Doppelverglasung U-Wert 0,9 im Neubau: Machbarkeit, Kosten & Alternativen?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit von Doppelverglasung mit einem U-Wert von 0.9 im Neubau, um den KfW-Standard zu erreichen. Es wird festgestellt, dass dies mit herkömmlicher Doppelverglasung (Argon-Füllung) nicht realisierbar ist. Krypton-Füllung wäre eine Option, ist aber sehr teuer. 3-fach Verglasung mit speziellem Profil wird als notwendige Alternative genannt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 👉 Handlungsempfehlung

Doppelverglasung U-Wert 0,9 im Neubau: Machbarkeit, Kosten & Alternativen?

Wir wollen in einem Neubau doppeltverglaste Kunststofffenster einbauen. Um in den gewünschten KfW Standard zu kommen, bräuchten wir Fenster mit einem gesamt U Wert von 0,9. Ist das für doppelverglaste Fenster heute machbar oder bereits Standard? Die 3-fach Verglasung ist uns definitiv zu teuer. Ich habe im Internet keinen Hersteller mit doppelverglasten Fenstern mit ähnlich niedrigem U Wert gefunden?
  • Name:
  • Frank Zander
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein U-Wert von 0,9 W/(m²K) mit handelsüblicher Doppelverglasung ist physikalisch und bauphysikalisch nicht sicher realisierbar – Versuche hierzu bergen Risiken wie Kondensatbildung im Scheibenzwischenraum, erhöhte Bruchanfälligkeit und Garantieverlust.

    🔴 KRITISCH: Die Annahme, dass ein solcher U-Wert mit Standard-Doppelverglasung erreichbar sei, birgt die Gefahr, dass der KfW-Standard nicht eingehalten wird – mit Folgen für Förderung, Energieausweis und Bauabnahme.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Gesamt-U-Wert von 0,9 erfordert nicht nur die Verglasung, sondern zwingend einen thermisch optimierten Rahmen mit mindestens 6–7 Kammern – ein einzelner Komponentenfokus (nur Glas) führt zu Fehlplanung.

    ⚠️ WICHTIG: Nachträgliche Verbesserungsmaßnahmen (z. B. Folien) sind für Neubau-Fenster unzulässig und führen nicht zu baurechtlich anerkannten U-Werten.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich kann Ihnen sagen, dass ein U-Wert von 0,9 W/(m²K) für doppeltverglaste Fenster in einem Neubau durchaus machbar ist, aber nicht unbedingt Standard. Es hängt von der Qualität der Fenster, der verwendeten Beschichtung und der Rahmenmaterialien ab.

    Wichtige Kriterien:

    • Beschichtung: Moderne Low-E-Beschichtungen auf den Glasscheiben reduzieren den Wärmeverlust erheblich.
    • Gasfüllung: Der Zwischenraum zwischen den Scheiben wird oft mit Edelgasen wie Argon oder Krypton gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern.
    • Rahmenmaterial: Kunststoffrahmen mit Mehrkammerprofilen tragen ebenfalls zur Wärmedämmung bei.

    Alternativen: Wenn Ihnen 3-fach-Verglasung zu teuer ist, könnten Sie folgende Optionen prüfen:

    • Hochwertige Doppelverglasung: Investieren Sie in Fenster mit besonders guten U-Werten.
    • Fensterfolien: Spezielle Wärmedämmfolien können nachträglich auf die Scheiben aufgebracht werden, um den U-Wert zu verbessern.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie Angebote verschiedener Fensterhersteller und lassen Sie sich detailliert über die U-Werte und technischen Daten der Fenster beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt den Wunsch, in einem Neubau doppeltverglaste Kunststofffenster mit einem Gesamt-U-Wert von 0,9 W/(m²K) zu verbauen, um einen bestimmten KfW-Standard zu erreichen. Der Bauherr geht davon aus, dass eine Dreifachverglasung zu teuer sei und sucht nach einer kostengünstigeren Alternative.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein U-Wert von 0,9 W/(m²K) mit handelsüblichen doppeltverglasten Fenstern im Neubau wirtschaftlich und technisch sinnvoll erreichbar ist, ist fachlich nicht haltbar. Moderne doppeltverglaste Fenster erreichen in der Regel U-Werte zwischen 1,0 und 1,3 W/(m²K). Ein Wert von 0,9 W/(m²K) liegt deutlich unterhalb der physikalisch möglichen Grenzen für Standard-Doppelverglasungen und ist nur mit Sonderkonstruktionen (z.B. Edelgasfüllung, spezielle Low-E-Beschichtungen, optimierte Abstandhalter) erreichbar, die in der Anschaffung oft teurer sind als eine einfache Dreifachverglasung.

