Baujahr 1925: Sanierung, Kostenfallen & Risiken bei alten Häusern?
BAU-Forum: Heizung / Warmwasser

Baujahr 1925: Sanierung, Kostenfallen & Risiken bei alten Häusern?

Kaum aus dem Urlaub zurück, konnte ich es mir nicht verkneifen, doch nochmal ins Bau-Forum zu gucken. Eigentlich fehlt mir die Zeit, um gebeutelte und verstörte Fragesteller möglichst objektiv, seriös und fachlich kompetent zu beraten, da unsere Auftragsbücher bis zum Jahresende prall gefüllt sind (soviel nur zur Frage des "Verkaufen-Wollens über das Forum 🙂.
Es ist schon erstaunlich, wie sich viele Stimmen vehement erheben, wenn auf einmal DAS direkt angesprochen wird, um was es letztendlich (leider) immer nur geht: Geld! Und erst recht, wenn solche Dinge wie Rabatte, o.ä. genannt werden! Pfui! In Deutschland ist zum Glück das Rabattgesetz abgeschafft worden. Ein Preis findet sich durch Angebot und Nachfrage und die Marktstellung des Verkäufers (siehe die neuerlichen Strompreiserhöhungen der RWE). Also ist es für einen schlüsselfertig Bauenden doch sehr interessant zu erfahren, wie teuer eigentlich seine "Paketpreise" sind.
Außerdem schlage sich jeder unserer Branche an die eigene Brust: Einfamilienhaus-Neubau, 12-13 Heizkörper, 0-8-15 Kessel mit Speicher (sog. "Pakete"), immer das Gleiche. Auch der Grundriss. Und der Preis? Auch der, ohne auf die Zeichnung zu sehen.
Es soll doch keiner so tun, als ob bei diesen Generalübernehmer-Siedlungen / Generalunternehmer-Siedlungen oder sonst noch Siedlungen im Gewerk Heizung irgendwas Individuelles gemacht wird. Nur hau-ruck und fertig. Deshalb hat sich und wird sich unsere Firma auch nicht an solcherlei Bauten beteiligen.
Und deshalb kann ich auch sehr gut einem interessierten Geldgeber einen ordentlichen Rabatt auf einen 0-8-15 Kessel nennen, ohne vorher irgendetwas gesehen zu haben. Macht es die Automobilbranche etwa anders? Seien wir doch alle ein wenig ehrlicher. Oder kalkulieren die meisten Ihre Stunden zu schlecht, oder haben sie zu hohen "Schwund" und müssen das dort gemachte Minus mit teuren Materialpreisen wieder ausgleichen?
Mit sonnigem Gruß ... Lb
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Asbest kann in alten Baustoffen enthalten sein. Sachgemäße Entfernung durch Fachfirma erforderlich.

    🔴 Gefahr: Bei Arbeiten an der Elektrik besteht Stromschlaggefahr. Arbeiten nur von Elektrofachkraft durchführen lassen.

    🔴 Gefahr: Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung führen. Ursache beheben und Schimmel fachgerecht entfernen lassen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich verstehe Ihre Besorgnis bezüglich der Praktiken im Baugewerbe. Es ist wichtig, sich als Bauherr umfassend zu informieren und Angebote kritisch zu prüfen. Bei einem Haus aus dem Baujahr 1925 sind besondere Aspekte zu beachten.

