Passivhaus Heizkonzept: Wärmepumpe, Solarthermie & EWT – Reicht die Heizleistung?
BAU-Forum: Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus
Passivhaus Heizkonzept: Wärmepumpe, Solarthermie & EWT – Reicht die Heizleistung?
Ich plane ein Passivhaus (200 m² beheizte Wohnfläche, Südausrichtung, EKZ 11 kWh/m²'a, Heizlast 9,7 W/m² nach PHPP). Heizung (Solltemperatur 20-21 °C), Lüftung (4 Personen) und WW (ca. 150-200 L/Tag) sollen mittels WP-Kompaktgerät, EWT und Solarthermie bewerkstelligt werden. Spitzenlast beim Heizen soll mit Elektro-Direktheizung abgedeckt werden. Ist das Konzept realistisch umsetztbar? Reicht dafür etwa das preislich recht günstige Gerät von Viessmann mit nur 1,5 kW Heizleistung (Vitotres 343) oder macht es Sinn ein leistungsstärkeres und teureres Kompaktgerät zu wählen? Wäre zur Abdeckung der Heizspitzen ein Kaminofen sinnvoller als E-Heizung?
Herzlichen Dank
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Ich beurteile Ihr Heizkonzept für das Passivhaus als grundsätzlich geeignet, jedoch sind einige Punkte zu beachten. Die Kombination aus Wärmepumpe, Solarthermie und Erdwärmetauscher (EWT) ist eine effiziente Lösung für ein Passivhaus.
Wärmepumpe: Achten Sie auf eine modulierende Wärmepumpe, die ihre Leistung an den tatsächlichen Bedarf anpassen kann. Eine zu groß dimensionierte Wärmepumpe kann zu Taktung führen, was den Wirkungsgrad reduziert und die Lebensdauer verkürzt.
Solarthermie: Die Solarthermieanlage sollte ausreichend dimensioniert sein, um einen signifikanten Beitrag zur Warmwasserbereitung zu leisten. Eine gute Auslegung kann den Bedarf an elektrischer Nachheizung durch die Wärmepumpe reduzieren.
Erdwärmetauscher (EWT): Ein EWT kann die Zuluft im Winter vorwärmen und im Sommer kühlen, was den Heiz- bzw. Kühlbedarf reduziert. Achten Sie auf eine korrekte Dimensionierung und Installation, um hygienische Probleme zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie das gesamte System von einem erfahrenen Fachplaner für Passivhäuser dimensionieren und aufeinander abstimmen. Berücksichtigen Sie dabei auch die Möglichkeit, einen Kaminofen für die Abdeckung von Heizspitzen zu integrieren.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Passivhaus
- Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das einen sehr geringen Energieverbrauch für Heizung und Kühlung aufweist. Dies wird durch eine sehr gute Dämmung, eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung und die Nutzung solarer Wärmegewinne erreicht.
Verwandte Begriffe: Niedrigenergiehaus, Nullenergiehaus, Energieeffizienz - Wärmepumpe
- Eine Wärmepumpe ist ein Gerät, das Wärme aus einer Quelle mit niedriger Temperatur (z.B. Erdreich, Luft, Wasser) aufnimmt und auf ein höheres Temperaturniveau bringt, um sie zum Heizen zu nutzen.
Verwandte Begriffe: Heizung, Kühlung, COP - Solarthermie
- Solarthermie ist die Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Solarthermische Anlagen wandeln Sonnenlicht in Wärme um, die zur Warmwasserbereitung, Heizungsunterstützung oder zur Erzeugung von Prozesswärme genutzt werden kann.
Verwandte Begriffe: Photovoltaik, Solarkollektor, Warmwasserbereitung - Erdwärmetauscher (EWT)
- Ein Erdwärmetauscher ist ein System, das die konstante Temperatur des Erdreichs nutzt, um die Zuluft einer Lüftungsanlage vorzuwärmen oder vorzukühlen. Dies reduziert den Energiebedarf für Heizung und Kühlung.
Verwandte Begriffe: Geothermie, Lüftung, Vorwärmung - Heizlast
- Die Heizlast ist die Wärmemenge, die einem Gebäude zugeführt werden muss, um eine bestimmte Raumtemperatur aufrechtzuerhalten. Sie wird in Watt pro Quadratmeter (W/m²) angegeben.
