DIN V 4701-10 für Großgebäude? Blower-Door-Test, Lüftung & Wärmeschutz
BAU-Forum: Energieeinsparverordnung EnEV
DIN V 4701-10 für Großgebäude? Blower-Door-Test, Lüftung & Wärmeschutz
2. Wie führe ich einen "Blower door" Test bei einem solchen Gebäude durch, eine Messanlage reicht doch da nicht?
3. Ist die Wärmeabgabe infolge langwelliger Emission in den Transmissionswärmeverlusten enthalten?
4. Wer steigt durch die Berechnung der Heizunterbrechung durch?
5. Ist bei der Berechnung der Luftwechselzahl (Lüftungsanlage mit WRG) die rückgewonnene Energie in der abgeminderten Luftwechselrate berücksichtigt, oder muss ich die Energie als zusätzlichen Gewinn verbuchen?
6. Habe ein großes Bürogebäude in Dresden nachgewiesen. Dort liegt der KWK Anteil der Fernwärme bei 86 %, d.h. Primärenergienachweis entfiel. Nun hatte ich im Transmissionsnachwei unendlich Luft, sprich der Mindestwärmeschutz hat gegriffen. Wo ist die Verschärfung zur WSVO?
Wer hat ähnliche Erfahrungen /Fragen
MfG
Ingolf Sucker
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Ich beurteile die Fragen wie folgt:
1. DINAbk. V 4701-10 für Großgebäude: Die DIN V 4701-10 ist primär für Wohngebäude und kleinere Nichtwohngebäude bis zu einer bestimmten Größe konzipiert. Bei wesentlich größeren Gebäuden (z.B. 20.000 m²) sind die Diagramme und Berechnungsansätze möglicherweise nicht direkt anwendbar. Ich empfehle, auf detailliertere Simulationsverfahren oder Normen für Nichtwohngebäude (z.B. DIN V 18599) zurückzugreifen.
2. Blower-Door-Test bei Großgebäuden: Bei sehr großen Gebäuden reicht eine einzelne Blower-Door-Messanlage oft nicht aus, um den notwendigen Unter- oder Überdruck zu erzeugen. Ich empfehle den Einsatz mehrerer parallel betriebener Anlagen. Die Auswertung muss entsprechend der Gebäudegröße und -komplexität erfolgen. Es ist wichtig, die Messungen nach den geltenden Normen (z.B. DIN EN ISO 9972) durchzuführen.
3. Berücksichtigung von Lüftung und Wärmerückgewinnung: Bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs und der Transmissionswärmeverluste müssen die Lüftungsanlage, die Luftwechselrate und die Wärmerückgewinnung berücksichtigt werden. Ich empfehle, die entsprechenden Normen und Richtlinien (z.B. DIN V 18599) zu beachten und die Berechnungen sorgfältig durchzuführen. Die Luftdichtheit des Gebäudes spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz der Lüftungsanlage und die Vermeidung von Transmissionswärmeverlusten.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, für die genannten Fragestellungen einen erfahrenen Energieberater oder Fachingenieur für Gebäudetechnik hinzuzuziehen, der über die notwendige Expertise und Messtechnik verfügt.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- DIN V 4701-10
- Eine deutsche Vornorm, die ein vereinfachtes Berechnungsverfahren zur Ermittlung des Energiebedarfs von Wohngebäuden und kleineren Nichtwohngebäuden beschreibt. Sie dient als Grundlage für den Energieausweis und die energetische Bewertung von Gebäuden. Die Norm wird zunehmend von der detaillierteren DIN V 18599 abgelöst.
Verwandte Begriffe: DIN V 18599, Energieausweis, Energiebedarf. - DIN V 18599
- Eine umfassende Normenreihe zur Berechnung des Energiebedarfs von Gebäuden, die sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäude abdeckt. Sie berücksichtigt detaillierte Aspekte wie Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung und Warmwasserbereitung. Die Norm ist komplexer als die DIN V 4701-10 und erfordert in der Regel den Einsatz von spezieller Software.
