Über jeden Ihrer Vorschläge bin ich sehr dankbar!
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Die nachträgliche Erstellung eines Gefälles auf einem Bitumen-Dach ist komplex und erfordert sorgfältige Planung. Verschiedene Methoden wie Gefälledämmplatten oder Stelzlager können eingesetzt werden. Die korrekte Entwässerung ist entscheidend, um Staunässe zu vermeiden. Die Auswahl der Materialien und der Schichtenaufbau sind entscheidend für die Langlebigkeit der Terrassensanierung. Die Einhaltung relevanter DIN-Normen ist unerlässlich.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).
🔴 KRITISCH: Vor jeder Maßnahme: Dichtigkeitsprüfung der Bitumenschicht (z. B. Aufstauverfahren) durch zertifizierten Sachverständigen – optische Beurteilung reicht nicht aus.
🔴 KRITISCH: Statische Prüfung der Garagendecke durch Bauingenieur erforderlich – zusätzliche Lasten (Estrich, Dämmung, Platten) dürfen die Tragfähigkeit nicht überfordern.
🔴 KRITISCH: Keine lose Verlegung von Betonplatten in Split auf Bitumen – hohe Gefahr von Wassereintritt, Frostaufhebung und mechanischer Beschädigung der Abdichtung.
⚠️ WICHTIG: Bei allen Auftragsschichten ist eine diffusionsoffene, bauphysikalisch abgestimmte Aufbauweise mit Zwischenschicht (z. B. Trennlage, Haftbrücke, neue Abdichtungslage) zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Absturzsicherung bei allen Dacharbeiten – gemäß BG Bau Vorschriften (z. B. Schutzgeländer, Auffangnetze oder persönliche Schutzausrüstung).
Ich sehe, Sie möchten auf Ihrer Bitumen-Dachfläche, die als Terrasse dient, nachträglich ein Gefälle erzeugen, um Wasseransammlungen zu vermeiden. Da es sich um eine Garagendecke handelt, ist die Abdichtung besonders wichtig.
Folgende Möglichkeiten zur Gefälleherstellung auf Bitumen sind denkbar:
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Undichtigkeiten und Schäden an der Bausubstanz führen.
🔴 Gefahr: Durch zusätzliche Lasten (Estrich, Platten) kann die Statik der Garage beeinträchtigt werden.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Statik der Garage von einem Fachmann prüfen und holen Sie Angebote von Dachdeckern für die Gefälleherstellung ein.
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Terrassensanierung auf einem Garagendach mit Bitumenabdichtung aus dem Jahr 2010, bei der kein ausreichendes Gefälle vorhanden ist. Die Bitumenbahnen werden als dicht eingeschätzt, was eine fachliche Prüfung voraussetzt, da eine optische Beurteilung allein nicht ausreicht. Die geplante lose Verlegung von Betonplatten in Split auf einer Bitumenabdichtung ohne Gefälle birgt erhebliche Risiken für die Dauerhaftigkeit der Konstruktion.
🔴 Gefahr: Stehendes Wasser auf der Abdichtungsebene führt zu dauerhafter Durchfeuchtung, Frostrissen und vorzeitigem Versagen der Bitumenbahnen. Zudem kann Wasser unter die lose verlegten Platten eindringen und bei Frost zu Hebungen führen.
➕ Ergänzung: Eine nachträgliche Gefälleerzeugung ist technisch möglich, erfordert jedoch eine sorgfältige Planung. Geeignete Methoden sind das Aufbringen eines Gefälleestrichs (z.B. mit Zementestrich oder Leichtbeton) oder die Verwendung von keilförmigen Dämmplatten (Gefälledämmung) aus extrudiertem Polystyrol (XPS) oder Polyurethan (PURAbk.). Die Wahl hängt von der statischen Belastbarkeit des Garagendachs ab.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Bitumenabdichtung nach 14 Jahren noch dicht ist, ist ohne fachliche Prüfung (z.B. durch einen Sachverständigen) nicht haltbar. Bitumenbahnen altern und können Mikrorisse oder Undichtigkeiten an Nähten und Anschlüssen aufweisen, die erst bei Belastung sichtbar werden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie zwingend einen Bauingenieur oder Dachdecker-Sachverständigen mit einer Begutachtung der vorhandenen Abdichtung und der statischen Eignung des Garagendachs für eine zusätzliche Gefälleschicht. Lassen Sie die Abdichtung vorab einer Dichtigkeitsprüfung (z.B. Aufstauverfahren) unterziehen. Planen Sie die Gefälleerzeugung entweder mit einer Aufbetonschicht (mind. 2 cm Gefälle pro Meter) oder mit einer Gefälledämmung, die mit einer neuen Abdichtungslage zu versehen ist. Verzichten Sie auf eine lose Verlegung in Split, da diese keine dauerhafte Lösung darstellt. Ziehen Sie stattdessen eine vollflächige Verklebung oder eine Kieselbelastung in Betracht.
