Gasheizung für Neubau: Brennwerttherme vs. Kombitherme – Welche Anlage ist optimal für 114 m²?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die optimale Wahl zwischen Brennwerttherme und Kombitherme für einen 114 m² Neubau, wobei die Warmwasserbereitung und der Komfort im Bad im Fokus stehen. Die Entscheidung hängt stark von der Ausstattung des Bades und dem gewünschten Warmwasserkomfort ab. Ein Speicher kann sinnvoller sein, wenn eine größere Warmwassermenge benötigt wird. Die Dimensionierung des Speichers sollte ausreichend sein, um den Bedarf zu decken.
Gasheizung für Neubau: Brennwerttherme vs. Kombitherme – Welche Anlage ist optimal für 114 m²?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine alleinige Gasheizung ohne vorherige Prüfung der GEG-Konformität – gesetzliche Mindestanteile erneuerbarer Energien müssen eingehalten werden.
🔴 KRITISCH: Frostschutzsicherung bei Kombitherme im OGAbk.-Bad ist technisch riskant – Gefahr von Rohrbrüchen bei Abwesenheit oder Stromausfall.
⚠️ WICHTIG: Eine Brennwerttherme mit 80-Liter-Speicher erfordert hydraulische Trennung (z. B. Plattenwärmeaustauscher) und mindestens 18 kW Ladeleistung – sonst unzureichende Warmwasserversorgung bei Spitzenbedarf.
⚠️ WICHTIG: Abgasführung einer Kombitherme durch das Dach muss nach DINAbk. 4701-1 und VDIAbk. 2035 dimensioniert und dicht ausgeführt sein – bei fehlerhafter Planung besteht Kohlenmonoxid-Risiko.
⚠️ WICHTIG: Herstellerempfehlungen (z. B. Viessmann) dürfen nicht ohne individuelle Heizlastberechnung gemäß DIN EN 12831 und hydraulischem Abgleich übernommen werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, die Vor- und Nachteile von Brennwerttherme und Kombitherme für Ihren Neubau (114 m²) sorgfältig abzuwägen. Eine Brennwerttherme ist in der Regel effizienter und langlebiger, benötigt aber einen separaten Warmwasserspeicher. Eine Kombitherme ist kompakter, aber möglicherweise weniger effizient bei hohem Warmwasserbedarf.
Für die Warmwasserbereitung nur im Bad im OG könnte eine Kombitherme ausreichend sein, besonders wenn der Warmwasserbedarf gering ist. Ein 80-Liter-Speicher unter einer Brennwerttherme kann sinnvoll sein, um Warmwasser bedarfsgerecht vorzuhalten und Temperaturschwankungen zu minimieren.
Wichtige Kriterien bei der Auswahl:
- Heizlastberechnung: Ermitteln Sie den tatsächlichen Wärmebedarf Ihres Hauses.
- Energieeffizienz: Achten Sie auf den Normnutzungsgrad der Therme.
- Warmwasserkomfort: Prüfen Sie die Zapfprofile der Therme.
- Installationsaufwand: Berücksichtigen Sie die Kosten für Installation und Wartung.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Lösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Vergleichen Sie Angebote verschiedener Hersteller.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer Gasheizung für einen Neubau mit 114 m² Wohnfläche. Die Überlegung, eine Brennwerttherme mit einem 80-Liter-Warmwasserspeicher zu verwenden, ist grundsätzlich nachvollziehbar, da diese Kombination oft effizienter ist als eine Kombitherme, die das Warmwasser im Durchlaufprinzip erhitzt.
✅ Zustimmung: Die Idee, die Warmwasserversorgung auf das Bad im Obergeschoss zu beschränken, ist sinnvoll, da dies die Leitungsverluste minimiert und die Bereitstellungszeit verkürzt. Ein 80-Liter-Speicher ist für ein Bad mit Dusche und Waschbecken in der Regel ausreichend und bietet einen höheren Komfort als eine reine Durchlauferhitzung.
➕ Ergänzung: Bei einem Neubau sollte jedoch dringend die Installation einer Wärmepumpe oder zumindest die Vorbereitung für eine spätere Umstellung auf erneuerbare Energien geprüft werden. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) schreibt für Neubauten einen Mindestanteil erneuerbarer Energien vor, der mit einer reinen Gasheizung oft nicht erfüllt wird. Eine Gas-Brennwerttherme ist technisch veraltet und birgt langfristig hohe Betriebskosten- und CO2-Preisrisiken.
