da ich über die Suchen-Funktion nichts passendes gefunden habe, Stelle ich die Frage mal direkt:
Mein Vorhaben:
Ich ziehe gerade in eine Altbau-Mietwohnung, in der ich Baufreiheit bekommen habe, sprich, ich kann da drin herumbasteln, wie ich will. Denn die Wohnung war lange nicht bewohnt und ist nicht gerade in schönem Zustand.
Mir geht es jetzt speziell um den Küchenfußboden.
Dort sind an einer ca. 2 m² großen Stelle die Dielen morsch (Dort war mal ein Rohrbruch, ist alles wieder i.o. gebracht worden, professionell getrocknet etc.). Ich möchte diese Situation nun ausnutzen und die Dielen der halben Küche rausreißen und durch Fliesen ersetzen. Hier stellt sich nun die Frage nach dem Bodenaufbau.
Ich umreisse mal den Ist-Zustand (von unten beginnend):
Keller (trocken)
Betondecke
Asche und sonstiger feinkörniger Bauschutt von 1939 ;o)
Trägerbalken
Dielen
Ich dachte nun daran, vielleicht folgenden Aufbau vorzunehmen:
Betondecke (Vom Keller)
Perlitschüttung
Flüssiger Estrich
Fliesen
Ich bin kein Profi in diesen Dingen aber für mich klingt das irgendwie logisch. Ein Kumpel von mir (kommt nicht vom Bau, also auch Laie) meinte, das würde zu schwer sein und ich müsse Angst haben dass die Kellerdecke einkracht wenn ich jetzt da, wo vorher Holz war, nun Estrich gieße. Für mich klingt das irgendwie schwachsinnig, da ich dort eine dicke Massive Kellerdecke drunter habe und auch dort, wo früher der schwere Kochofen gestanden hat, bereits Estrich (ca. 1,5 m²) gegossen wurde.
Außerdem meinte der Verwalter und auch der Hauswart, dass ich das machen könne.
Kann ich das bedenkenlos so durchführen oder sollte ich doch auf eine leichtere Konstruktion zurückgreifen? Wenn ja, was? Weil, Fliesen hätt ich schon gern in der Küche. Sind besser als Dielen.
Für mich klingt das Gewichtsproblem irgendwie unlogisch, ich gehe doch mal davon aus dass die früher die Häuser Dick und Massiv gebaut haben. Zumal alleine schon die Innenwände Mannskreuzbreit sind.