Verwandte Begriffe: DIN V 4701-10, Energieeffizienz, Gebäudeautomation. - Blower-Door-Test
- Ein Verfahren zur Messung der Luftdichtheit eines Gebäudes. Dabei wird ein Ventilator in eine Tür oder ein Fenster eingesetzt, um einen Unter- oder Überdruck im Gebäude zu erzeugen. Aus der gemessenen Luftmenge, die benötigt wird, um den Druckunterschied aufrechtzuerhalten, kann die Luftwechselrate und die Luftdichtheit des Gebäudes bestimmt werden.
Verwandte Begriffe: Luftdichtheit, Luftwechselrate, EnEVAbk./GEG. - Transmissionswärmeverluste
- Wärmeverluste, die durch die Gebäudehülle (Wände, Fenster, Dach) hindurch auftreten. Sie hängen von der Wärmedämmung der Bauteile, der Fläche der Bauteile und der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen ab. Eine gute Wärmedämmung reduziert die Transmissionswärmeverluste und senkt den Heizwärmebedarf.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, U-Wert, Heizwärmebedarf. - Luftwechselrate
- Die Anzahl der Male, die die Luft in einem Raum oder Gebäude pro Stunde ausgetauscht wird. Eine ausreichende Luftwechselrate ist wichtig für die Raumluftqualität und die Vermeidung von Schimmelbildung. Eine zu hohe Luftwechselrate führt jedoch zu unnötigen Wärmeverlusten. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung kann die Luftwechselrate optimieren.
Verwandte Begriffe: Lüftung, Wärmerückgewinnung, Raumluftqualität. - Primärenergienachweis
- Ein Nachweis, der den Gesamtenergiebedarf eines Gebäudes unter Berücksichtigung der vorgelagerten Kette der Energieumwandlung und -verteilung ausweist. Er berücksichtigt den Primärenergiefaktor, der angibt, wie viel Primärenergie (z.B. Erdöl, Erdgas, Kohle) benötigt wird, um eine Kilowattstunde Endenergie bereitzustellen. Der Primärenergienachweis ist ein wichtiger Bestandteil des Energieausweises.
Verwandte Begriffe: Energieausweis, Primärenergiefaktor, Endenergiebedarf. - Wärmerückgewinnung
- Ein Verfahren zur Rückgewinnung von Wärme aus der Abluft eines Gebäudes. Die Wärme wird genutzt, um die Zuluft vorzuwärmen, wodurch der Heizwärmebedarf reduziert wird. Wärmerückgewinnungssysteme werden häufig in Lüftungsanlagen eingesetzt und können einen hohen Wirkungsgrad erreichen.
Verwandte Begriffe: Lüftung, Enthalpie, Wärmetauscher.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Kann die DIN V 4701-10 für sehr große Bürogebäude verwendet werden?
Die DIN V 4701-10 ist hauptsächlich für Wohngebäude und kleinere Nichtwohngebäude gedacht. Bei großen Bürogebäuden mit erheblich größeren Flächen als in den Diagrammen der Norm abgebildet, ist es ratsam, auf detailliertere Simulationsverfahren oder andere Normen wie die DIN V 18599 zurückzugreifen. Diese bieten spezifischere Berechnungsmodelle für Nichtwohngebäude und berücksichtigen komplexe Systeme und Lastprofile. - Wie führt man einen Blower-Door-Test bei einem sehr großen Gebäude durch?
Bei großen Gebäuden ist es oft notwendig, mehrere Blower-Door-Systeme parallel zu betreiben, um den erforderlichen Druckunterschied zu erzeugen. Die Messungen müssen gemäß der DIN EN ISO 9972 durchgeführt und die Ergebnisse entsprechend der Gebäudegröße und -komplexität ausgewertet werden. Es ist wichtig, die Kalibrierung der Geräte sicherzustellen und die Messungen von qualifiziertem Personal durchführen zu lassen. - Welche Rolle spielt die Luftdichtheit bei der Energieeffizienz eines Gebäudes?
