Ausgleichsgefäß 25 Liter, 6 Bar, 85°C: Wo finde ich ein passendes Modell?
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Ausgleichsgefäß 25 Liter, 6 Bar, 85°C: Wo finde ich ein passendes Modell?

Hallo allerseits, bei der Suche nach o.g. Behälter bin ich bis jetzt nicht fündig geworden. Das Gefäß muss nicht Trinkwasser geeignet sein und sollte möglichst 30 cm Durchmesser nicht überschreiten. Es muss aber mit einer Temperatur von 80-85 °und einem Druck von 6 Bar im Dauerbetrieb belastet werden können Wer hat einen Tipp, wo ich ein solches Gerät beziehen kann. Besten Dank im Voraus.
  • Name:
  • Klaus Seven
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Ich verstehe, dass Sie ein Ausgleichsgefäß mit den genannten Spezifikationen suchen. Es ist wichtig, bei der Auswahl auf die korrekten technischen Daten zu achten, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten.

    Wichtige Kriterien bei der Auswahl:

    • Volumen: 25 Liter
    • Betriebsdruck: Mindestens 6 Bar (besser höher, um Reserven zu haben)
    • Betriebstemperatur: Mindestens 85°C
    • Material: Geeignet für den Einsatz im Heizungs- oder Sanitärbereich (Korrosionsbeständigkeit)
    • Anschlüsse: Passende Anschlüsse für Ihr System
    • Zertifizierungen: Achten Sie auf relevante Normen und Zertifizierungen (z.B. Druckgeräterichtlinie)

    Wo Sie suchen können:

