Kondensat am Fenster: Ursachen (Dichtung, Luftfeuchte?) & normale Werte?
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Kondensat am Fenster: Ursachen (Dichtung, Luftfeuchte?) & normale Werte?

Hallo allerseits, wir stellen bei den momentanen Außentemperaturen (<= 0 °C) morgens Kondensat (z.B. 2 cm breit, Tropfenbildung) am unteren Rand der Scheibe (inkl. Dichtung) fest. Das Fenster (Holzrahmen) hat laut Baubeschreibung einen kV = 1.3 und einen kF = 1.6. Wie stark darf sich der k-Wert punktuell im Bereich der Dichtung zum Rahmen verschlechtern? Mit einem einfachen Temperaturfühler habe ich gemessen, dass die Oberflächentemperatur der Scheibe im fraglichen Bereich bei 17 °C Innentemperatur und 0 °C Außentemperatur auf 9 °C absinkt. Die relative Luftfeuchte nach durchschlafener Nacht hat das (billige) Messgerät mit 62 % beziffert. Am Vorabend wurde gut gelüftet) Was ist eigentlich eine behagliche bzw. normale Luftfeuchte? Vielleicht kann mir ja hier einer weiterhelfen. Vielen Dank auf jeden Fall!
  • Name:
  • Thomas Klenk
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Schimmelbildung durch Kondenswasser kann gesundheitsschädlich sein. Entfernen Sie Schimmel umgehend fachgerecht oder beauftragen Sie einen Fachmann.

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    Ich sehe, Sie haben Kondensat am Fenster und fragen sich nach der Ursache. Hier sind einige Punkte, die ich Ihnen mitgeben kann:

    • Dichtung prüfen: Eine beschädigte oder poröse Dichtung kann Wärmebrücken verursachen, an denen Kondensat entsteht.
    • Luftfeuchtigkeit messen: Eine relative Luftfeuchtigkeit von 62 % nach dem Lüften ist tendenziell erhöht. Eine behagliche Luftfeuchtigkeit liegt idealerweise zwischen 40 und 60 %.
    • Fensterwerte beachten: Der U-Wert (früher k-Wert) von 1,3 und der g-Wert (früher kF-Wert) von 1,6 sind Anhaltspunkte, aber lokale Schwachstellen können trotzdem auftreten.
    • Oberflächentemperatur prüfen: Eine Oberflächentemperatur von 9 °C bei 17 °C Innentemperatur und 0 °C Außentemperatur deutet auf eine Wärmebrücke hin.

    🔴 Gefahr: Anhaltende Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung führen, insbesondere an Holzfenstern.

    👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die Dichtungen zu überprüfen und gegebenenfalls auszutauschen. Achten Sie auf regelmäßiges und ausreichendes Lüften, um die Luftfeuchtigkeit zu senken. Bei anhaltenden Problemen sollten Sie einen Fensterfachmann hinzuziehen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kondensat
    Kondensat ist Wasser, das aus der gasförmigen Phase (Wasserdampf) in die flüssige Phase übergeht. Dies geschieht, wenn die Luft abkühlt und der Taupunkt unterschritten wird. Am Fenster bildet sich Kondensat, wenn die Oberflächentemperatur der Scheibe niedrig genug ist. Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf.
    Relative Luftfeuchtigkeit
    Die relative Luftfeuchtigkeit gibt das Verhältnis des aktuellen Wasserdampfgehalts der Luft zum maximal möglichen Wasserdampfgehalt bei einer bestimmten Temperatur an. Sie wird in Prozent (%) angegeben. Eine hohe relative Luftfeuchtigkeit begünstigt die Kondensatbildung. Verwandte Begriffe: Absolute Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Hygrometer.
    U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
    Der U-Wert (früher k-Wert) ist ein Maß für die Wärmedämmung eines Bauteils. Er gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch das Bauteil hindurchgeht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, EnEVAbk..
    Taupunkt
    Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondensation einsetzt. Wenn die Temperatur einer Oberfläche unter den Taupunkt sinkt, bildet sich Kondenswasser. Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Kondensat, Sättigungsdampfdruck.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller abfließt als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu niedrigeren Oberflächentemperaturen und Kondensatbildung führen. Verwandte Begriffe: U-Wert, Dämmung, Kondensation.
    g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)
    Der g-Wert (früher kF-Wert) gibt an, wie viel der einfallenden Sonnenenergie durch ein Fenster in den Raum gelangt. Er wird als Wert zwischen 0 und 1 angegeben. Ein hoher g-Wert bedeutet, dass viel Sonnenwärme in den Raum gelangt. Verwandte Begriffe: Sonnenschutz, Wärmegewinn, Fensterglas.
    Hygrometer
    Ein Hygrometer ist ein Messgerät zur Bestimmung der Luftfeuchtigkeit. Es gibt verschiedene Arten von Hygrometern, z.B. mechanische, elektronische und psychrometrische Hygrometer. Verwandte Begriffe: Luftfeuchtigkeit, Taupunkt, Feuchtemessung.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der ideale Wert für die Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen?
      Die ideale relative Luftfeuchtigkeit in Wohnräumen liegt zwischen 40 und 60 %. Werte darüber können die Bildung von Kondenswasser und Schimmel begünstigen, während zu niedrige Werte die Schleimhäute austrocknen können. Regelmäßiges Lüften hilft, die Luftfeuchtigkeit im optimalen Bereich zu halten.
    2. Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit in meiner Wohnung senken?
      Die Luftfeuchtigkeit kann durch regelmäßiges Stoßlüften (mehrmals täglich für 5-10 Minuten), Vermeidung von Wäschetrocknen in der Wohnung und den Einsatz von Luftentfeuchtern gesenkt werden. Achten Sie auch darauf, dass keine versteckten Feuchtigkeitsquellen vorhanden sind, wie z.B. undichte Wasserleitungen.
    3. Was bedeutet der U-Wert (früher k-Wert) bei Fenstern?
      Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie gut ein Bauteil (z.B. ein Fenster) Wärme isoliert. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Ein niedriger U-Wert hilft, Wärmeverluste zu reduzieren und Kondenswasserbildung zu vermeiden.
    4. Was bedeutet der g-Wert (früher kF-Wert) bei Fenstern?
      Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Raum gelangt. Ein hoher g-Wert bedeutet, dass viel Sonnenwärme in den Raum gelangt, was im Winter erwünscht sein kann, im Sommer aber zu Überhitzung führen kann.
    5. Wie erkenne ich eine defekte Fensterdichtung?
      Eine defekte Fensterdichtung kann durch Zugluft, Kondenswasserbildung im Dichtungsbereich oder sichtbare Beschädigungen (Risse, Porosität) erkannt werden. Ein einfacher Test ist, ein Blatt Papier zwischen Fenster und Rahmen zu legen und zu prüfen, ob es sich bei geschlossenem Fenster leicht herausziehen lässt.
    6. Was kann ich tun, wenn sich Schimmel am Fenster bildet?
      Bei Schimmelbildung am Fenster sollte dieser umgehend mit einem geeigneten Schimmelentferner (beachten Sie die Herstellerhinweise) beseitigt werden. Wichtig ist, die Ursache der Feuchtigkeit zu beheben, um ein erneutes Auftreten zu verhindern. Bei großflächigem oder hartnäckigem Schimmelbefall sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
    7. Warum bildet sich Kondenswasser hauptsächlich am unteren Rand der Scheibe?
      Kondenswasser bildet sich oft am unteren Rand der Scheibe, weil hier die kälteste Stelle ist und die warme, feuchte Luft abkühlt. Kalte Luft kann weniger Feuchtigkeit aufnehmen als warme Luft, wodurch das überschüssige Wasser als Kondensat an der kalten Oberfläche ausfällt.
    8. Ist es normal, dass sich bei sehr kalten Außentemperaturen Kondenswasser am Fenster bildet?
      Bei sehr kalten Außentemperaturen kann sich auch bei guter Dämmung und Lüftung Kondenswasser am Fenster bilden, insbesondere wenn die Luftfeuchtigkeit im Raum hoch ist. Dies ist in geringem Umfang normal, sollte aber nicht dauerhaft auftreten oder zu Schimmelbildung führen.

