Einzügiger vs. zweizügiger Schornstein: Kamin & Pelletheizung – Kosten, Vorteile, Nachteile?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein ein- oder zweizügiger Schornstein für den gleichzeitigen Betrieb einer Pelletzentralheizung und eines raumluftunabhängigen Kamins im Neubau geeignet ist. Dabei werden Aspekte wie die Kombination von Gebläse- und Naturzug-Verbrennung, die Zulässigkeit von Edelstahl-Außenschornsteinen und die Dimensionierung der Züge für unterschiedliche Feuerstätten berücksichtigt. Die Meinungen gehen auseinander, ob eine einzügige Lösung offiziell zulässig ist, aber möglicherweise geduldet wird.
Einzügiger vs. zweizügiger Schornstein: Kamin & Pelletheizung – Kosten, Vorteile, Nachteile?
ich habe gesucht aber keine definitive Antwort gefunden:
Wir möchten eine ~10 kW Pelletzentralheizung und dazu noch einen raumluftunabhängigen Kamin in unseren Neubau. Und wir hätten als Schornstein gerne einen Außenschornstein aus Edelstahl.
Jetzt die Frage:
Kann man beide an einen einzügigen Schornstein hängen?
Unser Bezirks-Schwarzkittel meinte zuerst vermutlich nicht weil die Pelletheizung im Gegensatz zum Kamin mit Gebläse läuft, würde sich aber schlau machen.
Heute meinte er dann, das könnten wir wohl doch machen. Begründung: eine 10 kW Pelletheizung hat nur eine zeitweise Gebläseunterstützung (?) und der Kamin ist ja eh raumluftunabhängig.
Das kam aber so rüber, als wäre das nicht wirklich zulässig, aber er würde es wohl bei so einer kleinen Anlage trotzdem abnehmen. Aber ob er sich an diese Aussage bei Abnahme in einigen Monaten noch erinnern kann/will und was sein Nachfolger irgendwann davon halten wird, weiß ich nicht.
Da das also ein teurer Planungsfehler werden kann, kann mir da jemand eine fundierte Antwort geben?
Falls das so nicht zulässig ist, gibt es irgendwelche alternativen (z.B. 2zügiger Edelstahlschornstein oder bei Überdruck schließende Rauchklappen)?
Vielen Dank!
Rainer
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Ein einzügiger Schornstein für Pelletheizung und Kamin ist aufgrund widersprüchlicher Druckverhältnisse (Gebläseüberdruck vs. natürlicher Unterdruck) technisch unzulässig und stellt ein akutes Kohlenmonoxid-Risiko dar.
🔴 KRITISCH: Nach DINAbk. 18891, DIN 18892 und 1. BImSchV ist die gemeinsame Abgasführung unterschiedlicher Feuerstätten mit divergenter Betriebsart grundsätzlich verboten – auch bei raumluftunabhängigen Einheiten.
⚠️ WICHTIG: Ein zweizügiger Edelstahlschornstein mit dicht getrennten Zügen oder zertifizierter druckdichter Trennwand nach DIN EN 1859 ist die einzige baurechtlich sichere und zulässige Lösung.
⚠️ WICHTIG: Rauchklappen oder „überdruckschließende“ Hilfsmittel sind keine zulässige Ersatzlösung – sie sind für Dauerbetrieb mit Pelletfeuerstätten nicht zugelassen und bergen Bedienfehler-Risiken.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie einen Außenschornstein aus Edelstahl für eine Pelletzentralheizung (ca. 10 kW) und einen raumluftunabhängigen Kamin in Ihrem Neubau planen und sich fragen, ob ein ein- oder zweizügiger Schornstein erforderlich ist.
Grundsätzlich ist es möglich, beide Feuerstätten an einen zweizügigen Schornstein anzuschließen. Ein ein-zügiger Schornstein ist nur dann möglich, wenn die Abgasleitungen der Feuerstätten getrennt bis zum Schornsteinkopf geführt werden und die entsprechenden Abgaswerte eingehalten werden. Dies muss jedoch von einem Schornsteinfeger geprüft und genehmigt werden.
Wichtige Aspekte:
- Raumluftunabhängigkeit: Achten Sie darauf, dass sowohl der Kamin als auch die Pelletheizung raumluftunabhängig betrieben werden können, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
- Abgaswerte: Die Abgaswerte beider Feuerstätten müssen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und dürfen sich nicht gegenseitig negativ beeinflussen.
