Atmos vs. Sieger Holzvergaser: Unterschiede, Steuerung & Fördermöglichkeiten in Deutschland?
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Atmos vs. Sieger Holzvergaser: Unterschiede, Steuerung & Fördermöglichkeiten in Deutschland?

Hallo,
in einem Fachbetrieb hat man mir einen Atmos Holzvergaserkessel gezeigt. In einem anderen eine Holzvergaser von Sieger. Auf dem Sieger Kessel steht ebenfalls Atmos drauf. Der Verkäufer hat mir erklärt das der Sieger-Kessel eigentlich auch ein Kessel von Atmos ist aber mit anderer Steuerung aus dem Haus Buderus.
Optisch bis auf die Farbe und die Siegerschriftzug sind die Geräte identisch. Lt. Verkäufer besteht für den Siegerkessel eine Fördermöglichkeit für den Atmos nicht.
Der Verkäufer meinte auch das Atmos nicht direkt in Deutschland verkaufen darf!
Kann mir hier jemand weiterhelfen?
Dank und Gruß
Arne
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    Ich verstehe, dass Sie zwischen einem Atmos und einem Sieger Holzvergaser schwanken. Es ist nicht ungewöhnlich, dass Hersteller wie Sieger Kessel von anderen Firmen (in diesem Fall Atmos) beziehen und diese unter ihrem eigenen Namen mit modifizierter Steuerung oder Optik verkaufen.

    Wichtige Unterschiede, auf die Sie achten sollten:

    • Steuerung: Die Steuerung ist ein wesentlicher Faktor. Vergleichen Sie die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der jeweiligen Steuerungssysteme.
    • Optik/Design: Äußerliche Unterschiede wie Farbe und Schriftzug sind meist rein kosmetischer Natur (Buderus Optisch Farbe Siegerschriftzug).
    • Technische Daten: Vergleichen Sie die technischen Daten wie Nennleistung, Wirkungsgrad und Abgaswerte.
    • Service und Support: Prüfen Sie, welcher Hersteller den besseren Service und Support bietet.
    • Fördermöglichkeiten: Informieren Sie sich über die Fördermöglichkeiten für beide Kessel in Deutschland (Lt Verkäufer Siegerkessel Fördermöglichkeit Atmos Der Deutschland Kann Dank Gruß Arne).

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Datenblätter und Steuerungssysteme beider Kessel genau. Fragen Sie bei beiden Herstellern nach Referenzanlagen in Ihrer Nähe, um sich ein Bild von der Leistung und Zuverlässigkeit zu machen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Holzvergaser
    Ein Heizkessel, der Holz in einem zweistufigen Verbrennungsprozess vergast. Dies führt zu einer effizienteren und saubereren Verbrennung als bei herkömmlichen Holzöfen.
    Verwandte Begriffe: Scheitholzkessel, Pelletkessel, Biomassekessel
    Nennleistung
    Die maximale Wärmeleistung, die ein Heizkessel unter definierten Bedingungen erzeugen kann. Sie wird in Kilowatt (kW) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Heizlast, Wärmebedarf, Wirkungsgrad
    Wirkungsgrad
    Das Verhältnis zwischen der zugeführten Energie (z.B. durch Holz) und der tatsächlich nutzbaren Wärmeenergie. Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet eine effizientere Nutzung des Brennstoffs.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Brennwert, Heizwert
    BAFA
    Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das in Deutschland für die Förderung von erneuerbaren Energien zuständig ist. Es bietet Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für den Einbau von Holzvergasern.
    Verwandte Begriffe: Fördermittel, KfW, Erneuerbare Energien
    Abgaswerte
    Die Menge an Schadstoffen, die bei der Verbrennung von Holz entstehen und in die Umwelt abgegeben werden. Holzvergaser müssen bestimmte Grenzwerte einhalten, um zugelassen zu werden.
    Verwandte Begriffe: Emissionen, Feinstaub, Immissionsschutz
    Steuerung
    Das elektronische System, das die Verbrennung im Holzvergaser regelt und optimiert. Moderne Steuerungen können die Luftzufuhr, die Abgastemperatur und andere Parameter automatisch anpassen.
    Verwandte Begriffe: Regelungstechnik, Sensor, Aktor
    Scheitholz
    Gespaltenes Holz, das als Brennstoff für Holzvergaser verwendet wird. Es sollte trocken und naturbelassen sein.
    Verwandte Begriffe: Brennholz, Hackschnitzel, Pellets

