Wärmeschutzverglasung: Kondenswasser trotz niedriger Luftfeuchte? Emissionsgrad & Ursachen
In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um Kondenswasserbildung an Wärmeschutzfenstern trotz niedriger Luftfeuchte. Ein Gutachten des ift Rosenheim ergab einen schlechteren U-Wert (1,3) als bestellt (1,1) sowie eine Luftfüllung statt Argon. Die Ursachenforschung konzentriert sich auf fehlende Gasfüllung und mögliche Fehler bei der Scheibenbeschichtung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung
Wärmeschutzverglasung: Kondenswasser trotz niedriger Luftfeuchte? Emissionsgrad & Ursachen
Bestellt, geliefert und bezahlt wurde eine Verglasung von k 1,1.
Da unsere Fenster relativ neu sind haben wir beim ift-Rosenheim eine Verglasung untersuchen lassen. Ergebnis:
k-Wert 1,3; Emissionsvermögen 0,05 nach DINAbk. EN 673 bzw. DIN EN 12898; Gasfüllgrad 100 %; Füllung: Luft.
Wer kennt die DIN 673 bzw. 12898?
Was bedeutet ein Emmisionsvermögen von 0,05 bei der beschichteten Scheibe?
Ist es überhaupt möglich mit nur einer beschichteten Scheibe einen k-Wert von 1,1 hinzubekommen?
Ist die Scheibenbeschichtung demnach fehlerhaft?
Kann es sein, dass 100 % Luft gemessen werden
wenn das zwischen die Scheiben eingebrachte Gas entweicht oder ist davon auszugehen, dass sich zwischen den Scheiben noch nie Gas, sondern immer nur Luft befunden hat?
Übrigens, die Untersuchung hat ca. € 1.900 gekostet, für alle, die auch schon mal an eine solche Untersuchung gedacht haben.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Sofortige Prüfung der Gaszusammensetzung (Argon/Krypton-Anteil) mittels Gaschromatographie – „100 % Luft“ bedeutet keine Edelgasfüllung und ist Ursache für den erhöhten k-Wert sowie Kondensatbildung.
🔴 KRITISCH: Sofortige Begutachtung der Fensterlaibung und des Fenstersturzes auf beginnende Schimmelbildung – Gesundheitsrisiko bei Dauerfeuchte bereits nach wenigen Tagen.
⚠️ WICHTIG: Rechtssichere Dokumentation aller Mängel durch zertifizierten Bausachverständigen für Fenstertechnik (DINAbk. 4108-4 oder DGZB-Zertifizierung) vor Reklamation oder Schadensersatzforderung.
⚠️ WICHTIG: Überprüfung der Einhaltung der GEG-Anforderungen – k-Wert 1,3 statt bestelltem 1,1 kann Fördermittelrückforderung oder Baugenehmigungsprobleme nach sich ziehen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie trotz neuer Wärmeschutzverglasung (k-Wert 1,1) Kondenswasser an den Fenstern haben und eine Untersuchung durch das ift Rosenheim durchgeführt wurde.
Mögliche Ursachen für Kondenswasser trotz Wärmeschutzverglasung können sein:
- Mangelhafter Gasfüllgrad: Ein unzureichender Gasfüllgrad zwischen den Scheiben reduziert die Wärmedämmung.
- Falscher Emissionsgrad: Der Emissionsgrad der Scheibenbeschichtung beeinflusst die Wärmeabstrahlung. Ein falscher Wert kann zu Kondensation führen.
- Beschädigte Scheibenbeschichtung: Eine beschädigte oder fehlende Scheibenbeschichtung mindert die Wärmedämmung.
- Undichte Verglasung: Undichtigkeiten führen zum Verlust des Isoliergases und zum Eindringen von Feuchtigkeit.
- Wärmebrücken: Wärmebrücken im Fensterrahmen oder an den Anschlüssen können zu lokalen Temperaturunterschieden und Kondensation führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ergebnisse der ift-Rosenheim-Untersuchung von einem unabhängigen Energieberater oder einem Fensterbaubetrieb detailliert auswerten. Diese können die genauen Ursachen identifizieren und geeignete Maßnahmen vorschlagen (z.B. Austausch der Verglasung, Abdichtung der Fenster).
