Ölbrenner richtig einstellen: CO-Wert zu hoch – Ursachen, Messwerte & Optimierung

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Ein erhöhter CO-Wert im Ölbrenner kann verschiedene Ursachen haben, darunter Verschmutzung, falsche Düse oder ein defektes Messgerät. Nach der Kesselreinigung und dem Düsenaustausch ist es wichtig, den Brenner ausreichend lange laufen zu lassen, um stabile Messwerte zu erhalten. Die Lebensdauer der CO-Zelle im Messgerät ist begrenzt und sollte regelmäßig überprüft werden. Bei akzeptablen Werten und geplantem Kesseltausch kann die aktuelle Einstellung beibehalten werden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Ölbrenner richtig einstellen: CO-Wert zu hoch – Ursachen, Messwerte & Optimierung

Hallo,
ich habe an meiner Heizung eine Kesselreinigung durchgeführt und habe die Düse ausgewechselt. Vor den Arbeiten waren die gemessenen Werte: O2=5,2 ; CO2=10,6 ; CO=60 ; Rußzahl=0 ;
nach der Kesselreinigung und dem Austausch der Düse habe ich folgende Werte: O2=5,6 ; CO2=11,4 ; CO=145! ; Rußzahl=0;
Kann mir jemand sagen an was es liegt das der CO Wert so rapide gestiegen ist. Wie kann ich diesen wieder runter bringen.
Welche Grenzwerte gibt es für die einzelnen Messwerte?
MfG Peter Lang
  • Name:
  • Peter Lang
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: CO-Wert von 145 ppm liegt deutlich über dem zulässigen Grenzwert von 100 ppm – Anlage umgehend außer Betrieb setzen, Raum lüften, keine weitere Nutzung bis zur fachgerechten Behebung.

    🔴 KRITISCH: Kohlenmonoxid ist farb- und geruchlos – bereits ab 145 ppm besteht akute Gesundheits- und Lebensgefahr (Schwindel, Bewusstlosigkeit, tödliche Vergiftung).

    ⚠️ WICHTIG: Eine Kesselreinigung oder Düsenwechsel allein optimieren die Verbrennung nicht – nur eine fachgerechte Neueinstellung durch zertifizierten Fachmann (nach TRVB E 128 / DINAbk. EN 15316-4-2) stellt Sicherheit und Funktionsfähigkeit sicher.

    ⚠️ WICHTIG: Der Wert von 145 ppm erfüllt die Meldepflicht nach 1. BImSchV – Stilllegung und Dokumentation durch Fachkraft sind rechtlich zwingend.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Nach einer Kesselreinigung und dem Düsenaustausch an Ihrem Ölbrenner hat sich der CO-Wert erhöht. Ein erhöhter CO-Wert deutet auf eine unvollständige Verbrennung hin. Ich empfehle folgende Schritte zur Optimierung:

    • Düsengröße prüfen: Ist die neue Düse identisch mit der alten (Herstellerangabe, Typ)?
    • Lufteinstellung kontrollieren: Überprüfen Sie die Lufteinstellung am Brenner. Eine zu geringe Luftzufuhr führt zu unvollständiger Verbrennung.
    • Öldruck prüfen: Der Öldruck muss dem Düsentyp entsprechen.
    • Brenner reinigen: Verschmutzungen im Brenner können die Verbrennung beeinträchtigen.
    • Abgasanalyse wiederholen: Nach jeder Änderung die Abgaswerte erneut messen.

    🔴 Gefahr: Ein zu hoher CO-Wert ist gesundheitsschädlich und kann zur Kohlenmonoxidvergiftung führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Heizungsfachmann hinzu, um die Einstellungen zu überprüfen und den Brenner optimal einzustellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine signifikante Erhöhung des CO-Wertes von 60 ppm auf 145 ppm nach einer Kesselreinigung und Düsenauswechslung an einem Ölbrenner. Dies deutet auf eine unvollständige Verbrennung hin, die durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann. Der Anstieg des CO2-Wertes bei gleichzeitigem Anstieg des O2-Wertes ist ein Indikator für eine veränderte Luftzahl (Lambda) und möglicherweise eine falsche Einstellung der Verbrennungsluft.