    🔴 Gefahr: Bei Altbauten aus dieser Zeit können Schadstoffe wie Asbest verbaut sein. Eine Untersuchung vor Beginn der Sanierung ist ratsam.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu berücksichtigen:

    • Bausubstanz prüfen: Zustand von Dach, Fassade, Keller und Fundament genau begutachten.
    • Energieeffizienz: Heizung (Kessel, Speicher), Dämmung und Fenster auf den neuesten Stand bringen.
    • Kostentransparenz: Detaillierte Angebote von Generalübernehmern und Generalunternehmern einholen und vergleichen.
    • Individuelle Planung: Grundriss und Zeichnung an Ihre Bedürfnisse anpassen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie vor dem Kauf oder der Sanierung ein Wertgutachten erstellen, um den tatsächlichen Zustand und Wert des Hauses zu ermitteln.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Asbest
    Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale. Aufgrund seiner gesundheitsschädlichen Wirkung ist die Verwendung in vielen Ländern verboten.
    Verwandte Begriffe: Schadstoffe, Faserzement, Sanierung.
    Bausubstanz
    Die Bausubstanz umfasst alle tragenden und raumbildenden Bauteile eines Gebäudes. Der Zustand der Bausubstanz ist entscheidend für die Stabilität und Lebensdauer des Gebäudes.
    Verwandte Begriffe: Fundament, Mauerwerk, Dach.
    Energieeffizienz
    Energieeffizienz bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Nutzen und dem Energieaufwand. Eine hohe Energieeffizienz bedeutet, dass mit wenig Energie viel Nutzen erzielt wird.
    Verwandte Begriffe: Dämmung, Heizung, erneuerbare Energien.
    Generalunternehmer
    Ein Generalunternehmer übernimmt die Verantwortung für die Ausführung aller Bauleistungen. Er koordiniert die einzelnen Gewerke und ist Ansprechpartner für den Bauherrn.
    Verwandte Begriffe: Generalübernehmer, Bauleitung, Bauvertrag.
    Grundriss
    Der Grundriss ist eine maßstabsgetreue, horizontale Schnittdarstellung eines Gebäudes. Er zeigt die Anordnung der Räume und die Lage von Fenstern, Türen und Treppen.
    Verwandte Begriffe: Bauplan, Architektur, Raumaufteilung.
    Sanierung
    Sanierung bezeichnet die Instandsetzung und Modernisierung eines Gebäudes. Ziel der Sanierung ist es, den Wert des Gebäudes zu erhalten oder zu steigern.
    Verwandte Begriffe: Renovierung, Modernisierung, Instandhaltung.
    Wertgutachten
    Ein Wertgutachten ist eine fachliche Einschätzung des Verkehrswertes einer Immobilie. Es wird von einem unabhängigen Sachverständigen erstellt und dient als Grundlage für Kauf- oder Verkaufsentscheidungen.
    Verwandte Begriffe: Verkehrswert, Immobilienbewertung, Sachverständiger.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche typischen Probleme treten bei Häusern aus dem Baujahr 1925 auf?
      Häufige Probleme sind Feuchtigkeitsschäden, veraltete Elektrik, mangelnde Dämmung, Asbestbelastung und Schäden an der Bausubstanz. Eine gründliche Inspektion ist daher unerlässlich.
    2. Wie finde ich einen seriösen Bausachverständigen?
      Achten Sie auf Zertifizierungen (z.B. TÜV, DEKRA) und Referenzen. Ein guter Sachverständiger nimmt sich Zeit für eine ausführliche Beratung und erstellt ein detailliertes Gutachten.
    3. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Sanierung eines Altbaus?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich über zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energetische Sanierung, altersgerechten Umbau und den Einsatz erneuerbarer Energien.
    4. Was ist bei der Auswahl eines Generalunternehmers zu beachten?
      Vergleichen Sie mehrere Angebote, prüfen Sie Referenzen und achten Sie auf eine detaillierte Leistungsbeschreibung. Klären Sie alle Details vor Vertragsabschluss und vereinbaren Sie feste Preise.
    5. Wie kann ich die Energieeffizienz meines Altbaus verbessern?
      Geeignete Maßnahmen sind die Dämmung von Dach und Fassade, der Austausch alter Fenster, die Erneuerung der Heizungsanlage und der Einsatz erneuerbarer Energien. Lassen Sie sich von einem Energieberater beraten.
    6. Was sind die größten Kostenfallen bei der Altbausanierung?
      Unerwartete Schäden an der Bausubstanz, versteckte Schadstoffe, unzureichende Planung und mangelhafte Ausführung können zu erheblichen Mehrkosten führen. Eine sorgfältige Vorbereitung ist daher entscheidend.
    7. Wie lange dauert eine Altbausanierung?
      Die Dauer hängt vom Umfang der Arbeiten ab. Eine umfassende Sanierung kann mehrere Monate oder sogar Jahre dauern. Planen Sie ausreichend Zeit ein und berücksichtigen Sie mögliche Verzögerungen.
    8. Welche Rolle spielt der Denkmalschutz bei der Sanierung?
      Wenn Ihr Haus unter Denkmalschutz steht, müssen Sie besondere Auflagen beachten. Klären Sie alle Details mit der Denkmalschutzbehörde ab, bevor Sie mit den Arbeiten beginnen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Asbestsanierung
      Informationen zur fachgerechten Entfernung von Asbest in Altbauten.
    • Energetische Sanierung
      Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden.
    • Fördermöglichkeiten für Altbausanierung
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    • Schimmelbekämpfung
      Ursachen und Maßnahmen zur Beseitigung von Schimmelbefall.
    • Bausachverständiger finden
      Tipps zur Auswahl eines qualifizierten Sachverständigen.
  2. Heizungsbauer: Westtarif vs. Ostgote – Preisunterschiede