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein typisches Problem bei Wärmeschutzverglasungen: Kondenswasser am unteren Scheibenrand trotz niedriger Raumluftfeuchte. Der bestellte k-Wert von 1,1 W/(m²K) wurde nicht erreicht, stattdessen wurde ein Wert von 1,3 gemessen. Das Emissionsvermögen von 0,05 (entsprechend einer Low-E-Beschichtung) ist für moderne Wärmeschutzgläser üblich, jedoch reicht eine einzelne beschichtete Scheibe in der Regel nicht aus, um einen k-Wert von 1,1 zu erzielen. Hierfür wäre meist eine Zweifachverglasung mit Edelgasfüllung (Argon oder Krypton) und zwei beschichteten Oberflächen erforderlich.
🔴 Gefahr: Die gemessene Füllung mit 100 % Luft statt Edelgas ist ein schwerwiegender Mangel. Luft hat eine deutlich schlechtere Wärmedämmung als Argon, was den erhöhten k-Wert und die Kondensatbildung begünstigt. Zudem deutet der Befund auf einen möglichen Produktionsfehler oder eine Falschlieferung hin.
➕ Ergänzung: Die DIN EN 673 definiert das Berechnungsverfahren für den k-Wert, die DIN EN 12898 das Verfahren zur Bestimmung des Emissionsgrades. Ein Emissionsgrad von 0,05 ist typisch für eine harte Low-E-Beschichtung. Die Frage, ob das Gas entwichen ist oder nie vorhanden war, lässt sich nur durch eine Herstellerbefragung oder eine zweite Prüfung klären. Die hohen Kosten der Untersuchung (1.900 €) sind für eine Einzelfallprüfung üblich, aber nicht repräsentativ.
👉 Handlungsempfehlung: Reklamieren Sie die Verglasung umgehend beim Hersteller oder Lieferanten unter Vorlage des ift-Prüfberichts. Beauftragen Sie einen Bausachverständigen für Fenstertechnik, um die Mängel rechtssicher zu dokumentieren und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten. Lassen Sie zudem die Raumluftfeuchte und die Lüftungsgewohnheiten überprüfen, um weitere Ursachen auszuschließen.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt anhaltendes Kondenswasser am unteren Rand der Fensterverglasung trotz niedriger Raumluftfeuchte – ein klares Indiz für eine signifikante Oberflächentemperaturunterschreitung, die auf mangelhaften Wärmeschutz oder konstruktive Mängel hinweist.
🔴 Gefahr: Kondenswasser an der Innenseite von Fenstern begünstigt Schimmelbildung, insbesondere im Bereich der Fensterlaibung und des Fenstersturzes – ein gesundheitsrelevantes Risiko, das bei Dauerfeuchte bereits nach wenigen Tagen einsetzen kann.
⚠️ Korrektur: Ein k-Wert von 1,1 ist mit einer nur einseitig beschichteten Isolierverglasung (mit Luftfüllung) physikalisch nicht erreichbar; realistische Werte liegen bei Luftfüllung bei k ≈ 2,7–3,0, bei Argonfüllung mit einer Beschichtung bei k ≈ 1,4–1,6 – ein k-Wert von 1,1 erfordert mindestens zwei Beschichtungen und Edelgasfüllung.
➕ Ergänzung: Ein Emissionsgrad von 0,05 ist technisch korrekt für eine hochwertige Low-E-Beschichtung (z. B. Silberbasis), jedoch allein nicht ausreichend – entscheidend ist die Gesamtkonstruktion: Gasfüllung, Scheibenabstand, Randverbund und Rahmenkonstruktion bestimmen maßgeblich den realen k-Wert und die Oberflächentemperatur.
⚠️ Korrektur: Die Angabe "Gasfüllgrad 100 %; Füllung: Luft" ist widersprüchlich – Luft ist kein "eingefülltes" Gas, sondern der natürliche Füllstoff; ein "100 %-Gasfüllgrad" bei Luft ist eine Tautologie und signalisiert, dass keine Edelgasfüllung (z. B. Argon oder Krypton) verbaut wurde – dies erklärt den gemessenen k-Wert von 1,3 (der selbst bei Luftfüllung unrealistisch niedrig ist und auf Messunsicherheit oder unklare Prüfbedingungen hindeutet).