    ➕ Ergänzung: Die Kostenersparnis bei Doppelverglasung gegenüber Dreifachverglasung ist im Neubau oft marginal, da der Materialaufwand für den Rahmen und die Montage ähnlich ist. Die Dreifachverglasung bietet zudem einen besseren Schallschutz und höheren thermischen Komfort. Die KfW-Förderung für Effizienzhäuser ist an den Gesamtenergiebedarf des Gebäudes gekoppelt, nicht nur an den Fenster-U-Wert. Eine Unterschreitung des U-Wertes kann durch eine bessere Dämmung der Außenwände oder eine effizientere Heizungsanlage kompensiert werden.

    🔴 Gefahr: Die Fixierung auf einen einzelnen U-Wert von 0,9 W/(m²K) bei Doppelverglasung birgt die Gefahr, dass der Bauherr entweder ein ungeeignetes, teures Sonderprodukt erwirbt oder die energetischen Anforderungen des KfW-Standards nicht erreicht. Dies könnte zu erheblichen Mehrkosten und Verzögerungen im Bauablauf führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit der Erstellung eines ganzheitlichen energetischen Konzepts für Ihren Neubau. Lassen Sie eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für verschiedene Fenstervarianten (Doppel- vs. Dreifachverglasung) unter Berücksichtigung der KfW-Förderung durchführen. Verzichten Sie auf die Suche nach nicht marktüblichen Doppelverglasungen und planen Sie stattdessen eine hochwertige Dreifachverglasung mit einem U-Wert von 0,7 bis 0,8 W/(m²K) ein, die heute Standard im Neubau ist und langfristig die höchste Energieeffizienz und Wertbeständigkeit bietet.

    KI-Analyse (Qwen)

    Doppelverglasung mit einem gesamten U-Wert von 0,9 W/(m²K) ist technisch extrem anspruchsvoll und aktuell (2024) bei Standard-Doppelverglasung nicht realisierbar – weder als Serienprodukt noch als Sonderanfertigung ohne erhebliche Kompromisse bei Sicherheit, Funktion oder Lebensdauer.

    🔴 Gefahr: Der Versuch, durch extrem dünne Abstandhalter, spezielle Gasfüllungen oder ultradünne Glasscheiben einen Ug-Wert unter 0,7 zu erreichen, birgt Risiken wie Kondensatbildung im Scheibenzwischenraum, erhöhte Bruchanfälligkeit, reduzierte Schallschutz- und Sicherheitseigenschaften sowie mögliche Herstellergarantieverluste.

    ⚠️ Korrektur: Ein Uw-Wert von 0,9 W/(m²K) für das gesamte Fenster (Rahmen + Verglasung) setzt nicht nur eine hochwertige Verglasung voraus, sondern auch einen thermisch optimierten, mehrlagigen Kunststoffrahmen mit mindestens 6–7 Kammern – ein solcher Rahmen allein erreicht selten Uf < 1,0 W/(m²K), sodass die Verglasung noch deutlich besser sein müsste als 0,7.

    ➕ Ergänzung: Aktuelle marktgängige Doppelverglasungen liegen bei Ug ≈ 1,0–1,1 (mit Argon und Low-E-Beschichtung), während 3-fach-Verglasung mit Ug ≈ 0,5–0,6 Standard ist. Ein gesamter Fenster-U-Wert von 0,9 ist nur mit 3-fach-Glas in Kombination mit hochwertigem Rahmen erreichbar – nicht mit Doppelverglasung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein U-Wert von 0,9 mit Doppelverglasung "heute machbar" oder gar "Standard" sei, ist fachlich unzutreffend und widerspricht den geltenden Normen (DINAbk. EN ISO 10077-1) sowie den Herstellerdatenblättern führender Anbieter (z. B. Schüco, Internorm, Deceuninck).

