1) Wird dieser Wert in die Gewichtung einbezogen oder ein nach oben korrigierter BAZ-Wert?
Rahmenanteil:
2) Gesamtfensterfläche Rohbaumaß oder eingebaut?
3) Glasfläche eingesetztes Isolierglas oder projizierter Lichtdurchtritt)?
Hier sind Sie:
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Berechnung des k-Werts von Holzfenstern gemäß WSVO95, wobei insbesondere die Berücksichtigung des BAZ-Werts, des Rahmenanteils und der korrekten Glasfläche relevant sind. Ein wichtiger Punkt ist die Unterscheidung zwischen Herstellerangaben und BAZ-Werten beim k-Wert. Die korrekte Anwendung des Rohbaumaßes ist entscheidend für die Berechnung. Die Überprüfung des Wärmebedarfsausweises wird als notwendig erachtet, da dieser oft geschönt sein kann.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
1) Wird dieser Wert in die Gewichtung einbezogen oder ein nach oben korrigierter BAZ-Wert?
Rahmenanteil:
2) Gesamtfensterfläche Rohbaumaß oder eingebaut?
3) Glasfläche eingesetztes Isolierglas oder projizierter Lichtdurchtritt)?
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).
🔴 Gefahr: Falsch berechnete U-Werte können zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen.
Um den k-Wert (heute U-Wert) eines Holzfensters nach WSVO95 zu berechnen, beziehe ich folgende Aspekte ein:
Die Berechnung erfolgt nach einer Formel, die die einzelnen k-Werte und Flächenanteile gewichtet. Ein "BAZ-Wert" (Bezugsausstattungswert) ist mir in diesem Zusammenhang nicht geläufig, es könnte sich um eine interne Bezeichnung handeln. 🔴 Eine falsche Berechnung kann zu Feuchtigkeitsschäden führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Energieberater oder Fensterbaubetrieb für eine genaue Berechnung hinzu.
Der Nutzer fragt nach der Berechnung des k-Wertes (heute U-Wert) von Holzfenstern nach WSVO95. Die Angabe eines k-Wertes von 1,1 auf dem Abstandshalter bezieht sich auf den Ug-Wert der Verglasung (Mitte Glaswert). Dieser Wert wird in die Gewichtung einbezogen, jedoch nicht direkt, sondern als korrigierter Wert nach Norm (BAZ-Wert oder Ug unter Berücksichtigung des Randverbunds).
✅ Zustimmung: Die Grundfrage nach der Gewichtung des Scheibenwerts ist berechtigt. Der Ug-Wert von 1,1 W/(m²K) ist ein typischer Wert für ältere Isoliergläser (ca. 1990er Jahre) und wird in die Berechnung des Gesamt-Uw-Werts einbezogen.
⚠️ Korrektur: Der Nutzer fragt nach dem "k-Wert". Seit der EN ISO 10077-1 und der EnEVAbk. 2002 wird der Begriff "U-Wert" verwendet. Der k-Wert ist veraltet. Zudem wird der Ug-Wert nicht direkt aus der Scheibenkennzahl übernommen, sondern nach Norm (z.B. EN 673) berechnet, wobei der Emissionsgrad und die Gasfüllung berücksichtigt werden.
➕ Ergänzung: Die Berechnung des Gesamt-Uw-Werts eines Fensters erfolgt nach DINAbk. EN ISO 10077-1: Uw = (Ag * Ug + Af * Uf + lg * Ψ) / (Ag + Af). Dabei ist Ag die Glasfläche (Lichtmaß), Af die Rahmenfläche (Ansichtsmaß), Uf der Rahmen-U-Wert und Ψ der lineare Wärmebrückenkoeffizient des Glasrandverbunds. Die Flächen beziehen sich auf das Rohbaumaß (lichte Rohbauöffnung), nicht auf das eingebaute Glas oder den projizierten Lichtdurchtritt.
🔴 Gefahr: Bei der Berechnung nach WSVO95 (Wärmeschutzverordnung 1995) ist zu beachten, dass die Anforderungen an den Gesamt-U-Wert (damals k-Wert) für Fenster bei maximal 1,8 W/(m²K) lagen. Ein Fenster mit Ug=1,1 und einem typischen Holzrahmen (Uf ca. 1,8-2,2) könnte diesen Wert knapp unterschreiten, aber die Randverbundverluste (Ψ) können den Wert erhöhen. Ohne genaue Berechnung besteht das Risiko, dass die WSVO95-Anforderungen nicht eingehalten werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die genauen Maße (Rohbaumaß, Glaslichtmaß, Rahmenbreite) durch einen Fachbetrieb ermitteln und die Berechnung nach aktueller Norm (DIN EN ISO 10077-1) durchführen. Beauftragen Sie einen Energieberater oder Fensterbauer mit der Erstellung eines Nachweises nach GEG (Gebäudeenergiegesetz), da die WSVO95 nicht mehr gültig ist. Nur so erhalten Sie eine rechtsverbindliche Aussage zur energetischen Qualität des Fensters.
