Verdeckte Dachrinne planen: Zink, Details & Einbau am Ortgang?
In diesem Forum sind Sie: Dach📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Planung und Ausführung einer verdeckten Dachrinne am Ortgang, insbesondere im Zusammenhang mit einer Dacheindeckung aus Erlus E58 Ziegeln und einer Schiefer-Einfassung. Es werden verschiedene Aspekte wie die Neigung der Rinne, die Unterstützung des Schiefers und alternative Materialien für die Abdeckung erörtert. Stefan Ibold gibt fachkundige Ratschläge zur Ausführung und warnt vor möglichen Problemen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Verdeckte Dachrinne planen: Zink, Details & Einbau am Ortgang?
Hat jemand eine Zeichnung oder einen Link zu einer verdeckten Rinne? Die Rinne wird vom Ortgang UND von oben mit Schiefer verblendet (wie häufig beim Biberschwanz) ... also nicht sichtbar ...
Nein ... die Ausführung macht ein Spengler ... (der solch eine Rinne aber auch noch nicht erstellt hat) ... doch ... er ist gut! 🙂
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Ausführung durch unerfahrenen Spengler – ausschließlich beauftragen eines Meisterbetriebs mit dokumentierten Referenzen für verdeckte Ortgangrinnen aus Zink.
🔴 KRITISCH: Vor Einbau zwingend detaillierte Werkzeichnung mit allen Anschlussdetails (Zink–Schiefer–Ortblech–Traglatten), statischer Abstimmung der Traglatten und Baubegleitung durch unabhängigen Sachverständigen (z. B. nach DINAbk. 4102-14 oder VDIAbk. 6000).
⚠️ WICHTIG: Mindestens 1,5 % Gefälle, 120 mm Breite, 80 mm Tiefe, 30 mm Rückwandhöhe, 50 mm Überdeckung des Ortblechs durch Zink – ohne Ausnahme.
⚠️ WICHTIG: Kontaktkorrosion zwischen Zink und Stahltraglatten sowie thermische Ausdehnungsdifferenzen müssen durch Trennschichten und Dehnungsfugen fachgerecht ausgeglichen werden.
⚠️ WICHTIG: Keine Verblending mit Schiefer vor abschließender Dichtigkeitsprüfung der gesamten Rinne inkl. Tropfkante und Notentwässerung.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich empfehle, bei der Planung einer verdeckten Dachrinne folgende Punkte zu beachten:
- Material: Zink ist ein gängiges Material für Dachrinnen. Achten Sie auf die Materialstärke (z.B. 0,7 mm) und die Qualität des Zinks.
- Gefälle: Die Rinne muss ein ausreichendes Gefälle zum Ablauf haben, damit das Wasser abfließen kann.
- Abdichtung: Die Anschlüsse an die Dacheindeckung und den Ablauf müssen fachgerecht abgedichtet werden, um Wasserschäden zu vermeiden.
- Belüftung: Hinterlüftung der Rinne ist wichtig, um Kondenswasserbildung zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Wasserschäden und Folgeschäden an der Dachkonstruktion führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen erfahrenen Spengler oder Dachdecker für die Planung und Ausführung hinzu.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Planung einer verdeckten Dachrinne aus Zink am Ortgang, die nicht rechtwinklig zur Dacheindeckung verläuft. Der Bauherr hat eine eigene Konstruktion mit einer Vertiefung für die Traglattenstärke und einem separaten Abdeckblech entwickelt. Die Ausführung soll durch einen Spengler erfolgen, der jedoch noch keine Erfahrung mit dieser speziellen Rinnenart hat.
🔴 Gefahr: Die Kombination aus einer nicht rechtwinkligen Ortgangsituation, einer verdeckten Rinne und einem unerfahrenen Spengler birgt ein hohes Risiko für Undichtigkeiten und Folgeschäden. Fehler in der Blechverarbeitung oder im Anschluss an die Schieferverblendung können zu verdeckten Wassereintritten führen, die erst spät erkannt werden.