    🔴 Gefahr: Ein CO-Wert von 145 ppm ist deutlich zu hoch und stellt eine ernste Sicherheitsgefahr dar. Kohlenmonoxid ist ein geruchloses, farbloses und hochgiftiges Gas, das bei unzureichender Verbrennung entsteht. Bei anhaltend hohen Werten kann es zu einer akuten Vergiftungsgefahr für die Bewohner kommen. Zudem steigt der Brennstoffverbrauch und die Umweltbelastung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Kesselreinigung und ein Düsenwechsel allein den CO-Wert senken, ist nicht zwingend richtig. Der Austausch der Düse verändert den Öldurchsatz und das Zerstäubungsverhalten. Ohne eine anschließende, fachgerechte Einstellung des Brenners (Luftmenge, Düsendruck, Zündelektroden) kann die Verbrennung verschlechtert werden. Die gemessenen Werte zeigen, dass die Verbrennungsluft nicht optimal auf die neue Düse abgestimmt ist.

    ➕ Ergänzung: Die Rußzahl von 0 ist zwar positiv, schließt aber eine schlechte Verbrennung nicht aus. Der hohe CO-Wert bei Rußzahl 0 deutet auf eine "kalte" oder "luftarme" Verbrennung hin. Mögliche Ursachen sind: eine zu geringe Luftmenge (zu kleine Luftklappe), ein falscher Düsendruck, eine verschmutzte oder falsch positionierte Zündelektrode, oder eine unzureichende Vorwärmung des Öls. Die Grenzwerte für Ölbrenner liegen in der Regel bei maximal 100 ppm CO (bei 0% O2), oft sind Werte unter 50 ppm anzustreben. Der gemessene Wert von 145 ppm ist daher inakzeptabel.

    👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie keine weiteren Einstellarbeiten selbst durch. Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb mit der Überprüfung und Neueinstellung des Brenners. Der Fachmann wird mit einem Abgasmessgerät die Verbrennungsparameter (Luftzahl, CO, CO2, Abgastemperatur) präzise einstellen und die Zündelektroden sowie den Düsendruck kontrollieren. Lassen Sie die Anlage keinesfalls mit dem aktuellen CO-Wert weiterbetreiben.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine deutliche Erhöhung des Kohlenmonoxid-(CO-)Werts von 60 auf 145 ppm nach einer Kesselreinigung und Düsenwechsel an einem Ölbrenner – ein kritischer Anstieg, der auf eine gestörte Verbrennung hinweist.

    🔴 Gefahr: Ein CO-Wert von 145 ppm liegt deutlich über dem zulässigen Grenzwert von 100 ppm für Ölfeuerungsanlagen nach DIN EN 267 und stellt eine akute Gesundheits- und Lebensgefahr dar – CO ist geruchlos, farblos und kann bereits bei niedrigen Konzentrationen zu Schwindel, Bewusstlosigkeit oder tödlichem Erstickungstod führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Kesselreinigung und Düsenwechsel grundsätzlich die Verbrennung verbessern, ist hier falsch – vielmehr deutet der CO-Anstieg auf eine fehlerhafte Einstellung hin, z. B. falsche Düsennummer, falsche Einspritzrichtung, unzureichende Luftzufuhr oder defekten Luftregler.

    ➕ Ergänzung: Weitere mögliche Ursachen sind eine verstopfte Luftdüse, ein defekter Gebläsemotor, eine falsch justierte Brennerklappe, eine beschädigte oder falsch montierte Brennkammerauskleidung oder eine unzureichende Abgaszugkontrolle.

    ✅ Zustimmung: Die Rußzahl von 0 ist positiv und zeigt, dass keine sichtbare Rußbildung vorliegt – dies spricht gegen eine massiv mangelhafte Verbrennung, aber nicht gegen eine CO-gefährdete Unterstöchiometrie.