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Holzvergaser?
      Ein Holzvergaser ist ein Heizkessel, der Holz in einem zweistufigen Verbrennungsprozess vergast. Dabei wird das Holz zunächst unter Sauerstoffmangel erhitzt, wodurch Holzgas entsteht. Dieses Gas wird dann in einer zweiten Stufe mit Sauerstoff verbrannt, was zu einer sehr sauberen und effizienten Verbrennung führt.
    2. Worauf sollte ich beim Kauf eines Holzvergasers achten?
      Achten Sie auf den Wirkungsgrad, die Nennleistung, die Abgaswerte, die Qualität der Steuerung, den Service und Support des Herstellers sowie die Verfügbarkeit von Ersatzteilen.
    3. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für Holzvergaser?
      In Deutschland gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten für Holzvergaser, sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene. Informieren Sie sich bei der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und bei Ihrem zuständigen Landesförderinstitut über die aktuellen Förderprogramme.
    4. Wie oft muss ein Holzvergaser gewartet werden?
      Ein Holzvergaser sollte mindestens einmal jährlich von einem Fachmann gewartet werden. Dabei werden die Brennkammer gereinigt, die Dichtungen geprüft und die Steuerungseinstellungen kontrolliert.
    5. Welches Holz eignet sich für einen Holzvergaser?
      Für einen Holzvergaser eignet sich trockenes, naturbelassenes Scheitholz mit einer Restfeuchte von unter 20%. Vermeiden Sie die Verwendung von behandeltem Holz, da dies zu schädlichen Emissionen führen kann.
    6. Was bedeutet Nennleistung bei einem Holzvergaser?
      Die Nennleistung gibt an, wie viel Wärme der Holzvergaser maximal pro Stunde erzeugen kann. Die Nennleistung sollte an den Wärmebedarf des Gebäudes angepasst sein.
    7. Wie funktioniert die Steuerung eines Holzvergasers?
      Die Steuerung eines Holzvergasers regelt die Luftzufuhr, die Abgastemperatur und andere Parameter, um eine optimale Verbrennung zu gewährleisten. Moderne Steuerungen verfügen oft über automatische Zünd- und Reinigungsfunktionen.
    8. Was ist der Unterschied zwischen einem Holzvergaser und einem Pelletkessel?
      Ein Holzvergaser verbrennt Scheitholz, während ein Pelletkessel Pellets verbrennt. Pelletkessel sind in der Regel vollautomatisch, während Holzvergaser manuell beschickt werden müssen.

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      Überblick über aktuelle Förderprogramme für Holzvergaser und andere Heizsysteme mit erneuerbaren Energien.
    • Vergleich von Holzvergasern verschiedener Hersteller
      Gegenüberstellung von technischen Daten, Preisen und Erfahrungen mit verschiedenen Holzvergaser-Modellen.
    • Gesetzliche Bestimmungen für Holzheizungen
      Informationen zu den geltenden Vorschriften und Normen für den Betrieb von Holzheizungen.
  2. Atmos/Sieger: Hersteller-Nachweis für Fördermittel in Deutschland