Die Anfrage betrifft eine nachträgliche Gefälleschaffung auf einer bestehenden Bitumendachabdichtung (aus 2010), die als Terrasse genutzt wird und zugleich das Dach einer Doppelgarage bildet – eine hochbeanspruchte, nicht durchlüftete Konstruktion mit besonderen statischen und bauphysikalischen Anforderungen.
🔴 Gefahr: Jede nachträgliche Auftragsschicht (z. B. Zementestrich, Porenbetonplatten oder Gussasphalt) auf der Bitumenschicht birgt erhebliche Risiken: Feuchtigkeitssperre durch die Bitumenschicht verhindert eine Trocknung nach unten, was bei wassergebundenen Materialien zu Schäden durch Frost, Ausblühungen, Delamination oder Aufquellung führen kann.
🔴 Gefahr: Die Bitumenschicht ist nicht für direkte mechanische Belastung durch schwere Betonplatten oder Auftragsschichten ausgelegt – ohne fachgerechte Haftung und Zwischenschicht droht Verschiebung, Rissbildung und damit sofortiger Abdichtungsversagen.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass "dichte" Bitumenschichten nach 14 Jahren noch funktionsfähig sind, ist irreführend: Alterung, UV-Belastung, Temperaturwechsel und mechanische Beanspruchung führen zu Rissbildung und Haftungsverlust – Sichtkontrolle allein reicht nicht aus.
➕ Ergänzung: Ein funktionierendes Gefälle erfordert mindestens 1,5–2 % Neigung über die gesamte Fläche; bei fehlendem Gefälle muss die gesamte Oberfläche neu profiliert werden – was bei einer nicht durchlüfteten Konstruktion nur mit speziellen, diffusionsoffenen und statisch abgesicherten Systemen möglich ist.
➕ Ergänzung: Die lose verlegten Betonplatten in Split sind selbst ein Risiko: Sie können verschieben, Wasser unterlaufen und die Bitumenschicht punktuell beschädigen – eine feste, entwässerte Aufstandsfläche mit Entwässerungsrinnen und Abläufen ist zwingend erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Dach- und Abdichtungstechnik (z. B. nach DINAbk. 18531 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Abdichtungstechnik), der die Bitumenschicht bauphysikalisch prüft, die Tragfähigkeit der Garage statisch bewertet und ein geeignetes, herstellerseitig abgesichertes Gefällesystem inkl. Entwässerungskonzept plant.
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die statische Belastbarkeit der Garagendecke, die Dichtigkeitsunsicherheit der 14 Jahre alten Bitumenschicht und die Gefährlichkeit der losen Plattenverlegung als zentrale Risikofaktoren.
⚠️ Abweichung: GoogleAI nennt Keilbleche als Option, erwähnt aber nicht deren Brandrisiko oder begrenzte Einsatztauglichkeit bei Terrassen; DeepSeek und Qwen lehnen Keilbleche nicht ausdrücklich ab, betonen aber stattdessen Gefälleestrich oder Gefälledämmung – Qwen konkretisiert zusätzlich die bauphysikalische Problemstellung (Feuchtigkeitssperre, Trocknungsmöglichkeit).
➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen ergänzen GoogleAI um die zwingende Notwendigkeit einer Dichtigkeitsprüfung (nicht nur Sichtkontrolle) und benennen explizit das Aufstauverfahren; Qwen betont zusätzlich die Notwendigkeit einer Entwässerungsrinne oder Abläufe – GoogleAI erwähnt Entwässerung nicht.
