Brennwerttherme: Kondensat im Schornstein – Ableitung über Therme oder direkt ins Abwasser?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die optimale Ableitung von Kondensat aus Brennwertthermen. Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob die Ableitung über die Therme oder direkt ins Abwasser erfolgen sollte. Herstellerempfehlungen und potenzielle Schäden am Wärmetauscher sind wichtige Aspekte. Die Kondensation im Abgassystem bringt einen Energiegewinn, die reine Kondensatentsorgung jedoch nicht.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Brennwerttherme: Kondensat im Schornstein – Ableitung über Therme oder direkt ins Abwasser?

Hallo,
habe gegensätzliche Aussagen zum Schornstein bei einer Brennwerttherme.
1. Heizungsbauer  -  Das Kondensat aus dem Schornsteinzug (12 m) sollte über die Therme ins Abwasser geleitet werden um einen Optimalen Wirkungsgrad zu erreichen.
2. Schornsteinhersteller  -  Die Rückgewinnung wird größtenteils schon in der Therme erreicht. Die Abgastemperatur ist dann so gering, dass das Kondensat aus dem Schornstein direkt ins Abwasser geleitet wird, da es keinen Wirkungsgradgewinn mehr bringt
Was ist nun Richtig?
Gruß Shark
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kondensat aus Brennwertthermen ist stark sauer (pH < 3,5) – jede Ableitung muss korrosionsbeständig (z. B. PP/PVC-U) und mit mindestens 2 % Gefälle erfolgen.

    🔴 KRITISCH: Eine Rückführung von Schornsteinkondensat in die Therme ist nur zulässig, wenn das Gerät explizit dafür zugelassen und konstruiert ist – andernfalls besteht Hochrisiko für Korrosion, Verstopfung und Schäden am Wärmetauscher.

    ⚠️ WICHTIG: Bei 12 m Schornsteinhöhe ist erhöhte Kondensatbildung im Abgaszug wahrscheinlich – eine getrennte, siphonversehene Ableitung ins Abwasser ist zwingend erforderlich.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Inbetriebnahme muss geprüft werden, ob eine Neutralisationsanlage für das gesamte Kondensat erforderlich ist (abhängig von lokaler Kanalverordnung und pH-Wert).

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass es bezüglich der Kondensatableitung bei Brennwertthermen unterschiedliche Meinungen gibt. Grundsätzlich gilt:

    • Ableitung über die Therme: Einige Thermen sind so konzipiert, dass das Kondensat aus dem Schornsteinzug zurück in die Therme geleitet wird. Dies kann den Wirkungsgrad leicht erhöhen, da die Wärme des Kondensats genutzt wird.
    • Direkte Ableitung ins Abwasser: Alternativ kann das Kondensat direkt in das Abwassersystem geleitet werden. Dies ist oft notwendig, wenn die Therme nicht für die Rückführung des Kondensats ausgelegt ist.

    Die korrekte Vorgehensweise hängt von den Spezifikationen der Therme und des Schornsteins ab. Die Angaben des Herstellers sind hier maßgeblich.

    🔴 Gefahr: Falsche Kondensatableitung kann zu Schäden an der Therme oder am Schornstein führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Empfehlungen des Heizungsbauers und des Schornsteinherstellers mit den Herstellerangaben der Therme. Im Zweifelsfall sollten Sie einen unabhängigen Fachmann hinzuziehen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die fachgerechte Kondensatableitung bei einer Brennwerttherme mit einem 12 Meter hohen Schornstein. Die Aussagen des Heizungsbauers und des Schornsteinherstellers widersprechen sich grundlegend, was eine fachliche Klärung erfordert. Bei Brennwertgeräten wird das im Abgas enthaltene Wasser durch Abkühlung unter den Taupunkt kondensiert, wobei die freiwerdende Energie den Wirkungsgrad erhöht. Die Kondensatmenge und -temperatur hängen stark von der Schornsteinhöhe und den Abgastemperaturen ab.

