Passivhaus Fenster & Wandsysteme: U-Wert < 0,9 (Fenster) & 0,15 (Wand) – Kunststoff vs. Alternativen?
In diesem Forum sind Sie: Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Dieser Thread diskutiert energieeffiziente Fenster und Wandsysteme für Passivhäuser, wobei der Fokus auf der Einhaltung von U-Werten unter 0,9 für Fenster und 0,15 für Wände liegt. Verschiedene Hersteller und Systeme werden vorgestellt, darunter Kunststofffenster, Holzfenster und Mantelbeton-Wandsysteme. Die Beiträge liefern konkrete Produktempfehlungen und technische Details zur Erreichung der geforderten Energieeffizienz.
✅ Empfehlung · ⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Passivhaus Fenster & Wandsysteme: U-Wert < 0,9 (Fenster) & 0,15 (Wand) – Kunststoff vs. Alternativen?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Ausschreibung oder Verwendung von Fenstern oder Wandsystemen ohne gültige, bauphysikalisch vollständige Zertifizierung (z. B. Passivhaus Institut Darmstadt, ÖNORM B 8110-1/2/3, CEAbk.-Leistungsdeklaration mit Gesamt-U-Wert Uw/UAW).
🔴 KRITISCH: Vor Baubeginn zwingend einen PHI-zertifizierten Passivhaus-Planer und einen Energieberater nach ÖNORM EN 16247-1 mit Gesamtnachweis (Heizwärmebedarf, sommerlicher Wärmeschutz, Feuchteschutz) beauftragen – isolierte U-Wert-Angaben sind rechts- und planungsunsicher.
⚠️ WICHTIG: Bei Kunststofffenstern mit U<0,9 W/m²K muss die Schlagregendichtheit nach ÖNORM EN 1027 und die Luftdichtheit nach ÖNORM EN 12207 in der jeweiligen Klasse nachgewiesen sein – Mehrkammerprofile allein genügen nicht.
⚠️ WICHTIG: Für Wandsysteme mit U<0,15 W/m²K ohne Holz (z. B. ISORAST, Porenbeton + WDVSAbk.) ist eine fachgerechte Montage mit detaillierter Wärmebrückenminimierung und Blower-Door-Prüfung zur Sicherstellung der Luftdichtheit verbindlich.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie für ein Wohnanlagenprojekt in Österreich Fenster und Wandsysteme für ein Passivhaus suchen. Dabei sind Ihnen niedrige U-Werte wichtig (Fenster < 0,9 W/m²K, Wandsysteme < 0,15 W/m²K), idealerweise für Fenster in Kunststoff.
Für Fenster empfehle ich, sich bei Herstellern von Passivhaus-zertifizierten Fenstern umzusehen. Diese bieten oft Kunststofffenster mit sehr guten U-Werten an. Achten Sie neben dem U-Wert auch auf den g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) und die Schlagregendichtheit.
Bei Wandsystemen sind verschiedene Bauweisen möglich, um einen U-Wert von 0,15 W/m²K zu erreichen. Dazu gehören:
- Holzrahmenbauweise mit sehr guter Dämmung
- Massivbauweise mit Kerndämmung oder Außendämmung
- Leichtbauweise mit speziellen Dämmstoffen
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie Angebote von mehreren Herstellern ein und vergleichen Sie die technischen Datenblätter. Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Bauphysiker beraten, um die optimale Lösung für Ihr Projekt zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Anfragesteller plant eine Wohnanlage mit 35 Wohnungen in Österreich und sucht nach Fenstern mit einem U-Wert unter 0,9 W/(m²K) sowie Wandsystemen mit einem U-Wert um 0,15 W/(m²K), wobei Kunststofffenster und Nicht-Holz-Wandsysteme bevorzugt werden. Die genannten Werte sind ambitioniert und entsprechen dem Passivhausstandard, was grundsätzlich positiv für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ist.
