der Obergeschoss-Fußboden in meinem Einfamilienhaus besteht aus einer Holzbalkendecke mit Spanplattenauflage, es soll jetzt ein Aufbau (insgesamt 10 cm) für die Nutzung als Wohnraum (WZ, KiZi, Bad) eingebaut werden. Auf dem vorh. Boden sind alle Versorgungsleitungen (El., H20) verlegt. Folgende Varianten wurden vorgeschlagen:
- 5 cm Styropor zwischen den Leitungen, 4 cm Betonestrich
- 4 cm Styropor zwischen den Leitungen, 5 cm Anhydritestrich
- 5 cm Trockenschüttung, 4 cm Trockenestrichplatten,
darauf jeweils 1 cm Fliesen/Laminat
Als Nachteil der jeweils anderen Lösungen wurden mir genannt:
- vom Trockenbauer: Estrich ist zu schwer, bringt ein Haufen Feuchtigkeit ins Haus, muss lange trocknen und schüsselt
- vom Betonestrichleger: Gipsestrich taugt nicht für's Bad, es gibt ein hohes Risiko, dass die dünnflüssige Suppe durch undichte Randdämmstreifen ins bewohnte UGAbk. fließt
- vom Anhydritestrichleger: Trockenestrich setzt sich und hat eine schlechte Schalldämmung
Nun bin ich ziemlich ratlos, welches das kleinste Übel für mich wäre. Außerdem möchte ich außer im Bad Holzdielen statt Laminat verlegen. Dafür gäbe es noch die Variante, 80er Kanthölzer schwimmend auf die bestehende Decke zu (ver) legen, dazwischen Schüttung, und darauf Dielen. Wie sieht es da mit Trittschalldämmung aus? Wärmetechnisch sehe ich kein Problem. Welche Variante würden Sie mir empfehlen?
Danke, Thomas