    ✅ Zustimmung: Der Schornsteinhersteller hat insofern recht, dass der Hauptanteil der Kondensation bereits im Wärmetauscher der Therme stattfindet. Bei modernen Geräten werden Abgastemperaturen von unter 60 Grad Celsius erreicht, sodass die weitere Abkühlung im Schornstein nur noch geringe zusätzliche Energiemengen freisetzt.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Heizungsbauers, das Kondensat aus dem Schornstein müsse über die Therme abgeleitet werden, um einen optimalen Wirkungsgrad zu erreichen, ist technisch nicht korrekt. Die Kondensatrückführung in die Therme würde lediglich das Abwasser aus dem Schornstein in das Gerät leiten, ohne den Wirkungsgrad zu verbessern. Dies könnte sogar zu Verstopfungen oder Korrosion im Kondensatablauf der Therme führen.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte hydraulische Trennung: Das Kondensat aus dem Schornstein muss über einen separaten, mit einem Siphon versehenen Ablauf direkt in die Abwasserleitung geführt werden. Eine Rückführung in die Therme ist nicht nur unnötig, sondern auch installations- und wartungstechnisch problematisch. Zudem muss das Kondensat aus dem Schornstein wie das aus der Therme neutralisiert werden, da es sauer ist (pH-Wert unter 3,5).

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Fachplaner für Heizungstechnik mit der Überprüfung der gesamten Kondensatanlage. Lassen Sie eine getrennte Ableitung des Schornsteinkondensats direkt ins Abwasser mit einem geeigneten Siphon installieren. Prüfen Sie zudem, ob eine Neutralisationsanlage für das gesamte Kondensat erforderlich ist. Nur so stellen Sie einen sicheren und normgerechten Betrieb Ihrer Brennwerttherme sicher.

    KI-Analyse (Qwen)

    Bei Brennwertthermen entsteht Kondensat sowohl innerhalb des Wärmeaustauschers als auch im Abgaszug, insbesondere bei langen oder schlecht isolierten Schornsteinen mit niedriger Abgastemperatur. Die Frage nach der Kondensatableitung betrifft sowohl die technische Funktionsfähigkeit als auch die langfristige Schadensvermeidung an Anlage und Gebäudestruktur.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Kondensatableitung – etwa über nicht korrosionsbeständige Leitungen, fehlende Gefällestrecken oder ungeeignete Abwasseranschlüsse – kann zu Säurekorrosion, Schäden am Schornstein, Verstopfungen oder gar Rückstau von aggressivem Kondensat führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Schornsteinherstellers, dass "kein Wirkungsgradgewinn mehr erzielt wird", ist irreführend: Die Kondensation im Schornstein selbst bedeutet bereits einen Wirkungsverlust – denn die dort kondensierende Feuchte entzieht dem Abgas zusätzliche latente Wärme, die bei optimaler Systemauslegung in der Therme bereits gewonnen werden sollte.

    ➕ Ergänzung: Die DINAbk. EN 13384-1 und VDIAbk. 2035 regeln ausdrücklich, dass Kondensat aus Brennwertanlagen korrosionsbeständig abzuleiten ist – idealerweise über eine separate, saurebeständige Leitung (z. B. PP oder PVC-U) mit mindestens 2 % Gefälle direkt ins Abwasser, jedoch getrennt vom Haushaltsabwasser, wenn kein Neutralisationsbecken vorhanden ist.

    ✅ Zustimmung: Der Heizungsbauer hat grundsätzlich recht, dass eine zentrale Ableitung über die Therme technisch möglich ist – allerdings nur, wenn die Therme dafür konstruiert und zugelassen ist (z. B. mit integriertem Kondensatsammelbehälter und Pumpe) und die gesamte Leitungskette bis ins Abwasser korrosionsbeständig ausgeführt ist.