Die Luftdichtheit ist entscheidend für die Energieeffizienz, da sie unkontrollierte Luftströmungen und damit verbundene Wärmeverluste reduziert. Eine gute Luftdichtheit ermöglicht eine effizientere Nutzung der Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und minimiert Transmissionswärmeverluste. Die Luftdichtheit wird durch den Blower-Door-Test gemessen und sollte den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) entsprechen. - Wie werden Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung bei der Energieberechnung berücksichtigt?
Lüftungsanlagen und Wärmerückgewinnung werden bei der Energieberechnung gemäß DIN V 18599 berücksichtigt, indem die durch die Lüftung verursachten Wärmeverluste und die durch die Wärmerückgewinnung erzielten Energieeinsparungen quantifiziert werden. Die Luftwechselrate, der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung und die Art der Lüftungsanlage (z.B. freie Lüftung, mechanische Lüftung) sind wichtige Parameter, die in die Berechnung einfließen. - Was sind Transmissionswärmeverluste und wie können sie minimiert werden?
Transmissionswärmeverluste sind Wärmeverluste, die durch die Gebäudehülle (Wände, Fenster, Dach) hindurch auftreten. Sie können durch eine gute Wärmedämmung der Gebäudehülle, den Einsatz von energieeffizienten Fenstern und Türen sowie die Vermeidung von Wärmebrücken minimiert werden. Die Transmissionswärmeverluste werden bei der Energieberechnung gemäß DIN V 18599 berücksichtigt und beeinflussen den Heizwärmebedarf des Gebäudes. - Welche Bedeutung hat der Primärenergienachweis?
Der Primärenergienachweis ist ein wichtiger Bestandteil des Energieausweises und dient dazu, die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes zu bewerten. Er berücksichtigt nicht nur den Endenergiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung, sondern auch die vorgelagerte Kette der Energieumwandlung und -verteilung. Der Primärenergiefaktor gibt an, wie viel Primärenergie (z.B. Erdöl, Erdgas, Kohle) benötigt wird, um eine Kilowattstunde Endenergie bereitzustellen. - Was ist bei der Verschärfung des Mindestwärmeschutzes zu beachten?
Bei der Verschärfung des Mindestwärmeschutzes müssen die Anforderungen an die Wärmedämmung der Gebäudehülle erhöht werden. Dies bedeutet, dass dickere Dämmstoffe oder Dämmstoffe mit besseren Dämmeigenschaften eingesetzt werden müssen. Die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz sind in der Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) festgelegt und werden regelmäßig angepasst, um die Energieeffizienz von Gebäuden zu verbessern. - Wie beeinflusst die Luftwechselrate den Energieverbrauch eines Gebäudes?
Die Luftwechselrate beeinflusst den Energieverbrauch eines Gebäudes erheblich. Eine hohe Luftwechselrate führt zu höheren Wärmeverlusten durch Lüftung, während eine zu geringe Luftwechselrate die Raumluftqualität beeinträchtigen kann. Eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung kann die Wärmeverluste minimieren und gleichzeitig eine gute Raumluftqualität gewährleisten. Die Luftwechselrate sollte den Anforderungen der DIN 1946-6 entsprechen.
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EnEV vs. WSVO: Leichtere Erfüllung – Erfahrungen
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Blower-Door-Test: Abschnittsweise Prüfung bei Großgebäuden
endlich mal ein kompetenter Ansprechpartner
Hallo
Das Abschnittsweises Prüfen mit "Blower-Door-Test" ist wirklich praktisch durchführbar? (Das Gebäude besteht aus ca. 6 Etagen mit u.a. 5 Fahrstuhlschächten 5 Treppenhäusern und unzähligen anderen Schächten.) Wird wohl ein ziemliches gefummel werden?