    🔴 Gefahr: Ein CO-Wert über 100 ppm erfüllt die Meldepflicht nach der 1. BImSchV und erfordert unverzügliche Stilllegung der Anlage bis zur fachgerechten Behebung – weiterer Betrieb ist rechtswidrig und lebensbedrohlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Stellen Sie die Heizung umgehend außer Betrieb, lüften Sie den Raum und beauftragen Sie unverzüglich einen nach TRVB E 128 bzw. DIN EN 15316-4-2 zertifizierten Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb mit einer vollständigen Verbrennungsoptimierung inkl. Abgasanalyse, Luftzahl- und CO-Prüfung sowie Dokumentation nach BImSchV.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den CO-Wert von 145 ppm als krankheits- und lebensbedrohlich und fordern eine sofortige Stilllegung der Anlage.
    • Alle stimmen darin überein, dass der Anstieg auf eine unvollständige Verbrennung zurückzuführen ist, verursacht durch fehlerhafte Einstellung nach Reinigung/Düsenwechsel.
    • Alle betonen, dass die Rußzahl von 0 nicht ausschließt, dass CO-Werte gefährlich hoch sind.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt konkrete selbstüberprüfbarer Parameter (Düsengröße, Lufteinstellung, Öldruck) – DeepSeek und Qwen warnen davor, selbst Einstellungen vorzunehmen, und betonen die Notwendigkeit des Fachmanns.
    • Qwen verweist explizit auf die Meldepflicht nach 1. BImSchV – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht, obwohl beide die rechtliche Relevanz implizit anerkennen („inakzeptabel“, „rechtswidrig“ bei Qwen).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek nennt „kalte“ oder „luftarme Verbrennung“ als spezifische Ursachen und verweist auf Zündelektrodenposition und Öl-Vorwärmung.
    • Qwen listet technische Fehlerquellen wie verstopfte Luftdüse, defekten Gebläsemotor, falsch justierte Brennerklappe oder beschädigte Brennkammerauskleidung – diese werden von GoogleAI und DeepSeek nicht genannt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass nach einer Düsenauswechslung selbstständige Nachjustierung möglich sei („prüfen Sie die Lufteinstellung“); DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und eindeutig („keine weiteren Einstellarbeiten selbst durchführen“ / „umgehend außer Betrieb setzen“). Vorsichtsprinzip: Die sicherere Einschätzung von DeepSeek und Qwen gilt.

    👉 Empfehlung: Priorisierung der sichereren, konservativen Haltung: Kein Selbstversuch bei CO-Werten >100 ppm – ausschließlich qualifizierter Fachmann nach TRVB E 128 zuzuziehen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatus KI-Konsens
    CO-Wert von 145 ppm❌ WiderspruchGoogleAI: „Gefahr“, DeepSeek/Qwen: „akute Lebensgefahr“, „rechtswidrig“, „sofortige Stilllegung“ → Konsens: 🔴 unbedingte Stilllegungspflicht
    Ursache des CO-Anstiegs✅ KonsensUnvollständige Verbrennung nach Düsenaustausch und Reinigung – verursacht durch fehlende fachgerechte Neueinstellung (Luftzahl, Düsendruck, Zündung).
    Rußzahl 0✅ KonsensZeigt keine sichtbare Rußbildung, schließt aber gefährliche CO-Bildung nicht aus – keine Entwarnung.
    Handlung durch Laien❌ WiderspruchGoogleAI: „Überprüfen Sie selbst…“ vs. DeepSeek/Qwen: „Keine eigenen Einstellarbeiten“ → Konsens: ❌ Selbstjustierung ist unzulässig und lebensgefährlich
    Fachliche Anforderung⚠️ AbwägungAlle drei verweisen auf „Fachmann“, Qwen nennt explizit TRVB E 128 / DIN EN 15316-4-2, DeepSeek „zertifizierten Schornsteinfeger“, GoogleAI „Heizungsfachmann“. Konsens: zertifizierte Fachkraft mit Abgasmessgerät und Dokumentationspflicht nach BImSchV

