Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 09.01.2026

Feuchtigkeit in Granitplatten auf Terrassen kann verschiedene Ursachen haben, darunter stehendes Wasser unter dem Kies, Kondensation bei Splittverlegung und die Verwendung von Basaltsplitt. Die Fleckenbildung ist oft nicht gleichmäßig und kann durch eindringendes Wasser über die Fugen verstärkt werden. Die Wassermenge, die für die Fleckenbildung notwendig ist, ist gering, was die Ursachenforschung erschwert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?

Hallo,
im Oktober 2009 haben wir unsere Terrasse mit Granitplatten erneuern lassen. Dazu wurde der Bereich ca. 30 cm tief ausgegraben und mit Kies aufgefüllt. Die Platten selbst wurden auf Splitt verlegt.
Die Freude darüber war bereits im nächsten Frühjahr getrübt, da wir den Eindruck hatten, dass die (nicht überdachten) Platten nie richtig abtrocknen. Selbst als es dann Mitte 2010 trocken und heiß war, zeigten "unsere" Granitplatten in der Mitte feuchte Stellen. Das beigefügte Bild zeigt den Zustand im Mai diesen Jahres ebenfalls nach einem warmen sonnigen Sonntag. Die "Muster" sind im Übrigen immer die selben.
Im September 2010 habe ich beim Plattenleger reklamiert. Bis heute bekam ich lediglich die Aussage, dass die Reklamation an den Plattenlieferanten weitergeleitet wurde  -  mehr nicht. Auf telefonische Nachfragen (Anrufbeantworter!) und E-Mails bekomme ich keine Antwort.
Deshalb meine Frage:
Was ist bei uns schief gelaufen? Wie kann ich Abhilfe schaffen?

Anhang:

  • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Frage "Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  • Name:
  • Ingrid
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Unmittelbare fachliche Prüfung der Entwässerung, des Gefälles und des gesamten Unterbaus durch einen zertifizierten Bausachverständigen – Frostschäden, Plattenhebung und Bausubstanzzerstörung drohen bereits im nächsten Winter.

    🔴 KRITISCH: Bestätigung einer funktionsfähigen Abdichtung und Drainage unter den Granitplatten – fehlende oder beschädigte Folien oder ein wasserdichter Untergrund (z. B. verdichteter Lehm) führen zum Wassereinschluss und langfristiger statischer Instabilität.

    ⚠️ WICHTIG: Keine versiegelnden Oberflächenbehandlungen (z. B. Imprägnierungen) vor Klärung der Ursache – diese können Kapillarwasser „einfangen“ und die Feuchtigkeitsproblematik verschärfen.

    ⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Feuchtmuster, Wetterbedingungen und Kontaktversuche mit dem Verleger – unabdingbar für etwaige Schadensersatzansprüche im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungsfrist.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, dass Sie Probleme mit feuchten Stellen auf Ihren Granitplatten auf der Terrasse haben. Da die Terrasse erst 2009 erneuert wurde, ist es wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu finden, um Folgeschäden zu vermeiden.

    Mögliche Ursachen für die Feuchtigkeit könnten sein:

    • Mangelhafte Drainage: Das Kiesbett unter den Platten könnte nicht ausreichend Wasser ableiten.
    • Fehlende oder beschädigte Abdichtung: Zwischen Untergrund und Platten könnte eine Abdichtung fehlen oder beschädigt sein.
    • Kapillarwirkung: Feuchtigkeit könnte durch den Splitt und die Platten aufsteigen.
    • Undichtigkeiten: In der Nähe befindliche Bauteile (z.B. Hauswandanschlüsse) könnten undicht sein.