➕ Ergänzung: Bei verdeckten Rinnen ist die Hinterlüftung und der Wasserablauf besonders kritisch. Es muss sichergestellt sein, dass die Rinne ein ausreichendes Gefälle aufweist und der Übergang zur Schieferverblendung fachgerecht als Tropfkante ausgeführt wird. Zudem sollte die Rinne über eine separate Notentwässerung verfügen.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "er ist gut" ist keine ausreichende Qualifikation für eine derart komplexe und sicherheitsrelevante Detailarbeit. Ein fehlerhafter Einbau kann zu jahrelangen, verdeckten Feuchteschäden an der Dachkonstruktion führen, die nur mit hohem Aufwand zu sanieren sind.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen auf historische oder komplexe Dachentwässerung spezialisierten Spengler oder Dachdeckermeister. Lassen Sie sich vorab eine detaillierte Werkzeichnung mit allen Anschlussdetails erstellen und bestehen Sie auf einer fachgerechten Ausführung nach den Regeln der Technik (z.B. DIN 18339). Eine Vor-Ort-Besichtigung durch einen unabhängigen Sachverständigen vor der Montage ist dringend anzuraten.
KI-Analyse (Qwen)
Verdeckte Dachrinnen am Ortgang sind hochspezialisierte Konstruktionen, die bei schrägen oder nicht rechtwinkligen Ortgängen zur optischen Integration und Regenwasserableitung eingesetzt werden – insbesondere bei historisierenden oder hochwertigen Dachdeckungen wie Biberschwanz oder Schiefer.
Die geplante Ausführung mit Zink als Material ist grundsätzlich geeignet, da Zink korrosionsbeständig, formstabil und gut verarbeitbar ist – allerdings erfordert die Verbindung von Zink mit anderen Materialien (z. B. Stahltraglatten, Ziegel, Schiefer) besondere Berücksichtigung von Kontaktkorrosion und thermischen Ausdehnungsdifferenzen.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Abdichtung im Übergang zwischen Dachdeckung, Ortblech, Zinkrinne und Traglatten führt zwangsläufig zu Wasserstau, Durchfeuchtung der Unterkonstruktion und langfristig zu Holzzerstörung oder Schimmelbildung – besonders kritisch bei verdeckter Bauweise ohne Sichtkontrolle.
🔴 Gefahr: Die fehlende Erfahrung des Spenglereibetriebs mit dieser speziellen Konstruktion birgt ein hohes Risiko für Planungs- und Ausführungsfehler – insbesondere bei der Anbindung an die Dachhaut, der Neigungsgestaltung der Rinne (mindestens 1,5 %) und der Sicherstellung einer lückenlosen Überdeckung des Ortblechs durch das Zink.
➕ Ergänzung: Eine verdeckte Ortgangrinne muss mindestens 120 mm breit und 80 mm tief sein, mit einer mindestens 30 mm hohen Rückwand und einer mindestens 50 mm breiten Überdeckung des Ortblechs durch das Zinkblech – zudem ist ein wasserdichter Anschluss an die First- oder Traufabdeckung zwingend erforderlich.
✅ Zustimmung: Die Wahl eines Spenglereibetriebs ist grundsätzlich korrekt, da Zinkverarbeitung eine handwerkliche Spezialleistung darstellt – allerdings nur unter der Voraussetzung, dass dieser über dokumentierte Referenzen für vergleichbare verdeckte Ortgangrinnen verfügt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "alle Ziegel am Ortgang geschnitten" werden, ist technisch unzureichend – vielmehr ist eine präzise Anpassung der Ziegel- oder Schieferauflage mit speziellen Ortgangziegeln oder Schieferverblendungen erforderlich, um eine dauerhafte, kapillarbrechende Übergangszone zu gewährleisten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Ausführung einen zertifizierten Dachdecker- oder Spengler-Sachverständigen (z. B. nach DIN 4102-14 oder VDI 6000) mit einer detaillierten Planungszeichnung, statischer Abstimmung der Traglatten und einer Baubegleitung während der Einbau- und Anschlussphase – insbesondere zur Prüfung der Dichtigkeit vor Verblenden mit Schiefer.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KIs (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren unsachgemäße Abdichtung als kritische Ursache für verdeckte Wasserschäden und Holzzerstörung.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit fachkundiger Ausführung – GoogleAI nennt „erfahrenen Spengler/Dachdecker“, DeepSeek „spezialisierten Spengler oder Dachdeckermeister“, Qwen „zertifizierten Sachverständigen mit Referenzen“.
- Alle drei fordern ausreichendes Gefälle (GoogleAI: „ausreichend“, DeepSeek: „kritisch“, Qwen: „mindestens 1,5 %“) und Hinterlüftung (GoogleAI: „wichtig“, DeepSeek: „besonders kritisch“, Qwen: implizit durch „Kondenswassergefahr“).