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "100 % Luft" auf Entweichen von Edelgas hindeutet, ist falsch – bei Entweichen würde Luft nachströmen, aber der Füllgrad bliebe technisch "100 %"; entscheidend ist die Gaszusammensetzung, nicht der Füllgrad – eine Analyse auf Argonanteil (z. B. mittels Gaschromatographie) wäre hier zwingend notwendig.
🔴 Gefahr: Der erhebliche Unterschied zwischen bestelltem k-Wert (1,1) und gemessenem Wert (1,3) deutet auf eine nicht konforme Lieferung hin, die möglicherweise die energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEVAbk. bzw. GEG) verletzt – dies birgt rechtliche und finanzielle Risiken, insbesondere bei geförderten Maßnahmen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Fenstertechnik (z. B. nach DIN 4108-4 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Zertifizierung von Bauprodukten) zur umfassenden Prüfung der gesamten Fensterkonstruktion – inklusive Randverbunddichtung, Gaszusammensetzung, Beschichtungsposition und Rahmenwärmeschutz – und zur Erstellung eines gerichtsfesten Gutachtens.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle identifizieren die fehlende Edelgasfüllung (100 % Luft statt Argon/Krypton) als zentrale Ursache für den erhöhten k-Wert (1,3 statt 1,1) und die Kondensatbildung.
- Alle drei sehen den Emissionsgrad von 0,05 als technisch korrekt, aber allein nicht ausreichend – die Gesamtkonstruktion (Gas, Scheibenabstand, Randverbund) ist entscheidend.
- Alle empfehlen eine unabhängige, fachkundige Prüfung durch Sachverständige oder Energieberater.
⚠️ Abweichung:
- DeepSeek interpretiert „100 % Gasfüllgrad; Füllung: Luft“ als Produktionsfehler oder Falschlieferung; Qwen korrigiert dies und betont, dass „100 % Luft“ keine Tautologie ist, sondern bewusst keine Edelgasfüllung signalisiert – die entscheidende Prüfung ist die Gaszusammensetzung, nicht der Füllgrad.
- GoogleAI nennt Wärmebrücken als mögliche Ursache, während DeepSeek und Qwen diesen Aspekt nicht priorisieren – sie fokussieren auf die Verglasungskonstruktion als Hauptursache.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert die präziseste physikalische Einordnung: k-Wert 1,1 ist mit einseitiger Beschichtung und Luftfüllung unmöglich; realistisch sind bei Luft k ≈ 2,7–3,0, bei Argon mit einer Beschichtung k ≈ 1,4–1,6 – k = 1,1 erfordert zwei Beschichtungen + Edelgas.
- DeepSeek betont die DIN-Normen EN 673 und EN 12898 als Bewertungsgrundlage und verweist auf die Rechtsrelevanz der Prüfkosten (1.900 €).
- Qwen ergänzt die gesundheitsrechtliche Dimension (Schimmelgefahr) und die GEG-Vertragsverletzung mit konkreten Folgen (Fördermittel, Baugenehmigung).
❌ Widerspruch:
- DeepSeek vermutet Entweichen des Edelgases als Ursache für die Luftfüllung; Qwen widerspricht klar: bei Entweichen strömt Luft nach, der Füllgrad bleibt „100 %“, aber der Argonanteil geht gegen Null – eine Gaszusammensetzungsmessung ist daher zwingend, nicht nur eine Füllgradprüfung.
👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung von Qwen wird priorisiert: Es wird nicht von „Entweichen“ ausgegangen, sondern von einer grundsätzlich nichtkonformen Lieferung. Die Gaszusammensetzung muss analytisch bestimmt werden – nicht der Füllgrad.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Emissionsgrad (0,05) ✅ Technisch korrekt für hochwertige Low-E-Beschichtung, aber allein nicht ausreichend – entscheidend ist die Gesamtkonstruktion. Gasfüllung (100 % Luft) ✅ Keine Edelgasfüllung vorhanden – primäre Ursache für erhöhten k-Wert (1,3 statt 1,1) und Kondensatbildung. k-Wert 1,1 vs. 1,3 ✅ Physikalisch nicht erreichbar mit einseitiger Beschichtung und Luftfüllung; deutet auf nichtkonforme Lieferung hin – GEG-Verstoß möglich. Kondenswasser am unteren Scheibenrand ⚠️ Zeigt signifikante Oberflächentemperaturunterschreitung an; Ursache ist primär die mangelhafte Verglasungskonstruktion, sekundär ggf. Rahmen- oder Anschluss-Wärmebrücken. Schimmelrisiko ✅ Bei dauerhafter Kondensatbildung entsteht bereits nach wenigen Tagen Schimmel an Laibung und Sturz – gesundheitsrelevantes Risiko. Handlungsempfehlung ✅ Unverzügliche analytische Gaszusammensetzungsmessung (Argon-Anteil), gerichtsfeste Beauftragung eines zertifizierten Fenstersachverständigen und Reklamation bei Lieferant/Hausbauunternehmen. 👉 Handlungsempfehlung: Keine weiteren Lüftungs- oder Klimamaßnahmen vor Klärung der Verglasungsursache – die Ursache liegt in der nichtkonformen Verglasungskonstruktion, nicht in der Raumluftfeuchte. Priorisieren Sie die technisch exakte Diagnose vor allen bauphysikalischen oder rechtlichen Schritten.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Schimmelbildung in Fensterlaibung und Sturz Gesundheitsgefährdung (Atemwegserkrankungen), Sanierungskosten (bis 5.000 €), Wertminderung der Immobilie 🔴 Risiko Nichterfüllung der GEG-Anforderungen (k-Wert 1,3 statt 1,1) Fördermittelrückforderung, Baugenehmigungsprobleme bei Nachweis, mögliche Sanktionen durch Aufsichtsbehörden 🔴 Risiko Langfristige Energieverluste durch mangelhaften Wärmeschutz Erhöhte Heizkosten (ca. 8–12 % pro Jahr), höhere CO₂-Emissionen, verminderte Immobilienwerthaltigkeit 🔴 Risiko Rechtliche Haftung des Lieferanten/Hausbauunternehmens bei fehlender Konformität Zeit- und kostenaufwändige Gerichtsverfahren, unklare Beweislage ohne gerichtsfestes Sachverständigengutachten 🔴 Risiko Unzureichende Dokumentation der Mängel vor Reklamation Ablehnung der Reklamation, Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen, Verjährungsrisiko (2 Jahre bei Verbrauchern) ✅ Chance Technisch präzise Ursachenanalyse durch Gaschromatographie Klare Beweislage für Reklamation, Vermeidung von Pauschalreparaturen, zielgenaue Sanierung ✅ Chance Qualifizierte Sachverständigenbegutachtung nach DIN 4108-4 Gerichtsfeste Dokumentation, stärkere Verhandlungsposition, mögliche Erweiterung der Gewährleistung ✅ Chance Austausch der Verglasung gegen konforme 2-fach Low-E-Argon-Verglasung (k ≤ 1,1) Dauerhafte Beseitigung des Kondensats, langfristige Energieeinsparung, Wertsteigerung der Immobilie ✅ Chance Nutzung des ift-Rosenheim-Prüfberichts als Ausgangsbasis für Förderanträge Mögliche Beantragung von ergänzenden Zuschüssen (z. B. BAFA) für energetische Nachbesserung ✅ Chance Systematische Prüfung aller Fenster im Gebäude Früherkennung weiterer mangelhafter Verglasungen, präventive Sanierung, Minimierung von Folgeschäden Orientierungshilfen
- Sofortige Gaszusammensetzung prüfen: Beauftragen Sie ein akkreditiertes Prüflabor mit einer Gaschromatographie-Analyse der Isolierverglasung, um den Argon- oder Krypton-Anteil quantitativ zu bestimmen – nicht nur den Füllgrad.
- Gerichtsfestes Gutachten einholen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bausachverständigen für Fenstertechnik (nach DIN 4108-4 oder DGZB) zur umfassenden Prüfung aller Komponenten (Randverbund, Beschichtungsposition, Rahmen, Gaszusammensetzung) und Erstellung eines gerichtsfesten Gutachtens.
