Wir haben ein Ausbauhaus in Holzrahmenbau mit Keller geplant b (KFW40/ 3 L Haus).
Der Preis vom Bauträger ist insgesamt € 236.000
Uneinig sind wir uns über die Nebenkosten, die sicherlich auch teilweise in den Gewerken preislich kalkuliert sind. Sichtbar sind folgende Positionen:
Nebenkosten: Planung, Arbeitssicherheit, Logistik, Qualitätssicherung
- Bauantrag
- Statik Fundamente und Konstruktion
- Werkplanung
- Gerüstkosten
- Transportkosten
- Baustelleneinrichtung
- Druckprobe Entwässerungsleitungen
- Baustrom/Wasser und Toilette bauseits
Komplett € 18.000
Ursprünglich waren eine Bodenplatte und Garage geplant, aber weil dies recht teuer wurde (tiefliegendes Grundstück) haben wir die Alternative mit Keller anbieten lassen. Beim Kellerbau sind weitere Positionen zusätzlich kalkuliert
- Bauantragsänderung + Nachtrag Bauantrag € 5.500
- Ausführungsplanung + Bauleitung € 10.000
Diese Beträge kommen mir insgesamt sehr hoch vor. Der Architekt hat die Pläne gemacht für das Freistellungsverfahren (Phase 1 bis 4), die Werkplanung und Bauleitung wird, so glaube ich, übernommen von einem Bauleiter der viel mit dem Bauträger zusammen arbeitet, aber nicht beim Bauträger angestellt ist.
Um das Ganze transparenter zu machen, wäre es schön wenn ich die
Kosten, die direkt mit der Baustelle zu tun haben einschätzen könnte. Die Architektenkosten müssten in etwas € 6500 sein laut HAOI (wenn ich das richtig verstanden habe)
Macht 18.000 + 5.500 + 10.000 - 6.500 = 27.000 für Bauleitung (vom Bauträger beauftragt, lieber wäre uns ein unabhängiger Bauleiter), Werkplanung und Baustelleneinrichtung.
Liegt dies im Rahmen? Ein Berater (bekannter aus der Baubranche) nannte es "ein sehr gesunder Preis".
Vielen Dank für eure Tipps und Anregungen im Voraus