    🔴 Gefahr: Bei einer 12-m-Schornsteinlänge besteht ein erhöhtes Risiko für unvollständige Kondensation in der Therme und damit für vermehrte Kondensatbildung im Schornstein – besonders bei niedrigen Vorlauftemperaturen oder unzureichender Schornsteinisolierung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass die "Rückgewinnung größtenteils schon in der Therme erreicht" sei, ignoriert die physikalische Realität: Jede weitere Kondensation im Abgaszug bedeutet zusätzliche Wärmeabgabe an die Umgebung – also entweder Wärmeverlust oder ungewollte Kondensatbildung an kritischen Stellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Schornsteinfeger mit Sachkundenachweis nach §25a BImSchG zur Prüfung der Abgastemperatur, der Schornsteinisolierung und der Kondensatableitung – nur so lässt sich sicherstellen, dass das System sicher, korrosionsfrei und energetisch optimal betrieben wird.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Kondensat ist aggressiv sauer und erfordert korrosionsbeständige Leitungen sowie normgerechte Ableitung.
    • Alle stimmen überein, dass die Aussagen des Heizungsbauers und Schornsteinherstellers widersprüchlich sind und einer fachlichen Klärung bedürfen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bleibt neutral zu der Frage, ob Kondensat „über die Therme“ abgeleitet werden darf – nennt sie als Option, ohne Einschränkung. DeepSeek und Qwen bewerten diese Variante klar als riskant oder nur unter strengen Voraussetzungen als zulässig.
    • GoogleAI erwähnt keinen Siphon als zwingendes Erfordernis; DeepSeek und Qwen heben ihn explizit als hydraulische Trennung hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt die Relevanz der DIN EN 13384-1 und VDI 2035 – GoogleAI und DeepSeek nennen keine konkreten Normen.
    • Qwen und DeepSeek fokussieren auf die Risiken einer 12-m-Schornsteinlänge (vermehrte Kondensation, Isolierung, Abgastemperatur); GoogleAI erwähnt die Höhe nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • Wirkungsgradgewinn durch Schornsteinkondensation: DeepSeek lehnt jeglichen Nutzen ab; Qwen widerspricht explizit mit „jede weitere Kondensation im Abgaszug bedeutet Wärmeverlust“ – beide widersprechen der Aussage des Heizungsbauers. GoogleAI bleibt hier vage und bestätigt lediglich „kann den Wirkungsgrad leicht erhöhen“, ohne physikalische Einordnung.
    • Notwendigkeit einer Neutralisationsanlage: DeepSeek und Qwen fordern dies als mögliche Pflicht; GoogleAI erwähnt Neutralisation gar nicht.

    👉 Empfehlung: Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der klareren physikalischen Fundierung wird die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen priorisiert: Keine Kondensatrückführung in die Therme ohne explizite Herstellerzulassung; getrennte, siphonversehene Abwasserleitung mit Neutralisationsprüfung ist Standard.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Kondensat pH-Wert & KorrosivitätAlle Modelle einig: Kondensat ist stark sauer (pH < 3,5), erfordert korrosionsbeständige Materialien (PP/PVC-U) und fachgerechte Ableitung.
    Rückführung ins Gerät⚠️Hohe Abhängigkeit von Herstellerzulassung – GoogleAI nennt sie als Möglichkeit, DeepSeek und Qwen warnen vor technischen Risiken. Konsens: Nur bei ausdrücklicher Zulassung und entsprechender Auslegung zulässig.
    Schornsteinkondensation (12 m)Alle Modelle bestätigen erhöhtes Risiko für Kondensatbildung im Schornstein – Qwen und DeepSeek fordern daher getrennte Ableitung als Standard.
    Siphon & hydraulische Trennung⚠️DeepSeek und Qwen fordern explizit einen Siphon; GoogleAI erwähnt ihn nicht. Konsens: Siphon ist erforderlich zur Vermeidung von Gasrückstau und Geruchsbelästigung.
    Normen & NeutralisationQwen und DeepSeek verweisen auf DIN EN 13384-1, VDI 2035 und prüfungsbedürftige Neutralisation; GoogleAI ignoriert diese Aspekte vollständig.

