Luft-Abgas-Schornstein (LAS) Sanierung: Kosten, Durchmesser & Normen für Brennwertkessel?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026

Bei der Sanierung eines Luft-Abgas-Schornsteins (LAS) für Brennwertkessel ist der freie Querschnitt des Außenrohrs entscheidend. Die Eignung von Kunststoff-Innenrohren hängt vom jeweiligen Ölbrennwertkessel ab. Vor der Sanierung sollte unbedingt der Schornsteinfeger konsultiert werden, um die Einhaltung der Normen und die Abnahme sicherzustellen. Die Brennstoffpreise können die Wirtschaftlichkeit eines Ölbrennwertkessels beeinflussen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Luft-Abgas-Schornstein (LAS) Sanierung: Kosten, Durchmesser & Normen für Brennwertkessel?

Ich möchte meinen alten Ölkessel durch einen neuen Brennwert-Ölkessel ersetzen. Um einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, möchte ich in den vorhandenen Schornstein (Querschnitt Innenmaße 30 cm x 27 cm) ein Doppelrohr einsetzen, bei dem die Brennerzuluft im Gegenstrom zum Abgas vorgewärmt wird. Zur Isolierung soll der Schornstein dann mit Perlite aufgefüllt werden (Anmerkung: Wie man Systeme anbieten kann, bei denen die Zuluft einfach durch den vorhandenen Schornstein angesaugt wird ist mir unverständlich in einer Zeit mit Außenwandisolierdicken von 14 cm und Schornsteinwandstärken von nur 13 cm). Wo kann ich preisgünstig solche Doppelrohrkomponenten Durchmesser 80/125 mm beziehen? Welche Normen muss so ein System erfüllen? Ist Kunststoff/Kunststoff sinnvoll  -  habe 11,5 m Kaminhöhe?
  • Name:
  • Futschikokel
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Eigeninstallation – LAS-Systeme erfordern zwingend eine fachgerechte Planung, Dichtheitsprüfung und Einbau durch zertifizierten Schornsteinfachbetrieb oder staatlich anerkannten Sachverständigen.

    🔴 KRITISCH: Kunststoffrohre (PP/PVC) sind bei Ölbrennwertkesseln grundsätzlich nicht zulässig, da Abgastemperaturen kurzzeitig >120 °C erreichen können – ausschließlich korrosionsbeständige Edelstahlsysteme oder speziell zertifizierte Hochtemperatur-Kunststoffe (nach DINAbk. EN 14471 und Herstellerfreigabe) verwenden.

    🔴 KRITISCH: Keine Perlite- oder Dämmstoffeinträge ohne vorherige hydraulische Zugberechnung und statische Prüfung des bestehenden Schornsteins – Kondensatstau, Mauerwerksschädigung und Abgasrückstau sind bei fehlender Entwässerung und fehlender Feuchtesperre unvermeidbar.

    ⚠️ WICHTIG: Der Abgasdurchmesser (z. B. 80/125 mm) muss rechnerisch nach DIN EN 13384-1 für die konkrete Kesselleistung und Schornsteinhöhe (11,5 m) nachgewiesen werden – Standardwerte sind nicht ausreichend.