Verwandte Begriffe: Heizbedarf, Wärmebedarf, Energiebedarf - Kompaktgerät
- Ein Kompaktgerät ist ein Heizsystem, das mehrere Funktionen in einem Gerät vereint, z.B. Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung. Dies spart Platz und Installationsaufwand.
Verwandte Begriffe: Heizung, Warmwasser, Lüftung - Modulierende Wärmepumpe
- Eine modulierende Wärmepumpe kann ihre Leistung an den tatsächlichen Wärmebedarf anpassen. Dies führt zu einem effizienteren Betrieb und reduziert den Energieverbrauch.
Verwandte Begriffe: Inverter, Drehzahlregelung, Effizienz
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Vorteile bietet ein Passivhaus?
Ein Passivhaus zeichnet sich durch einen sehr geringen Energieverbrauch aus, was zu niedrigen Heizkosten und einer hohen Wohnqualität führt. Durch die gute Dämmung und die kontrollierte Lüftung wird ein angenehmes Raumklima geschaffen. - Was ist ein Erdwärmetauscher (EWT)?
Ein Erdwärmetauscher ist ein System, das die konstante Temperatur des Erdreichs nutzt, um die Zuluft einer Lüftungsanlage vorzuwärmen oder vorzukühlen. Dies reduziert den Energiebedarf für Heizung und Kühlung. - Wie dimensioniert man eine Wärmepumpe richtig?
Die Dimensionierung einer Wärmepumpe sollte anhand der Heizlast des Gebäudes erfolgen. Eine zu groß dimensionierte Wärmepumpe kann zu häufigem Ein- und Ausschalten (Taktung) führen, was den Wirkungsgrad reduziert und die Lebensdauer verkürzt. - Welchen Beitrag kann Solarthermie zur Warmwasserbereitung leisten?
Eine gut dimensionierte Solarthermieanlage kann einen erheblichen Teil des Warmwasserbedarfs decken, insbesondere in den Sommermonaten. Dies reduziert den Bedarf an fossilen Brennstoffen oder elektrischer Energie zur Warmwasserbereitung. - Was ist bei der Installation eines EWT zu beachten?
Bei der Installation eines EWT ist auf eine korrekte Dimensionierung und Verlegung der Rohre zu achten. Es ist wichtig, dass das System hygienisch betrieben wird, um die Bildung von Bakterien und Schimmel zu vermeiden. - Warum ist eine modulierende Wärmepumpe empfehlenswert?
Eine modulierende Wärmepumpe kann ihre Leistung an den tatsächlichen Wärmebedarf anpassen. Dies führt zu einem effizienteren Betrieb und reduziert den Energieverbrauch. - Wie wichtig ist die Südausrichtung bei einem Passivhaus?
Die Südausrichtung ist vorteilhaft, da sie die solaren Wärmegewinne maximiert. Große Fensterflächen auf der Südseite lassen im Winter viel Sonnenlicht ins Haus, was den Heizbedarf reduziert. - Kann ein Kaminofen in einem Passivhaus sinnvoll sein?
Ja, ein Kaminofen kann als zusätzliche Wärmequelle dienen, um Heizspitzen abzudecken oder eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Es ist jedoch wichtig, dass der Kaminofen raumluftunabhängig betrieben wird, um die kontrollierte Lüftung nicht zu beeinträchtigen.
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Grundlagen und Methoden zur Ermittlung der Heizlast. - Förderprogramme für energieeffizientes Bauen
Überblick über aktuelle Förderprogramme für Passivhäuser.
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Passivhaus: Soleleitung & Kaminofen statt E-Direkt!
gratuliere!
gute Werte 🙂
wirklich soviel WW?
pm: mit 1,5 kW eher nicht - zu viel E-direkt.
als diskussionsgrundlage für das Gespräch mit dem HT-Planer:
a bissi Soleleitung vergraben
die 2. kleinste ochsner mit etwa 4 kW
kein E-direkt (Heizstab)
la/wrg mit richtig (!) gutem Wirkungsgrad
für heizSPITZEN ist e. Kaminofen die spatzenkanone ..
unbeachtet geschmacklicher Aspekte
von Daniel Rinninsland gab's mal ein excelblatt zum kostenvergleich.
vielleicht irgendwo auf lueftungsnet.com (?)
e-heizi ja - aber nur bei sehr extensiver Nutzung ... -
Passivhaus: Unabhängige Heizung & Lüftung für besseres Raumklima
mach dich unabhängig
Hallo,
Eine gute Entscheidung, dass mit dem Passivhaus. Lüftung und Heizung sind für mich jedoch zwei verschiedene, voneinander unabhängige Systeme.