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    • Wärmebrücken erkennen und beseitigen
      Methoden zur Identifizierung und Beseitigung von Wärmebrücken in der Gebäudehülle.
  2. Homepage-Info: Kondensat am Fenster verstehen

    Foto von Klaus-Hermann Ries

    so ziemlich alles
    was Sie wissen wollen finden Sie auf meiner Homepage erklärt.
  3. Kondensat: Kältebrücke an Fensterfuge erkennen?

    Ich kannte Ihre Homepage bereits ...
    welche mich übrigens ermutigt hat, die obige Frage hier zu stellen. Leider heißt es dort auch nur etwas lapidar: " ... bzw. der untere Rahmenanschlusspunkt keine Kältebrücke darstellt ... ". Genau darum geht's mir doch, wie kann ich feststellen ob's an einer Kältebrücke liegt (z.B. schlechte Fuge Scheibe-Rahmen)? Interessanterweise beschlägt die Gummidichtung VOR der Scheibe. Über die k-Werte / Temperatur Änderung über die Fensteroberflächen habe ich bei Ihnen leider auch nichts gefunden. Auch was man als normale Luftfeuchtigkeit bezeichnet ist mir weiter unklar. Danke trotzdem (soweit?) Gruß Thomas Klenk
    • Name:
    • Thomas Klenk
  4. Taupunktberechnung: Luftfeuchtigkeit als Kondensat-Ursache

    Volltreffer
    Bei +17 ° C und 60 % Luftfeuchte liegt die Taupunkttemperatur bei +9,2 °C.
    Bei 62 % also ziemlich genau bei 9 °C. Das nenne ich sauber getroffen. Es würde schon helfen die Temepatur auf +16 °C zu ernidrigen oder aber die Luftfeuchte auf 55 % zu drücken. Natürlich ist das nicht zumutbar.
    62 % Lugftfeuchte sind aber durchaus normal. Üblicherweise liegt die rel. Feuchte zwischen 50 und 65 %. Das hängt einfach davon ab, wie viele Leute/m² da sind, ob und wie die sich bewegen, die Anzahl der Pflanzen, Koch- und Dusch- / Badegewohnheiten etc.
    Fazit von einem Fensterbaulaien: da stimmt was nicht mit.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. IFT Rosenheim: Know-How zu Kondensat & Fenster

    Foto von Norbert Basqué

    Wissenswerte Information zum Thema
    Eine interessante Veröffentlichung finden Sie beim IFT Fensterinstitut der FH Rosenheim unter folgendem Link:

    Sie finden dort übrigens auch weitere Fundstellen unter der Rubrik Know-How.

  6. Kondensat: Randverbund als Wärmebrücke – Lösung?

    Foto von

    Die Seite kennt ja nun auch jeder.
    Das Problem ist der Randverbund, der die Scheibe auskühlt. Die Wärmedämmung ist hier durch die Metallzwischenstege zwischen den Scheiben deutlich abgesenkt, Sie haben es ja selbst gemessen. Helfen kann da nur ein Ankurbeln der Luftzirkulation. Die Scheiben, die Sie haben, mit 'einem Wert von 1,6 sind auch nicht die besten, sodass hier der Scheibenrand und auch die Anschlussversiegelung auskühlt. Erwärmen oder die Luftfeuchte absenken auf 55 %.
  7. Falsch! Fenster erwärmen: Keine Lösung für Kondensat

    Nicht erwärmen
    x|Na, KHR, da haste Dich aber vertan, erwärmen löst das Problem ja nicht, weil dann die Taupunkttemperatur steigt. Dann müsste man schon das Fenster erwärmen. Aber eines stimmt, die Luftzirkulation ist wichtig, und somit auch die Lage der Heizung und die Raumgeometrie.
    • Name:
    • Martin Beisse
  8. Kondensat vermeiden: Luftfeuchte senken reicht nicht!