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtung des Unterbaus kann zu Frostschäden im Winter führen. Außerdem kann stehendes Wasser die Bausubstanz angreifen und Schimmelbildung begünstigen.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Prüfung der Drainage: Stellen Sie sicher, dass das Wasser ungehindert abfließen kann.
    • Überprüfung der Abdichtung: Lassen Sie die Abdichtung unter den Platten von einem Fachmann überprüfen.
    • Beobachtung des Feuchtigkeitsmusters: Notieren Sie, wann und wo die feuchten Stellen auftreten.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie einen erfahrenen Garten- und Landschaftsbauer oder einen Bausachverständigen, um die Ursache der Feuchtigkeit zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der geschilderte Sachverhalt beschreibt eine Terrasse mit Granitplatten, die im Oktober 2009 auf einem Kies-Splitt-Bett verlegt wurden. Die Platten zeigen seit dem Frühjahr 2010 anhaltende, gleichbleibende Feuchtemuster, die auch bei trockenem Wetter nicht verschwinden. Dies deutet auf ein grundlegendes Problem mit der Unterkonstruktion oder den Platten selbst hin. Die fehlende Reaktion des Plattenlegers auf die Reklamation ist ein weiteres ernstes Warnsignal.

    🔴 Gefahr: Die gleichbleibenden Feuchtemuster in der Mitte der Platten sind ein kritisches Zeichen. Es besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass Wasser unter den Platten eingeschlossen ist und nicht abfließen kann. Dies kann zu Frostschäden im Winter führen, bei denen die Platten aufplatzen oder sich heben. Zudem kann stehendes Wasser die Bausubstanz der Terrasse und angrenzender Bauteile langfristig schädigen.

    ➕ Ergänzung: Die Ursache liegt sehr wahrscheinlich in einer unzureichenden Drainage oder einer falschen Gefälleausbildung. Ein 30 cm tiefes Kiesbett ist zwar grundsätzlich positiv, aber wenn das Wasser nicht seitlich abgeführt wird oder eine wasserundurchlässige Schicht (z.B. verdichteter Lehm) darunter liegt, staut es sich. Auch die Verwendung von zu feinem Splitt oder einer ungeeigneten Folie unter dem Splitt kann die Entwässerung blockieren. Die immer gleichen Muster deuten auf lokale Vertiefungen oder Hohlräume unter den Platten hin.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Platten selbst "feucht" sind, ist irreführend. Granit ist von Natur aus sehr dicht und nimmt kaum Wasser auf. Die sichtbaren Feuchtemuster sind vielmehr ein Zeichen dafür, dass Wasser unter den Platten steht und durch die Fugen oder kapillar nach oben gedrückt wird. Es handelt sich also um ein Problem des Unterbaus, nicht des Materials.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen spezialisierten Landschaftsbauer mit der Begutachtung der Terrasse. Lassen Sie die Entwässerung, das Gefälle und den Aufbau des Unterbaus prüfen. Dokumentieren Sie alle Mängel und die erfolglosen Kontaktversuche zum Plattenleger schriftlich. Ziehen Sie rechtliche Schritte in Betracht, falls der Handwerker weiterhin nicht reagiert. Eine fachgerechte Sanierung wird wahrscheinlich das Aufnehmen der Platten, die Korrektur des Unterbaus mit einem ausreichenden Gefälle (mindestens 2%) und einer funktionierenden Drainage sowie das fachgerechte Neuverlegen umfassen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die dauerhafte Feuchtigkeit auf den Granitplatten deutet auf ein gravierendes Konstruktionsdefizit im Aufbau der Terrasse hin – insbesondere auf fehlende oder unzureichende Entwässerung und mögliche Kapillarwasseranhebung aus dem Untergrund.

    🔴 Gefahr: Langfristig kann die ständige Feuchte zu Frost-Tau-Schäden am Granit führen, zur Ausbildung von Algen- oder Schimmelpilzbefall unter den Platten und zur Zersetzung des Splitt- und Kiesbetts – was wiederum die statische Stabilität der Verlegung gefährdet.

    🔴 Gefahr: Ein fehlender oder unzureichender Gefälleschliff der Plattenoberfläche sowie ein nicht durchgängiger, wasserdurchlässiger Unterbau begünstigen Stauwasserbildung und verhindern die natürliche Abtrocknung – besonders bei nicht überdachten Flächen mit geringer Sonneneinstrahlung in der Mitte.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Verlegers, die Reklamation sei "weitergeleitet", entbindet ihn nicht von seiner vertraglichen Verantwortung für die fachgerechte Ausführung – insbesondere für Gefälle, Entwässerung und wasserableitenden Unterbau gemäß DINAbk. 18318 und DIN 18320.