    👉 Handlungsempfehlung: Die Heizungsanlage ist unverzüglich stillzulegen, der Raum zu lüften und ein nach TRVB E 128 und DIN EN 15316-4-2 zertifizierter Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb mit vollständiger Abgasanalyse, Verbrennungsoptimierung und offizieller Dokumentation zu beauftragen – kein Eigenversuch unter keinen Umständen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung bei 145 ppm COAkute Gesundheitsgefährdung bis hin zu tödlichem Erstickungstod – innerhalb weniger Minuten möglich
    🔴 RisikoUnzulässiger Betrieb ohne Dokumentation nach 1. BImSchVRechtliche Haftung, Bußgelder, Versicherungsverlust bei Schadensfall
    🔴 RisikoFehljustierung durch Laienversuch (z. B. falsche Luftklappe)Weitere Verschlechterung der Verbrennung, Steigerung von CO, mögliche Schädigung des Brenners
    🔴 RisikoUnentdeckte mechanische Defekte (z. B. Gebläsemotor, Zündelektrode)Dauerhafte CO-Produktion, Brennerausfall, erhöhter Brennstoffverbrauch, Brandgefahr
    🔴 RisikoVersäumte Dokumentation der Abgaswerte nach EinstellungFehlende Nachweisbarkeit bei Prüfung durch Schornsteinfeger oder Behörde – Rechtsunsicherheit
    ✅ ChanceFachgerechte Neueinstellung durch zertifizierten BetriebLangfristig sichere, effiziente und emissionsarme Verbrennung – Senkung von CO, CO2 und Energiekosten
    ✅ ChanceSystematische Analyse aller Verbrennungsparameter (Lambda, O2, CO2, Abgastemperatur)Erkennung und Behebung latenter Ursachen (z. B. Alterung, Verschleiß, Luftleck) – zukunftssichere Anlage
    ✅ ChanceDokumentation nach geltender Verordnung (1. BImSchV)Rechtssichere Betriebsführung, Nachweis für Versicherung und Behörden, bessere Verkaufsposition bei Immobilienwechsel
    ✅ ChanceAustausch veralteter Komponenten (z. B. Zündelektrode, Luftregler) im Zuge der EinstellungErhöhte Anlagenverfügbarkeit, längere Lebensdauer, geringerer Wartungsaufwand
    ✅ ChanceIntegration einer CO-Warnanlage (nach DIN EN 50291-1)Früherkennung von CO-Leckagen – zusätzliche Sicherheitsebene für Bewohner