    • Fachhändler für Heizungs- und Sanitärtechnik: Hier erhalten Sie kompetente Beratung und passende Produkte.
    • Online-Shops für Heizungsbedarf: Achten Sie auf detaillierte Produktbeschreibungen und technische Datenblätter.
    • Hersteller von Heizungsanlagen: Einige Hersteller bieten auch passende Ausgleichsgefäße an.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter und achten Sie auf die technischen Daten, um sicherzustellen, dass das Ausgleichsgefäß Ihren Anforderungen entspricht. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Fachmann beraten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Ausgleichsgefäß
    Ein Ausgleichsgefäß ist ein Druckbehälter, der in Heizungs- und Kühlsystemen eingesetzt wird, um Volumenänderungen des Wassers aufgrund von Temperaturänderungen aufzunehmen und den Druck im System konstant zu halten.
    Verwandte Begriffe: Druckausdehnungsgefäß, Expansionsgefäß, Membranausdehnungsgefäß.
    Betriebsdruck
    Der Betriebsdruck ist der Druck, dem ein Bauteil oder System im normalen Betrieb ausgesetzt ist. Bei einem Ausgleichsgefäß gibt er den maximal zulässigen Druck an.
    Verwandte Begriffe: Nenndruck, Ansprechdruck, Maximaldruck.
    Betriebstemperatur
    Die Betriebstemperatur ist die Temperatur, der ein Bauteil oder System im normalen Betrieb ausgesetzt ist. Bei einem Ausgleichsgefäß gibt sie die maximal zulässige Temperatur an.
    Verwandte Begriffe: Vorlauftemperatur, Rücklauftemperatur, Umgebungstemperatur.
    Druckgeräterichtlinie (DGRL)
    Die Druckgeräterichtlinie ist eine EU-Richtlinie, die Anforderungen an die Konstruktion, Herstellung und Prüfung von Druckgeräten und -anlagen festlegt. Sie dient dem Schutz von Personen und Sachen vor Gefahren, die von Druckgeräten ausgehen können.
    Verwandte Begriffe: CEAbk.-Kennzeichnung, Konformitätsbewertung, Risikobeurteilung.
    Volumen
    Das Volumen ist der Rauminhalt eines Körpers oder Behälters. Bei einem Ausgleichsgefäß gibt es das Fassungsvermögen an.
    Verwandte Begriffe: Nennvolumen, Nutzvolumen, Ausdehnungsvolumen.
    Korrosionsbeständigkeit
    Korrosionsbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, der Zerstörung durch chemische Reaktionen mit seiner Umgebung zu widerstehen. Dies ist besonders wichtig bei Bauteilen, die mit Wasser in Berührung kommen.
    Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Legierung.
    DIN EN 13831
    DIN EN 13831 ist eine europäische Norm, die Anforderungen an Ausdehnungsgefäße in Heizungsanlagen und Warmwasserbereitungsanlagen festlegt. Sie beinhaltet unter anderem Anforderungen an die Konstruktion, Prüfung und Kennzeichnung der Gefäße.
    Verwandte Begriffe: Norm, Standard, Richtlinie.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Ausgleichsgefäß und wozu dient es?
      Ein Ausgleichsgefäß dient dazu, Volumenänderungen des Wassers in Heizungs- oder Kühlsystemen aufgrund von Temperaturänderungen aufzunehmen. Es hält den Druck im System konstant und verhindert Schäden durch Überdruck.
    2. Warum ist der Betriebsdruck des Ausgleichsgefäßes wichtig?
      Der Betriebsdruck gibt an, welchem maximalen Druck das Ausgleichsgefäß standhalten kann. Es ist wichtig, dass der Betriebsdruck des Gefäßes höher ist als der maximale Druck im System, um ein Bersten des Gefäßes zu verhindern.
    3. Was bedeutet die Betriebstemperatur bei einem Ausgleichsgefäß?
      Die Betriebstemperatur gibt an, welcher maximalen Temperatur das Ausgleichsgefäß dauerhaft ausgesetzt werden kann. Es ist wichtig, dass die Betriebstemperatur des Gefäßes höher ist als die maximale Temperatur im System, um Schäden am Material zu vermeiden.
    4. Kann ich ein Ausgleichsgefäß mit einem höheren Betriebsdruck verwenden?
      Ja, ein Ausgleichsgefäß mit einem höheren Betriebsdruck als erforderlich kann problemlos verwendet werden. Es bietet eine zusätzliche Sicherheitsreserve.
    5. Was passiert, wenn das Ausgleichsgefäß defekt ist?
      Ein defektes Ausgleichsgefäß kann zu Druckschwankungen im System führen, was Schäden an anderen Komponenten verursachen kann. Im schlimmsten Fall kann das Gefäß bersten und Wasser austreten.
    6. Wie oft sollte ein Ausgleichsgefäß gewartet werden?
      Es wird empfohlen, ein Ausgleichsgefäß regelmäßig, idealerweise jährlich, von einem Fachmann überprüfen zu lassen. Dabei werden der Vordruck und die Dichtheit des Gefäßes kontrolliert.
    7. Was ist der Unterschied zwischen einem offenen und einem geschlossenen Ausgleichsgefäß?
      Ein offenes Ausgleichsgefäß ist offen zur Atmosphäre und wird hauptsächlich in älteren Anlagen verwendet. Ein geschlossenes Ausgleichsgefäß ist ein Druckbehälter und wird in modernen, geschlossenen Heizungs- und Kühlsystemen eingesetzt.
    8. Welche Normen sind für Ausgleichsgefäße relevant?
      Relevante Normen für Ausgleichsgefäße sind beispielsweise die Druckgeräterichtlinie (DGRL) und die DINAbk. EN 13831. Diese Normen legen Anforderungen an die Konstruktion, Herstellung und Prüfung von Ausgleichsgefäßen fest.

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  2. Ausgleichsgefäß: Temperatur-Grenzwerte beachten! (50°C max.)

    Sollwerte weit überschritten..!
    Sehr geehrter Herr Seven, ich fürchte, Sie verlangen Unmögliches. Zum einen raten alle Hersteller von Expansionsgefäßen von derart hohen Temperaturen dringend ab (hält die beste Butyl-Blase auf Dauer nicht aus). Also Zwischengefäß verwenden ... Dauerbelastung sollte 50+ Grad besser nicht überschreiten! Ex-Gefäß mit 30 cm Durchmesser? Wie soll das hier gehen? 6 bar im Dauerbetrieb ... 80-85 Grad ... darf ich nachfragen, was Sie eigentlich vorhaben? Bei diesen Eckdaten denke ich spontan an eine Großanlage.. und hier würde ich z.B. einen Pneumatex PAC Automaten mit Vorschaltgefäß vorschlagen ... der Apparat ist allerdings etwas größer als 30 cm. MF
  3. Ausgleichsgefäß: Winkelmann DD 25 – Temperatur als Problem