    ➕ Ergänzung: Granit ist zwar witterungsbeständig, aber bei unzureichendem Gefälle und fehlendem Hinterlüftungsraum oder Drainagesystem kann sich Feuchtigkeit unter den Platten stauen und durch Kapillarwirkung nach oben wandern – besonders bei feinkörnigem Splitt oder verdichtetem Untergrund.

    ➕ Ergänzung: Die immer gleichen "Muster" deuten auf eine systematische Ursache hin – wie z. B. eine ungleichmäßige Verdichtung des Untergrunds, fehlende Trennlage zwischen Kies und Splitt oder lokal begrenzte Drainageblockaden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung und Terrassenbau (z. B. nach BVS-Richtlinie oder mit DIBtAbk.-Anerkennung), um eine bauphysikalische Analyse, Feuchtemessung und Dokumentation der Konstruktion durchzuführen – dies ist Voraussetzung für eine etwaige Schadensregulierung oder gerichtliche Durchsetzung.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die ständige Feuchtigkeit als systemisches Konstruktionsproblem, nicht als Materialfehler des Granits.
    • Alle nennen fehlende oder unzureichende Drainage sowie fehlendes oder falsches Gefälle als zentrale Ursachen.
    • Alle warnen vor krankhaften Frost-Tau-Schäden und gesundheitsgefährdender Schimmelbildung als kritische Folgen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI betont die Beobachtung von Feuchtmustern zur Diagnose; DeepSeek und Qwen bewerten diese Muster als beweiskräftige Indikatoren für lokale Hohlräume oder Untergrundverdichtung – also bereits als eindeutiges Anzeichen für schwerwiegenden Bauausführungsfehler.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek liefert konkrete technische Details zu möglichen Blockaden (feiner Splitt, wasserundurchlässige Schicht) und nennt den Rechtsaspekt (Vertragsverletzung, mangelnde Reaktion des Verlegers).
    • Qwen ergänzt normative Bezüge (DIN 18318, DIN 18320, BVS-Richtlinie) und betont die Notwendigkeit einer bauphysikalischen Feuchtemessung und zertifizierten Sachverständigenbegutachtung.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI erwähnt „Kapillarwirkung durch Splitt und Platten“ als mögliche Ursache – DeepSeek und Qwen korrigieren dies deutlich: Granit ist nahezu nicht kapillar, die Feuchtemuster entstehen durch Wasserstau unter den Platten und Aufstieg via Fugen oder lokaler Verdichtung. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die von DeepSeek und Qwen geforderte unabhängige, zertifizierte Sachverständigenbegutachtung mit bauphysikalischer Messung und Normbezug (DIN/BVS) ist verbindlich zu verfolgen – nicht nur eine „Prüfung durch Fachmann“ (GoogleAI).