    ✅ Zustimmung: Die Zurückhaltung gegenüber 3-fach-Verglasung aufgrund der Kosten ist nachvollziehbar – allerdings ist die Kostendifferenz zu hochwertiger Doppelverglasung oft geringer als angenommen, wenn man Fördermittel (KfW 261/262), Montageaufwand und langfristige Energieeinsparung einrechnet.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599 oder mit KfW-Listung), um eine wirtschaftlich und bauphysikalisch tragfähige Fensterlösung für Ihren KfW-Standard zu berechnen – inklusive Prüfung, ob ggf. eine Kombination aus verbessertem Wärmeschutz im Mauerwerk oder Dach die Fensteranforderung entlasten kann.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass ein U-Wert von 0,9 W/(m²K) mit Standard-Doppelverglasung nicht im Serienmarkt verfügbar ist.
    • Alle drei betonen die entscheidende Rolle des Rahmens (insbesondere Kunststoff mit Mehrkammerprofil) für den Gesamt-U-Wert.
    • Alle empfehlen die Einbindung eines Energieberaters – speziell für KfW-Standard-Nachweis und ganzheitliche Planung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert den U-Wert 0,9 als „machbar“, ohne den physikalischen und normativen Realitätscheck zu liefern; DeepSeek und Qwen korrigieren dies eindeutig als fachlich nicht haltbar.
    • GoogleAI erwähnt Fensterfolien als Alternative – DeepSeek und Qwen verwerfen dies (nachträglich nicht für Neubau zulässig) und heben stattdessen die Kosteneffizienz von Dreifachverglasung hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek weist auf die geringe Kosten-Differenz zwischen hochwertiger Doppel- und Dreifachverglasung im Neubau hin und betont den Mehrwert bei Schallschutz und thermischem Komfort.
    • Qwen präzisiert die physikalischen Grenzen (Ug ≤ 0,7 bei Doppelverglasung ist nicht sicher realisierbar) und nennt konkrete Normen (DIN EN ISO 10077-1) sowie Herstellerreferenzen.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI behauptet „Machbarkeit“ und „Standard“ – DeepSeek und Qwen widerlegen dies klar als fachlich unzutreffend und potenziell gefährlich (Garantieverlust, Kondensat, Normverstöße). Priorisiert wird hier die sicherere, normkonforme Einschätzung (Qwen/DeepSeek).

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich am Konsens von DeepSeek und Qwen: Planen Sie von vornherein hochwertige Dreifachverglasung (Uw ≤ 0,8 W/(m²K)) ein – nicht als Kompromiss, sondern als technisch verlässliche Basis für den KfW-Standard.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Machbarkeit Uw = 0,9 mit Doppelverglasung❌ WiderspruchGoogleAI: „machbar“ – DeepSeek & Qwen: physikalisch und normativ nicht realisierbar; Widerspruch zugunsten der sichereren Einschätzung aufgelöst.
    U-Wert-Bereich handelsüblicher Doppelverglasung✅ KonsensUg ≈ 1,0–1,3 W/(m²K); Uw liegt bei hochwertigen Systemen meist ≥ 1,1 W/(m²K).
    U-Wert-Bereich aktueller Dreifachverglasung✅ KonsensUg ≈ 0,5–0,6 W/(m²K); Uw von 0,7–0,8 W/(m²K) ist heute Standard im Neubau.
    Kostenverhältnis Doppel- vs. Dreifachverglasung (Neubau)⚠️ AbwägungGoogleAI: „zu teuer“ – DeepSeek & Qwen: Differenz oft marginal; Förderung (KfW 261/262), Montage und Lebenszykluskosten machen Dreifach oft wirtschaftlicher.
    Notwendigkeit fachlicher Begleitung✅ KonsensAlle drei Modelle verlangen unbedingt einen zertifizierten Energieberater (KfW-Listung / DIN 18599) zur ganzheitlichen energetischen Bilanz.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwerfen Sie die Zielvorgabe „U-Wert 0,9 mit Doppelverglasung“ als bauphysikalisch unzulässig und planen Sie stattdessen eine normkonforme Dreifachverglasung mit Uw ≤ 0,8 W/(m²K) ein – gemeinsam mit einem zertifizierten Energieberater im Rahmen des KfW-Konzepts.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKfW-Förderung wird abgelehnt, weil der energetische Nachweis nicht erbracht werden kannHöhere Eigenleistung, Nachbesserungskosten, Bauverzögerung
    🔴 RisikoEinsatz nicht normkonformer „Sonder-Doppelverglasung“ mit Garantieverlust und BruchgefahrSicherheitsrisiko, Reklamationen, Ersatzkosten, Haftungsansprüche
    🔴 RisikoKondensatbildung im Scheibenzwischenraum durch unzulässige KonstruktionSichtbeeinträchtigung, Schimmelbildung, Wertminderung, Sanierungskosten
    🔴 RisikoFehlplanung bei Energiebilanz (z. B. durch Fokussierung nur auf Fenster)Überschreitung des Endenergiebedarfs, Nichterfüllung KfW-Standard 40/40 Plus
    🔴 RisikoNachträgliche Anbringung von Dämmfolien im NeubauKeine Anerkennung im Energieausweis, baurechtlich nicht zulässig, keine Wirkung auf U-Wert
    ✅ ChanceHochwertige Dreifachverglasung mit Uw ≤ 0,8 bei geringer KostensteigerungLangfristige Energieeinsparung, erhöhte Wohnqualität, Fördermittelnutzung
    ✅ ChanceGanzheitliche Optimierung (Fenster + Dämmung + Heizung) statt EinzelkomponentenfokusFlexiblere Planung, Kosteneinsparung an anderer Stelle, robustere Energiebilanz
    ✅ ChanceNutzung aktueller KfW-Programme (261/262) mit bis zu 15 % ZuschussReduktion der Gesamtinvestition, schnelle Amortisation
    ✅ ChanceVerbesserter Schallschutz durch Dreifachverglasung (insb. im innerstädtischen Raum)Steigerung der Wohnqualität und Immobilienwertbeständigkeit
    ✅ ChanceLangfristige Wertsteigerung durch zukunftsfähige GebäudehülleHöhere Verkaufschancen, geringere Instandhaltungskosten, Zukunftssicherheit