Die Anfrage bezieht sich auf die Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten (k-Wert, heute Uw-Wert) von Holzfenstern gemäß der veralteten WSVO 95 – einer Rechtsverordnung, die seit 2002 durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) und heute durch die Energieeinsparverordnung 2021 (Gebäudeenergiegesetz – GEG) abgelöst wurde.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "k-Wert" ist veraltet und irreführend; aktuell ist ausschließlich der Uw-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des gesamten Fensters) maßgeblich – er setzt sich aus Ug (Glas), Uf (Rahmen) und dem linearen Wärmedurchgangskoeffizienten des Randverbunds (Ψg) zusammen.
➕ Ergänzung: Der auf dem Abstandhalter angegebene Wert von 1,1 ist kein k-Wert, sondern höchstwahrscheinlich der Ug-Wert des Isolierglases – dieser darf nicht unkorrigiert in die Gesamtberechnung einfließen, da der Randverbund (Ψg) und der Rahmenanteil (Uf) signifikante zusätzliche Wärmeverluste verursachen.
⚠️ Korrektur: Die Gesamtfensterfläche für die Uw-Berechnung ist die projizierte Fläche des eingebauten Fensters (Rohbaumaß minus Montagespalte), nicht die Lichtöffnung – die Glasfläche ist die projizierte Fläche des eingesetzten Isolierglases, nicht der Lichtdurchtritt.
➕ Ergänzung: Die WSVO 95 kennt keine BAZ-Werte – diese stammen aus der EnEV 2007/2009 und sind für aktuelle Nachweise nicht mehr zulässig; stattdessen sind herstellerspezifische, prüfbescheinigte Uw-Werte oder normkonforme Berechnungen nach DIN EN 14351-1 und DIN EN ISO 10077-1 erforderlich.
🔴 Gefahr: Die Verwendung veralteter Berechnungsmethoden oder falscher Flächenannahmen führt zu systematischen Unterschätzungen des Wärmeverlusts – dies kann zu Energieverlusten, erhöhten Heizkosten, Tauwasserausfall am Randverbund und langfristig zu Schimmelbildung im Fensterrahmenbereich führen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599 oder mit Energieeffizienz-Experten-Liste) oder einen geprüften Fensterfachplaner, um den aktuellen Uw-Wert normkonform zu ermitteln und die Einhaltung der GEG-Anforderungen nachzuweisen.
Rohbaumaß!
Frage 3 verstehe ich nicht
Frage 4 fehlt: g-Wert!
Gruß
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Berechnung des k-Werts von Holzfenstern gemäß WSVO95, wobei insbesondere die Berücksichtigung des BAZ-Werts, des Rahmenanteils und der korrekten Glasfläche relevant sind. Ein wichtiger Punkt ist die Unterscheidung zwischen Herstellerangaben und BAZ-Werten beim k-Wert. Die korrekte Anwendung des Rohbaumaßes ist entscheidend für die Berechnung. Die Überprüfung des Wärmebedarfsausweises wird als notwendig erachtet, da dieser oft geschönt sein kann.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag k-Wert Fenster: BAZ-Wert & Rohbaumaß-Definition weicht der k-Wert nach Herstellerangaben (1.1) oft vom BAZ-Wert (1.2) ab, was bei der Berechnung berücksichtigt werden muss.
📊 Zusatzinfo: Eine hilfreiche Online-Quelle zur Berechnung des k-Werts von Holzfenstern wird im Beitrag Info: k-Wert Holzfenster Berechnung – Online-Quelle genannt, die detaillierte Informationen und Anleitungen bietet.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Überprüfung des Wärmebedarfsausweises sollte laut Holzfenster k-Wert: Wärmebedarfsausweis prüfen & Glasfläche die rechnerische Glasfläche mit der tatsächlich sichtbaren Fläche verglichen werden, um Abweichungen festzustellen. Das Rohbaumaß ist für die korrekte Berechnung relevant, wie im Beitrag k-Wert Fenster: BAZ-Wert & Rohbaumaß-Definition erwähnt.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie den Wärmebedarfsausweis kritisch und vergleichen Sie die angegebenen Werte mit den tatsächlichen Gegebenheiten. Nutzen Sie die im Thread genannten Informationen und die verlinkte Online-Quelle, um den k-Wert Ihrer Holzfenster korrekt zu berechnen und mögliche Fehler im Ausweis aufzudecken.
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