❌ Widerspruch: GoogleAI listet „Gefälleestrich“ als einfache Option ohne ausdrückliche Warnung vor Feuchteschäden; Qwen und DeepSeek warnen klar vor wassergebundenen Estrichen auf Bitumen ohne Zwischenschicht und nennen Frost-, Delaminations- und Aufquellrisiken – die sicherere Einschätzung von Qwen/DeepSeek wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Alle drei Modelle empfehlen Experteneinschaltung – Qwen konkretisiert die Qualifikation (zertifizierter Sachverständiger nach DIN 18531 oder DGAT), DeepSeek fordert explizit eine Dichtigkeitsprüfung *vor* der Gefällemaßnahme, was als höchste Sicherheitsstufe gilt.
| Thema | Status | KI-Konsens |
|---|---|---|
| Dichtigkeit der Bitumenschicht (2010) | ❌ Widerspruch | GoogleAI geht von „dicht“ aus; DeepSeek und Qwen warnen: ohne fachliche Prüfung (z. B. Aufstauverfahren) ist dies nicht gesichert – Konsens: Prüfung zwingend erforderlich. |
| Statische Tragfähigkeit der Garagendecke | ✅ Konsens | Alle drei Modelle verlangen eine statische Prüfung durch Bauingenieur vor Auftragsschichten – Konsens: KEINE Maßnahme ohne vorherige Berechnung. |
| Loose Verlegung in Split | ✅ Konsens | Alle Modelle lehnen diese Variante ab – Konsens: hohe Risiken für Abdichtung, Frosthebung und Verschiebung. |
| Geeignete Gefällemethoden | ⚠️ Abwägung | GoogleAI: Gefälleestrich, Keilbleche, Gefälledämmung; DeepSeek: Gefälleestrich oder Gefälledämmung (mit neuer Abdichtung); Qwen: nur diffusionsoffene, herstellerabgesicherte Systeme mit Entwässerungskonzept – Konsens: Gefälledämmung (XPS/PUR) mit zusätzlicher Abdichtungslage gilt als sicherste Variante. |
| Erforderliche Fachkraft | ✅ Konsens | Alle drei verlangen Sachverständigen- bzw. Ingenieur-Begutachtung – Qwen nennt konkrete Qualifikationskriterien (DIN 18531 / DGAT), was den Konsens präzisiert. |
👉 Handlungsempfehlung: Nur nach positiver Dichtigkeitsprüfung und statischer Freigabe darf eine Gefälleschicht installiert werden – vorzugsweise als Gefälledämmung mit integrierter bzw. ergänzter Abdichtungslage und vollflächiger Verklebung; lose Verlegung, Keilbleche und wassergebundener Estrich ohne Zwischenschicht sind auszuschließen.
| Kategorie | Risiko / Chance | Auswirkung |
|---|---|---|
| 🔴 Risiko | Unentdeckte Mikrorisse in der Bitumenschicht führen zu Dauerfeuchte und Verrottung der Tragschicht | Massive Bauschäden, Sanierungskosten > 25.000 €, Nutzungsausfall der Garage |
| 🔴 Risiko | Überlastung der Garagendecke durch Gefälleestrich oder schwere Platten | Statikversagen, Gefahr von Deckeneinsturz, Haftpflicht- und Versicherungsprobleme |
| 🔴 Risiko | Frosthebung durch Wasser unter losen Betonplatten | Plattenverschiebung, Beschädigung der Bitumenabdichtung, unkontrollierter Wasserabfluss |
| 🔴 Risiko | Feuchtigkeitseinschluss bei wassergebundenem Estrich auf nicht diffusionsoffener Bitumenschicht | Frostschäden, Ausblühungen, Delamination, Blasenbildung, frühzeitiger Abdichtungsversagen |
| 🔴 Risiko | Fehlende bzw. unzureichende Entwässerung (Abläufe, Rinnen) | Stehendes Wasser über 48 h → beschleunigte Alterung der Bitumenschicht, Algenbewuchs, Rutschgefahr |
| ✅ Chance | Sanierung mit moderner Gefälledämmung und neuer Abdichtungslage | Verlängerung der Lebensdauer um 25+ Jahre, nutzbar als hochwertige Terrasse mit zertifiziertem System |
| ✅ Chance | Integration von nachträglichen Abläufen und Entwässerungsrinnen | Wasserableitung innerhalb von 10 Minuten, Vermeidung von Frost- und Algenproblemen |
| ✅ Chance | Nutzung als barrierefreie, begehbare Dachterrasse mit zertifizierter Belastungsklasse | Wertsteigerung des Objekts, zusätzliche Wohnfläche, steigende Immobilienbewertung |
| ✅ Chance | Fachgerechte Planung durch Sachverständigen mit DIN 18531-Zertifizierung | Gewährleistungsansprüche bei Herstellern, einfache Versicherungsabwicklung bei Schäden |
| ✅ Chance | Einsatz diffusionsoffener, wärmedämmender Gefällesysteme (z. B. XPS mit PE-Folie) | Verbesserte Energieeffizienz der Garage, geringere Heizkosten im darüberliegenden Raum, Klimaschutzbonus |
Dieser Schichtenaufbau neigt zur Staunässe - erst recht, wenn die Abdichtung kein Gefälle aufweist.
