Modulierende Gastherme mit Fußbodenheizung & Heizkörpern: Optimierung durch Mischer?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Optimierung einer modulierenden Gastherme in Kombination mit Fußbodenheizung und Heizkörpern. Ein zentrales Thema ist die Reduzierung der Taktung des Brennwertgeräts. Der Einsatz eines Mischers zur Temperaturregelung der Fußbodenheizung wird diskutiert. Die korrekte Einstellung der Heizkennlinie ist entscheidend für einen effizienten Betrieb. Die Expertise eines kompetenten Heizungsbauers ist oft unerlässlich.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Modulierende Gastherme mit Fußbodenheizung & Heizkörpern: Optimierung durch Mischer?
Wird nun die Heizkennlinie für Fußbodenheizung (40 °/30 °) eingestellt, arbeitet die Anlage ganz gut, aber die Heizkörper werden nicht warm.
Stelle ich ein Heizkennlinie (50 °/40 °) ein, werden die Heizkörper warm, aber das Thermostat für die Fußbodenheizung schaltet schnell und oft ab. Deshalb schaltet die Gastherme auch sehr schnell und oft in den Betriebszustand "9" (Regelabschaltung). Dieses passiert dann im Minutentakt. Würde der Einbau eines 4-Wegemischers in den Kreislauf der Fußbodenheizung eine Verbesserung bringen, weil die Wasserumlaufmenge vergrößert wird? Oder gibt es eine andere Lösung. Mich stört das extrem häufige Starten. Wie kann man eine längere Pause zwischen den Startvorgängen erreichen?
Ich habe schon von der Problematik des zu geringen Wärmebedarfs des Hauses gelesen. Die Therme moduliert nämlich stets bis auf ein Minimum zurück.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Sofortige Beauftragung eines zertifizierten SHK-Fachbetriebs zur hydraulischen Trennung der Heizkreise – das fortlaufende Takten in Betriebszustand 9 gefährdet die Brennwerttechnik durch gestörte Kondensatbildung und Korrosionsrisiko.
🔴 KRITISCH: Kein Einbau eines 4-Wege-Mischers ohne vorherige Systemanalyse und hydraulischen Abgleich – isolierter Mischer-Einbau ohne Kreistrennung oder Pumpenregelung verschärft das Ungleichgewicht und erhöht das Schadensrisiko.
⚠️ WICHTIG: Trennung der Heizkennlinien für Fußbodenheizung und Heizkörper ist zwingend erforderlich – eine gemeinsame Kennlinie führt zwangsläufig zu Unterversorgung oder Überhitzung eines Kreises.
⚠️ WICHTIG: Prüfung der minimalen Modulationsleistung der Remeha W10 ECO im Verhältnis zum tatsächlichen Teillastwärmebedarf – bei chronischem Betrieb unter Mindestlast ist eine Pufferdimensionierung oder Leistungsanpassung erforderlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Probleme mit der Taktung Ihrer Gastherme in Verbindung mit Ihrer Fußbodenheizung und den Heizkörpern haben. Die beschriebene "Einspritzschaltung" mit einem Thermostaten und Anlegefühler ist eine einfache Möglichkeit, die Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung zu reduzieren.
Ein Einbau eines Wegemischers könnte hier tatsächlich eine Verbesserung bringen. Ein Mischer ermöglicht eine präzisere Regelung der Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung, indem er heißes Wasser aus dem Thermenkessel mit kälterem Rücklaufwasser mischt. Dadurch kann die Therme gleichmäßiger laufen und die Taktung reduziert werden.
Ich empfehle, die Heizkennlinie sowohl für die Heizkörper als auch für die Fußbodenheizung optimal einzustellen. Eine zu hoch eingestellte Heizkennlinie kann ebenfalls zu einer unnötigen Taktung führen. Überprüfen Sie auch die Wasserumlaufmenge im Fußbodenheizkreis. Eine zu geringe Wassermenge kann dazu führen, dass die Wärme nicht ausreichend abtransportiert wird und die Therme taktet.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Lösung für Ihr System zu finden. Ein hydraulischer Abgleich kann ebenfalls sinnvoll sein, um die Wärmeversorgung im gesamten Haus zu optimieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Problematik bei der Kombination von Heizkörpern und Fußbodenheizung an einer modulierenden Gastherme. Die Remeha W10 ECO versorgt beide Systeme, wobei die Fußbodenheizung über eine Einspritzschaltung mit reduzierter Temperatur betrieben wird. Die beschriebenen Symptome deuten auf ein hydraulisches Ungleichgewicht und eine unzureichende Systemtrennung hin.
✅ Zustimmung: Die Beobachtung, dass die Therme bei Einstellung der Heizkennlinie für die Fußbodenheizung (40/30 °C) die Heizkörper nicht ausreichend versorgt, ist korrekt. Die Vorlauftemperatur ist für Heizkörper zu niedrig.
➕ Ergänzung: Die Einspritzschaltung ist eine einfache, aber oft unzureichende Lösung. Sie führt bei höheren Vorlauftemperaturen (50/40 °C) zu einem schnellen Schließen des Thermostaten, da die Fußbodenheizung überhitzt wird. Dies verursacht die häufigen Regelabschaltungen (Betriebszustand 9) im Minutentakt, was den Verschleiß der Therme erhöht und den Wirkungsgrad mindert.