🔴 Gefahr: Die Planung einer reinen Gasheizung für einen Neubau im Jahr 2024/2025 ist ein erhebliches strategisches Risiko. Die gesetzlichen Anforderungen werden sich weiter verschärfen, und die Betriebskosten für Gas werden durch den CO2-Preis massiv steigen. Zudem könnte die Immobilie bei einem späteren Verkauf an Wert verlieren, wenn sie keine zukunftsfähige Heiztechnik aufweist.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich umgehend von einem unabhängigen Energieberater zu den aktuellen GEG-Anforderungen und den Fördermöglichkeiten für Wärmepumpen beraten. Prüfen Sie die Installation einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, die auch in einem 114 m²-Neubau effizient und kostengünstig betrieben werden kann. Falls eine Gasheizung aus Kostengründen favorisiert wird, sollte zumindest eine Hybridlösung (Gas-Wärmepumpe) oder die vollständige Vorbereitung für einen späteren Austausch (z.B. durch größere Heizkreisverteiler und Pufferspeicher) eingeplant werden. Beauftragen Sie einen zertifizierten Fachplaner für die detaillierte Auslegung der Anlage.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einer 114 m²-Doppelhaushälfte im Rohbau ist die Wahl der Heizungsanlage entscheidend für Energieeffizienz, Komfort, Lebensdauer und spätere Wartungskosten – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Energieeinsparverordnung (GEG) und der bevorstehenden CO₂-Bepreisung.
🔴 Gefahr: Eine Kombitherme im Bad im Obergeschoss birgt erhebliche Risiken: unzureichende Frostschutzsicherung bei Abwesenheit, erhöhte Geräuschentwicklung im Wohnbereich, begrenzte Leistungsreserve bei Spitzenlasten und potenzielle Probleme mit der Abgasführung durch das Dach – besonders bei nicht optimaler Planung.
✅ Zustimmung: Die Überlegung einer Brennwerttherme mit separatem Warmwasserspeicher ist grundsätzlich fachlich sinnvoll, da sie eine hohe Effizienz bei Heiz- und Warmwasserbereitung ermöglicht, die Leistung besser dimensionierbar ist und die Anlage leiser sowie wartungsfreundlicher im Technikraum betrieben werden kann.
➕ Ergänzung: Für ein 114 m²-Gebäude mit gutem Wärmeschutz (BONUM-Standard) reicht typischerweise eine Heizleistung von 8–12 kW aus; ein 80 l-Warmwasserspeicher ist bei ausschließlicher Versorgung des OG-Bades ausreichend – jedoch nur bei korrekter Dimensionierung der Ladeleistung (mind. 18–22 kW) und hydraulischer Trennung (z. B. über Plattenwärmeaustauscher).
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "preiswerte" Anlagen langfristig ökonomisch sind, ist irreführend: Günstige Geräte weisen oft geringere Wirkungsgrade, kürzere Lebensdauer, höhere Reparaturkosten und fehlende Smart-Integration auf – was zu höheren Gesamtbetriebskosten führt.
❌ Widerspruch: Die pauschale Empfehlung eines bestimmten Herstellers wie Viessmann ohne individuelle Lastberechnung, hydraulischen Abgleich und Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten (z. B. Abgasweglänge, Kondensatableitung, Raumgröße) widerspricht der fachlichen Planungsgrundlage gemäß DIN EN 12831 und VDI 2078.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater oder Heizungsfachplaner, der eine detaillierte Heizlastberechnung durchführt, die optimale Anlagenauslegung inkl. Speichergröße, Regelungstechnik (z. B. Wetterfühler, Pufferspeicherintegration) und Abgasführung prüft – und eine technisch wie wirtschaftlich nachhaltige Lösung für Ihr Gebäude vorschlägt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die grundsätzliche technische Sinnhaftigkeit einer Brennwerttherme mit separatem Warmwasserspeicher für einen 114 m²-Neubau – insbesondere bei ausschließlicher Warmwasserversorgung des OG-Bades.
- Alle sehen einen 80-Liter-Speicher als grundsätzlich ausreichend an – vorausgesetzt korrekte Dimensionierung und hydraulische Trennung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI beschreibt Kombithermen als „kompakt und möglicherweise weniger effizient“, ohne gesetzliche oder langfristige Risiken zu thematisieren. DeepSeek und Qwen bewerten Kombithermen im Neubau hingegen als fachlich problematisch (Frostschutz, Abgas, Lärmbelästigung).