Sicher ist es verlockend, einfach ein Kompaktgerät reinzustellen, aber dann musst du die komplette Heizleistung über deine Zuluft in die Räume bringen. Das bedeutet dann ein erhöhten Luftwechsel, und damit trocken (ere) Luft im Winter.
Ich empfehle die folgendes:
Ochsner Modul Midi (Direktverdampfer ohne viel Schnickschnack)
2 Verdampferleitungen a 75 Meter verlegen (Bagger ist eh schon da) Die hat 4,8 kW Heizleistung.
Oder du nimmst die neue Europa mit den Scroll Kompressoren 2,8 kW
Oder eine direktverdampfer WP eines anderen Herstellers ...
und dann eine Flächenheizung (Wandheizung/Fußbodenheizung) einbauen. Die ist günstig, denn im Vergleich mit "normalen" Häusern, kannst du die Leitungen in viel größerem Abstand verlegen. Einzelraumregelung und den ganzen Schmarrn lässt du einfach weg.
So und jetzt ist deine Lüftung unabhängig von der Heizung, du sparst dir die Nachheizregister und den doofen E-Heizstab.
Die Lüftung kann jetzt ordentlich Wärme zurückgewinnen, und du kannst Sie so regulieren wie du willst.
Viel Spaß im neuen Passivhaus
Stefan -
Passivhaus: Wärmepumpe – Effizienz durch WRG optimieren!
Halte nichts von Ihrem Heizkonzept
Der Wärmerückgewinnungsgrad der kontrollierten Belüftung ist mit 80 % eher schlecht. Da sind diverse andere passivhausgeeignete Geräte deutlich besser.
De facto werden Sie mit der Wärmepumpe nicht viel gewinnen, da die Wärmerückgewinnung zu Passivhausheizzeiten schon die meiste Wärme aus der Luft rausgeholt hat.
Gute Leistungswerte der Wärmepumpevon 4 werden nur dann erreichen, wenn Sie im Passivhaus nicht heizen müssen und die Solaranlage ihr Brauchwasser erwärmt. Das hat ja auch der Hersteller erkannt und deshalb eine E-Heizung als Hauptheizung beigepackt!
Wenn Sie aber im Passivhaus zumeist elektrisch nachheizen müssen, ist die Energieeffizienz schlechter als bei einem sorgfältig gebautem Neubau.
Eine Alternative ist sicherlich eine vernünftige Wärmepumpe mit Fußbodenheizung. Nur bitte unbedingt mit Einzelraumregelung. Normalerweise wünschen nicht alle Bewohner die identische Temperatur (es gibt typischerweise eine Frostbeule und einen Kaltduscher im Haus). Auch ist es äußerst selten, dass Menschen im Schlaf- und Badezimmer (Schlafzimmer, Badezimmer) die gleiche Temperatur wünschen!
Ich selbst halte eine Heizung mit Leistungsreserven mit Heizkörpern für das Passivhausoptimum. Man heizt nur wenn es und wo es wirklich nötig ist. Zudem sind Heizkörper flink. Eine Fußbodenheizung ist träge und heizt Aufgrund der langen Reaktionszeit auch dann, wenn z.B. die Sonne scheintund die Heizung eigentlich ausbleiben könnte.