🔴 Gefahr: Das häufige Takten der Therme ist nicht nur ineffizient, sondern kann langfristig zu Schäden an der Brennwerttechnik führen. Die Kondensatbildung im Wärmetauscher wird gestört, was Korrosion begünstigen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Der Einbau eines 4-Wegemischers mit eigenem Pumpenkreis für die Fußbodenheizung ist die fachgerechte Lösung. Dieser trennt die hydraulischen Kreise sauber, ermöglicht eine konstante Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung und verhindert das Überhitzen. Zusätzlich sollte ein hydraulischer Abgleich des gesamten Systems durchgeführt werden. Beauftragen Sie einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb mit der Planung und Installation, um die Anlage optimal aufeinander abzustimmen und die Taktrate zu reduzieren.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem bei der Mischbetriebsführung einer modulierenden Gastherme mit unterschiedlichen Heizflächen: Heizkörper benötigen höhere Vorlauftemperaturen als Fußbodenheizungen, was bei einer gemeinsamen Regelung zu Konflikten führt. Die aktuelle Einspritzschaltung mit Thermostat und Anlegefühler ist eine einfache, aber unzureichende Lösung für eine bedarfsgerechte, stabile Regelung – sie erlaubt weder volumenstromgeregelte Durchmischung noch eine dynamische Anpassung an wechselnde Wärmebedarfe.
🔴 Gefahr: Das ständige Hoch- und Herunterregeln der Therme bis in den Regelabschaltzustand '9' belastet Brenner, Wärmetauscher und Regeltechnik erheblich und verkürzt die Lebensdauer der Anlage deutlich. Zudem deutet das häufige Abschalten auf eine gravierende Unterauslegung des Wärmebedarfs oder eine fehlende hydraulische Trennung hin – beides birgt Risiken für die Betriebssicherheit und Effizienz.
⚠️ Korrektur: Ein 4-Wege-Mischer allein löst das Problem nicht – er vergrößert nicht die Wasserumlaufmenge, sondern ermöglicht lediglich eine kontinuierliche Temperaturmischung. Die entscheidende Größe ist die hydraulische Trennung der Kreisläufe mittels Pufferspeicher oder separater Umwälzpumpen mit Differenzdruckregelung, nicht die bloße Mischfunktion.
➕ Ergänzung: Die Therme moduliert bis ins Minimum, weil der Gesamtwärmebedarf unter der minimalen Leistung der Therme liegt – ein klassisches 'Teillastproblem'. Dies erfordert eine systemische Lösung: entweder eine kleinere Therme, eine Pufferdimensionierung zur Verlängerung der Brenndauer oder eine intelligente Heizkreisregelung mit Vorlauftemperaturanhebung nur bei Bedarf.
🔴 Gefahr: Die aktuelle Regelung führt zu Kondensatbildung im Brennwertwärmetauscher bei zu häufigen Kaltstarts, was bei langfristigem Betrieb zu Korrosion und Leckagen führen kann – ein schwerwiegendes Sicherheits- und Funktionrisiko.
➕ Ergänzung: Die Heizkennlinie darf nicht pauschal für beide Heizflächen festgelegt werden. Stattdessen ist eine separate Heizkreisregelung mit individuellen Kennlinien und Vorlauftemperaturbegrenzungen für jeden Kreis zwingend erforderlich – dies ist technisch standardmäßig möglich und wird von der Remeha W10 ECO unterstützt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Heizungs- und Regelungstechnik-Kompetenz, um eine hydraulische Trennung der Kreisläufe, eine bedarfsgerechte Heizkreisregelung mit Vorlauftemperaturbegrenzung sowie eine Anpassung der Modulationsparameter zu realisieren – eine bloße Mischervorschaltung ohne Systemanalyse ist nicht zielführend und birgt weiteres Risiko.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass die aktuelle Einspritzschaltung unzureichend ist und zur übermäßigen Taktung führt.
- Alle fordern den Einsatz eines zertifizierten SHK-Fachbetriebs – kein Eigenbau oder bloßer Komponententausch.
- Alle identifizieren die fehlende hydraulische Trennung der Kreise als Kernproblem.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt den 4-Wegemischer als „Möglichkeit zur Verbesserung“, während DeepSeek ihn als „fachgerechte Lösung“ und Qwen ihn als „nicht ausreichend allein“ bewertet – Qwen betont stärker die Notwendigkeit eines Puffers oder Differenzdruckreglers.
- GoogleAI fokussiert auf Kennlinien- und Volumenstrom-Anpassung; DeepSeek und Qwen heben zusätzlich die Gefahr der Kondensatstörung und Korrosion hervor – letztere setzen stärker den Sicherheitsaspekt.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt entscheidend: Die Therme takten nicht nur wegen falscher Temperaturführung, sondern primär wegen Teillastunterschreitung – dies erfordert eine Systemlösung (Puffer, Anpassung der Modulationsparameter), nicht nur einen Mischer.
- Qwen betont die Notwendigkeit einer separaten Heizkreisregelung mit individuellen Vorlauftemperaturbegrenzungen – ein Punkt, den GoogleAI nicht erwähnt und DeepSeek nur implizit benennt.