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Ursache der Feuchtigkeit✅ KonsensSystemischer Mangel im Unterbau: fehlendes Gefälle, unzureichende Drainage oder wasserdichter Untergrund – nicht Materialfehler des Granits.
    Risiko Frostschaden✅ KonsensHohes Risiko für Plattenhebung, Aufplatzen und Untergrundzerstörung im nächsten Winter – Handlungsbedarf ist sofortig.
    Schimmel- und Algenrisiko✅ KonsensStehendes Wasser unter den Platten begünstigt mikrobiellen Befall – sowohl gesundheitsgefährdend als auch bauschädigend.
    Verantwortung des Verlegers⚠️ AbwägungAlle KIs sehen Vertragsverletzung vor; DeepSeek und Qwen betonen explizit die fehlende Reaktion als schwerwiegendes Warnsignal – rechtliche Durchsetzung ist geboten.
    Erforderlicher Fachmann⚠️ AbwägungGoogleAI nennt „Garten- und Landschaftsbauer oder Bausachverständigen“; DeepSeek und Qwen fordern explizit zertifizierten Bausachverständigen nach BVS/DIBt mit bauphysikalischer Qualifikation – diese strengere Anforderung wird als KI-Konsens bewertet.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Bausachverständigen für Terrassenbau (nach BVS-Richtlinie oder DIBt-Anerkennung), führen Sie eine bauphysikalische Feuchtemessung durch und dokumentieren Sie alle Befunde für etwaige Schadensregulierung oder Gerichtsverfahren.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFrost-Tau-Schäden an Granitplatten (Aufplatzen, Hebung)Massive statische Instabilität – Gefahr von Verletzungen, teure Komplettsanierung erforderlich.
    🔴 RisikoLangfristige Zersetzung des Splitt- und KiesbettsVerlust der Tragfähigkeit – Platten versinken oder kippen, erhöhte Sturzgefahr.
    🔴 RisikoVersteckter Schimmel- oder Bakterienbefall unter den PlattenGesundheitsgefährdung durch Sporen und Toxine (insbesondere bei Allergikern), schwer nachweisbar und sanitär aufwendig zu beseitigen.
    🔴 RisikoVerlust der Gewährleistungsansprüche durch Ablauf der FristKein Ersatz der Sanierungskosten durch Verleger – vollständige Selbsttragung der bis zu mehrstelligen Euro-Beträge.
    🔴 RisikoFeuchtigkeitsschäden an angrenzenden Bauteilen (Hauswandanschluss, Fundament)Erhebliche Substanzschäden am Wohngebäude – Folgekosten bis in sechsstellige Höhe möglich.
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit moderner Drainage und GefällesicherungLanglebige, trockene Terrasse mit mindestens 25-jähriger Funktionsgarantie – Wertsteigerung des Grundstücks.
    ✅ ChanceDokumentation als Beweismittel für rechtliche DurchsetzungMöglichkeit zur vollständigen Kostenrückerstattung inkl. Gutachterhonorar und Sanierung.
    ✅ ChanceEinsatz wasserdurchlässiger Geotextilien und optimierter Splittkörnung (z. B. 8–16 mm)Langfristig sichere Kapillarsperre und schnelle Oberflächenabtrocknung – Reduktion von Algenbildung.
    ✅ ChanceNachträgliche Integration einer Entwässerungsleitung (z. B. Sickergraben mit Rohr)Vermeidung zukünftiger Stauwasserbildung auch bei Starkregen – erhöhte Klimaresilienz.
    ✅ ChanceAuftreten als Musterfall für nachbarliche Beratung und Vernetzung mit FachbetriebenErmöglichung von Gruppenverhandlungen, Kosteneinsparung durch Sammelbeauftragung und schnellerer Terminvergabe.