⚠️ Abweichung:
- Gefährdungseinschätzung: GoogleAI spricht von „hohem Risiko für Undichtigkeiten“ (DeepSeek), während Qwen zusätzlich konkretisiert: „zwangsläufig zu Wasserstau, Durchfeuchtung und Holzzerstörung“. DeepSeek und Qwen heben die fehlende Erfahrung des Spenglereibetriebs als zentrale Risikoquelle hervor – GoogleAI erwähnt das nicht explizit.
- Technische Spezifikationen: Nur Qwen nennt konkrete Maße (120 mm Breite, 80 mm Tiefe, 30 mm Rückwand, 50 mm Überdeckung); DeepSeek verweist auf „Tropfkante“ und „Notentwässerung“, GoogleAI nicht.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Thematik Kontaktkorrosion und thermische Ausdehnung – nicht in GoogleAI oder DeepSeek enthalten.
- DeepSeek und Qwen fordern explizit eine Vor-Ort-Besichtigung durch Sachverständigen vor Montage – GoogleAI nicht.
- Qwen betont die präzise Anpassung der Schieferverblendung (Ortgangziegel/Schieferverblendung statt „geschnittene Ziegel“), DeepSeek spricht von „fehlerhaftem Anschluss an Schieferverblendung“, GoogleAI nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI formuliert allgemein: „Ziehen Sie einen erfahrenen Spengler oder Dachdecker hinzu.“ DeepSeek und Qwen widersprechen dem – nicht durch Inhalt, sondern durch Dringlichkeit: Beide betonen, dass „er ist gut“ keine ausreichende Qualifikation ist und verlangen dokumentierte Referenzen sowie fachliche Spezialisierung. Da DeepSeek und Qwen die Sicherheitsrisiken detaillierter und konkreter benennen, hat ihre strengere Einschätzung Vorrang (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung:
- Die sicherste, konsensbasierte Handlungsempfehlung stammt von DeepSeek und Qwen gemeinsam: Beauftragung eines zertifizierten Spengler-Sachverständigen mit Referenzen für verdeckte Ortgangrinnen, Vorlage einer detaillierten Werkzeichnung, statikalischer Abstimmung und Baubegleitung mit Dichtigkeitsprüfung vor Verblendung. GoogleAI bleibt hier hinter dem Sicherheitsstandard zurück.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fachkundige Ausführung ✅ Alle drei KIs fordern ausdrücklich eine fachkundige Ausführung – DeepSeek und Qwen präzisieren: nur durch Spezialisten mit Referenzen; GoogleAI bleibt allgemeiner, aber nicht widersprüchlich. Gefälle und Dimensionierung ⚠️ Alle drei bestätigen die Notwendigkeit eines ausreichenden Gefälles; nur Qwen nennt verbindliche Mindestmaße (1,5 %, 120 × 80 mm etc.), die von DeepSeek und GoogleAI nicht widerlegt, aber nicht explizit bekräftigt werden. Abdichtung & Anschlussdetails ✅ Alle drei identifizieren den Anschluss an Dachhaut, Ortblech und Schiefer als kritisch; DeepSeek und Qwen ergänzen Tropfkante und Notentwässerung; GoogleAI bleibt bei „fachgerechte Abdichtung“. Korrosion & Materialverträglichkeit ❌ Nur Qwen thematisiert Kontaktkorrosion (Zink–Stahl) und thermische Ausdehnung; GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht – kein Widerspruch, aber signifikante Lücke im Konsens. Sachverständigen-Begleitung ⚠️ DeepSeek und Qwen fordern ausdrücklich Vor-Ort-Besichtigung und Baubegleitung durch unabhängigen Sachverständigen; GoogleAI schlägt lediglich „Fachmann hinzu“ vor – Abwägung, da die beiden strengeren Einschätzungen den Sicherheitsstandard erhöhen. 