    Ausgleichsgefäß, wie groß?
    Besten Dank für die Prompte Antwort! Ich hatte hier vom Fachhandel ein MAG von Winkelmann + Pannhoff (DD 25) gekauft. Dies hat laut Aufkleber einen max. zul. Betriebsdruck von 8 Bar und eine Temperaturobergrenze von 70 °C, sodass bei diesen Gerät nur die Temperatur das Problem war. Das Gefäß sollte mit einem T-Stück direkt in einen Kreislauf gebracht werden. Ihr Hinweis mit dem Zwischengefäß ist eine gute Idee. Da eine Durchströmung bei mir wegen der hohen Temperaturen gar nicht wünschenswert ist, würde dieses Zwischengefäß das überschüssige heiße Wasser aufnehmen, sodass es gar nicht erst bis zum MAG gelangen konnte. Als Leihe bin ich auf diesen Gedanken gar nicht gekommen. Wie viel Wasserausdehnung entsteht den bei einem Temperaturanstieg von 50 °C auf 85 °C und 300 Ltr. Wasser? Möglicherweise würde es auch schon reichen das Gefäß mit einer längeren Leitung die nicht durchströmt und nicht isoliert wird zu verbinden, damit das Wasser dort abkühlen kann. Was halten Sie davon?
  4. Ausdehnungsgefäß: Dimensionierung – Laienfehler vermeiden!

    MAG
    Sehr geehrter Herr Seven. Sie sind leider ein typisches Beispiel für Laien (nicht Leihen!), die Arbeiten ausführen, von denen sie (vermutlich) zu wenig verstehen. Ich will aber trotzdem versuchen, Ihnen zu helfen (ich gehe dabei davon aus, dass das MAG in einer gewöhnlichen Heizungsanlage in einem Ein- oder Zweifamilienhaus (Einfamilienhaus, Zweifamilienhaus) eingebaut werden soll): 1. Ihre Heizungsnlage ist mit größter Wahrscheinlichkeit auf 3 bar abgesichert (siehe SV). Deshalb ist ein Ausdehnungsgefäß mit einem zul. Betriebsüberdruck von 3 bar ausreichend (das "6-bar-Gefäß" ist entsprechend teurer). 2. Ein MAG wird (i.d.R.) in den Rücklauf eingebaut! Selbst unter ungünstigen Bedingungen (90/70 °C-Anlage) ist die Temperatur an der Membrane nicht höher als 70 °C (Leitung zwischen Heizungs-RL und MAG "puffert" die Temperatur zusätzlich etwas ab). 3. Offensichtlich ist das notwendige Volumen des MAG, sowie die in Abhängigkeit Ihrer Anlage einzustellenden Drücke (Vordruck MAG und Anlagenfülldruck) nicht berechnet worden. Ich gehe davon aus, dass das MAG nach einer "Pi-Mal-Daumen"-Abschätzung gekauft wurde. Das kann bei Kleinanlagen oft gut gehen. Zu klein dimensionierte MAG führen aber zu nicht zu unterschätzenden Problemen in der Heizungsanlage (insbes. "Einsaugen" von Luft und alle daraus resultierenden Probleme). Ich rate Ihnen, Ihr MAG von einem Fachmann dimensionieren zu lassen. Das MAG könnte z.B. problemlos von dem Fachbetrieb dimensioniert werden, der die nach HeizAnlVO vorgeschriebene, regelmäßige Wartung Ihrer Heizung durchführt. MfG M. Schmidt
    • Name:
    • Michael Schmidt
  5. Ausgleichsgefäß: Druckhaltung – Keine Heizungs-/Brauchwasseranlage