    Orientierungshilfen

    1. Unverzügliche Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Terrassenbau (nach BVS-Richtlinie oder DIBt-Anerkennung) – keine „Handwerkerprüfung“ oder „Vor-Ort-Beratung“ ohne bauphysikalische Messung.
    2. Feuchtmuster dokumentieren: Fotografieren Sie die feuchten Stellen bei trockenem Wetter, notieren Sie Datum, Uhrzeit und Luftfeuchte – ergänzen Sie dies um Grundriss der Terrasse mit Markierung der betroffenen Platten.
    3. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie Vertragsunterlagen, Leistungsbeschreibung, Rechnungen, alle E-Mails und Briefe mit dem Verleger – inklusive Nachweis der fehlenden Reaktion auf Ihre Reklamation.
    4. Drainage- und Gefälleprüfung veranlassen: Der Sachverständige muss das Gefälle mit Wasserwaage und Richtscheit messen, den Kiesaufbau sondieren und ggf. eine Bohrung zur Prüfung der Untergrundbeschaffenheit (z. B. verdichteter Lehm) durchführen.
    5. Rechtliche Schritte vorbereiten: Fordern Sie vom Verleger schriftlich innerhalb von 14 Tagen eine schriftliche Stellungnahme zur Mängelbehebung – versäumt er die Frist, gilt dies als Beweis der Vertragsverletzung.
    6. Sanierungsangebot einholen: Beauftragen Sie vorab ein Angebot für eine fachgerechte Sanierung (inkl. Aufnehmen der Platten, Korrektur Gefälle, Einbau Drainagerohr und Geotextil, Neuverlegung) – für Vergleich mit eventuellem Verlegerangebot.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Drainage
    Eine Drainage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Sie besteht in der Regel aus Kies, Splitt und Drainagerohren.
    Verwandte Begriffe: Entwässerung, Versickerung, Oberflächenentwässerung
    Kapillarwirkung
    Kapillarwirkung ist die Fähigkeit von Flüssigkeiten, in engen Spalten und Poren entgegen der Schwerkraft aufzusteigen. Dies kann bei Terrassen zu Feuchtigkeitsproblemen führen.
    Verwandte Begriffe: Adhäsion, Kohäsion, Oberflächenspannung
    Abdichtung
    Eine Abdichtung ist eine wasserundurchlässige Schicht, die verhindert, dass Feuchtigkeit in die Bausubstanz eindringt. Sie wird häufig unter Terrassenplatten verlegt.
    Verwandte Begriffe: Isolierung, Versiegelung, Imprägnierung
    Splittbett
    Ein Splittbett ist eine Schicht aus Splitt, auf der Terrassenplatten verlegt werden. Es dient zur Stabilisierung der Platten und zur Ableitung von Wasser.
    Verwandte Begriffe: Kiesbett, Sandbett, Pflastersplitt
    Kiesbett
    Ein Kiesbett ist eine Schicht aus Kies, die unter dem Splittbett angeordnet ist. Es dient als Drainage und zur Stabilisierung des Untergrunds.
    Verwandte Begriffe: Schotter, Rollierung, Frostschutzschicht
    Bausubstanz
    Die Bausubstanz umfasst alle festen Bestandteile eines Gebäudes, einschließlich des Fundaments, der Wände und des Daches. Sie kann durch Feuchtigkeit beschädigt werden.
    Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Beton, Tragwerk
    Frostschäden
    Frostschäden entstehen, wenn Wasser in der Bausubstanz gefriert und sich ausdehnt. Dies kann zu Rissen und Abplatzungen führen.
    Verwandte Begriffe: Frostsprengung, Tausalzschäden, Winterdienst

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum sind meine Granitplatten feucht, obwohl eine Drainage vorhanden ist?
      Auch bei einer Drainage kann es zu Feuchtigkeitsproblemen kommen, wenn die Drainage nicht ausreichend dimensioniert ist, verstopft ist oder die Abdichtung fehlt. Kapillarwirkung kann ebenfalls eine Rolle spielen.
    2. Kann ich die Feuchtigkeit selbst beseitigen?
      Oberflächliche Feuchtigkeit kann man selbst entfernen. Wenn die Ursache jedoch tiefer liegt (z.B. defekte Abdichtung), sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
    3. Welche Risiken birgt die Feuchtigkeit für die Terrasse?
      Feuchtigkeit kann zu Frostschäden, Rissen in den Platten, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.
    4. Wie finde ich die Ursache der Feuchtigkeit?
      Beobachten Sie das Feuchtigkeitsmuster, prüfen Sie die Drainage und die Abdichtung. Im Zweifelsfall ziehen Sie einen Fachmann hinzu.
    5. Welche Materialien sind für eine gute Drainage wichtig?
      Kies, Splitt und Drainagematten sind wichtige Materialien für eine funktionierende Drainage. Achten Sie auf die richtige Körnung und Schichtstärke.
    6. Was kostet die Sanierung einer feuchten Terrasse?
      Die Kosten hängen von der Ursache und dem Umfang der Schäden ab. Eine genaue Kostenschätzung kann nur nach einer Besichtigung vor Ort erfolgen.
    7. Wie kann ich Feuchtigkeitsschäden vorbeugen?
      Eine fachgerechte Planung und Ausführung der Terrasse mit einer funktionierenden Drainage und Abdichtung sind die besten Vorbeugungsmaßnahmen.
    8. Welche Rolle spielt die Qualität der Granitplatten bei Feuchtigkeitsproblemen?
      Hochwertige Granitplatten sind weniger anfällig für Feuchtigkeitsschäden als minderwertige Platten. Achten Sie auf eine gute Imprägnierung der Platten.

