BFU 100 G vs. DIN 68800-3: Gleichwertigkeit im Holzschutz? Zulässigkeit & Vergleich
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BFU 100 G vs. DIN 68800-3: Gleichwertigkeit im Holzschutz? Zulässigkeit & Vergleich

Hallo liebe Experten.
Kann mir (Student  -  Holzbau und Ausbau) jemand weiterhelfen.
Frage: Ist eine BFU 100 -G Platte im Bezug auf den Holzschutz gleichwertig mit DINAbk. 68800-3. Für welche GK wäre diese dann zulässig.
Kann man grundsätzlich sagen, dass eine BFU 100 G Platte die Anforderungen nach DIN 68800-3 erfüllt und somit auch für die in DIN 68800 geregelten GK anwendbar ist?
Vielen Dank
MfG markus
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  • markus
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Als Holzbau-Experte kann ich dir Folgendes sagen: Eine BFU 100 G Platte ist nicht automatisch als gleichwertig zur DINAbk. 68800-3 anzusehen, auch wenn sie gewisse Schutzwirkungen bietet.

    Die DIN 68800-3 definiert Anforderungen an den Holzschutz in Abhängigkeit von der Gebrauchsklasse (GK), in der das Holz eingesetzt wird. Die BFU 100 G Platte ist primär eine wasserfeste Verleimung und bietet einen gewissen Schutz gegen Feuchtigkeit, aber nicht unbedingt gegen holzzerstörende Pilze oder Insekten.

    Um die Zulässigkeit für eine bestimmte GK zu beurteilen, muss man die spezifischen Eigenschaften der BFU 100 G Platte (z.B. verwendete Holzart, Imprägnierung) und die Anforderungen der jeweiligen GK vergleichen. Eine allgemeingültige Aussage ist ohne diese Informationen nicht möglich.

    👉 Handlungsempfehlung: Prüfe die technischen Datenblätter der BFU 100 G Platte und vergleiche diese mit den Anforderungen der DIN 68800-3 für die geplante Gebrauchsklasse. Ziehe im Zweifelsfall einen Holzschutz-Sachverständigen hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    BFU 100 G
    BFU 100 G steht für "Furniersperrholz für den Außenbereich, Güteklasse G". Es ist eine wasserfest verleimte Sperrholzplatte, die primär für Anwendungen im Außenbereich konzipiert ist. Die "100" bezieht sich auf die Wasserfestigkeit der Verleimung gemäß EN 314-2, während "G" die Güteklasse der Deckfurniere angibt.
    Verwandte Begriffe: Sperrholz, Furniersperrholz, Wasserfest verleimt.
    DIN 68800-3
    Die DIN 68800-3 ist eine deutsche Norm, die sich mit dem Holzschutz befasst. Sie legt die Anforderungen an den Schutz von Holz und Holzwerkstoffen fest, um Schäden durch Feuchtigkeit, Pilze und Insekten zu verhindern. Die Norm definiert verschiedene Gebrauchsklassen (GK), die das Risiko des Holzbauteils widerspiegeln.
    Verwandte Begriffe: Holzschutz, Gebrauchsklasse, Holzschutzmittel.
    Gebrauchsklasse (GK)
    Die Gebrauchsklasse (GK) beschreibt die Gefährdung von Holzbauteilen durch Feuchtigkeit und biologischen Befall. Sie wird in der DIN 68800 definiert und reicht von GK 0 (keine Gefährdung) bis GK 4 (hohe Gefährdung durch ständigen Kontakt mit Wasser). Die Wahl der GK bestimmt die erforderlichen Schutzmaßnahmen.
    Verwandte Begriffe: DIN 68800, Holzschutz, Gefährdungsklasse.
    Holzschutz
    Holzschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, Holz und Holzwerkstoffe vor Schäden durch biotische (z.B. Pilze, Insekten) und abiotische (z.B. Feuchtigkeit, UV-Strahlung) Einflüsse zu schützen. Man unterscheidet zwischen konstruktivem, chemischem und physikalischem Holzschutz.
    Verwandte Begriffe: DIN 68800, Holzschutzmittel, Konstruktiver Holzschutz.
    Konstruktiver Holzschutz
    Konstruktiver Holzschutz umfasst bauliche Maßnahmen, die verhindern, dass Holz Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Dazu gehören z.B. Dachüberstände, Hinterlüftung, Vermeidung von Erdkontakt und eine gute Entwässerung. Er ist die wichtigste Grundlage für einen dauerhaften Holzschutz.
    Verwandte Begriffe: Holzschutz, DIN 68800, Chemischer Holzschutz.
    Chemischer Holzschutz
    Chemischer Holzschutz beinhaltet die Behandlung von Holz mit Holzschutzmitteln, um es resistenter gegen Pilze und Insekten zu machen. Die Auswahl des geeigneten Mittels hängt von der Holzart, der Gebrauchsklasse und den Umweltbedingungen ab.
    Verwandte Begriffe: Holzschutz, Holzschutzmittel, DIN 68800.
    Holzschutzmittel
    Holzschutzmittel sind chemische Substanzen, die verwendet werden, um Holz vor Schäden durch Pilze, Insekten und andere Organismen zu schützen. Sie werden in verschiedenen Formen angeboten (z.B. Imprägnierungen, Lacke, Lasuren) und müssen für den jeweiligen Anwendungsbereich zugelassen sein.
    Verwandte Begriffe: Holzschutz, Chemischer Holzschutz, Biozide.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet BFU 100 G?
      BFU 100 G steht für "Furniersperrholz für den Außenbereich, Güteklasse G". Es handelt sich um eine wasserfest verleimte Sperrholzplatte, die jedoch nicht automatisch einen umfassenden Holzschutz bietet. Die "Güteklasse G" bezieht sich auf die Qualität der Deckfurniere.
    2. Was regelt die DIN 68800-3?
      Die DIN 68800-3 legt die Anforderungen an den Holzschutz fest, abhängig von der jeweiligen Gefährdung des Holzes durch Feuchtigkeit, Pilze und Insekten. Sie definiert verschiedene Gebrauchsklassen (GK), die das Risiko des Holzbauteils widerspiegeln.
    3. Welche Gebrauchsklassen gibt es?
      Die DIN 68800 definiert vier Gebrauchsklassen (GK 0 bis GK 3) und die neue DIN EN 1995-1-1 (Eurocode 5) sogar fünf (bis GK 4), die den Grad der Gefährdung des Holzes durch Feuchtigkeit und biologischen Befall beschreiben. GK 0 bedeutet keine Gefährdung, GK 4 eine hohe Gefährdung durch ständigen Kontakt mit Wasser.
    4. Kann eine BFU 100 G Platte ohne zusätzlichen Holzschutz im Außenbereich eingesetzt werden?
      Das hängt von der geplanten Anwendung und der damit verbundenen Gebrauchsklasse ab. Bei direkter Bewitterung oder Erdkontakt ist in der Regel ein zusätzlicher Holzschutz erforderlich, auch wenn die Platte wasserfest verleimt ist.
    5. Wo finde ich Informationen zur Eignung einer BFU 100 G Platte für eine bestimmte Gebrauchsklasse?
      Die technischen Datenblätter des Herstellers geben Auskunft über die Eigenschaften der Platte und eventuelle Empfehlungen für den Einsatz in bestimmten Gebrauchsklassen. Im Zweifelsfall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
    6. Was ist der Unterschied zwischen konstruktivem und chemischem Holzschutz?
      Konstruktiver Holzschutz umfasst Maßnahmen, die verhindern, dass Holz Feuchtigkeit ausgesetzt ist (z.B. Dachüberstände, Hinterlüftung). Chemischer Holzschutz beinhaltet die Behandlung des Holzes mit Holzschutzmitteln, um es resistenter gegen Pilze und Insekten zu machen.
    7. Was bedeutet "Gleichwertigkeit" im Bezug auf Holzschutz?
      Gleichwertigkeit bedeutet, dass ein Baustoff oder eine Maßnahme die gleiche Schutzwirkung erzielt wie eine in der Norm geforderte Maßnahme. Dies muss im Einzelfall nachgewiesen werden.
    8. Was muss ich bei der Auswahl von Holzschutzmitteln beachten?
      Achten Sie auf die Umweltverträglichkeit und die Zulassung der Holzschutzmittel. Verwenden Sie nur Mittel, die für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet sind und die erforderlichen Schutzwirkungen bieten.