    Auf was für Klöpse die Verkäufer kommen,
    nur damit sie die Produkte los werden, an denen sie das Meiste verdienen ...
    Sicherlich gehört zu jedem Scheitholzvergaser, der mit öffentliche Fördermittel eingebaut werden soll, ein Herstellernachweis über seine Leistungsfähigkeit, sprich, seine umweltfreundlichen Verbrennungseigenschaften und -Qualitäten.
    So mage es sein, dass der tschechische Atmos-Kessel als solcher diese Bescheinigung nicht hat, aber die Fa. Sieger weder Mühen noch Kosten gescheut hat, um dieses identische Modell  -  welches ja auch von Buderus (alle Siegerkessel kommen ja von Buderus ...) vertrieben wird  -  testen und zertifzieren zu lassen. Ob das so ist, weiß ich nicht. Denn der Atmos besitzt ja weder ein Saugzuggebläse, noch geregelte Primär- und Sekundärluftklappen.
    Was ich jedoch weiß, ist, dass Atmos-Kessel über zig Händler in Deutschland vertrieben werden, quasi "an jeder Ecke", selbstverständlich auch im Internet. Die Produkte sind äußerst preiswert, daher lohnt es sich in diesem Marktsegment für den Endverbraucher nach einer noch billigeren Einkaufsquelle zu suchen. Denn die Produkte werden meistens ohne Service, Kundendienst und Kulanzregelungen verkauft. Sonst müsste ein solcher Kessel vermutlich deutlich teurer sein. Aber auf diese Eigenschaften legen die Käufer solcher Produkte ja auch meistens keinen Wert.
    Als Vergaserkessel bedient sich der Atmos eines bewährten Systems mit Ausbrand nach unten (wie z.B. auch die Kessel der Fa. Künzel). Für mich jedoch der entscheidende Nachteil ist der zu kleine Feuerraum für nur 33 cm-Scheite. Kein Scheitholzvergaser unter 50 cm Füllraumlänge!
    Ansonsten brennt der Atmos ordentlich wie viele andere auch. Über die Wandstärke des Stahls (= wichtigstes Qualitätskriterium) weiß ich leider nichts. Auch nichts über Ersatzteilversorgung (sollte aber über Buderus klappen).
    Aber was bei einem solchen Holzvergaser, der nur manuell einstellbare Luftklappen besitzt, an Steuerung sein soll, verstehe ich nicht. Da reicht doch ein einfacher Feuerungsregler für die Primärluft und fertig ist's.
    Dass Sie jedoch als Betreiber des Kessels auf Ihre Nachbarn (und deren Geruchsorgane) aufpassen müssen, versteht sich von selbst: Ungeregelte Holzvergaser (ohne Saugzuggebläse und elektrisch nachstellende Luftklappen, mind. geführt nach der Abgastemperatur, besser noch mit Lambdasonde) werden nicht absolut trockenes Holz niemals rauch- und geruchfrei verbrennen können. Aber das weiß der Käufer ja vorher. Denn der Holzvergaser hat ja nun mal nicht 5.000,- oder mehr € gekostet ...
    Also lassen Sie sich von dem Verkäufer nichts aufschwatzen, sondern schauen Sie, wo Sie den Atmos am besten und billigsten her bekommen.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  3. Atmos Holzvergaser: Füllraumgrößen & Saugzuggebläse ab 25 kW