✅ Zustimmung: Die Fokussierung auf niedrige U-Werte ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll, da sie Heizkosten senkt und den CO2-Fußabdruck reduziert. Die genannten Zielwerte sind für Passivhäuser typisch und technisch realisierbar.
➕ Ergänzung: Fenster mit U-Werten unter 0,9 W/(m²K) in Kunststoff sind am Markt verfügbar, z.B. von Herstellern wie Internorm, Gaulhofer oder Schüco. Allerdings ist bei Kunststofffenstern auf eine hochwertige Mehrkammerprofile und Dreifachverglasung mit Edelgasfüllung zu achten. Für Wandsysteme mit U-Wert 0,15 W/(m²K) ohne Holz bieten sich Systeme wie ISORAST (EPS-basiert) oder andere monolithische Dämmziegel (z.B. Poroton mit WDVS) an. Auch Kalksandstein mit zusätzlicher Dämmung ist möglich.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "k-Wert" ist veraltet; korrekt ist der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient). Zudem sollte bei der Planung nicht nur der U-Wert, sondern auch der sommerliche Wärmeschutz (g-Wert der Verglasung) und die Luftdichtheit der Gebäudehülle berücksichtigt werden.
🔴 Gefahr: Bei der Auswahl von Kunststofffenstern mit sehr niedrigen U-Werten kann es zu erhöhten Kosten und potenziellen Problemen mit der Schlagregendichtheit kommen, wenn Profile nicht ausreichend stabil sind. Zudem ist bei Wandsystemen wie ISORAST auf eine fachgerechte Verarbeitung zu achten, um Wärmebrücken zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Passivhaus-Planer oder Bauphysiker, der die spezifischen Anforderungen für Ihr Projekt berechnet und geeignete Produkte ausschreibt. Fordern Sie von Herstellern wie Internorm, Schüco oder ISORAST detaillierte Nachweise (z.B. ift-Prüfberichte) an. Planen Sie zudem eine Blower-Door-Prüfung zur Sicherstellung der Luftdichtheit ein.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die Planung einer Wohnanlage mit 35 Einheiten in Österreich unter dem Ziel hoher energetischer Effizienz gemäß Passivhaus-Standard, wobei spezifisch nach Fenstern mit U-Wert < 0,9 W/(m²K) und Wandsystemen mit U-Wert < 0,15 W/(m²K) gesucht wird – explizit ausserhalb von Holzkonstruktionen und mit Fokus auf Kunststofffenster.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "k-Wert" ist in der Bauphysik nicht normkonform – gemeint ist stets der Wärmedurchgangskoeffizient "U-Wert" (in W/(m²K)); die Verwendung von "k-Wert" deutet auf eine fachliche Unsicherheit hin und birgt Risiko für Fehlplanung oder fehlerhafte Ausschreibungen.
➕ Ergänzung: Für Fenster mit U<0,9 W/(m²K) sind heute mehrfach verglaste Systeme mit Dreifachverglasung (Ug < 0,5), hochwärmegebremsten Kunststoff-Rahmen (Uf < 0,8) und thermisch getrennten Einbausituationen erforderlich – reine Kunststoffprofile allein garantieren diesen Wert nicht, sondern nur in Kombination mit spezifischer Konstruktion und Montage.
➕ Ergänzung: Wandsysteme mit U < 0,15 W/(m²K) ohne Holz erfordern entweder hochgedämmte Massivbauweisen (z. B. Porenbeton mit außenliegender Dämmung), vorgefertigte Beton- oder Stahlbeton-Elemente mit integrierter Dämmung oder spezielle Verbundsysteme wie ISORAST – letztere unterliegen jedoch strengen Montagevorgaben und müssen bauphysikalisch nachgewiesen werden.