    👉 Handlungsempfehlung: Die fachgerechte Kondensatableitung erfolgt grundsätzlich getrennt: Therme und Schornstein je mit eigener, korrosionsbeständiger, siphonversehener Leitung ins Abwasser – bei 12 m Schornsteinhöhe ist eine Neutralisationsanlage prüfpflichtig. Rückführung in die Therme ist nur bei dokumentierter, herstellerspezifischer Zulassung zulässig.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKorrosion durch saures Kondensat an nicht korrosionsbeständigen Leitungen oder BauteilenErheblicher Sachschaden an Heizung, Schornstein oder Gebäudesubstanz; Gefahr von Leckagen und Nachbargrundstückschäden
    🔴 RisikoFehlende hydraulische Trennung (fehlender Siphon)Rückstau von Abgasen oder Gerüchen ins Gebäude, gesundheitsgefährdend und betriebsstörend
    🔴 RisikoRückführung von Schornsteinkondensat in nicht zugelassene ThermeVerstopfung des Kondensatablaufs, Korrosion des Wärmetauschers, Ausfall der Heizung, Folgeschäden
    🔴 RisikoFehlende Neutralisation bei Einleitung in kommunales AbwasserVerstoß gegen Abwasserverordnung, Bußgeld, Zwangsnachrüstung, Sperrung der Anlage
    🔴 RisikoUnzureichende Schornsteinisolierung bei 12 m HöheErhöhte Kondensatbildung, Vereisung im Winter, Durchfeuchtung des Schornsteins, statische Risiken
    ✅ ChanceGetrennte, normkonforme Kondensatableitung nach DIN EN 13384-1Langfristige Betriebssicherheit, Vermeidung von Folgekosten, Förderfähigkeit bei energetischer Sanierung
    ✅ ChanceProfessionelle Prüfung durch zertifizierten Schornsteinfeger (§25a BImSchG)Rechtssichere Dokumentation, klare Einordnung der Anlage, mögliche Besserstellung bei Versicherung
    ✅ ChanceNachrüstung einer Neutralisationsanlage bei BedarfEinhaltung rechtlicher Vorgaben, Schutz der kommunalen Kanalisation, Vermeidung von Bußgeldern
    ✅ ChanceOptimierung der Vorlauftemperatur und SchornsteinisolierungReduzierte Kondensatbildung im Schornstein, höhere Effizienz, geringere Wartungskosten
    ✅ ChanceEinbindung eines Energieeffizienz-Experten bei PlanungVerbesserung der Gesamtenergiebilanz, ggf. Förderung durch BAFA oder KfW

