne Speicher betreiben: Warmwasserbereitung, Effizienz & Alternativen?
- … In meinem Haus hat sich (vor 20 Jahren) ein experimentierfreudiger Heizungsinstallateur (Vorbesitzer) ausgetobt. …
- … als lauwarme Plörre oder brühheiß zum Spülen zur Verfügung. Vor 10 Jahren habe ich den normalen Anschluss der Gastherme bekommen. Nun habe …
- … Hauswasseranalyse veranlassen: Lassen Sie eine mikrobiologische Wasserprobe aus dem alten Speicher im Labor analysieren – bei Nachweis von Legionellen ist eine fachgerechte Desinfektion oder Entsorgung zwingend. …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Altbau dämmen: Lohnt sich Dämmung von Kellerdecke, Dach, Fassade? Kosten & Nutzen?
- … Altbau Dämmung: Was lohnt sich? …
- … Altbau sanieren und dämmen? Kellerdeckendämmung, Dachdämmung oder Fassadendämmung? Welche Dämmung sich lohnt, Kosten und Nutzen. Jetzt informieren! …
- … Altbau dämmen, Altbau Sanierung, Kellerdeckendämmung, Dachdämmung, Fassadendämmung, Dämmung Kosten, Dämmung Nutzen, …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Schornstein Dämmung: Glaswolle, Mineralwolle & Dampfsperre im Deckenbereich – Kosten & Anleitung?
- … Fassadendämmung, um den Energieverbrauch zu senken und das äußere Erscheinungsbild des Hauses zu verbessern. …
- … Innendämmung[br]Die Vor- und Nachteile der Innendämmung …
- … doch dort auch irgendwie dämmen können und die Luftdichtheit herstellen, sanierte Altbauten oder in Altbauten ausgebaute Dachgeschosse haben doch sicher das …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Latentwärmespeicher in Abwassergrube: Dämmung & Innenhaut für optimale Wärmespeicherung?
- BAU-Forum - Architekt / Architektur - Kostenüberschreitung beim Hausumbau: Was tun bei 50% Aufpreis? Reißleine ziehen?
- … Hausumbau-Kosten explodiert? Architekt überschreitet Budget um 50%! Reißleine ziehen? Tipps zur Kostenkontrolle & rechtliche Schritte. …
- … Kostenüberschreitung, Hausumbau, Architekt, Budget, Reißleine, Nachtrag, Bauvertrag, Sanierungskosten, Baukosten, Anwalt …
- … Kostenüberschreitung beim Hausumbau: Was tun bei 50% Aufpreis? Reißleine ziehen? …
- BAU-Forum - Architekt / Architektur - Betonhaus mit Polystyrol-Dämmung: Vor- & Nachteile, Risiken, Kosten?
- BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Holzbalkendecke dämmen: Schallschutz & Wärmedämmung – Aufbau, Kosten & Material
- BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Innenwanddämmung mit Styropor: Schimmelbildung? Ursachen, Abhilfe & Risiken im Altbau (1980er)?
- … Innenwanddämmung mit Styropor birgt Schimmelrisiken! Ursachen, Abhilfe im Altbau (Bj. 1980) & was Sie jetzt tun müssen. Jetzt informieren! …
- … als auch in der obersten Etage) mit Styroporplatten vor ca. 5 Jahren isoliert wurden (Baujahr des Hauses ca. 1980). …
- … Ich verstehe Ihre Sorge bezüglich möglicher Schimmelbildung nach der Innendämmung mit Styropor. Gerade in älteren Gebäuden (Baujahr 1980er) kann es …
- BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Kalziumsilikatplatten Innenanstrich: Welche Farbe bei Sanierung, Schimmel & Kondensat?
- … Kalziumsilikatplatten, Innenanstrich, Sanierung, Altbau, Schimmel, Kondensat, Brandwand, Innendämmung …
- … Altbausanierung, Innendämmung, Schimmelprävention, Anstrichtechnik, Baustoffe …
- … [br]bei einem sanierten Altbau (mieterbewohnt) würde ich gern Calciumsilikatplatten an der Brandwand innenseitig anbringen lassen. …
- BAU-Forum - Ausbauarbeiten - Alte Kalkfarbe entfernen: Methoden, Kosten & Risiken für nachfolgenden Putz?
- … Altbausanierung, Putzarbeiten, Farbentfernung, Kellerausbau …
- … Sanierputz ist ein spezieller Putz, der in feuchten oder salzbelasteten Wänden eingesetzt wird. Er ist diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben. Verwandte Begriffe: Entfeuchtungsputz, Klimaplatte, Innendämmung. …
- … [br]bleibe zu Haus. …
Interne Suche: Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Innendämmung, Altbau, Jahr, Haus" finden
Geben Sie Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu nutzen und passende Fundstellen zu "Innendämmung, Altbau, Jahr, Haus" oder verwandten Themen zu finden.
Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
Nachfolgende Suchlinks können Ihnen dabei helfen, ähnliche Fragestellungen zu erkunden:
Suche nach: Innendämmung im Altbau: Risiken, Kosten & Alternativen für 60er-Jahre Haus?
Google
Bing
AOL
DuckDuckGo
Ecosia
Qwant
Startpage
Yahoo!
Suche nach: Innendämmung: Vor- & Nachteile
Google
Bing
AOL
DuckDuckGo
Ecosia
Qwant
Startpage
Yahoo!
Suche nach: Innendämmung, Altbau, 60er Jahre Haus, Schimmelbildung, Dämmmaterialien, Gipskartonplatten, Styropor, Wärmedämmung, Innendämmung Kosten, Innendämmung Risiken
Google
Bing
AOL
DuckDuckGo
Ecosia
Qwant
Startpage
Yahoo!
|
|
BAU |