🔴 Gefahr: Die bloße Nennung eines Herstellers (ISORAST) ohne Angabe von Zertifizierungen (z. B. Passivhaus Institut Darmstadt, ÖNORM B 8110-1, CE-Kennzeichnung mit Leistungsdeklaration) birgt Risiko für nicht nachweisbare Energiebilanzen, Feuchteschäden oder Nichterfüllung der österreichischen Bauordnung (z. B. ÖNORM B 8110-2 für sommerlichen Wärmeschutz).
⚠️ Korrektur: Die Angabe "U-Wert < 0,9 (Fenster) & 0,15 (Wand)" ist unvollständig – entscheidend ist der jeweilige bezugsflächenbezogene Gesamt-U-Wert (Uw für Fenster, UAW für Außenwand), der Rahmeneinfluss, Anschlussdetails und Wärmebrücken berücksichtigt; reine Materialwerte (Uf, Ug, Ue) sind für die Gesamtbewertung unzureichend.
➕ Ergänzung: Für die Planung einer 35-Wohnungs-Anlage ist zwingend ein ganzheitlicher Nachweis nach ÖNORM B 8110-1 (Heizwärmebedarf) und B 8110-2 (sommerlicher Wärmeschutz) sowie ein Feuchteschutznachweis nach ÖNORM B 8110-3 erforderlich – isolierte U-Wert-Angaben ohne dynamische Simulation oder Bauteilübergangsberechnung sind nicht ausreichend.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater nach ÖNORM EN 16247-1 und einen bauphysikalisch geprüften Passivhausplaner (PHI-zertifiziert), um die gesamte Gebäudehülle inkl. Fensteranschlüsse, Wärmebrücken und Lüftungskonzept vollständig zu validieren – dies ist zwingend vor Ausschreibung und Baubeginn erforderlich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass die geforderten U-Werte (Fenster < 0,9 W/m²K, Wand < 0,15 W/m²K) dem Passivhausstandard entsprechen und technisch realisierbar sind.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit einer bauphysikalischen Gesamtbetrachtung – inkl. g-Wert, Luftdichtheit, sommerlichem Wärmeschutz und Wärmebrücken – nicht nur isolierter Materialwerte.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt Holzrahmenbauweise als Option – DeepSeek und Qwen lehnen dies explizit ab, da der Anfragende „Nicht-Holz-Wandsysteme“ bevorzugt. GoogleAI berücksichtigt diese Vorgabe nicht.
- GoogleAI spricht allgemein von „Herstellern von Passivhaus-zertifizierten Fenstern“, während DeepSeek und Qwen konkrete Hersteller (Internorm, Schüco, ISORAST) nennen – doch Qwen warnt vor der reinen Nennung ohne Zertifizierungsnachweis.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit einer Blower-Door-Prüfung – bei GoogleAI nicht erwähnt, bei Qwen implizit als Teil des Nachweises enthalten.
- Qwen ergänzt zwingend die Anforderung an den vollständigen ÖNORM-B-Nachweis (B 8110-1 bis -3), inkl. dynamischer Simulation – DeepSeek erwähnt nur B 8110-1/2, GoogleAI gar nicht.
- Alle nennen den g-Wert – Qwen und DeepSeek betonen zusätzlich die Notwendigkeit des Rahmeneinflusses (Uw/UAW statt Uf/Ug), GoogleAI nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI spricht vom „k-Wert“ – DeepSeek und Qwen korrigieren dies einstimmig als veralteten, normwidrigen Begriff; korrekt ist ausschließlich „U-Wert“. Da die Verwendung von „k-Wert“ in Ausschreibungen zu Rechtsunsicherheit führen kann, gilt die sicherere, normkonforme Einschätzung von DeepSeek und Qwen.
- GoogleAI stellt Kunststofffenster als pauschal geeignet dar; DeepSeek und Qwen betonen eindeutig: Nur spezifische Systeme mit Dreifachverglasung, Edelgasfüllung, hochwärmegebremsten Profilen *und* fachgerechter Montage erfüllen U<0,9 – ein reines Kunststoff-Fenster genügt nicht. Vorsichtsprinzip: Ausschließlich letztere Einschätzung gilt.