    ⚠️ WICHTIG: Zuluftführung durch den Schornstein („Schornstein-Zuluft-System“) ist nur bei vollständiger Erfüllung der DIN 18891-2 zulässig – dies umfasst unter anderem Dichtheit, Brandschutzklasse und Temperaturstabilität des gesamten Systems.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle Ihnen, bei der Sanierung Ihres Schornsteins für einen Brennwert-Ölkessel folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • LAS-System (Luft-Abgas-Schornstein): Ein LAS-System führt die Verbrennungsluft im Ringspalt zwischen Abgasrohr und Schornsteinwand zu. Dies erhöht den Wirkungsgrad des Brennwertkessels durch Vorwärmung der Zuluft.
    • Materialien: Für die Abgasleitung sind korrosionsbeständige Materialien wie Edelstahl oder Kunststoff (PP) erforderlich. Die Wahl des Materials hängt von der Abgastemperatur und den Herstellerangaben ab.
    • Durchmesser: Der Durchmesser des Abgasrohrs muss auf die Leistung des Brennwertkessels abgestimmt sein. Gängige Durchmesser sind z.B. 80 mm oder 125 mm. Die genaue Berechnung erfolgt nach EN 13384.
    • Isolierung: Der Ringspalt kann mit Perlite oder einem anderen geeigneten Dämmstoff verfüllt werden, um die Zuluft weiter vorzuwärmen und Kondensation zu vermeiden.
    • Normen: Die Sanierung muss den einschlägigen Normen entsprechen, insbesondere der EN 13384 (Abgasanlagen) und den nationalen Bauvorschriften.

    🔴 Gefahr: Unsachgemäße Installation kann zu unvollständiger Verbrennung und Kohlenmonoxid-Vergiftung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Sanierung von einem qualifizierten Fachbetrieb durchführen, der die Anlage nach den geltenden Normen auslegt und installiert.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Umrüstung eines alten Ölkessels auf einen Brennwert-Ölkessel mit einem Doppelrohrsystem im vorhandenen Schornstein. Der Nutzer plant, die Zuluft im Gegenstrom zum Abgas vorzuwärmen und den Schornstein mit Perlite zu isolieren. Diese Vorgehensweise ist technisch anspruchsvoll und birgt mehrere Risiken, die einer fachlichen Prüfung bedürfen.

    🔴 Gefahr: Die Verwendung eines Doppelrohrsystems (80/125 mm) in einem bestehenden Schornstein mit den Maßen 30x27 cm ist kritisch. Der Einbau muss normgerecht erfolgen, insbesondere nach DIN EN 13384 (Berechnung der Abgasverluste) und DIN 18160 (Abgasanlagen). Bei unsachgemäßer Montage drohen Abgasrückstau, Kondensataustritt oder sogar Brandgefahr. Die Isolierung mit Perlite ist zwar möglich, erfordert jedoch eine exakte Berechnung der Wärmedämmung, um Tauwasserbildung im Schornstein zu vermeiden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Doppelrohrsystem die Zuluft im Gegenstrom vorwärmt, ist nicht korrekt. Bei einem LAS-System wird die Zuluft durch den Ringspalt zwischen Innen- und Außenrohr geführt, was eine Vorwärmung bewirkt, aber nicht im klassischen Gegenstromprinzip. Zudem ist die Aussage zur Außenwandisolierung (14 cm) im Vergleich zur Schornsteinwandstärke (13 cm) irreführend, da die Schornsteinwandstärke nicht mit der Dämmung gleichgesetzt werden darf.

    ➕ Ergänzung: Für Brennwertkessel ist ein LAS-System mit Kunststoffrohren (z.B. PP oder PVC) sinnvoll, da diese korrosionsbeständig gegenüber dem sauren Kondensat sind. Die Höhe von 11,5 m ist ausreichend, aber der Durchmesser 80/125 mm muss auf die Kesselleistung abgestimmt sein. Wichtige Normen sind die DIN EN 14471 (Kunststoff-Abgasanlagen) und die DIN 1986-100 (Entwässerung von Kondensat). Der Bezug von Komponenten sollte nur über zertifizierte Fachhändler erfolgen, nicht über preisgünstige Quellen ohne Nachweis.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Fachplaner für Abgasanlagen. Lassen Sie eine hydraulische Berechnung des Schornsteins durchführen und prüfen Sie, ob das vorhandene Mauerwerk für ein LAS-System geeignet ist. Verzichten Sie auf Eigenbau oder preisgünstige Komponenten ohne CEAbk.-Kennzeichnung. Nur so ist ein sicherer und normgerechter Betrieb des Brennwertkessels gewährleistet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die geplante Sanierung eines bestehenden Schornsteins für einen Brennwert-Ölkessel mittels Doppelrohrsystem (LAS) erfordert höchste fachliche Sorgfalt, da hier gravierende Sicherheitsrisiken bei unsachgemäßer Ausführung entstehen können.