    Kleine Ergänzung
    die ATMOS-Kessel haben ab 25 kW Leistung eine Füllraumlänge von 53 cm, ab 50 kW von 70 cm und ab 75 kW von 100 cm.
    Nach dem mir vorliegenden Firmenprospekt haben alle reinen Holzvergaserkessel (DC-Reihe) mit Ausnahme des 14,5 kW-Kessels ein Saugzuggebläse.
    Ich werde in den nächsten Tagen einen 32 kW ATMOS-Kessel in Betrieb nehmen und hatte bisher beste Unterstützung eines Händlers aus Sachsen. Habe dort zudem maßgeschneiderte Pufferspeicher bekommen und erstklassige Beratung. Alle Ersatzteile sind kurzfristig lieferbar.
    ATMOS liefert tatsächlich nicht direkt nach Deutschland (an den Endverbraucher oder einzelne Händler). Ein von mir versuchter Direktimport ist daran trotz Dolmetscher usw. gescheitert. Ich sollte mich direkt an den deutschen Importeur wenden ...
    Es scheint jedoch insbesondere im deutsch-tschechischen Grenzgebiet Händler zu geben, die den Direktimport besser in den Griff bekommen haben als ich.
    Der Verbrennungsraum ist bei den neuen Modellen jetzt vollständig mit auswechselbaren Keramikeinsätzen ausgestattet, was der Lebensdauer des Kessels sicherlich zugute kommt.
    Ob das Emissionsproblem im Gegensatz zu anderen Kesseln mit Lambda-Sonde usw. wirklich so groß ist, muss sich noch zeigen. ATMOS empfiehlt dringend den Gebrauch mit Pufferspeicher bzw. schreibt diesen sogar vor. Wenn der Kessel ungeregelt aber mit voller Leistung saugzug-beschleunigt abbrennt, dürften die Werte kaum schlechter sein als bei einem vollelektronisch gesteuerten Kessel, bei dem die Zuluft per Lambda-Sonde gedrosselt wird.
    Grüße von einem begeisterten Laien
  4. Atmos Anlage: Fragen zu Fläche, Pufferspeicher & Brauchwasser

    Fragen zum Einsatz
    Hallo Zusammen,
    danke für die bisherigen Infos.
    @ Jürgen, es würd mich ein paar weitere Fakten zum Einsatz der atmos Anlage interessieren
    • welche Fläche wird geheizt (FBHAbk. oder Radiatoren)?
    • wie groß ist der Pufferspeicher (Heizung/Brauchwasser)?
    • setzt du nur den holzvergaser ein, oder als Ergänzung, läuft die Brauchwassererwärmung im Sommer auch darüber?

    danke schon mal im Voraus
    Gruß
    arne

  5. Buderus & Atmos: Saugzuggebläse bei größeren Holzvergasern

    Erfreulich zu lesen,
    dass auch Atmos bei größeren Kesseln den richtigen Weg geht. Das Problem mit Ersatzteilen gibt es aber auch bei anderen osteuropäischen Produkten.
    Ich hatte nur zum 15 kW-Kessel geschrieben, weil nur dieses Atmos-Produkt von Buderus vertrieben wird. Größere Holzvergaser mit Saugzuggebläse hat Buderus ja selbst.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  6. Atmos Heizkessel: 240 m² Mehrfamilienhaus mit Niedertemperatur

