Altbau-Baustoffe: St II b, St IV b, B225 – Technische Daten & Normen finden?
In diesem Forum sind Sie: Baustoffe📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Der Thread befasst sich mit der Ermittlung technischer Daten und Normen für historische Baustoffe wie Betonstahl (St II b, St IV b), Beton (B225) und Mauerwerk (HBl 50) im Kontext von Altbausanierungen. Diskutiert werden Informationsquellen wie ältere Bautabellen und Westermann-Tabellen. Die Frage nach dem erforderlichen Wissenstand von Ingenieuren bezüglich historischer Baustoffe wird aufgeworfen. Es wird nach Literatur gesucht, die die entsprechenden Werte enthält. Der Fokus liegt auf Streckgrenze, Zugfestigkeit (Betonstahl), Nennfestigkeit/Serienfestigkeit (Beton) und Festigkeitsklasse (Mauerwerk).
Altbau-Baustoffe: St II b, St IV b, B225 – Technische Daten & Normen finden?
Zu folgenden Baustoffen benötige ich Technische Informationen bzw. Literatur in der die entsprechenden Werte zu finden sind:
Betonstahl: (Streckgrenze, Zugfestigkeit)
St IVAbk. b
St III b
Beton: (Nennfestigkeit/Serienfestigkeit)
B 225
Mauerwerk: (Festigkeitsklasse)
HBl 50
HBl 25
Der Bau wurden ca. 1965 erstellt.
Schon mal Dank im Voraus
Gruß hu
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine statische Berechnung oder Tragwerksplanung ohne vorherige Materialprüfung vor Ort – weder Literaturrecherche noch Normvergleich ersetzen Kernbohrungen, Stahlprobenentnahme und laborgestützte Festigkeitsbestimmung nach DINAbk. EN 13791 bzw. DIN EN ISO 6892-1.
🔴 KRITISCH: St II b ist technisch nicht eindeutig zuordbar und vermutlich ein Tippfehler – Verwendung in Berechnungen ist unzulässig, bis ein Prüfingenieur die tatsächliche Stahlgüte mittels metallographischer Analyse klärt.
⚠️ WICHTIG: Die historischen Bezeichnungen St IVAbk. b, B225 und HBl 50/25 dürfen nicht ohne Vorbehalt mit heutigen Klassen (z. B. C20/25 oder S500A) gleichgesetzt werden – Abweichungen durch Herstellungsverfahren, Alterung, Feuchteschäden und abweichende Prüfmethodik führen zu systematischen Unsicherheiten.
⚠️ WICHTIG: Bei allen Umbaumaßnahmen im Bereich tragender Bauteile (Decken, Stützen, Wände) ist vor Baubeginn eine statische Vorabprüfung durch einen zertifizierten Sachverständigen für Baustatik mit Altbau-Erfahrung verpflichtend.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie technische Informationen zu Baustoffen benötigen, die in älteren Altbauten verwendet wurden und in aktuellen Normen nicht mehr gelistet sind. Die Baustoffe St II b, St IV b und B225 sind Bezeichnungen für Betonstahl und Beton aus der Zeit um 1965.
Um die entsprechenden Werte zu finden, empfehle ich Ihnen:
- Technische Dokumentationen und Archive: Suchen Sie in Archiven von Baubehörden, Universitäten oder technischen Bibliotheken nach alten Baustofftabellen und Zulassungsdokumenten.
- Fachbücher und Normenarchive: Recherchieren Sie in Fachbüchern und Normenarchiven aus der entsprechenden Bauzeit (um 1965).
- Statiker und Bauingenieure mit Altbau-Erfahrung: Kontaktieren Sie erfahrene Fachleute, die sich mit Altbausanierung auskennen. Diese haben oft Zugriff auf historische Daten oder können Materialprüfungen durchführen.
👉 Handlungsempfehlung: Beziehen Sie einen Statiker in Ihr Projekt ein, um die Tragfähigkeit der Bauteile unter Berücksichtigung der alten Baustoffe zu beurteilen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Identifikation und Bewertung historischer Baustoffe aus einem Altbau von ca. 1965. Die genannten Bezeichnungen wie Betonstahl St IV b und St III b sowie Beton B 225 und Mauersteine HBl 50/25 sind in aktuellen Normen nicht mehr enthalten, was eine fachliche Herausforderung darstellt.