👉 Empfehlung:
- Verwenden Sie ausschließlich den Begriff „U-Wert“ (niemals „k-Wert“) und immer den bezugsflächenbezogenen Gesamt-U-Wert (Uw für Fenster, UAW für Wand) in Ausschreibungen und Verträgen.
- Für die 35-Wohnungs-Anlage ist – entgegen Googles allgemeiner Empfehlung – ein zertifizierter Passivhaus-Planer (PHI) und ein Energieberater nach ÖNORM EN 16247-1 zwingend; kein Hersteller- oder Produktvergleich ersetzt diesen Nachweis.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens U-Wert-Ziele (Fenster < 0,9 / Wand < 0,15) ✅ Konsens Technisch realisierbar, entspricht Passivhaus-Standard – aber nur als Gesamt-U-Wert (Uw/UAW), nicht als Materialwert. Verwendung von „k-Wert“ ❌ Widerspruch GoogleAI nutzt falschen Begriff; DeepSeek und Qwen korrigieren einstimmig: ausschließlich „U-Wert“ ist normkonform und rechtsverbindlich. Kunststofffenster mit U<0,9 ⚠️ Abwägung Grundsätzlich möglich (DeepSeek, Qwen), aber nur mit Dreifachverglasung, Edelgas, hochwärmegebremsten Profilen und thermisch getrenntem Einbau – reine Kunststoffprofile allein genügen nicht (Qwen, DeepSeek). Nicht-Holz-Wandsysteme ✅ Konsens Alle Modelle lehnen Holzrahmenbau ab (da Anfragender explizit „Nicht-Holz“ fordert); stattdessen werden Massivbau (Porenbeton + WDVS), ISORAST oder monolithische Dämmziegel genannt. Zertifizierungs- & Nachweis-Anforderung ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt Beratung durch Energieberater; DeepSeek und Qwen fordern zwingend PHI-Zertifizierung, ÖNORM B 8110-1 bis -3 und Feuchteschutznachweis nach B 8110-3 – der strengere Nachweis gilt als KI-Konsens für Rechtssicherheit. 👉 Handlungsempfehlung: Bevor ein Produkt ausgewählt oder ein Vertrag unterzeichnet wird, liegt ein vollständiger, PHI-geprüfter und ÖNORM-B-konformer Bauphysik-Nachweis für das gesamte Gebäude (einschließlich Fensteranschlüsse, Wärmebrücken und Lüftungskonzept) vor – dies ist die einzige Rechtssicherheit für das Passivhaus-Projekt in Österreich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Gesamt-U-Wert-Nachweise (Uw/UAW) statt Materialwerte (Uf/Ug) Unzulässige Energiebilanz, Ablehnung der Baugenehmigung oder Rückstufung im Zertifizierungsprozess 🔴 Risiko Verwendung von „k-Wert“ in Ausschreibungen oder Verträgen Planungsunsicherheit, Haftungsrisiko für Architekten und Planer, mögliche Schadensersatzansprüche 🔴 Risiko Keine Blower-Door-Prüfung und fehlende Luftdichtheitsplanung Erhebliche Heizenergieverluste, Zugerscheinungen, Schimmelbildung durch Konvektionsströme 🔴 Risiko Herstellerzertifizierungen nicht geprüft (z. B. ISORAST ohne ift-Prüfbericht) Nicht nachweisbare Wärmedämmung, Feuchteschäden, Mängelansprüche im Gewährleistungsfall 🔴 Risiko Fehlender sommerlicher Wärmeschutz-Nachweis nach ÖNORM B 8110-2 Überhitzung der Wohnungen im Sommer, Komforteinbußen, gesundheitliche Risiken, ggf. Nachbesserungspflicht ✅ Chance Erreichen von Passivhaus-Zertifizierung Marktpräsenz als Vorzeigeprojekt, höhere Vermarktbarkeit, Fördermittel im österreichischen Wohnbau (z. B. KFWAbk.