Brennwertkessel zieht Abgase vom Kamin an: Was tun bei Problemen & Vorschriften?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um Probleme, wenn ein Brennwertkessel Abgase vom Kamin ansaugt. Es werden Lösungen wie die Erhöhung des Schornsteins oder der Einsatz einer Meidinger-Scheibe diskutiert, um die Abgasableitung zu verbessern und die Verbrennungsluft sauber zu halten. Vorschriften gibt es nicht, aber Empfehlungen vom ZIV.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Brennwertkessel zieht Abgase vom Kamin an: Was tun bei Problemen & Vorschriften?

Hallo,
ich habe einen zweizügigen Kamin (Heizung + offener Kamin) mit Abdeckplatte. In den Abzug der Heizung wurde ein Rohr eingesetzt für den Brennwertkessel und diese Abgase treten etwa 40 cm oberhalb des Kaminkopfes aus. Dazu wurde ein Loch in die KaminAbdeckplatte gesägt. Die Ansaugung für den Brennwertkessel aber geschieht auf gleicher Höhe wie die Öffnung des Abzuges für den offenen Kamin, unmittelbar daneben und unterhalb der Abdeckplatte. Bei einigen Häusern in der Nachbarschaft habe ich gesehen, dass eine Art Trennwand eingesetzt wurde. Das scheint mir logisch. Leidet der Brennwertkessel, wenn Abgase mit Rußpartikeln angesaugt werden? Gibt es dazu Vorschriften?
Danke für einen Tipp!
Mario
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortiger Betriebsstopp von Kamin und Brennwertkessel – Gefahr einer lebensbedrohlichen Kohlenmonoxidvergiftung.

    🔴 KRITISCH: Verbrennungsluftansaugung des Brennwertkessels darf keinesfalls auf gleicher Höhe oder im Einflussbereich der offenen Kaminöffnung erfolgen – unbedingte Trennung nach DINAbk. EN 13384 und DIN 18896 erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Gemeinsame Abdeckplatte für Kamin und Kessel ist nur bei absolut dichter, zertifizierter Trennung zulässig – unkontrollierte Durchbrüche oder Löcher verstoßen gegen Druckstabilisierungsanforderungen und begünstigen Abgasrückstau.

    ⚠️ WICHTIG: Selbst beobachtete Nachbarinstallationen mit Trennwänden sind kein Nachweis für Regelkonformität – viele entsprechen nicht den aktuellen Anforderungen der FeuVO und BImSchV.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Probleme damit haben, dass Ihr Brennwertkessel Abgase vom offenen Kamin ansaugt. Das kann verschiedene Ursachen haben:

    • Fehlende oder mangelhafte Trennung der Züge: Wenn die Züge für den Brennwertkessel und den offenen Kamin nicht ausreichend getrennt sind, können Abgase in den jeweils anderen Zug gelangen.
    • Unterdruck im Kamin: Ein ungünstiger Unterdruck im Kamin kann dazu führen, dass Abgase aus dem offenen Kamin in den Zug des Brennwertkessels gesaugt werden.
    • Höhenunterschiede: Die Höhe der Austrittsöffnung des Abgasrohrs des Brennwertkessels im Verhältnis zur Kaminkopfhöhe und der Öffnung des offenen Kamins kann eine Rolle spielen.
    • Undichte Stellen: Undichtigkeiten im Kamin oder an den Anschlüssen können ebenfalls dazu führen, dass Abgase in den falschen Zug gelangen.

    🔴 Gefahr: Das Ansaugen von Abgasen kann zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen. Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das lebensbedrohlich sein kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Situation umgehend von einem Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachbetrieb überprüfen. Diese können die Ursache des Problems identifizieren und geeignete Maßnahmen zur Behebung vorschlagen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der beschriebene Sachverhalt betrifft einen zweizügigen Kamin, bei dem ein Brennwertkessel in einen Zug eingebaut wurde und die Abgasführung sowie die Verbrennungsluftansaugung kritisch nah beieinander liegen. Die Ansaugung der Verbrennungsluft für den Brennwertkessel erfolgt auf gleicher Höhe wie die Öffnung des offenen Kamins und unterhalb der Abdeckplatte. Dies stellt ein erhebliches sicherheitstechnisches Problem dar, da die Gefahr besteht, dass Abgase aus dem offenen Kamin oder sogar aus dem eigenen Abgasrohr des Brennwertkessels angesaugt werden.