Frage: Wie funktioniert den die Entwässerung bisher? Punktablauf oder Rinne? Ist der Ablauf im Splittbett verbuddelt, oder gibt es eine sichtbare ordentliche Revisionsöffnung im Plattenbelag, wo man einen Rahmen mit Gitterrost eingesetzt hat, den man gut herausnehmen und den Ablauf reinigen kann? Vermutlich nicht!
Um Pfützen auf dem Plattenbelag zu vermeiden, sollte der Plattenbelag leichtes Gefälle zum Ablauf aufweisen und im Plattenbelag ein entsprechender Ablaufrost vorhanden sein!
Wenn Sie auch die Staunässe unterhalb der Platten vermeiden wollen, dann sollte statt Splittbett wohl besser eine Stelzlagerung für die Platten eingebaut werden. Höhenverstellbare Stelzlager kosten zwar mehr, sind aber nachjustierbar. Stelzlager aus Mörtelsäckchen sind billiger aber weniger revisionsfreundlich.
Werksteinplatten Splittbett Drainagematte
bituminöse Bahnenabdichtung Gefälledämmung Betonplatte
aber das würde eben einen kompletten Neuaufbau bedeuten!
Welchen Nachteil hätte ich von der Bitumenbahn zwischen Beton und Gefälledämmung? Eine Dampfsperre müsste doch sowieso dazwischen verlegt werden, oder? Außerdem sollte durch die Draingaematte ja schon keine Feuchtigkeit mehr eindringen. Laut Herstellerangaben seien die Drainage Matten als "absolut dichte Unterlage" geeignet.
Entschuldigen Sie bitte die Nachfragerei, aber ich möchte es verstehen. Viele Grüße.
Wenn Dränmatten eine Abdichtung ersetzen würden, dann stünden Sie in DINAbk. 18195-2 oder DIN 18531 bzw. DIN 18533.
Ich verstehe nicht warum Sie einen solchen Aufwand betreiben wollen. Mit dem Einbau der Gefälledämmung müssen Sie vermutlich auch alle Dachränder inkl. der dort vorhandenen Verblechungen und Rinnenkonstruktionen anpassen bzw. neu herstellen! Was für ein Aufwand! Warum nehmen Sie nicht den Plattenbelag auf, stellen ein ordentliches Gefälle (>2 %) im Splittbett her und verlegen den Plattenbelag neu, dann läuft zumindest das Oberflächenwasser ordentlich ab. Das auf der Nullgefälle-Abdichtung stehende Restwasser im Splitt stört doch nicht, es unterstützt lediglich den Pflanzenbewuchs in den Fugen des Plattenbelages.
Aber es ist Ihr Geld! Sie sind der Bauherr.
Ich hoffe, das geht so?
Vielen Dank nochmal für Ihre Hilfestellung. Wahrscheinlich habe ich einen Denkfehler bei meinen Vorstellungen. Wir haben ja die Pfütze noch nach dem Regen auf der ursprünglich verlegten Terrasse, das hat doch mit Oberflächenwasser nichts mehr zu tun. Oder irre ich mich da? Ich denke nicht, dass sich das durch Gefälle in der Belagschicht lösen lässt. Wie gesagt, vielleicht habe ich einen falschen Rückschluss. In meinem Verständnis würde das stehende Wasser doch sonst durch die Fugen versickern. Hat es aber nicht. Daraus schließe ich, dass darunter bereits sowviel Wasser sein muss, dass es auch oberhalb des Belages steht. Deshalb wollte ich gerne etwas an der Unterkonstruktion ändern, aber das scheint unrealistisch oder zu aufwändig. Ich habe mal ein Bild mitgeschickt: im hinteren Bereich, wo die Platten leider bereits schon entfernt waren. Stand das Wasser auch immer oberhalb vom Belag. Auch nach dem Regen noch.
