Brennwerttherme im Altbau: 28kW statt 20kW – sinnvoll trotz schlechter Isolierung?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine überdimensionierte Brennwerttherme (28kW statt 20kW) in einem schlecht isolierten Altbau sinnvoll ist, insbesondere im Hinblick auf günstigere Angebote. Es wird die Bedeutung der korrekten Heizlastberechnung (11kW im konkreten Fall) und die Wahl des passenden Warmwasserspeichers betont. Die Präferenz für den Hersteller Vaillant wird aufgrund von Servicevorteilen durch einen Bekannten im Ersatzteilbereich diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Brennwerttherme im Altbau: 28kW statt 20kW – sinnvoll trotz schlechter Isolierung?
Ausführung einer 20 kW Therme.
Normalerweise wollte ich keine Brennwerttherme, da ich ein schlecht isoliertes Gebäude habe.
Kann mir jemand sagen ob ich trotzdem Brennwertgeräte kaufen
kann oder sollte - nur weil die billiger sind?
Über das schlecht isolierte Gebäude (kleines zweistöckiges Häuschen) möchte ich gar keine Diskussion anfangen - an drei Seiten Grenzen alte ungeheizte Bauwerke (Schuppen etc.) und die
Fassade an die Bundesstraße (35 cm Gehwegbreite). Das Gebäude ist nicht unterkellert - auf den blanken Erdboden wurden von einer Renovierungsverbrecherbande einfach Spanplatten gelegt und
Teppichboden drauf - fertig war die ETW für 280.000 DM.
Ich habe das ganze jetzt geschenkt bekommen und mach natürlich jetzt einiges anders und besser (grad das mit dem Fußboden).
Auskoffern, Bodenisolation, Fußbodenheizung, Gussasphalt, etc.
Das soll aber jetzt nicht der Diskussionspunkt sein.
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Installation einer Brennwerttherme nur durch zertifizierten Heizungsfachbetrieb – Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftung, Kondensatschäden und Korrosion bei unsachgemäßer Einbindung oder Abgasführung.
🔴 KRITISCH: Vor einer Kesselauswahl ist eine aktuelle Heizlastberechnung nach DINAbk. EN 12831 zwingend erforderlich – eine 28 kW-Therme ist bei einem kleinem zweistöckigen Altbau mit schlechter Isolierung massiv überdimensioniert und gefährdet Betriebssicherheit und Lebensdauer.
⚠️ WICHTIG: Bei fehlender Kellerabdichtung, direktem Erdkontakt der Bodenkonstruktion und hoher Raumluftfeuchte birgt der Betrieb mit niedrigen Rücklauftemperaturen (Brennwertbedingung) erhöhte Schimmel- und Feuchteschadensrisiken.
⚠️ WICHTIG: Die Abgasanlage muss korrosionsbeständig (z. B. Edelstahl) sein – ein gewöhnlicher Schornstein ist für Brennwertbetrieb nicht geeignet und muss geprüft oder ersetzt werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie überlegen, eine 28 kW Brennwerttherme anstelle einer 20 kW Nicht-Brennwerttherme in Ihrem schlecht isolierten Altbau zu installieren, da die Brennwerttherme günstiger angeboten wird.
Grundsätzlich ist der Einsatz einer Brennwerttherme auch in einem schlecht isolierten Altbau möglich und kann sinnvoll sein. Brennwerttechnik nutzt die im Abgas enthaltene Wärme, was den Wirkungsgrad erhöht. Allerdings ist es wichtig, die Heizlast Ihres Gebäudes korrekt zu bestimmen, um eine Überdimensionierung der Therme zu vermeiden.
Eine zu große Therme taktet häufiger, was den Verschleiß erhöht und den Brennwertnutzen reduziert. Ich empfehle, die tatsächliche Heizlast von einem Fachmann berechnen zu lassen. Dieser kann auch prüfen, ob Anpassungen am Heizsystem (z.B. hydraulischer Abgleich) notwendig sind, um den Brennwerteffekt optimal zu nutzen.
🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Installation oder Einstellung kann es zu Problemen wie Kondensatbildung im Schornstein kommen, was zu Schäden führen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb beraten und die Heizlastberechnung sowie die Installation der Therme von diesem durchführen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer plant den Einbau einer 28 kW Brennwerttherme in einem Altbau mit schlechter Isolierung, da diese günstiger ist als eine 20 kW Nicht-Brennwert-Therme. Die Entscheidung allein aufgrund des Preises ist fachlich kritisch zu bewerten, da die Effizienz einer Brennwerttherme stark von den Systemtemperaturen und der Gebäudehülle abhängt.
🔴 Gefahr: In einem schlecht isolierten Altbau mit hohen Vorlauftemperaturen (z.B. über 55°C) kann die Brennwerttechnik ihre Vorteile nicht ausspielen. Der Brennwerteffekt tritt nur bei niedrigen Rücklauftemperaturen unter 50°C ein, was bei unzureichender Isolierung und alten Heizkörpern selten der Fall ist. Die 28 kW Leistung ist zudem für ein kleines zweistöckiges Häuschen massiv überdimensioniert, was zu kurzen Taktzeiten, höherem Verschleiß und ineffizientem Betrieb führt.
➕ Ergänzung: Die geplante Sanierung mit Bodenisolierung und Fußbodenheizung ist ein positiver Schritt, der die Systemtemperaturen senken wird. Allerdings bleibt die Frage der Fassadendämmung und der angrenzenden ungeheizten Bauwerke ungelöst. Eine 28 kW Therme ist selbst nach der Sanierung für ein kleines Haus in der Regel zu groß; eine 20 kW oder sogar 15 kW Anlage wäre hydraulisch besser abgestimmt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Brennwerttherme in einem Altbau grundsätzlich ungeeignet ist, ist nicht pauschal richtig. Entscheidend sind die realen Rücklauftemperaturen. Bei einer geplanten Fußbodenheizung (Vorlauf ca. 35-40°C) kann die Brennwerttechnik auch im Altbau effizient arbeiten. Das Problem ist die Überdimensionierung auf 28 kW, nicht die Technologie an sich.
👉 Handlungsempfehlung: Führen Sie eine detaillierte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 durch, um die tatsächlich benötigte Leistung zu ermitteln. Verzichten Sie auf die 28 kW Therme und wählen Sie ein modulierendes Brennwertgerät mit einer Leistung von maximal 15-20 kW, das auf die sanierten Bedingungen abgestimmt ist. Beauftragen Sie einen Energieberater oder Fachhandwerker, der die hydraulische Einbindung und die Abgasführung (korrosionsbeständig bei Brennwert) prüft. Nur so vermeiden Sie hohe Betriebskosten und vorzeitigen Verschleiß.
KI-Analyse (Qwen)
Die Frage nach dem Einbau einer 28-kW-Brennwerttherme in einem schlecht gedämmten Altbau birgt erhebliche energetische und technische Risiken, die weit über den reinen Preisvorteil hinausgehen.
🔴 Gefahr: Eine zu große Heizleistung führt bei schlechter Isolierung zu häufigem Kurzzyklusbetrieb, wodurch die Brennwertnutzung massiv beeinträchtigt wird – der Kessel arbeitet dann oft oberhalb des Taupunkts und verliert seinen wesentlichen Vorteil. Zudem steigt die Korrosionsgefahr im Wärmeübertrager durch unzureichende Kondensatabfuhr.
🔴 Gefahr: Die aktuelle Baustruktur mit fehlender Bodenplatte, Spanplatten auf Erdboden und fehlender Kellerabdichtung begünstigt Feuchteeintrag und Schimmelbildung – ein Brennwertkessel mit niedrigen Rücklauftemperaturen kann diese Feuchteprobleme zusätzlich verschärfen, da die Raumluftfeuchte nicht mehr ausreichend abgeführt wird.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Brennwertkessel grundsätzlich nicht für schlecht gedämmte Gebäude geeignet sei, ist verkürzt – entscheidend ist jedoch die korrekte Dimensionierung, nicht die Technologie an sich. Eine 28-kW-Ausführung ist bei einem kleinen zweistöckigen Häuschen in der Regel deutlich überdimensioniert, selbst bei mangelhafter Dämmung.