Wie groß sollte so ein Abschnitt maximal sein?
zu langwelliger Emission:
Die Frage zielt auf den physikalischen Hintergrund ab. Habe nämlich bei der Implementierung festgestellt, dass die Berücksichtigung der opaken solaren Gewinne unter bestimmten Voraussetzungen mir mehr Verluste als Gewinne bringt.
Deshalb die physikalische Frage:
Sind die Emissionen nicht schon mit dem hr (Anhang zu DINAbk. EN ISO 9646) bei der Ermittlung des äußeren Wärmeübergangswiderstandes abgegolten?
Vielen Dank für Ihre Beantwortung! -
DIN V 4108-6: Transmissionswärmeverluste im Winter
Verluste
Tabelle F. 13 der DINAbk. V 4108-6 zeigt tatsächlich im Winter meistens Verluste. Die Sonnenstrahlung ist kurz und in klaren Nächten kommt nur die Gegenstrahlung (ca. -40 °C) und die Strahlung der Umgebung. Aber gegenüber den anderen Wärmemengen ist das klein, sodass die Vernachlässigung keinen großen Fehler bringt.
Bei 6. fehlt bei mir das Wort "Erfahrung" gemacht.Welche Abschnitte usw. : vor Ort ansehen.
-
EnEV-Anforderungen: HT' statt Mindestwärmeschutz
Punkt 6 ist aber falsch gelöst.
Nicht der Mindestwärmeschutz ist maßgebend, sondern die Nebenanforderung der EnEVAbk. HT'.
Unrterlief Ihnen hier ein grober Fehler?
Gruß
Johannes -
H'T-Anforderungen: Einhaltung durch Mindestwärmeschutz?
Natürlich waren bei Einhaltung des Mindestwärmeschutzes die Anforderungen ...
Natürlich waren bei Einhaltung des Mindestwärmeschutzes die Anforderungen H'T eingehalten! Deshalb wundere ich mich ja über die laschen Anforderungen.
Kann denn wirklich keiner einen qualifizierten Beitrag leisten?
MfG
Ingolf Sucker -
DIN V 4701-10: KWK-Anlagen & HT'-Anforderungen
bd
zu 1. wenn die 4701-10 keine Aussage über die Anlage macht, dann ist diese nicht genormt, insofern gut das kwk, sonst denke ich würde die Anforderung zul HT'*0,76 greifen
zu 2. bd bis ca. 50000 m³ möglich mit mehrerern bd.
besser brandabschnittsweise/etagenweise messen
zu 5. wrg in ep enthalten nicht im luftwechsel -
Fernwärme: Primärenergiefaktor nach DIN V 4701-10
Ihre Aussage: Kann denn wirklich keiner einen qualifizierten Beitrag leisten?
Danach hat man eigentlich keine Lust mehr, zu Antworten, aber da kenne ich ja nichts ...
@JD: 0.76 HT' kommt nicht in Frage, da die Anlage (Welche Anlage überhaupt?) natürlich bewertbar ist.
Grundsätzlich ist die Fernwärme mit dem Primäenergiefaktor 1.3 zu berücksichtigen. (Faktor 0.7 gilt nur bei 100 % KWK - wer hat das schon?)
Ist der Primärenergiefaktor nach DINAbk. V 4701-10 Nr. 5.4.1 auf der Grundlage von 'buchhalterischen Abschlussbilanzen und kaufmännisch nachweisbarer Abschlussbilanzen' ermittelt worden, dann kann mit diesem Wert rechnen. (Die Ermittlung dieses Wertes ist NICHT Aufgabe des Planers, sondern ist durch das Versorgungsunternehmen zu ermitteln, bzw. ermitteln zu lassen)
Der genannte Wert von 86 % aus KWK muss also auf diesem Wege ermittelt worden sein, eine mündliche Aussage am Telefon reicht keinesfalls. Die wenigsten Versoreger haben bis heute solche Werte zur Verfügung gestellt.