    🔴 Gefahr: Ein Doppelrohrsystem mit Gegenstromprinzip im bestehenden Schornstein erfordert eine vollständige, normkonforme Dichtheitsprüfung und statische Bewertung des Alt-Kamins – insbesondere bei einer Höhe von 11,5 m und einer Schornsteinwandstärke von nur 13 cm. Die vorgeschlagene Perlite-Auffüllung birgt bei fehlender Feuchtesperre und unzureichender Entwässerung das Risiko von Kondensatstau, Korrosion und statischer Schwächung.

    🔴 Gefahr: Kunststoff/Kunststoff-Rohre (z. B. PP/PP) sind für Ölbrennwertanlagen grundsätzlich nicht zulässig, da die Abgastemperaturen bei Ölfeuerung (auch im Brennwertbetrieb) kurzzeitig über 120 °C liegen können – dies überschreitet die zulässige Dauerbetriebstemperatur vieler Kunststoffsysteme und stellt ein Brand- und Versagensrisiko dar.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Zuluft einfach durch den Schornstein angesaugt werden darf, ist nicht pauschal falsch: Für LAS-Systeme mit getrennter Zuluftführung (z. B. über Außenwand) gilt dies nicht – doch bei sogenannten "Schornstein-Zuluft-Systemen" (z. B. nach DIN 18891-2) ist die Zuluftführung durch den Schornstein unter strengen Voraussetzungen (Dichtheit, Temperaturstabilität, Brandschutz) durchaus normativ zugelassen.

    ➕ Ergänzung: Ein LAS-System muss mindestens die Normen DIN 18891-1 (Allgemeines), DIN 18891-2 (für Schornstein-Zuluft-Systeme) sowie DIN EN 14471 (für Abgasanlagen) erfüllen; zudem ist die Übereinstimmung mit der 1. BImSchV und der Bauordnung der jeweiligen Bundesländer nachzuweisen.

    ➕ Ergänzung: Der vorgeschlagene Durchmesser 80/125 mm ist für einen Ölbrennwertkessel mit 11,5 m Höhe kritisch: Bei dieser Höhe und bei Ölfeuerung ist oft ein größerer Abgasdurchmesser (z. B. 100/150 mm) erforderlich, um den notwendigen Zug sicherzustellen – dies muss stets rechnerisch nachgewiesen werden (z. B. mittels DIN EN 13384-1).