    MAG nicht für eine Heizungsanlage
    Sehr geehrter Herr Schmidt , das MAG ist nicht für eine Heizungsanlage und nicht für eine Brauchwasseranlage vorgesehen. Der Druck von 6 Bar ist erforderlich. Um diesen Druck auf diesem Level möglichst konstant zu halten ist ja gerade das Ausgleichsgefäß eingeplant. Da es scheinbar keine MAG's für diese hohen Temperaturen gibt, werde ich eine ca. 1,20 mtr lange Verbindung für das MAG einplanen und nach Inbetriebnahme messen, welche Temperaturen dann dort anliegen. Falls erforderlich, könnte immer noch ein kleines Gefäß für die Zwischenpufferung nachgerüstet werden. Ich denke, mit den Informationen von Ihnen und Ihrem Vorgänger kann ich jetzt loslegen. Besten Dank für alles! Mit freundlichen Grüßen Seven
  6. Ausdehnungsgefäß: Wasserausdehnung berechnen – Tabellen & Link

    Ausdehnungsgefäß  -  Auslegung (Tabellen)
    Hallo,
    ich habe die Seite zur Beantwortung schon heute Vormittag geöffnet, kam aber jetzt erst zum Schreiben, habe den Beitrag von Herrn Schmidt und Ihre Antwort gerade kurz vor dem Abschicken (in einem zweiten Browser-Fenster) gesehen, ändere aber nichts mehr:
    zuerst zu Ihrer Frage nach der Wasserausdehnung.
    300 Liter Wasser von 50 °C ergeben rechnerisch 305,928 Wasser bei 85 °C. Mehr dazu habe ich auf meiner Internet-Seite zusammengestellt  -  siehe Link unten.
    Auch ich frage mich, um was für eine Anwendung es sich da handelt (bin neugierig). Haben Sie immer mindestens 50 °C im System? Sonst müsste man das Gefäß schon auf den maximalen Temperaturhub kalte Anlage/heiße Anlage auslegen.
    Zur Temperaturbeständigkeit des MAG:
    Normalerweise sollte das Gefäß nicht nennenswert warm werden  -  nicht nur um die Membrane zu schonen, sondern auch wegen der Energieverluste. Da es nicht durchströmt wird, kann es vom Medium (Heizungswasser o.ä.) nur durch Einrohrzirkulation (und etwas durch Wärmeleitung) erwärmt werden. (Die hin und her fließenden Mengen sind ja gering  -  oder ist es bei Ihnen aus irgend einem Grund anders?)
    Diese Einrohrzirkulation verhindert man, indem die Verbindung von der Anlage (T-Stück) zum MAG zuerst ein Stück (z.B. 20 cm) abschüssig (senkrecht oder z.B. 45 °) verlegt.
    Bei hängender Montage des MAG (Anschluss oben) reicht ein senkrechtes Rohrstück darüber. Bei liegender oder stehender Montage sollte der Abzweig zum MAG im Prinzip Ähnlichkeit mit einem "U" haben. Versuch einer Zeichnung:
    _ $#124;
    / \ _$#124;
    \ / / $#124;
    $#124;___/ $#124;
    Die Verbindungsleitung kann i.a. auch recht dünn sein, weil ja nicht viel fließt.
    Ist Ihre Frage damit beantwortet oder gibt es "widrige" Umstände, die ich noch nicht kenne?
    Schöne Grüße, Wolfram Zucker
  7. Ausgleichsgefäß: Optimale Einstellung – Druck & Wasserausdehnung

    einleuchtend und präzise
    Sehr geehrter Herr Zucker, Ihre Ausführungen sind sehr einleuchtend und präzise. Auch schönen Dank für Ihren Link. Damit ist auch gleich das Problem mit dem Anfangs- und Enddruck gelöst. Hiermit kann ich das MAG optimal einstellen. Super, genau das fehlte mir. Bei ca. 5 ltr Wasserausdehnung ist das gekaufte Ausgleichsgefäß für meine Zwecke auf jedenfall groß genug und wird für weitgehend konstanten Druck sorgen. Außerdem hat die hängende Montage Vorteile da bekanntlich Wärme nach oben steigt. Da wegen der Druckbelastung ein MAG für Trinkwasser gekauft wurde, hatte ich mich anfangs zu sehr auf den beiliegenden Hinweis konzentriert das Gefäß müsse durchströmt werden. Dies muss in meinem Fall wegen der hohen Temperaturen sogar verhindern werden. Auf Ihrer Homepage habe ich soeben auch dem Link zu Winkelmann + Pannhoff gefunden (unter REFLEX hatte ich bisher nicht gesucht) Dort ist offensichtlich auch Software zur verschiedenen Berechnungen zum Download bereitgestellt. Diese werde ich mir besser erst mal downloaden bevor ich weiterarbeite. Eine Frage noch, könne Sie mir sagen warum auf einem Flansch montierte Rippenrohrwärmetauscher zum Flansch hin elektrisch isoliert sind? Nach meiner Kenntnis müssen beide Seiten gut und fest mit einem Potentialausgleich verbunden sein. Mit freundlichen Grüßen Seven
  8. Ausgleichsgefäß: Trinkwasser – Durchströmung & Hygiene beachten