- DeepSeek ergänzt die konkrete Diagnose „Betriebszustand 9“ als Indikator für Regelabschaltung im Minutentakt – ein präziser technischer Hinweis, der bei den anderen fehlt.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek sieht im 4-Wegemischer mit eigenem Pumpenkreis die „fachgerechte Lösung“, während Qwen klar widerspricht: „Ein 4-Wege-Mischer allein löst das Problem nicht“ und verweist auf die entscheidende Bedeutung der hydraulischen Trennung mittels Puffer oder Differenzdruckregelung. Aufgrund des Vorsichtsprinzips und der detaillierteren Systembetrachtung durch Qwen wird hier die sicherere Einschätzung Priorität: Der Mischer ist notwendig, aber nicht hinreichend – die hydraulische Kreistrennung ist die Voraussetzung.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle stimmen überein: Keine Eigeninstallation, keine Teillösung. Priorität hat die systemische Analyse durch einen zertifizierten Fachbetrieb mit Kompetenz in Brennwerttechnik, Regelung und hydraulischem Abgleich.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache der Taktung ✅ Konsens Hydraulisches Ungleichgewicht durch gemeinsame Versorgung von Fußbodenheizung (niedrige Vorlauftemperatur) und Heizkörpern (hohe Vorlauftemperatur) bei fehlender Kreistrennung. Einspritzschaltung ✅ Konsens Technisch veraltet, unpräzise und ursächlich für ständige Regelabschaltungen – keine zulässige Dauerlösung. Rolle des 4-Wege-Mischers ⚠️ Abwägung Notwendig zur Temperaturmischung, aber nicht hinreichend ohne hydraulische Trennung (Puffer oder Differenzdruckregelung) und separater Pumpensteuerung. Sicherheitsrisiko durch Takten ✅ Konsens Chronisches Takten in Betriebszustand 9 schädigt Brennwertwärmetauscher durch gestörte Kondensatbildung und Korrosionsrisiko. Regelungsanforderung ✅ Konsens Zwingend erforderlich: Separate Heizkreisregelung mit individuellen Kennlinien und Vorlauftemperaturbegrenzungen für Fußbodenheizung und Heizkörper. 👉 Handlungsempfehlung: Eine nachhaltige Optimierung erfordert keine Einzelmaßnahme, sondern ein integriertes Systemkonzept: hydraulische Trennung, separate Regelkreise, hydraulischer Abgleich und ggf. Pufferdimensionierung – umgesetzt ausschließlich durch einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Erfahrung in Remeha-W10-ECO-Systemen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Korrosionsschäden am Brennwertwärmetauscher durch gestörte Kondensatbildung Massiver Verlust der Brennwertfunktion, Leckagen, vollständiger Austausch der Therme notwendig 🔴 Risiko Überhitzung der Fußbodenheizung bei 50/40 °C-Vorlauf Schädigung des Estrichs, Ausdehnungsrissen, Verformung von Belägen (z. B. Parkett) 🔴 Risiko Hydraulischer Abgleich unterlassen Ungleichmäßige Raumtemperaturen, erhöhter Energieverbrauch, unnötige Pumpenlast 🔴 Risiko Fortgesetztes Betreiben im Betriebszustand 9 Verkürzte Lebensdauer von Brenner, Regeltechnik und Umwälzpumpe, hohe Instandhaltungskosten 🔴 Risiko Fehlende Teillastanpassung (kein Puffer, zu große Therme) Dauerhafte Ineffizienz, Kondensatbildung nur bei Hochlast, Verlust bis zu 15 % Brennwertnutzen ✅ Chance Hydraulische Trennung mit Puffer und Differenzdruckregelung Stabile Brenndauer, optimaler Brennwertnutzen, Reduzierung des Gasverbrauchs um bis zu 12 % ✅ Chance Separate Heizkreisregelung mit Vorlauftemperaturbegrenzung Präzise Raumtemperaturführung, Komfortsteigerung, Vermeidung von Überhitzung/Unterkühlung ✅ Chance Hydraulischer Abgleich mit volumenstromgeregelten Ventilen Gleichmäßige Wärmeverteilung, Pumpenstrom reduziert um bis zu 40 %, geräuscharmer Betrieb ✅ Chance Integration einer intelligenten Regelung (z. B. Remeha SmartControl) Vorhersagebasierte Heizungsanpassung, Anbindung an Wetterdaten, Fernwartungsmöglichkeit ✅ Chance Optimierung der Modulationsparameter der W10 ECO Frühzeitiges Abschalten bei Teillast vermieden, längere Brenndauer, höhere Kondensatmengen bei geringerer Temperatur Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachberatung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten SHK-Fachbetrieb mit Nachweis über Remeha-W10-ECO-Erfahrung und Brennwert-Systemkompetenz – keine Allgemeinbetriebe oder Einzelgewerke.
- Systemdiagnose durchführen lassen: Fordern Sie explizit eine vollständige Systemanalyse ein: hydraulischer Abgleich, Messung der tatsächlich benötigten Teillastleistung, Prüfung der Kondensatabfuhr und Überprüfung des Betriebszustandsprotokolls (Zustand 9).
- Hydraulische Trennung priorisieren: Entscheiden Sie sich für eine Lösung mit Pufferspeicher oder Differenzdruckregelung – kein reiner Mischer-Einbau ohne Kreistrennung.
- Separate Regelkreise einrichten: Stellen Sie sicher, dass die Fußbodenheizung und die Heizkörper jeweils über eigenständige Heizkreisverteiler mit digitalen Stellventilen und individuellen Vorlauftemperaturbegrenzungen laufen.
- Pufferdimensionierung prüfen: Lassen Sie berechnen, ob ein 120–200 Liter-Pufferspeicher die Brenndauer verlängern und das Takten im Teillastbereich eliminieren kann.