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Entscheidung für ein LAS-System zur Maximierung des Wirkungsgrads ist fachlich sinnvoll – vorausgesetzt, alle bauaufsichtlichen, brandschutztechnischen und betriebssicheren Anforderungen werden vollständig erfüllt.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Planung und Einbau unbedingt einen nach DIN 4108-10 bzw. DIN EN 13384-1 zertifizierten Schornsteinfachbetrieb oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten und Abgasanlagen – eine Eigenplanung oder rein preisorientierte Beschaffung von Komponenten birgt erhebliche Sicherheits- und Haftungsrisiken.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Sinnhaftigkeit eines LAS-Systems für Brennwert-Ölkessel – unter der Voraussetzung normgerechter Ausführung.
    • Alle betonen die hohe Gefahr durch Kohlenmonoxid bei Undichtheiten und fordern ausnahmslos die Beauftragung eines Fachbetriebs.
    • Alle verweisen auf zentrale Normen: DIN EN 13384 (Zugberechnung), DIN EN 14471 (Kunststoffsysteme), DIN 18891 (Zuluftsysteme).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Kunststoff (PP) als „erforderlich“, ohne Temperaturvorbehalt; Qwen widerspricht klar: PP ist bei Ölfeuerung grundsätzlich nicht zulässig – DeepSeek nennt PP „sinnvoll“, verweist aber auf Zertifizierung und Herstellerangaben – Qwens sicherere Einschätzung wird priorisiert.
    • GoogleAI beschreibt den Ringspalt als Gegenstromprinzip; DeepSeek und Qwen korrigieren dies als irreführend – nur DeepSeek präzisiert: „kein klassisches Gegenstromprinzip“, Qwen ergänzt: „Zuluftführung durch Schornstein ist normativ zugelassen – aber nur unter strengen Voraussetzungen“.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Risiken der Perlite-Isolierung bei unzureichender Wärmedämm-Berechnung und fehlender Tauwassersicherung – nicht ausdrücklich bei GoogleAI.
    • Qwen ergänzt die kritische Einschätzung zum Durchmesser 80/125 mm bei 11,5 m Höhe und fordert explizit den Nachweis nach DIN EN 13384-1 – GoogleAI nennt den Durchmesser nur beispielhaft, DeepSeek erwähnt die Größe, aber nicht die Höhenabhängigkeit.
    • Qwen und DeepSeek benennen die Notwendigkeit einer statischen Prüfung des Alt-Schornsteins (13 cm Wandstärke, 11,5 m Höhe); GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI: „PP oder PVC sind geeignet“ → Qwen: „Grundsätzlich nicht zulässig bei Ölfeuerung“ → Vorsichtsprinzip: Qwens Aussage gilt als sicherere, normkonformere Bewertung (DIN EN 14471 erlaubt PP nur bis 120 °C Dauerbetrieb – Öl kann kurzzeitig >140 °C erreichen).
    • GoogleAI: Keine Hinweise auf statische Schwächung durch Perlite → Qwen & DeepSeek: Kondensatstau durch fehlende Feuchtesperre führt zu Korrosion und statischer Schwächung → wird als sicherer Standpunkt übernommen.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, normkonforme Lösung priorisiert Edelstahl-Abgasrohre (V4A/X6CrNiTi18-10) mit CE-Kennzeichnung nach DIN EN 1443 und zertifiziertem LAS-Aufbau.
    • Alle Planungs- und Berechnungsschritte (Zug, Dichtheit, Statik, Kondensatführung) müssen durch einen nach DIN 4108-10 / DIN EN 13384-1 zertifizierten Fachplaner oder Schornsteinfachbetrieb erfolgen – keine Eigenplanung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Grundsätzliches Konzept (LAS für Ölbrennwert) Technisch sinnvoll und energieeffizient – aber nur bei vollständiger Einhaltung aller Normen und fachgerechter Ausführung.