- Reklamation vorbereiten: Sammeln Sie alle Unterlagen (Bestellung, Lieferbestätigung, ift-Rosenheim-Prüfbericht, Zahlungsbelege) und formulieren Sie die Reklamation mit klarem Verweis auf die Nichterfüllung des vereinbarten k-Werts (1,1) und die GEG-Relevanz.
- Schimmelbefall sofort überprüfen: Untersuchen Sie visuell und ggf. mit einem Feuchtemessgerät die Fensterlaibung, den Sturz und den Bereich um den Fensterrahmen auf erste Schimmelspuren – bei Verdacht unverzüglich Feuchtesanierer hinzuziehen.
- Alle Fenster im Gebäude systematisch prüfen: Lassen Sie weitere Fenster des gleichen Typs und Herstellers auf identische Mängel (k-Wert, Gasfüllung, Emissionsgrad) untersuchen – häufig handelt es sich um Serienfehler.
- Fördermöglichkeiten prüfen: Kontaktieren Sie die BAFA oder Ihre Hausbank, um zu klären, ob der konforme Austausch der Verglasung nachträglich mit Zuschüssen (z. B. „Heizen mit erneuerbaren Energien“ oder Einzelmaßnahmen) gefördert werden kann.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Emissionsgrad
- Der Emissionsgrad ist eine physikalische Größe, die angibt, wie viel Wärme ein Körper in Form von Infrarotstrahlung abgibt. Ein niedriger Emissionsgrad bei Wärmeschutzverglasung reduziert den Wärmeverlust. Verwandte Begriffe: Wärmestrahlung, Infrarot, Oberflächentemperatur.
- Gasfüllgrad
- Der Gasfüllgrad bezeichnet den Anteil des Edelgases (Argon, Krypton) im Scheibenzwischenraum von Isolierglas. Diese Gase haben eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft und verbessern die Wärmedämmung. Verwandte Begriffe: Isolierglas, Argon, Krypton, Wärmedämmung.
- k-Wert (U-Wert)
- Der k-Wert (auch U-Wert genannt) ist der Wärmedurchgangskoeffizient. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Celsius Temperaturunterschied durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der k-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Fenster, Isolierung.
- Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu Kondenswasserbildung und Schimmelwachstum führen. Verwandte Begriffe: Kondensation, Schimmel, Isolierung, Bauphysik.
- Wärmeschutzverglasung
- Wärmeschutzverglasung ist eine spezielle Verglasung, die den Wärmeverlust durch Fenster reduziert. Sie besteht aus mehreren Scheiben mit einer speziellen Beschichtung und einem Edelgas zwischen den Scheiben. Verwandte Begriffe: Isolierglas, k-Wert, Emissionsgrad, Fenster.
- Isolierglas
- Isolierglas besteht aus mindestens zwei Glasscheiben, die durch einen Randverbund luftdicht miteinander verbunden sind. Der Zwischenraum zwischen den Scheiben ist mit einem Edelgas gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern. Verwandte Begriffe: Wärmeschutzverglasung, Gasfüllgrad, Randverbund, Fenster.
- Kondensation
- Kondensation ist die Umwandlung von gasförmigem Wasser (Wasserdampf) in flüssiges Wasser. Kondensation tritt auf, wenn feuchte Luft auf eine kalte Oberfläche trifft. Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Schimmel, Wärmebrücke.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet der k-Wert bei einer Verglasung?
Der k-Wert (auch U-Wert genannt) gibt den Wärmedurchgangskoeffizienten an. Er beschreibt, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Celsius Temperaturunterschied durch die Verglasung verloren geht. Je niedriger der k-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Was ist der Emissionsgrad einer Scheibe?
Der Emissionsgrad gibt an, wie gut eine Oberfläche Wärme in Form von Infrarotstrahlung abgibt. Beschichtete Wärmeschutzgläser haben einen niedrigen Emissionsgrad, um den Wärmeverlust zu reduzieren. - Was bedeutet Gasfüllgrad bei Isolierglas?