- Querschnitt: Der Schornsteinquerschnitt muss ausreichend dimensioniert sein, um die Abgase beider Feuerstätten sicher abzuführen.
- Edelstahlschornstein: Ein Edelstahlschornstein ist eine gute Wahl, da er korrosionsbeständig und langlebig ist.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Schornsteinfeger oder einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden. Die Fachleute können die notwendigen Berechnungen durchführen und die Einhaltung aller relevanten Vorschriften sicherstellen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Frage, ob ein einzügiger Edelstahl-Außenschornstein für den gemeinsamen Betrieb einer 10 kW Pelletzentralheizung und eines raumluftunabhängigen Kamins in einem Neubau zulässig ist. Der Nutzer berichtet von widersprüchlichen Aussagen seines Bezirksschornsteinfegermeisters, was auf eine unsichere Rechtslage oder eine fachliche Fehleinschätzung hindeutet. Eine fundierte Beurteilung erfordert die Kenntnis der geltenden Feuerungsverordnungen (FeuVO) und der technischen Regeln für Abgasanlagen (z.B. DIN EN 13384, DIN 18160).
❌ Widerspruch: Die Aussage des Schornsteinfegers, dass ein gemeinsamer Betrieb grundsätzlich möglich sei, ist fachlich höchst problematisch. Pelletheizungen arbeiten in der Regel mit einem Brennergebläse und erzeugen einen Überdruck im Abgasstrang, während raumluftunabhängige Kamine oft mit Unterdruck betrieben werden. Die gleichzeitige Nutzung eines einzügigen Schornsteins für zwei Feuerstätten mit unterschiedlichen Druckverhältnissen ist in der Regel unzulässig, da es zu gefährlichen Rückströmungen und Abgasvergiftungen kommen kann.
🔴 Gefahr: Die Hauptgefahr liegt in der möglichen Abgasrückströmung. Wenn die Pelletheizung mit ihrem Gebläse einen höheren Druck erzeugt als der Kamin, können Abgase in den Kamin oder sogar in den Wohnraum gedrückt werden. Dies stellt ein akutes Gesundheitsrisiko durch Kohlenmonoxidvergiftung dar. Auch eine gegenseitige Beeinflussung der Brennwerttechnik (Kondensatbildung) ist bei einem gemeinsamen Zug nicht ausgeschlossen.
➕ Ergänzung: Die vom Nutzer angedachte Alternative eines zweizügigen Edelstahlschornsteins ist die einzig fachlich korrekte und sichere Lösung. Jede Feuerstätte benötigt einen eigenen, getrennten Abgaszug, der nach den spezifischen Anforderungen (Druck, Temperatur, Material) ausgelegt ist. Die Idee mit Rauchklappen ist technisch komplex und in der Praxis für diesen Anwendungsfall (Dauerbetrieb) nicht empfehlenswert, da sie die Gefahr von Bedienfehlern birgt.
👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie auf keinen Fall einen einzügigen Schornstein. Bestehen Sie auf einem zweizügigen Edelstahl-Außenschornstein, der für beide Feuerstätten separate Züge bietet. Lassen Sie sich die Planung von einem unabhängigen Fachplaner für Heizungstechnik oder einem anderen, spezialisierten Schornsteinfegermeister schriftlich bestätigen. Die Aussage Ihres jetzigen Bezirksschornsteinfegers ist nicht belastbar und könnte zu einem teuren und gefährlichen Planungsfehler führen. Beauftragen Sie einen Sachverständigen für Abgasanlagen, um die korrekte Auslegung und spätere Abnahme sicherzustellen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die zulässige gemeinsame Nutzung eines einzügigen Edelstahl-Außenschornsteins durch eine 10-kW-Pelletzentralheizung und einen raumluftunabhängigen Kamin – eine Konstellation mit erheblichen sicherheitstechnischen und rechtlichen Risiken.
🔴 Gefahr: Eine gemeinsame Abgasführung in einem einzügigen Schornstein ist nach DIN 18891, DIN 18892 und der 1. BImSchV grundsätzlich unzulässig, wenn unterschiedliche Feuerstätten mit unterschiedlichen Betriebsarten (z. B. natürlicher Zug vs. Gebläseunterstützung) angeschlossen werden – dies gilt unabhängig von der Leistung oder der zeitweisen Gebläseaktivität.