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  2. GK2: BFU 100 G – Zuordnung zur Gefährdungsklasse 2 (DIN 68800)

    Foto von Martin Malangeri

    GK2
    In der DINAbk. 68800 T5 (E 1/90) ist die Zuordnung der Holzwerkstoffklasse 100 G in die Gefährdungsklasse 2 geregelt.
    Darauf wird im Kommentar zur DIN 68800, T3 (Seite 36) nochmal eindeutig hingewiesen: Ausschluss aus dem T3 für Holzwerkstoffe, obwohl es den T5 seit 1990 immer noch nur als Entwurf gibt.
    In der Literatur finden sich allerdings immer wieder Verweise für HWS auf den T3.
    Es geht aber auch über einen Umweg:
    Die 100 G wird Aufgrund der Holzart (mind. Resistenzklasse 2 nach DIN 68364) oder Beimengungen von Holzschutzmitteln klassifiziert. Über diese beiden Faktoren kann ich mir auch die Gefährdungsklasse gem. DIN 68800 ermitteln.
    Grüße aus Leipzig
    Martin Malangeri
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026

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    BFU 100 G vs. DINAbk. 68800-3: Holzschutz und Gleichwertigkeit

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Gleichwertigkeit von BFU 100 G Platten im Vergleich zur DIN 68800-3 im Holzschutz. Es wird untersucht, für welche Gebrauchsklassen (GK) die BFU 100 G Platte zulässig ist und ob sie die Anforderungen der DIN 68800 erfüllt. Ein wichtiger Punkt ist die Zuordnung der Holzwerkstoffklasse 100 G zur Gefährdungsklasse 2 gemäß DIN 68800 T5 (E 1/90), wie im Beitrag GK2: BFU 100 G – Zuordnung zur Gefährdungsklasse 2 (DIN 68800) erläutert wird.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Im Kommentar zur DIN 68800, T3 (Seite 36) wird der Ausschluss von Holzwerkstoffen aus dem T3 betont, obwohl der T5 seit 1990 nur als Entwurf existiert. Dies führt zu Unsicherheiten, da in der Literatur dennoch Verweise auf den T3 für Holzwerkstoffe zu finden sind.

    📊 Zusatzinfo: Die DIN 68800 T5 (E 1/90) regelt die Zuordnung der Holzwerkstoffklasse 100 G in die Gefährdungsklasse 2. Es ist wichtig, diese Norm bei der Beurteilung der Gleichwertigkeit im Holzschutz zu berücksichtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei der Verwendung von BFU 100 G Platten im Holzbau sollte die Zuordnung zur Gefährdungsklasse 2 gemäß DIN 68800 T5 beachtet werden. Es ist ratsam, sich an die Vorgaben der DIN 68800 zu halten und gegebenenfalls fachkundigen Rat einzuholen, um die Anforderungen an den Holzschutz sicherzustellen.

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