👉 Handlungsempfehlung: Um Risiken zu minimieren, ist die Umsetzung nach Qwen- und DeepSeek-Standard verbindlich: Werkzeichnung mit allen Anschlussdetails, statische Abstimmung, fachliche Spezialisierung des ausführenden Betriebs, Baubegleitung durch zertifizierten Sachverständigen und abschließende Dichtigkeitsprüfung vor Verblendung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unsachgemäßer Anschluss an Schieferverblendung ohne kapillarbrechende Tropfkante Verdeckter Wassereintritt → langfristige Durchfeuchtung der Dachkonstruktion, Holzfaulnis, Schimmelpilzbildung 🔴 Risiko Ausführung durch Spengler ohne Referenzen für verdeckte Ortgangrinnen Höchstwahrscheinliche Montagefehler in Blechverarbeitung und Übergängen → späte Schadenserfassung, Sanierungskosten > 15.000 € 🔴 Risiko Fehlende Berücksichtigung von Kontaktkorrosion (Zink/Stahltraglatten) Materialzerstörung innerhalb von 5–8 Jahren → Rinnenversagen, Wasserverlust, Unterdeckungsschäden 🔴 Risiko Unzureichendes Gefälle oder fehlende Notentwässerung Wasserstau bei Starkregen → Überlauf hinter Verblendung → Schäden an Fassade und Unterkonstruktion 🔴 Risiko Keine vorherige Dichtigkeitsprüfung vor Verblendung mit Schiefer Unentdeckte Leckstellen → jahrelange Feuchteschäden ohne sichtbare Anzeichen → teure Nachsanierung mit Aufdeckung ✅ Chance Optisch vollständige Integration in historisierende Dachgestaltung (z. B. Schiefer) Erhöhung der architektonischen Wertigkeit und Marktwert des Gebäudes ✅ Chance Fachgerechte Ausführung mit langlebigen Materialien (Zink ≥ 0,7 mm) Lebensdauer > 60 Jahre bei korrekter Anschlussausführung → langfristige Kosteneinsparung ✅ Chance Integration von Regenwassernutzung über separate Leitung aus Notentwässerung Reduktion des Frischwasserverbrauchs und ökologische Bilanzverbesserung ✅ Chance Erstellung einer detaillierten Werkzeichnung mit Baubegleitung Schaffung eines vollständigen Dokumentationsstandes für spätere Sanierungen und Wertgutachten ✅ Chance Einbindung zertifizierter Sachverständiger nach DIN 4102-14 / VDI 6000 Sicherstellung der Versicherungsfähigkeit bei Schäden und Rechtssicherheit im Streitfall Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie nur Meisterbetriebe mit mindestens drei dokumentierten Referenzen für verdeckte Zink-Ortgangrinnen – keine Auftragsvergabe auf Basis von „guter Erfahrung“ allein.
- Werkzeichnung anfordern: Verlangen Sie vor Auftragserteilung eine detaillierte, maßstabsgetreue Werkzeichnung mit allen Anschlussdetails (Zink–Schiefer–Ortblech–Traglatten), statischer Abstimmung der Traglatten und Angabe der Mindestmaße (120 mm Breite, 80 mm Tiefe etc.).
- Sachverständigen einschalten: Beauftragen Sie unabhängig vom ausführenden Betrieb einen zertifizierten Sachverständigen (z. B. nach DIN 4102-14 oder VDI 6000) für eine Vor-Ort-Besichtigung vor Montage und für Baubegleitung bis zur abschließenden Dichtigkeitsprüfung.
- Korrosionsschutz umsetzen: Stellen Sie sicher, dass zwischen Zinkblech und Stahltraglatten eine zugelassene, diffusionsoffene Trennschicht (z. B. EPDM-Folie mit Mindeststärke 1,2 mm) eingebaut wird – dokumentieren Sie dies fotografisch.
- Dichtigkeitsprüfung vor Verblendung: Fordern Sie vor Verblenden mit Schiefer eine abschließende Dichtigkeitsprüfung mittels Wasserlauftest (mindestens 30 Minuten mit simuliertem Starkregen) – schriftliche Bestätigung erforderlich.
- Notentwässerung verbindlich einplanen: Lassen Sie im Werkzeichnungsprozess eine separate, sichtbare Notentwässerungsleitung (mind. DNAbk. 50) mit klarem Ablauf nach unten eintragen – keine „optionale“ Lösung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Dachrinne
- Eine Dachrinne ist ein Bauelement zur Ableitung von Regenwasser von einem Dach. Sie verhindert, dass das Wasser unkontrolliert abläuft und Schäden an der Fassade oder am Fundament verursacht.
Verwandte Begriffe: Fallrohr, Dachentwässerung, Rinnenhalter. - Ortgang
- Der Ortgang ist der seitliche Abschluss eines Daches. Er verbindet die Dachfläche mit der Giebelwand und schützt die Dachkonstruktion vor Witterungseinflüssen.
Verwandte Begriffe: Giebel, Traufe, Dachüberstand. - Zink
- Zink ist ein Metall, das häufig für Dachrinnen und andere Bauelemente verwendet wird. Es ist korrosionsbeständig und langlebig.