- GoogleAI erwähnt das GEG nicht; DeepSeek und Qwen heben es als zentrales Planungskriterium hervor – DeepSeek sogar als „strategisches Risiko“ bei reiner Gasnutzung.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt entscheidend die langfristige Systemwirksamkeit: CO₂-Preisrisiko, Förderchancen für Wärmepumpen, Immobilienwertverlust und Hybrid-Vorbereitung.
- Qwen ergänzt konkrete technische Randbedingungen: erforderliche Ladeleistung (18–22 kW), DIN- und VDI-Normen (EN 12831, VDI 2078, VDI 2035), Geräuschentwicklung und Abgaswegsicherheit.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI sieht „Kombitherme als mögliche Lösung bei geringem Warmwasserbedarf“ – Qwen widerspricht klar mit „erheblichen Risiken: Frostschutzsicherung, Geräusch, Abgasführung“ – DeepSeek stützt Qwens Sicherheitsbedenken indirekt durch Warnung vor „strategischem Risiko“ ohne zukunftsfähige Option.
- GoogleAI empfiehlt „Vergleich verschiedener Hersteller“, Qwen widerspricht pauschalen Herstellerempfehlungen (z. B. Viessmann) ohne Lastberechnung – DeepSeek bleibt neutral zum Hersteller, betont aber „unabhängigen Fachplaner“.
👉 Empfehlung:
- Bei Widersprüchen wird stets die sicherere, normkonforme und zukunftsfähigere Einschätzung priorisiert: Kombitherme im OG-Bad gilt als technisch riskant (Qwen) und strategisch veraltet (DeepSeek); Brennwerttherme mit Speicher ist nur zulässig, wenn GEG-konform und hydraulisch fachgerecht ausgelegt (DeepSeek + Qwen).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Eignung Brennwerttherme + 80 L-Speicher ✅ Alle drei Modelle stimmen überein: technisch sinnvoll, effizient und komfortabler als Kombitherme – bei fachgerechter Auslegung. Eignung Kombitherme im OG-Bad ❌ Qwen & DeepSeek warnen klar vor Frostschutz, Geräusch, Abgasrisiken; GoogleAI relativiert – KI-Konsens: nicht empfehlenswert für Neubau. GEG-Konformität einer reinen Gasheizung ⚠️ GoogleAI erwähnt nicht, DeepSeek & Qwen betonen zwingende Einhaltung – Konsens: Reine Gasheizung ist im Neubau 2024/2025 nur mit Ausnahme oder Zusatz erneuerbarer Komponente umsetzbar. Dimensionierung des Warmwasserspeichers ✅ Alle drei Modelle nennen 80 L als plausibel für OG-Bad – Qwen präzisiert: nur bei min. 18–22 kW Ladeleistung und hydraulischer Trennung. Notwendigkeit fachlicher Planung ✅ Alle einig: Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, hydraulischer Abgleich, Abgasplanung und unabhängige Beratung sind zwingend – keine pauschalen Herstellerempfehlungen. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Entscheidung für eine reine Gasheizung ohne vorherige GEG-Prüfung und unabhängige Fachplanung. Priorisieren Sie eine GEG-konforme Lösung – ggf. Hybrid-Wärmepumpe oder vollständige Wärmepumpe – bei gleichzeitiger Planungssicherheit für einen möglichen späteren Gasanschluss als Notstromreserve.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Verstoß gegen Gebäudeenergiegesetz (GEG) Nicht genehmigungsfähige Baugenehmigung, Nachbesserungszwang, Bauverzögerung oder Baustop. 🔴 Risiko Frostschutzversagen bei Kombitherme im OG Rohrbruch, Wasserschaden, Bauschäden – besonders bei Abwesenheit oder Stromausfall. 🔴 Risiko CO₂-Preissteigerung & Gaspreisvolatilität Langfristig steigende Betriebskosten um 30–60 % bis 2030, erhebliche Wertminderung der Immobilie. 🔴 Risiko Fehlende hydraulische Trennung bei Speicheranlage Unzureichende Warmwassermenge, Temperaturschwankungen, erhöhte Brennerzyklen, verkürzte Lebensdauer. 🔴 Risiko Unzureichende Abgasführung (Dachdurchführung) Kohlenmonoxid-Rückstau, Gesundheitsgefährdung, Haftungsrisiko für Planer und Installateur. ✅ Chance Einplanung einer Wärmepumpe bereits im Rohbau Keine Nachrüstungskosten, optimale Integration in Gebäudehülle und Heizkreise, volle Förderung (BEGAbk.). ✅ Chance Vorbereitung für Hybrid-System (Gas + WP) Zukunftssicherheit, Flexibilität beim Energiemix, Nutzen aktueller Fördermittel und geringeres CO₂-Risiko. ✅ Chance Fachgerechte Brennwertauslegung mit Pufferspeicher Höhere Systemeffizienz, geringere Brennerstarts, längere Lebensdauer, geringere Wartungskosten. ✅ Chance Hydraulischer Abgleich + Wetterfühler-Regelung Verbrauchsreduktion um 15–25 %, optimaler Komfort, erfüllt GEG-Anforderungen an effiziente Regelung. ✅ Chance Zertifizierter Energieberater im Planungsprozess Sicherstellung der GEG-Konformität, Fördermitteloptimierung, langfristig geringere Gesamtkosten (TCO). Orientierungshilfen
- Sofortige GEG-Prüfung einleiten: Beauftragen Sie noch vor Baubeginn einen unabhängigen Energieberater gemäß § 24 GEG, um die zulässigen Heizungsvarianten für Ihren konkreten Neubau (114 m², Doppelhaushälfte, Standort) zu prüfen.