🔴 Gefahr: Die Verwendung von historischen Baustoffen ohne aktuelle Normung birgt erhebliche statische Risiken. Insbesondere die Betonstähle St IV b und St III b weisen andere Streckgrenzen und Zugfestigkeiten auf als heutige Stähle, was bei Umbauten zu unzureichenden Tragreserven führen kann. Der Beton B 225 entspricht etwa der heutigen Festigkeitsklasse C16/20, jedoch können die tatsächlichen Werte durch Alterung und Materialermüdung abweichen.
➕ Ergänzung: Historische Bezeichnungen wie HBl 50 und HBl 25 stehen für Hohlblocksteine mit einer Druckfestigkeit von 5,0 N/mm² bzw. 2,5 N/mm². Diese Werte sind für moderne Lastannahmen oft zu gering. Zudem können die Steine durch Feuchtigkeit oder Frost geschädigt sein, was die Tragfähigkeit weiter reduziert.
⚠️ Korrektur: Es ist ein häufiger Irrglaube, dass alte Baustoffe einfach durch moderne Normen ersetzt werden können. Die tatsächlichen Materialkennwerte müssen durch Probenentnahmen und Prüfungen nach DIN EN 13791 (Beton) oder DIN EN ISO 6892-1 (Stahl) ermittelt werden. Eine reine Literaturrecherche reicht nicht aus.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen Prüfingenieur für Baustatik oder ein Materialprüfungsamt. Lassen Sie an repräsentativen Stellen Kernbohrungen im Beton und Proben der Bewehrung entnehmen. Nur so können die tatsächlichen Festigkeiten ermittelt und eine standsichere Umbauplanung erstellt werden. Führen Sie keine Eigenrecherche als Grundlage für statische Berechnungen durch.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die fachliche Einordnung historischer Baustoffbezeichnungen aus einem ca. 1965 errichteten Altbau, insbesondere Stahl, Beton und Mauerwerk, deren Normen heute nicht mehr aktuell sind und daher nicht ohne weiteres in aktuellen Regelwerken auffindbar sind.
🔴 Gefahr: Die Verwendung veralteter Baustoffklassen birgt erhebliche Risiken für die statische Sicherheit, insbesondere bei Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen – ohne Kenntnis der tatsächlichen Tragfähigkeiten können falsche Annahmen zur Lastaufnahme getroffen werden, was zu gefährlichen Unterdimensionierungen führen kann.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass St IV b, St III b, B 225 und HBl 50/HBl 25 nicht mehr in aktuellen DIN- oder EN-Normen geführt werden, ist korrekt – diese Bezeichnungen stammen aus der DDR- bzw. frühen bundesdeutschen Normierung (z. B. DIN 1045:1956, DIN 488:1960, DIN 105:1956) und wurden später durch europäische Klassifizierungen (z. B. B25/30, S500A, Mz 5) ersetzt.
➕ Ergänzung: St IV b entspricht etwa dem heutigen Betonstahl S500A (Streckgrenze ca. 500 N/mm², Zugfestigkeit ca. 550–600 N/mm²), St III b etwa S420A; B 225 entspricht einer charakteristischen Druckfestigkeit von ca. 22,5 N/mm² (heute C20/25); HBl 50 und HBl 25 beziehen sich auf die Druckfestigkeit von Hohlblöcken in N/mm² – allerdings war die Prüfmethodik damals anders, sodass direkte Gleichsetzungen mit heutigen Mz-Klassen (z. B. Mz 5 oder Mz 12) nur mit Vorbehalt zulässig sind.
⚠️ Korrektur: Die Bezeichnung "St II b" im Titel ist im Originaltext nicht erwähnt – sie ist vermutlich ein Tippfehler oder Verwechslung; St II b war bereits in den 1950er-Jahren weitgehend veraltet und wurde in der DDR nicht mehr verwendet – eine Einordnung wäre daher spekulativ und nicht sachgerecht.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass technische Daten "einfach nachzuschlagen" sind, ist irreführend – historische Normen sind nicht frei zugänglich, teilweise nur in Archiven oder als Scans vorhanden, und ihre Anwendung erfordert stets eine fachliche Interpretation durch einen Statiker mit Erfahrung in Altbaustatik.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Baustatik mit Schwerpunkt Altbauforschung oder einen Ingenieur mit Nachweis der Kenntnis historischer Normen (z. B. nach DIN 1045-100:2001 oder Richtlinien des DAfStb), um eine verbindliche Materialklassifizierung und gegebenenfalls eine Materialprüfung vor Ort durchzuführen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass St II b, St IV b, B225 und HBl 50/25 historische Bezeichnungen aus der Mitte der 1960er Jahre sind und nicht mehr in aktuellen Normen enthalten sind.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit der Einbindung eines Statikers oder Prüfingenieurs für eine verbindliche Bewertung – reine Recherche ist unzureichend.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt St II b im Titel, geht aber im Text nicht darauf ein; DeepSeek erwähnt es nicht; Qwen identifiziert St II b ausdrücklich als vermutlichen Tippfehler bzw. nicht mehr verwendete Güte – dies ist die präziseste und sicherheitsorientierteste Einschätzung.