    Mehr Info
    Danke erstmal an alle Antworter. Ist ja 'ne nette Idee einfach die Luftfeuchte abzusenken. Leider habe ich nicht vor mich Nachts wecken zu lassen um dann mal kurz Stoß zu lüften. Eine Dauerlüftung soll man ja auch vermeiden. Wir haben's schon mit den verschiedensten Raumtemperaturen versucht. Je wärmer desto schwitz, ist also möglicherweise kontraproduktiv? Zur Geometrie, der Heizkörper ist 40 cm unter dem Fenstereinzug, die Scheibe ist 15 cm gegenüber der Innenwand versenkt. Das erscheint mir zwar nicht unüblich, aber es könnte die Luftzirkulation natürlich beeinflussen. Ich werde mir mal 'nen Ventilator borgen ... So long,
    • Name:
    • Thomas Klenk
  9. Kondensat-Problem: Fenster erwärmen oder Luftfeuchte senken?

    Foto von

    natürlich!
    ... das Fenster erwärmen, was sonst? Die Luft wohl kaum, wie schon gesagt: je wärmer desto schwitz und je schwitz desto Luftfeuchtigkeit. Hat Herr Basqué hier auch schon geschrieben, dass es dazu vom (Institut für Fenstertechnik) ift einen Beitrag gibt? Jedenfalls muss durch Zirkulation der Luft die Nische des Fensters erwärmt werden. Oder die Feuchte ist zu senken. Oder andere Scheiben mit einem "warmen" Randverbund sind einzubauen.
  10. K-Wert Verschlechterung: Dichtungsproblem am Fenster?

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    back to the roots
    Nochmal zur Frage von Herrn Klenk Wie stark darf sich der k-Wert punktuell im Bereich der Dichtung zum Rahmen verschlechtern?
    Der vom Glashersteller angegebene k-Wert der Verglasung stammt von einer Musterscheibe.
    Dort wird in der Scheibenmitteder k-Wert gemessen. Das dort gemesse Ergebnis wird als kV veröffentlicht. (AbzAbk.üglich einiger Sicherheiten.) Im Randbereich der Scheibe befindet sich in der Regel ein Abstandhalter aus Aluminium. Aluminium ist ein guter Wärmeleiter. Der k-Wert im Randbereich (ca. 3 bis 4 cm von außen) liegt hier bei ca.
    3,5 bis 4,0 W/m² x K.! auch bei Wärmeschutzglas mit einem angegebenen k-Wert von 1,3 W/m² x K!
    Das ist der Grund, warum bei Ihnen zuerst die Dichtung vor der Scheibe schwitzt. Die liegt im Bereich des Aluminiumabstandhalters und bekommt als erstes die Kälte ab.
    Ein Mangel stellt das nicht dar, da diese Konstruktion nur sehr aufwendig zu ändern wäre. Ein Ärgernis ist es wohl.
    Langsam wird das Aluminium durch andere "schlechtere" Wärmeleiter ersetzt, sodass diese Wärmebrücke verbessert wird.
    In der momentan gültigen WSVO 95 wird der Randverbund bei der Berechnung des Fenster k-Wertes noch nicht berücksichtigt, wohl aber in der kommenden EnEVAbk. 2000.
    MfG Jürgen Sieber
  11. DIN 4108: Fenster als Wärmebrücke – Berechnungsgrundlage

    Das Fenster als Wärmebrücke?
    Verwendet man Formeln aus der DINAbk. 4108 (1981) so erhält man die folgende magische Formel: k/alpha_i = (T_Li  -  T_Oi) / (T_Li  -  T_La). Der rechte Teil ist gleich 1-f_Rsi. Für f_Rsi fordert die E DIN EN ISO 10211-2 im Bereich von Wärmebrücken, er solle größer gleich 0.7 sein! Setzt man nun den von Herren Sieber angegebenen Wert von k=4 im Randbereich mit 1/alpha_i=0.09 (für Glas, DIN 4701) an, so erhält man f_Rsi = 0.64! Sind also viele Isolierglasfenster unzulässige Wärmebrücken? Mit den Messwerten aus meinem ursprünglichen Beitrag ergibt sich ein k = 5.22 im Randbereich. Dieser Wert kommt mir immer noch irgendwie mangelhaft vor ...
    • Name:
    • Thomas Klenk
  12. Kondensat: Randverbundsystem & U-Wert Berechnung