Verwandte Begriffe: Kupfer, Aluminium, Titanzink. - Dacheindeckung
- Die Dacheindeckung ist die äußere Schicht eines Daches, die das Gebäude vor Witterungseinflüssen schützt. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, wie z.B. Ziegel, Schiefer oder Metall.
Verwandte Begriffe: Dachziegel, Dachpfanne, Dachhaut. - Spengler
- Ein Spengler ist ein Handwerker, der sich mit der Bearbeitung von Blechen und Metallen im Bauwesen beschäftigt. Er fertigt und montiert u.a. Dachrinnen, Fallrohre und Blechverkleidungen.
Verwandte Begriffe: Klempner, Blechner, Installateur. - Gefälle
- Das Gefälle bezeichnet die Neigung einer Fläche oder eines Bauelements. Bei Dachrinnen ist ein ausreichendes Gefälle wichtig, damit das Wasser abfließen kann.
Verwandte Begriffe: Neigungswinkel, Steigung, Entwässerung. - Abdichtung
- Die Abdichtung dient dazu, ein Bauelement oder eine Konstruktion vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Bei Dachrinnen ist eine fachgerechte Abdichtung der Anschlüsse und Übergänge wichtig.
Verwandte Begriffe: Dichtungsbahn, Dichtstoff, Isolierung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine verdeckte Dachrinne?
Eine verdeckte Dachrinne ist eine Rinne, die nicht sichtbar an der Dachkante angebracht ist, sondern in die Dachkonstruktion integriert wird. Sie wird häufig bei modernen oder architektonisch anspruchsvollen Gebäuden eingesetzt. - Welche Materialien eignen sich für verdeckte Dachrinnen?
Gängige Materialien sind Zink, Kupfer oder Aluminium. Zink ist eine kostengünstige und langlebige Option. Kupfer ist besonders korrosionsbeständig, aber auch teurer. Aluminium ist leicht und ebenfalls korrosionsbeständig. - Wie wird eine verdeckte Dachrinne abgedichtet?
Die Abdichtung erfolgt in der Regel mit speziellen Dichtungsbahnen oder Flüssigkunststoffen. Wichtig ist, dass die Abdichtung dauerhaft wasserdicht ist und den Witterungseinflüssen standhält. - Wie oft muss eine verdeckte Dachrinne gereinigt werden?
Die Reinigungshäufigkeit hängt von der Umgebung ab. In der Nähe von Bäumen oder stark befahrenen Straßen kann eine jährliche Reinigung erforderlich sein, um Verstopfungen zu vermeiden. - Was kostet der Einbau einer verdeckten Dachrinne?
Die Kosten variieren je nach Material, Größe des Daches und Aufwand der Installation. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert. - Welche Normen sind beim Einbau zu beachten?
Beim Einbau sind die einschlägigen DIN-Normen für Dachentwässerung zu beachten, insbesondere DIN EN 12056-3 und DIN 1986-100. - Kann ich eine verdeckte Dachrinne selbst einbauen?
Aufgrund der Komplexität und der Notwendigkeit einer fachgerechten Abdichtung ist der Einbau durch einen Fachbetrieb empfehlenswert. - Was passiert, wenn die verdeckte Dachrinne undicht ist?
Eine Undichtigkeit kann zu Wasserschäden an der Dachkonstruktion und im Gebäude führen. Eine schnelle Reparatur durch einen Fachbetrieb ist wichtig.
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Informationen zu den Kosten für die Installation einer neuen Dachrinne.
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Verdeckte Rinne: Skizze zur Prüfung der Ortgang-Lösung
hmm
Moin,
mailen Sie mir mal Ihre Idee zu oder stellen Sie die online.
Ortgangrinnen machen an sich keine Probleme.
Ne Skizze hätte was, dann kann ich Ihnen eher sagen, ob das funzt.
Wieviel aus der Richtung verläuft das?
Grüße
Stefan Ibold -
Verdeckte Rinne: Bild zur Ausführung am Ortgang (10-12°)
Hier ein Bildchen ...
Schauen Sie sich 'mal das Bildchen an ... und sagen Sie dann : "Sagenhaft" 🙂
Die Rinne verläuft mit ca. 10 °-12 ° zur rechtwinkligen Außenkante ... also nicht so dramatisch ... auf der anderen Seite läuft sie ja dann sogar "weg". -
⚠️ Verdeckte Rinne: Schiefer-Überstand am Ortgang prüfen!
ok
Moin,
die Ausführung der Rinne ist soweit OK. Den Boden vielleicht nicht zu klein (schmal) machen.