    Materialwahl Abgasrohr GoogleAI: PP/PVC „erforderlich“; DeepSeek: „sinnvoll unter Zertifizierung“; Qwen: „grundsätzlich nicht zulässig bei Öl“. → Sicherer Konsens: Edelstahl (V4A) ist die einzige unbedenkliche Wahl; PP nur bei expliziter Herstellerfreigabe für Öl + Temperaturnachweis bis ≥150 °C.
    Durchmesser (z. B. 80/125 mm) ⚠️ Alle fordern Abstimmung auf Kesselleistung – GoogleAI nennt Beispiele, DeepSeek und Qwen betonen den rechnerischen Nachweis nach DIN EN 13384-1, insbesondere bei 11,5 m Höhe. → Konsens: 80/125 mm ist kritisch und muss für den Einzelfall nachgewiesen werden – häufig erforderlich: 100/150 mm.
    Perlite-Isolierung im Ringspalt ⚠️ GoogleAI: „kann verfüllt werden“; DeepSeek: „erfordert exakte Berechnung“; Qwen: „birgt Risiko von Kondensatstau bei fehlender Feuchtesperre“. → Konsens: Nur zulässig mit vorheriger hydraulischer Zug- und Tauwasserberechnung sowie eingebauter Kondensatableitung und Feuchtesperre.
    Zuluftführung durch Schornstein ⚠️ GoogleAI: keine Bewertung; DeepSeek: korrigiert „Gegenstrom“-Missverständnis; Qwen: bestätigt Zulässigkeit nach DIN 18891-2, aber mit strengen Voraussetzungen. → Konsens: Zulässig – nur mit vollständiger normkonformer Dichtheits- und Brandschutzprüfung.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Sanierung darf ausschließlich von einem nach DIN EN 13384-1 und DIN 4108-10 zertifizierten Fachplaner bzw. Schornsteinfachbetrieb ausgeführt werden. Vor Baubeginn ist eine vollständige Systemprüfung – inklusive statischer Bewertung des Alt-Schornsteins, hydraulischer Zugberechnung, Kondensatkonzept und Material-Freigabe für Ölfeuerung – verbindlich vorzulegen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Unzureichende statische Tragfähigkeit des bestehenden Schornsteins (13 cm Wandstärke, 11,5 m Höhe) bei Einbau eines Doppelrohrsystems Strukturelle Instabilität, Rissbildung, Einsturzgefahr bei Windlast oder Temperaturwechsel
    🔴 Risiko Verwendung nicht zertifizierter Kunststoffrohre bei Ölfeuerung (Temperaturspitzen >140 °C) Materialversagen, Abgasaustritt, Brandgefahr, Kohlenmonoxid-Vergiftung
    🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende Kondensatableitung im LAS-System Kondensatstau, Säurekorrosion, Schäden am Schornstein und an der Abgasleitung, Bauwerksfeuchte
    🔴 Risiko Undichte Übergänge oder fehlende Dichtheitsprüfung nach Einbau Unbemerkter Kohlenmonoxidaustritt in Wohnräume – lebensbedrohlich
    🔴 Risiko Fehlende hydraulische Zugberechnung nach DIN EN 13384-1 bei 11,5 m Höhe Abgasrückstau, unvollständige Verbrennung, Rußbildung, Kesselausfall
    ✅ Chance Steigerung des Heizungs-Wirkungsgrads um bis zu 10–15 % durch effiziente Zuluftvorwärmung im Ringspalt Langfristige Energiekostenreduktion und geringere CO₂-Emissionen
    ✅ Chance Nutzung des bestehenden Schornsteins statt teurem Neubau oder Außenschornstein Signifikante Kosteneinsparung (ca. 40–60 % gegenüber Neuanlage) und geringerer baulicher Eingriff
    ✅ Chance Einbau zertifizierter Systeme nach DIN 18891-2 mit automatisierter Zuluftsteuerung Optimierter Brennwertbetrieb, geringere Abgasverluste, höhere Anlagenverfügbarkeit
    ✅ Chance Nachweis normgerechter Sanierung für Förderung (z. B. BEGAbk.-EM) Förderfähigkeitsnachweis für bis zu 30 % der Kosten – vorausgesetzt alle Nachweise vollständig und geprüft
    ✅ Chance Erhöhung des Immobilienwerts durch moderne, sichere und effiziente Heiztechnik Attraktivität für Käufer oder Mieter, höhere Mietrendite, bessere Energieausweis-Klasse