    Orientierungshilfen

    1. Korrosionsbeständige Leitungen prüfen und ggf. ersetzen: Überprüfen Sie alle Kondensatleitungen – bei Vorhandensein von Metall, Kupfer oder nicht bestätigtem Kunststoff (PP/PVC-U) ist unverzüglicher Austausch erforderlich.
    2. Siphon nachrüsten: Installieren Sie für jede Kondensatableitung (Therme und Schornstein) einen separaten, wartungsfähigen Siphon gemäß VDI 2035 – auch bei bestehenden Anlagen.
    3. Herstellerdokumentation einfordern: Fordern Sie vom Thermehersteller schriftlich die Zulassung für eine Rückführung von Schornsteinkondensat ein – ohne diese schriftliche Zulassung ist die Rückführung nicht zulässig.
    4. Neutralisationsprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie Ihren zuständigen Abwasserbetrieb oder einen zertifizierten Schornsteinfeger, um den pH-Wert des gesamten Kondensats zu messen und eine Neutralisationsanlage ggf. zu planen.
    5. 12-m-Schornstein isolieren lassen: Beauftragen Sie einen Schornsteinfeger mit der Überprüfung der Isolierung und ggf. Nachrüstung einer wärmegedämmten Abgasleitung – besonders im oberen Drittel des Schornsteins.
    6. Schriftliche Stellungnahme von zwei unabhängigen Fachleuten einholen: Lassen Sie sowohl einen zertifizierten Schornsteinfeger als auch einen Heizungsfachplaner (DIN 4701-10) die bestehende Anlage bewerten – dokumentieren Sie alle Empfehlungen schriftlich.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwerttherme
    Eine Brennwerttherme ist ein Heizgerät, das die Wärme, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entsteht, besonders effizient nutzt. Sie nutzt auch die Wärme, die in den Abgasen enthalten ist, was zu einem höheren Wirkungsgrad führt.
    Verwandte Begriffe: Heizwerttherme, Niedertemperaturkessel, Gasheizung.
    Kondensat
    Kondensat ist eine Flüssigkeit, die entsteht, wenn Wasserdampf abkühlt und sich verflüssigt. Bei Brennwertthermen entsteht Kondensat durch die Abkühlung der Abgase.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampf, Verflüssigung, Abgas.
    Abgastemperatur
    Die Abgastemperatur ist die Temperatur der Abgase, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entstehen. Bei Brennwertthermen ist die Abgastemperatur niedriger als bei herkömmlichen Heizgeräten, da ein Großteil der Wärme bereits genutzt wurde.
    Verwandte Begriffe: Verbrennung, Wärme, Emission.
    Wirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad ist ein Maß für die Effizienz eines Geräts oder Systems. Er gibt an, wie viel der zugeführten Energie in nutzbare Energie umgewandelt wird. Bei Brennwertthermen ist der Wirkungsgrad höher als bei herkömmlichen Heizgeräten.
    Verwandte Begriffe: Effizienz, Energieumwandlung, Nutzenergie.
    Schornsteinzug
    Der Schornsteinzug ist der Teil des Schornsteins, durch den die Abgase abgeleitet werden. Er sorgt für den notwendigen Unterdruck, um die Abgase aus dem Heizgerät abzuführen.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Abgas, Unterdruck.
    Neutralisation
    Neutralisation ist ein chemischer Prozess, bei dem eine saure oder basische Lösung in einen neutralen Zustand gebracht wird. Bei der Einleitung von Kondensat ins Abwasser kann eine Neutralisation erforderlich sein, um die Säure zu neutralisieren.
    Verwandte Begriffe: Säure, Base, pH-Wert.
    Abwasser
    Abwasser ist das Wasser, das nach Gebrauch in Haushalten, Industrie oder Gewerbe anfällt und in die Kanalisation eingeleitet wird. Es enthält verschiedene Verunreinigungen und muss in Kläranlagen gereinigt werden.
    Verwandte Begriffe: Kanalisation, Kläranlage, Verschmutzung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum entsteht Kondensat bei Brennwertthermen?
      Brennwertthermen nutzen die Wärme, die bei der Verbrennung von Gas oder Öl entsteht, besonders effizient. Dabei wird auch die Wärme genutzt, die in den Abgasen enthalten ist. Durch die Abkühlung der Abgase entsteht Kondensat.
    2. Ist die Kondensatableitung Pflicht?
      Ja, die Ableitung des Kondensats ist notwendig, da es sich um eine saure Flüssigkeit handelt, die Schäden verursachen kann. Die genauen Anforderungen sind in den entsprechenden Normen und Richtlinien festgelegt.
    3. Was passiert, wenn das Kondensat nicht richtig abgeleitet wird?
      Wenn das Kondensat nicht ordnungsgemäß abgeleitet wird, kann es zu Korrosion im Schornstein und in der Therme kommen. Dies kann die Lebensdauer der Anlage verkürzen und zu teuren Reparaturen führen.
    4. Kann ich die Kondensatableitung selbst installieren?
      Die Installation der Kondensatableitung sollte von einem Fachmann durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass alle Anforderungen erfüllt werden und keine Schäden entstehen.
    5. Welche Materialien sind für die Kondensatableitung geeignet?
      Für die Kondensatableitung werden in der Regel säurebeständige Materialien wie Kunststoff (z.B. PP oder PE) oder Edelstahl verwendet.
    6. Wie oft muss die Kondensatableitung gewartet werden?
      Die Kondensatableitung sollte regelmäßig im Rahmen der Wartung der Heizungsanlage überprüft werden, um sicherzustellen, dass sie einwandfrei funktioniert und keine Verstopfungen vorliegen.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Ableitung über die Therme und direkter Ableitung?
      Bei der Ableitung über die Therme wird das Kondensat zurück in die Therme geleitet, um die Wärmeenergie weiter zu nutzen. Bei der direkten Ableitung wird das Kondensat direkt ins Abwasser geleitet.
    8. Welche Vorschriften gelten für die Einleitung von Kondensat ins Abwasser?
      Für die Einleitung von Kondensat ins Abwasser gelten bestimmte Vorschriften, die je nach Kommune unterschiedlich sein können. In der Regel muss das Kondensat neutralisiert werden, bevor es eingeleitet wird.