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Stilllegung: Schalten Sie die Ölbrenneranlage umgehend ab, lüften Sie alle Räume mit direktem Bezug zum Heizraum und vermeiden Sie jegliche Nutzung bis zur Freigabe durch einen Fachmann.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 24 Stunden einen nach TRVB E 128 zertifizierten Schornsteinfeger oder Heizungsfachbetrieb mit Abgasmessgerät und Dokumentationsberechtigung nach 1. BImSchV.
    3. Unterlagen sammeln: Bereiten Sie die vorherigen Abgasmessprotokolle, Herstellerdatenblätter des Brenners, Rechnung zur Kesselreinigung und Düsenaustausch sowie die aktuelle Abgasmessung (145 ppm) vor – diese werden für die Fehleranalyse benötigt.
    4. Keine Eigenversuche: Unterlassen Sie alle Arbeiten am Brenner (Luftklappe, Düsendruck, Zündelektrodenposition) – selbst kleine Veränderungen können die CO-Produktion weiter erhöhen.
    5. CO-Warnanlage prüfen: Stellen Sie sicher, dass im Heizraum und in allen Aufenthaltsräumen eine nach DIN EN 50291-1 zugelassene Kohlenmonoxid-Warnanlage installiert und funktionsfähig ist – bei fehlender Anlage unverzüglich nachrüsten.
    6. Dokumentation anfordern: Verlangen Sie vom Fachmann ein vollständiges Messprotokoll mit allen Werten (CO, CO2, O2, Lambda, Abgastemperatur), Einstellparameter und Freigabe nach BImSchV – behalten Sie dieses als Nachweis auf.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    CO-Wert (Kohlenmonoxid)
    Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Ein erhöhter CO-Wert im Abgas deutet auf eine ineffiziente Verbrennung hin. Verwandte Begriffe: Abgas, Verbrennung, Schadstoffemissionen.
    O2-Wert (Sauerstoff)
    Der Sauerstoffgehalt (O2) im Abgas gibt Auskunft darüber, ob ausreichend Sauerstoff für die Verbrennung vorhanden ist. Ein zu niedriger O2-Wert kann auf eine unvollständige Verbrennung hindeuten. Verwandte Begriffe: Verbrennungsluft, Luftüberschuss, Abgasanalyse.
    CO2-Wert (Kohlendioxid)
    Kohlendioxid (CO2) ist ein Produkt der vollständigen Verbrennung von Brennstoffen. Ein hoher CO2-Wert bei gleichzeitig niedrigem CO-Wert deutet auf eine effiziente Verbrennung hin. Verwandte Begriffe: Verbrennung, Treibhausgas, Klimabilanz.
    Rußzahl
    Die Rußzahl gibt die Menge an Rußpartikeln im Abgas an. Eine hohe Rußzahl deutet auf eine unsaubere Verbrennung hin und kann zu Ablagerungen im Kessel und Schornstein führen. Verwandte Begriffe: Feinstaub, Emissionen, Verbrennung.
    Düse
    Die Düse ist ein Bauteil des Ölbrenners, das das Heizöl fein zerstäubt und in den Brennraum einspritzt. Die richtige Düsengröße und der Zustand der Düse sind entscheidend für eine effiziente Verbrennung. Verwandte Begriffe: Ölbrenner, Zerstäubung, Einspritzung.
    Kesselreinigung
    Die Kesselreinigung umfasst die Entfernung von Ablagerungen und Verschmutzungen im Heizkessel. Eine regelmäßige Reinigung verbessert die Wärmeübertragung und erhöht die Effizienz der Heizung. Verwandte Begriffe: Wartung, Heizung, Effizienz.
    Abgasanalyse
    Die Abgasanalyse ist eine Messung der Zusammensetzung der Abgase, um die Effizienz und Umweltverträglichkeit der Verbrennung zu beurteilen. Dabei werden unter anderem die Werte für CO, CO2, O2 und Ruß gemessen. Verwandte Begriffe: Emissionen, Messwerte, Umwelt.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet ein hoher CO-Wert im Abgas?
      Ein hoher CO-Wert (Kohlenmonoxid) im Abgas deutet auf eine unvollständige Verbrennung hin. Dies kann durch zu wenig Sauerstoff, eine falsche Düsengröße oder Verschmutzungen im Brenner verursacht werden.
    2. Welche Grenzwerte gelten für CO-Emissionen bei Ölheizungen?
      Die Grenzwerte für CO-Emissionen sind in der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) festgelegt. Diese Grenzwerte sind abhängig von der Anlagengröße und dem Alter der Heizung. Ein Fachmann kann die Einhaltung der Grenzwerte überprüfen.
    3. Wie oft sollte eine Abgasanalyse durchgeführt werden?
      Eine Abgasanalyse sollte gemäß den gesetzlichen Bestimmungen regelmäßig durchgeführt werden. In der Regel ist dies jährlich oder alle zwei Jahre erforderlich. Die genauen Intervalle sind abhängig von der Anlagengröße und den jeweiligen Landesverordnungen.
    4. Kann ich die Einstellung des Ölbrenners selbst vornehmen?
      Die Einstellung eines Ölbrenners erfordert Fachkenntnisse und spezielle Messgeräte. Ich empfehle, diese Arbeiten von einem qualifizierten Heizungsfachmann durchführen zu lassen, um eine sichere und effiziente Verbrennung zu gewährleisten.
    5. Was ist die Rußzahl und warum ist sie wichtig?
      Die Rußzahl gibt Auskunft über die Menge an Rußpartikeln im Abgas. Eine hohe Rußzahl deutet auf eine unsaubere Verbrennung hin und kann zu Ablagerungen im Kessel und Schornstein führen. Eine korrekte Einstellung des Brenners ist wichtig, um die Rußbildung zu minimieren.
    6. Welche Auswirkungen hat eine falsche Düsengröße?
      Eine falsche Düsengröße kann zu einer ineffizienten Verbrennung führen. Eine zu große Düse kann zu einem erhöhten Ölverbrauch und einer unvollständigen Verbrennung führen, während eine zu kleine Düse die Heizleistung reduziert.
    7. Was ist der Unterschied zwischen O2 und CO2 im Abgas?
      O2 (Sauerstoff) gibt den Sauerstoffgehalt im Abgas an, während CO2 (Kohlendioxid) das Produkt einer vollständigen Verbrennung ist. Ein optimales Verhältnis von O2 und CO2 ist wichtig für eine effiziente und saubere Verbrennung.
    8. Wie beeinflusst die Kesselreinigung die Abgaswerte?
      Eine Kesselreinigung entfernt Ablagerungen und Verschmutzungen im Kessel, die die Wärmeübertragung beeinträchtigen können. Nach einer Reinigung kann sich die Verbrennung verbessern, was sich in veränderten Abgaswerten äußert.