    Ja was erwartest Du denn? ...
    dass ein Heizungsbauer (Gas-Wasser-Scheiße-Meister) mit Westtarif zu den gleichen Preisen anbieten kann, wie ein Ostgote, gefördert durch Onkel Gerhard? Dass ein Kunde, der hier über Internet nachfragt, ob er seine Fliesen nicht 1 € pro m² in Holland günstiger einkaufen kann, sich um Deine oder in dem Fall, die andere Seite, Gedanken um Gewährleistung macht? Solange hier in Germany nicht klar ist, was Bau zu bedeuten hat, dürfen wir uns nicht wundern. Wenn die Bauern jammern, dass nur noch 2 € pro Doppelzentner übrig bleiben, dann sollen die doch mal hierher kommen und sehen, wie hier teilweise kalkuliert wird. Und dann föhrt wi mit unsre sprinters na Bonn ... Grüße
  3. Löhne & Mindestlohn: Ursachen geringerer Baukosten im Osten

    Was soll es hier geben?
    Ne Förderung von Onkel Gerhard, kenn ich nicht, die Löhne sind hier einfach nur geringer weil keiner Tarif bezahlt, eher Mindestlohn, aber auch das reicht teilweise für keinen zum Leben weder für den Unternehmer noch für den Arbeiter. Und mit wenig Geld kann keiner viel kaufen, also wird wieder das Billigste genommen, und so können wir von vorn anfangen. Falls aber solche Sachen wie 50 % Sondern-Afa von Onkel Helmut gemeint sind kann ich alle beruhigen, die sind zum großen Teil wieder nach Westgoten abgeflossen weil die Ostgoten nicht das ausreichende Kleingeld hatten überhaupt eine solche Afa vernünftig zu ziehen, die sind finanziell oft schon beim Versuch auf der Strecke geblieben, da gar nicht die Steuern verdient wurden die in Modellrechnungen zu zahlen waren.
  4. Industrie in der DDR: Konkurrenz durch westdeutsche Firmen?

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    Hier waren mal Werke
    In den neuen Bundesländern gab es mal Werke (moderne und Bruchbuden). Die wurden für eine Mark gekauft und anschließend geschlossen  -  wären ja Konkurrenz gewesen (in der Allgemeinheit übertrieben, aber doch im Wesntlichen richtig). Die westdeutsche Industrie war 1989 zu ca. 80 % ausgelastet. Die DDR hatte ca. 16 % Volumen der BRD (ca. 1/3 Bevölkerung mit 50 % Arbeitsproduktivität). 80 % und 16 % = 96 %. Also ohne Produktion in den NBL wäre die Produktion in den ABL noch nicht mal ausgelastet. Also was soll die immer wieder verbreitete Mär, die Einwohner der NBL würden den Einwohnern der ABL auf Tasche liegen  -  mit solchen Behauptungen sollte man vorsichtig sein. Wer kennt nicht den Spruch "divide et impera" (teile und herrsche). Wenn sich Ost und West in den Haaren liegen, wird die tatsächliche Lage vergessen.
  5. Aufbau Ost: Wirtschaftliche Folgen der Wiedervereinigung?