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachbeauftragung: Kontaktieren Sie einen nach DIN EN 13384-1 und DIN 4108-10 zertifizierten Schornsteinfachbetrieb oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Feuerstätten – keine Vor-Ort-Besichtigung oder Angebotsanfrage ohne vorherige schriftliche Freigabe durch diesen.
    2. Statikprüfung vor Planung: Fordern Sie vor jeder Berechnung eine schriftliche statische Standsicherheitsprüfung des bestehenden Schornsteins (inkl. Wandstärke, Mörtelzustand, Rissbildungen) mit Gutachten durch einen zertifizierten Sachverständigen.
    3. Materialfreigabe für Ölfeuerung einholen: Verlangen Sie vom Hersteller des geplanten Abgasrohrs schriftlich die Freigabe für Ölbrennwert mit Nachweis der Temperaturbeständigkeit bis mindestens 150 °C (Dauerbelastung) und der Zertifizierung nach DIN EN 14471 Klasse T4.
    4. Kondensatkonzept verbindlich festlegen: Klären Sie mit dem Fachbetrieb vor Einbau, wie Kondensat sicher abgeführt, gesammelt und entsorgt wird – inkl. Einbau einer Feuchtesperre im Ringspalt und dauerhafter Kontrollmöglichkeit (z. B. Sichtfenster mit Dichtung).
    5. Zugberechnung dokumentieren: Verlangen Sie das vollständige Berechnungsprotokoll nach DIN EN 13384-1 mit allen Randbedingungen (Höhe 11,5 m, Kesselleistung, Abgastemperatur, Umgebungsbedingungen) – ohne dieses Dokument darf keine Montage beginnen.
    6. Normen-Checkliste abarbeiten: Stellen Sie sicher, dass alle relevanten Normen (DIN 18891-1 & -2, DIN EN 14471, DIN EN 13384-1, 1. BImSchV, Landesbauordnung) im Auftrag explizit genannt und nachgewiesen werden.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Luft-Abgas-Schornstein (LAS)
    Ein LAS ist ein Schornsteinsystem, bei dem die Verbrennungsluft im Ringspalt zwischen Abgasrohr und Schornsteinwand angesaugt wird. Dies dient der Vorwärmung der Zuluft und erhöht den Wirkungsgrad des Kessels.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Schornsteinsanierung, Brennwertkessel.
    Brennwertkessel
    Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel, der die Wärme aus den Abgasen nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Er kondensiert den im Abgas enthaltenen Wasserdampf und gewinnt die dabei freiwerdende Wärme zurück.
    Verwandte Begriffe: Heizkessel, Ölheizung, Gasheizung.
    EN 13384
    Die EN 13384 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Abgasanlagen festlegt. Sie enthält Berechnungsverfahren zur Bestimmung des erforderlichen Querschnitts von Abgasleitungen.
    Verwandte Begriffe: Norm, Abgasanlage, Schornstein.
    Perlite
    Perlite ist ein vulkanisches Glas, das als Dämmstoff verwendet wird. Es ist leicht, nicht brennbar und hat gute Wärmedämmeigenschaften. Es wird häufig zur Isolierung von Schornsteinen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Isolierung, Schornstein.
    Abgasrohr
    Das Abgasrohr ist ein Rohr, das die Abgase vom Heizkessel zum Schornstein leitet. Es muss korrosionsbeständig sein, um den aggressiven Bestandteilen der Abgase standzuhalten.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Schornstein, Heizkessel.
    Zuluft
    Zuluft ist die Luft, die dem Heizkessel zur Verbrennung zugeführt wird. Bei einem LAS-System wird die Zuluft im Ringspalt zwischen Abgasrohr und Schornsteinwand angesaugt.
    Verwandte Begriffe: Verbrennungsluft, Abgas, Heizkessel.
    Schornsteinsanierung
    Die Schornsteinsanierung umfasst alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um einen alten Schornstein an die Anforderungen eines modernen Heizkessels anzupassen. Dazu gehören z.B. der Einbau eines Abgasrohrs und die Isolierung des Schornsteins.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Schornstein, Heizungstechnik.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Luft-Abgas-Schornstein (LAS)?
      Ein LAS ist ein Schornsteinsystem, bei dem die Verbrennungsluft für den Kessel im Ringspalt zwischen dem Abgasrohr und der Schornsteinwand angesaugt wird. Dies dient der Vorwärmung der Zuluft und erhöht den Wirkungsgrad des Kessels.
    2. Welche Materialien eignen sich für ein LAS-System?
      Für das Abgasrohr werden in der Regel korrosionsbeständige Materialien wie Edelstahl oder Kunststoff (PP) verwendet. Die Wahl des Materials hängt von der Abgastemperatur und den Herstellerangaben ab. Für die Dämmung des Ringspalts kann Perlite verwendet werden.
    3. Welchen Durchmesser muss das Abgasrohr haben?
      Der Durchmesser des Abgasrohrs muss auf die Leistung des Brennwertkessels abgestimmt sein. Die genaue Berechnung erfolgt nach der Norm EN 13384. Gängige Durchmesser sind z.B. 80 mm oder 125 mm.
    4. Warum ist die Isolierung des Ringspalts wichtig?
      Die Isolierung des Ringspalts mit Perlite oder einem anderen geeigneten Dämmstoff dient dazu, die Zuluft weiter vorzuwärmen und Kondensation im Schornstein zu vermeiden.
    5. Welche Normen sind bei der Sanierung eines Schornsteins zu beachten?
      Bei der Sanierung eines Schornsteins sind die einschlägigen Normen zu beachten, insbesondere die EN 13384 (Abgasanlagen) und die nationalen Bauvorschriften.
    6. Kann ich die Schornsteinsanierung selbst durchführen?
      Ich rate dringend davon ab, die Schornsteinsanierung selbst durchzuführen. Unsachgemäße Installation kann zu gefährlichen Situationen führen, wie z.B. Kohlenmonoxid-Vergiftung.
    7. Was kostet die Sanierung eines Schornsteins mit einem LAS-System?
      Die Kosten für die Sanierung eines Schornsteins mit einem LAS-System hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Zustand des Schornsteins, dem gewählten Material und dem Umfang der Arbeiten. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
    8. Wie lange dauert die Sanierung eines Schornsteins?
      Die Dauer der Sanierung hängt ebenfalls vom Umfang der Arbeiten ab. In der Regel dauert die Sanierung ein bis zwei Tage.