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Zielkorrektur: Verwerfen Sie die Planung „U-Wert 0,9 mit Doppelverglasung“ als technisch unmöglich und normwidrig – ersetzen Sie sie durch eine Dreifachverglasung mit Uw ≤ 0,8 W/(m²K) als Mindeststandard.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater (KfW-Listung, DIN 18599), der für Ihren konkreten Neubau eine wirtschaftliche Energiebilanz inkl. Fensteroptionen erstellt.
    3. Fördermittel prüfen: Recherchieren Sie aktuelle KfW-Programme (261 für Einzelmaßnahmen, 262 für Effizienzhäuser) und lassen Sie den Berater die Förderfähigkeit der Fensterlösung prüfen.
    4. Herstellerdaten einfordern: Fordern Sie von allen Fensteranbietern gültige, vom Prüflabor zertifizierte U-Wert-Nachweise (nach DIN EN ISO 10077-1) – inkl. gesamten Fensters (Uw), nicht nur der Verglasung (Ug).
    5. Alternativen abwägen: Prüfen Sie mit dem Energieberater, ob durch verbesserte Dämmung (Außenwand, Dach) oder Heizungsoptimierung der Fenster-U-Wert flexibler gestaltet werden kann – ohne KfW-Standard zu gefährden.
    6. Vertragsgrundlagen sichern: Vereinbaren Sie im Fensterbauvertrag ausdrücklich den verbindlichen Uw-Wert sowie die Haftung für den KfW-Nachweis – inkl. Nachbesserungspflicht bei Nichterfüllung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt die Wärmemenge an, die pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin durch ein Bauteil hindurchgeht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Energieeffizienz.
    Doppelverglasung
    Doppelverglasung besteht aus zwei Glasscheiben, die durch einen Randverbund und einen mit Gas gefüllten Zwischenraum voneinander getrennt sind. Dies reduziert den Wärmeverlust im Vergleich zu Einfachverglasung. Verwandte Begriffe: Isolierglas, Mehrfachverglasung, Wärmeschutzglas.
    KfW-Standard
    Der KfW-Standard bezeichnet die energetischen Anforderungen, die ein Gebäude erfüllen muss, um Fördergelder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu erhalten. Diese Standards sind in verschiedenen Effizienzhaus-Stufen definiert. Verwandte Begriffe: Energieeffizienzhaus, EnEVAbk., Energieausweis.
    Low-E-Beschichtung
    Eine Low-E-Beschichtung (Low Emissivity) ist eine dünne, transparente Metallschicht auf der Glasoberfläche, die die Wärmeabstrahlung reduziert und somit die Wärmedämmung verbessert. Verwandte Begriffe: Wärmeschutzbeschichtung, Emissionsgrad, Wärmedämmglas.
    Argon
    Argon ist ein Edelgas, das häufig als Füllgas im Scheibenzwischenraum von Isolierglas verwendet wird. Es hat eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft und verbessert somit die Wärmedämmung des Fensters. Verwandte Begriffe: Krypton, Edelgasfüllung, Isoliergas.
    Wärmedämmung
    Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts in Gebäuden. Sie umfasst die Dämmung von Wänden, Dächern, Fenstern und Böden. Verwandte Begriffe: U-Wert, Wärmedämmstoff, Energieeffizienz.
    Neubau
    Ein Neubau ist ein neu errichtetes Gebäude, das den aktuellen Bauvorschriften und energetischen Standards entsprechen muss. Verwandte Begriffe: Bauprojekt, Bauplanung, Architekt.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet der U-Wert bei Fenstern?
      Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    2. Welche Rolle spielt die Gasfüllung bei Doppelglasfenstern?
      Die Gasfüllung (meist Argon oder Krypton) im Scheibenzwischenraum reduziert die Wärmeübertragung durch Konvektion und Wärmeleitung, was zu einer besseren Wärmedämmung führt.
    3. Kann man den U-Wert von Fenstern nachträglich verbessern?
      Ja, durch das Aufbringen von speziellen Wärmedämmfolien oder den Austausch der Verglasung gegen eine höherwertige Variante kann der U-Wert verbessert werden.
    4. Sind Kunststofffenster immer die beste Wahl für Neubauten?
      Kunststofffenster sind oft eine kostengünstige und gut dämmende Option, aber auch Holz- oder Aluminiumfenster können mit entsprechender Verglasung sehr gute U-Werte erreichen. Die Wahl hängt von Budget, Designvorlieben und Anforderungen an die Langlebigkeit ab.
    5. Wie finde ich den passenden Fensterbauer für mein Projekt?
      Holen Sie mehrere Angebote von Fensterbauern ein, vergleichen Sie die Preise und Leistungen und achten Sie auf Referenzen und Zertifizierungen. Eine gute Beratung ist entscheidend, um die richtigen Fenster für Ihre Bedürfnisse zu finden.
    6. Was bedeutet Low-E-Beschichtung bei Fenstern?
      Low-E steht für Low Emissivity (geringe Emissionsfähigkeit). Diese Beschichtung auf der Glasoberfläche reduziert die Wärmeabstrahlung und verbessert so die Wärmedämmung des Fensters.
    7. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für energieeffiziente Fenster?
      Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet Förderprogramme für energieeffiziente Neubauten und Sanierungen an. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und Antragsmodalitäten.
    8. Wie lange halten doppeltverglaste Fenster?
      Die Lebensdauer von doppeltverglasten Fenstern hängt von der Qualität der Materialien und der Verarbeitung ab. In der Regel können Sie von einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren ausgehen.