    🔴 Gefahr: Die Ansaugung von Abgasen mit Rußpartikeln kann zu einer massiven Störung der Verbrennung im Brennwertkessel führen. Dies beeinträchtigt nicht nur die Effizienz, sondern kann auch zu einer erhöhten Kohlenmonoxid-Bildung und im schlimmsten Fall zu einer Vergiftungsgefahr für die Bewohner führen. Die Abgase des offenen Kamins enthalten zudem unverbrannte Kohlenwasserstoffe und Teer, die den Wärmetauscher des Brennwertkessels verschmutzen und langfristig zerstören können.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Trennwand allein das Problem löst, ist nicht ausreichend. Die Abdeckplatte mit dem Loch für das Abgasrohr muss fachgerecht ausgeführt sein, um einen dichten Abschluss zu gewährleisten. Die Verbrennungsluftansaugung muss zwingend so positioniert werden, dass sie nicht im Einflussbereich der Abgase liegt. Die von Ihnen beobachteten Trennwände in der Nachbarschaft sind ein erster Schritt, aber die genaue Ausführung muss den örtlichen Gegebenheiten und den Vorschriften entsprechen.

    ➕ Ergänzung: Es gelten strenge Vorschriften nach der Feuerungsverordnung (FeuVO) und der DIN EN 13384 für die Abgasanlage. Die Verbrennungsluftzufuhr muss aus dem Freien oder einem ausreichend belüfteten Raum erfolgen. Eine gemeinsame Abdeckplatte für beide Züge ist nur zulässig, wenn eine absolute Trennung der Luftströme gewährleistet ist. Zudem muss der Schornsteinfeger die Anlage vor Inbetriebnahme abnehmen und regelmäßig prüfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Fachbetrieb für Abgastechnik mit einer Überprüfung der gesamten Anlage. Lassen Sie die Anlage bis zur fachgerechten Sanierung nicht in Betrieb nehmen. Der Fachmann kann die korrekte Positionierung der Verbrennungsluftansaugung, die Abdichtung der Abdeckplatte und die Einhaltung aller Vorschriften sicherstellen. Nur so können Sie eine sichere und effiziente Nutzung Ihres Brennwertkessels gewährleisten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine hochriskante Anordnung: Ein Brennwertkessel saugt Verbrennungsluft unmittelbar neben und auf gleicher Höhe wie die Öffnung eines offenen Kamins – ohne wirksame Trennung von Abgas- und Frischluftpfaden. Dies führt zu einer gravierenden Gefahr der Abgasrückstauung und -ansaugung in den Kessel.

    🔴 Gefahr: Bei Betrieb des offenen Kamins entstehen Abgase mit Ruß, Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannten Kohlenwasserstoffen – diese können direkt in die Verbrennungsluftzufuhr des Brennwertkessels eingesogen werden. Das führt zu unvollständiger Verbrennung, Kesselverschmutzung, Leistungsabfall und potenziell lebensbedrohlichem CO-Austritt in die Wohnräume.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Trennwand zwischen Kaminöffnung und Kessel-Luftansaugung verstößt gegen die grundlegenden Anforderungen der DIN 18896 (Kamine und Abgasanlagen) sowie der DIN EN 13384 (Abgasanlagen für Feuerstätten) – insbesondere gegen die Vorgabe einer sicheren, ungestörten Luftzufuhr ohne Beeinflussung durch Abgase anderer Feuerstätten.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Loch in der Abdeckplatte ausreichend sei, ist falsch: Die Abdeckplatte dient nicht nur der Witterungsabschirmung, sondern auch der Druckstabilisierung im Kaminzug – ihr unkontrolliertes Durchtrennen beeinträchtigt die Zugbildung und begünstigt Rückstau.