    Foto von Stefan Lappe, Dipl.-Ing.

    Häää?
    ... nicht das ich gleich missverstanden werde. will hier nicht über die Frage diskutieren, ob der "Aufbau Ost" richtigerweise Aufgabe der gesamt BRD ist, oder nicht.
    Aber lieber Herr Ebel,
    die logische Folgerung Ihrer Worte ist doch wohl, das es den abl heute ohne Wiedervereinigung wirtschaftlich schlechter und den nbl wirtschaftlich besser gehen müsste ...
    Diese Form (sofern ich das jetzt richtig verstanden habe) der ostalgie ist ein unverschämter schlag ins Gesicht derer, die sich wirklich ernsthaft in meckvopo oder Brandenburg engagiert haben. Einer meiner Kunden ist ein nahmhafter krankenbettenhersteller  -  was der von seinem immer noch schwierigen engagement zu erzählen hat ist nicht sehr witzig. Und das ist beileibe kein Glücksritter und auch kein Einzelfall!
    Und was die Situation der steuer- und sozialabgaben zahlenden Bevölkerung angeht: wollen sie etwa die Belastung des ex-Westrentensystems durch die ostrenten ernsthaft in frage stellen?
  6. Ost/West-Debatte: Pragmatische Sicht auf Entwicklung

    wenn der "Fragesteller" hier nicht stoppt ...
    wenn der "Fragesteller" hier nicht stoppt entwickelt sich bestimmt eine unter Umständen interessante Ost/West Debatte!
    Mein Standpunkt dazu ist recht pragmatisch:
    Nach über 10 Jahren zu sagen was in den vergangenen 10 Jahren falsch lief ist recht einfach. Doch spätestens beim Versuch vorherzusagen was sich in den nächsten 10 Jahren entwickelt wird der vorher "Schlaue" ganz schnell zum "Dummen" ...
    Ansonsten zeigt sich doch die kapitalistisch/imperialistische Marktwirtschaft von Ihrer besten Seite 😉 Steigende Gewinne werden lächelnd eingesteckt, sobald der Gewinn einmal nicht so stark ansteigt wie vorher gibt es gleich Katzenjammer und Aktienstürze (von gleichbleibend oder fallend redet keiner)
    Die Amerikaner machen es "richtig" (so wie es Marx schon schrieb), Wenn die Nachfrage gesättigt ist und neue Märkte sich im Handel nicht erschließen lassen, dann folgt ein Krieg. Und dem folgt steigende Nachfrage ...
    • Name:
    • ANDRE
  7. Bewusstsein bestimmt Sein: Wehklagen ist nicht konstruktiv

    Foto von

    wo wir schon ...
    bei marx gelandet sind:
    Das Bewusstsein bestimmt das Sein ...
    Deshalb ist Wehklagen auch keine konstruktive Angelegenheit, in welchem Wirtschaftssystem auch immer!
    Hast aber recht, schlage deshalb geneigten diskutannten den Wechsel ins Streitforum vor ... 🙂
  8. Arbeitsamtbau: Geldflüsse von West nach Ost – Fakten

    Wer hat denn PH das Geld ...
    Wer hat denn PH das Geld in den Arsch geblasen, damit seine Jungs aus Erfurt hier im Lübecker Raum das Arbeitsamt bauen können? Damit die heimischen dann anschließend ihre Jungs da hin schicken können? Mit Menge Polski Freunde ... Das sind Fakten und kein Dummgeschwätz politisch geblendeter.
  9. Wirtschaftliche Realität: Ostalgie vs. Fakten zur Wiedervereinigung