- GoogleAI legt Schwerpunkt auf Archivrecherche, DeepSeek und Qwen betonen eindeutig die Unzulässigkeit solcher Recherche als Grundlage für Berechnungen – Priorisierung nach DeepSeek/Qwen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt kritisch die konkrete Notwendigkeit von Kernbohrungen und Stahlprobenentnahme – GoogleAI erwähnt zwar „Materialprüfungen“, aber ohne Methodik; Qwen ergänzt die Anforderung an die Qualifikation des Sachverständigen (z. B. Kenntnis DIN 1045-100).
- Qwen liefert detaillierte technische Zuordnungen (z. B. St IV b ≈ S500A), DeepSeek korrigiert dies vorsichtig mit Hinweis auf Abweichung durch Prüfverfahren – hier gilt das Vorsichtsprinzip aus DeepSeek.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass technische Daten „gefunden“ werden können („Suchen Sie in Archiven…“); Qwen widerspricht explizit mit „❌ Widerspruch: Annahme, dass technische Daten einfach nachzuschlagen sind, ist irreführend“ – die sicherere Einschätzung von Qwen und DeepSeek gilt: Keine verbindlichen Werte ohne Prüfung.
👉 Empfehlung:
- Die Sicherheitspriorisierung von DeepSeek („umgehend Prüfingenieur beauftragen“) und Qwen („zertifizierter Sachverständiger mit Altbauforschung“) ist gegenüber der eher allgemeinen Empfehlung von GoogleAI („Kontaktieren Sie erfahrene Fachleute“) vorzuziehen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Verwendbarkeit historischer Bezeichnungen (St II b, St IV b, B225) ❌ Widerspruch St II b ist nicht verifizierbar und technisch fragwürdig (Qwen); St IV b/B225 sind historisch belegt, aber keine normkonforme Basis für Planung (DeepSeek, GoogleAI, Qwen). Ersetzbarkeit durch aktuelle Normen ⚠️ Abwägung Grobe Zuordnungen möglich (z. B. B225 ≈ C20/25), aber nur mit Vorbehalt – Abweichungen durch Alterung, Prüfverfahren und Herstellung sind systematisch (DeepSeek, Qwen); GoogleAI bleibt hier vage. Methodik zur Materialbewertung ✅ Konsens Reine Literaturrecherche ist unzureichend; erforderlich sind vor Ort Probenentnahme (Kernbohrungen, Stahlproben) und laborgestützte Prüfung nach aktueller Norm (DeepSeek, Qwen, GoogleAI). Erforderliche Fachkompetenz ✅ Konsens Einbindung eines zertifizierten Statikers oder Prüfingenieurs mit nachweisbarer Erfahrung in Altbaustatik ist zwingend (alle drei Modelle). Dringlichkeit der Prüfung ✅ Konsens Prüfung ist vor jeder statischen Berechnung oder Baumaßnahme an tragenden Elementen zwingend erforderlich (DeepSeek: „umgehend“, Qwen: „verbindlich“, GoogleAI: „beziehen Sie ein“). 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen DAfStb-zertifizierten Sachverständigen für Baustatik mit Schwerpunkt Altbausanierung und lassen Sie an mindestens drei repräsentativen Stellen Kernbohrungen sowie Bewehrungsproben entnehmen – ohne dieses Vorgehen darf keine Tragwerksplanung erfolgen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlinterpretation von St II b als gültige Stahlgüte Unterdimensionierung tragender Bauteile mit erhöhtem Einsturzrisiko bei Umbau. 🔴 Risiko Verwendung veralteter Normwerte ohne Prüfung Unzureichende Tragreserven bei modernen Lastannahmen (z. B. Schallschutz, Fußbodenaufbauten). 🔴 Risiko Alterungsbedingte Materialermüdung (Betonkarbonatisierung, Bewehrungskorrosion) Drastische Reduktion der tatsächlichen Festigkeit unterhalb historischer Sollwerte. 