- Fachplaner für Heizlastberechnung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Heizungs-Fachplaner (z. B. VDI 2067-zertifiziert), der nach DIN EN 12831 die Heizlast berechnet und eine GEG-konforme Anlagendimensionierung vorschlägt – inkl. Ladeleistung, Speichertyp und Abgasführung.
- Keine Kombitherme im OG-Bad installieren: Verzichten Sie auf den Einbau einer Kombitherme im Obergeschoss – stattdessen planen Sie die Brennwerttherme zentral im Technikraum unter hydraulischer Trennung und mit Frostschutzsicherung nach VDI 2023.
- Wärmepumpe aktiv prüfen: Fordern Sie von mindestens zwei Anbietern aussagekräftige Konzepte für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung (Förderung BEG, Stromverbrauch, Schallimmissionen, Platzbedarf).
- Hybrid-Vorbereitung einplanen: Lassen Sie bereits im Rohbau Leerrohre für WP-Verbindungen, größeren Heizkreisverteiler und Platz für Pufferspeicher einbauen – das senkt spätere Umrüstkosten um bis zu 40 %.
- Abgas- und Kondensatableitung prüfen: Stellen Sie sicher, dass die Abgasführung nach DIN 4701-1 geplant ist und Kondensatableitung mit Gefälle und korrosionsfestem Material (PVC-U oder Edelstahl) ausgeführt wird.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Brennwerttherme
- Eine Brennwerttherme ist eine Heizungsanlage, die zusätzlich zur Verbrennungswärme auch die Kondensationswärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie ist effizienter als herkömmliche Heizwertkessel. Verwandte Begriffe: Heizwertkessel, Normnutzungsgrad, Abgaswärme.
- Kombitherme
- Eine Kombitherme ist eine Heizungsanlage, die sowohl für die Raumheizung als auch für die Warmwasserbereitung zuständig ist. Sie erwärmt das Wasser im Durchlaufprinzip. Verwandte Begriffe: Durchlauferhitzer, Warmwasserbereitung, Heizung.
- Heizlast
- Die Heizlast ist die Wärmemenge, die ein Gebäude benötigt, um eine bestimmte Raumtemperatur aufrechtzuerhalten. Sie hängt von der Größe des Gebäudes, der Dämmung und den klimatischen Bedingungen ab. Verwandte Begriffe: Wärmebedarf, Heizleistung, Dämmung.
- Normnutzungsgrad
- Der Normnutzungsgrad ist ein Kennwert, der die Effizienz einer Heizungsanlage angibt. Er beschreibt das Verhältnis der abgegebenen Wärme zur eingesetzten Energie unter standardisierten Bedingungen. Verwandte Begriffe: Wirkungsgrad, Energieeffizienz, Brennwert.
- Warmwasserspeicher
- Ein Warmwasserspeicher ist ein Behälter, in dem Warmwasser bevorratet wird, um es bei Bedarf zur Verfügung zu stellen. Er wird in der Regel in Kombination mit einer Heizungsanlage oder Solarthermieanlage eingesetzt. Verwandte Begriffe: Boiler, Pufferspeicher, Warmwasserbereitung.
- Zapfprofil
- Ein Zapfprofil beschreibt den typischen Warmwasserbedarf eines Haushalts über einen bestimmten Zeitraum. Es wird verwendet, um die Größe des Warmwasserspeichers und die Leistung der Heizungsanlage zu dimensionieren. Verwandte Begriffe: Warmwasserbedarf, Durchflussmenge, Speichergröße.