    Ein paar weitere Fakten
    Hallo Arne,
    beheizt wird ein rund 100 Jahre altes 3-geschossiges Mehrfamilienhaus mit ca. 240 m² Wohnfläche, verteilt auf 3 Wohnungen a' 80 m². Dazu kommt das Treppenhaus und ein Dachboden, der später mal ausgebaut werden soll. Ziegelbauweise.
    Beheizen wollen wir das mit ganz normalen Niedertemperatur-Wandheizkörpern. Evtl. soll später mal die EGAbk.-Wohnung eine FB-Heizung erhalten, wenn wir mit der Sanierung soweit sind.
    Aufgebaut ist die Anlage ähnlich wie von ATMOS empfohlen (nach der Schaltung, die in allen Prospekten und überall im Netz veröffentlicht ist). Also: Kessel mit TAS. Rücklaufanhebung mit Laddomat. Pufferspeicher. Sicherheitsgruppe im Vorlauf, Ausgleichsgefäß (400 l) im Rücklauf. Anstelle des direkten Heizkörperanschlusses habe ich einen Heizkreisverteiler montiert, sodass jede Wohnung einen eigenen Heizkreis hat. Eine für jede Wohnung gesonderte Vorlauf-Temperatur-Regelung (z.B. auch für eine Fußbodenheizung) ist dadurch möglich.
    Wegen der kleinen Einbringöffnung (Tür) ließ sich ein Pufferspeicher an einem Stück nicht einbringen. Also entschied ich mich für drei einzelne Speicher a' 800 l; bei 2.400 l sind das dann 75 l pro kW Heizleistung, was nach allgemeiner Auffassung schon ein ganz guter Wert ist (25 kW sind vorgeschrieben, aber zu wenig). Wegen der niedrigen Raumhöhe (man bedenke, dass auf den Puffer auch noch ein Entlüfter muss!) konnte ich hier in der Umgebung keine geeigneten Pufferspeicher bekommen. Der Händler in Sachsen hatte welche und kannte eine Firma, die mir gegen geringen Aufpreis in den Pufferspeicher noch zwei Flansche eingeschweißt hat. Nach Abnahme des Flanschdeckels kann jeweils ein Wärmetauscher eingesetzt werden. In den oberen Flansch ein WT für die Erwärmung von Brauchwasser im Durchlaufprinzip (wir haben uns für einen mit einer Oberfläche von 3,17 m² entschieden), in den unteren ein WT für die Nutzung einer Solaranlage (wird später mal nachgerüstet).
    Im Gegensatz zum ATMOS-Plan habe ich die Puffer nicht parallel geschaltet, sondern (im Prinzip) in Reihe.
    Es gibt also keinen Boiler und keine Legionellenprobleme.
    Wir wollen nur mit Stückholz heizen. Lediglich für den Notbetrieb haben wir einen Elektro-Heizstab (ähnlich einem großen Tauchsieder) in den Pufferspeicher mit den Flanschen eingebaut. Dient als Frostschutz, wenn wir im Winter mal länger weg sind. Vielleicht hänge ich auch später mal einen kleinen Gaskessel an die Puffer, mit Flüssiggasdüsen und zwei 33-kg Propangasflaschen oder so etwas in der Art. Aber wahrscheinlich wird das nicht nötig sein. Höchstens für längere Abwesenheiten. Erst mal Erfahrungen sammeln ...
    Im Sommer will ich die Brauchwassererwärmung später mit einer Selbstbau-Solaranlage vornehmen. Bis dahin erfolgt die Erwärmung durch gelegentliches Kesselanheizen. Der Elektro-Heizstab würde dafür aber auch ausreichen. Eine andere Möglichkeit wäre, einen ELEKTRONISCHEN Durchlauferhitzer hinter den WT zu schalten, der dann die Differenz zwischen WT-Ausgangstemperatur und gewünschter Warmwassertemperatur nachheizt.
    Was hast Du vor? Hat Dich auch das Holzfieber gepackt und willst Du vollständig auf Holzheizung umrüsten? Erzähl doch mal.
    Grüße
  7. Neubau: Atmos Holzvergaser für Bungalow mit Keller geplant

    Meine Planung zum Neubau
    Hallo Jürgen,
    danke für die Infos.
    Ich plane zurzeit einen Neubau. Einen Bungalow mit 103 m² Wohnfläche + Keller.
    Ich bin durch einen Bekannten auf heizen mit Holz aufmerksam geworden und habe mich entsprechend beraten lassen. Dabei wurde mir auch ein Atmosgerät empfohlen.
    Holz heizen bietet sich bei mir an, da ich zum einen direkt am Wald wohne, das Holz selber machen kann und zusätzlich auf meinem Grundstück genügend Möglichkeiten habe dieses zu lagern.
    Ich plane ausschließlich mit dem Holzvergaser zu heizen. Nur für die Warmwasseraufbereitung werde ich einen Durchlauferhitzer oder einen Heizstab im Brauchwasserspeicher einsetzen, allerdings für die Zeit in der man den Holzvergaser mal nicht benutzt. Die ganze Anlage inkl. Speicher wird im Keller stehen.
    Wie ist denn Deine Erfahrung mit dem Speicher, wie lange halt der vor, wie lange ist die Anlage bereits im Betrieb bzw. wie Holz ist der Holzverbrauch im Jahr?
    Schöne Grüße
    Arne
  8. Holzvergaser: Brennholzkosten vs. Anschaffungskosten im Neubau