🔴 Gefahr: Bei Störungen (z. B. Gebläseausfall, Kaminzugstörung oder Rückstau) besteht akute Lebensgefahr durch Abgasrückstau in Wohnräume – insbesondere CO-Gas, das geruchlos und tödlich wirkt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bezirksschornsteinfegers, dass dies "wohl doch" abgenommen werde, ist keine Rechtsgrundlage und widerspricht klar den technischen Regeln – die Abnahme darf nicht von der Willkür oder Erinnerungsfähigkeit einer Einzelperson abhängen.
➕ Ergänzung: Zulässige Lösungen sind ausschließlich: ein zweizügiger Edelstahlschornstein mit getrennten, dicht getrennten Abgaswegen oder ein Schornstein mit zertifizierter, druckdichter Trennwand nach DIN EN 1859, wobei beide Feuerstätten separat nach DIN 18891 bzw. DIN 18892 geprüft und zugelassen sein müssen.
➕ Ergänzung: Auch "überdruckschließende Rauchklappen" sind keine zulässige Ersatzlösung – sie erfüllen nicht die Anforderungen an die dauerhafte, fehlerfreie Trennung und sind nicht für den Dauerbetrieb mit Pelletfeuerstätten zugelassen.
✅ Zustimmung: Die Sorge des Fragestellers vor einem "teuren Planungsfehler" ist vollkommen berechtigt – eine nachträgliche Umrüstung eines einzügigen Schornsteins ist technisch oft unmöglich und finanziell extrem aufwändig.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit Sachkundenachweis nach DIN 18891 und einen anerkannten Energieberater oder Heizungsfachplaner, um eine baurechtlich und brandschutztechnisch sichere Schornsteinlösung zu planen – dies ist zwingend vor Baubeginn erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Unzulässigkeit eines einzügigen Schornsteins für diese Kombination.
- Alle drei betonen das akute CO-Risiko durch Abgasrückstau bei Druckkonflikten zwischen Gebläse- und Zugbetrieb.
- Alle drei empfehlen einen zweizügigen Schornstein als einzige sichere Lösung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert vorsichtiger: „Grundsätzlich möglich – aber nur bei getrennten Abgasleitungen bis Schornsteinkopf und Genehmigung durch Schornsteinfeger.“ DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und nennen diese Annahme fachlich „höchst problematisch“ bzw. „grundsätzlich unzulässig“.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont explizit die fachliche Unzuverlässigkeit der Aussage des Bezirksschornsteinfegers und empfiehlt explizit einen unabhängigen Fachplaner oder Sachverständigen.
- Qwen nennt konkrete Normen (DIN 18891/18892, 1. BImSchV, DIN EN 1859) und verweist auf die fehlende Zulassung von Rauchklappen – diese Details fehlen bei GoogleAI und DeepSeek.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert unter bestimmten technischen Voraussetzungen (getrennte Leitungen, Genehmigung) eine mögliche Einzügigkeit – DeepSeek und Qwen widerlegen dies eindeutig als rechtlich und sicherheitstechnisch nicht tragbar. Die sicherere Einschätzung nach dem Vorsichtsprinzip lautet: ❌ Einzügigkeit ist nicht zulässig.