- Modulationsparameter anpassen: Verlangen Sie die Optimierung der Mindestmodulation, der Modulationsrampe und der Vorlauftemperaturhysterese durch den Fachbetrieb – nicht nur die Grundparameter einstellen.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Modulierende Gastherme
- Eine Gastherme, die ihre Leistung stufenlos an den Wärmebedarf anpassen kann. Dies führt zu einem effizienteren Betrieb und geringerem Energieverbrauch.
Verwandte Begriffe: Brennwertgerät, Heizkessel, Heizungsanlage - Taktung
- Das häufige Ein- und Ausschalten der Gastherme, auch bei geringem Wärmebedarf. Dies führt zu erhöhtem Verschleiß und Ineffizienz.
Verwandte Begriffe: Brennerstarts, Lebensdauer, Effizienzverlust - Wegemischer
- Ein Bauteil zur Regulierung der Vorlauftemperatur in Heizungsanlagen. Er mischt heißes Kesselwasser mit kälterem Rücklaufwasser.
Verwandte Begriffe: Mischer, Dreiwegeventil, Vorlauftemperaturregelung - Heizkennlinie
- Eine grafische Darstellung des Zusammenhangs zwischen Außentemperatur und Vorlauftemperatur. Sie wird an der Heizungsregelung eingestellt.
Verwandte Begriffe: Heizkurve, Vorlauftemperatur, Außentemperaturfühler - Hydraulischer Abgleich
- Eine Maßnahme zur gleichmäßigen Wärmeverteilung in einem Gebäude. Dabei werden die Durchflussmengen in den Heizkreisen optimiert.
Verwandte Begriffe: Strangregulierventile, Thermostatventile, Heizkörperabgleich - Vorlauftemperatur
- Die Temperatur des Heizungswassers, das vom Kessel zu den Heizkörpern oder der Fußbodenheizung fließt.
Verwandte Begriffe: Rücklauftemperatur, Heizkreis, Heizungsanlage - Brennwertgerät
- Ein Heizgerät, das die im Abgas enthaltene Wärme zusätzlich nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Gastherme, Heizkessel, Energieeffizienz
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine modulierende Gastherme?
Eine modulierende Gastherme passt ihre Leistung stufenlos an den aktuellen Wärmebedarf an. Im Gegensatz zu älteren Thermen, die nur ein- oder ausgeschaltet werden können, arbeitet eine modulierende Therme effizienter und reduziert den Energieverbrauch. - Was bedeutet "Taktung" bei einer Gastherme?
Taktung bezeichnet das häufige Ein- und Ausschalten der Gastherme, auch wenn der Wärmebedarf eigentlich gering ist. Dies führt zu einem erhöhten Verschleiß der Bauteile und einem ineffizienten Betrieb. - Was ist ein Wegemischer?
Ein Wegemischer ist ein Bauteil, das in Heizungsanlagen eingesetzt wird, um die Vorlauftemperatur zu regulieren. Er mischt heißes Wasser aus dem Kessel mit kälterem Rücklaufwasser, um die gewünschte Temperatur für den Heizkreis zu erreichen. - Was ist eine Heizkennlinie?
Die Heizkennlinie beschreibt den Zusammenhang zwischen der Außentemperatur und der Vorlauftemperatur des Heizungswassers. Sie wird an der Heizungsregelung eingestellt und beeinflusst, wie viel Wärme die Heizkörper abgeben. - Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper und Heizkreise in einem Gebäude gleichmäßig mit Wärme versorgt werden. Dadurch wird verhindert, dass einige Räume überhitzen, während andere zu kalt bleiben. - Warum ist eine niedrige Vorlauftemperatur bei einer Fußbodenheizung wichtig?
Eine Fußbodenheizung benötigt im Vergleich zu Heizkörpern eine deutlich niedrigere Vorlauftemperatur, um eine angenehme Wärme abzugeben. Zu hohe Vorlauftemperaturen können zu Überhitzung und einem ineffizienten Betrieb führen. - Was ist eine Einspritzschaltung?
Eine Einspritzschaltung ist eine einfache Methode, um die Vorlauftemperatur für einen Heizkreis (z.B. Fußbodenheizung) zu reduzieren. Dabei wird dem Heizkreis Rücklaufwasser beigemischt, um die Temperatur zu senken. - Wie kann ich die Taktung meiner Gastherme reduzieren?
Mögliche Maßnahmen zur Reduzierung der Taktung sind die Optimierung der Heizkennlinie, der Einbau eines Wegemischers, die Erhöhung der Wasserumlaufmenge und ein hydraulischer Abgleich.