    Foto von

    Ost/West
    Lieber Her Lappe, ich habe alles nur kurz gefasst und da kann man nicht alle Facetten ausleuchten. Auch an Ihrer Vermutung, die Sie vehement zurückweisen "das es den abl heute ohne Wiedervereinigung wirtschaftlich schlechter und den nbl wirtschaftlich besser gehen müsste" ist etwas wahres dran  -  und hat nichts mit Ostalgie zu tun, sondern ist Realität. Natürlich wäre auch heute die Arbeitsproduktivität noch nicht von 50 % 1989 auf 100 % BRD gestiegen aber welcher Unterschied soll denn jetzt sein. Wenn die Arbeitsproduktivität nicht nur auf die Beschäftigten bezogen wird, sondern auf alle, die arbeiten wollen, ist die Arbeitsproduktivität heute kaum größer als vor 12 Jahren.

    Und die Beschreibung von Tatsachen hat nichts mit "unverschämter schlag ins Gesicht derer, die sich wirklich ernsthaft in meckvopo oder Brandenburg engagiert haben. " Einzelne Leuchttürme machen noch keine helle Landschaft. Über jedes Engagement ist Freude stark angebracht  -  aber wie viele haben mit Ihrem Engagement jetzt nichts anderes als Schulden am Hals. Wie es immer so schön heißt, die Rahmenbedingungen müssen stimmen. 1. Voraussetzung: ein Markt ist vorhanden?  -  der größte Teil ist schon besetzt und für Nischenprodukte finden sich nur selten Käufer. 2. Die Finanzierung muss gesichert sein. Wegen der ganz anderen Wirtschaftsstruktur der DDR brauchte keiner Kapitalien anzuhäufen und nur wenige haben also welche. Die Banken wollen aber Sicherheiten, womit die liefern? 3. Marketing: In großen Kreisen will man noch mit der Wahrheit werben  -  aber das ist oft ein wenig überzeugendes Argument. Die Folge sind haufenweise Insolvenzen.

    "wollen sie etwa die Belastung des ex-Westrentensystems durch die ostrenten ernsthaft in frage stellen? " Ist auch nicht so einfach zu beantworten. Da wird immer vom Generationenvertrag gesprochen. Wenn aber ein Großteil der Bevölkerung nicht arbeiten darf, dann wird die Belastung ungleich verteilt. Aber das ist nicht der Bevölkerung (weder in Ost noch West) anzulasten, sondern dem Politikkkurs.

    In den vergangenen 150 Jahren ist die Arbeitszeit von der ca. 100-h-Woche auf die ca. 33-h-Woche bei steigendem Lebensstandard wegen der steigenden Arbeitsproduktivität zurückgegengen. Dieser Arbeitszeitrückgang geht natürlich auch jetzt weiter (die Arbeitsproduktivität steigt ja weiter)  -  aber geteilt, die einen arbeiten lange und die anderen dürfen nicht arbeiten. Ohne Probleme würde bei Reduzierung der Arbeitszeit auf ca. 93 % alle (einschließlich der vorher Arbeitslosen) 100 % Nettolohn erhalten usw.  -  und ein Ost-West-Problem würde nicht mehr existieren.

    damit es nicht zu lang wird, jetzt Schluss.