➕ Ergänzung: Die geplanten Sanierungsmaßnahmen (Bodenisolation, Fußbodenheizung) sind sinnvoll, aber sie verändern die Heizlast grundlegend – eine neue, präzise Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 ist zwingend erforderlich, bevor die Kesselauswahl getroffen wird.
✅ Zustimmung: Der Verzicht auf eine Diskussion über den aktuellen Zustand des Gebäudes ist verständlich, doch für die technische Bewertung ist dieser Zustand entscheidend – insbesondere die fehlende Kellerabdichtung und die direkte Bodenkontaktlage erhöhen das Risiko von Feuchteschäden bei niedrigen Vorlauftemperaturen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater oder Heizungsfachplaner mit einer aktuellen Heizlastberechnung und einer technischen Prüfung der Gebäudehülle – erst danach darf eine Kesselauswahl getroffen werden. Verzichten Sie auf die 28-kW-Variante, solange keine fachlich gesicherte Dimensionierung vorliegt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine 28 kW-Brennwerttherme im beschriebenen Altbau massiv überdimensioniert ist und zu Kurzzyklusbetrieb, erhöhtem Verschleiß und ineffizientem Brennwertbetrieb führt.
- Alle fordern eine aktuelle Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 vor Kesselauswahl – kein Vertrauen in pauschale Leistungsangaben oder Preisvorteile.
- Alle verweisen auf die Notwendigkeit fachgerechter Installation durch zertifizierten Fachbetrieb, insbesondere wegen Kondensatführung, Abgasleitung und CO-Sicherheit.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI bewertet die grundsätzliche Eignung einer Brennwerttherme im schlecht isolierten Altbau als „möglich und sinnvoll“, solange die Heizlast stimmt. DeepSeek und Qwen relativieren dies stärker: DeepSeek betont die Abhängigkeit vom Rücklauftemperaturprofil (unter 50 °C), Qwen unterstreicht zusätzlich das Feuchterisiko bei niedrigen Systemtemperaturen in feuchteempfindlichen Bestandskonstruktionen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Systembetrachtung um die geplante Fußbodenheizung als Potenzial für effizienten Brennwertbetrieb – aber nur bei korrekter Dimensionierung (15–20 kW).
- Qwen ergänzt kritisch den Einfluss der fehlenden Kellerabdichtung und des direkten Erdkontakts auf das Raumklima und Schimmelrisiko – Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht explizit nennen.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert: „Grundsätzlich ist der Einsatz einer Brennwerttherme auch in einem schlecht isolierten Altbau möglich und kann sinnvoll sein.“ DeepSeek und Qwen widersprechen implizit: Beide betonen, dass bei hohen Vorlauftemperaturen (typisch für ungedämmte Altbausysteme mit Alt-Heizkörpern) der Brennwerteffekt praktisch nicht zum Tragen kommt. Die sicherere Einschätzung folgt dem Vorsichtsprinzip: Brennwertnutzen ist nicht garantiert – er setzt konkrete Systembedingungen voraus, die im vorliegenden Zustand nicht gegeben sind.
👉 Empfehlung:
- Vertrauen Sie der konservativeren, systembezogenen Einschätzung von DeepSeek und Qwen: Brennwerttechnik ist nicht pauschal geeignet, sondern nur bei nachweislich niedrigen Rücklauftemperaturen – diese müssen vor Kesselauswahl ermittelt und sichergestellt werden.