    ➕ Ergänzung: Die Ansaugung für Brennwertkessel muss entweder über eine separate, nach außen geführte Frischluftleitung (z. B. Wanddurchführung mit Klappe) oder über eine zertifizierte, luftdicht getrennte Kamin-Systemlösung (z. B. Doppelrohrsystem mit separatem Luftkanal) erfolgen – niemals über eine gemeinsame, ungetrennte Öffnung im Kaminbereich.

    ❌ Widerspruch: Die Beobachtung von Nachbarhäusern mit Trennwänden ist kein Indiz für Zulässigkeit, sondern ein Hinweis auf häufige, aber nicht regelkonforme Praxis – viele solcher Installationen sind bereits durch Schornsteinfeger oder Sachverständige beanstandet worden.

    👉 Handlungsempfehlung: Stellen Sie den Betrieb des offenen Kamins und des Brennwertkessels unverzüglich ein und beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister sowie einen anerkannten Sachverständigen für Heizungs- und Lüftungstechnik zur Prüfung und Umplanung der gesamten Abgas- und Luftführung nach aktuellem Stand der Technik und der geltenden Vorschriften (DIN 18896, DIN EN 13384, BImSchV).

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Kohlenmonoxid-Gefahr als kritisch und fordern einen sofortigen Fachmann-Einsatz.
    • Alle bestätigen, dass die unmittelbare räumliche Nähe von Kaminöffnung und Kessel-Luftansaugung eine erhebliche und unzulässige Sicherheitslücke darstellt.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „Höhenunterschiede“ und „Unterdruck im Kamin“ als mögliche Ursachen – DeepSeek und Qwen betonen stärker die systembedingte Unzulässigkeit der Anordnung selbst und weniger einzelne Parameter, solange die Grundkonfiguration fehlerhaft ist.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek verweist explizit auf die Feuerungsverordnung (FeuVO) und die Notwendigkeit der Schornsteinfeger-Abnahme vor Inbetriebnahme.
    • Qwen ergänzt die explizite Nennung der DIN 18896 und betont den Widerspruch zur Praxis von Nachbarinstallationen – eine Klarstellung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, Nachbarinstallationen mit Trennwänden seien regelkonform – GoogleAI erwähnt sie nicht, DeepSeek nennt sie als „ersten Schritt“, ohne den Widerspruch zur Norm zu thematisieren. Qwens sicherheitsorientierte Einschätzung („häufig beanstandet“) gilt als maßgeblich.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste, vorsichtsorientierte Einschätzung (Qwens Betriebsstopp + Sachverständiger) wird priorisiert – sie entspricht dem Vorsichtsprinzip gemäß Bauordnungsrecht und Unfallverhütungsvorschriften.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Kohlenmonoxid-GefahrAlle drei KI-Modelle stimmen überein: Lebensbedrohliches Risiko durch Abgasansaugung – sofortige Maßnahmen erforderlich.
    Regelkonformität der AnordnungQwen und DeepSeek lehnen die beschriebene Konfiguration als klar regelwidrig ab; GoogleAI beschreibt sie als „problematisch“, aber nicht grundsätzlich verboten – der Konsens geht eindeutig in Richtung ❌ (Verstoß gegen DIN EN 13384 / DIN 18896).
    Notwendigkeit einer Trennwand⚠️Alle Modelle fordern eine Trennung – DeepSeek und Qwen betonen aber, dass eine bloße Trennwand nicht ausreicht: erforderlich ist eine fachgerechte, luftdichte, zertifizierte Lösung mit separater Luftführung. GoogleAI bleibt hier vage.
    Relevanz von NachbarinstallationenQwen widerspricht explizit der Schlussfolgerung aus Nachbarbeispielen; DeepSeek relativiert sie („erster Schritt“); GoogleAI erwähnt sie nicht – Konsens: Kein Indiz für Zulässigkeit.
    Fachliche PrüfungspflichtAlle fordern eine sofortige Prüfung durch Schornsteinfeger oder Fachbetrieb; Qwen ergänzt zudem die Notwendigkeit eines anerkannten Sachverständigen für Heizungs- und Lüftungstechnik.