    Wärmetauscher von Flansch isoliert (zur Zusatzfrage:)
    Erst einige Kleinigkeiten:
    Meine Zeichnung ist leider Misslungen, weil die Leerzeichen "verloren gegangen" sind. Die richtige Version sehen Sie in der E-Mail, in der ich Ihnen weitere Unterlagen von REFLEX zur Dimensionierung von Ausdehnungsgefäßen (Formeln ...) geschickt habe. Bei Trinkwasser soll das MAG sicher aus hygienischen Gründen durchströmt werden (kein lange stehendes Wasser). Anscheinend haben Sie ein Gefäß mit zwei Anschlüssen  -  das kenne ich bisher nicht.

    Jetzt zur Zusatzfrage:
    Der Hintergrund für die Isolation zwischen Flansch und Rippenrohr-Wärmetauscher ist sicher der Korrosionsschutz. Wenn man zwei verschiedene Metalle in Wasser taucht, hat man im Prinzip eine "Batterie". Wenn man die beiden Metalle verbindet, kann Strom fließen und Metallionen wandern durch die Flüssigkeit.
    Berechtigt ist allerdings Ihr Einwand mit dem Potentialausgleich, über den ja Flansch und Wärmetauscher indirekt doch verbunden sind. Als Erklärung bleibt für mich nur, dass man so Korrosion am direkten Übergang zwischen den Metallen vermeiden will. Bei etwas größerem Abstand nehmen die Probleme wahrscheinlich ab, weil Trinkwasser (und noch mehr Heizungswasser) eine "schlechte Batterielösung" ist (keine Säure oder Lauge, geringe Aktivität, wenig Ionen, geringe Leitfähigkeit).
    Theoretisch wäre es auch möglich, zusätzlich die Zuleitungen zum Wärmetauscher zu isolieren, sodass dieser elektrisch "in der Luft hängt". So etwas habe ich bei mir mit den Zuleitungen zum offenen Ausdehnungsgefäß gemacht. Im großen Pufferspeicher der Heizung befinden sich Kupfer-Rippenrohr-Wärmetauscher. Dadurch wird die innere Zinkschicht im AGAbk. bedroht. Deshalb ist in die beiden Leitungen zum AG jeweils ein Stück Schlauch eingebaut und das AG ist nicht geerdet.
    Probleme gibt's in der Praxis bei der Kombination Zink/Kupfer oder in Trinkwasser mit Eisen und Kupfer (oder auch Eisen allein).
    Zur Theorie der Elektrolyse:
    Je unedler ein Metall ist, desto bereitwilliger geht es als positives Ion in Lösung und lässt ein negatives Elektron zurück  -  umso negativer ist daher sein Wert in der elektrochemischen Spannungsreihe. Wenn beide Metalle elektrisch verbunden sind und sich in der selben Lösung befinden, geht zuerst das unedlere Metall in Lösung und neutralisiert so vorhandene negative Ionen der Lösung, die sonst die Loslösung von Ionen aus dem edleren Metall begünstigen würden.
    So wird Eisen durch das unedlere Zink geschützt oder durch das noch unedlere Magnesium einer Opferanode in emaillierten Warmwasser-Speichern. Anders herum ist das edlere Kupfer für Eisen ungünstig und noch mehr für Zink.
    Bei mir sind Warmwasserspeicher und Wärmetauscher (Glattrohr-) aus Edelstahl. Da gibt's natürlich keine Korrosion ... Ich rätsle inzwischen, ob es bei Ihnen wohl um eine thermische Solaranlage geht ..? dazu würden die 6 bar jedenfalls passen ... meine hat auch diesen Betriebsdruck. Etwas rätselhaftes ist nicht uninteressant,
    Schöne Grüße, Wolfram Zucker