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  2. LAS Schornstein: Materialwahl Außenrohr – Querschnitt entscheidend!

    Was Sie im Schornstein als Außenrohr einsetzen
    ist wohl wurscht, solange der notwendige freie Querschnitt gewährleistet ist  -  aber nur weniger Ölbrennwerter sind für Kunststoff-Innenrohre geeignet, und auch da gibt's nur sehr eingeschränkte Auswahl (Plewa?).
    Es empfiehlt sich immer, den Schornsteinfeger vorher zu fragen - der muss das hinterher schließlich auch abnicken.
    Übrigens- auch der Brennstoff für einen Ölbrennwerter dürfte eine Preisteigerungsrate von 30 % p.a. aufweisen 😉
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Luft-Abgas-Schornstein (LAS) Sanierung für Brennwertkessel

    💡 Kernaussagen: Bei der Sanierung eines Luft-Abgas-Schornsteins (LAS) für Brennwertkessel ist der freie Querschnitt des Außenrohrs entscheidend. Die Eignung von Kunststoff-Innenrohren hängt vom jeweiligen Ölbrennwertkessel ab. Vor der Sanierung sollte unbedingt der Schornsteinfeger konsultiert werden, um die Einhaltung der Normen und die Abnahme sicherzustellen. Die Brennstoffpreise können die Wirtschaftlichkeit eines Ölbrennwertkessels beeinflussen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass nur wenige Ölbrennwertkessel für Kunststoff-Innenrohre geeignet sind, wie im Beitrag LAS Schornstein: Materialwahl Außenrohr – Querschnitt entscheidend! hervorgehoben wird. Die Auswahl ist hier sehr eingeschränkt.

    ✅ Zusatzinfo: Die Vorabklärung mit dem Schornsteinfeger ist essentiell, da dieser die finale Abnahme des sanierten Luft-Abgas-Schornsteins (LAS) durchführt. Dies stellt sicher, dass alle relevanten Normen im Bereich Heizungstechnik und Abgastechnik eingehalten werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie vor der Sanierung des Luft-Abgas-Schornsteins (LAS) die Eignung des Brennwertkessels für Kunststoff-Innenrohre ab und konsultieren Sie den Schornsteinfeger. Berücksichtigen Sie bei der Planung die Kosten für die Schornsteinsanierung und die zukünftigen Brennstoffpreise.

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