Bevor ich es vergesse: von einer Lüftungsheizung kann ich nur abraten. Meine Lüftungskonvektoren habe ich - zum Glück nur aus zwei Räumen - aus unserem Passivhaus entnervt ausgebaut und durch Heizkörper ersetzt
Mit freundlichem Gruß
Ralf Kremer -
Passivhaus: Linksammlung zu Hausbau & Publikationen
Nichts hinzuzufügen außer Links
zu bauweise.net => kennen Sie eh, aber vor allem -
Passivhaus: Stromfresser Viessmann – Pelletheizung als Alternative?
meine Auswertung ...
von 12 (von insgesamt 42) ph's:
die mit Pellets bei 150 m² und 4 Personen 130 - 200 € pro Jahr für Brauchwasser + "Rest"-Heizung - die mit elektro - wie auch immer - 2 - 2,5-facher Betrag.
viessmänner haben wir auch drin ... ist Stromfresser-hoch-drei ... obwohl von guten fachplanerns konzipuert!
da kann ich nur sagen "Strom nein danke"!
mw -
Passivhaus: Wärmepumpe – Betriebsstunden & Stromkosten Analyse
zu pauschal
Hallo Martin,
Nach deinem Beitrag musste ich gleich in den Technikraum und meine Wärmepumpe aufmachen. Die zeigt heute 1577 Betriebsstunden an, und damit habe ich die 2 letzten letzten Winter geheizt und natürlich auch das Brauchwasser erwärmt. Wenn ich das ganze hochrechne, und auch noch den Normal-Strom ansetze (WP-Tarif rechnet sich bei der Menge nicht), dann komme ich auf 1577 x 1 kWh x 0,18 € = 244 €
Das ganze dann durch 2 Winter geteilt, kommen wir auf 122 €, das finde ich OK. Dafür brauche ich dann auch keinen Schornstein, Lagerraum, Schornsteinfeger.
Klar ist es bescheuert mit Direktstrom zu heizen.
Ob ich derartige Werte auch mit einer Viessmann oder einer anderen Sole-WP hinkriegen würde weiß ich nicht, aber ich finde die Direktverdampfer WP sind schon eine Überlegung Wert. Und zwar besonders im Passivhaus, denn für die wenige benötigte Energie lohnen sich die oft anfallenden Fixkosten nicht (bei Gas Grundgebühr, Schornsteinfeger, bei Pellet Wartung, Reinigung, Schornsteinfeger ...)
Viele Grüße
Stefan Metzner -
Passivhaus: Hohe Verbrauchswerte trotz erfahrener Planer?
tja, dann haben sie Glück mit ihrer wp und der gesamten Anlage ...
aber bei unseren Konzepten sind eben diese sehr hohen Werte eingetreten - und die Planer waren nicht irgendwelche firmenverkäufer, sondern "alte Hasen" die anerkannt sind in dem Bereich ...
ich geh der Sache nach, aber bin innerlich trotzdem bei der Pelletheizung bis ich besseres weiß ...
danke für die Info jedenfalls ...
mw -
Passivhaus: Kompetenz bei PHPP-Berechnung entscheidend!
weder noch ..
... das (verbrauchs) pendel schlägt in jede Richtung aus 😉
das liegt logischerweise nicht an der Art der Wärmeerzeugung,
sondern an der phpp- und baupraktischen Kompetenz.
wenn ich sehe, mit welcher Eleganz z.B. Wärmebrücken oder bescheidene n50-werte ("reicht doch" .. "is doch ph-tauglich")
geradegebügelt werden, wie falsch manche rippen- / Gefach-U-werte sind ..
uiuiui 😉
an Sinn und Unsinn solarer glasträume mag i goaned denken 🙂 -
Passivhaus: Verifikation der Heizlast-Berechnung durch Monitoring
Hinrechnen oder nachher messen und die Rechnung verifizieren
ich vermiss die Verifikationen der Berechnungen. Wenn ich sehe, wie viele PHs vorgestellt sind und berechnete Werte vorliegen, aber wie viele dann über Jahre hinweg ein öffentliches Monitoring fahren und Aufgrund des Monitorings dann die berechneten Werte verifiziert werden, dann klafft da eine große Lücke. -
Passivhaus Heizkonzept: Unabhängige Systeme & WP-Alternativen
Zunächst einmal herzlichen Dank
für die Antworten auf meine Frage. Den Vorschlag, Heizung und Lüftung teilweise unabhängig von einander zu betreiben, werde ich wohl beherzigen. Auch kommt Viessmann wohl nicht mehr in Frage. In puncto WP bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob Sole via Tiefenbohrung oder Direktverdampfer. Ich hörte auf der Heizungsmesse, dass die Kupferrohre für den Direktverdampfer evtl. nicht so unempfindlich bzw. langlebig sein sollen. Auch bei der Auswahl der Geräte bin ich noch nicht sicher. Die Kombi aus Paul Atmos (leise, sparsam) und Ochsner WP fand ich nicht verkehrt. Macht das Sinn? Alternativen?