- Ziehen Sie die Feuchte- und Schimmelrisiken (Qwen) als gleichwertig zu energetischen Aspekten heran – sie sind sicherheitsrelevant und beeinflussen die langfristige Nutzbarkeit des Systems.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Eignung einer Brennwerttherme im schlecht isolierten Altbau ⚠️ Abwägung Technisch möglich, aber nur bei passenden Systemtemperaturen (Rücklauf < 50 °C) und fachgerechter Einbindung – keinesfalls pauschal „sinnvoll“. Dimensionierung der 28 kW-Therme ✅ Konsens Mit hoher Wahrscheinlichkeit massiv überdimensioniert; Kurzzyklus, erhöhter Verschleiß, ineffizienter Brennwertbetrieb – vermeiden. Erforderlichkeit einer Heizlastberechnung ✅ Konsens Zwingend vor Kesselauswahl – nach DIN EN 12831 durch unabhängigen Fachplaner oder Energieberater. Sicherheit bei Installation ✅ Konsens Installation nur durch zertifizierten Heizungsfachbetrieb mit korrosionsbeständiger Abgasanlage (Edelstahl) und CO-Sicherheitskonzept. Einfluss der Gebäudehülle auf Brennwertnutzen ⚠️ Abwägung Hohe Vorlauftemperaturen (Altbestand) behindern den Brennwerteffekt; Sanierungsmaßnahmen (Fußbodenheizung, Dämmung) sind Voraussetzung – nicht Garantie. Risiko von Feuchte- und Schimmelbildung ❌ Widerspruch (GoogleAI nicht thematisiert) Qwen und DeepSeek warnen – besonders bei fehlender Kellerabdichtung und Erdkontakt. GoogleAI erwähnt dies nicht. Sicherheitspriorisierung: Risiko ist real und muss geprüft werden. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Kesselauswahl vor fachlicher Heizlastberechnung, hydraulischer Systemanalyse und Bauteilprüfung der Keller- und Bodenkonstruktion. Die 28 kW-Therme ist aus Sicherheits- und Effizienzgründen nicht tragbar – wählen Sie stattdessen ein modulierendes Brennwertgerät mit realistischer Leistung (12–20 kW), das auf die geplanten Sanierungsmaßnahmen abgestimmt ist.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kurzzyklusbetrieb durch Überdimensionierung (28 kW) Erhöhter Verschleiß, reduzierter Wirkungsgrad, verminderter Brennwertnutzen, höhere Reparaturkosten 🔴 Risiko Unsachgemäße Abgasführung (nicht korrosionsbeständig) Kondensatschäden am Schornstein, CO-Eintritt in Wohnräume, Lebensgefahr 🔴 Risiko Fehlende Kellerabdichtung + niedrige Systemtemperaturen Erhöhte Raumluftfeuchte, Schimmelbildung, Bauschäden, gesundheitliche Belastung 🔴 Risiko Keine aktuelle Heizlastberechnung Fehlentscheidung mit langfristigen Kostenfolgen (zu teuer, zu ineffizient oder nicht ausreichend) 🔴 Risiko Entscheidung ausschließlich auf Basis des Angebotspreises Verdeckte Folgekosten durch ineffizienten Betrieb, Sanierungsaufwand und ggf. nachträgliche Anpassung ✅ Chance Geplante Bodenisolierung und Fußbodenheizung Ermöglicht niedrige Vorlauf-/Rücklauftemperaturen – Voraussetzung für wirkungsvollen Brennwertbetrieb ✅ Chance Modulierendes Brennwertgerät mit 15–20 kW bei korrekter Dimensionierung Hoher Wirkungsgrad, geringerer Brennstoffverbrauch, reduzierte CO₂-Emissionen ✅ Chance Hydraulischer Abgleich und Pumpenoptimierung im Bestand Verbesserte Wärmeverteilung, geringere Stromkosten, längere Lebensdauer aller Komponenten ✅ Chance Fachliche Beratung durch Energieberater vor Sanierung Ganzheitliche Optimierung (Dämmung, Heizung, Lüftung), Fördermittelnutzung, zukunftssichere Planung ✅ Chance Einbindung in zukunftsfähiges System (z. B. Hybrid mit Solarthermie) Steigerung der Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, Vorbereitung auf Wärmepumpe Orientierungshilfen
- Heizlastberechnung in Auftrag geben: Beauftragen Sie unverzüglich einen Energieberater oder Heizungsfachplaner mit einer aktuellen Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 – Basis jeder sicheren Kesselauswahl.