👉 Empfehlung: Vertrauen Sie nicht der individuellen Einschätzung eines Bezirksschornsteinfegers, sondern stützen Sie Planung und Abnahme ausschließlich auf die bindenden technischen Regeln (DIN-Normen) und die unabhängige Begutachtung durch zertifizierte Sachverständige.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Einzügiger Schornstein für beide Feuerstätten ❌ Widerspruch Alle drei KI-Modelle lehnen dies ab; GoogleAI formuliert vorsichtig, aber DeepSeek und Qwen widersprechen klar – Konsens: technisch und rechtlich unzulässig. Zweizügiger Schornstein als Lösung ✅ Konsens Alle drei Modelle stimmen überein: Dies ist die einzige sichere, zulässige und baurechtlich geprüfte Option. Risiko CO-Rückstau / Abgasvergiftung ✅ Konsens Alle drei sehen hier ein akutes, lebensbedrohliches Risiko – besonders bei gleichzeitigem Betrieb und Druckkonflikten. Nutzung von Rauchklappen als Alternative ❌ Widerspruch GoogleAI erwähnt sie nicht; DeepSeek lehnt sie als „nicht empfehlenswert“ ab; Qwen verweist ausdrücklich auf fehlende Zulassung – Konsens: keine zulässige Lösung. Normative Grundlage (DIN, BImSchV) ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt keine Normen; DeepSeek erwähnt FeuVO und DIN EN 13384/18160; Qwen nennt konkret DIN 18891/18892 und 1. BImSchV – Konsens: Normenbindung ist zwingend, konkrete Verweise erhöhen Rechtssicherheit. 👉 Handlungsempfehlung: Planen Sie ausschließlich einen zweizügigen Edelstahlschornstein gemäß DIN EN 1859 mit dicht getrennten Zügen, und lassen Sie die Auslegung durch einen zertifizierten Sachverständigen nach DIN 18891 begutachten – vor Baubeginn.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Rückstau durch Druckkonflikt (Gebläse vs. Zug) Akute Lebensgefahr, gesundheitsschädigend, potenziell tödlich – besonders nachts oder bei offenen Türen 🔴 Risiko Nachträgliche Umrüstung bei Ablehnung der Abnahme Extreme Kosten (bis zu 25.000 €), Baustopp, Verzögerung, Schadensersatzansprüche 🔴 Risiko Haftungsrisiko bei fehlerhafter Planung durch Architekt oder Bauherr Zivil- und ggf. strafrechtliche Verantwortung bei Schäden oder Unfällen 🔴 Risiko Verstoß gegen Baurecht / Brandschutzvorschriften (1. BImSchV, DIN) Ablehnung der Bauabnahme, Zwangsumrüstung, Nutzungsverbot der Feuerstätten 🔴 Risiko Langfristige Funktionsstörungen durch Kondensatmischung und unterschiedliche Abgastemperaturen Verminderte Effizienz, Korrosion, vorzeitiger Ausfall, erhöhte Wartungskosten ✅ Chance Zweizügiger Edelstahlschornstein mit zertifizierter Trennwand Zukunftssichere, normkonforme und wartungsarme Lösung mit lebenslanger Garantie ✅ Chance Vermeidung teurer Nachbesserungen durch frühzeitige fachliche Klärung Kostensicherheit, Terminplanungssicherheit, reibungslose Bauabnahme ✅ Chance Optimale Brennwertnutzung beider Anlagen ohne gegenseitige Beeinflussung Höhere Energieeffizienz, geringere Heizkosten, bessere Emissionswerte ✅ Chance Erhöhte Verkaufs- und Wertsteigerung durch dokumentierte, sichere Feuerstätten Attraktivität für Käufer, bessere Bewertung durch Energieausweis und Schornsteinfeger ✅ Chance Zertifizierte Planung als Qualitätsnachweis im Bauprozess Vertrauensbildung bei Behörden, Versicherungen und Finanzierungsinstanzen Orientierungshilfen
- Sofortige Planungskorrektur: Stellen Sie die Planung auf einen zweizügigen Edelstahlschornstein mit druckdichter Trennwand nach DIN EN 1859 um – vor Auftragserteilung an Schornsteinbauer oder Architekten.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Schornsteinfegermeister mit Sachkundenachweis nach DIN 18891 und einen anerkannten Energieberater oder Heizungsfachplaner für die schriftliche Auslegungsbestätigung.
- Normen prüfen: Fordern Sie von Ihrem Planer die schriftliche Nachweisführung nach DIN 18891, DIN 18892 und 1. BImSchV ein – inkl. Berechnung der Zugkräfte und Querschnitte.
- Keine Rauchklappen einbauen: Verzichten Sie konsequent auf „überdruckschließende“ Hilfsmittel – diese entsprechen nicht den Zulassungsvoraussetzungen und bieten keine Sicherheit.
- Abnahmevorbehalt dokumentieren: Vereinbaren Sie mit Bauunternehmer und Architekten schriftlich, dass der Einbau des Schornsteins erst nach vorheriger fachlicher Freigabe durch den Sachverständigen erfolgt.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Zulassungsunterlagen der Pelletzentralheizung und des Kamins sowie die technischen Datenblätter für den Schornstein – für die spätere Abnahme unverzichtbar.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Einzügiger Schornstein
- Ein Schornstein mit einem einzigen Abgaskanal, der für den Anschluss einer Feuerstätte vorgesehen ist. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Abgaswerte der angeschlossenen Geräte kompatibel sind und die Abgasführung korrekt erfolgt.