    Foto von

    Was nicht existent ist ...
    Was nicht existent ist ist auch nicht unzulässig. So könnte man in einem Satz Antworten. Klar Herr Klenk, laut Ihrer Formel ist das so. Nur, ohne Randverbundsystem beim Glas geht es nun mal nicht!
    Zudem hat die Wärmeschutzverordnung in Ihrer Berechnung für das Fenster den Randverbund nicht berücksichtigt. Da wurde nur der U-Wert (k-Wert) des Glas und der U-Wert des Rahmens verwendet.
    Erst in der EnEVAbk. 2000 wird der Randverbund über den PSI-Wert in die Berechnung miteinfließen. Die Veränderungen sind dann enorm.
    Ein Beispiel: Ein Fenster nach der WSVO 95 berechnet hat bspw. einen k-Wert 1,5 W/m² x K. Nach der neuen Berechnungsformel unter Berücksichtigung des PSI-Wertes kann das gleiche Fenster dann einen U-Wert (k-Wert) von 1,7 W/m² x K haben.
    Nur bis jetzt wird der Randverbund eben leider nicht gewertet, er existiert in der WSVO 95 nicht. Daher ist es "formal" auch keine Wärmebrücke.
    MfG Jürgen Sieber
  13. Wärmebrücke am Fenster: WSV95 vs. DIN-Anforderungen

    Wärmebrücke und Wärmeschutzverordnung 95
    Moment, nur weil die WSV95 den Randverbund nicht kennt, heißt das doch noch nicht, dass keine Wärmebrücke vorliegt. Die DINAbk. macht doch klare Angaben, was unter einer Wärmebrücke zu verstehen ist, und welche Eigenschaften bei der Wärmeübertragung zu gewährleisten sind (f_Rsi). Da ist es meiner Meinung nach doch egal, ob es sich um eine Mauer, einen Rollladenkasten oder eben ein Fenster handelt. Oder liege ich da falsch? Außerdem kann ich Schwitzwasser bei normalem Raumklima und 0 °C Außentemperatur weiterhin nur schwer akzeptieren! Dieses Problem hätte ich ja auch gar nicht, wenn sich sich bei meinem Fenster ein k=4 im Randbereich ergeben würde ...
    • Name:
    • Thomas Klenk
  14. Kondensat: Wärmebrücke bei Dachfenstern – Schuldfrage!

    Recht haben und Recht bekommen
    Ich habe zwar mit Fensterbau nichts zu tun, wohl aber mit Wärmebrücken.
    Das gleiche Problem tritt nämlich auch häufig bei Dachfenstern auf. Die Hersteller nehmen sich davon nichts an. Das Problem liegt darin, wem die Schuld zu geben ist.
    Ich hatte so einen Fall, bei dem ich sogar klar nachweisen konnte, dass es sich um eine Wärmebrücke im technischen Sinne handelt.
    Und wie war das Urteil? Gar keine natürlich, wie immer ein Vergleich.
    Fast hätte ich es vergessen, angeklagt war der Dachdecker, nicht der Fensterhersteller, das ergab sich erst aus dem Gutachten.
    Fazit: der Dachdecker musste einen gewissen Betrag zurückzahlen, und der Wohnungsnutzer musste mehr lüften
    Fragen Sie mich bitte nicht nach der Begründung ...
    • Name:
    • Martin Beisse
  15. Isolierglas: Randverbund – Ursache für Kondensat?