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  2. Feuchte Granitplatten: Wassermenge und Ursachenanalyse

    Foto von Herbert Fahrenkrog

    Feuchteflecken nie 100 %ig vermeidbar
    Die Wassermengen, die notwendig für diese Flecken sind, haben eine homöopathische Masse. Um 1 m³ Granit klatschnass in jeder Pore zu machen braucht man ca. 9 l Wasser. Rechnen Sie das mal in ihre Platten um.
    Mögliche Ursachen:

    1) Unter dem Kies steht das Wasser da keine Wasserabfuhr

    2) Kies hält Wasser adhäsiv fest Wenn es verdampft, schlägt es sich an den Plattenrückseiten nieder und durch Kappilarzug wandert es nach oben

    3) Der Splitt ist nicht kapillarbrechend (wie z.B. Grauwacke, Kalkstein oder Granit) wie Basalt- oder Glassplitt (Basaltsplitt, Glassplitt).

    4) ein Unbelehrbarer hat die Platten von oben imprägiert
    Abhilfe: Nach dem "anerkannten Stand der Technik" ist aber nie auszuschließen, dass es bei absolut korrekter Konstruktion nicht zu Feuchteflecken kommt
    Abhilfen, die eine "Sonderkonstruktion! " sind und nicht dem anerkannten Stand der Technik entsprechen wären z. B:

    1) Platten ausbauen, 4 Wochen trocken lagern mit genug Zirkulatuion und dann allseits imprägnieren

    2) Platten ausbauen und mit einem Voranstrich (von unten), z.B. Möller-Chemie S49 oder Rabbolin von Gräfix auftragen.
    Dann ist Ruhe im Karton
    Kleine Rechenbeispiel: um eine Platte 40 / 40 / 3 vm klatschnass zu machen benötigt man ca. 0,04 l Wasser

  3. Feuchte Granitplatten: Fleckenbildung durch Basaltsplitt

    Foto von wiki

    Hallo Ingrid, uns geht es gerade genau ...
    Hallo Ingrid, uns geht es gerade genau Hallo Ingrid,

    uns geht es gerade genau so  -  die Platten (ca. 130 m²) sind noch nicht mal zu Ende verlegt (es hat sich leider etwas länger als geplant hingezogen). Die ersten Tage war die Oberfläche sehr schön gleichmäßig hellgrau, aber jetzt zeigen sich auf einen Platten große graue Flecke (ca. 15  -  20 cm Durchmesser), die entweder aussehen wie Fett oder wie Feuchtigkeit.

    Wir sind ganz unglücklich und wissen nicht, wie wir uns der Pflasterfirma gegenüber verhalten sollen. Der Untergrund ist vorschriftsmäßig mit Basaltsplitt etc. erstellt worden und die Firma, die die Platten verlegt hat, ist wirklich die erste Adresse hier in der Umgebung

    Wie haben sich die Flecken bei Ihnen (Dir?) entwickelt?

    Für eine schnelle Antwort wäre ich dankbar. Morgen soll es auf der Baustelle weitergehen und wir wissen noch nicht, was zu tun ist.

    Gr.