Zur Entscheidung, ob nach EnEVAbk. § 3, Abs. 3 der Nachweis der PE entfallen kann ist neben der Frage ob mindestens 70 % aus KWK entstehen noch die Frage ob denn auch 100 % der Nutzenergie (Hier Heizung + Lüftung) der Fernwärme zugeordnet sind.
(Falls nicht muss ich die jeweiligen Anteile kombinieren)
Da hier ein Bürogebäude vorliegt, ist das Warmwasser nicht mit dabei, sonst wäre auch diese Nutzenergie zu vergleichen.
Wenn dann ein paar elektrische Durchlauferhitzer dabei wären, müsste man als erst einmal nach EnEV rechnen, nur um zu überprüfen, ob ich die 70 %-Grenze einhalte und somit auf den Nachweis verzichten kann. Scheint paradox, aber so ist es.
Natürlich kann ich dann auch die Ausnahme weglassen und rechne halt PE aus, bringt wahrscheinlich kein anderes Ergebnis.
(HT' maßgebend)
Wofür ist HT'? (scheint der Fragesteller ja nicht zu wissen, trotz der 'großen Töne')
Die Nebenanforderung HT' soll verhindern, dass mit superguten Anlagen, die Gebäudehülle schlechter als nach WSV erstellt wird.
Sie entspricht also ca. der WSV.
Die Frage, wo also die große Verbesserung der EnEV sei, ist also bei einem Nachweis, bei dem HT' maßgebend ist, Zeugnis einer nicht ausreichenden Beschäftigung mit der EnEV.
Gruß, JDB -
EnEV-Begründung: Warmwasserbedarf & Bedarfsermittlung
eine kleine Provokation wirkt Wunder 🙂
Hallo
Herr D. Bakel nehmen Sie meine kleine Provokation wie bereits geschehen als Ansporn.
@ KWK-Anteil: schriftliche Aussage der Stadtwerke liegt selbstverständlich vor.
@ 3. Abschnitt von D. Bakel
Worauf begründen Sie Ihre Aussage mit den Durchlauferhitzern?
Die EnEVAbk.-Begründung sagt aus: " ... von einer Berücksichtigung (des Warmwasserbed.) bei der Bedarfsermittlung wird deshalb abgesehen". (Begründung S. 74) Fällt also komplett unter den Tisch oder?
@HT'
Die Frage nach dem Sinn der Nebenforderung wurde zu keinem Zeitpunkt gestellt!
Die WSVO-Anforderungen und die HT' Forderung nach EnEV ist nicht direkt vergleichbar (Andere Fx Werte, Wärmebrücken, bei EnEV: in HT Rechnung keine solaren Gewinne)
Die Behauptung der HT' Nachweis entspricht dem Niveau der WSVO bedarf meiner Meinung nach einer Begründung.
@ Wärmerückgewinnung
Was halten Sie von der Zeile 8.2 DINAbk. V 4108-6 S. 63?
n = na (1-Nutzungsfaktor WRG) +nx
bzw. Qp= (Qh+Qw+Qwr) *ep
Hier fließt doch bereits in die Lüftungsverluste die WRG ein oder?
MfG
Ingolf Sucker -
WSVO-Dämmniveau: Vergleich mit EnEV-Anforderungen
nur kurz
Mein Beispiel mit den Durchlauferhitzern bezog sich auf Wohngebäude. (dann also berücksichtigen)
Sie haben kein PE-Nachweis geführt. HT' war maßbegend.
Sie haben sich gewundert, wo denn die Verschärfung sei.
Kann ich nur noch einmal wiederholen: Sie landen ca. auf dem Dämmniveau der WSV, natürlich mit den neuen Randbedingungen und Berechnungen. Sie haben es selbst festgesteltt, dass keine Verschärfung vorliegt. Warum also noch diese Diskussion?