- Solarthermie
- Solarthermie ist eine Technologie, die Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung nutzt. Sie kann zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder zur Erzeugung von Prozesswärme eingesetzt werden. Verwandte Begriffe: Solarkollektor, Sonnenenergie, Warmwasserbereitung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der Unterschied zwischen einer Brennwerttherme und einer Kombitherme?
Eine Brennwerttherme nutzt die Wärme der Abgase, um die Effizienz zu steigern und benötigt einen separaten Warmwasserspeicher. Eine Kombitherme erwärmt das Wasser im Durchlaufprinzip und ist kompakter. - Welche Heizleistung ist für ein 114 m² großes Haus erforderlich?
Die benötigte Heizleistung hängt von der Dämmung des Hauses und dem Wärmebedarf ab. Eine Heizlastberechnung durch einen Fachmann ist empfehlenswert, um die passende Leistung zu ermitteln. - Ist ein Warmwasserspeicher bei einer Brennwerttherme immer notwendig?
Ja, eine Brennwerttherme benötigt in der Regel einen Warmwasserspeicher, um Warmwasser bedarfsgerecht bereitzustellen. Die Größe des Speichers richtet sich nach dem Warmwasserbedarf. - Wie oft sollte eine Gasheizung gewartet werden?
Eine Gasheizung sollte jährlich von einem Fachmann gewartet werden, um einen sicheren und effizienten Betrieb zu gewährleisten. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Einbau einer neuen Gasheizung?
Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund und Ländern für den Einbau energieeffizienter Heizungsanlagen. Informieren Sie sich bei der KfW oder dem BAFA. - Was bedeutet Normnutzungsgrad bei einer Gasheizung?
Der Normnutzungsgrad gibt an, wie effizient die Gasheizung die eingesetzte Energie in Wärme umwandelt. Je höher der Wert, desto effizienter die Anlage. - Kann ich eine Gasheizung mit Solarthermie kombinieren?
Ja, eine Kombination aus Gasheizung und Solarthermie ist möglich und kann die Energieeffizienz weiter steigern. Solarthermie kann zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung genutzt werden. - Was ist bei der Installation einer Gasheizung zu beachten?
Die Installation einer Gasheizung muss von einem zugelassenen Fachbetrieb durchgeführt werden. Es sind die geltenden Vorschriften und Normen zu beachten.
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Tipps zur regelmäßigen Wartung und Vorbeugung von Schäden. - Optimierung der Heizkosten
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Warmwasserbedarf: Speicher vs. Kombitherme im Neubau
Gasheizung
Sehr geehrter Herr Ernst. Je nach Ausstattung Ihres Bades ist die WW-Bereitung in einem Speicher sinnvoller als in einer Kombitherme, da bei einer Kombitherme die WW-Auslaufmenge begrenzt ist. Je nach Anlagenkonfiguration und Komfort des Bades ist ein 80-Ltr. -Speicher vielleicht etwas knapp dimensioniert. Ein 120-Ltr. -Speicher würde vermutlich für eine zentrale WW-Bereitung für alle Entnahmestellen im gesamten Haus ausreichen. MfG M. Betz -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Gasheizung im Neubau: Brennwerttherme oder Kombitherme für 114 m²?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die optimale Wahl zwischen Brennwerttherme und Kombitherme für einen 114 m² Neubau, wobei die Warmwasserbereitung und der Komfort im Bad im Fokus stehen. Die Entscheidung hängt stark von der Ausstattung des Bades und dem gewünschten Warmwasserkomfort ab. Ein Speicher kann sinnvoller sein, wenn eine größere Warmwassermenge benötigt wird. Die Dimensionierung des Speichers sollte ausreichend sein, um den Bedarf zu decken.
✅ Empfehlung: Bei höherem Warmwasserbedarf im Bad ist ein separater Warmwasserspeicher einer Kombitherme vorzuziehen. Die WW-Auslaufmenge ist bei einer Kombitherme begrenzt.
📊 Zusatzinfo: Die Größe des Warmwasserspeichers sollte sorgfältig auf den tatsächlichen Bedarf abgestimmt werden. Laut Beitrag Warmwasserbedarf: Speicher vs. Kombitherme im Neubau könnte ein 80-Liter-Speicher knapp bemessen sein, während ein 120-Liter-Speicher eine bessere Option darstellt.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie den Warmwasserbedarf im Bad und wählen Sie entsprechend eine Brennwerttherme mit ausreichend dimensioniertem Speicher oder eine Kombitherme. Berücksichtigen Sie dabei auch die Möglichkeit einer zentralen Warmwasserbereitung für alle Entnahmestellen im Haus.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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