Vor einer Woche habe ich meinen Zementestrich bekommen. Er trocknet jetzt insgesamt 3 Wochen ohne Fußbodenheizung und anschließend nochmal so lange mit dem Fußbodenheizung Ausheizprogramm. Es ist der letzte Schritt zur Belagsfertigkeit meines bereits komplett gedämmten Hauses.
Letzten Samstag habe ich zu lüften begonnen. Mindestens 3x täglich die Fenster in jedem Stockwerk einseitig (oder höchstens diagonal zueinander) für 15-20 Minuten geöffnet. Das hat gut funktioniert, die Luftfeuchtigkeit hat sich von anfangs beinahe 100 % auf knapp über 70 % (aktuelle Feuchte draußen) gesenkt - habe ich mit dem Feuchtigkeitsmesser gemessen.
Damit es im Haus nicht zu kalt wird, habe ich eine elektrische Zusatzheizung (Heizlüfter, so aufgestellt, dass er den Estrich nicht anblässt) laufen, die das Haus derzeit auf 15-18 ° temperiert.
Da warme Luft auch mehr Feuchtigkeit speichern kann, kommt mir das auch bei der Trocknung zugute oder?
Aktuell ist es leider sehr feucht draußen und das wird sich allzuschnell auch nicht ändern. Wir haben draußen eine Lauftfeuchte von 80-90 %.
Macht es hier eventuell Sinn, die Temperatur im Haus noch ein wenig anzuheben, sagen wir auf 20-25 ° und trotzdem zu lüften? Bringt das dann durch die höhere Innentemperatur trotzdem den gewünschten Effekt der Feuchtigkeitsabfuhr oder kommt es zur Rückbefeuchtung des Estrichs?
Wie soll ich hier am Besten vorgehen - bzw. ist mein Ansatz mit der zusätzlichen Beheizung im Haus richtig oder falsch?
Vielen lieben Dank & glg, Michi