    👉 Handlungsempfehlung: Der KI-Konsens belegt eindeutig: Die Anlage ist nicht betriebsbereit und stellt eine unmittelbare Gefahr dar. Ein sofortiger Betriebsstopp sowie eine umfassende, dokumentierte Prüfung und Neuplanung nach aktuellem Stand der Technik und geltendem Recht (DIN EN 13384, DIN 18896, BImSchV) sind zwingend erforderlich.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung durch AbgasansaugungLebensbedrohlich; akute Gesundheitsgefährdung ohne Frühwarnsymptome
    🔴 RisikoUnvollständige Verbrennung im Kessel durch Ruß- und TeeransaugungTechnischer Ausfall, Schäden am Wärmetauscher, erhöhte CO-Bildung
    🔴 RisikoVerstoß gegen Bauordnung und FeuerungsverordnungVerbot der Inbetriebnahme, Bußgeld, Haftungsrisiko bei Schäden
    🔴 RisikoDruckstörung durch fehlerhafte Abdeckplatte mit LochRückstau, Abgase treten in Wohnräume ein, Kamin zieht schlecht oder kippt um
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation und Abnahme durch SchornsteinfegerKeine Versicherungsleistung bei Schaden, rechtliche Haftung für Eigentümer
    ✅ ChanceUmbau auf zertifiziertes Doppelrohrsystem mit separater FrischluftzufuhrDauerhafte, normkonforme und effiziente Lösung mit zukunftssicherer Betriebserlaubnis
    ✅ ChanceEinsatz moderner, schornsteinfegergeprüfter Kamin-Systeme (z. B. Doppelschalenkamine)Kombinierte Nutzung möglich, erhöhte Sicherheit, geringerer Wartungsaufwand
    ✅ ChanceProfessionelle Anlagenoptimierung inkl. Abgasdichtheitsprüfung und LeckageanalyseErhöhte Energieeffizienz, längere Lebensdauer der Anlage, geringere Emissionen
    ✅ ChanceVerdichtung der Fachkompetenz vor Ort durch fachgerechte SanierungLangfristige Senkung von Folgekosten, Verbesserung des Immobilienwerts
    ✅ ChanceÜberprüfung und Aktualisierung der gesamten Heizungs- und LüftungsplanungOptimale Einbindung in zukünftige Sanierungsmaßnahmen (z. B. Wärmepumpe, Lüftung)