Herzlichen Dank -
Passivhaus: Zertifizierung & erfahrene Planer wählen!
ph zertifizieren lassen ... und "Fachleute" mit Erfahrung wählen ...
nur als Anmerkung:
ich lasse seit 2-3 Jahren alle ph's zertifizieren - damit's ein ph ist wie verlangt und nicht "hingerechnet". eine unabhängige Kontrolle die das klarstellt hebt sich von der meute ab die hier etwas "hintürkt"!
ich mach die phpp selbst und finde die Optimierung und Kontrolle durch das phi/phdinsofern nicht "hinrechnen", sondern richtig rechnen und dies bescheinigen lassen ...
beim phi bzw. phd gibt's hierzu rat und jede Menge Infos.
und: bitte erfahrene hls-Planer auswählen (Referenzen ansehen bei einem "tag der offenen Tür" oder "tag des Passivhauses (11/2006 wieder) ), denn das ist mit die wichtigste Planerarbeit ... außer dem Architekten.. 😉 )
mw -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Passivhaus Heizkonzept: Wärmepumpe, Solarthermie & EWT – Optimierung der Heizleistung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Realisierbarkeit eines Passivhaus-Heizkonzepts mit Wärmepumpe, Solarthermie und Erdwärmetauscher (EWT). Es werden Bedenken hinsichtlich der Effizienz der Wärmepumpe in Kombination mit einer Wärmerückgewinnung (WRG) geäußert. Zudem wird die Bedeutung einer unabhängigen Zertifizierung und der Auswahl erfahrener Fachplaner hervorgehoben. Die Notwendigkeit der Verifikation von Heizlastberechnungen durch Monitoring wird betont.
⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Passivhaus: Wärmepumpe – Effizienz durch WRG optimieren! kann die Effizienz der Wärmepumpe durch einen hohen Wärmerückgewinnungsgrad der kontrollierten Belüftung beeinträchtigt werden. Daher sollte man auf passivhausgeeignete Geräte mit besserer WRG achten.
✅ Empfehlung: Im Beitrag Passivhaus Heizkonzept: Unabhängige Systeme & WP-Alternativen wird vorgeschlagen, Heizung und Lüftung teilweise unabhängig voneinander zu betreiben. Dies kann die Effizienz des Gesamtsystems verbessern und die Luftqualität optimieren. Zudem werden Alternativen zur Viessmann Wärmepumpe in Betracht gezogen.
📊 Fakten/Zahlen: Ein Beitrag (Passivhaus: Wärmepumpe – Betriebsstunden & Stromkosten Analyse) liefert konkrete Zahlen zu Betriebsstunden und Stromkosten einer Wärmepumpe in einem Passivhaus. Diese Daten können als Vergleichswert für eigene Planungen dienen und helfen, die Wirtschaftlichkeit verschiedener Heizsysteme besser einzuschätzen.
🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Passivhaus: Zertifizierung & erfahrene Planer wählen! rät dazu, Passivhäuser zertifizieren zu lassen, um sicherzustellen, dass die Anforderungen erfüllt werden. Die unabhängige Kontrolle durch das Passivhaus Institut (PHI) stellt sicher, dass das Haus den Standards entspricht und nicht nur "hingerechnet" wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Heizlastberechnungen durch ein öffentliches Monitoring über Jahre hinweg zu verifizieren (siehe Passivhaus: Verifikation der Heizlast-Berechnung durch Monitoring). Dies ermöglicht eine realistische Einschätzung des Energieverbrauchs und hilft, das Heizkonzept bei Bedarf anzupassen. Die im Thread genannten Links (Passivhaus: Linksammlung zu Hausbau & Publikationen) bieten weitere Informationen und Ressourcen für die Planung eines energieeffizienten Passivhauses.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Passivhaus, Heizkonzept". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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