    Speicher und Holzverbrauch
    Hallo Arne,
    direkt am Wald wohnen und das Holz selbst machen ist natürlich der Optimalzustand, wirtschaftlich und fitnessmäßig -). Die Kosten einer Stückholzheizung liegen in der Anschaffung zwar erheblich über denen einer Gas- oder Ölheizung (Gasheizung, Ölheizung), aber die sehr geringen Brennholzkosten machen das schnell wieder wett.
    Leider kann ich noch nicht mit Erfahrungswerten dienen, weil die Anlage erst jetzt in Betrieb geht. Die Sache mit dem Holzverbrauch ist nicht so einfach. Sie hängt zunächst vom Wärmebedarf des Gebäudes ab. Dieser verändert (verringert) sich bei uns wegen der ständigen Bauarbeiten. Mit einem kleinen Programm zur überschlägigen Wärmebedarfsberechnung habe ich für den alten Kasten anfangs über ca. 40 kW errechnet, nach Ausführung aller Sanierungsarbeiten sollen es noch knapp 21 kW sein. Bei Deinem Neubau müssten die Werte besser sein. Um die von Herrn Lüneborg erwähnten vernünftigen Brennholzlängen verbrennen zu können, käme als kleinster 50 cm Kessel der DC 25 GS in Frage.
    Die gewählte Holzsorte bzw. deren Heizwert pro Raummeter beeinflusst die Holzmenge erheblich. Buche, Birke, Eiche heizt bei gleichem Volumen erheblich besser als z.B. Pappel, Weide oder Nadelhölzer.
    Dann kommen noch Wettereinflüsse und ähnliches hinzu. Ich habe so ca. 20-25 rm "Mischholz" pro Saison veranschlagt. ATMOS veranschlagt z.B. für den "DC 25 GS" 14 m³ Holz pro Heizsaison. Da das Holz mindestens 1 Jahr trocknen sollte, braucht man also die doppelte Lagerfläche für 2 Jahresvorräte.
    Übrigens sollte (anders als bei Öl- und Gaskesseln (Ölkesseln, Gaskesseln), bei denen das nicht mehr zulässig ist) die Kesselgröße reichlich bemessen werden. Also Kesselleistung = errechneter Wärmebedarf + 30 %  -  50 %. Abgesehen vom Bequemlichkeitsvorteil gibt es dafür noch einen praktischen Grund: wenn die Puffer leergezapft sind und das Haus ist kalt, muss der Kessel nicht nur das Haus, sondern auch die Puffer erwärmen.
    Wie lange hält ein Puffer die Wärme?  -  Schwer zu sagen. Das hängt zunächst von dessen Größe ab. Die von ATMOS empfohlenen Puffergrößen (beim "DC 25 GS" 1.500  -  2.000 l) sind ganz brauchbar und auf den Füllrauminhalt des Kessels abgestimmt. Erhöht man die Größe, wird irgendwann ein Punkt erreicht, an dem die Wärmeverluste die Vergrößerung unrentabel machen. "Wärmeverluste" ist ein wesentliches Stichwort beim Aufbau einer Holzheizung. Eine Schaumstoffisolierung ist nicht so gut wie der Bau eines Kastens, der z.B. mit Schütt-Dämmstoffen gefüllt wird. Also z.B. ein mit Gipsplatten beplanktes Holz- oder Profilschienengerüst. Ein anderer Aspekt ist der der "Mikrozirkulation". Herr Lüneborg gibt dazu einen wichtigen Hinweis ("Sifonisierung") im Forum unter "Nutzung alternativer Energieformen", Beitrag 539.
    Bei einer ausgewogenen Anlagenzusammenstellung und sorgfältiger Dämmung dürfte sich das Befeuern des Kessels in der Übergangszeit auf einmaliges Heizen alle 2-3 Tage erstrecken. Bei einem strengen Winter kann sich das dann auf 2 Heizvorgänge pro Tag erhöhen. Das entspricht auch üblichen Erfahrungsberichten. Natürlich spielt auch der nutzbare Temperaturbereich des Speicherinhalts durch die Heizkörper eine Rolle. Eine Fußboden-, Wand- oder Deckenheizung (Wandheizung, Deckenheizung) kann noch mit sehr niedrigen Temperaturen gefahren werden, nutzt somit die gespeicherte Wärme besser als übliche Konvektoren. Siehe auch "Die richtige Größe einer Holzheizung" unter "Beratung" auf den Seiten der Firma Kuenzel (Link).
    Bei Deinen Hausplanungen würde ich unbedingt auf einige "Kleinigkeiten" achten: Wie erfolgt die Einbringung von Holz in den Heizraum (Karrenzufahrt / Rutsche ...)? ; Abläufe für thermische Ablaufsicherung, Ausgleichsgefäß und Puffer vorsehen, evtl. auch Bodenablauf für den hoffentlich nie eintretenden Fall einer Überschwemmung; gesonderten Kaminzug vorsehen (der ATMOS ist ein Gebläsekessel, der ansonsten die Abgase durch andere Feuerstätten herausdrückt); Drehstrom-Anschluss, wenn Durchlauferhitzer oder größere Heizpatrone im Heizraum installiert werden soll; Zwangsbelüftung des Heizraumes vorsehen; usw. Ein Heizraum ist bei den in Frage kommenden Kesselgrößen nicht vorgeschrieben, empfiehlt sich aber, nicht zuletzt wegen der Staubentwicklung. Selbstschließende FH-Tür ist dann auch ganz vernünftig. Außenstromanschluss für Brennholz-Kreissäge / Holzspalter vorsehen.
    Unterlagen zu den ATMOS-Kesseln (wenn auch in manchmal strapaziöser Übersetzung) siehe Link 2.
    Grüße
    Jürgen
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Atmos vs. Sieger Holzvergaser: Unterschiede, Steuerung & Fördermittel