- Fachbetrieb mit Brennwert-Erfahrung auswählen: Kontaktieren Sie mindestens drei zertifizierte Heizungsfachbetriebe, die Nachweis über korrosionsbeständige Abgasanlagen (Edelstahl) und CO-Sicherheitskonzepte erbringen können.
- Kellerabdichtung und Bodenkonstruktion prüfen lassen: Beauftragen Sie einen Baugutachter mit einer Feuchte- und Schimmelpilz-Risikoanalyse – insbesondere bei fehlender Kellerabdichtung und direktem Erdkontakt.
- Keine 28 kW-Therme bestellen: Verzichten Sie vollständig auf das 28 kW-Gerät – fordern Sie stattdessen Angebote für modulierende Brennwertkessel mit Leistungen zwischen 12 kW und 20 kW, die die geplante Fußbodenheizung berücksichtigen.
- Hydraulischen Abgleich vor Inbetriebnahme sichern: Vereinbaren Sie vertraglich, dass der Fachbetrieb vor der Inbetriebnahme einen vollständigen hydraulischen Abgleich durchführt – ohne diesen ist der Brennwertnutzen stark eingeschränkt.
- Fördermittel abklären: Nutzen Sie die Beratung für die Beantragung von BAFA-Fördermitteln (z. B. für Heizungsersatz mit Brennwerttechnik oder Hybridsysteme) – dies senkt die Investitionskosten deutlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Brennwerttherme
- Eine Brennwerttherme ist eine Heizungsanlage, die die Wärme nutzt, die bei der Kondensation des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs freigesetzt wird. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Heizung erhöht. Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgaswärme.
- Heizlast
- Die Heizlast ist die Wärmemenge, die ein Gebäude benötigt, um eine bestimmte Raumtemperatur aufrechtzuerhalten. Sie hängt von Faktoren wie der Größe des Gebäudes, der Isolierung und den klimatischen Bedingungen ab. Verwandte Begriffe: Wärmebedarf, Heizleistung, Energiebedarf.
- Hydraulischer Abgleich
- Der hydraulische Abgleich ist ein Verfahren, um sicherzustellen, dass alle Heizkörper in einem Gebäude gleichmäßig mit warmem Wasser versorgt werden. Dadurch wird eine gleichmäßige Wärmeverteilung erreicht und Energie gespart. Verwandte Begriffe: Heizkörperthermostat, Durchflussmenge, Heizkreis.
- Takten
- Takten bezeichnet das häufige Ein- und Ausschalten einer Heizungsanlage. Dies tritt auf, wenn die Heizleistung der Therme zu hoch für den aktuellen Wärmebedarf ist. Häufiges Takten führt zu erhöhtem Verschleiß und geringerem Wirkungsgrad. Verwandte Begriffe: Brennerlaufzeit, Modulation, Teillastbetrieb.
- Wirkungsgrad
- Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie und der tatsächlich genutzten Energie. Bei einer Heizung gibt der Wirkungsgrad an, wie effizient die eingesetzte Energie in Wärme umgewandelt wird. Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Nutzungsgrad, Leistungszahl.
- Kondensat
- Kondensat ist das Wasser, das bei der Kondensation des Wasserdampfs im Abgas einer Brennwerttherme entsteht. Dieses Kondensat ist leicht sauer und muss fachgerecht entsorgt werden. Verwandte Begriffe: Abgas, Neutralisation, Kondensatablauf.
- Schornsteinsanierung
- Die Schornsteinsanierung ist die Anpassung eines bestehenden Schornsteins an die Anforderungen einer neuen Heizungsanlage, insbesondere bei Brennwertthermen. Dabei wird der Schornstein oft mit einem säurebeständigen Innenrohr versehen. Verwandte Begriffe: Abgasleitung, Edelstahlrohr, Querschnittsverminderung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Brennwerttherme?
Eine Brennwerttherme ist eine Heizungsanlage, die zusätzlich zur normalen Verbrennung auch die Wärme nutzt, die im Abgas enthalten ist. Dadurch wird ein höherer Wirkungsgrad erzielt, da die Kondensationswärme des Wasserdampfs im Abgas genutzt wird. Dies führt zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs und der Emissionen. - Lohnt sich eine Brennwerttherme in einem schlecht isolierten Altbau?