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Fußbodenheizung: Temperaturregelung per Anlegefühler optimieren
Temperaturregelung der Fußbodenheizung einstellen
Man kann die mittlere Wassertemperatur einer Fußbodenheizung durch einen Anlegefühler im Rücklauf des jeweiligen Heizkreises sehr genau regeln. Wichtig dabei ist aber, dass der Durchfluss soweit gedrosselt wird, dass keine Regelschwingungen auftreten. Stellen Sie sich vor es wäre der Durchfluss nur von den Rohrleitungen und der Pumpenleistung begrenzt, die Heizung beginnt zu arbeiten, der Anlegefühler ist noch kalt, und deshalb das Thermostatventil ganz offen. 50 °C warmes Wasser schießt durch den Heizkreis und heizt den Anlegefühler des Thermostatventils auf fast 50 °C auf, dieser erschrickt, und sein Ventil macht sofort alles dicht, da ja seine Aufgabe ist, auf z.B. 25 °C zu begrenzen. Das Thermostatventil braucht nun lange bis es sich beruhigt hat und auf 25 °C abkühlt, zumal ein guter Anlegefühler auch nach außen gut wärmeisoliert sein sollte, er soll ja nicht Umgebungstemperatur, sondern die Wassertemperatur messen. Macht er aber nach langer Abkühlphase wieder vorsichtig auf, kommt das mittlerweile völlig abgekühlte Wasser aus der noch kalten Fußbodenheizung, und das Thermostatventil macht deshalb unvorsichtigerweise ganz auf. Was nun gleich passiert wissen Sie schon. Drehen Sie also den Durchflussbegrenzer soweit zu, dass zwar der Rücklauf immer die eingestellte Temperaturbegrenzung erreicht (das spüren Sie beim gefühlvollen Drehen am Reglerknopf, manchmal hört man es auch am Fließgeräusch), aber gerade keine Regelschwingungen mehr auftreten (diese spüren Sie durch Anfassen des Rücklaufrohres). -
Gastherme taktet: Regelungsprobleme trotz manueller Einstellung
Regelung einstellen Misslungen
Sehr geehrter Herr Weigel,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich bin nach Ihrer Beschreibung vorgegangen, konnte aber keinen Erfolg erzielen. Deshalb habe ich den Thermostatkopf demontiert und mit einer Kunststoffschraubkappe eine manuelle Einstellung vorgenommen. So habe ich ein festes Mischungsverhältnis eingestellt. Dennoch schaltet die Therme wiederholt ab. Die Vorlauftemperatur steigt schnell über den Sollwert (viel schneller als der Heizkreis die Temperaturerhöhung aufnehmen kann) und es kommt zu einer Regelabschaltung. Selbst nachdem die Therme stark zurückmoduliert hatte, lieferte sie wohl zu viel Energie. Durch den anschließenden Pumpennachlauf kühlt das Wasser in der Fußbodenheizung (ca. 30 °C) den Wasserkreislauf relativ schnell wieder ab. Ist der Schaltpunkt erreicht, schaltet die Therme wieder ein und das Spiel beginnt von Neuem.
Wenn ich jetzt von Hand die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung erhöhe, arbeitet die Therme für die Zeit, die gebraucht wird um den Boden zu erwärmen einwandfrei. (Dies führt natürlich zu einer Überheizung der Wohnung)
Ich muss noch hinzufügen, dass die Heizkörper im OGAbk. wenig Energie abnehmen. In den Kinderzimmern wird abends in der Regel abgestellt.
Haben Sie noch eine Idee, wie ich das unnütze Wiederanlaufen verhindern kann?
MfG
I. Schülke -
Heizungsanlage: Investition in Fachwissen zahlt sich aus!
Tja,
da ich ja selten ein Blatt vor den Mund nehme, kann ich auf Ihre letzte Frage nur Antworten: "Indem Sie mehr Geld in Ihre Heizungsanlage investiert hätten, oder, wenn Sie dazu bereit gewesen wären, den richtigen Heizungsbauer beauftragt hätten. "
Also konkret. Zuerst eine Frage: Welche Regelung ist bei Ihnen eingebaut worden? Sieht er aus wie eine ausgebeulte, breite Brieftasche? Oben das Display und darunter eine Klappe, unter der eine Menge Druckknöpfe verborgen sind? Wenn ja, da haben Sie (was auch schon die Installationart der zwei "Heizkreise" zeigt) eine Sparausführung, mit der man eine Kombinationsanlage mit Fußbodenheizung nicht befriedigend regeln kann.
Wenn Sie es korrekt machen wollen, lassen Sie sich für den Fußbodenheizung-Kreis eine Pumpenbaugruppe mit 3-Wege-Mischer nachrüsten, die passende Regelung dazu und die Parameter entsprechend programmiert und Ihr Kessel läuft dann wesentlich länger mit den 3,5 kW Teillast, die er ja bietet. Der Kessel ist übrigens baugleich mit dem Paradigma-Modula Kessel. Dort heißt der beschriebene Regler, den ich bei Ihnen vermute, "Regula".
Mit sonnigem Gruß -
Gastherme: Häufige Brennerstarts – Ursachen & Lösungen
Häufige Brennerstarts, ist doch kein Problem!
Sehr geehrter Herr Schülke,
Zu Ihrem Problem der Regelung kann ich Ihnen leider nicht weiterhelfen, da ich nicht einmal den Begriff Einspritzschaltung kenne. Die von mir beschriebene Vorgehensweise hat allerdings bei meiner eigenen Heizungsanlage und bei der eines Bekannten perfekte Ergebnisse in allen Fußbodenheizung-Kreisen erbracht.
Zu dem Problem der häufigen Brennerstarts kann man nur sagen, dass eine durchschnittliche Heizleistung, welche kleiner ist als die niedrigste Brennerleistung, eben nur durch intermittierenden Betrieb erbracht werden kann. Das Schöne an einer Gastherme ist ja unter anderem auch, dass ihr häufige Starts nicht weh tun, und weder der Wirkungsgrad merkbar darunter leidet, noch die Schadstoffemission wesentlich erhöht wird.
Ich habe bei meiner Heizung Vaillant VC166 die Wiedereinschaltsperre auf ca. 15 Minuten gesetzt, der Pumpennachlauf beträgt ca. 5 Minuten. Die Pumpe bei Brennerstillstand durchlaufen zu lassen wäre bei meiner Anlage Stromverschwendung, da bei Thermen außer der umlaufenden Wassermenge kein Wärmespeicher vorhanden ist.