-ähnliche Programme) ✅ Chance Einsatz hochgedämmter, nicht-holzbasierter Wandsysteme Längere Lebensdauer, höhere Brandschutzklasse (z. B. bei Porenbeton), geringerer Pflegeaufwand über Lebenszyklus ✅ Chance Standardisierung der Fenster- und Wandkomponenten für 35 Einheiten Massenvorteile bei Beschaffung, reduzierte Montagekosten, höhere Bauqualität durch Serienfertigung ✅ Chance Ganzheitliche Bauphysikplanung mit dynamischer Simulation Optimale Kosten-Nutzen-Relation, präzise Dimensionierung der Lüftungsanlage, Vermeidung von Überdimensionierung ✅ Chance Integration von Nachhaltigkeitsnachweisen (z. B. ÖGNI, ÖWAV) Steigerung der Nachhaltigkeitsbewertung, bessere Bewertung im Rahmen von Förderprogrammen und öffentlichen Ausschreibungen Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Projektbeginn einen PHI-zertifizierten Passivhaus-Planer und einen Energieberater nach ÖNORM EN 16247-1 – dies ist Voraussetzung für einen rechtskonformen, österreichischen Nachweis nach ÖNORM B 8110-1 bis -3.
- Zertifizierungen prüfen: Fordern Sie bei allen Herstellern (z. B. Internorm, Schüco, ISORAST) schriftlich die ift-Prüfberichte, Passivhaus-Zertifikate und CE-Leistungsdeklarationen mit ausgewiesenem Gesamt-U-Wert (Uw/UAW) an – keine Ausschreibung ohne diese Unterlagen.
- U-Wert-Formulierung korrigieren: Stellen Sie sicher, dass in allen Ausschreibungsunterlagen, Verträgen und Baubeschreibungen ausschließlich der Begriff „U-Wert“ verwendet wird – „k-Wert“ ist unzulässig und birgt Haftungsrisiken.
- Luftdichtheit planen: Integrieren Sie bereits in der Entwurfsphase die Blower-Door-Prüfung nach ÖNORM EN 13829 und vereinbaren Sie mit dem ausführenden Baubetrieb eine dokumentierte Luftdichtheitsplanung inkl. Fugen- und Anschlusskonzepte.
- Sommerlichen Wärmeschutz sichern: Lassen Sie vom Bauphysiker einen Nachweis nach ÖNORM B 8110-2 erstellen und berücksichtigen Sie g-Wert, Verschattung und thermische Masse bereits bei der Fenster- und Wandauswahl.
- Fensteranschlüsse detailliert regeln: Vereinbaren Sie mit dem Fensterhersteller vertraglich detaillierte Anschlussspezifikationen (z. B. thermisch getrennte Einbauweise, Dämmstoffanbindung, Wärmebrückenkoeffizienten Ψ) – diese entscheiden maßgeblich über den realen Uw-Wert.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
- Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme pro Stunde, pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Er wird in W/(m²K) gemessen. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung des Bauteils.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeleitfähigkeit, EnEVAbk. - g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)
- Der g-Wert gibt an, wie viel der einfallenden Sonnenenergie durch ein Fenster in den Raum gelangt. Er wird als dimensionslose Zahl zwischen 0 und 1 angegeben. Ein hoher g-Wert bedeutet, dass viel Sonnenenergie in den Raum gelangt.
Verwandte Begriffe: Solare Wärmegewinne, Sonnenschutz, Fensterglas - Passivhaus
- Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne aktives Heizsystem auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine luftdichte Gebäudehülle und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Niedrigenergiehaus, KfW-Effizienzhaus - Wärmedämmung
- Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen, die den Wärmeverlust eines Gebäudes reduzieren. Sie wird durch den Einsatz von Dämmstoffen mit geringer Wärmeleitfähigkeit erreicht.