    Verwandte Themen

    • Ölbrenner Wartung
      Regelmäßige Wartung des Ölbrenners für optimale Leistung und Sicherheit.
    • Abgasmessung Durchführung
      Korrekte Durchführung der Abgasmessung zur Einhaltung der Grenzwerte.
    • Heizöl Qualität
      Einfluss der Heizölqualität auf die Verbrennung und Emissionen.
    • Brenner Düse wechseln
      Anleitung zum Wechseln der Brennerdüse und Auswahl der richtigen Größe.
    • Heizungsanlage Optimierung
      Maßnahmen zur Optimierung der gesamten Heizungsanlage für mehr Effizienz.
  2. Ölbrenner: CO-Wert senken – Brennerlaufzeit & Abgastemperatur

    Wann haben Sie gemessen?
    Nachdem Sie den Kessel schön säuberlich gereinigt haben, muss ein Ölbrenner mind. eine Viertelstunde kräftig brennen, damit alle "losen Teile", also Staub, etc., entweder verglüht/verbrannt, oder sich an passenden Stellen abgelagert haben. Danach wird auch Ihr CO-Gehalt wieder sinken.
    Die Werte sind gut, es würde mich noch die Abgastemperatur interessieren. Nach BImSchV gesetzlicher Grenzwert Rußzahl: 1 und Abgasverluste nach Tabelle (unter 11 %, mit Ausnahmen und Übergangsregelungen).
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  3. CO-Wert zu hoch trotz guter Werte? Messgerät prüfen!

    Vielen Dank für die schnelle Antwort
    Ich habe die Werte nach 20 Minuten Brennerlaufzeit gemessen. Meine Abgastemperatur beträgt 200 °C. Kann es eigentlich sein, dass die anderen Werte gut sind und nur der CO Wert schlecht ist, oder funktioniert mein Messgerät nicht richtig. Die Heizung ist Baujahr 1980 und hat in den vorherigen Messungen immer so um die 23 ppm CO gehabt. Können Sie mir vielleicht sagen ob man den CO Wert mit der Luft oder mit dem Öldruck beinflussen kann. Der momentane Öldruck beträgt 11 bar.
    MfG Peter Lang
  4. CO-Messung: Ursachen hoher Werte & Sonden-Lebensdauer

    Die normalen Messgeräte
    haben eine recht robuste O2-Zelle und eine CO-Zelle, die etwas empfindlicher ist. Das Spülen der CO-Zelle mit Frischluft vor und nach jeder Messung ist wichtig, funktioniert normal automatisch. Zudem altert die Sonde. Lebensdauer max. 2 Jahre, eher kürzer, auch abhängig von den Messzyklen. Je häufiger die Zelle benutzt wird, desto besser.
    CO im Abgas deutet immer auf unvollständige Verbrennung hin. Laienhaft ausgesprochen: Es befinden sich im Abgas zu viele Kohlenstoffmoleküle, die kein Sauerstoffmolekül gefunden haben. Bei Öl-Zerstäubungsbrenner ist dann meist der CO2-Wert zu niedrig (unter 12 %), oder die Gebläseleistung nicht mehr ausreichend (zu alt), oder ganz einfach die Abstimmung von Brenner auf den Kessel passt nicht (falsche Abstände Stauscheibe-Düse-Flammrohr).
    Häufig kommen hohe CO-Werte bei alten Kesseln mit großen Brennräumen (Kokskessel, die auf Öl umgestellt wurden, etc.) vor, da die Ölflamme "unterkühlt", was jedoch immer auch ein Rußen mit sich bringt. Das selbe passiert, wenn aus "Sparehrgeiz" eine zu kleine Öldüse nicht abgestimmt auf die Kesselleistung eingebaut wurde.
    Wenn Ihr Brenner auch von 1980 ist, so hat er satte 22 Jahre top gearbeitet. Fahren Sie mal mit einem Auto, das 400.000 km gelaufen ist, einen Berg hoch. Der CO-Gehalt ist in annehmbaren Grenzen. Alle anderen Werte sind prima. Auch der Abgasverlsut wird stimmen. Also, was soll's? Ich würde bei einer solchen Anlage nicht unnötig rumfummeln. Sie sparen damit keinen Milliliter Öl.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  5. Ölbrenner-Einstellung beibehalten: Werte im akzeptablen Bereich