Der Gasfüllgrad beschreibt den Anteil des Edelgases (meist Argon oder Krypton) im Scheibenzwischenraum. Diese Gase haben eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft und verbessern die Wärmedämmung. Ein hoher Gasfüllgrad ist wichtig für eine gute Dämmwirkung. - Wie kann ich den Gasfüllgrad meiner Fenster überprüfen?
Eine einfache Überprüfung ist nicht möglich. Der Gasfüllgrad kann nur durch eine Laboruntersuchung (z.B. durch das ift Rosenheim) festgestellt werden. Anzeichen für einen Verlust des Isoliergases können Kondenswasserbildung zwischen den Scheiben sein. - Was kann ich gegen Kondenswasser an den Fenstern tun?
Regelmäßiges Lüften (Stoßlüften) hilft, die Luftfeuchtigkeit im Raum zu reduzieren. Stellen Sie sicher, dass die Heizkörper unter den Fenstern nicht verdeckt sind, damit die Luft zirkulieren kann. Überprüfen Sie die Dichtungen der Fenster und lassen Sie diese bei Bedarf erneuern. - Ist Kondenswasser an neuen Fenstern ein Mangel?
Kondenswasserbildung kann ein Mangel sein, insbesondere wenn die Verglasung als besonders wärmedämmend beworben wurde. Lassen Sie die Ursache durch einen Fachmann untersuchen und fordern Sie gegebenenfalls Nachbesserung vom Fensterbauer. - Welche Rolle spielt die Scheibenbeschichtung bei Wärmeschutzglas?
Die Scheibenbeschichtung ist eine dünne Metallschicht, die auf die Innenseite der Scheibe aufgebracht wird. Sie reduziert den Emissionsgrad und damit den Wärmeverlust durch Strahlung. Eine intakte Beschichtung ist entscheidend für die Wärmedämmwirkung. - Was kostet eine Untersuchung der Verglasung durch das ift Rosenheim?
Die Kosten für eine Untersuchung durch das ift Rosenheim variieren je nach Umfang der Analyse. Es ist ratsam, direkt beim ift Rosenheim ein Angebot einzuholen.
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Isolierverglasung: U-Wert Bestimmung nach DIN EN 673
Die Norm 673 ist die in der Umsetzung befindliche Norm für die Bestimmung des U-Wertes (Nachfolger des K-Wertes) von Isolierverglasungen.
Die von Ihnen genannten Werte 0,05, Luftfüllung, k 1,3 sind aber eigentlich nicht stimmig, da 1,3 nur mit einer Argonfüllung erreichbar wäre und das IFT sonst korrekte Messungen vornimmt.
Grundsätzlich bezieht sich die Angabe des k-Wertes von 1,1 auf eine Scheibe im Normprüfmaß und eine Messung in der Mitte der Scheibe. Das reale Scheibenmaß weicht bei Ihnen offenbar davon ab und kann bei kleineren Formaten durchaus 1,1 überschreiten.
Die Stichwort ist: "Kleinere Formate und Randbereich"! Ihr Problem mit dem Kondensat im Randbereich hat seine Ursache im Randverbundmaterial Ihrer Scheiben. In der Regel wird Aluminium verwendet. Dieses hat einen schlechteres K-Wert als die gesamte Scheibe und hat daher am Rand eine geringere Oberflächentemperatur und so entsteht das Kondensat.
Dies ist vollkommen normal und lässt sich nur durch relativ kostenintensive Warm-Edge-Systeme verringern.
Zur besseren Bestimmung Ihrer Scheibe sollten Sie vielleicht mal den Text, der auf dem Alusteg in Ihrer Scheibe zu sehen ist, ins Forum stellen. -
Wärmeschutzverglasung: Gasfüllung prüfen – Argonverlust?
damit ich nicht falsch verstanden werde die Messung ...