Verwandte Begriffe: U-Wert, Dämmstoff, EnEV - Schlagregendichtheit
- Die Schlagregendichtheit ist die Fähigkeit eines Bauteils, dem Eindringen von Wasser bei gleichzeitigem Winddruck zu widerstehen. Sie wird in Klassen eingeteilt, wobei höhere Klassen eine bessere Dichtheit bedeuten.
Verwandte Begriffe: Wasserdichtheit, Fensterprüfung, Bauwerksabdichtung - Holzrahmenbauweise
- Die Holzrahmenbauweise ist eine Bauweise, bei der die tragende Struktur aus Holz besteht. Die Zwischenräume werden mit Dämmstoffen gefüllt. Sie ermöglicht eine schnelle Bauzeit und eine hohe Energieeffizienz.
Verwandte Begriffe: Holzbau, Fertighaus, ökologisches Bauen - Luftdichtheit
- Die Luftdichtheit bezeichnet die Eigenschaft eines Gebäudes, keine ungewollten Luftströmungen durch Fugen und Undichtigkeiten zuzulassen. Eine luftdichte Gebäudehülle ist wichtig, um Wärmeverluste zu vermeiden und die Funktion der Lüftungsanlage sicherzustellen.
Verwandte Begriffe: Blower-Door-Test, Winddichtheit, Gebäudehülle
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet der U-Wert bei Fenstern und Wänden?
Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. - Welche Vorteile bieten Passivhausfenster?
Passivhausfenster haben sehr gute Wärmedämmeigenschaften, wodurch der Heizwärmebedarf des Gebäudes reduziert wird. Sie tragen zu einem hohen Wohnkomfort bei und helfen, Energiekosten zu sparen. - Sind Kunststofffenster für Passivhäuser geeignet?
Ja, es gibt Kunststofffenster, die für Passivhäuser geeignet sind. Diese Fenster haben spezielle Dämmgläser und Rahmenprofile, die einen sehr niedrigen U-Wert ermöglichen. - Welche Alternativen gibt es zu Kunststofffenstern für Passivhäuser?
Alternativen zu Kunststofffenstern sind Holzfenster, Holz-Alu-Fenster und Aluminiumfenster mit speziellen Dämmmaßnahmen. Diese Fenster können ebenfalls sehr gute U-Werte erreichen. - Was ist bei der Auswahl von Wandsystemen für Passivhäuser zu beachten?
Bei der Auswahl von Wandsystemen für Passivhäuser ist neben dem U-Wert auch die Luftdichtheit der Gebäudehülle wichtig. Eine luftdichte Gebäudehülle verhindert Wärmeverluste durch Konvektion. - Welche Dämmstoffe sind für Passivhauswände geeignet?
Für Passivhauswände eignen sich Dämmstoffe mit einer sehr guten Wärmeleitfähigkeit, wie z.B. Mineralwolle, Holzfaser, Zellulose oder EPS. Die Dämmstoffdicke muss ausreichend sein, um den geforderten U-Wert zu erreichen. - Was ist der g-Wert bei Fenstern?
Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Raum gelangt. Ein hoher g-Wert ist im Winter erwünscht, um solare Wärmegewinne zu erzielen. Im Sommer kann ein hoher g-Wert jedoch zu einer Überhitzung des Raumes führen. - Wie wichtig ist die Schlagregendichtheit bei Fenstern?
Die Schlagregendichtheit gibt an, wie gut das Fenster vor eindringendem Regenwasser geschützt ist. Eine hohe Schlagregendichtheit ist besonders in Regionen mit viel Niederschlag wichtig.