Ja, auch in einem schlecht isolierten Altbau kann sich eine Brennwerttherme lohnen. Der Brennwerteffekt kann trotzdem zur Effizienzsteigerung beitragen. Allerdings sollte die Heizlast des Gebäudes genau berechnet werden, um eine Überdimensionierung der Therme zu vermeiden. Eine Überdimensionierung kann zu häufigem Takten und somit zu einem geringeren Wirkungsgrad führen. - Was bedeutet "Takten" bei einer Heizung?
Takten bedeutet, dass die Heizung sich in kurzen Abständen ein- und ausschaltet. Dies geschieht, wenn die Heizleistung der Therme zu hoch für den aktuellen Wärmebedarf ist. Häufiges Takten führt zu erhöhtem Verschleiß, höherem Energieverbrauch und einer geringeren Lebensdauer der Heizungsanlage. - Wie wird die Heizlast eines Gebäudes berechnet?
Die Heizlastberechnung berücksichtigt verschiedene Faktoren wie die Größe des Gebäudes, die Qualität der Isolierung, die Art der Fenster und Türen sowie die klimatischen Bedingungen. Ein Heizungsfachmann kann diese Berechnung durchführen, um die optimale Leistung der Heizungsanlage zu ermitteln. - Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass alle Heizkörper im Haus gleichmäßig mit warmem Wasser versorgt werden. Dadurch wird verhindert, dass einige Heizkörper zu warm und andere zu kalt werden. Ein hydraulischer Abgleich trägt zur Energieeffizienz bei und sorgt für einen gleichmäßigen Wärmekomfort. - Welche Nachteile hat eine zu große Brennwerttherme?
Eine zu große Brennwerttherme taktet häufiger, was den Verschleiß erhöht und den Brennwertnutzen reduziert. Zudem kann es zu Problemen mit der Kondensatbildung im Schornstein kommen, was zu Schäden führen kann. - Muss der Schornstein für eine Brennwerttherme angepasst werden?
Ja, in den meisten Fällen muss der Schornstein für den Betrieb einer Brennwerttherme angepasst werden. Da Brennwertthermen Kondensat produzieren, muss der Schornstein säurebeständig sein und über einen Kondensatablauf verfügen. - Kann ich eine Brennwerttherme selbst installieren?
🔴 Gefahr: Die Installation einer Gastherme sollte ausschließlich von einem qualifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden. Unsachgemäße Installationen können zu gefährlichen Situationen wie Gaslecks oder Kohlenmonoxidvergiftung führen.
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Vaillant Brennwerttherme: Wärmebedarf vs. Geräteauswahl
PS: Absender und Wärmebedarf
Der Wärmebedarf einer Wohnung wäre schon 11 kW ausreichend.
Nur gibt es von Vaillant mit Wasserspeicher im Gerät nur ab 20 kW.
Was anderes wie Vaillant kommt mir nicht ins Haus (keine Diskussion!) Ach und dann hatte ich meinen Namen noch vergessen.
Hubertus - Danke für Tipps und Hinweise. -
Brennwerttherme: Wärmebedarf und WW-Speicher im Altbau
Wieso
fragst du eigentlich das Forum, wenn Deine Entscheidung schon feststeht? Ansonsten kann ich nur empfehlen, das Gerät nicht überdimensionieren, also wenn 11 kW Wärmebedarf gerechnet wurde, auch nur 11 kW installieren. Den WW-Speicher (separat) kann man dann platzsparend unter die Therme stellen. Ob Brennwert ja oder nein: Klar immer, das ist der Stand der Technik. Die Brennwertausnutzung ist zwar bei niedrigeren Vorlauftemperaturen höher, aber wenn die Geräte sowieso billiger sind (als was?) dann rein damit. -
Vaillant im Altbau: Gründe für bevorzugte Marke
so war das mit "keine Diskussion" nicht gemeint.