damit ich nicht falsch verstanden werde:
die Messung des (Institut für Fenstertechnik) ift ist korrekt und wird in keinster weise angezweifelt. mich interessiert, ob bei dieser Verglasung nur das Gas fehlt (entwichen?) oder ob auch die Scheibe falsch beschichtet ist. ist es möglich, dass das Gas (z.B. argon) vollständig entweichen kann und Außenluft eindringt, sodass die Füllung aus 100 % Luft besteht? genauer: hat uns der Hersteller betrogen (kein Gas, falsche Scheibe) oder ist nur das Gas entwichen? denn wir haben laut Rechnung k 1,1 erhalten und bezahlt. -
Wärmeschutzverglasung: U-Wert Berechnung – Scheibenzwischenraum (SZR)
Berechnung
Ein Wert von 1,3 bei einer Luftfüllung ist wie bereits erwähnt eigentlich nicht erreichbar. Eine wichtige Angabe für eine korrekte Berechnung wäre noch der Abstand zwischen den Scheiben (Scheibenzwischenraum oder auch SZR genannt) -
Wärmeschutzglas: U-Wert 1.1 vs. 1.3 – Fehlende Gasfüllung!
Da war noch nie Gas drin.
Eine Scheibe erreicht dann einen U-Wert von 1,1 W/m² x K, wenn sie die richtige Beschichtung besitzt (die übrigens nur auf einer Scheibe aufgebracht wird) UND eine Argon-Gasfüllung enthält.
Wenn das (Institut für Fenstertechnik) ift-Rosenheim einen U-Wert von 1,3 W/m² x k. misst, so ist davon auszugehen, dass es sich um eine 1,1er Beschichtung handelt aber noch nie Gas im Scheibenzwischenraum war.
Dass das Gas fehlt, kann auf - wie Herr Glasmann schreibt - ein ungünstiges Scheibenformat zurück zu führen sein. Richtig ist dies natürlich nicht. Ich würde aber von der einen gemessenen Scheibe nicht auf die restlichen Scheiben schließen.
Vor Ort lässt sich sehr leicht in eingebautem Zustand überprüfen ob sich Argon-Gas in den restlichen Scheiben befindet. Die Kosten hierfür dürften € 500 nicht übersteigen. Der Füllgrad kann dabei allerdings nur geschätzt werden.Was das Kondensataufkommen angeht, schließe ich mich den Äußerungen von Herrn Glasmann an.
MfG
Jürgen Sieber -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Wärmeschutzverglasung: Kondenswasser, Emissionsgrad & U-Wert
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um Kondenswasserbildung an Wärmeschutzfenstern trotz niedriger Luftfeuchte. Ein Gutachten des ift Rosenheim ergab einen schlechteren U-Wert (1,3) als bestellt (1,1) sowie eine Luftfüllung statt Argon. Die Ursachenforschung konzentriert sich auf fehlende Gasfüllung und mögliche Fehler bei der Scheibenbeschichtung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Isolierverglasung: U-Wert Bestimmung nach DIN EN 673 sind die gemessenen Werte (Emissionsgrad 0,05, Luftfüllung, U-Wert 1,3) ungewöhnlich, da ein U-Wert von 1,3 typischerweise eine Argonfüllung erfordert. Das reale Scheibenmaß kann vom Normprüfmaß abweichen und im Randbereich zu Kondensat führen.
📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Wärmeschutzverglasung: U-Wert Berechnung – Scheibenzwischenraum (SZR) betont, dass für eine korrekte U-Wert-Berechnung der genaue Scheibenzwischenraum (SZR) wichtig ist. Dies ist relevant, um die Abweichung vom Soll-Wert zu analysieren.
✅ Empfehlung: Wie im Beitrag Wärmeschutzglas: U-Wert 1.1 vs. 1.3 – Fehlende Gasfüllung! erläutert, wird ein U-Wert von 1,1 W/m²K nur mit korrekter Scheibenbeschichtung UND Argon-Gasfüllung erreicht. Die Messung des ift Rosenheim deutet darauf hin, dass die Scheibe möglicherweise nie mit Gas gefüllt war.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die ursprüngliche Bestellung und Rechnung auf die Spezifikationen der Wärmeschutzverglasung (Gasfüllung, Emissionsgrad). Kontaktieren Sie den Fensterhersteller oder einen Sachverständigen, um die Ursache des Problems zu klären und mögliche Gewährleistungsansprüche zu prüfen. Eine detaillierte Fensteruntersuchung kann Aufschluss über die tatsächliche Beschaffenheit der Verglasung geben.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Wärmeschutzverglasung, Kondenswasser, Emissionsgrad, Rosenheim". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen
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