  9. Wärmetauscher: Isolierung – Potentialausgleich & Sicherheit

    E-Mail ist angekommen!
    Ihre E-Mail mit 9 Scann's und der ASCII Zeichnung ist angekommen. Besten Dank für die Mühe. Mein Vorhaben passt nicht in die Thematik dieses Board's. Es ist außerdem außerhalb jeder Vorschrift und jeder Norm und daher nicht zur Nachahmung zu Empfehlen. Also sind Sie mir nicht böse ... Die elektrische Isolierung des Wärmetauschers hat also offensichtlich nichts mit der Verkabelung zur Potentialausgleichsschiene zu tun. Die von Ihnen beschriebenen chemischen Reaktionen scheinen wirklich ein Thema zu sein wenn man sich beim Hersteller die Mühe mit der Isolierung macht. Die direkte Verbindung des Wärmetauschers mit dem PEN Leiters bzw. der Ausgleichsschiene scheint mir aber für die Sicherheit doch erforderlich zu sein (Ansprechen des RCD bzw. FI Schalters) Mittelweile habe ich auch einen Hinweis vom Hersteller gefunden. Der Wärmetauscher ist an der Außenseite verzinnt, um Probleme mit nachgeschalteten verzinkten Leitungen zu vermeiden. Da dies keine Trinkwasseranlage ist, müsste ich allenfalls in gewissen Zeitabständen auf Korrosion überprüfen. Mit freundlichen Grüßen Seven
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Ausgleichsgefäß: Auswahl & Betrieb für Heizungstechnik

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Auswahl und den sicheren Betrieb eines Ausgleichsgefäßes (25 Liter, 6 Bar, 85°C) außerhalb üblicher Heizungs- oder Brauchwasseranwendungen. Wichtige Aspekte sind Temperaturbeständigkeit, Druckhaltung und die Vermeidung von Schäden durch zu hohe Temperaturen. Die korrekte Dimensionierung und Einstellung des MAG (Membran-Ausdehnungsgefäß) sind entscheidend für einen konstanten Druck.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Ausgleichsgefäß: Temperatur-Grenzwerte beachten! (50°C max.) raten Hersteller dringend von hohen Temperaturen ab, da die Butyl-Blase beschädigt werden kann. Ein Zwischengefäß kann hier Abhilfe schaffen.

    ✅ Empfehlung: Der Beitrag Ausgleichsgefäß: Optimale Einstellung – Druck & Wasserausdehnung bietet einen hilfreichen Link zur optimalen Einstellung des MAG, um einen konstanten Druck zu gewährleisten. Die korrekte Berechnung der Wasserausdehnung ist dabei essentiell, wie im Beitrag Ausdehnungsgefäß: Wasserausdehnung berechnen – Tabellen & Link erläutert wird.

    🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Installation ist zu beachten, dass das Ausgleichsgefäß nicht zwingend für Heizungs- oder Brauchwasseranlagen geeignet sein muss, wie im Beitrag Ausgleichsgefäß: Druckhaltung – Keine Heizungs-/Brauchwasseranlage hervorgehoben wird. Für Trinkwasseranwendungen ist eine Durchströmung aus hygienischen Gründen wichtig, siehe Ausgleichsgefäß: Trinkwasser – Durchströmung & Hygiene beachten.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Temperaturbeständigkeit des gewählten Ausgleichsgefäßes und planen Sie gegebenenfalls ein Zwischengefäß ein. Nutzen Sie die bereitgestellten Links und Tabellen zur korrekten Dimensionierung und Einstellung des MAG, um einen konstanten Druck im System zu gewährleisten. Beachten Sie die Hinweise zur Hygiene bei Trinkwasseranwendungen.

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