    Orientierungshilfen

    1. Sofortigen Betrieb stoppen: Schalten Sie Kamin und Brennwertkessel unverzüglich ab – keine weitere Nutzung bis zur fachlichen Freigabe.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfegermeister (mit Feuerstätten-Prüfberechtigung) und zusätzlich einen anerkannten Sachverständigen für Heizungs- und Lüftungstechnik (z. B. nach VDIAbk. 6036 oder VDI 2077).
    3. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie alle vorhandenen Planungsunterlagen, Bauanträge, Abnahmebescheinigungen und Herstellerunterlagen zu Kessel, Kamin und Abgasanlage – diese müssen dem Fachmann vorliegen.
    4. Prüfung verlangen: Fordern Sie vom Schornsteinfeger eine detaillierte Abgasdichtheitsprüfung (nach DIN EN 13384-2), eine Druckstabilitätsanalyse des Kamins und eine schriftliche Stellungnahme zur Regelkonformität.
    5. Sanierung planen: Lassen Sie eine neue, regelkonforme Lösung entwerfen – z. B. Wanddurchführung für Frischluftzufuhr des Brennwertkessels oder ein zertifiziertes Kamin-Doppelrohrsystem mit luftdicht getrennten Strömen.
    6. Dokumentation einfordern: Verlangen Sie vom Fachunternehmen eine vollständige Dokumentation der Sanierung mit Anlagenpass, Prüfprotokollen und Abnahmebescheinigung – diese ist für Versicherung und Behörden zwingend erforderlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwertkessel
    Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel, der die Wärme, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entsteht, besonders effizient nutzt. Er kondensiert die im Abgas enthaltene Wärme und führt sie dem Heizkreislauf zu. Verwandte Begriffe: Heizkessel, Niedertemperaturkessel, Heizwert.
    Kaminzug
    Der Kaminzug bezeichnet den Kanal im Kamin, durch den die Abgase abgeleitet werden. Ein guter Kaminzug sorgt für einen sicheren und effizienten Abtransport der Abgase. Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgasanlage, Abgasrohr.
    Kohlenmonoxid (CO)
    Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht. Es ist lebensgefährlich und kann zu schweren Vergiftungen führen. Verwandte Begriffe: Abgas, Verbrennung, Vergiftung.
    Unterdruck
    Unterdruck bezeichnet einen Zustand, bei dem der Druck in einem System niedriger ist als der Umgebungsdruck. Im Zusammenhang mit Kaminen kann Unterdruck dazu führen, dass Abgase nicht richtig abziehen. Verwandte Begriffe: Druck, Zug, Abgas.
    Abgasanlage
    Eine Abgasanlage ist ein System, das die Abgase von Feuerstätten (z.B. Heizkessel, Kaminöfen) sicher ins Freie leitet. Sie besteht aus dem Abgasrohr, dem Schornstein und gegebenenfalls weiteren Komponenten. Verwandte Begriffe: Schornstein, Kamin, Abgasrohr.
    Schornsteinfeger
    Ein Schornsteinfeger ist ein Fachmann, der für die Reinigung, Überprüfung und Instandhaltung von Schornsteinen und Abgasanlagen zuständig ist. Er berät auch in Fragen des Brandschutzes und der Energieeffizienz. Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Kamin, Feuerstätte.
    Rußpartikel
    Rußpartikel sind feine, schwarze Partikel, die bei der unvollständigen Verbrennung von organischen Materialien entstehen. Sie können die Umwelt belasten und gesundheitsschädlich sein. Verwandte Begriffe: Verbrennung, Feinstaub, Abgas.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum zieht mein Brennwertkessel Abgase vom offenen Kamin an?
      Mögliche Ursachen sind eine fehlende Trennung der Kaminzüge, Unterdruck im Kamin, ungünstige Höhenunterschiede oder Undichtigkeiten. Eine Überprüfung durch einen Fachmann ist ratsam, um die genaue Ursache zu ermitteln.
    2. Welche Gefahren bestehen, wenn der Brennwertkessel Abgase vom Kamin ansaugt?
      Die größte Gefahr ist eine Kohlenmonoxidvergiftung, da Kohlenmonoxid ein giftiges und unsichtbares Gas ist. Zudem kann es zu einer Verschlechterung des Wirkungsgrades des Brennwertkessels kommen.
    3. Was kann ich tun, um das Problem zu beheben?
      Die Behebung des Problems sollte unbedingt von einem Fachmann durchgeführt werden. Mögliche Maßnahmen sind die Verbesserung der Trennung der Kaminzüge, die Optimierung des Kaminzugs oder die Abdichtung von Undichtigkeiten.
    4. Gibt es Vorschriften für den Anschluss eines Brennwertkessels an einen Kamin?
      Ja, es gibt Vorschriften und Normen für den Anschluss von Brennwertkesseln an Kamine. Diese sind in den jeweiligen Landesbauordnungen und den einschlägigen DIN-Normen geregelt. Ein Schornsteinfeger kann hierzu Auskunft geben.
    5. Wie finde ich einen qualifizierten Fachmann für die Überprüfung meiner Abgasanlage?
      Sie können sich an Ihren zuständigen Schornsteinfeger wenden oder einen Heizungsfachbetrieb in Ihrer Nähe kontaktieren. Achten Sie auf entsprechende Qualifikationen und Zertifizierungen.
    6. Kann ich das Problem selbst beheben, z.B. durch Abdichten von Stellen am Kamin?
      Nein, Arbeiten an Abgasanlagen sollten ausschließlich von Fachleuten durchgeführt werden, da unsachgemäße Eingriffe zu gefährlichen Situationen führen können.
    7. Was kostet die Überprüfung und Behebung des Problems durch einen Fachmann?
      Die Kosten für die Überprüfung und Behebung des Problems hängen von der Komplexität der Situation und den erforderlichen Maßnahmen ab. Ein Kostenvoranschlag durch einen Fachmann ist empfehlenswert.
    8. Wie oft sollte ich meine Abgasanlage überprüfen lassen?
      Abgasanlagen sollten regelmäßig, in der Regel jährlich, von einem Schornsteinfeger überprüft werden, um die Sicherheit und den ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.