    Mit freundlichen Grüßen

  10. Heizungsangebot: Stand der Technik vs. Marxismus-Debatte

    Es ist wirklich traurig!
    Und dabei hatte doch nur ein armer, verunsicherter Bauherr nach Hilfe gerufen, ob das ihm gemachte Angebot auch "Stand der Technik" ist. Und darauf habe ich ihm als Installateur- und Heizungsbauermeister meine bescheidene, unverblümte Meinung rübergebracht. Und was hat das bitte mit Marxismus zu tun?
    Kommt doch mal wieder runter auf den Boden! Ich lebe hier seit 43 Jahren am Randes des Ruhrgebietes, welches noch vor knapp 60 Jahren der Motor der neu beginnenden Wirtschaft war, und dessen Strukturkrise als einst größter europäischer Kohle- und Stahlstandort schon länger als 10 Jahre andauert. Was soll das ständige Klagen und "anderen-Schuldzuweisung"? Es wird sich nur etwas ändern, wenn ich mich selbst ändere. Wenn ich nicht alle Strömungen mitmache und auch mal NEIN sage. Praktiziere ich seit einigen Jahren mit Erfolg. Habe dadurch eine Menge an Kunden verloren, jedoch auch völlig andere, zufriedene hinzugewonnen.
    Und der eigentliche Fragesteller war bestimmt froh zu erfahren, dass ein Blaubrenner z.Z. mit das Beste und Umweltfreundlichste ist, womit man heutzutage den zu Neige gehenden fossilen Rohstoff Erdöl verbrennen kann.
    In diesem Sinne Schluss mit der nutzlosen Köpfeeinschlagerei!
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  11. Anpassung: Umgebung ändern vs. Selbst anpassen im Bau

    Foto von

    Alles Beides
    Beides gehört zusammen. Man kann nicht nur verlangen, die Umgebung soll sich ändern  -  aber nur so, dass es für mich von Vorteil ist. Nein ich selbst muss mich auch anpassen wollen  -  aber, die Umgebung muss auch so verändert werden, dass ich mich anpassen kann!
  12. Anpassung vs. Besitzstandswahrung: Hemmnisse im Bauwesen

    Anpassung ...
    Anpassung und "Besitzstandswahrung" sind doch auch 2 bekannte Gegensätze. Jeder kennt doch das Beispiel aus seiner Umgebung: Da hat jemand eine gute Idee und sofort kommt ein Haufen Bedenkenträger und zerredet jeden Ansatz einer Veränderung. Das geht im kleinen los und hört im Großen nicht auf!
    • Name:
    • ANDRE
  13. Besitzstandswahrung: Hemmschuh gesellschaftlicher Entwicklung

    Besitzstandswahrung
    ist doch auch der größte Hemmschuh der gesellschaftlichen Weiterentwicklung.
    Notwendige Gesetzesentwürfe werden von allen möglichen Interessensgruppen, Lobbyisten, Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden, etc. zwecks Besitzstandswahrung ihrer Interessen (nicht immer deren Mitgliedern) zerpflückt. Die Politiker spielen dieses Spiel mit, Zugeständnisse hier, Anpassungen da, Streichungen dort. Am Ende bleibt ein Minimal-Gesetzestorso über. Der Langsamste bestimmt das Tempo. Konsenspolitik nennt man das.
  14. Diktat der Billigkeit: Anspruchslosigkeit im Einfamilienhausbau

    Foto von

    oder auch ...
    das Diktat der Mittelmäßigkeit genannt ...
    Ist beim Einfamilienhaus-Bau mittlerweile zum Diktat der der absoluten Billigkeit weiterentwickelt worden (im Forum schon oft als neue anspruchsvolle Anspruchslosigkeit aufgetaucht).
    Was das alles mit Marx zu tun hat?  -  leider IMHO sehr viel; wer die blauen Bände liest, findet einige der unangenehmen Entwicklungen die wir hier beklagen vorhergesagt. Kommt verspätet, aber ...
    Ich würd von "den Ossis" statt den für meinen Geschmack ziemlich ungerechten Schuldzuweisungen gen westen erwarten, dass endlich klar wird  -  wir sitzen im gleichen Boot -. Meine Stadt müsste (wenn sie könnte) ihre völlig maroden Straßen nämlich ohne Aufbauhilfen sanieren.
    Auch ich komme aus und bleibe im Ruhrgebiet. Meiner Stadt (einzigartig seit bestehen der BRD) droht ernsthaft Aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Lage, die Hoheit über den eigenen Haushalt zu verlieren ... schuld daran sind natürlich die Bayern 😉 )
  15. Insolvenzen: Dramatischer Anstieg im Mittelstand (Ruhrgebiet)