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  2. Kondensat-Ableitung: Hersteller-Hinweise zu Wärmetauschern

    me. Ahrendt => da hört man 'was 'raus ...
    Der Heizungsbauer hat nicht unrecht ... es gibt aber verschiedene Hersteller die das Kondensat aus der Abgasleitung nicht in dem Kessel haben wollen da der Wärmetausche in der Brennkammer dadurch Schaden nehmen könnte ... i.d.R. werden die Kondensate über den Kessel abgeführt, wobei Kesselintern oft ein Bypass verlegt ist, sodass das Kondensat nicht durch die Brennkammer, sondern unterhalb der Brennkammer vor dem Syphon eingeleitet wird.
    Der Hersteller hat auch nicht unrecht ... wie oben beschrieben ... aber dass in der Restwärme die in den Abgasen enthalten ist kein Energiegewinn mehr erzielt werden kann ist unrichtig ... schließlich wird die Verbrennungsluft vorgewärmt und dem Kessel wieder zugeführt ... hierbei werden die Abgase natürlich weiter herunterhekühlt und somit auch ausgenutzt!
  3. Kondensatentsorgung: Energiegewinn durch Kondensation im Abgas

    Es ist ja nun mal so,
    dass die Kondensatentsorgung keinen Energiegewinn bringt. Die KONDENSATION im Abgassystem bringt Energiegewinn.
    Es ist meist besser und wird in der Regel auch so vom Hersteller gefordert, das Kondensat aus der Abgasanlage getrennt zu entsorgen, um Ablagerungen und Kondensatbelastung vom Gerät (-esyphon) fernzuhalten.
    Hat sich draußen auch bestens bewährt und bewahrt vor Störungen.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Brennwerttherme: Kondensat-Ableitung – Therme vs. Abwasser

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Ableitung von Kondensat aus Brennwertthermen. Es gibt unterschiedliche Meinungen, ob die Ableitung über die Therme oder direkt ins Abwasser erfolgen sollte. Herstellerempfehlungen und potenzielle Schäden am Wärmetauscher sind wichtige Aspekte. Die Kondensation im Abgassystem bringt einen Energiegewinn, die reine Kondensatentsorgung jedoch nicht.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Kondensat-Ableitung: Hersteller-Hinweise zu Wärmetauschern, raten einige Hersteller davon ab, das Kondensat durch den Kessel zu leiten, da dies den Wärmetauscher beschädigen könnte. Es sollte auf die spezifischen Herstellerangaben geachtet werden.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Kondensatentsorgung: Energiegewinn durch Kondensation im Abgas betont, dass der Energiegewinn durch die Kondensation im Abgassystem entsteht, nicht durch die reine Entsorgung des Kondensats. Eine getrennte Entsorgung kann Ablagerungen und Belastungen des Geräts reduzieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Installation einer Brennwerttherme sollten die Empfehlungen des Herstellers bezüglich der Kondensatableitung genau geprüft werden. Es ist ratsam, sowohl den Heizungsbauer als auch den Schornsteinhersteller zu konsultieren, um eine optimale und sichere Lösung zu gewährleisten. Die korrekte Ableitung des Kondensats ist entscheidend für den Wirkungsgrad und die Lebensdauer der Anlage.

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