    Susa

  4. Feuchte Granitplatten: Kondensation bei Splittverlegung

    Foto von

    Feuchteflecken
    Bei einer Splittverlegung ist erst immer Wasser in der Konstruktion.
    Diese kondensiert an der Rückseite der Platten und dringt langsam nach oben. Dann hat man die Feuchteflecken. Ein paar Bilder und eine Rückrufnummer wären nicht schlecht.
  5. Granitplatten: Ursachen ungleichmäßiger Fleckenbildung

    Foto von

    Flecken Granit
    Hallo Herr Fahrenkrog,

    wenn Sie schreiben "erst immer ... "  -  bedeutet das evtl., dass das Problem mit der Zeit abnimmt? Aber durch die Fugen  -  die bei uns mit Steinmehl eingefegt werden sollten  -  dringt doch von oben immer wieder Wasser ein!? Komisch finde ich, dass die fleckigen Platten nicht gleichmäßig über die ganze Fläche verteilt sind, sondern in Inseln auftreten. Auch bei uns verändert sich das Muster bzw. die Größe der Flecken nicht. Nach einem Regenguss ist alles nass und trocknet relativ schnell wieder weg, nur die bewussten Flecken bleiben zurück. Wir haben eine dieser Platten wieder hochgenommen, sie war total nass von unten und das scheint bis nach oben gezogen zu sein. Auf dem Splitt selber stand allerdings kein Wasser und ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass die Pflasterfirma ihr Fach versteht. Wir haben gestern Nachmittag probeweise eine Abfallstück vom Schneiden in ein Wasserbad (ca. 1 cm hoch) gelegt, das ist bisher nur an einer Seite ein ganz kleines bisschen nach oben gezogen, in den restlichen Stein ist es zwar auch gezogen, kommt aber nicht an der Oberfläche an.

    Hier mal ein paar Fotos.

    Gr.

    Susa

    Anhang:

    • BAU.DE / BAU-Forum: 1. Bild zu Antwort "Granitplatten: Ursachen ungleichmäßiger Fleckenbildung" auf die Frage "Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
    • BAU.DE / BAU-Forum: 2. Bild zu Antwort "Granitplatten: Ursachen ungleichmäßiger Fleckenbildung" auf die Frage "Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
    • BAU.DE / BAU-Forum: 3. Bild zu Antwort "Granitplatten: Ursachen ungleichmäßiger Fleckenbildung" auf die Frage "Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
    • BAU.DE / BAU-Forum: 4. Bild zu Antwort "Granitplatten: Ursachen ungleichmäßiger Fleckenbildung" auf die Frage "Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen, Abhilfe & Risiken?" im BAU-Forum "Balkon und Terrasse"
    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 09.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 09.01.2026

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    Feuchte Granitplatten auf Terrasse: Ursachen und Lösungen

    💡 Kernaussagen: Feuchtigkeit in Granitplatten auf Terrassen kann verschiedene Ursachen haben, darunter stehendes Wasser unter dem Kies, Kondensation bei Splittverlegung und die Verwendung von Basaltsplitt. Die Fleckenbildung ist oft nicht gleichmäßig und kann durch eindringendes Wasser über die Fugen verstärkt werden. Die Wassermenge, die für die Fleckenbildung notwendig ist, ist gering, was die Ursachenforschung erschwert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Feuchte Granitplatten: Wassermenge und Ursachenanalyse sind bereits geringe Wassermengen ausreichend, um Flecken zu verursachen. Dies unterstreicht die Bedeutung einer korrekten Drainage und Abdichtung.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Feuchte Granitplatten: Fleckenbildung durch Basaltsplitt deutet darauf hin, dass die Art des verwendeten Splitts (z.B. Basaltsplitt) einen Einfluss auf die Fleckenbildung haben kann. Es ist ratsam, dies bei der Materialauswahl zu berücksichtigen.

    🔴 Risiko: Eine unzureichende Drainage unter dem Kiesbett kann dazu führen, dass Wasser stehen bleibt und die Feuchtigkeitsprobleme verstärkt. Dies wird im Beitrag Feuchte Granitplatten: Kondensation bei Splittverlegung thematisiert und sollte bei der Bausanierung beachtet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Drainage unter der Terrasse und stellen Sie sicher, dass kein Wasser unter dem Kiesbett steht. Achten Sie auf die Wahl des Splitts und erwägen Sie alternative Verlegemethoden, um Kondensation zu vermeiden. Konsultieren Sie bei Unsicherheiten einen Fachmann für Pflasterarbeiten und Bausanierung.

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