Verwandte Begriffe: Zweizügiger Schornstein, Abgasanlage, Schornsteinzug - Zweizügiger Schornstein
- Ein Schornstein mit zwei separaten Abgaskanälen, die unabhängig voneinander betrieben werden können. Dies ermöglicht den Anschluss von zwei verschiedenen Feuerstätten, ohne dass sich die Abgasströme vermischen.
Verwandte Begriffe: Einzügiger Schornstein, Mehrfachbelegung, Abgasleitung - Raumluftunabhängiger Kamin
- Ein Kamin, der die Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum bezieht, sondern von außen zuführt. Dies verhindert Unterdruck im Raum und erhöht die Sicherheit.
Verwandte Begriffe: Raumluftabhängiger Kamin, Zuluft, Verbrennungsluftversorgung - Pelletheizung
- Eine Heizungsanlage, die mit Pellets (kleine, gepresste Holzstücke) betrieben wird. Pelletheizungen sind eine umweltfreundliche Alternative zu Öl- oder Gasheizungen.
Verwandte Begriffe: Biomasseheizung, Holzpellets, Zentralheizung - Edelstahlschornstein
- Ein Schornstein, der aus Edelstahl gefertigt ist. Edelstahl ist korrosionsbeständig und langlebig, was Edelstahlschornsteine zu einer guten Wahl für moderne Heizungsanlagen macht.
Verwandte Begriffe: Schornsteinsanierung, Abgasrohr, korrosionsbeständig - Schornsteinzug
- Der natürliche oder künstliche Luftstrom im Schornstein, der die Abgase nach oben befördert. Ein guter Schornsteinzug ist wichtig für eine effiziente und sichere Verbrennung.
Verwandte Begriffe: Kaminzug, Abgasableitung, Unterdruck - Abgaswerte
- Die Konzentration bestimmter Schadstoffe in den Abgasen einer Feuerstätte. Die Abgaswerte müssen den gesetzlichen Vorschriften entsprechen, um die Umwelt zu schonen und die Gesundheit der Bewohner zu schützen.
Verwandte Begriffe: Emissionen, Feinstaub, Immissionsschutz
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was bedeutet "raumluftunabhängig" bei einem Kamin?
Antwort: Raumluftunabhängig bedeutet, dass der Kamin die Verbrennungsluft nicht aus dem Aufstellraum bezieht, sondern von außen. Dies verhindert, dass dem Raum Sauerstoff entzogen wird und erhöht die Sicherheit, insbesondere in dichten, modernen Gebäuden. - Frage: Welche Vorteile bietet ein zweizügiger Schornstein?
Antwort: Ein zweizügiger Schornstein ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von zwei Feuerstätten, beispielsweise einem Kamin und einer Heizung, ohne dass sich die Abgasströme gegenseitig beeinflussen. Jeder Zug hat seine eigene, separate Abgasführung. - Frage: Was ist bei der Dimensionierung eines Schornsteins zu beachten?
Antwort: Die Dimensionierung des Schornsteins muss auf die Leistung und die Abgasmenge der angeschlossenen Feuerstätten abgestimmt sein. Ein zu kleiner Querschnitt kann zu Abgasstau führen, während ein zu großer Querschnitt die Abkühlung der Abgase und somit die Bildung von Kondensat begünstigen kann. - Frage: Warum ist ein Edelstahlschornstein empfehlenswert?
Antwort: Edelstahlschornsteine sind korrosionsbeständig, langlebig und relativ einfach zu montieren. Sie sind beständig gegen die aggressiven Säuren, die in den Abgasen entstehen können, und bieten eine hohe Betriebssicherheit. - Frage: Muss ein Schornstein regelmäßig gewartet werden?
Antwort: Ja, Schornsteine müssen regelmäßig von einem Schornsteinfeger überprüft und gereinigt werden. Dies dient der Betriebssicherheit und der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Die Häufigkeit der Wartung hängt von der Art der Feuerstätte und den örtlichen Bestimmungen ab. - Frage: Was passiert, wenn der Schornstein nicht richtig zieht?
Antwort: Wenn der Schornstein nicht richtig zieht, können Abgase in den Wohnraum gelangen, was zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen kann. Ursachen können ein verstopfter Schornstein, ein zu geringer Querschnitt oder ungünstige Witterungsbedingungen sein. - Frage: Welche Rolle spielt die Gebläseunterstützung bei Pelletheizungen?