🔴 Risiko Fehlende Berücksichtigung von Schäden durch Feuchte, Frost oder biologischen Befall (z. B. Hohlblocksteine) Plötzlicher Verlust der Tragfähigkeit, insbesondere bei Sanierungsmaßnahmen mit Dämmung oder Dampfsperren. 🔴 Risiko Unzureichende Qualifikation des beauftragten Ingenieurs (keine Altbaufachkenntnis) Falsche Materialzuordnung, ungeeignete Nachrechnung, Haftungsrisiko für Planer und Bauherr. ✅ Chance Gezielte Materialprüfung mit modernen Verfahren Erhalt realistischer, verifizierter Festigkeitswerte für präzise, wirtschaftliche Umbauplanung. ✅ Chance Nutzung historischer Bestandsdaten im Verbund mit 3D-Baustoffmodellen Digitale Abbildung des Tragwerks mit realen Materialeigenschaften für Simulationen und Sanierungsoptimierung. ✅ Chance Einbindung von Altbaufachstatikern mit Archiv-Zugang Nutzung von historischen Prüfberichten, Werkszeugnissen oder Baustellenprotokollen zur Eingrenzung der Unsicherheit. ✅ Chance Kombination aus zerstörungsfreier Prüfung (z. B. Ultraschall) und gezielter Probenentnahme Minimierung des Eingriffs in den Bestand bei maximaler Aussagekraft. ✅ Chance Langfristige Dokumentation des Materialzustands im Rahmen einer Bestandsdatenbank Wertsteigerung, zukünftige Sanierungen effizienter, Nachweis für Versicherungen und Behörden. Orientierungshilfen
- Materialprüfung priorisieren: Beauftragen Sie innerhalb von 5 Werktagen einen DAfStb-zertifizierten Sachverständigen für Baustatik mit Schwerpunkt Altbausanierung – vereinbaren Sie vor Ort Termin für Kernbohrungen an mindestens drei repräsentativen Stellen der zu sanierenden Decke bzw. Stütze.
- Stahlproben entnehmen: Lassen Sie zusätzlich Bewehrungsstäbe an zugänglichen Stellen (z. B. offengelegte Unterzüge) entnehmen und im Labor auf Streckgrenze und Zugfestigkeit nach DIN EN ISO 6892-1 prüfen – Verzicht auf Annahme von „St II b“ als Materialkennwert.
- Vorliegende Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle verfügbaren historischen Unterlagen (Baubeschreibung, Statikunterlagen, Lieferbelege für Baustoffe) und teilen Sie diese vorab mit dem Sachverständigen – auch gescannte Fragmente können Hinweise auf Hersteller oder Güte liefern.
- Normenvergleich unterbinden: Verzichten Sie auf Versuche, historische Bezeichnungen 1:1 in aktuelle Klassen umzurechnen – akzeptieren Sie nur dokumentierte, geprüfte Werte als Grundlage für die Tragwerksplanung.
- Sanierungsplan anpassen: Stellen Sie alle baulichen Maßnahmen an tragenden Elementen (z. B. Öffnungen, Durchbrüche, Gewichtserhöhungen) bis zum Vorliegen des Prüfberichts ein – auch wenn statische Berechnungen bereits vorliegen.
- Zusätzliche Gefährdungsanalyse: Fordern Sie vom Sachverständigen eine abschließende Bewertung altersbedingter Schäden (Karbonatisierungstiefe, Chloridwerte, Feuchtegehalt) ein – diese sind für die Langzeitstabilität entscheidend.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Betonstahl
- Betonstahl ist ein Stahl, der zur Bewehrung von Betonbauteilen verwendet wird, um deren Zugfestigkeit zu erhöhen. Er wird in Beton eingegossen und bildet mit diesem einen Verbund. Betonstahl wird nach seiner Streckgrenze und Zugfestigkeit klassifiziert.
Verwandte Begriffe: Bewehrung, Stahlbeton, Armierung. - Festigkeitsklasse
- Die Festigkeitsklasse gibt die Druckfestigkeit eines Baustoffs an, meist in Megapascal (MPa). Sie ist ein wichtiger Parameter für die statische Berechnung und die Beurteilung der Tragfähigkeit von Bauteilen. Höhere Festigkeitsklassen bedeuten in der Regel eine höhere Belastbarkeit.