    Foto von

    kleiner Nachtrag ...
    Ruhrnachrichten von gestern "Zahl der Insolvenzen steigt dramatisch an"
    Im EN-Kreis stieg die Anzahl der Insolvenzen in den ersten 6 mon 2002 im Vergleich zum (auch schon beklagenswerten) Vorjahreszeitraum um 125,8! Prozent.
    Ich sehe keinen nennenswerten Unterschied  -  auch hier haben Mittelständler, Freiberufler und Kleingewerbetreibende kein Kapital (mehr).
  16. Heizungsanlage: Maßanzug statt Blanko-Angebot – Beratung!

    Sehr geehrter Herr Lüneborg!
    Pfui ist der richtige Ausdruck!
    Ohne sich einen evtl. Auftrag angesehen (und eine eingehende Beratung) zu haben geht bei uns kein Angebot hinaus.
    Wie Sie selber erwähnen ist die Heizungsanlage ein Maßanzug wie beim Schneider.
    Ohne Maß zu nehmen ist dieses eben nicht möglich.
    Wollte ich Ihr Konzept übernehmen würde ich eher einen Baumarkt für Heizung- und Sanitärbedarf aufmachen.
    Da ich nun einmal Handwerker mit Leib und Seele bin widerspricht mir dieses.
    Unsere Auftragsbücher sind auch voll bis Jahresende ohne Blanko-Angebote, mit bisher zufriedene Kunden.
    Das Handwerk wird sterben mit dieser Quantität aus unqualifizierten Angeboten.
    Der Kunde wird letztendlich das nachsehen haben.
    Gruß
    Norbert Söhn
  17. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Baujahr 1925: Sanierung, Kostenfallen & Risiken – Expertenrat

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Herausforderungen und Kostenfallen bei der Sanierung von Altbauten aus dem Baujahr 1925. Es werden Preisunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland, wirtschaftliche Folgen der Wiedervereinigung und die Bedeutung individueller Beratung bei Heizungsanlagen thematisiert. Die Notwendigkeit zur Anpassung an veränderte Bedingungen im Bauwesen wird ebenso diskutiert wie die Problematik der Besitzstandswahrung und das Diktat der Billigkeit.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Bei der Sanierung von Altbauten ist eine individuelle Beratung unerlässlich, um unerwartete Kosten zu vermeiden. Siehe dazu Heizungsanlage: Maßanzug statt Blanko-Angebot – Beratung!.

    💰 Kosten: Geringere Löhne und Mindestlöhne im Osten Deutschlands können zu niedrigeren Baukosten führen, was jedoch nicht immer von Vorteil ist, da dies auch die Qualität der Arbeit beeinträchtigen kann. Beachten Sie den Beitrag Löhne & Mindestlohn: Ursachen geringerer Baukosten im Osten.

    📊 Fakten/Zahlen: Die westdeutsche Industrie war 1989 zu ca. 80 % ausgelastet, während die DDR ca. 16 % des Produktionsvolumens der BRD hatte. Dies verdeutlicht die wirtschaftlichen Unterschiede vor der Wiedervereinigung, wie im Beitrag Industrie in der DDR: Konkurrenz durch westdeutsche Firmen? diskutiert wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Bauherren sollten sich umfassend über die spezifischen Risiken und Kostenfallen bei der Sanierung von Altbauten informieren und individuelle Angebote von Fachbetrieben einholen. Eine pragmatische Sichtweise auf die Entwicklung und die Bereitschaft zur Anpassung sind entscheidend für den Erfolg des Projekts. Weitere Informationen finden Sie im Beitrag Ost/West-Debatte: Pragmatische Sicht auf Entwicklung.

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