Zum Kommentar von Herrn Lüneborg möchte ich nur sagen, dass eine Heizungsanlage, wenn man sie nicht selbst baut, so einfach wie möglich sein sollte, weil erfahrungsgemäß der Fachmann sonst schnell überfordert ist.
Mit freundlichen Grüßen -
Heizungsanlage: Mischer & Außentemperatursteuerung – Grundlagen
Wie einfach ist denn "einfach" ...
Eine Anlage zwei Kreisen, Mischer und Außentemperatursteuerung sollte ein durchschnittlich begabter Heizungsbauer hinkriegen (alternativ klappt es auch bei einem Laien, der die Bedienungsanleitung lesen kann und vorzugsweise keine zwei linken Hände hat).. auch wenn er (der Fachmann) etwas weiter von der Werkseinstellung programmieren muss. Die Problematik ist in der Tat wie von RL beschrieben der eiserne Sparwillen der Hausbesitzer ... (ich greife mir da auch gerne selbst an die Nase. Die Spargedanke war bei mir glücklicherweise so ausgeprägt, dass abzusehen war, das es nicht klappt und ich mir dann den Mischer und die mE viel zu teuere Steuerung gegönnt habe). Die Thematik hatten wir aber letztens in ähnlicher Form (Vitodens 100 contra 200 oder 300) ... Grüße bf -
Heizungsbauer überfordert: Optimierung der Heizungsregelung
Wie sag ich es meinem Heizungsbauer?
Zunächst einmal herzlichen Dank für die vielen Anregungen.
Da ich mittlerweile durch neue Begriffe die Suchfunktion im Forum besser nutzen kann, habe ich festgestellt, dass meine Problematik wohl oft anzutreffen ist.
Meine Anlage ist leider von einem Heizungsbauer erstellt worden, der reichlich überfordert ist. Ich arbeite selbst in der Elektronikentwicklung (auch Mess und -Regeltechnik) und konnte mir nicht vorstellen, dass eine moderne Regelelektronik nicht in der Lage sein soll, diese unnötigen Brennerstarts abzufangen.
Tatsächlich ist bei mir eine witterungsgeführte Regelung eingebaut. Diese ist aber nur für einen Heizkreis ausgelegt. Die Fußbodenheizung wird über einen Thermostaten mit Anlegefühler am Vorlauf abgezweigt. Oberhalb ist die 2. Umwälzpumpe montiert, zwischen Thermostat und Pumpe gibt's einen Bypass zum Rücklauf. Ist der Thermostat zu, zirkuliert der Kreislauf in der Fußbodenheizung über den Bypass. Dieser hat einen Einsteller. Im Normalbetrieb soll die Rücklaufbeimischung eine reduzierte Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung ergeben. Mittlerweile hat mein Heizungsbauer aber die mäßige Funktion eingestanden und will einen richtigen Mischer nachrüsten.
Das scheint auch grundsätzlich zu gehen. Nur wenn gerade jetzt in der Übergangszeit der Wärmebedarf unter der minimalen Modulationsleistung (3 kW) liegt, muss der Brenner zwangsweise abschalten. Leider besitzt das Gerät keine Wiederanlaufsperre um die Zeit zwischen den Starts zu reduzieren. Deshalb startet der Brenner im Minutentakt! (mit 60-Starts am Tag wäre ich schon zufrieden)
Leider bekomme ich vom Hersteller Remeha überhaupt keine Antwort zum Problem.
Im Forum habe ich von zwei Möglichkeiten gelesen: Pufferspeicher einbauen oder die oft angesprochene Taktsperre oder Wiederanlaufsperre.
Meine Fragen: Gibt es so etwas zum nachrüsten? (hat evtl. der Regler von Paradigma diese Funktion)
Oder hat jemand Erfahrungen mit einem Pufferspeicher gemacht? Dieser soll ja zu Verlusten führen, welche die Brennwerteinsparung wieder revidiert.
Ist es eventuell ratsam, durch ein Gutachten eine mangelhafte Funktion der Anlage feststellen zu lassen? Ich scheitere nämlich immer mit Argumenten beim Heizungsbauer. (Der sagt immer: es wird doch warm, oder?!)
Mit freundlichen Grüßen
I. Schülke -
Heizungsprobleme: Kampf um Überströmventil gegen Fließgeräusche
"es wird doch warm" - sagt anscheinend jeder Heizungbsbauer
war bei uns auch so. Was meinen Sie, wie lange wir kämpfen mussten, bis wir nun ein Überströmventil eingebaut bekommen haben, mit dem nun endlich die lauten Fließgeräusche in den Griff bekommen worden sind: Über 1 Jahr! Auch hier sagte der Heizungsbauer jedesmal: "Was sollen Sie denn, es funktioniert doch alles. " Ein typisches Sturstellen, bis der Bauherr endlich entnervt Ruhe gibt. Ruhe habe ich aber nicht gegeben, im Gegenteil. Habe meinen Druck auch über den Bauträger immer weiter erhöht, Stellungnahmen von Thermen-Hersteller, Thermostatventil-Hersteller, und hier im Forum eingeholt und ihm präsentiert. Nun habe ich endlich das erreicht, was vor einem Jahr schon längst hätte gemacht werden können. Man hätte viel Nerven sparen können, naja ... so ist's eben.
Aber zu Ihrem Problem mit den häufigen Brennerstarts:
Das Problem habe ich auch (hatte ich hier auch schon mal zur Diskussion gestellt), aber bei mir kann man eine Taktsperre aktivieren, sonst würde der Brenner auch im 1-2 Minutentakt Takten.