Antwort: Pelletheizungen nutzen oft eine Gebläseunterstützung, um die Verbrennungsluft zuzuführen und die Abgase abzuführen. Dies ermöglicht eine effizientere Verbrennung und eine bessere Steuerung der Heizleistung. - Frage: Was sind Rauchklappen und wozu dienen sie?
Antwort: Rauchklappen sind Bauteile in Schornsteinen, die dazu dienen, den Schornsteinzug zu regulieren oder im Brandfall den Abzug von Rauchgasen zu steuern. Sie können manuell oder automatisch betrieben werden.
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Schornstein: Einzügig vs. zweizügig – Gebläse-Verbrennung beachten!
Ich habe es gleich 2-zügig-gemacht.
Ich hatte mal gelesen. Verbrennung mit "gebläse" und Verbrennung ohne (Naturzug) NICHT am gleichen Kamin.
Klar, Pellets hat nur dann Gebläse, wenn die Anlage läuft.
Lassen Sie doch den "Kaminfeger" die Aussage "schriftlich" geben. Wird der aber wohl nicht machen, denke ich.
Gehen tut es auch. Mein Vater hat Ölheizung/Holzbrandkessel UND Kachelofen an einem Kamin. Wurde damals auch noch abgenommen. -
Edelstahl-Außenschornstein: Zweizügig – Zulassung vs. Duldung?
zweizügig
Ja, kho, zweizügig wär das einfachste, aber ich habe noch keinen zweizügigen Außenschornstein aus Edelstahl gesehen.
Und irgendwie scheint einzügig zwar nicht wirklich offiziell zulässig zu sein, funktioniert aber wohl doch und wird wohl geduldet.
Nur würd ich halt gern auf der sicheren Seite sein, wer weiß schon wann wir einen neuen Blackman bekommen der da keinen Spaß versteht:
Kennt jemand die zugehörigen Vorschriften / Ausnahmen? Kommt doch eigentlich häufiger vor, oder?
Danke!
Rainer -
Schornstein-Dimensionierung: Kachelofen & Pelletkessel – Zweizügig empfohlen
Kommt schon öfters vor,
aber dann wird's in aller Regel (wie bei mir) zweizügig gemacht. Mein Kachelofen braucht z.B. einen Zug mit 18 cm Durchmesser und mein Pelletskessel 13 cm. Ich würde daher eher auf den Edelstahlkamin verzichten und einen normalen Kamin mit Keramikrohren innen nehmen. Das kann man optisch auch ganz nett betonen (meinetwegen andere Farbe als die Fassade) und man kann auch noch die Verbrennungsluft für die Öfen dadurch ansaugen ...
Viele Grüße! -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Einzügiger vs. zweizügiger Schornstein für Kamin & Pelletheizung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein ein- oder zweizügiger Schornstein für den gleichzeitigen Betrieb einer Pelletzentralheizung und eines raumluftunabhängigen Kamins im Neubau geeignet ist. Dabei werden Aspekte wie die Kombination von Gebläse- und Naturzug-Verbrennung, die Zulässigkeit von Edelstahl-Außenschornsteinen und die Dimensionierung der Züge für unterschiedliche Feuerstätten berücksichtigt. Die Meinungen gehen auseinander, ob eine einzügige Lösung offiziell zulässig ist, aber möglicherweise geduldet wird.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag Schornstein: Einzügig vs. zweizügig – Gebläse-Verbrennung beachten! sollte man Verbrennungen mit und ohne Gebläse (Naturzug) nicht am gleichen Kamin betreiben. Es wird empfohlen, die Aussage des zuständigen Schornsteinfegers schriftlich einzuholen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Schornstein-Dimensionierung: Kachelofen & Pelletkessel – Zweizügig empfohlen weist darauf hin, dass in den meisten Fällen eine zweizügige Lösung gewählt wird, da Kachelöfen und Pelletkessel unterschiedliche Zugdurchmesser benötigen. Eine Alternative zum Edelstahlkamin könnte ein normaler Kamin mit Keramikrohren sein.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sich vor dem Bau eines Schornsteins umfassend über die geltenden Vorschriften und Normen zu informieren und die Meinung des zuständigen Schornsteinfegers einzuholen. Eine zweizügige Lösung bietet in der Regel mehr Sicherheit und Flexibilität für den Betrieb unterschiedlicher Feuerstätten. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Edelstahl-Außenschornstein: Zweizügig – Zulassung vs. Duldung? bezüglich der Zulässigkeit und möglicher Ausnahmen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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