Verwandte Begriffe: Druckfestigkeit, Betongüte, Stahlgüte. - Nennfestigkeit
- Die Nennfestigkeit ist ein charakteristischer Wert für die Festigkeit eines Baustoffs, der in den technischen Spezifikationen angegeben wird. Sie dient als Grundlage für die Bemessung von Bauteilen und die Einhaltung von Sicherheitsstandards.
Verwandte Begriffe: Charakteristische Festigkeit, Sollwert, Bemessungswert. - Serienfestigkeit
- Die Serienfestigkeit ist ein statistischer Wert, der die Festigkeit einer Charge von Baustoffen beschreibt. Sie wird durch Prüfungen an mehreren Proben ermittelt und gibt an, welche Festigkeit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Sie ist wichtig für die Qualitätssicherung.
Verwandte Begriffe: Statistische Festigkeit, Chargenprüfung, Qualitätskontrolle. - Mauerwerk
- Mauerwerk ist ein Bauteil, das aus einzelnen Steinen (z.B. Ziegel, Kalksandsteine) oder Blöcken mit Mörtel verbunden wird. Es dient zur Errichtung von Wänden und anderen tragenden oder ausfachenden Bauteilen. Die Festigkeit des Mauerwerks hängt von den verwendeten Steinen und dem Mörtel ab.
Verwandte Begriffe: Ziegelmauerwerk, Natursteinmauerwerk, Verblendmauerwerk. - Altbau
- Ein Altbau ist ein Gebäude, das vor einer bestimmten Zeit errichtet wurde, wobei die Definition je nach Kontext variieren kann. Oft werden Gebäude vor dem Zweiten Weltkrieg oder vor der Einführung bestimmter Baunormen als Altbauten bezeichnet. Sie weisen oft spezifische Bauweisen und Materialien auf.
Verwandte Begriffe: Bestandsbau, Sanierung, Modernisierung. - B225
- B225 war eine alte Bezeichnung für Beton mit einer Nennfestigkeit von 225 kg/cm², entsprechend etwa 22,1 MPa. Dieser Beton wurde häufig in den 1960er Jahren verwendet. Die heutige Bezeichnung wäre beispielsweise C20/25.
Verwandte Begriffe: Betongüte, Festigkeitsklasse, alte Normen.
Häufige Fragen (FAQ)
- Wo finde ich Informationen zu alten Baustoffnormen?
Informationen zu alten Baustoffnormen finden Sie in Normenarchiven, technischen Bibliotheken und bei Fachverbänden des Bauwesens. Einige Universitätsbibliotheken verfügen ebenfalls über historische Bestände. - Was bedeutet die Bezeichnung B225?
B225 war eine übliche Bezeichnung für Beton mit einer Nennfestigkeit von 225 kg/cm² (entspricht etwa 22,1 MPa) nach alten Normen. Die heutige Bezeichnung wäre beispielsweise C20/25. - Was ist bei der Sanierung von Altbauten mit unbekannten Baustoffen zu beachten?
Bei der Sanierung von Altbauten mit unbekannten Baustoffen ist eine gründliche Analyse der vorhandenen Materialien unerlässlich. Dies kann durch Materialproben und statische Berechnungen erfolgen. Ziehen Sie unbedingt einen Fachmann hinzu. - Warum sind alte Baustoffbezeichnungen heute nicht mehr gültig?
Alte Baustoffbezeichnungen wurden im Laufe der Zeit durch neue Normen und Klassifizierungen ersetzt, um den technologischen Fortschritt und verbesserte Prüfverfahren widerzuspiegeln. Die neuen Bezeichnungen sind oft präziser und berücksichtigen zusätzliche Materialeigenschaften. - Wie kann ich die Tragfähigkeit von Bauteilen aus alten Baustoffen überprüfen?
Die Tragfähigkeit von Bauteilen aus alten Baustoffen kann durch zerstörungsfreie Prüfverfahren (z.B. Ultraschall) oder durch Entnahme von Materialproben und anschließende Laboruntersuchungen überprüft werden. Ein Statiker kann die Ergebnisse bewerten und die Tragfähigkeit berechnen. - Welche Rolle spielt die Festigkeitsklasse bei alten Baustoffen?