Ob eine derartige häufige Taktung des Brennes wirklich ein Mangel ist, konnte mir auch noch niemand sagen. Ich denke, dass Sie da mit einem Gutachten sich auf ziemlich dünnes Eis begeben ... leider. -
Wärmedämmung: Heizleistung optimieren für moderne Häuser
Immer die Verhältnismäßigkeit der Mittel wahren!
Moderne Häuser haben eine gute Wärmedämmung und einen relativ hohen Verbrauch an elektrischer Energie. Deshalb muss, wie im konkreten Beispiel, nur noch sehr wenig zu geheizt werden. Wir sprechen hier von einem Fall bei dem 3,5 kW bei 0 °C Außentemperatur offensichtlich noch zu viel sind. In einem milden Winter wird also im Schnitt etwa mit 2 kW geheizt. Da bleiben pro Raum im Durchschnitt soviel wie gerade jetzt Ihr PC und die Beleuchtung heizen. Also ist es doch Unfug, mit einer komplizierten Heizung eine Menge Geld und Nerven zu verschwenden. Entscheidend ist doch nur dass das Heizgerät einen guten Wirkungsgrad aufweist und nicht zu viel Strom verbraucht.
Bei einer Heizungsanlage mit mehreren Kreisen mit unabhängig regelbaren Vorlauftemperaturen laufen meist permanent (warum, das ist mir ein Rätsel) zwei Pumpen oder (mehr) mit einer Leistung von 50 bis 100 W, zusammen mit der Leistungsaufnahme der Regelelektronik, Ventilen und Mischerstellern sind es also insgesamt mindestens 200 W, also 10 % der durchschnittlichen Heizleistung (im konkreten Fall), und das mit teuerer elektrischer Energie. Warum setzen wir dann überhaupt Brennwertgeräte ein, welche ein Paar Prozent mehr Wirkungsgrad erreichen als konventionelle Geräte, wenn wir da wo es wirklich teuer und umweltschädlich ist (Strom), locker wieder 10 % verschwenden. -
Pufferspeicher: Taktung bei Ölheizung reduzieren – Empfehlung
Pufferspeicher
wir haben einen. Der reduziert die Starts der Ölheizung auf z.Z. ca. 10-12 am Tag (bei morgens gemessenen ca. 2 °C). Ist mE bei Ölheizung 17 kWh ein Muss, da die sich ansonsten eine Wolf taktet. Dazu hatten wir schon Beiträge im Forum. Ein Brennwertgerät hat zwar eine niedrigere Leistungsabgabe, dafür aber auch weniger Wasserinhalt und Speichermasse. Darüber Nachdenken kann man mal ... auch ggf über eine Solare Heizungsunterstützung ... bf -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Modulierende Gastherme: Optimierung für Fußbodenheizung & Heizkörper
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Optimierung einer modulierenden Gastherme in Kombination mit Fußbodenheizung und Heizkörpern. Ein zentrales Thema ist die Reduzierung der Taktung des Brennwertgeräts. Der Einsatz eines Mischers zur Temperaturregelung der Fußbodenheizung wird diskutiert. Die korrekte Einstellung der Heizkennlinie ist entscheidend für einen effizienten Betrieb. Die Expertise eines kompetenten Heizungsbauers ist oft unerlässlich.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Heizungsprobleme: Kampf um Überströmventil gegen Fließgeräusche wird auf die Sturheit mancher Heizungsbauer hingewiesen, die Probleme ignorieren. Hartnäckigkeit kann hier zum Erfolg führen.
🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Fußbodenheizung: Temperaturregelung per Anlegefühler optimieren beschreibt, wie die Wassertemperatur einer Fußbodenheizung präzise durch einen Anlegefühler im Rücklauf geregelt werden kann. Dabei ist die Drosselung des Durchflusses wichtig, um Regelschwingungen zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Einstellungen Ihrer Heizkennlinie und den Durchfluss der Fußbodenheizung. Ziehen Sie einen erfahrenen Heizungsbauer hinzu, um die Anlage optimal einzustellen und die Taktung der Gastherme zu reduzieren. Beachten Sie den Beitrag Heizungsanlage: Investition in Fachwissen zahlt sich aus!.
Die Diskussion zeigt, dass die Kombination aus modulierender Gastherme, Fußbodenheizung und Heizkörpern eine Herausforderung darstellen kann. Eine sorgfältige Planung, die richtige Komponentenauswahl und die fachgerechte Installation sind entscheidend für einen effizienten und störungsfreien Betrieb. Die Optimierung der Heizkennlinie und der Einsatz eines Mischers können die Effizienz der Anlage deutlich steigern und die Taktung reduzieren.
Die Beiträge verdeutlichen, dass eine gute Kommunikation mit dem Heizungsbauer und das Einholen von Zweitmeinungen wichtig sind, um die bestmögliche Lösung für die individuellen Gegebenheiten zu finden. Auch der Beitrag Heizungsbauer überfordert: Optimierung der Heizungsregelung unterstreicht die Bedeutung eines kompetenten Fachmanns.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Gastherme, Fußbodenheizung, Heizkörper, Brennwertgerät". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - KfW55 Doppelhaushälfte: Heizungsanlage (Solar, Pelletkamin, Gas) – Kosten, Effizienz & Vergleich?