    💡 Kernaussagen: Der Thread vergleicht Atmos und Sieger Holzvergaser, wobei Sieger-Kessel oft modifizierte Atmos-Modelle mit Buderus-Steuerung sind. Wichtig ist der Herstellernachweis für Fördermittel. Atmos bietet verschiedene Kesselgrößen mit Saugzuggebläse. Die Wahl des richtigen Pufferspeichers und die Einbindung der Brauchwassererwärmung sind entscheidend für die Effizienz.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Atmos/Sieger: Hersteller-Nachweis für Fördermittel in Deutschland ist ein Herstellernachweis über die Leistungsfähigkeit für den Erhalt von Fördermitteln erforderlich.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Atmos Holzvergaser: Füllraumgrößen & Saugzuggebläse ab 25 kW gibt Auskunft über die Füllraumlängen der Atmos-Kessel in Abhängigkeit von der Leistung. Ab 25 kW verfügen die Kessel über ein Saugzuggebläse.

    🔧 Zusatzinfo: In Atmos Heizkessel: 240 m² Mehrfamilienhaus mit Niedertemperatur wird die Konfiguration einer Atmos-Anlage für ein Mehrfamilienhaus mit Niedertemperatur-Heizkörpern beschrieben, inklusive Pufferspeicher, Rücklaufanhebung und Sicherheitsgruppe.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei der Planung einer Holzvergaseranlage sollte man sich umfassend beraten lassen und die individuellen Gegebenheiten (Gebäudegröße, Heizkörpertyp, Holzverfügbarkeit) berücksichtigen. Der Beitrag Neubau: Atmos Holzvergaser für Bungalow mit Keller geplant zeigt die Überlegungen für einen Neubau.

    ✅ Handlungsempfehlung: Für Hausbesitzer, die direkt am Wald wohnen und das Holz selbst machen können, ist eine Stückholzheizung eine wirtschaftliche und ökologische Alternative, wie in Holzvergaser: Brennholzkosten vs. Anschaffungskosten im Neubau erläutert wird.

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