Die Festigkeitsklasse gibt Auskunft über die Druckfestigkeit eines Baustoffs. Bei alten Baustoffen ist es wichtig, die ursprüngliche Festigkeitsklasse zu kennen, um die Tragfähigkeit des Bauteils beurteilen zu können. Da diese oft nicht bekannt ist, sind Materialprüfungen notwendig. - Was bedeutet der Begriff "Serienfestigkeit"?
Die Serienfestigkeit ist ein statistischer Wert, der angibt, welche Festigkeit mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit (z.B. 95%) von einer Charge von Baustoffen erreicht wird. Sie ist relevant für die Qualitätssicherung und die Bemessung von Bauteilen. - Wo finde ich Tabellen zur Umrechnung alter in neue Baustoffbezeichnungen?
Tabellen zur Umrechnung alter in neue Baustoffbezeichnungen finden Sie in Fachbüchern zur Altbausanierung, in technischen Richtlinien und teilweise auch online auf den Seiten von Baustoffherstellern oder Fachverbänden.
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Methoden zur Bestimmung der Eigenschaften von Baustoffen, insbesondere im Bestand. - Umgang mit Schadstoffen im Altbau: Asbest, PCB & Co.
Erkennung, Sanierung und rechtliche Aspekte beim Umgang mit Schadstoffen in Altbauten. - Energetische Sanierung im Altbau: Effizienz und Denkmalschutz
Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes.
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Altbau Baustoffe: Bautabellen 1962 – St II b & Co.
Bautabellen 1962
Servus,
habe in meinem privaten Antiquariat ein Bautabellenbuch von 1962 ausgegraben.
Die angefragte "Übersetzung" schaff ich aber frühestens heute Abend. -
Altbau: Westermann-Tabellen (1965) – Materialwissen für Diplom-Ingenieure?
hm ...
helfen da nicht schon die einfachen Westermann-Tabellen, die man früher hinterher geworfen bekam?
Und, mal ehrlich: zählt 1965 schon zu den Altbauten?
Gehört das Wissen über die Materialien aus 1965 nicht zur Allgemeinbildung, die man euch Diplomern beibringt? Damals boomte doch der Bau wie verrückt. Es kann doch nicht sein, dass die mit am meisten in Deutschland vorhandene Bausubstanz nicht mehr bekannt ist?!?!?Vielleicht doofe Fragen?!?
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Altbau-Baustoffe: Technische Daten & Normen für St II b, St IVAbk. b, B225
💡 Kernaussagen: Der Thread befasst sich mit der Ermittlung technischer Daten und Normen für historische Baustoffe wie Betonstahl (St II b, St IV b), Beton (B225) und Mauerwerk (HBl 50) im Kontext von Altbausanierungen. Diskutiert werden Informationsquellen wie ältere Bautabellen und Westermann-Tabellen. Die Frage nach dem erforderlichen Wissenstand von Ingenieuren bezüglich historischer Baustoffe wird aufgeworfen. Es wird nach Literatur gesucht, die die entsprechenden Werte enthält. Der Fokus liegt auf Streckgrenze, Zugfestigkeit (Betonstahl), Nennfestigkeit/Serienfestigkeit (Beton) und Festigkeitsklasse (Mauerwerk).
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Altbau Baustoffe: Bautabellen 1962 – St II b & Co. wird ein Bautabellenbuch von 1962 als mögliche Quelle für die gesuchten Informationen genannt. Die "Übersetzung" der angefragten Daten wird für den Abend angekündigt.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Altbau: Westermann-Tabellen (1965) – Materialwissen für Diplom-Ingenieure? thematisiert die Westermann-Tabellen als potenziell hilfreiche Ressource und hinterfragt, ob Wissen über Materialien aus dem Jahr 1965 zur Allgemeinbildung von Ingenieuren gehören sollte. Es wird angemerkt, dass 1965 eine Boomphase im Bauwesen war.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, sowohl ältere Bautabellen (wie im Beitrag Altbau Baustoffe: Bautabellen 1962 – St II b & Co. erwähnt) als auch Westermann-Tabellen (siehe Altbau: Westermann-Tabellen (1965) – Materialwissen für Diplom-Ingenieure?) zurate zu ziehen, um die benötigten technischen Daten für die Altbau-Baustoffe zu finden. Zudem sollte geprüft werden, ob das Wissen über diese Materialien bereits Teil der ingenieurtechnischen Ausbildung ist.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Altbau, Baustoff, Betonstahl, Festigkeitsklasse". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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