- … [br]Es wird komplett Fußbodenheizung verlegt und es ist eine KWLAbk. mit WRG geplant. …
- … (38,7 kWh/m²a im genannten Fall) und den Endenergiebedarf berücksichtigen. Eine Fußbodenheizung ist in der Regel eine gute Ergänzung für alle genannten Systeme. …
- … Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche Eignung von Fußbodenheizung und KWLAbk. mit WRG für KfW55. …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Gasbrennwerttherme vs. Wärmepumpe: Lohnt der Austausch? Kosten, Effizienz & Vergleich
- … Gastherme vs. Wärmepumpe: Vergleich & Entscheidungshilfe …
- … [br]Daher fragen wir uns, ist das in einem Gebäude mit Heizkörpern, ohne Flächenheizung überhaupt möglich? …
- … den U-Wert der Wände und des Daches zu überprüfen. Eine Flächenheizung (Fußbodenheizung oder Wandheizung) ist ideal für den Betrieb einer Wärmepumpe, da diese …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Niedrigenergiehaus: Welche Heizung (Wärmepumpe, Solar) ist sinnvoll? Kosten & Vergleich
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Wärmepumpe JAZ optimieren: Vergleich, Kosten, Solaranlage & Altbau Komplettsanierung
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Sonnenkollektor ohne Speicher betreiben: Warmwasserbereitung, Effizienz & Alternativen?
- … zur Verfügung. Vor 10 Jahren habe ich den normalen Anschluss der Gastherme bekommen. Nun habe ich Lust bekommen, das Ding wieder in Funktion …
- … früher (Keime) und nicht mit Pufferspeicher (kein Platz), sondern für eine Fußbodenheizung. Wie müsste ich das machen, da ja die Sonne nur tagsüber …
- … Sonnenkollektor (ca. 2 m² Flachkollektor) mit einem improvisierten 200-Liter-Speicher für eine Fußbodenheizung zu nutzen. Dies ist ein ambitioniertes Vorhaben, das jedoch erhebliche technische …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Wasserführender Kaminofen Pellet/Stückholz: Erfahrungen, Kosten & Eco-Modelle für KfW 60?
- … Geplant ist für WW Solar 6 m² und 600 l Pufferspeicher, Fußbodenheizung. Meine Fragen …
- … Fußbodenheizung: Ideal für niedrige Vorlauftemperaturen und somit gut geeignet für die Kombination mit Solarthermie und Kaminofen. …
- … Der Nutzer plant einen wasserführenden Kaminofen für Pellet- und Stückholzbetrieb in einem KfW-60-Effizienzhaus mit 170 m² Wohnfläche, Solarthermie und Fußbodenheizung. Die Kombination aus wasserführendem Ofen und Solaranlage ist grundsätzlich …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Pelletheizung mit Solarunterstützung: Konfiguration, Dimensionierung & Wirtschaftlichkeit?
- … zirkuliert. Er verbindet den Wärmeerzeuger (z.B. Pelletheizung) mit den Wärmeabnehmern (z.B. Heizkörper, Wandheizung). Verwandte Begriffe: Heizungssystem, Heizkörper, Wandheizung. …
- … 13,5 m² Flachkollektor (über WT). Aus dem Puffer wird direkt die Fußbodenheizung (FBHAbk.) erwärmt und eine Frischwasserstation entnimmt Wärme für Warmwasser daraus. …
- … mit Heizungswasser) und eine Frischwasserstation zur Erwärmung des Trinkwassers. Heizflächen sind Fußbodenheizung (FBHAbk.)+WHZ. …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Luftwärmepumpe im Altbau: Kosten, Planung, Vorlauftemperatur & Erfahrungen?
- … [br]Die Wohnräume sollen über Fußbodenheizung geheizt werden. Es wird eine Zwangsbelüftung für die Zimmer geben und …
- … Fußbodenheizung: Ideal für Wärmepumpen, da sie mit niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden kann. …
- … Heizkörper: Können in Kombination mit einer Wärmepumpe genutzt werden, erfordern …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Nullenergiehaus mit Sunmachine: Wirtschaftlichkeit, Kosten & Vergleich mit Passivhaus?
- … mal einige Überlegungen zum Nullenergiehaus. Durch die Betonteilaktivierung (Fußboden- und Wandheizung (Fußbodenheizung, Wandheizung)) arbeitet die Sunmachine bis auf die Warmwassererwärmung an ihrem oberen …
- … die Effizienz erhöht. Beispiele sind Fußboden- und Wandheizungen.[br]Verwandte Begriffe: Fußbodenheizung, Wandheizung, Heizsystem. …
- … Sunmachine vs. Gastherme – Wirtschaftliche Überlegungen …
- BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Solarthermie Brauchwasser nachheizen mit Niedertemperaturheizung? Vorlauftemperatur, Kosten, Effizienz
- … Solarthermie, Brauchwasser, Niedertemperaturheizung, Nachheizung, Warmwasserbereitung, Vorlauftemperatur, Gastherme, Wärmetauscher, Solarbrauchwasserspeicher, Effizienz …
- … Hydraulisch soll das System so verschaltet werden, dass der Anschluss der Gastherme fürs Heizungswasser bei entsprechender Wärmeanforderung über eine 3 Wegeventil den Solarbrauchwasserspeicher …
- … [br]Ein Trinkwasseranschluss an der Gastherme ist nicht vorhanden bzw. soll nicht verwendet werden. …
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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Suche nach: Modulierende Gastherme mit Fußbodenheizung & Heizkörpern: Optimierung durch Mischer?
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