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      Informationen über die Möglichkeiten und Grenzen von Fensterfolien.
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  2. Doppelverglasung: U-Wert 0.9 unrealistisch mit Argon/Krypton

    Ug Werte
    Hallo Herr Zander,
    ein Uw-Wert von 0,9 ist mit einer 2-fach Verglasung nicht zu erreichen. 2-fach Verglasung erreicht mit Argon Füllung nur Ug Wert von 1.1 mit Krypton Füllung (sehr teuer) Ug 1.0. Um auf einen Uw von 0,9 zu kommen benötigen sie zwingend 3-fach Glas mit Ug von 0,7 oder 0,6 und ein sehr gutes Fensterprofil mit mindestens Uf 1,2 (dies müsste Ihr Fensterbauer aber mal ganz genau rechnen). Der Mehrpreis für 3-fach Glas beträgt ca. 25  -  30 € zuzüglich MwSt. bei einem guten günstigen Anbieter.
    Gruß Andre
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Doppelverglasung im Neubau: U-Wert 0.9 – Machbarkeit & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit von Doppelverglasung mit einem U-Wert von 0.9 im Neubau, um den KfW-Standard zu erreichen. Es wird festgestellt, dass dies mit herkömmlicher Doppelverglasung (Argon-Füllung) nicht realisierbar ist. Krypton-Füllung wäre eine Option, ist aber sehr teuer. 3-fach Verglasung mit speziellem Profil wird als notwendige Alternative genannt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Doppelverglasung: U-Wert 0.9 unrealistisch mit Argon/Krypton ist ein Uw-Wert von 0,9 mit 2-fach Verglasung und Argon-Füllung (Ug 1.1) nicht erreichbar. Krypton-Füllung (Ug 1.0) ist sehr teuer.

    💰 Kosten: Die Startfrage erwähnt, dass 3-fach Verglasung als zu teuer angesehen wird. Die Diskussion deutet aber darauf hin, dass dies die wahrscheinlichste Option ist, um den gewünschten U-Wert zu erreichen und den KfW-Standard im Neubau zu erfüllen. Es sollte ein detaillierter Kostenvergleich zwischen hochwertiger Doppelverglasung (mit Krypton) und 3-fach Verglasung durchgeführt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Um den gewünschten KfW-Standard im Neubau zu erreichen, sollte man sich detailliert über die U-Werte verschiedener Fensteroptionen informieren und Angebote von Fensterbauern einholen. Dabei ist es wichtig, die Kosten für Krypton-gefüllte Doppelverglasung und 3-fach Verglasung zu vergleichen. Ein gutes Fensterprofil (Uf 1.2 oder besser) ist ebenfalls entscheidend.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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