in meinem kürzlich erworbenen Haus (BJ 1962) soll demnächst ein neuer Bodenbelag in Form von Feinsteinzeug-Fliesen 60x30 cm rein. Der vorhandene Bodenaufbau besteht aus Zementestrich auf ca. 10 mm Styropor-Dämmung. Der alte Bodenbelag bestand aus Teppich bzw. PVC-Fliesen. Die Stärke des Estrichs beträgt in Diele und Flur ca. 40-45 mm und in zwei angrenzenden Zimmern ca. 30 bis 35 mm, im Randbereich sogar nur bis 25 mm. Risse sind bisher noch keine sichtbar.
- Ist die vorhandene Estrichstärke ausreichend für Fliesenbeläge? Ich weiß nur, dass nach Norm die Mindestdicke 45 mm beträgt und da liegt mein Estrich deutlich darunter. Eine Entkopplungsmatte z.B. Mapetex könnte ich als Absicherung zumindest mit einbauen lassen.
- Die beiden tieferen Räume sollten an die Höhe der Diele angepasst werden, um einen optisch durchgängigen Belag zu ermöglichen. Wie ist die Höhendifferenz von 10-15 mm (in Raummitte dann nur noch ca. 6 mm) auszugleichen. Von Fließspachtel wurde hier in anderen Beiträgen schon öfters abgeraten. Könnte der Fliesenleger die Differenz im Mörtel ausgleichen?
- Auf dem Estrich befinden sich noch braune Kleberreste vom Altbelag. Mit einem Spachtel sind diese teilweise stückchenweise abzuschaben, teilweise aber noch recht gut mit dem Untergrund verbunden. Ich habe bereits ein ganzes Wochenende lang mit einem Schleifer mit hartmetallbestückter Scheibe auf dem Estrich rumgeschliffen, allerdings ohne großen Erfolg. Kann man das Zeug drauf lassen und evtl. vorher grundieren?
Sorry falls die Frage etwas ausgedehnt ist. Bin im Moment sehr unzufrieden und unschlüssig mit der vorhandenen Situation. Wenn es die Zeit zulassen würde, käme der alte Estrich komplett raus und ein neuer rein. Aber das ist leider nicht möglich. Faule Kompromisse möchte ich aber trotzdem ungern eingehen. Vielleicht weiß hier jemand Rat?
Danke + Gruß
Oliver