    Foto von

    Rein Formal ist's doch keine Wärmebrücke
    Der Randverbund dient als "Verbingungsmittel" zwischen den beiden Scheiben. Drum heißt er auch so, nämlich "Verbund".
    Es wird zwar nicht explizit der "Randverbund bei Isolierglas" erwähnt, der ist aber ein übliches Verbindungsmittel. Sonst hält das Isolierglas nicht. Daher ist er nicht zu rechnen.
    Schwitzwasser ist zwar ärgerlich, doch Schwitzwasser das über den Randverbund entsteht, tritt in aller Regel nur unten bzw. seitlich ca. 10  -  15 cm hoch auf.
    Laut k-Wert Berechnung, müsste es aber genauso oben auftreten. Hier lassen oft die Fensterbänke über dem Heizkörper keine Luftzirkulation im unteren Fensterbereich zu.
    Dies ist für Sie zwar auch keine Lösung, aber ohne den Randverbund geht's halt leider nicht. MfG Jürgen Sieber
  16. DIN 4108: Wärmebrücken-Nachweis für Fenster entfällt

    Foto von

    Jetzt hat mich der Rechner zensiert ☹
    Bitte diesen Abschnitt ein Betrag weiter oben nach der zweiten Zeile einfügen.
    Nun gibt es in der DINAbk. 4108 auch einen Punkt über Wärmebrücken. (Steht in Teil 2, Punkt 5.4)
    Zitat Für übliche Verbindungsmittel, wie z.B. Nägel, Schrauben, Drahtanker, sowie für Mörtelfugen von Mauerwerk ... braucht kein Nachweis der Wärmebrückenwirkung geführt werden.
    MfG Jürgen Sieber
  17. Ach so, schon gewundert

    x|Jetzt passt es wieder 🙂
    • Name:
    • Martin Beisse
  18. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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    Kondensat am Fenster: Ursachen, Vermeidung & normale Werte

    💡 Kernaussagen: Kondensatbildung am Fenster kann verschiedene Ursachen haben, darunter hohe Luftfeuchtigkeit, Kältebrücken im Bereich des Randverbunds oder Dichtungsprobleme. Eine korrekte Berechnung des Taupunkts ist entscheidend, um das Risiko von Kondenswasser und Schimmelbildung zu minimieren. Die Luftzirkulation im Raum und die Positionierung der Heizkörper spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ältere Wärmeschutzverordnungen berücksichtigen den Randverbund von Fenstern oft nicht, was zu Fehleinschätzungen führen kann.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Falsch! Fenster erwärmen: Keine Lösung für Kondensat, löst das Erwärmen des Fensters das Problem nicht, da dadurch die Taupunkttemperatur steigt. Stattdessen sollte die Luftzirkulation verbessert oder die Luftfeuchtigkeit gesenkt werden.

    ✅ Zusatzinfo: Das IFT Rosenheim bietet eine interessante Veröffentlichung zum Thema Kondensat und Fenster unter dem Link im Beitrag IFT Rosenheim: Know-How zu Kondensat & Fenster. Dort finden sich weitere nützliche Informationen und Fundstellen.

    📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Taupunktberechnung: Luftfeuchtigkeit als Kondensat-Ursache wird erläutert, dass bei +17 °C und 60 % Luftfeuchtigkeit die Taupunkttemperatur bei +9,2 °C liegt. Eine Reduzierung der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit kann helfen, Kondensatbildung zu reduzieren.

    🔧 Praktische Umsetzung: Um Kältebrücken im Bereich der Fensterfuge zu erkennen, sollte man laut dem Beitrag Kondensat: Kältebrücke an Fensterfuge erkennen? prüfen, ob die Gummidichtung vor der Scheibe beschlägt. Dies kann ein Indiz für eine mangelhafte Wärmedämmung sein.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Dichtungen Ihrer Fenster und stellen Sie sicher, dass die Luft im Raum ausreichend zirkulieren kann. Messen Sie die Luftfeuchtigkeit und versuchen Sie, diese durch Lüften oder den Einsatz eines Luftentfeuchters zu senken. Beachten Sie die Hinweise im Beitrag Kondensat: Randverbund als Wärmebrücke – Lösung? bezüglich des Randverbunds und der Luftzirkulation.

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