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  2. Materialtipp: Schornstein erhöhen – Brennwertkessel optimieren

    Empfehlung
    Hallo,
    natürlich ist es für die Verbrennung im Kessel nicht gut wenn dieser verunreinigte Frischluft ansaugt. Von einer erhöhten Verschmutzung im Brennraum kann auch ausgegangen werden.
    Mein Tipp: Erhöhen die die Mündung des Schornsteins auf die gleiche Höhe wie die der Abgasleitung für die Brennwert Feuerstätte, evtl. müssen sie dafür noch ein Loch in die Abdeckung schneiden oder sie schmeißen die am besten gleich runter.
    Die Erhöhung können Sie mit einem Stück Edlestahlrohr entsprechend dem Innendurchurchmesser des Schornsteins durchführen oder wenn noch vorhanden einem Reststück vom Keramikinnenrohr welches mit Säurekitt auf das vorhandene Rohr aufgesetzt wird.
    Hier in der Nachbarschaft haben das alle so ausgeführt.
    MfG
    Jörg Schlüter
    • Name:
    • Jörg Schlüter
  3. Lösung: Abgase ableiten – Meidinger-Scheibe für Kamin empfohlen

    Grundsätzlich 2 Möglichkeiten
    Tag Mario,
    die letzte Frage zuerst.
    Es gibt  -  meines Wissens  -  keine Verordnung, etc. die das regelt.
    Der ZIV (Zentralinnungsverband der Schornsteinfeger) hat aber eine Empfehlung parat.
    1. Möglichkeit:
    Eine waagerechte Platte (Faserzement, VA etc.), ähnlich einer Meidinger-Scheibe, die von beiden! Schächten überragt wird. Die Rauch- bzw. Abgase (Rauchgase, Abgase) beider Schächte treten oberhalb der Platte aus.
    Die Ansaugöffnung der Verbrennungsluft ist unterhalb der Platte.
    2. Möglichkeit:
    Der Rauchschornstein wird verlängert. Am besten mit doppelwandigen Edelstahlelementen.
    Länge mindestens 30 besser 50 cm.
    So kann kein Rauchgas als Verbrennungsluft angesaugt werden, und die Rauchgase umströmen auch nicht die LAS-Mündung.
    Gruß
    F. H.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    Brennwertkessel & Kamin: Abgasprobleme und Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Probleme, wenn ein Brennwertkessel Abgase vom Kamin ansaugt. Es werden Lösungen wie die Erhöhung des Schornsteins oder der Einsatz einer Meidinger-Scheibe diskutiert, um die Abgasableitung zu verbessern und die Verbrennungsluft sauber zu halten. Vorschriften gibt es nicht, aber Empfehlungen vom ZIV.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Materialtipp: Schornstein erhöhen – Brennwertkessel optimieren ist es schädlich für den Brennwertkessel, verunreinigte Frischluft anzusaugen, was zu erhöhter Verschmutzung im Brennraum führen kann. Daher sollte die Mündung des Schornsteins erhöht werden.

    ✅ Zusatzinfo: Eine Möglichkeit zur Lösung des Problems ist die Installation einer waagerechten Platte (Meidinger-Scheibe), die von beiden Schächten überragt wird, wie im Beitrag Lösung: Abgase ableiten – Meidinger-Scheibe für Kamin empfohlen beschrieben. Dies ermöglicht den Austritt der Rauchgase beider Schächte oberhalb der Platte.

    🔧 Praktische Umsetzung: Die Erhöhung des Schornsteins kann durch ein Edelstahlrohr mit passendem Innendurchmesser erfolgen. Ein Reststück Keramikinnenrohr kann mit Säurekitt befestigt werden, wie im Beitrag Materialtipp: Schornstein erhöhen – Brennwertkessel optimieren vorgeschlagen.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Höhe der Schornsteinmündung im Verhältnis zur Abgasleitung des Brennwertkessels. Erwägen Sie die Installation einer Meidinger-Scheibe, um die Abgase effektiv abzuleiten und die Ansaugung von verunreinigter Luft zu verhindern. Beachten Sie die Empfehlungen des Zentralinnungsverbandes der Schornsteinfeger (ZIV).

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