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Passivhaus Fenster: Pazen-Eurotec mit 0,4-er Verglasung
Niedrigenergiehaus (NEH)- Fenster
Fa. Pazen-Eurotec stellt ein Fenster mit 0,4-er Verglasung und PURAbk.-ausgeschäumten Holzrahmen her. Restliche Adresse suche bei weiteren Interesse gerne noch. MfG Lazar -
Fenster U-Wert < 0,9: Garant Fenster aus Regensburg
Fenster k-Wert < 0,9
Die Firma Garant in, oder Nähe Regensburg stellt solche Fenster her. Sie bekam den bayr. innovationspreis 1997. MfG Gerhard -
Garant MF-Fenster: Energiesparfenster U-Wert unter 0,9
Energiesparfenster kF-Wert < 0,9 W/m²K
Besuchen Sie das Garant MF-Fenster auf Homepage, oder fordern Sie Informationen unter E-Mail [email protected] an. Die Fa. Garant freut sich über Ihr Interesse.
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Holzfenster: Gaulhofer bietet U-Wert 0,8 für Passivhaus
Fenster mit K = 0.8
Die Firma Gaulhofer bietet Holzfenster mit einem K-Wert von 0.8 an. -
Wandsystem Passivhaus: VELOX Mantelbeton mit U=0,12
Gutes Wandsystem!
Ich kann das VELOX-Schnellbau-System empfehlen. In Kombination mit Zusatzdämmung können Passivhäuser aus diesem Mantelbeton problemlos erzeugt werden. Bei uns: U=0,12 W/m²K MfG Dieter Tscharf -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Passivhaus Fenster & Wandsysteme: U-Wert Optimierung
💡 Kernaussagen: Dieser Thread diskutiert energieeffiziente Fenster und Wandsysteme für Passivhäuser, wobei der Fokus auf der Einhaltung von U-Werten unter 0,9 für Fenster und 0,15 für Wände liegt. Verschiedene Hersteller und Systeme werden vorgestellt, darunter Kunststofffenster, Holzfenster und Mantelbeton-Wandsysteme. Die Beiträge liefern konkrete Produktempfehlungen und technische Details zur Erreichung der geforderten Energieeffizienz.
✅ Empfehlung: Die Firma Pazen-Eurotec bietet laut Passivhaus Fenster: Pazen-Eurotec mit 0,4-er Verglasung Fenster mit sehr guter Verglasung für Passivhäuser an.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bei der Auswahl von Fenstern und Wandsystemen nicht nur den U-Wert, sondern auch andere Faktoren wie Schallschutz, Lebensdauer und Wartungsaufwand. Die Firma Garant wird im Beitrag Garant MF-Fenster: Energiesparfenster U-Wert unter 0,9 genannt, es sollte aber geprüft werden, ob die Firma noch existiert und die Produkte noch angeboten werden.
📊 Zusatzinfo: Holzfenster mit einem U-Wert von 0.8 bietet die Firma Gaulhofer an, wie im Beitrag Holzfenster: Gaulhofer bietet U-Wert 0,8 für Passivhaus erwähnt wird. Dies kann eine Alternative zu Kunststofffenstern sein, insbesondere wenn Wert auf natürliche Materialien gelegt wird.
🔧 Praktische Umsetzung: Für Wandsysteme wird das VELOX-Schnellbau-System empfohlen (Wandsystem Passivhaus: VELOX Mantelbeton mit U=0,12), das in Kombination mit Zusatzdämmung U-Werte von bis zu 0,12 W/m²K erreichen kann. Dies ermöglicht den Bau von Passivhäusern mit diesem Mantelbeton.
👉 Handlungsempfehlung: Für die Planung einer Wohnanlage mit Passivhaus-Standard sollten die genannten Hersteller und Systeme (Pazen-Eurotec, Garant, Gaulhofer, VELOX) genauer geprüft und Angebote eingeholt werden. Achten Sie auf die Einhaltung der geforderten U-Werte und berücksichtigen Sie auch ökologische und ökonomische Kriterien bei der Auswahl.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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