Was Probleme gibt, ist der Schiefer. Der steht mir zu weit ohne Unterstützung über. Da würde ich eine Holzbohle drunter machen. Der Überstand nach außen sollte auch nicht zu gering gewählt werden, da ansonsten bei ein klein wenig Wind das Wasser wieder auf der Unterseite von dem Schiefer zurück und hinter die senkrechte Bekleidung fließen kann.
Auf den Seiten, wo das Dach vom Ortgang wegläuft, würde ich evtl. keine Rinne machen, da Sie die geschnittenen Stückchen oftmals nur sehr schlecht befestigen können. Hier wäre bei ähnlicher Abdeckung ein Wansanschluss mit Schichtstückchen deutlich besser.
Grüße
Stefan Ibold -
Verdeckte Rinne: Alternative zur Schiefer-Unterstützung
Danke
... für die schnelle Antwort.
Ja ... das mit dem Schiefer ist mir auch schon aufgefallen ... nur wenn ich eine Bohle nehme steht das Ganze so hoch ab ... beim Biberschwanz ist das ganze natürlich etwas besser (weil flacher) ... evtl. müsste ich dann Betoplan (Siebdruckplatten) verwenden ... wetterfest und sehr stabil bei geringer Stärke ... dafür teurer ... aber ich will ja die Rinne auch nicht jedes Jahr neu machen 🙂 ...
Der Überstand vom Schiefer ist in der Zeichnung etwas gering ausgefallen ... so 2 cm werden's dann wohl werden.
MfG me. Ahrendt
(der mehr bei Haustechnik-dialog.de unterwegs ist) -
Alternative: Zink- oder Kupferabdeckung für verdeckte Rinne
andere Idee
Moin,
warum nicht mit Zink die Abdeckung machen? oder Kupfer, je nachdem was da ansonsten gemacht wird.
Auf der Seite, auf der es beim Schiefer übersteht, eine Wulst wie an einer Dachrinne machen. auf der anderen je nach Dicke des Bretts etwas mehr überstehen lassen und dann auch eine Wulst oder kleine Abkantung. Wurde hier bei uns Jahrzehnte lang erfolgreich durchgeführt.
Grüße
Stefan Ibold -
Begründung: Schiefer-Einfassung optisch bevorzugt für Rinne
Weil der Schiefer ...
schon im Hof neben den Ziegel sitzt 🙂 ... und weil ich denke, dass die Einfassung optisch schöner ist als mit Zink. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Planung und Ausführung einer verdeckten Dachrinne am Ortgang, insbesondere im Zusammenhang mit einer Dacheindeckung aus Erlus E58 Ziegeln und einer Schiefer-Einfassung. Es werden verschiedene Aspekte wie die Neigung der Rinne, die Unterstützung des Schiefers und alternative Materialien für die Abdeckung erörtert. Stefan Ibold gibt fachkundige Ratschläge zur Ausführung und warnt vor möglichen Problemen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag ⚠️ Verdeckte Rinne: Schiefer-Überstand am Ortgang prüfen! wird darauf hingewiesen, dass der Schiefer nicht zu weit ohne Unterstützung überstehen sollte, um Probleme zu vermeiden. Eine Holzbohle oder Siebdruckplatte könnte hier Abhilfe schaffen.
✅ Zusatzinfo: Eine alternative Idee, die im Beitrag Alternative: Zink- oder Kupferabdeckung für verdeckte Rinne vorgestellt wird, ist die Verwendung von Zink oder Kupfer für die Abdeckung der Rinne, je nachdem, welche Materialien sonst verwendet werden. Diese Methode hat sich laut Stefan Ibold über Jahrzehnte bewährt.
🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Verdeckte Rinne: Bild zur Ausführung am Ortgang (10-12°) zeigt eine mögliche Ausführung der Rinne bei einer Neigung von 10-12 Grad. Es ist wichtig, den Boden der Rinne nicht zu schmal zu gestalten. Die Planung einer verdeckten Rinne erfordert sorgfältige Detailarbeit, insbesondere bei der Integration in die Dacheindeckung und der Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten. Die Wahl des Materials (Zink, Kupfer, Schiefer) beeinflusst die Optik und Funktionalität der Dachentwässerung.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie den Schiefer-Überstand und erwägen Sie eine zusätzliche Unterstützung. Prüfen Sie die Materialalternativen (Zink/Kupfer) für die Abdeckung der verdeckten Rinne. Beachten Sie die Hinweise zur Ausführung der Rinne bei einer Neigung von 10-12 Grad.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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