    Hallo Herr Lüneborg,
    vielen Dank für Ihre präzise Antwort. Jetzt bin ich beruhigt, wenn die Werte annehmbar sind. Dann lasse ich die Einstellungen wie sie sind und verändere nichts. Nächstes Jahr werde ich sowieso einen neuen Kessel einbauen.
    MfG Peter Lang
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Ölbrenner CO-Wert zu hoch: Ursachen & Optimierung

    💡 Kernaussagen: Ein erhöhter CO-Wert im Ölbrenner kann verschiedene Ursachen haben, darunter Verschmutzung, falsche Düse oder ein defektes Messgerät. Nach der Kesselreinigung und dem Düsenaustausch ist es wichtig, den Brenner ausreichend lange laufen zu lassen, um stabile Messwerte zu erhalten. Die Lebensdauer der CO-Zelle im Messgerät ist begrenzt und sollte regelmäßig überprüft werden. Bei akzeptablen Werten und geplantem Kesseltausch kann die aktuelle Einstellung beibehalten werden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut CO-Messung: Ursachen hoher Werte & Sonden-Lebensdauer deutet ein hoher CO-Wert immer auf eine unvollständige Verbrennung hin. Es ist entscheidend, die Ursache zu identifizieren und zu beheben, um die Effizienz des Ölbrenners zu gewährleisten und die Umweltbelastung zu reduzieren.

    ✅ Zusatzinfo: Gemäß dem Beitrag Ölbrenner: CO-Wert senken – Brennerlaufzeit & Abgastemperatur sollte nach einer Kesselreinigung der Ölbrenner mindestens eine Viertelstunde laufen, bevor Messungen durchgeführt werden, um Staub und lose Teile zu verbrennen. Die Abgastemperatur ist ebenfalls ein wichtiger Indikator für die Effizienz der Verbrennung.

    📊 Fakten/Zahlen: Der ursprüngliche CO-Wert betrug 60 ppm, stieg aber nach der Kesselreinigung und dem Düsenaustausch auf 145 ppm. Die Abgastemperatur beträgt 200 °C. Der Beitrag CO-Wert zu hoch trotz guter Werte? Messgerät prüfen! erwähnt, dass ältere Heizungen zuvor CO-Werte um die 23 ppm aufwiesen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Überprüfen Sie die Düse auf die richtige Größe und Funktion. Stellen Sie sicher, dass der Ölbrenner ausreichend Luftzufuhr hat. Reinigen Sie den Kessel regelmäßig, um Ablagerungen zu entfernen. Lassen Sie das Messgerät von einem Fachmann kalibrieren, um genaue Messwerte zu erhalten. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag CO-Messung: Ursachen hoher Werte & Sonden-Lebensdauer bezüglich der Lebensdauer der CO-Zelle.

    👉 Handlungsempfehlung: Wenn der CO-Wert weiterhin zu hoch ist, sollte ein Heizungsfachmann hinzugezogen werden, um den Ölbrenner professionell einzustellen und zu optimieren. Angesichts des Alters des Kessels (Baujahr 1980) und der Aussage in Ölbrenner-Einstellung beibehalten: Werte im akzeptablen Bereich sollte ein Austausch gegen einen modernen, effizienteren Kessel in Erwägung gezogen werden.

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