Wer schlau ist, ignoriert die Möglichkeit, die WRG in der 4108-6 zu berücksichtigen. Der Heizwärmebedarf als Eingangsgröße für die 4701-10 -Berechnung darf keinen WRG-Einfluss beinhalten, müssste also wieder korrigiert werden, nur um die Wirkung noch einmal zu berücksichtigen - aber diesmal richtig.
(mit allen Hilfsenergien) (Pflicht!)
Gruß, jdb -
Blower-Door-Test: Luftdichtheitsprüfung mit einer Tür
eine Blower-Door könnte reichen
Zu Punkt 2 der Ausgangsfrage:
Eine Blower-Door schafft knapp 10.000 m³/h. Wenn Sie n50=0,5 [1/h] erreichen geht der Test mit einer Tür. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Anwendbarkeit der DIN V 4701-10 auf Großgebäude, die Herausforderungen bei Blower-Door-Tests in komplexen Gebäudestrukturen und die korrekte Berücksichtigung von Wärmeverlusten und -gewinnen. Des Weiteren wird die Bedeutung des Primärenergienachweises und die korrekte Anwendung der EnEVAbk.-Anforderungen erörtert. Ein wichtiger Punkt ist die Frage, ob der Mindestwärmeschutz automatisch die Anforderungen an H'T erfüllt. Die Diskussion beleuchtet auch die praktische Durchführbarkeit von Blower-Door-Tests in großen Gebäuden durch abschnittsweise Messungen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Anwendung der DIN V 4701-10 auf Großgebäude ist zu beachten, dass die Musteranlagen möglicherweise nicht direkt übertragbar sind, wie im Beitrag DIN V 4701-10: KWK-Anlagen & HT'-Anforderungen hervorgehoben wird. Es ist entscheidend, die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes zu berücksichtigen und gegebenenfalls alternative Berechnungsansätze zu wählen.
✅ Zusatzinfo: Die abschnittsweise Durchführung von Blower-Door-Tests, wie im Beitrag Blower-Door-Test: Abschnittsweise Prüfung bei Großgebäuden vorgeschlagen, kann eine praktikable Lösung sein, um die Luftdichtheit großer und komplexer Gebäude zu prüfen. Dabei ist jedoch auf eine sorgfältige Planung und Durchführung zu achten, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.
📊 Fakten/Zahlen: Der Primärenergiefaktor für Fernwärme beträgt in der Regel 1.3, kann aber bei 100% KWK auf 0.7 reduziert sein, wie im Beitrag Fernwärme: Primärenergiefaktor nach DIN V 4701-10 erläutert wird. Die korrekte Ermittlung und Berücksichtigung dieses Faktors ist entscheidend für den Primärenergienachweis.
🔧 Praktische Umsetzung: Für die Durchführung von Blower-Door-Tests in großen Gebäuden können mehrere Messanlagen erforderlich sein, wie in der Ausgangsfrage angedeutet. Alternativ kann eine abschnittsweise Messung durchgeführt werden, wobei die Größe der Abschnitte vor Ort festgelegt werden muss. Der Beitrag Blower-Door-Test: Luftdichtheitsprüfung mit einer Tür zeigt, dass bei guter Luftdichtheit eine einzelne Blower-Door ausreichen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Bei der Planung und Durchführung von Blower-Door-Tests in Großgebäuden sollte frühzeitig ein erfahrener Fachplaner hinzugezogen werden. Es ist ratsam, die Randbedingungen und Berechnungen gemäß den aktuellen Normen und Richtlinien (EnEV, DIN V 4701-10, DIN V 4108-6) sorgfältig zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Beachten Sie auch den Beitrag EnEV-Anforderungen: HT' statt Mindestwärmeschutz bezüglich der EnEV-Anforderungen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "DIN, Großgebäude, Blower-Door-Test, Lüftungsanlage". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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