Vielen Dank nochmal. Ich weiß Ihre Beiträge wirklich sehr zu schätzen. Ich verstehe auch, dass man bei einem Neubau in der von Ihnen genannten Schichtung vorgeht. Man braucht ja keine zweite Abdichtung. Ich hatte mich nur gefragt, ob es auch eine andere Möglichkeit gibt, bzw. ob und warum die aktuell verlegte Bitumenbahn unbedingt entfernt werden muss? Was wäre der Nachteil daran? Ich dachte vielleicht hat jemand schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht und könnte mir damit weiterhelfen. Freundliche Grüße.
ich habe aktuell ein ähnliches Thema in unserem Massivheim aus den 1990 ern. Der Balkon im DGAbk., teils als Überbau des Erkers im EGAbk. teils frei, war renovierungsbedürftig. Der Balkon war eingedeckt mit Platten auf einem ca. 5 cm starken "durchwachsenen" Kiesbett. Zur Brüstung und zur Wand gibt es umlaufend ein Kupferblech mit Silikonfuge die ebenfalls erneuert werden muss. Nach Abtrag des Kiesbettes realisierte ich, dass im bisherigen Zustand ca. 5 cm hoch das Wasser auf dem Balkon im Kiesbett stand. Der bestehende seitliche Abfluss liegt ca. 5 cm über dem Bitumen und ist ständig mit Kies verstopft.
Ich würde gerne Holz- oder Kunststoffdielen verlegen und die Entwässerung durch einen Abfluss im Boden verbessern. (Zuerst suchte ich eine Möglichkeit ein Gefälle zu integrieren, dies habe ich aber Aufgrund des Aufwandes dies unterhalb der Abdichtung aufzubringen verworfen. Ich würde gerne viel Eigenleistung einbringen (-; )
Wäre dies ein sinnvoller Aufbau?
BauKI Hinweis:
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).
💡 Kernaussagen: Die nachträgliche Erstellung eines Gefälles auf einem Bitumen-Dach ist komplex und erfordert sorgfältige Planung. Verschiedene Methoden wie Gefälledämmplatten oder Stelzlager können eingesetzt werden. Die korrekte Entwässerung ist entscheidend, um Staunässe zu vermeiden. Die Auswahl der Materialien und der Schichtenaufbau sind entscheidend für die Langlebigkeit der Terrassensanierung. Die Einhaltung relevanter DINAbk.-Normen ist unerlässlich.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie, dass Dränmatten keine vollständige Abdichtung ersetzen. Dies wird im Beitrag Dränmatten: Abdichtung ersetzen? DIN-Normen beachten! hervorgehoben. Eine fachgerechte Abdichtung gemäß DIN 18195-2 oder DIN 18531 bzw. DIN 18533 ist weiterhin erforderlich.
✅ Zusatzinfo: Gefälledämmplatten bieten eine Möglichkeit, nachträglich ein Gefälle zu erzeugen. Im Beitrag Gefälledämmplatten: Bitumen-Dach nachträglich Gefälle geben? wird diese Option im Detail diskutiert. Achten Sie auf die korrekte Materialauswahl und den passenden Schichtenaufbau.
🔧 Praktische Umsetzung: Der korrekte Schichtenaufbau ist entscheidend für eine erfolgreiche Terrassensanierung. Ein möglicher Aufbau, bestehend aus Werksteinplatten, Splittbett, Drainagematte, bituminöser Bahnenabdichtung, Gefälledämmung und Betonplatte, wird im Beitrag Terrassensanierung: Schichtenaufbau mit Gefälledämmung & Bitumen erläutert. Beachten Sie, dass ein kompletter Neuaufbau erforderlich sein kann.
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die bestehende Entwässerungssituation und planen Sie die Entwässerung sorgfältig. Der Beitrag Staunässe vermeiden: Bitumen-Dach ohne Gefälle entwässern gibt wichtige Hinweise zur Vermeidung von Staunässe. Berücksichtigen Sie die Vor- und Nachteile verschiedener Materialien und Methoden, um das optimale Ergebnis zu erzielen.
Die Diskussion zeigt, dass die nachträgliche Gefälleerstellung auf einem Bitumen-Dach eine komplexe Aufgabe ist, die sorgfältige Planung und Fachkenntnisse erfordert. Die Beiträge bieten wertvolle Einblicke in verschiedene Methoden, Materialien und mögliche Probleme. Eine professionelle Beratung ist empfehlenswert, um eine dauerhafte und funktionale Lösung zu gewährleisten. Auch der Beitrag Balkonsanierung: Gefälle nachträglich mit Bitumen realisieren? kann bei ähnlichen Fragestellungen helfen.
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