Ich meinte damit nur die Herstellermarke Vaillant - was anderes kommt mir nicht ins Haus. Soll jetzt keine Werbung sein - andere sind sicher auch gut aber ich habe ein Schwager der bei den Ersatzteilen arbeitet und mir den Kundendienst stark verbilligt vorbeischicken kann - dessahalb Vaillant - übrigens finde ich den Wasserspeicher (die eingebaute Thermoskanne sozusagen)
im Gerät (3 Liter) absolut super. Händewaschen, Gesicht waschen, Zähneputzen, etc. - alles ohne Brenneraktivität!
Aber ob Brennwert oder nicht wusste ich nicht recht. Aber nach Deiner Antwort nach kann ich dann ruhig Brennwert nehmen - das werde ich dann vermutlich auch tun. Was die Überdimensionierung betrifft muss ich leider 20 kW nehmen - auch wenn ich das 28 kW Gerät für den gleichen Preis bekomme - auch wenn nur 11 kW benötigt werden. Weil das "kleinste" Geärt mit eingebauter "Thermoskanne" ist eben das 20 kW Gerät - das lässt sich nicht ändern. Einen Platz für separaten Wasserspeicher habe ich nicht übrig bei den beengten Verhältnissen. Das 20 kW Gerät wird es hoffentlich ohne Schaden überleben - oder denktst Du da anders? Gruß Hubertus -
Heizungsanlage: Ersatzteilkosten als Entscheidungsgrundlage?
Wenn Sie eine Heizungsanlage
danach auswählen, dass Sie preiswert an Ersatzteile kommen, dann ist Ihnen weder zu raten, noch zu helfen. Bauen Sie ruhig den "Hasen" ein, Sie werden die E-Teile mit Sicherheit brauchen. (Hatte heute nur Vaillant-Reparaturen auf dem Programm 🙂 ) ).
Mit sonnigem Gruß
PS: Die reparierten Thermen wurden seinerzeit nicht von mir installiert. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Brennwerttherme im Altbau: Sinnvolle Dimensionierung und Herstellerwahl
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob eine überdimensionierte Brennwerttherme (28kW statt 20kW) in einem schlecht isolierten Altbau sinnvoll ist, insbesondere im Hinblick auf günstigere Angebote. Es wird die Bedeutung der korrekten Heizlastberechnung (11kW im konkreten Fall) und die Wahl des passenden Warmwasserspeichers betont. Die Präferenz für den Hersteller Vaillant wird aufgrund von Servicevorteilen durch einen Bekannten im Ersatzteilbereich diskutiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die Auswahl einer Heizungsanlage primär nach günstigen Ersatzteilkosten zu treffen, wird im Beitrag Heizungsanlage: Ersatzteilkosten als Entscheidungsgrundlage? kritisch hinterfragt. Es wird empfohlen, die tatsächlichen Bedürfnisse des Gebäudes und die langfristige Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.
✅ Zusatzinfo: Moderne Brennwerttechnik ist grundsätzlich empfehlenswert, da sie den Stand der Technik darstellt und eine effiziente Energieausnutzung ermöglicht. Allerdings sollte die Dimensionierung der Therme dem tatsächlichen Wärmebedarf entsprechen, wie im Beitrag Brennwerttherme: Wärmebedarf und WW-Speicher im Altbau erläutert wird.
💰 Zusatzinfo: Obwohl der Fragesteller günstigere Angebote für 28kW Brennwertthermen gefunden hat, sollte er die langfristigen Heizkosten und die Effizienz der Anlage im Auge behalten. Eine Überdimensionierung kann zu unnötigen Kosten führen, wie im Beitrag Brennwerttherme: Wärmebedarf und WW-Speicher im Altbau angedeutet wird.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, eine genaue Heizlastberechnung durchführen zu lassen, um den tatsächlichen Wärmebedarf des Altbaus zu ermitteln. Anschließend sollte eine Brennwerttherme mit passender Leistung gewählt werden, gegebenenfalls in Kombination mit einem separaten Warmwasserspeicher. Die im Beitrag Vaillant Brennwerttherme: Wärmebedarf vs. Geräteauswahl erwähnte Problematik der Mindestleistung von Vaillant-Thermen sollte dabei berücksichtigt werden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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